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Zuchtproblem!

Dabei
22 Sep 2012
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#1
Halloo an Alle!!

War jetzt schon länger nicht mehr hier und mich hat gleich wieder das Foren-Fieber gepackt und werde ws nicht mehr von hier wegzubekommen sein :D

In letzter Zeit befasst mich sehr das Thema Zucht. Ich bin ebenfalls auf facebook in mehreren Aussie Gruppen und ich hab das Gefühl von tag zu Tag posten mehrere Züchter, dass sie ihre Welpen nicht los bekommen...besonders die Rüden.
Finde die momentane Situation wirklich erschreckend!
Aber das ist ja nicht nur beim Aussie so, sondern auch bei viiieelen anderen Rassen!!!
Z.b. wenn ich mir deutsche Schäferhunde anschau und ihre Rücken immer krummer werden und die schon gar nicht mehr richtig laufen können oder Möpse die nicht mehr atmen können...da macht mir die Zucht echt angst...!


wie findet ihr das? Wer sollte eurer Meinung weiter züchten? War das schon immer so oder ist es erst jetzt so schlimm??
 

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Dabei
25 Okt 2012
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#2
Ich finde das auch ganz ganz schrecklich. Hatte vor dem kleinen Cookie auch eine Schäferhündin gehabt. Sie ist leider nur 8 Jahre alt geworden :( ! Sie musste zwar nicht wegen der Hüfte eingeschläfert werden, wobei es ihr doch anzumerken war, das sie teilweise Schmerzen hatte. Wobei es vom abknicken her noch Recht in "Ordnung" war. Ich finde es traurig das nur noch auf das Schömheitsideal gezüchtet wird als auf die Gesundheit. Und meiner Meinung nach würde ich mir auch nur noch Hunde bzw Welpen holen, bei denen die Eltertiere auf die typischen Rassekrankheiten überprüft werden. Wobei bei vielen Rassen wirklich leider Gottes nur auf die Schönheit geachtet wird ( wie du auch schon z.B Mops ) !
 
Dabei
22 Sep 2012
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#3
Ja aber beim Aussie tendiert man aj auf Ausstellungen ja immer mehr auf viieel Fell! Richtige Arbeitshunde wurden bei uns sogar teilweise vom Platz verwiesen weil sie kleiner waren mit weniger Fell!!
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#4
Ich find's auch fürchterlich, in welche Richtung der sog. "Rassestandard" sich entwickelt... Maggys Fellmenge ist für mich in Ordnung und ich hoffe sehr, dass es nicht noch mehr wird, denn im Moment ist sie noch nicht wirklich plüschig.
Was das allgemeine Nicht-Loswerden der Welpen angeht, da bin ich etwas unschlüssig... Klar, zuerst denkt man doch daran, dass es ordentlich blöd für die Züchter ist, weil die Mehrkosten haben und das nunmal, so nett und süß die Welpen auch sind, sehr belastend ist. Allerdings denke ich auf der anderen Seite, dass ein Züchter sich doch im Voraus schlau machen kann. Klar, man kann nie verhindern, dass ein Interessent im letzten Moment abspringt, aber es gibt ja durchaus auch Züchter, die munter ihre Würfe planen und austragen lassen, ohne überhaupt genügend Interessenten zu haben. Das finde ich in höchstem Maße unverantwortlich... mir ist klar, dass es schwer ist, sich gegen sowas zu schützen. Auch gibt es ja zahlreiche Fälle, wo der Welpe dann zurückkommt, weil die GROSSE LIEBE halt doch mal die herumliegenden Schuhe, Kabel etc annagt, schnell überdreht, etc. pp.
Nur generell finde ich halt, dass man unterscheiden sollte zwischen den Fällen, in denen es tatsächlich einfach blöd gelaufen ist für den Züchter, und denen, in denen (ganz salopp ausgedrückt) unachtsam herumgezüchtet wurde.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#5
@JoVe
was definierst du als "genügend" Interessenten? Ich persönlich finde es furchtbar schwer sowas abzuschätzen. Sind 3 Interessenten schon genug? Oder doch eher 5 oder 6? Was mach ich dann als Züchter wenn es nur 4 Welpen sind bei 6 Interessenten? Oder was mache ich wenn ich 5 Interessenten habe und die Hündin 11 Welpen wirft?

