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Arbeitsloser Piu...

Dabei
23 Dez 2007
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#31
Genau so sehe ich das auch. Da brauche ich nichts mehr selbst formulieren. :)
Dito :)

Und gerade, wenn der Hund doch offensichtlich eh schon gestresst ist, würde ich nicht mehr arbeiten/trainieren als nötig. Wenn die Bindung ansonsten in Ordnung ist braucht man doch durch den Futterbeutel keine künstliche Abhängigkeit schaffen.

Ich gehöre übrigens zu den Leuten, die durchaus auch schon junge Hunde in verschiedenen Bereichen (Agi, Obi, Tricks) trainieren, aber eben sehr dosiert. Obwohl ich auch schon mit meinen Jungspunden verhältnismäßig viel 'gearbeitet' habe klang das, was du im anderen Thread geschrieben hattest für mich nach deutlich zu viel Bespaßung für einen jungen Hund. Ich handhabe das so: wenn es einen actionreichen Tag gab (z.B Hundeplatz, Schwimmen gehen, Spielen auf der Hundewiese, Fahrradtour) ist am nächsten Tag Pause. Dann gibt es keine Bespaßung, kein Training, nur normales Gassigehen, auch da keine riesen Runden. Auf Spaziergängen wird nicht gearbeitet, da wird die Seele baumeln gelassen, wenn ich draußen was trainieren will dann gehe ich gesondert los, mache ein paar Minuten etwas und gehe dann wieder nach Hause. Bisher fahre ich damit ganz gut. Key (13 Monate) fehlt noch etwas die innere Ruhe, allerdings ist sie einfach nur sehr 'wach', ohne sich selbst oder mich dabei zu stressen. Würde sie allerdings die Ansprache bekommen, die Piu bisher bekam, sie würde sicherlich null zur Ruhe kommen und in ständiger Erwartungshaltung leben. Manche Hunde kann man halt zu echten Adrenalinjunkies erziehen :D

Ich glaube, sein Aktivitätsniveau von 100 auf 0 runterzuschrauben wäre eher kontraproduktiv, trotzdem wäre mir das, was du vom heutigen Tag berichtest schon zuviel des Guten, wenn es wirklich jeden Tag so 'viel' Action gibt. Du hast ja heute bzw. gestern immer noch 3 mal am Tag "gearbeitet", das empfinde ich als zu viel. Aber eben, das ist schon eine Gratwanderung...
 

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Dabei
19 Mrz 2013
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#32
So...Fazit von eben:

Spaziergang,45 min...Nichts an Arbeit gemacht...
Beim abrufen gemeinsames Wildes aber kurzes Spiel...dabei hat Piu völlig aufgedreht und ist sehr körperlich geworden!
Das hatten wir eigentlich schonmal geklärt,aber naja.
Leider fing er vor "Langeweile" an wieder zu schauen ob sich potenzielle Gegner anbahnen..:-/
Kopf als rundumleuchte...und bevor ich mich versah,Zack da war einer..wirklich ein ganz schönes Stück entfernt und Piu ist bellend hin wie nix um abzuchecken!

Zum Verständnis nochmal,warum Piu dieses ganze Dummytrainingsgedöns eigentlich machen soll...Er hat sehr früh angefangen seine 2 Mädels zu "hüten"...was sich unter anderem wie beschrieben äußerte.
Außerdem hat Er sich, wenn andere Hunde in seine Sichtweite kamen,mit Gekläffe in die Leine gehangen...war nicht mehr abzulenken!
Dann kam das Dummytraining...nimm und Trag Ihn,bring und such Ihn (einfach um Ihm eine andere Aufgabe zu geben als zu hüten)..und Begrenzung von mir...am Ende auch Wasserflasche...
Seiddem ist Ruhe und Er überlegt sich 3 mal ob Er jetzt ausrastet oder nicht!
Ich konnte entspannt an anderen Hunden vorbei laufen!
Wenns Doch vorkam,das Er losrannte,gab es danach Leinenführigkeitstraining als Maßregelung!

