"Platzierungshunde" und Zucht

Dabei
13 Nov 2016
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#1
Hallo zusammen,

ich habe eine Frage, zu der ich gerne mal eure Meinungen hören möchte.
....bin mir etwas unsicher, ob ich den richtigen Themenbereich hier gewählt habe...wenns nicht passt...bitte verschieben.

Zur Frage:
Ich werde in letzter Zeit häufiger nach guten Zuchten gefragt, bzw. was eine gute Zucht ausmacht oder ob ich etwas positiv oder negativ daran bewerten könnte. Meistens speziell zum Aussie, aber auch generell zu anderen Rassezuchten.

Und eine Frage kommt immer wieder auf: Und zwar, ob es in Ordnung sei (bzw. ob es "normal" sei), dass mittlerweile viele ZüchterInnen Hündinnen in Pflegestellen (oder wie sagt man?: Platzierstellen/Platzierhunde) abgeben und damit aber weiterhin züchten. Dass das mit Deckrüden so gehandhabt wird, ist mir klar. Aber wie sieht das mit Hündinnen aus?
Die neue Familie - welche die Hündin bekommt - züchtet dann wohl nicht selber weiter, sonder gibt die Hündin für einige Wochen wieder zur Züchterin, wo sie dann ihren Wurf zur Welt bringt und verbleibt dann acht Wochen dort. Dann kommt sie wieder zurück zur eigentliche Familie.

Ich habe zu diesem Thema eigentlich eine Meinung...Da ich aber keinerlei Erfahrungen mit dem Thema Zucht habe und mich damit auch nicht wirklich "wissenschaftlich" auseinandergesetzt habe, wollte ich mal fragen, ob ihr sowas kennt....wie ihr sowas findet und welche Gefahren/Vorzüge ihr dabei seht?
Achja....und ob ihr einen solchen Welpen zu euch nehmen würdet?


Schonmal vielen Dank!
 
Dabei
14 Mai 2012
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#2
Also ich kenne das von meinen Züchtern auch, dass sie gewisse Hündinnen in Pflegefamilien abgeben, da es einfach nicht möglich ist, jede potentielle Zuchthündin oder jeden potentiellen Zuchtrüden zu behalten (haben 6 Hunde - 2 Rüden/einer bereits im Zuchtruhestand/ und 4 Hündinnen/2 im Zuchtruhestand, mit einer wird noch ein letzter Wurf gemacht und dann geht diese auch in Zuchtruhestand). Also würde für die Zucht nur noch eine intakte Hündin bleiben, die dieses Jahr im August ihren ersten Wurf hatte und dann 2-3 Jahre Pause hat.

Und ja, die Züchter züchten dann weiter. Leider bekomme ich nicht mehr alle Kriterien für die Pflegefamilie zusammen, aber ich erinnere mich noch an folgendes:
- Die Familie sollte im Umkreis von max. 50 Kilometern wohnen
- regelmäßiger Kontakt und Treffen mit den Züchtern, damit diese sehen, wie die Hündin/der Rüde sich entwickelt

Vorteile für die Halter sind u. a. , dass z. B. die TA-Kosten (Untersuchungen für die Zucht, Impfungen) von den Züchtern übernommen werden und das man die Hündin vergünstigt bekommt.
Nachteil ist, dass man die Hündin dann ggf. für paar Monate an den Züchter abgeben muss und man kein 100%er Eigentümer des Hundes ist.

Ist für meine Züchter zwar ein finanzielles Risiko, da man ja nie weiß, wie sich ein Hund entwickelt, aber hat für sie natürlich den Vorteil, dass sie sich einen gewissen Genpool erhalten können, ohne das einer der Hunde, die sie zu Hause haben, zu kurz kommt bzw. das Rudel ständig vergrößert wird.
So ist es jedenfalls bei meinen Züchtern, wie das andere handhaben weiß ich nicht.

Ich finde diese Handhabung auch nicht schlimm und zeigt mir, das der jeweilige Züchter genug Verantwortungsbewusstsein hat. Ich würde es schlimmer finden, wenn jeder potentielle Zuchthund selbst behalten wird und das Rudel ständig vergrößert wird.
Und ja, ich würde auch so einen Welpen nehmen.
 