Aber ich finde die Entwicklung mancher Rassen sehr erschreckend.
Ich persönlich bin ein großer Fan vom Mops (ich kann mir nicht erklären warum) und finde es schrecklich, dass die so schlecht atmen können. Aber Gott sei Dank gibt es noch den Altdeutschen Mops mit normaler Schnauze. Und den Retro-Mops gibt es auch. Allerdings weiß ich nicht genau, was ich davon halten soll. Eine Rasse soweit verschandeln zu lassen, dass man erst eine andere Rasse einkreuzen muss, damit die Hunde wieder Lebensqualität bekommen... Irgendwie schon traurig.
 
Dabei
11 Nov 2012
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#6
Na das ist doch mein Thema. ;) Also ich sehe das so wie die Themenstarterin. Es gibt soooo viele Wuerfe, die PEDs aehndeln sich oft sehr und dass was dabei rauskommt hat mit einem Aussie nicht mehr viel zu tun. So ist jedenfalls mein Eindruck. Wie soll bitte ein 35kg Ruede mit mehr Fell als allem anderen, noch ausdauernd ueber lange Zeit arbeiten koennen? Was hat so ein Koloss denn noch mit einem Aussie gemein? Ganz ehrlich, die meisten Showaussies entsprechen dem Standard doch gar nicht mehr. Im Standard steht ganz vorne "Der Australian Shepherd ist ein Arbeitshund mit ausgepraegtem Huete und Schutztrieb!" Laut diesem Satz passen doch die meisten Aussies nicht mehr in den Standard. Ich bin der ganz krassen Meinung, Showzucht hat noch nie einer Rasse gut getan und Modehund sein auch nicht. Na ja, mein Aussieruede wiegt 23kg und ist mir fast schon zuviel Fell. Aber er kann locker vom Hocker bei 40 Grad im Schatten mit genug Wasser zwischendurch 3-4 Stunden neben dem Fahrrad herlaufen. Er ist ausdauernd und kann sich gut bewegen. Meine kleine ist nun aus Arbeitslinie, einfach weil ich einen Aussie wollte und nicht bloss eine bunte Huelle. Ja so krass druecke ich das aus. Die meisten Aussies kannst du mir mittlerweile auf den Buckel binden. Entweder hypernervoes, ADHS maessig, voellige hohlgedreht, absolut ueberreagierend, oder faul, traege, langsam und sorry auch duemlich, dazu noch ohne Ende klaeffend und ja, zu massig und zu gross. Das die Zuechter immer mehr Welpen in die Welt setzen, ohne ueberhaupt genug geeignete Interessen zu haben, finde ich gelinde gesagt, schaedlich fuer die Rasse. Welpen wollen und muessen nunmal verkauft werden und umso mehr Welpen es gibt, umso mehr Kaeufer muessen gefunden werden. Und ehrlich, die meisten Leute die ich mit Aussies an der Leine treffe, sind entweder top informierte Hundesportler bzw. Hundehalter, oder total ueberforderte Hundehalter, die einen netten Familienhund wollten und nun einen Problemaussie an der Leine haben. Der jagt, huetet, fremde Menschen doof findet und sich mit anderen Hunden nciht versteht. Oder die Besitzer vom aktivitaetslevel ueberfordert. Zudem finde ich, gibt es bzw. treffe ich immer mehr Aussies die Probleme machen, vom schnappen, bis zum beissen, vom Fell ausreissen bis zum jagen usw. Wohin die Zucht geht? Ich hoffe das ein paar Zuechter erhalten bleiben, die auch Geld mit ihren Hunden verdienen wollen und trotzdem darauf achten, dass der Aussie so wie er im Standard steht erhalten bleibt. Da steht naemlich nichts von 35kg und massig Fell.
Und das ein Zuechter Geld mit seinen Welpen verdient, ist weder verwerflich noch unnormal. Warum sollte ein Zuechter denn auch nicht, Geld fuer seine Arbeit bekommen? Hmm, habe ich den bogen jetzt zu weit gefasst? Na ja, ich habe bei diesem Thema eine sehr krasse Meinung und hoffe das der momentane Boom an der Rasse doch irgendwie unbeschadet vorbei geht, (wobei die Chancen eher gering sind, leider).

