Züchter im Münsterland/Ruhrgebiet gesucht

Dabei
12 Sep 2018
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#1
Hallo zusammen,

mein erster Beitrag - also habt Nachsicht.

Wir suchen ein neues Familienmitglied, da wir unseren Aussie nach nur 10 Jahren gehen lassen mussten.....
Da wir bei unserem Aussie damals leider etwas Pech hatten, es stellte sich nachträglich heraus, dass der "Züchter" Tiere "hortete" und von Zucht keine Rede sein konnte, wollen wir diesen Fehler nicht erneut machen.

Wir sind also gerade angefangen nach "Züchtern" zu suchen und schon haben wir alle Facetten des "Hundehandels" erfahren dürfen.....

Nachdem wir auf eBay Kleinanzeigen (ja, evtl. das falsche Medium - ich habe wirklich gedacht das man dort auch seriöse Leute trifft) eine Anzeige aufgegeben haben, bekamen wir direkt eine Antwort von "dem Züchter aus Rumänien" und auch danach die Angebote waren eher .... sagen wir mal fragwürdig.
Also weiter unsererseits gesucht und einige Anbieter mit Ellenlangen Infotexten gefunden den es nur um "das Wohl der Welpen" geht.... Sogar "Züchter" mit eigener Internetseite gefunden..... wobei ich nicht mehr recht einzuschätzen vermag, ob auch dort alles mit rechten Dingen zugeht.

Nach diesen ersten Erfahrungen waren wir doch relativ ernüchtert - wie jetzt die/den richtigen Finden???

Aus diesem Grund habe ich mich im Forum angemeldet um doch noch das zukünftige Familienmitglied aus tierfreundlicher Zucht zu finden..

Ich hoffe ich setze mich jetzt nicht zu sehr in die Nesseln (will ja keinen gemalten Hund) oder starte eine ellenlange Diskussion über den Sinn von Papieren....

Wir suchen halt einen Rassetypischen Züchter der tendenziell in Richtung Showlinie züchtet. Uns sind Papiere relativ egal (ich kenne den Sinn) ich sage besser, wir haben nicht vor zu züchten oder auf Ausstellungen zu gehen :)
Da der zukünftige Aussie bei uns einfach nur Hund sein darf und uns "einfach" nur durchs Leben begleiten soll, sind uns die Erfolge der Ahnen eher egal (Sie sollten gesundheitlich für die Zucht geeignet sein). Wir wollen aber auch nicht für einen Hund horrende Summen auszugeben und für die Farbe XY noch einmal mehr...

Wir suchen einen fairen Züchter,/in mit dem/der wir auch gerne (wie bei unserem Hovi) in Kontakt bleiben, dem das Wohl der Elterntiere als auch der Welpen am Herzen liegt, bei dem wir einen FAIREN Preis bezahlen und der auch gerne mal zum Kaffee nach seinen Welpen sehen darf :)

So, jetzt kann entweder die Steinigung losgehen oder aber die Tipps für Ansprechpartner - lasst bitte Gnade walten.


Danke vorab....

LG
Andreas
 
Dabei
21 Feb 2011
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#2
Hallo Andreas,

steinigen wird dich hier keiner ;)
Nur, wenn du schreibst, du brauchst keine Papiere, weil du nicht züchten, nicht auf Ausstellungen willst, und / oder weil dir die "Erfolge" der Ahnen egal sind, dann glaube ich, hast du den Sinn der Papiere nicht wirklich verstanden. :eek:

Züchterlisten findest du auf den Seiten des ASCD und des CASD.

Ein wirklich seriöser Züchter bietet dir genau das, was du suchst, und dann haben die Hunde auch Papiere und ihren Preis. Alles andere ist keine Zucht *justmytwocents*

Wir haben ein paar tolle Züchter hier im Forum. Die IN Hillbilly Aussies (eine wirklich super tolle Zucht) z. B. sind in NRW und gar nicht mal sooo weit weg
http://www.indiana-aussies.de/index.cms?site=home
 
Dabei
10 Jan 2016
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#3
Ich glaube auch du hast den Sinn der Papiere nicht verstanden.

Sie belegen genau das, was du gerne hättest. Welpen aus überlegten Verpaarungen im Hinblick auf Temprament und Gesundheit. Das geht nun mal nicht ohne Ahnentafel!

