aussie dame außer rand u band bei fremden...

Dabei
11 Jan 2013
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#1
hallo liebe aussie Freunde,

erstemal möchte ich sagen das es ein tolles Forum ist u kalte sonnige
grüsse aus niedersachen euch schicken...

eigentlich bin ich kein Typ der im Forum etwas postet aber die hoffnung stirbt zuletzt.
wir haben eine super liebe u suesse 3 1/2 jährige Hündin (natürlich ein aussie)... wir waren von Anfang in der welpenschule / hundeschule usw. sie ist was das grundgehorsam angeht gut ausgebildet. dann wurde ich schwanger u muss zugeben nach der geburt habe ich Ca ein halbes jahr mich nicht auf dem hundeplatz sehen lassen können... heißt aber nicht das ich mit unserer hündin nichts gemacht habe wir waren verdammt viel draussen und haben div tricks geübt ... leckerlis draussen versteckt etc. sie kam in der Zeit auch in die berühmte (Pubertät)

und da habe zum ersten mal ein verhalten an ihr bemerkt welches grenzen überschreitet... sie lief ohne leine über Feld stock u Stein ... ich wollte sie abrufen was bis dato immer funktionierte aber ich war urplötzlich Luft für sie.. warum auch immer ... zum meinen Glück ging dort eine Spaziergängerin (sonst ist da nie wer) aber sie rannte d
auf die dame natürlich zu u ich hinterher :0(.... die Dame war freundlich (Gott sei dank) aber es kommt noch schlimmer ... meine hündin schnuppert schwanzwedelnd an ihr rum und als die Dame sie streicheln wollte sprang meine hündin an ihr hoch u wollte schnappen! ich wäre am liebsten in ohnmacht gefallen war sowas von erschrocken das hat sie noch nie zuvor getan!

tja, dass schlimmste ist... sie tut es mittlerweile bei jedem fremden ... sie springt sogar über zäune zum Nachbarn wenn er besuch bekommt... und geht wirklich böse diese an u schnappt! sogar fremde Kinder :0(

natürlich ist sie nach diesen Vorfällen nicht mehr ohne leine und maulkorb unterwegs ... und klar bin ich zur hundeschule ... und privaten (angeblich So guten tiertrainern) und habe sogar schon eine tierpsychologin bei mir gehabt...

doch viele Methoden wie stachelhalsband ... sprayhalsband ... schmerzhaftes leinenrucken ... auf den rücken schmeissen u am besten noch sich selbst über den hund schmeissen ... habe ich abgelehnt ... aber in deren Augen würde diese hündin das anders nicht lernen ... u rieten mir den hund weg zu geben wegen meiner kleinen Tochter ...
das kommt für mich aber überhaupt nicht in Frage!
niemals! sie ist ein Herz u eine Seele mit der kleinen...

gut sie ist ein hütehund und hat ein schutztrieb ... es ist extrem wenn ich u die kleine in dtail Nähe sind und wenn sie allein ist... denke ich handelt sie aus unsicherheit .

sie verfällt sofort in ein aggressives bellen sobald sie nur jemand fremdes anschaut und konnte sie in dem Moment los würde sie diese person angehen.

ich habe nun schon soviele trainer etc durch u. es ist nicht besser ... wenn sie nicht gestreichelt werden mag von fremden das wäre ja ok für mich.. u könnte entsprechend auch reagieren ... aber sie geht menschen an ohne das die was wollen von ihr... (nachbars besuch )...

für den hund ist es So in meinen Augen auch mist nur an der leine u immer maulkorb...
hundesport im Verein fällt weg da nunmal auch da Menschen sind...

nun hab ich mich selbst ins Thema aussie intensiv eingelesen wobei es nicht leicht war mehr informationen als die allgemeinen zu finden..

nun hab ich gedacht u versuche mir ihr verhalten zu erklären... das sie so handelt weil sie vielleicht nun unterfordert ist... und ihren hüteinstinkt ausleben möchte... (beisst gern anderen hunden in die hinterbeine beim spielen u rennt grundsätzlich hinter ihnen her Mut laut gekläffe - sie ist aber nicht bösartig... )

darum dachte ich ... ich lenke ihren Instinkt um... zum beispiel beim Sport treibball ... das kann ich gut erstmal allein bei mir aufm Grundstück mit ihr üben etc. und weitere auslastung dachte ich an mantrailing welches ich auch erstmal in Ruhe u allein mit ihr üben kann...

nurrr meine Frage ist... lenke ich so wirklich sie in die richtige Richtung und kann ich so ihren hüteinstikt etc so auslasten damit das sie dieses fehlverhalten menschen anzugehen lässt?