Ich denke uebrigens, dass was beim Mops das Problem mit der Atmung ist, beim Aussie das Epi Risiko sein wird, bzw. schon ist.

LG ist alles nur meine Meinung und ich will damit niemanden persoenlich angreifen. ;)
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#7
@JoVe
was definierst du als "genügend" Interessenten? Ich persönlich finde es furchtbar schwer sowas abzuschätzen. Sind 3 Interessenten schon genug? Oder doch eher 5 oder 6? Was mach ich dann als Züchter wenn es nur 4 Welpen sind bei 6 Interessenten? Oder was mache ich wenn ich 5 Interessenten habe und die Hündin 11 Welpen wirft?
Klar, das Problem hat man immer... aber ich zumindest hätte lieber zu viele Interessenten als zu wenig, eben aus jenem Grund. Ich meine, ich kann mir schon vorstellen, dass das für einen Züchter ein doch eher mieses Gefühl ist, wenn man Hunde (speziell die eigenen) doch eigentlich liebt, und dann aber doch irgendwie Gedanken à la "Wären die doch bloß schon weg" hat, weil man halt nicht noch 5 weitere Hunde - wenn auch nur Welpen - versorgen kann finanziell.

Wie gesagt, mir ist schon klar, wie schwer das sein kann, alle Welpen "loszuwerden", und der Züchter kann ja nunmal nicht immer was dafür und hätte das Problem auch mit 20 Interessenten im Vorfeld gehabt. Aber ich meine nur, generell sollte man nicht gleich "armer Züchter!" rufen, sondern erst die Hintergründe genauer ansehen :)
 
Dabei
15 Mai 2012
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#8
Ich finde es dramatisch, dass bei verantwortungsvollen züchtern manchmal welpen "übrig" bleiben, während sie bei vemehrern weggehen wie warme semmeln!! Nicht weil der "arme" züchter noch zwei/drei welpen hat (die er lieber länger behält als sie an die falschen zu vergeben), sondern weil es die "kaufmoral" bezüglich hunden wiederspiegelt...
 
Dabei
12 Apr 2012
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#9
Erst gestern hat meine Agilitytrainerin erzählt, dass eine befreundete Aussiezüchterin für ihre 7 (schon 6 Wochen alten!) Welpen bis jetzt nur 2 Interessenten hat. Sie züchtet allerdings Aussies mit einem hohem Arbeitslinienanteil vielleicht liegt es daran? Dadurch, dass der Aussie ja immer mehr zum Modehund wird bzw es auch schon ist wollen auch immer mehr Leute so einen schönen bunten Hund (möglichst noch mit blauen Augen ;) ) haben allerdings als reinen Familienhund. Also nimmt man sich lieber einen aus der Showlinie, denn die sind ja ruhig, genügsam, jagen nicht, usw -.-
Oder man will generell nicht so viel Geld hergeben und nimmt sich gleich einen Aussie vom Vermehrer, die den Hype um den Aussie natürlich auch mitgekriegt haben und aus alles Ecken gekrochen kommen, denn mal ehrlich... Gesundheit der Elterntiere und Welpen sowie eine gute Kinderstube werden doch überbewertet ;)
Das alles führt dann wahrscheinlich dazu, dass gute gewissenhafte Züchter auf ihren Welpen sitzen bleiben. Wobei ich JoVe aber auch Recht geben muss! Ich finde man sollte vorher schon sicherstellen, dass man zumindest einige Interessenten für den Wurf hat, auch wenn diese genauso auch abspringen können, und nicht einfach drauf los decken und darauf vertrauen dass man im Nachinein sicher noch Abnehmer findet.
Für Madocs Wurf gab es damals auch um die 20 Interessenten also so abwegig ist das nicht ;)