Naja...hab bei soviel "Entspannung" für Ihn das Gefühl,Er fängt den Quatsch wenn nichts passiert von vorn an :-(

Was würdet Ihr machen?Komplett wieder Schleppleine?
Ruf ich ihn,in Situationen wo Er sich mehr an anderen Hunden interessiert und biete Ihm ein Spiel mit dem Beutel oder sonstiges an, kommt Er auch und macht da lustig mit,nur hat Er damals schon schnell ne Verhaltenskette aufgebaut!
Ist also mit Absicht guckig geworden,um zu provozieren,das ich Ihn Rufe...deswegen jetzt Maßregelung...
 
Dabei
15 Mai 2012
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#33
Also ich muss da jetzt ehrlich sagen, dass so ein verhalten unterbunden werden sollte und auch nicht unbedingt umgangen mit anderen Methoden... Also sprich er sollte lernen, dass er das nicht darf und nicht was anderes dafür anbieten. Das kann man später irgendwann machen ;)

Meiner war mit 10 monaten die meiste Zeit an der Schleppi, da kann ich aber nicht pauschal sagen ob das jetzt das Non-plus-ultra ist, sondern das war bei uns eben sinnvoll!
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#34
Wie unterbinde ich richtig?

Wir haben das Dummytraining erst nach dem "Grundstein legen" angefangen,sprich: anfangs wurde Er begrenzt,dann musste Er liegen bleiben...zum Schluss kam die Wasserflasche zum Einsatz,die ja aber nur fruchtet,wenn Er in meiner Nähe ist,also an der kurzen Leine!

Dann war die Ansage: kümmer dich nicht um den anderen Hund und Trag deinen Beutel...ging auch gut!
Und wie gesagt Leinenführigkeitstraining...!
 
Dabei
14 Feb 2008
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#35
Ohne jetzt alle Deine Beiträge gelesen zu haben würde ich Dir eine gute und kompetente Hundeschule ans Herz legen denn ich habe den Eindruck, der "Grundstein", den Du meinst gelegt zu haben, ist loser Sand. Sorry, ist nicht böse gemeint, aber Ihr benötigt meiner Meinung nach fachkundige Hilfe vor Ort und nicht Meinungen aus einem Forum. Dafür finde ich Deine Beschreibungen einfach zu undurchsichtig.
 
Dabei
9 Feb 2011
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#36
Jetzt passiert ja eigentlich genau das, was nicht passieren sollte: Er hat sich dran gewöhnt, immer Bespaßung und Beschäftigung zu bekommen und sucht sich jetzt eben was anderes ^^
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#37
Wir haben seid 4 Monaten einen generell sehr Kompetenten Trainer...nicht irgendeinen vom Nachbarn empfohlenen...da hatte ich mir ja eigentlich schon Gedanken gemacht..!
Von Ihm ist auch der "Trainingsplan"...^^

Naja besser gesagt war es eine Ablenkung und Abhängigkeit mit dem Training...dieses Problem hatten wir ja vorher schon!
Aber wie unterbinde ich es denn für die Dauer,das Er nicht mit Imponiergehüpfe und Gekläffe auf andere zu rennt?
An der Leine ist das alles kein Problem,also beim laufen an der kurzen Leine,aber eben nicht beim Freilauf...
 
Dabei
29 Apr 2012
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#38
Das was du da als Grundstein bezeichnest, ist für mich kein Grundstein. Grundstein sollte eine Beziehung zwischen Mensch und Hund sein, da gehört auch im Ernstfall ne klare Ansage dazu. Bei was wurde der Hund begrenzt? Beim andere Hunde anmachen? Wie sah das dann aus? Wo war seine Aufmerksamkeit? Bei dir oder vom Kopf her immer noch beim anderen Hund? Das sind Kleinigkeiten, die etwas ausmachen und die jemand vor Ort mit dir arbeiten sollte.