Hmmm... ich bin ein wenig ratlos ... und möchte gern mit ihr arbeiten ... aber ich habe das Gefühl völlig allein zu sein mit diesen Thema und würde So gern wieder vernünftig mit ihr irgendwo hin gehen u sie überall mit nehmen ... aber das gestaltet sich schwer
warum gibt es So wenig hundetrainer / schulen die sich nicht mit hütehunden aus kennen ... zumindest hier im landkreis :0(

ich habe mich vor der anschaffung informiert u habe wirklich keine probleme mit der maus gehabt bis sie damit angefangen hat u frage mich was ich falsch gemacht habe wirklich

nun aber hilft ja alles nichts ... ich muss nun gucken das wir es in den Griff bekommen ... habt ihr vielleicht Tipps ?

LG
lunaaa
 
Dabei
21 Feb 2011
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#2
Tipps geben ist mir unmöglich...dazu müsste man es sehen.

Aber: ist deine Hündin gesund? Habt ihr mal Blut untersuchen lassen, insbesondere die Werte für die Schilddrüse? Eine SU kann einen Hund aggressiv machen.
Das würde ich erstmal abchecken und ausschließen, dass ihr irgendetwas weh tut usw.
 

Heidewölfe

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7 Jan 2013
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#3
Ich würde sagen, du bist nicht mehr der Rudelführer.
Klingt wie territoriales Dominanzverhalten.
Du musst wieder Chef werden, dann ist dein Hund wieder glücklich.
Dazu musst du sie durchaus mal unterwerfen, das ist ganz normal, machen Hunde untereinander immerzu (nicht immer mit auf den Rücken werfen und Zähne an Hals und Unterkiefer legen, aber auch das häufig).
Du hast das abgelehnt, ist aber überhaupt kein Problem und tut definitiv dem Hund nicht weh.
 
Dabei
11 Jan 2013
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#4
ja, gesund ist sie soweit.
aber das mit der schilddrüse wusste ich nicht u das müsste man wohl abklären lassen.
aber würde sie dann nicht ggf auch Menschen angehen die sie zwar kennt aber sehr selten sieht? weil sie macht ja wirklich unterschiede ... sie akzeptiert "fremde" wenn diese Ca drei-vier mal zu Besuch waren u freut sich dann auch u ist lieb... :0)

LG
 
Dabei
12 Dez 2012
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#5
Ich kann da keine großen Tipps geben, höchstens einen Denkanstoß: Für mich liest sich das so, dass deine Hündin meint, dich beschützen zu müssen.
(so rein aus dem Text heraus, aber ich kenne halt auch weder den Hund noch dich...)
 
Dabei
11 Jan 2013
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#6
das bedeutet ich muss ihr weiterhin immer klar machen das ich "der chef" bin... unterordnungsübungen im Haus sind mit ihr kein problem ... aber draussen wiederhole ich mich "gefühlte tausend" mal u wenn sie etwas dann ausführt dann ehr ... Na gut frauchen ... damit jetzt endlich Ruhe ist....
ich habe darum eine schleppleine und trainiere bei jedem gassi gang draussen ... aber wird sie abgelenkt mit anderen hunden oder menschen kann ich kaum zu ihr durch dringen ... ihr ganzer Körper ist starr ... pfoten durchgestreckt u wie angewurzelt ist sie...
ich habe diese trainingsdisks u sobald sie die nur sieht kann ich sie lösen ... aber sie schaut trotzdem hin... u sobald man ihren Blick erwiedert dreht sie voll durch u würde am liebsten hin rennen etc. dann helfen die disks nicht mehr :0( u lässt sich nicht mehr beeindrucken ...

ein Trainer meinte ich sollte immer direkt durch die stadt mit ihr ... Augen zu und durch ... nach zehn Minuten hat er es abgebrochen weil man die kaum noch halten o beruhigen konnte ...

ich habe das weiter gemacht u bin immer sonntags mit ihr dort durch u sie wurde auch ruhiger ... aber sobald jemand zu nahe kommt oder sie ansieht ist es vorbei ... :0(

:0((

ich bin echt So verzweifelt das ich wohl durch muss... u sie wohl auf den rücken werfen muss :0((( dachte immer das seien alte Methoden... u hatte auch Angst ihr weh zu tun bei dieser Aktion ...
 
Dabei
12 Dez 2012
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#7
Falls es eine Verteidigungshandlung ist: Hat denn einer von euch beiden schon schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht? Könnte es Gründe geben, warum sie meint sich oder dich verteidigen zu müssen?
 