Zudem ist eine ordentliche Aufzucht und Sozialisierung der Welpen unabdingbar und das alles hat nun einmal seinen Preis! Der normale Welpenpreis liegt mittlerweile bei 1200-1500€ bei günstigeren Angeboten würde ich stutzig werden! Du gehst doch auch nicht umsonst Arbeiten? Zu dem muss man auch sehen, was die Züchter an Unkosten (Gesundheitsauswertungen der Zuchthunde ect. haben).

Die Papiere sind nicht der Grund für die Preise!

Ist dir das zu teuer, dann geh zum Tierschutz.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#5
Leider hast den Sinn und den genauen Hintergrund von Papieren nicht verstanden, das ergibt sich allein u.a. schon in der Aussage, das Du ja nicht züchten oder an Shows teilnehmen willst. Wir haben hier im Forum einige sehr gute Threats zu diesem Thema, die Du Dir einfach mal in Ruhe durchlesen solltest. Neben vielen anderen Gründen möchte ich aber einmal anmerken, das zu einem Rassehund nun einmal Papiere gehören. Und wer diese Rasse (angeblich) liebt, sollte sich daher einfach mal mit den Papieren, der Gesundheit u. der Zucht befassen und warum man mit papierlosen Hunden dieser Rasse einen Bärendienst erweist.

Du möchtest einen "fairen" Züchter mit "fairen" Preise? Nun, ein fairer Züchter möchte auch einen fairen Welpenkäufer, der seine Arbeit auch entsprechend wertschätzt und entlohnt. Und glaube mir mal, das was ein guter Züchter an einem Wurf "verdient" ist das wenigste! Würde man seine Arbeit mit der Aufzucht der Welpen mit dem Mindestlohn bezahlen... er würde noch immer ein Minus machen!

Wie Du den richtigen Aussie findest? Suche Dir Züchter aus den Züchterlisten heraus, schau Dir ihre HP´s an, nehme Kontakt mit ihnen auf und dann fahr hin u. schau Dir die Zucht (vor!) einem Wurf an u. lerne den Züchter und seine Hunde kennen.

Mir ist es ein Rätsel, wie jemand der sich schon einmal in die Nesseln gesetzt hat, schon wieder als erstes Kriterium den Preis ansetzen kann.
Ein guter gezogener Hund hat nun mal seinen Preis. Und das ist auch gut so!
 
Dabei
12 Sep 2018
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#6
@gundi,

Züchterlisten hätte ich selber drauf kommen können :-(

@gundi & yari
das wollte ich vermeiden -
1.) Da mein Vater längere Zeit Hunde in einer "Hobbyzucht" nach den Richtlinien des Verbandes "XYZ" gezüchtet hat, habe ich sehr viel davon mit bekommen, Hundeaufzucht, Papiere, Verbände, Ausstellungen, Ausstellungen unterschiedlicher Verbände usw. (von den Kosten eher weniger, es ist aber schon etwas her, so dass ich mir hier kein Urteil erlauben kann)
2.) Wie auf meinen Bildern unserer Hunde zu sehen ist, hatten wir einen Hovi. Diesem von einem tollen Züchter, auf den wir nichts!!! kommen lassen, zu dem wir immer noch Kontakt haben (wie auch zu den Geschwistern). Wir kannten die Eltern, wir kannten die Vorfahren, wir kannten alle Pokale der Eltern und auch von deren Eltern, wir haben freiwillig an einer Jugendkörung teil genommen (für uns eher unwichtig, aber gerne mit unserem Züchter und den Geschwistern zusammen), wir haben unseren Hund auf HD Röntgen lassen usw. (in unserem Sinne) ...... Leider stellte sich nach 6 Jahren heraus, das der Vater einen Gendefekt hat.... dieser wird übrigens seit 2010 bei Hovawarts wissenschaftlich untersucht:) .... Sowohl der Vater als auch ein Bruder, sowie unser Hovi hatten den Gendefekt auch und wir mussten ihn nach starkem Fortschreiten des Defektes gehen lassen.