Du merkst jetzt auch, daß du den Hund bis jetzt nur abgelenkt hast und an dem anmachen von anderen Hunden nicht wirklich gearbeitet hast. Wenn du deine Trainer für so gut hältst, würde ich mit ihnen darüber mal reden. Gute Trainer sollten nichts dagegen haben, ihre Methode zu überdenken, denn nicht alles passt zu jedem Hund
 
Dabei
29 Apr 2012
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#39
Ich würd die Schleppleine wieder drauf machen, damit er beim Laufen mehr Freiheiten hat, aber du ihn trotzdem von Blödsinn abhalten kannst
 
Dabei
15 Mai 2012
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#40
Ich versuche Rumo zu unterbrechen sobald das Verhalten beginnt, natürlich bin ich nicht immer so schnell wie er, bin ja auch nur ein Mensch. Aber wenn er schon zu gucken beginnt, dann unterbrech ich ihn direkt mit nein. Wenn er mal ohne Leine andere Hunde anpöbelt (wobei das bei uns nicht so das problem ist, natürlich versuchte er es mal, aber jetzt schon ganz lange nicht mehr) dann gehts sofort wieder an die Leine und wir marschieren stramm nach hause und da ignoriere ich ihn bis wir eben wieder daheim sind. Wenn wir weiter unterwegs sind, ignoriere ich ihn auch die erste Zeit, aber irgendwann muss damit natürlich auch wieder gut sein!!!
Bei Rumo hat das bisher recht gut funktioniert, also das klare "das mag ich- das kannste direkt bleiben lassen!"
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#41
Ja...ich habe mir Gedanken darüber gemacht,ob es die richtige Alternative für einen Aussie ist??
Also,ich musste mich zB immer vor Piu stellen...Er war fest hinter mir und konnte da auch nicht vorbei...wenn andere Hunde kamen...
Dann wurde dem anderen Hund von mir "gedroht",so dass dieser wieder abziehen musste...hat bisher immer geklappt!
Das ganze war dafür,das Piu merken sollte,das nicht Er entscheidet,wer geht oder das Rudel beschützt,sondern ich...
Irgendwann ist Er zwar ordentlich sitzen geblieben,hat aber trotzdem gebellt wie ein irrer!
Das bellen sollte ich in dieser Situation allerdings ignorieren...damit Er dafür keine Aufmerksamkeit bekommt.
Als das dann nach einigen Wochen und bis zum nächsten Trainerbesuch nicht besser wurde,gab es beim 1. ansetzen eins mit der Wasserflasche...das hat Ihn dann doch sehr erschüttert...ich trage zwar die Pulle immernoch mit mir rum,doch musste diese in der letzten Zeit so gut wie nicht mehr einsetzen...dafür durfte Er seinen Beutel tragen,wenn Er den Kopf schon Richtung Hund nahm...das hat Ihn dann auch sehr angekotzt,aber Er wusste,das Er darüber nicht zu diskutieren braucht...! Mit seinem Beutel in der Schnauze,hat Er sich dann komplett von anderen Hunden abgewandt...also kein Gezeter mehr und geblöffe!
So lief es ab...!?
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#42
Ich bin kein Verhaltensprofi, aber ich hätte die Bedenken, dass der Dummy ihn dazu verleiten könnte, seine Ressourcen stark zu verteidigen. Würde ich meinem Rüden immer ein Beuteverhalten aufzwingen, wenn er eigentlich gerade Pöbeln wollte, hätte ich Angst, dass er richtig angreift, wenn dann doch mal ein Hund zu ihm kommt, während er seinen Beutel trägt.

Ich würde zuerst erarbeiten wollen, dass mein Hund sich schnell wieder auf mich konzentrieren kann, auch wenn er gerade sehr aufgeregt ist. Damit erreicht man, dass der Hund auf Dauer nicht mehr so schnell in den Zustand gerät, dass er nichts mehr von dir mitkriegt. An und für sich sind das ja Probleme, die viele mit ihren Hunden haben, meiner wollte immer zu jedem Hund hinrennen und ist dann auch nicht wieder gekommen. Mittlerweile kann ich es ihm gleich verbieten oder ihn wieder abrufen, manchmal auch auf dem halben Weg. Er blendet mich also nicht mehr komplett aus und hat akzeptiert, dass es ihm manchmal einfach verboten wird.