Dabei
11 Jan 2013
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#8
ja in der hundeschule ging es schon sofort mit ihrem verhalten los als die tiertrainerin mir nur die hand geben wollte zur begrüssung hätte sie kein maulkorb um gehabt ... hätte sie mit sicherheit in die hand gezickt ... insbesondere grosse u etwas lautere menschen oder Kinder sind für sie besonders 'bedrohlich"...
 
Dabei
12 Dez 2012
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#9
Hach, je, das ist so eine schlimme Situation. :(
Aber mehr als die Fragen, die mir da so durch den Kopf gingen, kann ich dir leider auch nicht helfen. Ich bin selber mehr oder weniger Anfängerin, der Familienhund mit Eltern ist ja doch was anderes als der erste "eigene". Ich kann jedoch total gut nachvollziehen, wie du dich fühlst. Wir hatten auch einen Hund, der gebissen hat - jedoch nicht Fremde, sondern uns (also ganz anders gelagerter Fall). Ich kenne diese Verzweiflung und diese Ratlosigkeit und wünsche dir ganz viel Kraft zum Durchhalten und vor allem einen Weg da, den ihr gemeinsam gehen könnt *drück*

Ach ja, vielleicht stellst du dich im dafür vorgesehenen Bereich noch vor. Vielleicht wissen die Erfahreneren besser Rat, wenn sie dich und deine Hündin ein wenig besser kennen. :) (Geheimtip: poste ein Foto, ode rgleich mehrere, und alle werden dich lieben :D :D)
 

Heidewölfe

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7 Jan 2013
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#10
das bedeutet ich muss ihr weiterhin immer klar machen das ich "der chef" bin... unterordnungsübungen im Haus sind mit ihr kein problem ... aber draussen wiederhole ich mich "gefühlte tausend" mal u wenn sie etwas dann ausführt dann ehr ... Na gut frauchen ... damit jetzt endlich Ruhe ist....
ich habe darum eine schleppleine und trainiere bei jedem gassi gang draussen ... aber wird sie abgelenkt mit anderen hunden oder menschen kann ich kaum zu ihr durch dringen ... ihr ganzer Körper ist starr ... pfoten durchgestreckt u wie angewurzelt ist sie...
ich habe diese trainingsdisks u sobald sie die nur sieht kann ich sie lösen ... aber sie schaut trotzdem hin... u sobald man ihren Blick erwiedert dreht sie voll durch u würde am liebsten hin rennen etc. dann helfen die disks nicht mehr :0( u lässt sich nicht mehr beeindrucken ...

ein Trainer meinte ich sollte immer direkt durch die stadt mit ihr ... Augen zu und durch ... nach zehn Minuten hat er es abgebrochen weil man die kaum noch halten o beruhigen konnte ...

ich habe das weiter gemacht u bin immer sonntags mit ihr dort durch u sie wurde auch ruhiger ... aber sobald jemand zu nahe kommt oder sie ansieht ist es vorbei ... :0(

:0((

ich bin echt So verzweifelt das ich wohl durch muss... u sie wohl auf den rücken werfen muss :0((( dachte immer das seien alte Methoden... u hatte auch Angst ihr weh zu tun bei dieser Aktion ...



Du musst das aber richtig machen. Nur auf den Rücken legen, da lacht sie drüber.
Auf den Rücken drehen (der Hund ist enorm robust, du tust ihm nicht weh!), du kannst ihm ruhig die Beine wegziehen, so tief fällt er nicht.
Ein Hütehund hält den Tritt eines Rindes aus und arbeitet weiter!
Dann deine Hand wie ein Maul formen, an den Hals legen und mit dem Daumen ins Unterkiefer drücken (wie fest sprüst du, es muss aber schon deutlich sein und sich wie ein Zahn anfühlen).
Dein Hund wird den Schwanz einziehen, die Ohren zurücknehmen und aufhören rum zu gucken.
Halte ihn so fest bis er hörbar ausatmet, erst dann hat er sich unterworfen.
Dann bleibt er auch so liegen, wenn du die Hand wegnimmst.
Das Wichtigste ist, du musst dabei ganz ruhig sein und es ernst meinen.
Sobald du zögerst oder Mitleid empfindest, hast du verloren.

Folgeverhalten sind wichtig.
Der Hund geht hinter dir und zwar in jeder Situation.
Dein Haus, dein Garten, dein Zaun, NICHT seine.

Das Haus wird RUHIG verlassen.
Lasse sie nicht rausstürmen.
Lass dir Zeit, bis sie sich entspannt (Blick wird gelangweilt, Ohren hinten, lockere Haltung, im Stehen Schwanz nicht ganz oben).

Sie muss wissen, dass du sie kontrollierst, in jeder Situation.
Das wird sie entspannen.
Momentan meint sie, sie ist Chef und muss euch schützen, das stresst sie.

