meiner ist jetzt 6,5 jahre. Bis 3,4 jahre relativ problemlos.. fersen zwicken war kein grosses thema.
Chronologisch:
Mit 1,5 hat er mal bei mir in den fahrrad reifen gebissen. er hat dann eine Flugstunde erhalten . Nie wieder passiert.
Mit ca 2 Jahren Ist er auf einem schmalen pfad entgegenkommende WandererInnen angegangen. Ohne Ankündigung oder komisches Verhalten der Truppe. Kamen uns nur entgegen. Er war freilaufend. So ein verhalten hatte er vorher nie gezeigt. Ich hab am Halsband die Energie aufgenommen und die Führung übernommen und ihn den rest des Tages ignoriert. Grösstmögliche cattle strafe.
btw schnauzgriff ist bei cattles angeblich nicht im Maßregel repertoire.
Mit meinen Töchtern muss(te) ich immer aufpassen. Eigentlich kuschelt er gerne mit ihnen, aber kontrolletti. Bewegt sich eine der beiden erfolgte gerne zuerst der cattle Quieeek und dann ein zartes in Richtung Hand schnappen. Das kann man kontrollieren, aber nicht weg erziehen.
Überhaupt mit Kindern. Auf dem Hof ist er mit ca 2 Jahren auf ein kleinkind von 1 Jahr losgestürmt.
Ich nehme an (!!!) alles was irgendwie komisch bewegt, geht, stolpert wurde von ihm als “zu kontrollieren” angesehen.
Alles was über Dominanz , Rüpelhaftigkeit etc geschrieben wird, habe ich jetzt nicht mehr erlebt als bei anderen Hunden die ich hatte.
Intelligenz - na ja. Auch nicht intelligentere als jeder potentielle mix Hund aus dem tierheim.
Er hat sehr wenig bis gar keinen Spieltrieb - ausser mit mir. Aber jede form von Hunde sport ist seine Sache nicht. Suchspiele vielleicht.
Ich bin mit ihm regelmäßig 2-3 die Woche in einem belebten park mit anderen Hunden gejoggt.
mit ihm von Klein an in der Stadt gewesen. es gab nie probleme.
das hat sich im Alter von 3,4 Jahren komplett gedreht.
In der Stadt oder beim joggen plötzlich heillos überfordert. Er hat sich flach auf den Boden gelegt..
Später wollte er in fremden Umgebungen gar nicht mehr aus dem Auto aussteigen.zitternd und Reizüberflutung auch wenn weit und breit kein anderer Mensch, Hund Oder was auch immer zu sehen ist.
kommt ja bei arbeitshunden häufiger vor. Reden nur wenige drüber.
und ja - irgendwie schnappen sie was auf oder bringen sich eine Macke selbst bei und du fragst dich, wo hat er das denn jetzt her.
Fahrradklingeln gehen gar nicht. Sofort Flucht Modus.
Kirchenglocke läutet, es wird gebellt
Nochmal zu intelligenz: es ist da auch keine lernkurve zu erwarten!
Das bekommst du nicht mehr raus.
1000€ für acd erfahrene hundetrainer ausgegeben.
Rausgeschmissenes geld.
Im Urlaub mit Kindern am strand - oder gemeinsamer stadtbummel - will man sich und dem cattle bessser nicht antun!
bis 3 Jahre war das kein problem, außer Das bei jedem Aufbruch oder stehenbleiben gebellt wird in allen Tonlagen.
Er ist dann auch nicht zu beruhigen Und nach 10-15min völlig fertig.
auf Campingplätzen … die Nachbarn werden keine Freude haben. Und das hat nichts mit aggressivität zu tun. Nur das bellen, wenn einer das rudel verlässt oder zurückkommt.
kurz: meiner wäre happy wenn er täglich 2-3 x mal seine immer gleiche (territoriale) Runde drehT. Alle immer zusammen im Garten oder Whg sind. (Wobei mit dem partner oder kids ist er immer im hüte modus.)
meiner bleibt zum Glück problemlos ein paar h alleine. Muss er auch, denn in den normalen Alltag bekommst du diesen Hund nicht integriert.
leinenführigkeit - er hat halt einen radius, aber meiner geht schon recht gut an der leine. Trotzdem ist da keine Lernkurve zu erwarten
zum Schluss: angenehm ist der geringe Jagd trieb, die abrufbarkeit habe ich in dieser form so noch nie bei anderen Hunden erlebt.
aiuch wenn er zu anderen Hunden hinläuft. Er dreht beim Pfiff unmittelbar auf der hacke rum.
zu Hause Kuschelmonster und mit mir alleine die ruhe selbst.
ich spiele aber auch in der Wohnung nicht mit meinen Hunden.
und ins bett gehören Hunde meiner Meinung nach auch nicht.
ich liebe den Hund sehr , lebe mit seinen Macken, aber ich würde mir die rasse nicht nochmal holen.
Hi ihr Lieben,
ich hoffe der Thread ist jetzt nicht doppelt drin aber irgendwie wurde der erste nicht gespeichert

Ich wollte euch mal fragen ob jemand hier einen Australian Cattle Dog hat oder einen kennt?
Wenn ich mich so durch die Rassebeschreibungen im Internet forste erinnern mich die meisten an die typische Beschreibung eines Aussies (Fremden gegenüber sehr reserviert, sehr aktiv, braucht viel Auslauf, sportliche Besitzer sind ein MUSS und am Besten man schafft sich gleichzeitig eine ganze Viehherde an um ihn rassegerecht auszulasten...) Bei Wikipedia steht sogar folgender Satz: " Im Umgang mit anderen Hunden bedarf es besonderer Verantwortung, da vor allem Rüden gern auf eine Kampfaufforderung eingehen"
Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass sowas rassebedingt sein kann!! Kommt doch auf das Individuum an!
Mich interessiert also wie diese Hunde WIRKLICH sind

Kann man den Australian Cattle Dog mit dem Aussie vergleichen? Oder ist er doch "extremer" was Schutzinstinkt etc betrifft?
lg Aleks