Aufgrund dieser eigenen Erfahrungen, habe ich die Aussage - Papiere sind uns nicht wichtig getroffen.... ich formuliere es um:

Der Züchter/in bei dem wir gerne einen Hund übernehmen möchten muss sich im klaren darüber sein, dass wir weder:
- vorhaben die Linie fortzuführen
- Noch vorhaben den Hund auf Ausstellungen zu präsentieren
- Noch vorhaben eine Co-Ownerschaft abzuschließen
- Noch vorhaben nach den Statuten des Verbandes XYZ zu leben und eine Lebenslange Mitgliedschaft zu erlangen

Wir suchen einen Züchter, bei dem wir einen Welpen übernehmen könne, der bei uns Artgerecht gehalten wird und somit ein hoffentlich glückliches (langes) Leben in unserer Mitte führen wird.

Ich finde es im Umkehrschluss schade, dass dies dann gerne an den Papieren und dem Verkaufspreis fest gemacht wird (oder Farbe).

Durch unseren Hovi kenne ich einen Teil der Kosten für aktuelle Tierarztbesuche, Untersuchungen, Röntgen, Ultraschall, Hundeschule, Premium Hundenahrung, Therapeutische Maßnahmen usw. - ich weiß also dass eine artgerechte tolle Aufzucht Geld verschlingt, dies aber auf den Satz "Wenn zu teuer - dann Tierschutz" runter zu brechen, kommentiere ich nicht!
Dennoch ist der Preis immer ein Thema (von beiden Seiten). Der Züchter möchte natürlich für seinen Aufwand entlohnt werden (und sein Engagement, seine schlaflosen Nächte, seine Sorgen - dies kann man monetär nicht aufrechnen), er möchte nicht das der Kauf eines Hundes auf das Geld was er kostet reduziert wird, das der Hund eine Ware wird - alles Verständlich.... das ganze kippt dann schnell bei Modehunden, z.B. Golden Retriever (hier können auch x andere Rassen genant werden). Hier explodieren dann die Verkausfspreise. Ab da wird dann der Hund zur Ware, zum Statusobjekt, wo es nur noch nach Angebot und Nachfrage geht - die berühmten 2 Seiten der Medallie.
Ich möchte weder einen Hund vom Züchter für den ich 200 Euro Bezahle, ich gebe allen Recht, hier kann etwas nicht stimmen, ich möchte aber auch keinen "Modehund" für 2500 Euro hier sehe ich leider auch keine Verhältnismäßigkeit.

In diesem Sinne möchte ich eigentlich die Diskussion dazu beenden :)

Danke für die Tipps, ich habe schon eine wirklich informative Seite einer gelisteten Züchterin gefunden, mit der ich gerne in Kontakt treten möchte,
die weiteren Vorschläge werde ich auch gerne umsetzen.

LG Andreas

P.S.: Er hat Jehova gesagt
 
Dabei
21 Feb 2011
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#7
Wir suchen einen Züchter, bei dem wir einen Welpen übernehmen könne, der bei uns Artgerecht gehalten wird und somit ein hoffentlich glückliches (langes) Leben in unserer Mitte führen wird.
So kenne ich das von den meisten Züchtern. Die suchen passende Menschen für ihre Welpen, die möchten, dass die Menschen mit den Hunden einfach glücklich werden.

Ich finde es im Umkehrschluss schade, dass dies dann gerne an den Papieren und dem Verkaufspreis fest gemacht wird (oder Farbe).
Wer den Preis nach Farbe festlegt, ist kein seriöser Züchter!
Der Preis hat auch nichts mit den Papieren zu tun, sondern mit der Zucht und damit, alles dafür zu geben, dass man gesunde und wesensfeste Hunde züchtet.
Das macht Mühe, kostet viel Zeit (Recherche über Linien, Krankheiten usw) und Geld (alle Untersuchungen wie HD, ED, OCD, DM, CEA usw usf), oftmals durch halb Europa reisen, um den passenden und gesunden Partner für die Hündin zu finden. Da alles bekommt ein Züchter nicht geschenkt.

Der Aussie ist leider eine Rasse, in der Epilepsie weit verbreitet ist. Es gibt Linien, in denen die Epilepsie häufig auftritt (und leider auch "Züchter", die mit solchen Hunden "züchten", obwohl sie das Problem kennen), und solche, in denen die Krankheit selten vorkommt.
Ohne Papiere kann man da nix nachvollziehen. Das ist mit ein Grund, warum Papiere wichtig sind!

Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion lostreten.
Julia schrieb ja schon, dass wir genügend Threats zu dem Thema haben.