Nimm dir viel Zeit und gehe auch erst weiter, wenn sie entspannt ist.
Dreh sie einfach um, damit sie einen vermeintlichen Konkurrenten nicht mehr sehen kann und warte ......

Zeit lassen!!!! Vor jeder Aktion entspannen.
 
Dabei
11 Jan 2013
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#11
das bedeutet ich muss ihr weiterhin immer klar machen das ich "der chef" bin... unterordnungsübungen im Haus sind mit ihr kein problem ... aber draussen wiederhole ich mich "gefühlte tausend" mal u wenn sie etwas dann ausführt dann ehr ... Na gut frauchen ... damit jetzt endlich Ruhe ist....
ich habe darum eine schleppleine und trainiere bei jedem gassi gang draussen ... aber wird sie abgelenkt mit anderen hunden oder menschen kann ich kaum zu ihr durch dringen ... ihr ganzer Körper ist starr ... pfoten durchgestreckt u wie angewurzelt ist sie...
ich habe diese trainingsdisks u sobald sie die nur sieht kann ich sie lösen ... aber sie schaut trotzdem hin... u sobald man ihren Blick erwiedert dreht sie voll durch u würde am liebsten hin rennen etc. dann helfen die disks nicht mehr :0( u lässt sich nicht mehr beeindrucken ...

ein Trainer meinte ich sollte immer direkt durch die stadt mit ihr ... Augen zu und durch ... nach zehn Minuten hat er es abgebrochen weil man die kaum noch halten o beruhigen konnte ...

ich habe das weiter gemacht u bin immer sonntags mit ihr dort durch u sie wurde auch ruhiger ... aber sobald jemand zu nahe kommt oder sie ansieht ist es vorbei ... :0(

:0((

ich bin echt So verzweifelt das ich wohl durch muss... u sie wohl auf den rücken werfen muss :0((( dachte immer das seien alte Methoden... u hatte auch Angst ihr weh zu tun bei dieser Aktion ...
 
Dabei
3 Jan 2013
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#12
Ich würde sagen, du bist nicht mehr der Rudelführer.
Klingt wie territoriales Dominanzverhalten.
Du musst wieder Chef werden, dann ist dein Hund wieder glücklich.
Dazu musst du sie durchaus mal unterwerfen, das ist ganz normal, machen Hunde untereinander immerzu (nicht immer mit auf den Rücken werfen und Zähne an Hals und Unterkiefer legen, aber auch das häufig).
Du hast das abgelehnt, ist aber überhaupt kein Problem und tut definitiv dem Hund nicht weh.
Ja, und unsere Hunde wollen immer die Weltherrschaft an sich reißen !!

Eine sehr gewagte Aussage und in diesem Fall halte ich eine generelle Aussage oder gar handgreifliche Methoden als Ratschlag für ausgesprochen gefährlich. !!

Das Verhalten muss nicht von irgendeinem Hundetrainer begutachtet werden, sondern meiner Meinung nach von z.B. Tierärzten, die sich auf Verhaltenstherapie bei Hunden spezialisiert haben. Die können sowohl die komplette medizinische Seite abklären sowie auch herrausfinden, warum der Hund sich so verhält.
Es gibt auch einige kompetente Leute, die sich ausschließlich auf Verhaltenstherapie spezialisiert haben, meist mit einem studierten Hintergrund.
Schau mal hier: http://www.dogteacher.de/index.php?id=17

LG
Petra
 
Dabei
12 Dez 2012
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#13
Bei dem, was Baroni schreibt, fällt mir ein: Mein Mann wurde mal von einem Hund gebissen, er war der erste, danach wurde jeder gebissen, der sich zu schnell bewegt hat. Hatte immer mit einem aus seinem Wurf bei der selben Familie gewohnt, bei seinem Bruder (oder Schwester?, ich weiß es nicht) traten keine Auffälligkeiten auf. Bei dem war es jedenfalls wohl eine neuronale Sache, aber der war auch schon etwas betagter (und Menschen werden im Alter ja auch oft komisch^^). Also einen großen Gesundheitscheck und verhaltenstherapeutischer Tierarzt sind bestimmt nen guter Anfang.

Das mit der Dominanz seh ich auch kritisch. Ich würde da nicht einfach Unterwerfungsaktionen machen, ohne dass ich weiß, worin wirklich das Problem besteht. Mir wär das viel zu riskant, dass ich das Problem verschlimmere.

Hach, ich würde dir so gerne helfen können :(

Was für Tiertrainer hast du denn durch? Wenn alle ähnliches geraten haben, kamen die eher aus der selben Ecke, vertraten dieselben Ansätze oder waren das Trainer mit ganz unterschiedlichen Trainingsansätzen??
 