Dabei
4 Mrz 2015
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#3
Ich habe einen solchen Welpen.
Allerdings ist die Grundlage eine etwas andere, denn die Hündin kommt aus der Zucht und ist mehrere Tage jede Woche (mit Besitzerin) dort. Sie kennt die Züchterin, sie kennt die Hunde, die Räumlichkeiten. Für die Hündin war das ganze absolut kein Problem, ihre Besitzerin war mehrere Tage die Woche dort und alles war schick.
Auch mein Hund aus dieser Verpaarung ist stinknormal.

Ich würde so einen Hund nicht nehmen bzw. es so mit meiner Hündin definitiv nicht machen.
Allerdings einfach, weil ich das nicht kann und die Trennung von meinem Hund auch nicht will.

Was ich davon halte, tja da bin ich mir selber auch noch nicht ganz sicher, ehrlich gesagt.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#4
Lassie`s Mutter wohnte auch bei einer psychisch Kranken Dame, Eigentümerin war allerdings die Züchterin. Sie wurde von ihr ausgebildet und kam zum decken und werfen in den Zwinger zurück.

Auch wenn es für mich selbst nicht unbedingt was wäre, finde ich es prinzipiell in Ordnung. Solange die Züchter die Hunde vom Wesen wirklich kennen und nicht nur auf Optik züchten.
 
Dabei
3 Jan 2013
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#5
Mir hat mal ein Züchter gesagt. "ich bin Züchter und kein Sammler".... aus oben genannten Gründen kann ich dieses Vorgehen züchterisch durchaus verstehen. Gerade, wenn ich erstmal schauen will ob eine Hündin für die Zucht meinen Vorstellungen entspricht u.s.w.

Ich persönlich als Züchter könnte mir nur vorstellen so was mit z.B. meinen Töchtern oder meiner besten Freundin so zu handhaben. Also die Hündin kennt mich und mein Rudel sowieso und sieht mich regelmäßig. Ich habe schließlich das Knowhow und die Möglichkeit Welpen ordentlich aufzuziehen . Ohne Vertrag und/oder Co-Ownerschaften . Meine Freundin oder meine Töchter müssten während der Zeit aber auch bei mir wohnen :) :)

Als Hundehalter wäre es mir emotional nicht möglich meine Hündin wochenlang wieder zu einem Züchter zurück zu geben und sie da werfen zu lassen. Auch würde ich persönlich niemals einen Co-Owner Vertrag unterschreiben.

Für mich als Züchter oder Hundehalter also persönlich ein No-Go .
 
Dabei
26 Mai 2015
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#6
In meinem Kopf ist ja immernoch die Idee von einem zweiten Aussie. Das weis auch unsere Züchterin, mit der ich mittlerweile echt gut befreundet bin und bei der ich ziemlich oft zu Besuch bin. Im nächsten Jahr wenn die Brausebirnen 3 Jahre alt sind, soll Paulas Schwester dann einen Wurf haben. Ich bin schon ganz verzückt.
Die Züchterin wünscht sich dass ich, sollte ich mich tatsächlich für einen Zweithund entscheiden, auch eine Hündin als Co owner nehme, welche dann ggf. in die Zucht ginge.

Wie sind da die Bedingungen?
- es wäre frühestens in 4 Jahren geplant, also erst beim zweiten Wurf von Paula's Schwester.
- sollte ich früher einen Hund wollen (weil in meinem Kopf immer war: ...wenn Paula 3 ist...), dann müsste ich das jetzt verbindlich beschließen, weil dann der Vater ein anderer würde und diese Planung ja auch Vorlauf braucht.
- ich könnte mir den Hund nicht wirklich selber aussuchen, sondern die Züchterin würde mehr oder minder bestimmen welcher Hund es wird.
- Mein Hund würde Babys haben und dafür dann Zeiten bei der Züchterin verbringen müssen.