@Hudson...generell stimme ich dir in Allem zu! Aber irgendwie stört mich der Satz
"die meisten Leute die ich mit Aussies an der Leine treffe, sind entweder top informierte Hundesportler bzw. Hundehalter, oder total ueberforderte Hundehalter, die einen netten Familienhund wollten und nun einen Problemaussie an der Leine haben. Der jagt, huetet, fremde Menschen doof findet und sich mit anderen Hunden nciht versteht. Oder die Besitzer vom aktivitaetslevel ueberfordert"
Ich bin KEIN top informierter Hundesportler (stell dir vor mein Aussie ist sogar mein erster eigener Hund ;) ) und auch sonst nicht extrem sportlich und bin trotzdem nicht überfordert mit meinem Hund, obwohl er zurzeit pubertätsbedingt manchmal echt schwierig sein kann! Und das obwohl er aus einer Linie stammt, die einen sehr hohen Arbeitslinienanteil hat.
Natürlich ist mein Aussie auch kein reiner Familienhund und wird es auch nie sein, denn ich finde einfach der Aussie braucht seine Aufgabe. Und ich meine damit nicht 24h täglich und mit 6 Stunden Auslauf am Tag! Sondern etwas was auch das Köpfchen anstrengt und das kommt bei den meisten "Familienhunden" finde ich einfach zu kurz was beim Aussie dann aber zu einem riesen Problem werden kann!
Das bedenken die wenigsten, bzw wissen es einfach nicht und ein Vermehrer oder ungewissenhafter Züchter wird seinen Abnehmern kaum die negativen Seiten des Aussies aufzählen. Der will doch seine Hunde auch loswerden!
 

Skjona

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Dabei
30 Jul 2012
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#10
Ich finde es auch echt schlimm... und es wird ja immer schlimmer :(

Habe erst gestern wieder ein Bild in Facebook gesehen. Hat über 190.000 Likes und dann stehen Sätze drunter
"Was ist das für eine Rasse und weiß wer wos die zu kaufen gibt?" oder
"Ist das ein Sheppi? Egal ich will so einen"

Da wird mir echt schlecht :(

Leider darf ich das Bild wegen fehlender Berechtigung hier nicht posten.

Hier der Link
https://www.facebook.com/photo.php?...24266636478.229359.53371356478&type=1&theater
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
12 Apr 2012
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#11
Und genau das mein ich! Ein gewissenhafter Züchter wird niemandem einen Welpen geben, der sich die Rasse zu wegen dem Aussehen aussucht! Dann gehen die Leute einfach zum Vermehrer und holen sich dort ihren hübschen Aussie ;)
Ich finde aber es wird bei der Rassenwahl generell immer mehr nur nach Aussehen ausgesucht! Ich sehe zB auch immer mehr Viszlas in Wien! Ist ja klar, die schauen ja auch so toll und majestetisch aus!
 
Dabei
14 Feb 2008
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#12
Ich bin der ganz krassen Meinung, Showzucht hat noch nie einer Rasse gut getan und Modehund sein auch nicht.
Finde ich überhaupt nicht krass, es ist schlicht eine Tatsache, und das absolut rasseunabhängig!
Das die Zuechter immer mehr Welpen in die Welt setzen, ohne ueberhaupt genug geeignete Interessen zu haben, finde ich gelinde gesagt, schaedlich fuer die Rasse.
Nun, Zucht ist zunächst mal unabhängig von Interessenten zu sehen. Sie sollte ein bestimmtes Ziel verfolgen und der Erhaltung (Verbesserung?) der Rasse dienen. Ich kann nicht sinnvoll selektieren, wenn ich nur alle paar Jahre einen Wurf habe, denn das bringt mich in meinen Zielen nicht voran. Wie komme ich denn zu Interessenten? Dafür muss ich mir als Züchter doch erstmal einen Namen machen.
Wohin die Zucht geht? Ich hoffe das ein paar Zuechter erhalten bleiben, die auch Geld mit ihren Hunden verdienen wollen und trotzdem darauf achten, dass der Aussie so wie er im Standard steht erhalten bleibt. Da steht naemlich nichts von 35kg und massig Fell.
Ich hoffe mit Dir, aber ... die Hoffnung stirbt halt zuletzt.
Und das ein Zuechter Geld mit seinen Welpen verdient, ist weder verwerflich noch unnormal. Warum sollte ein Zuechter denn auch nicht, Geld fuer seine Arbeit bekommen?
Geld stinkt in vieler Leute Augen. Aber ehrlich, Geld kann man nur verdienen, wenn man in größerem Rahmen züchtet und dann fangen die Leute auch wieder an zu schreien, man könne sich ja schließlich nicht mehr um jeden Welpen vernünftig kümmern.
Ich denke uebrigens, dass was beim Mops das Problem mit der Atmung ist, beim Aussie das Epi Risiko sein wird, bzw. schon ist.
Epi ist durchaus eine Gefahr für die Rasse. Aber es gibt auch noch andere Dinge, z.B. wollen viele Züchter verkürzte Schnauzen, weil die Hunde dann besser das Kindchenschema erfüllen und damit besser zu verkaufen sind. Der Mensch lernt halt häufig NICHT aus den Fehlern der Vergangenheit und schaut nicht über den Rand seines Tellers.