Heidewölfe

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7 Jan 2013
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#14
Das sind keine handgreiflichen Methoden, das ist normales Imitieren des Verhalten von Hunden untereinander, um die Ranghöhe festzustellen.
Und es tut nicht weh !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Meine Hunde sind mir heilig und wir gehen extrem behutsam mit ihnen um.

Natürliches Hunde-Verhalten ist, Rudelführer zu werden, wenn keiner da ist, der den Job übernimmt.
Dem muss man nun mal mit seinem eigenen Verhalten entgegenwirken.
 
Dabei
21 Sep 2012
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#15
Wo wohnst du denn in Niedersachsen? Ich gehe zur Hundeschule in Wulsbüttel. Nennt sich Partnerschule für Mensch und Hund (oder Blauerhund) und wird von Rolf Franck und seiner Frau geleitet. Die beiden kennen sich sehr gut mit Hütehunden aus und es wird auch Verhaltensberatung angeboten. Ich kann dir diese Hundeschule wärmstens empfehlen, da man dort ernst genommen wird und mit neusten Erkenntnissen Lösungen gesucht werden - hundgerecht...
Schau mal hier (hoffentlich ist es nicht so weit, aber auch eine lange Anfahrt lohnt sich):
http://blauerhund.de/
 
Dabei
11 Jan 2013
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#16
ja die kamen alle hier aus dem umkreis :0( der eine tierpsychologe / verhalrenstherapeut hat auch an dieser brannten schule studiert ... und nimmt 80 Euro die std :0( ich mag gar nicht sagen wieviel geld ich in die räsels Lösung schon gesteckt habe :0( mir liegt die nunmal sehr am Herzen... unsere Tierärztin kennt die problematik mit unserer hündin...

die macht folgendes ... hund sichern ....(maulkorb) dann geht sie langsam auf sie zu u spricht mit ihr ruhig ... ich darf die leine nicht mehr halten ... u muss zur Seite entspannt gehen ... (gar nicht leicht für mich die kontrolle abzugeben) und dann stellt sie sich über unsere hündin u... hockt sich dann hinter sie u klemmt sie leicht zwischen ihre knie u streichelt sie einfach ... u spricht mit ihr...
sie hört sofort auf zu bellen u ist ruhig ... sie tut überhaupt nichts mehr!!!! obwohl sie ein paar sekunden zuvor sie mit sicherheit auch "fressen" wollen ...
zwar sind die Augen anfangs weit aufgerissen u ihr Herz schlägt doll... aber sie wehrt sich kein bisschen... die tierärztin kann dann sie sogar hoch heben u auf den Tisch stellen...

sie nennt es "zwangsstreicheln" und so lernen das niemand etwas böses will!sie kann mit meiner hündin dann immer machen was sie will ... es scheint sie zu beeindrucken . . mich allerdings auch!

sie selbst sagt zu diesem Thema: es gibt leider doch öfter solche probleme aber in den seltesten fällen ... ist der hund wirklich aggressiv .... und sieht es nicht So das es bei meiner maus ein aggressionsverhalten sei ... sondern stressbedingt mit unsicherheit gepaart mit hüteinstinkt u schutztrieb... dann kommt sowas bei raus ...
aber helfen wie man das unter kontrolle bekommt kann nur ein trainer der sich damit aus kennt u Erfahrungen hat..... den hab ich aber noch immer nicht gefunden :0((((((

lt tierärztin hätte sich ein wirklich aggressiver hund nicht zwangsstreicheln lassen oder gar hoch heben... da kennt sie ganz andere hunde ... :0(
 
Dabei
21 Sep 2012
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#18
Ach herrje, das wäre dann wirklich sehr weit, um dort regelmäßiger zu üben. Schade, ich glaube die könnten dir wirklich weiter helfen...:(
 

Heidewölfe

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7 Jan 2013
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#19
Wo wohnst du denn in Niedersachsen? Ich gehe zur Hundeschule in Wulsbüttel. Nennt sich Partnerschule für Mensch und Hund (oder Blauerhund) und wird von Rolf Franck und seiner Frau geleitet. Die beiden kennen sich sehr gut mit Hütehunden aus und es wird auch Verhaltensberatung angeboten. Ich kann dir diese Hundeschule wärmstens empfehlen, da man dort ernst genommen wird und mit neusten Erkenntnissen Lösungen gesucht werden - hundgerecht...
Schau mal hier (hoffentlich ist es nicht so weit, aber auch eine lange Anfahrt lohnt sich):
http://blauerhund.de/


Zitat aus dem Webauftritt der Hundeschule:
Unser Modell des emotionalen Lernens setzt dort an, wo veraltete Ansichten über "Dominanz"und "Rudelhierarchie" auf eine echte Alternative warten.