Aus meiner Erfahrung heraus, wär für dich der erste Schritt, irgendwie wieder die Aufmerksamkeit deines Hundes zu erlangen. Dass kann sein durch ein Leckerli oder durch sein Lieblingsspielzeug, meinetwegen auch ein kleiner Schreck mit der Flasche oder auch mal körperliches Abdrängen, bis er dir wieder in die Augen guckt. Sobald du seine Aufmerksamkeit hast, belohne das. Hier ist es aber wichtig, dass der Hund so belohnt wird, dass er danach nicht sofort wieder abschaltet, sondern im besten Fall etwas mit dir zusammen macht. Bei manchen Hunden eignet sich auch das Clickern, weil sie sich dann so sehr auf den Halter konzentrieren, weil sie ja wollen, dass es wieder clickt.
Da deiner den Futterbeutel schon kennt, würd ich eventuell so vorgehen:
Problemsituation taucht auf, Hund setzt zum Fehlverhalten an oder ist schon voll drin, du sagst dein Abbruchwort (nein oder tabu oder was auch immer) und setzt dich dann dafür ein, dass er dich anschaut. Erst wenn er mit dem Kopf bei dir ist, fliegt der Futterbeutel (und zwar weg von dem anderen Hund^^) und er darf ihn apportieren. Hier finde ich den Futterbeutel auch sehr sinnvoll, weil dein Hund etwas mit dir macht, anstatt dich zu ignorieren und zu pöbeln.

Ich würde dann für die Zukunft die Belohnung immer weiter herauszögern. Beispielsweise ein "Schau" geben und erst belohnen, wenn der andere Hund an euch vorbei gegangen ist. Er soll ja schließlich etwas machen, ohne dass ihm schon mit einem Leckerli vor der Nase rumgewedelt wird. Noch später wäre es dann so, dass er mit Blickkontakt zu dir am Hund vorbei läuft oder am Hund vorbei läuft und ihn ohne Kommando ignoriert.

Wenn es darum geht, dass er auch mal mit einem Hund spielen darf, dann ist es wichtig, dass er ein Kommando hat, was ihm erlaubt, zum Hund zu gehen. Ich ruf meinen immer erstmal ran, guck mir den fremden Hund an und wenn ich dann denke, dass sie sich begrüßen dürfen, fordere ich einmal Blickkontakt und geb ihn mit "geh gucken" frei. Da brauch ich auch keine Belohnung in dem Sinne mehr, da dass Freigeben die Bestätigung war.
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#43
Habt vielen Dank,so mal ganz zwischendurch :)

Lustig ist nur,das wir genau deswegen,diesen anderen Scheiß machen :D
Ich hab das nämlich auch so gemacht,mit dem angucken clickern!!!!!
Fand das Super klasse,weil hat ja gefunzt...bis mir der Trainer sagte,das ich bei Piu damit ein imponiergehabe mir Gegenüber provoziert habe....hatte ja auch irgendwie recht...denn Piu hat seine Beine bis ans Kinn geworfen,den Schwanz hoch getragen und mich permanent angeguckt...
Das war aber allerdings echt mein Fehler...und zwar habe ich Ihn zu oft aufgefordert mich anzugucken,bis Er halt meinte,ok....wenn ich immer Schau clickert sie bestimmt... :D
Er hatte ja auch recht...^^

Auf der Wiese denke ich aber,könnte es so wirklich besser funktionieren!
Ich werd es mal so probieren!!
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#44
Naja, er soll ja nicht permanent schauen, sondern dann, wenn es wichtig ist^^

Meiner konnte auch schon früh ein sehr schönes, VDH-prüfungsgerechtes Fuß neben mir her laufen. Wie ein kleines Zirkuspferdchen und immer mit dem Blick zu mir. Aber eben nicht, wenn es um die Wurst ging. Und mittlerweile darf der Hund gucken wohin er will beim Laufen, nur wenn wir an einem Hund vorbei gehen, soll er gefälligst zu mir gucken.
Wenn man an anderen Hunden vorbei geht, ist es auch gesünder, wenn man Blickkontakt vermeidet. Mir passiert es sehr häufig, dass ich meinen Hund eng am linken Bein führe, er mich permanent anguckt und der andere Hund trotzdem losgeht wie eine Tretmine und seine Leine voll ausreizt um nach meinem Hund zu schnappen. Solche Hunde fühlen sich auch unglaublich provoziert, wenn sie von einem anderen Hund fixiert werden. Daher untersag ich Ivo auch gleich, diese Hunde auch nur anzuschauen, in der Hoffnung, dass sie dann nicht völlig durchdrehen.
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#45
Ja... :) dieser Fehler ist mir gleich am Anfang unterlaufen...mit der Konditionierung habe ich's einfach übertrieben...zu oft gefordert und beclickt...da hat Er das dann für sich so entschieden! :D
Aber da wir es ja schon seid langer Zeit nicht mehr gemacht haben,kann ich es wohl wieder neu aufbauen!
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#46
Also vor den anderen Hund stellen und wegschicken find ich schonmal nicht schlecht. Nur den Dummy geben, wenn er den Kopf Richtung anderer Hund dreht ist ja ein Belohnen dafür, dass er den Hund anguckt, also völlig kontraproduktiv
 