Noch ein guter Züchter: http://www.bollwerks.de/amy/php_main/index.php
 
Dabei
6 Sep 2018
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#8
Hmm, ich kann jetzt keine Erfahrungen zu bestimmten Züchtern oder Tipps in diesem Sinne geben. Aber wir waren diesen Sommer auch sehr intensiv auf der Suche nach dem passenden Züchter, und ich kann gern mal weitergeben wie wir es angegangen sind.


Als allererstes habe ich mir die züchterlisten (in meinem Fall in Österreich) angesehen und jede(!) einzelne Homepage besucht und von vorne bis hinten durchgearbeitet. Ich habe gar nicht auf ebay oder willhaben Anzeigen geschaut, das war für mich gleich tabu. Wer eine ordentliche Zucht hat, kann auch eine ordentliche Website haben, mit Info zur Rasse, den Würfen, den Hunden usw. :D Aber nur meine Meinung dazu ^^

Dann haben wir geschaut welche Züchter wann Würfe planen, und welche uns zusagen und dann einige angeschrieben.

Bei unserer Züchterin hat es dann einfach gepasst, es hat sich zufällig ergeben, dass der Hund den wir wollten noch frei war (bzw. war genau die die sie genommen hätte, kurzfristig abgesprungen, lange Geschichte ^^). Ich habe gesehen wie viel mühe sie sich gegeben hat, in Aufzucht, Sozialisation, Untersuchungen (sie sind extra in Augenklinik xy gefahren), in geeigneten Zuchtrüden finden (dafür sind sie extra nach Düsseldorf gefahren!), in Welpenmappe, mit selbstgemachten Schnüffelteppich und Zergel usw usw. Man merkt es auch den Welpen an, sie sind nicht verängstigt, sind neugierig, verspielt und wohlgenährt. DAS sind für mich wichtige Faktoren.

Wie du planen wir nicht in die Zucht zu gehen und auch nicht auf Messen oder Ausstellungen, trotzdem war es mir sehr wichtig einen gesunden Welpen zu erhalten, von einer guten Zucht. Dafür sind eben genau diese Papiere für mich auch wichtig - ich will ja sehen, dass der Hund nach besten Wissen und Gewissen gezüchtet wurde und auf die gängigen Erbkrankheiten geachtet wurde. Guter Tipp dazu - ich finde es auch immer wichtig, dass Züchter die gesundheitlichen Daten ihrer Zuchthunde online vorliegen haben und auch in Papierform herzeigen können! :) Und da verstehe ich auch einen Welpenpreis von 1300 Euro! :)

Achja, und sie hat uns sofort zu sich eingeladen (besagte Züchterin), wir durften erst die Elterntiere kennenlernen, haben mit ihr 1h geredet, waren nur mit den Elterntieren spazieren und anschließend (weils grad Welpen gab) haben wir sie eben knuddeln dürfen. Die Chemie hat menschlich zwischen uns gepasst, sie hat mir einige Fragen gestellt, zB auch wie lange ich schon mit meinem Partner zusammen bin, wo wir wohnen, was wir mit dem Hund planen, wie wir ihn auslasten möchten usw usw. Ich habe ihr umgekehrt auch Löcher in den Bauch gefragt, nur zu! :D Ein guter Züchter sollte nicht ausweichen, sondern auf Fragen auch Antworten haben. Ich finde es ne super Idee mit den Züchtern und den Elterntieren spazieren zu gehen, wenns die Möglichkeit gibt. So lernt man nicht nur die Menschen dahinter, sondern auch die Hunde kennen. Das war mir auch sehr wichtig - wie sind die Hunde, sind sie gut erzogen, wirken ausgeglichen usw.

Hoffe das hat ein bisschen geholfen?! :) Viel Glück bei eurer Suche!
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
8 Jul 2017
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#9
Ich würde für nen guten Züchter seeehr weit fahren :)

Den Unterschied zu den Züchtern muss man erlebt haben. Finde es auch schwierig Züchter zu empfehlen, hat doch jeder Mensch seine eigene Vorstellungen von " gute Züchter" auch von "guten Hunden" . Es gibt HH denen reichen Merle und blaue Augen vollkommen aus, suchen ihren Welpen per Foto aus.
Jemand anderes möchte z.B. Schon garnicht Züchter unterstützten die vier fünf Würfe im Jahr haben. Des Weiteren gibt es Züchter die auf der " verkaufsebene" sehr gut ausgebildet sind, nen guten Webdesigner haben...man sieht den Menschen halt nicht unter die Haut. Diese Entscheidung muss man halt selber fällen und auch ausbaden :)