Ich provoziere jetzt bewusst.

Täglich sind unsere Hunde im Rudel unterwegs.
Kommt eine neuer Hund dazu und möchte den Boss spielen, dann unterwerfen sie ihn.
Also hat sich unter den Hunden, die dies seit jahrmillionen so machen, leider noch nicht rumgesprochen, dass es neue Methoden gibt.
Bisher habe ich nicht gesehen, dass sie eine Patchworkdecke ausgebreitet, sich einen Vanilletee gekocht, die Räucherstäbchen angezündet und mit dem auffälligen Hund über sein seltsames Verhalten diskutiert haben......
 
Dabei
12 Dez 2012
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#20
@Heidewölfe: Ich denke, dass du helfen willst. Das wollen wir alle. Aber ich denke nicht, dass eine Diskussion über Erziehungsmethoden der Threadstellerin hilft.
Wie auch immer man zu Dominanztheorien stehen mag, wir alle in diesem forum wissen letztlich nicht, ob es sich hier überhaupt um ein solches Problem handelt. Für mich spricht auch das Beispiel mit der TÄ letztlich dagegen. Daher hilft es ihr einfach nichts, wenn du jetzt provokant die empfohlene Hundeschule hinterfragst.
 
Dabei
21 Sep 2012
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#21
Ok, ich möchte nicht über die Methoden der Hundeschule diskutieren, denn da stehe ich voll dahinter (muss ja jeder selber wissen). Ich möchte nur noch einmal deutlich machen, dass es dort um die Mensch-Hund Beziehung geht und nicht um Hund-Hund, denn das ist etwas anderes...
 

Heidewölfe

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Dabei
7 Jan 2013
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#22
wir wohnen im Raum Lüneburg ... :0( ehr ländlich ...


Ich bin bei Buchholz i.d.N. und biete dir gern an, mit uns im grossen funktionierenden Rudel Wochenendspaziergänge mitzumachen im Büsenbachtal.
Die Hunde sind absolut suverän und das übertragt sich auf andere. Alle Hunde laufen dort frei.

Vielleicht gibt dir das neues Selbstvertrauen und Vertrauen in deinen Hund.

Treffen Café Schafstall, Samstag um 9 Uhr und Sonntag um halb 10.

Dieses Wochende sind wir nicht da, weil wir morgen aus der Tierrettung eine Hündin dazu bekommen als Pflegestelle und die wird vermutlich am Sonntag noch nicht wirklich soweit sein, dass wir ins frei laufende Rudel gehen.

Schreib mir gern eine PN, wenn du willst.
Während der Woche kannst du dich auch mit meiner Frau treffen.
Wenn wir dir helfen können, dann gern.
Aber natürlich musst alles du mit deinem Hund selbst regeln, du kannst nur abgucken bei den anderen.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#23
Ich vermute, dass es sich hier auch um ein bereits "festgefahrenes, ritualisiertes" Verhalten handelt. Und um das zu ändern, müssen sich die Umstände ändern (zb Hund darf nicht unbeaufsichtigt oder gesichert im Garten sein usw).
Ich denke, dass die TE einen Trainer, Verhaltensberater oä braucht, der erstmal IHR eine gewisse Sicherheit gibt, damit sie besser mit dem Hund umgehen, arbeiten kann.
Solange der Mensch selbst unsicher, genervt, mürbe was auch immer ist, werden alle Tipps, die wir geben, die man in Büchern lesen kann, keinen Erfolg zeigen. Egal, welche Methode.
Ist der Hund wirklich aggressiv, riskiert sie beim sog "Alphawurf" mit ihrer eigenen Unsicherheit (und auch, weil sie nicht dahintersteht, wie oben zu lesen), gebissen zu werden. Der Schuss könnte ganz gewaltig nach hinten los gehen.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#24
Wenn das schon laut deiner TA Unsicherheit ist, dann würde ich solche Methoden wie Heidewölfe sie empfiehlt niemals anwenden. Das kann u.U. bei manchen Hunden wirken (wobei ich finde, dass dieses an die Kehle gehen schon viel zu weit führt, muss aber jeder für sich wissen), aber wenn man die genaue Ursache nicht kennt und es Unsicherheit oder Krankheiten sein können, kann man bei einem sensiblen Hund enormen Schaden anrichten. Ich würde auch sagen: Ferndiagnosen sind hier nicht angebracht. Such wirklich lieber weiter nahc einem guten Trainer, der nicht mit Stachelshalsband o.ä. arbeitet. Nicht jeder Hund, der auf Fremde losgeht ist aggressiv, dominant oder sonst was, tatsächlich ist DOminanzaggression extrem selten und wenn man das auf Ferne einfach mall so diagnostiziert und direkt die (für einen Hund mti diesem Problem vielleicht wirklich nicht unpassenden) Methoden mitliefert, kann der Schuss gewaltig nach hinten gehen.