Wie ich das finde?
- generell finde ich am Konzept der Co ownerschaft nichts verwerfliches. Gründe haben die Vorredner schon angeführt.
- ich kann mich jedoch nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, den Hund nicht selbst auszusuchen. Selbst wenn ich bei einem weiteren Hund andere Auswahlkriterien hätte als bei Paula, einige blieben doch gleich. Egal wie anstrengend es mit Paula war und ist, ich würde mich immerwieder für einen Hund mit "ordentlich Wums" entscheiden. Wenn ihr versteht was ich meine.
- Paula würde bei Ausstellungen keinen Blumentopf gewinnen, aber ich würde immer wieder eher zur drahtigen, Sportlichen Variante greifen wollen. Auch wenn die Züchterin ebenfalls diese Hunde liebt, ist es doch so -man muss das Kind beim Namen nennen- dass diese Hunde nicht so gefragt sind. (Bitte nicht falsch verstehen. Aber hochtriebige Hunde ist nicht das was die meisten Menschen wollen).
- mit dem neuen Hund müsste ich dann auch im Showring antreten, da hab ich nicht so den Draht dazu.
- es wäre nie so 100% mein Hund, es ist an viele Bedingungen und Verantwortung gekoppelt. Ich weis nicht ob ich dafür bereit bin.
- Paula's Schwester ist im Vergleich zu Paula ne Schlaftablette. Auch wenn mich Paula so manches Mal an meine Grenzen gebracht hat, will ich einfach keinen "Schlaftabletten Hund".
- Paula ist ein Ausnahmehund, ihre Auffasungsgabe und ihre selbst für Aussieverhältnisse schneidende Intelligenz (ich sage wieder: klar war das ne Herausvorderung) haben mich "verwöhnt". Sie hat eine sehr besondere Persönlichkeit, bisher ist mir kein zweiter Hund begegnet, der so ist wie Paula. (Was das genau ist, würde hier zu beschreiben zu lang dauern). Aber ich weiß nicht ob ein zweiter Hund, der nicht diese Eigenschaften mitbrächte, mein Herz genau so erobern könnte.
(Ok das war jetzt sehr speziell und steht nicht in direktem Context zur Coownerschaft, eher Zweithund generell)

Also nochmal generell geantwortet: Ich finde das Konzept in Ordnung und unproblematisch wenn es sich mit den persönlichen Bedürfnissen koppeln lässt. Persönlich weis ich nicht ob ich das emotional hinbekommen würde.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#7
Mir hat mal ein Züchter gesagt. "ich bin Züchter und kein Sammler".... aus oben genannten Gründen kann ich dieses Vorgehen züchterisch durchaus verstehen. Gerade, wenn ich erstmal schauen will ob eine Hündin für die Zucht meinen Vorstellungen entspricht u.s.w.

Ich persönlich als Züchter könnte mir nur vorstellen so was mit z.B. meinen Töchtern oder meiner besten Freundin so zu handhaben. Also die Hündin kennt mich und mein Rudel sowieso und sieht mich regelmäßig. Ich habe schließlich das Knowhow und die Möglichkeit Welpen ordentlich aufzuziehen . Ohne Vertrag und/oder Co-Ownerschaften . Meine Freundin oder meine Töchter müssten während der Zeit aber auch bei mir wohnen :) :)

Als Hundehalter wäre es mir emotional nicht möglich meine Hündin wochenlang wieder zu einem Züchter zurück zu geben und sie da werfen zu lassen. Auch würde ich persönlich niemals einen Co-Owner Vertrag unterschreiben.

Für mich als Züchter oder Hundehalter also persönlich ein No-Go .
Ich bin da ganz bei Petra... auch wenn ich es unter bestimmten (sehr eingeschränkten) Umständen akzeptieren kann.
Bei meiner Züchterin gab es mal so einen Wurf, aber der hatte weder was mit Co-Owner, noch mit plazieren zu tun. Unter dieser bestimmten Konstellation in diesem konkreten Fall, fand ich es ok. Alles andere definitiv nicht!
Niemals nicht würde ich einen meiner Hunde über Wochen jemanden anderen anvertrauen u. schon gar nicht in einer so sensiblen Phase wie einer Trächtigkeit und Welpenaufzucht (die ich selber unter allen Umständen erleben wollte) und zum anderen, würde sich jeder Gedanke daran eh´ erübrigen, weil meine Aussies allesamt strike Ein-Frau-Hunde sind und waren.
 
Dabei
13 Nov 2016
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#8
Schonmal vielen Dank an Euch!

Mir geht es aber gar nicht so sehr um die emotonale (menschliche) Perspektive, oder um die Persektive der BesitzerInnen der "Co-Owner Hündin"...
Eigentlich interessieren mich eher die Auswirkungen auf den Wurf und auf die Hündin.

Also klar, falls die Hündin sowieso ganz engen Kontakt zur Zucht hat, ist das wahrscheinlich etwas anderes.
Ich meine aber Fälle, in denen diese Hündin im besten Fall ihre ersten 8 Lebenswochen bei der Züchtern/ beim Züchter verbracht hat und dann mal ab und an zu Besuch dort war. Dann wird sie gedeckt und kurz vorm Wurf kommt sie dann zurück zur Züchterin/zum Züchter. Dort muss sie natürlich auch mit anderen, ihr bisher nicht bekannten Hunden, leben/klarkommen.
Im schlimmsten Fall kommt die Hündin aber gar nicht zur Züchterin, sondern in eine andere Familie, welche für die Zucht züchtet. Mit der sie dann 0 Kontakt vorher hatte.