Ich möchte einen gesunden Hund mit den bestmöglichen Startbedingungen. Der Hund begleitet uns sooo viele Jahre und wir geben mehr Geld an schicki- Zeug um den Hund an Geld aus, als für den Hund selber. Gute Züchter sollen kosten, im Prinzipp noch mehr um sich von den vielen die nur nen Kerl auf nen Weibchen lassen, deutlich zu unterscheiden.

Wünsche gute Entscheidung
 
Dabei
10 Jan 2016
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#10
Obwohl für uns beim zweiten Hund klar war, wo er herkommt und wer die Eltern sein sollen, habe ich trotzdem über den Tellerrand geschaut. Auf Trials lernt man ja verschiedene Züchter kennen, sieht wie sie mit ihren Hunden umgehen und auch wie deren Hunde arbeiten.

Das waren alles Dinge für mich die mir dieses mal wichtig waren.

Ich wollte keinen Züchter, der zwar 5 Hunde oder mehr hat, die dann aber quasi nur im Garten leben und mit denen nichts gemacht wird. Das gibts nämlich auch. Ebenso finde ich eine gewisse Transperenz auf der Homepage wichtig. Nicht nur Gesunheitsauswertungen und Pedigree will ich sehen, sondern auch welche Hündin wann einen Wurf hat. Ich möchte niemanden unterstützen der Doppelwürfe hat, meiner Meinung nach wird eine gute Sozialisation und Aufzucht da nämlich schwierig, vielleicht nicht unmöglich kommt ja auch auf die Wurfgrößen an, aber schwierig! Ebenso sollte zwischen den einzelnen Würfen einer Hündin mindestens ein Jahr liegen. Auch finde ich lässt es oft tief Blicken wenn man Menschen beim Umgang mit ihren Hunden beobachten kann.

Da unsere Züchterin hauptberuflich eine Hundeschule betreibt und ich auch schon öfter gesehen habe wie sie reagiert, wenn einer ihrer Hunde mal aus der Reihe tanzt weiß ich, welch Geisteskind sie ist und kann sagen, ja damit möchte ich mich identifizieren. Eine schlechte Aufzucht kann der Grundstein für ziemlich viel Arbeit, Schweiß und Tränen sein... Wenn dann noch eine gewisse Offenheit in der Genetik für blödes Verhalten dazu kommt wird es richtig ungemütlich! Deswegen: Augen auf, Papier sollten zwingend da sein, aber ein Hund für 1500€ und Papiere sind noch lange keine Garantie!
 
Dabei
12 Sep 2018
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#11
@Senoior & Yari - 100% agree

mir (auch Anderen) würde es vielleicht ein wenig helfen wenn evtl. Empfehlungen ausgesprochen werden, an wen man sich in der nächsten Zeit wenden könnte wer also bekannterweise "in Wurfplanung ist" denn teilweise gibt es auf den Verbandsseiten Links zu den Adressen der Züchter die gar nicht mehr bestehen oder aber seit 2016 und eher nicht mehr bearbeitet wurden.
Letztendlich wird natürlich zum guten Schluß immer noch der Züchter entscheiden ob er mit mir/uns zurecht kommt und uns so einschätz, dass ein Aussie eine gute Wahl für uns ist (So war es wenigstens bei unserem Hovi).

Danke für die Unterstützung
Andreas
 
Dabei
4 Jan 2012
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#13
Interessant :D , ich mache mir auch gerade ähnliche Gedanken - nur anders herum.

Ich stecke aktuell mitten in unserer ersten Wurfplanung und ich habe mir auch schon Gedanken gemacht, was ich eigentlich so vom Welpenkäufer erwarte. Heraus kam ein recht bunter Fragebogen (grins, noch so jemand mit mehreren Seiten Fragen). In welchem zu Hause sehe ich jeden einzelnen meiner Welpen in der Zukunft? Ich habe mir vorgenommen zu schauen, welche Veranlagungen/Tendenzen sehe ich in welchem Welpen, und welche Gebäudestrukturen kommen heraus, welche Freizeitaktivitäten kann ich für welchen Welpen vertreten. Ich möchte eigentlich nicht, dass der Interessent das Gefühl hat, bei mir einen Offenbarungseid leisten zu müssen. Allerdings erwarte auch ich ehrliche Antworten auf gewisse Fragen.