Übrigens: Vielleicht machst du auch zu viel mit dem Hund, ist das möglich??
 
Dabei
3 Jan 2013
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#26
Das sind keine handgreiflichen Methoden, das ist normales Imitieren des Verhalten von Hunden untereinander, um die Ranghöhe festzustellen.
Und es tut nicht weh !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
.
n.
Sorry, vielleicht machen wir einen neuen Thread auf?
Dies ist absolut kein normales Hundeverhalten.

Wie oft hast Du gesehen, dass Hunde andere Hunde tatsächlich umschmeissen um sie zu dominieren ?

Ist es nicht eher so, dass der Rangniedere sich freiwillig in diese Position begibt, um seine Unterwerfung zu demonstrieren?

Kynologisch gesehen würden hier aber alle Ausführungen zu weit gehen, dass ist ein sehr komplexes Thema und leider wird soetwas auch im geschriebenen Wort zu oft missverstanden.

Jedenfalls warne ich nochmal ausdrücklich davor solche "Methoden" einfach mal auszuprobieren, insbesondere wenn in der Beziehung eh was nicht stimmt. Hunde sind doch nicht blöd, wenn eine Handlung von uns nicht absolut souverän und mit tiefster inner Überzeugung ausgeführt wird (welche auch immer) merken sie es und es kann absolut kontraproduktiv sein.

Hier gehört einfach eine wirklich fachliche Annamese sowohl vom Hund wie auch vom Halter gemacht.
Wenn der Halter gewisse Dinge einfach aus seinem Naturell heraus nich kann oder will müssen eben andere Lösungswege versucht werden.

Hahc, ich könnte jetzt Romane schreiben, weil das mein Hauptinteressengebiet ist. Auswirkungen des menschlichen Charakters auden des Hundes.....

aber das geht jetzt am Thema völlig vorbei...sorry

LG
 
Zuletzt bearbeitet:

Heidewölfe

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Dabei
7 Jan 2013
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#27
Sorry, vielleicht machen wir einen neuen Thread auf?
Dies ist absolut kein normales Hundeverhalten.

Wie oft hast Du gesehen, dass Hunde andere Hunde tatsächlich umschmeissen um sie zu dominieren ?

Ist es nicht eher so, dass der Rangniedere sich freiwillig in diese Position begibt, um seine Unterwerfung zu demonstrieren?


Jedenfalls warne ich nochmal ausdrücklich davor solche "Methoden" einfach mal auszuprobieren, insbesondere wenn in der Beziehung eh was nicht stimmt. Hunde sind doch nicht blöd, wenn eine Handlung von uns nicht absolut souverän und mit tiefster inner Überzeugung ausgeführt wird (welche auch immer) merken sie es und es kann absolut kontraproduktiv sein.




Zum ersten Absatz:
Richtig, das geht meist auf einen Blick, auf ein Lecken des Lefzenwinkels usw..
Sehen tue ich es jedes Wochenende mindestens einmal.


Zum zweiten Absatz:
Auch wieder 100%ige Zustimmung.
Ohne die richtige eigene innere Haltung geht nichts.

Nochmal:
Deshalb mein Angebot, unter und mit anderen gemeinsam zu gehen und so Selbstvertrauen (als Halter) zu gewinnen.
Vielleicht löst sich allein damit das Problem, das ist meine Hoffnung.
 
Dabei
11 Jan 2013
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#28
das ist lieb :0) .freu.

werde natürlich weiterhin nach den tiertrainer suchen der sich auch mit hütehunden aus kennt...
es hätte ja sein können das zufällig jemand einen geheim tipp hat oder jemanden kennt hier in der Nähe u weiter empfehlen könnte.... oder vielleicht Erfahrunge mit solch (ach herje ....wie sag ich es... um es liebevoll klingen zu lassen) pöbel hunden hat... ;0)
unter Hunden ist aber wirklich ehr die dominantere Ausführung u sobald klar ist wer da der Chef ist... dann tobt rennt u spielt sie wie eine verrückte... nur Wasser mag sie nicht ;0) geht nur bis zum "bauchnabel" rein u das wars ...
huch... ich komm vom Thema ab...
aber ihr werdet lachen ich wollte sogar schon Martin rütter. eine Bewerbung zu kommen lassen ... .rotwerd.
leider suchen diese im Moment keine neuen fälle :0(

LG
lunaaa
 
Dabei
7 Sep 2012
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#29
Sorry, vielleicht machen wir einen neuen Thread auf?
Dies ist absolut kein normales Hundeverhalten.