Das Gross der Züchter züchtet am Standard vorbei, warum? Weil der Markt es so will, fertig. Warum muss der Mensch eine tolle Rasse verderben indem er z.B. Minis, Toys oder gar Teacups produziert? Warum muss sich jemand an der nächsten Ecke einen Hund im Sonderangebot ohne Papiere kaufen. Wer macht den Aussie zum Modehund?

Liebe Gemeinde, wir müssen uns wohl alle mal an unsere eigene Nase fassen und hinterfragen, welchen Anteil wir selber daran haben

Amen!
 
Dabei
9 Dez 2011
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#14
So viele Rassen die täglich produziert werden ist klar das nicht immer alle vermittelt werden.
Hoffe ihr wisst wie ichs meine?
Rüden gehen in letzter Zeit immer schlecht weg woran das liegt ist Sache des Betrachters.
Was die Rassestandards angeht naja.Ich geh jetz mal vom DSH aus,ich finds absolut garnich schön hässlich auf gut deutsch.
Mops,dafür gibts noch Rasseliebhaber?Ne wäre auch nix für mich.
Oder Shar-Pei um Himmels Willen sehen die noch was?Mir tun manche Züchtungen so Leid das sie in meinen Augen nicht mehr gezüchtet weren dürfen.Aber gut ist nur meine Meinung :)
 
Dabei
20 Okt 2012
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#16
ohhh ja, letztens in der bahn hab ich so einen kandidaten gesehen: eine black bi w hündin mit stehohren, mega-kleinen pfötchen, ein schlachtschiff von brustkorb. die sah aus, als hätte man einen schäferhund mit nem border-collie gekreuzt, aber es sollte angeblich ein aussie sein...
 
Dabei
21 Sep 2009
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#17
Wohin die Zucht geht? Ich hoffe das ein paar Zuechter erhalten bleiben, die auch Geld mit ihren Hunden verdienen wollen und trotzdem darauf achten, dass der Aussie so wie er im Standard steht erhalten bleibt. Da steht naemlich nichts von 35kg und massig Fell.
Ich hoffe mit Dir, aber ... die Hoffnung stirbt halt zuletzt.
Ich hoffe mit euch ...
 
Dabei
7 Sep 2012
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#18
Ich kann mich nur Katharina (Hudson) u. Georg´s Meinung anschließen.
Zudem sehe ich es schon anhand vieler anderer Rassen, das eine ausschließliche Ausrichtung der Zucht auf Show zu gesundheitlichen u. charakterliche Depressionen innerhalb der betroffenen Rasse führt.
Zudem ist der optische Unterschied zwischen einem Aussie aus Show- u. einem aus AL-Linie heutzutage schon gewaltig.
Interessant waren jetzt die Fotos in der in der FB Breeders Gruppe, die showerfolgreiche Aussies aus den 1980-1990er Jahren zeigten. Der Unterschied war echt schon deutlich! Die Hunde war weit weniger massig, hatten moderates Fell u. waren insgesamt vom Typ feiner, zudem mit deutlich weniger Weiß.
 