Bedeutet doch einen unglaublichen Stress für das Muttertier...was natürlich auch Auswirkungen auf den Wurf haben wird (haben könnte)?
[Bei den Zuchten, welche mir genannt und beschrieben wurden, handelte es sich nicht um Aussie-Zuchten sondern um Border- und Schäferhund-Zuchtstätten]


Da momentan relativ viele in meinem Bekanntenkreis auf der Suche nach Hunden sind, bekomme ich da viel zu hören.
Zudem habe ich ja auch den Wunsch ... irgendwann mal einen zweiten Hund zu "holen". Das dauert aber mindestens noch 1-2 Jahre...vielleicht passt es mit meiner auch einfach nie so richtig :D ... trotzdem informiere ich momentan schonmal in aller Ruhe. Da ich auch nach einen speziellen Typ Welpe suche (Charakter/Verhalten), stelle ich mich sowieso auf etwas längere Wartezeiten ein. Die perfekte (in meinen Augen) Zucht habe ich aber noch nicht gefunden.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#9
Im schlimmsten Fall kommt die Hündin aber gar nicht zur Züchterin, sondern in eine andere Familie, welche für die Zucht züchtet. Mit der sie dann 0 Kontakt vorher hatte.
:mad: Das wäre für mich ja ein absolutes "NoGo". Kenne zumindest bei den Aussiezüchtern niemanden, der derartiges macht.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#10
Oh, das wäre auch gar nichts für mich/ uns. Aus dem Grund haben wir uns damals gegen einen Züchter entschieden, der Co-Owner gesucht hat. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: ich könnte meinen Hund nicht während so einer Zeit abgeben. Und Ausstellung wäre auch nichts für mich (zumindest derzeit nicht).

Wenn es allerdings so ist, dass die Hündin mit dem Züchter so vertraut ist und dort ein- und ausgeht... würde ich mir vorstellen, dass meine Eltern züchten würden, dann wäre es etwas vollkommen anderes. Ist ja quasi sein zweites Zuhause ;)

Allerdings habe ich, als wir damals auf der Suche nach Züchtern waren, auch einen "gefunden" (ASCA), der seine Hündin auch den Wurf in der Wohnung des Co-Owners bekommen lassen hätte. Da habe ich mich schon gefragt: da kann man soooo viel falsch machen! Sicherlich ist der Stress für die Mutter (da gewohnte Umgebung) geringer: aber Pflege von Mutter und Welpen, Aufzucht der Welpen und Sozialisation...? Finde ich zu viel für einen Laien!
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#11
Oh,

allerdings habe ich, als wir damals auf der Suche nach Züchtern waren, auch einen "gefunden" (ASCA), der seine Hündin auch den Wurf in der Wohnung des Co-Owners bekommen lassen hätte. Da habe ich mich schon gefragt: da kann man soooo viel falsch machen! Sicherlich ist der Stress für die Mutter (da gewohnte Umgebung) geringer: aber Pflege von Mutter und Welpen, Aufzucht der Welpen und Sozialisation...? Finde ich zu viel für einen Laien!

naja da kommt es wohl darauf an ob und wieviel die Züchterin unterstützt.

Lassie ist jetzt nicht oft mit meiner Freundin zusammen, kennt sie aber sehr gut da sie sich früher sehr viel um sie gekümmert hat, aber ich glaube falls sie bei der Geburt dort wäre hätte sie nicht wirklich streß. Das kommt wohl auf die Hunde an. (würde es nie so machen).

Im Rudel wäre eine "fremde" Hündin wahrscheinlich auch nicht, eher separat in einem Zimmer. Ich kann mir nicht vorstellen das eine Mutterhündin "fremde" Hunde in die Nähe lassen würde.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#12
Das sich durch Stress (durch Angst/Aurfregung etc.) der Cortisolspiegel (Hormon) erhöht und dies negative Auswirkungen auf die Entwicklung der Welpen im Mutterleib hat, ist wissenschaftlich bewiesen. Mein weiß heute, das auch Verhaltensprobleme auf diesen erhöhten Cortisolspiegel zurückzuführen sind, weil er u.a. zu einer schnelleren Hirnreifung führt.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#13
Ah ok, im Hinblick auf den Stress für die Hündin, wäre das was du da beschreibst ein NoGo. Also wochenlang zurück zum Züchter den sie kaum kennt oder gar ganz fremde Züchter.