Wie oft hast Du gesehen, dass Hunde andere Hunde tatsächlich umschmeissen um sie zu dominieren ?

Ist es nicht eher so, dass der Rangniedere sich freiwillig in diese Position begibt, um seine Unterwerfung zu demonstrieren?

Kynologisch gesehen würden hier aber alle Ausführungen zu weit gehen, dass ist ein sehr komplexes Thema und leider wird soetwas auch im geschriebenen Wort zu oft missverstanden.

Jedenfalls warne ich nochmal ausdrücklich davor solche "Methoden" einfach mal auszuprobieren, insbesondere wenn in der Beziehung eh was nicht stimmt. Hunde sind doch nicht blöd, wenn eine Handlung von uns nicht absolut souverän und mit tiefster inner Überzeugung ausgeführt wird (welche auch immer) merken sie es und es kann absolut kontraproduktiv sein.

Hier gehört einfach eine wirklich fachliche Annamese sowohl vom Hund wie auch vom Halter gemacht.
Wenn der Halter gewisse Dinge einfach aus seinem Naturell heraus nich kann oder will müssen eben andere Lösungswege versucht werden.

Hahc, ich könnte jetzt Romane schreiben, weil das mein Hauptinteressengebiet ist. Auswirkungen des menschlichen Charakters auden des Hundes.....

aber das geht jetzt am Thema völlig vorbei...sorry

LG
Da schließ ich mich Petra mal an!!!! Hier irgendwelche Tipps geben ohne Hund u. Halter live gesehen zu haben?!?!?
Never ever!!!

Heidewolfs Ansatzpunkte lassen mir jedenfalls die Haare zu Berge stehen. Hunde sind i.d.R. die geborenen Konfliktlöser. Einen Hund der aus Unsicherheit (oder der Unsicherheit der Halterin oder beider zusammen) so reagiert, derart Maßregeln zu wollen, kann ganz übel nach hinten los gehen!

Leider scheint die ganze Verhaltenskette schon ziemlich festgefahren zu sein. Da hilft nur eine gründliche Bestandsaufnahme u. Ursachenforschung (einschließlich Vet-Check, wie schon von Gundi geschrieben)
u. dann wird man in diem Fall das ganze wieder ganz von vorne aufbauen müssen.
 
Dabei
11 Jan 2013
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#30
im Bezug "Mensch Tier/hund beziehung" muss ich sagen das mein hund sehr gut mich lesen kann u ich sie auch....
ich erkenne sofort an ihren blick ... ohrenhaltung etc. ob sie wieder kurz vor einen ausraster steht u habe dadurch die Chance ihr alternativen zu bieten u sie abzulenken ...
es klappt auch... solange die Person nicht dirket auf uns zu geht...

dennoch ist es für mich schwer und umständlich (nicht böse gemeint) wenn ich meine kleine Tochter dabei habe dadurch... der hund würde nie ihr etwas tun... im Leben nicht ... aber ich kann das Kind nicht ausser Augen lassen um mich zu 100 % auf den hund zu konzentrieren... darum darf die kleine nie mit u es ist schon schade ...

gerne würde ich einfach ohne ständig aufpassen zu müssen mit ihr entspannt gassi gehen ...
ich habe kurse belegt ... beschwichtigungssignale ... leinenaggressionen .... hundekörpersprach usw. um sie lesen zu können u sie zu verstehen ...

es ist zumindest so das ich sie einschätzen kann ... bzw mir es leichter fällt sie zu verstehen ...

ich habe diverse Bücher gekauft ... usw. sie selbst würde ich als sensibelen hund bezeichnen.... spreche. ich sie dominant oder laut bestimend an... so rennt sie weg... oder sie zeigt sich unterwürfig u geht aufs körbchen ...

aber wie gesagt ... draussen.... ist sie anders .... da ignoriert sie alles was von mir kommt ... sie orientiert sich nicht mehr an mir sondern ist nur am gucken ob jemand kommt oder sich was bewegt ...

ich erwische mich selbst das ich automatisch die leine kurz halte wenn wer kommt und ich innerlich anspanne ... weil ich weiß ich bekomme sie schwer oder gar nicht aus diesem verhalten... selbst wenn die Person schon weg ist... regt sie sich noch minutenlang auf.


klar überträgt es sich auf sie... weil ich genau weiss jetzt geht es wieder los ...

aber wer würde da auf Dauer locker bleiben können insbesondere wenn man denn noch von manch anderen schräg angesehen wird oder blöde Sprüche bekommt ...
:0(
 

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