Auf deiner Suche wirst du die Züchter finden, die dir z.B. die klassich gewünschte blue merle Hündin mit schön viel weiß und blauen Augen ohne groß zu hinterfragen verkaufen. Und auch bei solchen Züchtern wirst du zumindest die Grunduntersuchungen der Eltern (mit Papieren) haben. Nett sind diese Welpen alle mal und da ihr ja nicht Hundeunerfahren seid bekommt ihr bestimmt auch einen eventuellen - sagen wir mal - diskussionsfreudigen Ignoraten ordentlich nach euren Wünschen erzogen.

Es gibt auch Züchter, da hat man beim durchlesen das Gefühl als Bittsteller vorzusprechen. Man darf offiziell weder Farb- noch Geschlechtswünsche äußern und bekommt dann so in der 6.-8. Woche den passenden Welpen zugeteilt. Dieses Gefühl wird zumindest vermittelt. Da kann ich verstehen, dass man hier auch zurück zuckt. Immerhin ist man ein erwachsener Mensch und bisher seine paar Jahrzehnte auch ohne Bevormundung im Freizeit/Privatbereich gut durchs Leben gekommen.

Farb- und Geschlechtswünsche zu haben ist völlig legitim. Es ist auch absolut verständlich sich unsterblich in genau den einen Welpen aus dem Wurf zu verlieben. Nehmen wir einmal an, der Interessent ist auf der Suche nach seinem neuen Agi-Sportpartner. Ein Rüde soll es sein, Farbe egal. Dieser Interessent verliebt sich nun auf den Fotos und beim ersten Besuch in den roten Rüden. Der Züchter hat aber bis zur 4. Woche schon den Eindruck, dass genau dieser Rüde ein bequemer Träumer vor dem Herren ist, dessen Trieb nicht sehr hoch ist. Verkauft der Züchter dem Interessenten diesen Rüden? Schwierige Frage... so lange das Gebäude des Welpen nicht dagegen spricht sollte der Interessent zumindest über die Einschätzung des Züchters informiert werden dass dieser Rüde vielleicht aus seiner eigenen Grundmotivation heraus nicht unbedingt der geeignete Agi-Partner ist. Zumindest nicht, ohne viel Motivation, Spucke und Fleiß zum üblichen Training dazu, dass genau dieser Welpe aus seiner Komfortzone heraus kommt. Alternativ wäre vom Temperament die schwarze Schwester besser geeignet. Wie wird sich der Interessent entscheiden... roter Rüde, schwarze Hündin oder ein neuer Züchter der ihm halt einfach einen Rüden verkauft.

Also gewisse ellenlange Fragebögen haben schon ihren Sinn. Den Züchtern geht es darum genau die passende Übereinstimmung für Mensch und Hund zu finden. Es sollen ja alle für immer Herzchen in den Augen haben.

Wenn ihr einen netten Alltagsbegleiter sucht werdet ihr ihn auch finden :) . Lasst euch nicht entmutigen und nehmt einfach mit Züchtern die euch zusagen mal Kontakt auf.
 
Dabei
10 Jan 2016
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#14
und ich finde das völlig legitim, wenn ein Züchter auch die Interessenten daraufhin prüft, ob es passt! Er kennt seine Hunde, die Linien, was sie wie vererben und was so pi mal Daumen am Ende dabei rauskommt. Da gilt es halt ein gesundes Maß zu entwickelnt. Welpenkauf ist auch Vertrauenssache, auf beiden Seiten.

Allerdings finde ich einen Fragebogen befremdlich muss ich ehrlich sagen und ich weiß nicht wie ich auf so etwas reagieren würde. Ein persönliches Gespräch macht da doch viel mehr daher, vor allem weil man dann auch den Menschen und seine Reaktionen sieht. Und letzten Endes sieht man keinem hinter die Stirn.... Vertrauenssache halt.
 
Dabei
10 Jan 2016
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#15
so off topic

@colema so klein ist die Welt :cool: weißt du dass wir in Hückelhoven in der Halle nebeneinander gesessen haben am Rally O Turnier....
 

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