Dabei
22 Sep 2012
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#19
oooh ja die Mini, Teacup und was auch immer winzige Aussies ähneln ja immer mehr einem Chihuahua nur in Aussie fellzeichnung!!

Und ja bin auhc der Meinung, dass es immer besser ist viele viele Interessenten zu haben. Vielen melden sich ja sowieso erst an und "schauen einmal" und wenn dann doch kein blue merle dabei ist mit blauen Augen, dann gehen sie erst recht weg!!
also lieber viele Interessenten sammeln, die es ernst meinen, vorerst auch schon einladen und genau ausfragen! Das kommt bei einigen anscheinend echt zu kurz und es gibt wirklich nicht wenige zuchten, die momenten auf 4-6 Welpen sitzen und adhoc fallen mir da echt eine handvoll Zuchten ein. Stellt euch vor die müssen sie alle behalten?!
 
Dabei
22 Sep 2012
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#20
Und ja bzg. Showaussie...ich würde gerne einmal spaßhalber auf eine richtige Ausstellung mit meinem gehen...aber meiner hätte niiee eine Chance. ich hab weder Lust ihn mit Haarsprays einzusprühen, dass er ganz benebelt wird, oder ihn föhnen, glätten oder was auch immer!! Zudem stehen die dort stunden und dann wird nur an ihnen herumgearbeitet. und es sind eh immer dieselben dort, die ws schon die Richter persönlich kennen^^

ich war bis jetzt auf zweien von ganz kleinen vereinen, hab den balou da einmal kurz gebadet, davor einmal durchgebürstet und fertig. war auch lustig :)
Zudem hat meiner wenigstens noch Arbeits, bzw. Hüteinteresse und weiß was ein Schaf ist :D
 
Dabei
9 Dez 2011
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#21
Hab letztens bei den Kleinanzeigen gelesen:Miniaussie sucht neues zu Hause.35cm ey das is für mich nen Toy,der war nur 2cm größer als mein Zwergpinscher.
Da kann ich mir auch gleich nen Chi kaufen also der sah auch genauso aus wie nen Chi ganz schlimm.
Mini Aussie gut und schön aber Toys muss dann doch nich sein
 
Dabei
7 Sep 2012
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#22
Naja, wenn ich mir die Züchter ansehen, die in dieser Gruppe ihre Welpen einstellen, dann sind es teilweise auch die "ewig" gleichen bekannten Namen.... da werden dann zeitgleich oder kurz nacheinander ein Wurf nach dem anderen produziert, alle mit dem gleichen eigenen Deckrüden als Vater... ist dann halt auch nur Vermehrung mit Papier.
Und das erste was dann weg sind die Merles mit blauen Augen, dann die Merles u. für den Rest wird dann gesucht.
Auch witzig, das dann oft die Merles mal eben 100-200 € mehr kosten...
Und was steht dann als erstes in den Verkaufsanzeigen: Wir haben Blue Merle Welpen oder Tris mit blauen Augen aus schmusigen, leichtführigen Eltern "AUS REINER SHOWLINIE"...
 
Dabei
27 Mai 2012
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#25
Klar bringt dieses weiter oben gepostetes Foto von dem bm Puppy Herzen zum schmelzen.
Mein Herz bringt es auch zum schmelzen und ja, ich liebe Merles und ich mag blaue Augen.
Und ich kann es diese Leihen die solche Fotos mit einem "I want this puppy" kommentieren nicht
verurteilen. Denn Ich habe hier den Modehund schon sitzen.
Ich hatte ewige Diskussionen mit meiner Mutter die gegen einen Aussie war weil er so angesagt ist.
Wir regen uns hier alle darüber auf aber der Großteil hier hat doch selbst erst seit kurzem einen Aussie.
:)


