Er hat nicht Notaussies geleitet, sondern Aussies in Not. Nicht das auf die frueheren Notaussies ein schlechtes Licht faellt, ich kenne naemlich beide Zuechter die Notaussies betrieben haben und die haben und hatten mit dem bekannten Zuechter bei Trier nichts zu tun.
Ansonsten leider wahr. Es gibt einfach zuuuu viele Zuechter, zu viele Welpen, alles zu viel.
LG
Ja, sorry, wollte kein schlechtes Licht auf Gabi und Co werfen.
Ansonsten möchte ich noch auf einen anderen Aspekt hinweisen, warum ein Hund aus einer verantwortungsvollen Zucht so toll ist.
Mein 6jähriger Rüde Joey (blauäugig als Schnäppchen gekauft und dann Kosten verursacht, dass ich mir einen einen Aussie hätte importieren können, aber mein erster und meinen Herzenshund) hat keine Papiere. Ich bin dann damals in einem großen Aussie-Forum gelandet und habe festgestellt, dass dort alle wussten, ob ihre Hunde verwandt sind oder nicht und über Familienähnlichkeiten und -macken sprechen. Dass die zu Welpentreffen fahren und die Eltern, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen ihrer Hunde kennen. Deren Hunde hatten richtige Familien! Und die Besitzer quasi Zweitfamilien! Während ich für meinen Hund nicht einen Verwandten über Wurfgeschwistersuche in diversen Foren gefunden habe und Joey ist jetzt 6. Ich hatte ewig gebraucht, bis ich den Stammbaum von Joey heraus gefunden hatte, etwa 2 Jahre. Und als ich den dann hatte, war das auch nicht die größte Freude, denn da kannte ich mich ein wenig aus.
Lange Rede kurzer Sinn. Mein zweiter Hund hat Papiere. Ich genieße es unendlich mich mit meiner Züchterin, den Züchtern der Hunde meiner Züchterin in den USA, der Rüdenbesitzerin und den Besitzern der Wurfgeschwister auszutauschen und Bilder hin und her zu schicken und eine Ahnung zu haben, was mein Hund von seiner mütterlichen und was von seiner väterlichen Seite hat, was er mit seinen Geschwistern teilt und was ihn ganz einzigartig macht. Wenn man sich für einen Rassehund entscheidet, dann ist ja das tolle, dass seine Vorfahren bekannt sind, dass es Familienähnlichkeiten gibt und dass man sich darüber austauschen kann.
Für mich sind natürlich beide Hunde gleich wertvoll. Aber es ist ein bisschen so, als ob man irgendwann wissen wollen würde, wen man da adoptiert hat - oder, im Idealfall, weiß man das von Anfang an.