Wir würden dann bei der Züchterin wohnen, quasi. Also so ist der Vorschlag. Das wäre, wenn ich jetzt von Paula ausgehe, trotzdem Stress pur, auch wenn ich dabei bin. Es bleibt trotzdem eine Umstellung auf einen total anderen Tagesablauf als zuhause. Die Welpen bei mir zuhause zu bekommen, geht nicht, selbst wenn die Züchterin zur Geburt hier wäre usw. Ich habe davon keine Ahnung und würde es nicht machen.

Danke, durch deinen Thread stelle ich fest: Das kommt für mich nicht in Frage.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#14
:mad: Das wäre für mich ja ein absolutes "NoGo". Kenne zumindest bei den Aussiezüchtern niemanden, der derartiges macht.
Da bin ich ganz bei Georg und bin schockiert. Muss so was sein?! Warum wird auf dem Rücken der Tiere wieder alles Mögliche getan um auf Biegen und Brechen züchten zu müssen. Egal welche Hunderasse, ich persönlich finde solche Züchter unseriös. Irgendwo reicht es auch. Da stellt sich der Mensch mal wieder als Gott der Schöpfung dar und meint er kann nach dem Motto "Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt" eines der vielen Lebewesen auf unserer Erde als Ping-Pong benutzen. So was macht mich wütend! :mad: Im Sinne der gesundheitlichen Situation der Muttertiere und ihrem ungeborenen Nachwuchs sollten diese Vorgehensweisen als Tierquälerei eingestuft werden. Meine Meinung.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#16
Puh, eine Frage die ich weder mit einem absoluten Ja noch einem absoluten Nein beantworten könnte.
für mich ist es eine höchstindividuelle Angelegenheit zu der sehr viel Vertrauen, Offenheit und Mut zwischen den Menschen alleine gehört. Im Vorfeld gehört sich so vieles besprochen und ich müsste das Gefühl haben, dass ich einem Streitfähigen Menschen gegenüber sitze, denn da geht’s ans Eingemachte und da muss man ehrlich miteinander sprechen können, da ist die Basis! Das ist sowieso wichtig wenn ich einen Hund kaufe - eh klar! Aber da muss das alles wie „***** auf Eimer“ passen.
Als Hundehalterin die ihr Mädchen liebt, würde ich auch wollen, dass es um die Verpaarung genau diesen Hundes geht, und nicht nur, weil die Hündin evtl. ein tolles Ped hat.
Als Kontroletti würde ich bei meiner Hündin bleiben dürfen und für mich wäre wichtig, dass es ein „gemeinsamer Wurf“ wäre. Die Hündin aber nur abzuliefern käme für mich absolut nicht in Frage, das wäre keinesfalls mein Ding!
Bei der Platzierung an sich würde ich sehr wohl darauf achten ob dieser Hund auch wirklich zu mir passt. In erster Linie möchte ich ja einen Gefährten und nicht zwingend einen Hund zum Zuchteinsatz.
Was die erforderlichen Show/Trial/Sport Einsätze betrifft, da denke ich, kann man bestimmt mit dem Züchter sprechen. Vielleicht stellt ja auch dieser den Hund vor und man muss selber nicht in den Ring. (Wobei ich sagen muss, ich war einmal auf einer Show und das war super lustig :D und bald steht die zweite an, die wird sicherlich auch spaßig).

was die Besitzverhältnisse am Hund betrifft, müsste ich zumindest Co-Owner sein dürfen, es ist ja auch mein Hund und mein Muckel, da würde ich schon mitstimmen dürfen.

Letztendlich denke ich, dass sich das jeder für sich selbst in Ruhe überlegen muss.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#17
..für mich käme es schon deshalb nicht in frage weil ich meinen hund "nicht teile". sprich er gehört mir ganz allein. da bin ich ganz penibel, selbst mein mann steht nicht mit im kaufvertrag - eben weil es MEIN hund ist
 
Dabei
22 Sep 2014
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#18
@Anna: so sieht es auch bei uns aus. Lediglich ich stehe im Kaufvertrag (waren damals auch noch nicht verheiratet) und wenn ich so überlege, dass ich nicht mal jeden mit meinem Hund nur mal kurz draußen Pipi machen lasse... Ne. für mich ginge das aiuch gar nicht klar, meinen Hund kurze Zeit abzugeben...
 

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