Edit: Die Optik Farbvielfalt wird dem Aussie zum Verhängnis. Für alles andere gibt's ja schon Labbis und Goldis. :(
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#26
ICh stimme den meisten hier aus vollem Herzen zu, mit allerdings einer Ausnahme: Warum sind denn immer sofort die Minis die schlechten und deren Züchter die Bösen? Ich bin beim besten Willen auch kein Verfechter von extrem kleingezüchteten Hunden oder "AUssies", die gar nicht mehr wie Aussies aussehen oder vom Wesen her so sind, weil so viele andere Rassen eingekreuzt wurden. Aber was ist denn bitte gegen eine Selektion reinrassiger AUssies auf etwas (Betonung liegt auf etwas) kleineren Exemplaren einzuwenden? Hier wird einerseits gemeckert, dass der Standard nicht mehr eingehalten wird, weil so viele AUssies so massig werden, aber das wird dann verteufelt, das kann ich nicht ganz nachvollziehen. Es gibt auch Züchter von Mini AUssies, die ganz bewusst nur reinrassige Aussies verpaaren und die darauf achten, dass sie sich nur in der Größe etwas unterscheiden und eben nicht diese Riesenfellmonster werden... es ist nicht immer alles gleich schlecht, nur weil es einem nicht gefällt
 
Dabei
7 Sep 2012
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#27
Gut, man muß ja auch jedem einen Anfang zugestehen! Und es gibt tolle Anfänger u. katastrophale Anfänger (siehe BamBam).
Mein TA vermittelt aussieinteressierte Leute immer an mich. Manchmal rufen oder sprechen mich die Leute auch so an. Meine erste Frage ist dann immer, warum sie so einen Hund haben wollen. Wie oft war ein Gespräch schon nach dieser Frage beendet? Ehrlich gesagt, viel zu oft!!!! Dann gibt es diejenigen die mich wirklich interessiert ausfragen, einem eh´nichts glauben u. sich dann doch den erst besten Aussie anschaffen. Einer davon wohnt bei uns im Dorf u. bedauert es noch heute, damals meine Antworten (u. auch später m.d. Welpen Warnungen!) nicht ernstgenommen zu haben. Die Leute haben sich einen prächtig hyperaktiven Hund m. ausgeprägtem Jagdinstinkt herangezogen u. wollen NIE WIEDER einen Aussie. Immerhin behalten sie ihn, auch wenn sie mit den Problemen arrangieren u. nicht daran arbeiten...

Neulich rief eine Frau an, die meinte, ich hätte ja Aussies. Ihre Bekannte hätte gerne einen... ich sollte die Dame doch mal anrufen u. ihr was über die Rasse erzählen u. ihr einen Züchter nennen?!?!?!?
 
Dabei
12 Apr 2012
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#28
Ja ich habe auch einen Merle mit nem halben blauen Auge aber es könnte genauso ein black bi oder sonstwas hier sitzen ;) Ich liebe den Aussie doch auch wegen seiner Farbvielfalt denn es ist keiner wie der andere! Und ich denke die meisten Neu-Aussie-Halter hier haben ihn nicht nur weil er gerade In ist sondern weil sie auch den Charakter des Aussies schätzen und lieben. Mir geht es zumindest so :)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#29
so sollte es sein, aleks. ich habe auch erst seit kurzem einen aussie, auch mein erster und ganz ehrlich: Ich habe ihn erst nach intensivem Suchen gefunden, mir war nicht klar, dass es sich um einen "Modehund" handelt, also deshalb hab ich den Hund garantiert nicht, sondern weil es für mich einfach die tollste Rasse der Welt ist, mit all ihren Facetten
 
Dabei
7 Sep 2012
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#30
Ja ich habe auch einen Merle mit nem halben blauen Auge aber es könnte genauso ein black bi oder sonstwas hier sitzen ;) Ich liebe den Aussie doch auch wegen seiner Farbvielfalt denn es ist keiner wie der andere! Und ich denke die meisten Neu-Aussie-Halter hier haben ihn nicht nur weil er gerade In ist sondern weil sie auch den Charakter des Aussies schätzen und lieben. Mir geht es zumindest so :)
Schön wäre es, wenn es so wäre! Aber die meisten Leute wollen nur einen optisch schönen Hund u. genau das spiegelt sich in den zig papierlos Würfen wieder. Und wie das Beispiel hier ja gerade zeigt: ist der "schöne" Hund taub, dann.... Tschüss!
 

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