Dabei
29 Apr 2012
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#47
Habt vielen Dank,so mal ganz zwischendurch :)

Lustig ist nur,das wir genau deswegen,diesen anderen Scheiß machen :D
Ich hab das nämlich auch so gemacht,mit dem angucken clickern!!!!!
Fand das Super klasse,weil hat ja gefunzt...bis mir der Trainer sagte,das ich bei Piu damit ein imponiergehabe mir Gegenüber provoziert habe....hatte ja auch irgendwie recht...denn Piu hat seine Beine bis ans Kinn geworfen,den Schwanz hoch getragen und mich permanent angeguckt...
Sorry, aber das halte ich für Quatsch. Ich kenn ein paar Aussies und viele zeigen dieses Beine schmeißen im Arbeitsmodus. Das hat nichts mir Imponiergehabe zu tun!

Ansonsten würd ich es so machen, wie KÖNNEN schon beschrieben hat
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#49
@Glöckchen:
So habe ich auch erst gedacht,doch es wurde mir gut erklärt!
Er bekommt für das tragen des Dummy nichts...Ihm ist es wichtiger den anderen Hund anzukläffen!
Doch dies wird eben nicht unterstützt,da Er den Beutel tragen muss...denn Er würde tausendmal lieber auf den Dummy sch***** und lieber dem Anderen zeigen was für'n toller Held Er ist!;)
Ich stand mit Ihm 20 Minuten aufm Gehweg,ohne Anderen Hund in der Nähe,in denen Er mich und den Beutel vor seinen Füßen und das Kommando bring komplett ignoriert hat...^^
Und Er kann sehr gut apportieren!!!!

Aber in dieser Situation meinte Er halt zu mir"Alte...kannst dein Mistbeutel selber tragen...ICH NICHT!!" ;)
Weil es halt viel toller ist,durch die Gegend zu gucken und den Proll zu schieben!
Aber ich habe gewonnen,Seiddem stellt er das nicht mehr in Frage!
 

KON

Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#51
@Piu: Aber für mich bliebe die Frage, ob dein Hund auch in der Lage ist, entspannt an anderen Hunden vorbei zu gehen. Manchmal müssen die lieben Hunde auch auf die harte Tour lernen, dass sie nicht permanent das Radar ausfahren müssen. Wenn ich merke, dass mein Hund total unentspannt und hechelnd die Gegend scannt, dann scheuche ich ihn hinter mich und lass ihn einen Schritt hinter mir folgen. Dabei geh ich erst streng auf ihn zu, wenn er dann beschwichtigt und sich mir zu wendet, dreh ich mich weg und laufe aufrecht und gelassen los, ohne weiter auf ihn zu achten. Er folgt mir dann kommentarlos und siehe da: Kopf hängt entspannt ein bisschen tiefer, Ohren sind locker, Rute bleibt unten. Ich hab die Führung übernommen, er muss nicht mehr gucken, ob irgendwo Russen im Keller sind.
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#52
Ja das kann er mittlerweile auch!
So ähnlich haben wir das auch gemacht...durch viel Leinenführigkeitstraining!
Ganz entspannt an Hunden vorbei gehen geht noch nicht ganz so,da spannt Er sich schon noch an,aber wenn wir normal laufen dann ja..zumindest allein...mit allen 3 habe ich in letzter zeit noch auf den Beutel zurück gegriffen,da ist er auch entspannt...
Was passiert wenn ich ihn bedränge und scheuche,wenn wir allein sind und er keinen Beutel trägt,müsste ich noch probieren!
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#53
War vorhin wieder auf entspannungsrunde...hab diesmal die Schleppleine wieder dran gemacht und muss sagen es war gut!
auch wenn in der Dunkelheit Menschen mit Hund kamen und Er erstmal nur geguckt hat,habe ich, bevor zu große Anspannung auftrat NEIN gesagt - Er hat weg geschaut und sich wieder der schnüfflerei gewidmet...nach 3 Sek gabs dafür einen click und Er durfte ein wenig Futter suchen...
Auch auf schnalzen,was bei ihm das anschauen auslöst,hat er sehr gut reagiert wenn Hunde kamen ohne gleich danach loszupreschen!
Darufhin dürfte Er mit mir spielen und der andere Hund war Wurscht!
:D
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#55
Kurz zwischendurch... :)
Der Tipp mit dem scheuchen von Piu,wenn Er auf der Straße zuviel Interesse an anderen Hunden zeigt,fruchtet sehr gut...von Piu kommt dann nur ein tiefes atmen,sowie "ja Mensch...ist ja gut,ich Hör schon auf damit" und läuft mit hängender Rute und tiefem Kopf neben mir... :)

Leider sehen das fremde Leute nicht so locker,da ich heute von einem älteren Paar gestalked wurde,welche dann meinte ich quäle diesen Armen Hund doch nur...^^
Aber das kann mir ja auch eigentlich egal sein... :)
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#56
Dann komplettier doch das Vorurteil und sag zum tiefenentspannten Piu "Piu, TÖTEN!" xD
Lass dir da bloß nichts einreden, mein Hund hat so schnell kapiert, wann mir was unangenehm ist, ich konnte den eine Zeit lang nicht mehr in der Öffentlichkeit zurechtweisen. Manchmal hab ich ja nur mal sein Ohr festgehalten, um ihn daran zu erinnern, dass ich auch nicht da bin und da hat er sofort losgeschrien, als hätt ich das Ohr gerade abgeschnitten.
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#57
Hahaha :)
tja...man muss seinen Hund halt bis zum Gehorsam kaputt streicheln!!!
Schlimm ist nur, das 80% der Hundehalter das hier so praktizieren und nicht verstehen können,warum MEIN Hund nicht rumkläffen oder mit jedem spielen soll...^^

Oh ja...und wenn man dann noch so ne Jammersuse hat,dann ist man der übelste tierquäler!!!! :)
 
Dabei
29 Apr 2012
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#58
Ignorier solche Leute. Ich hatte solche Begegnungen schon vor 10 Jahren. Da gibt es jemanden, der damals meinte, ich solle doch nicht so viel an meinem Welpen runterziehen....und heute? Läuft mein Hund schon seit 10 Jahren entspannt durch die Gegend und der Hund von besagter Person macht immer noch wie ein gestörter an der Leine...
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#59
Ja das muss ich noch versuchen komplett zu ignorieren...^^
Aber heutzutage sind ja von HH bis hundeloser Omi,alle Tierschützer und spähen aus,wem der Hund weggenommen gehört...^^
Das ist dann schon immer anstrengend wenn man angeblöfft wird!
Aber früher hat mich das schlimmer gestört und hab sogar noch drüber diskutiert...heute mach ich das nicht mehr! :)
 
Dabei
19 Mrz 2013
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#60
Resultat nach 5 Tagen "Ruhe":

Piu scheint schon jetzt viel entspannter zu sein!
Auf den mittlerweile kurzen Runden ist Er sehr ruhig und macht einen nicht mehr so gehetzten Eindruck!
Von anderen Hunden kann ich ihn irgendwie besser abrufen und auch sonstiges Interesse an Artgenossen ist eher gering und wenn Er doch mal angespannt ist kann ich ihm kurz aber sehr deutlich klar machen,das ich das nicht gut finde!!!
und das alles OHNE FUTTERBEUTEL!:)

Heute sind wir dann doch mal zum Hundekumpeltreff gegangen und es war einfach nur perfekt!!
Sicher auch,weil ich nicht mehr um das Problem herum arbeite,sondern ihm,durch andere Aufmerksamkeiten zeige,das es cool ist,wenn Er mit mir zusammen arbeitet!

Wie zB das Er vor mir sitzen muss und mich anschauen soll und ich entscheide wann Er los darf um andere Hunde zu begrüßen...klappt 1A!
Und Er kommt aus jedem Spiel auf Zuruf angerannt und hat daran auch sichtlich Freude :)

Es wird!!!da hätte ich mir so manches Geld auch sparen können! ;)
 

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