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Aussie und kleine Kinder...

Dabei
11 Dez 2013
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#1
Hallo,
bin neu hier und möchte mich nach Meinungen von Aussie-Erfahrenen erkundigen:

Wir sind eine 5köpfige Familie, Kinder sind jetzt 6, 4 und 2 (2 Buben, die Kleinste ein Mädchen). Wir wohnen in unserem neugebauten EFH am Ortsrand eines oberbayerischen Dorfes, ganz idyllisch gelegen mit viel Natur und Bergen rundherum. Haben also Platz, Garten und viel Auslauf.
Ich selbst, die Mama der ganzen Bande, habe aus meiner Kindheit und Jugend viel Hundeerfahrung. Habe dann erst mal einige Jahre wg. Studium, Beruf etc. mit den Hunden pausiert und möchte aber jetzt unbedingt wieder einsteigen. Zunächst ganz egoistischerweise, weil ich immer schon wieder einen Hund wollte, andererseits wünsche ich mir auch, dass meine Kinder mit Hund aufwachsen und wir als Familie, die viel und gern draußen unterwegs ist, einen treuen Begleiter haben. Mein Mann ist übrigens Hundeanfänger, steht zwar dem Ganzen zwar noch etwas reserviert gegenüber, weiß aber auch, daß es irgendwann sicher soweit sein wird, das hat er schon akzeptiert. Ich denke, dass er spätestens dann bald "Feuer fängt", weil er auch immer für Unternehmungen und Sport bzw. Draußensein zu haben ist. Dennoch werde die Hauptverantwortliche sicher zunächst ich sein (was ich mit allen Konsequenzen ja auch will!).

Ich plane nun, im kommenden Herbst zum Schulbeginn meines Ältesten nochmals ein paar Monate (etwa 4) Elternzeit zu nehmen (wobei ich ohnehin nur 12 Std./Woche in einer nahgelegenen Klinik arbeite und das sicher einige Jahre auch nicht aufstocken werde, Kinder gehen vor). Wenn ich dann schon in Elternzeit daheim bin, könnte die geplante Welpenanschaffung ganz gut passen, so ab Oktober 2014, die Kinder wären dann also 7, knapp 6 und 3 (die Kleine kommt dann auch in den Kiga, also Vormittage frei für Hund etc.).

Jetzt habe ich mich in den letzten Wochen sehr intensiv mit den Aussies auseinandergesetzt, die haben es mir recht angetan. War schon rein zur Erkundigung bei einer Züchterin, um die Hunde zu sehen, kenne ein sehr ruhiges braves Exemplar hier in der Nähe vom Sehen.
Meine Fragen:

1.) Wie beurteilt Ihr den Aussie oder ggf. Mini-Aussie unter UNSEREN Umständen als Hund? Es gibt ja so viele verschiedene Ausprägungen des CHarakters, wie ja auch bei anderen Rassen!!!

Dazu muß ich sagen, dass ich mit den drei Kinden erziehungsmäßig wirklich sehr gut zurecht komme, wir haben einen recht geregelten und streßfreien Alltag, konsequent kann ich wirklich sein, und die kids hören (natürlich mit Ausnahmen... :)) eigentlich wirklich recht gut und machen alles brav mit. Unser Alltag ist auch im Gegensatz zu anderen Familien NICHT überlastet mit allen möglichen Freizeit- und Kinderaktivitäten... Ich achte da eher auf freie Gestaltungsmöglichkeiten und spontane Ausflüge. Außerdem möchte ich dann selbst (vielleicht ja z.T. mit den Kindern) hier regelmäßig auf den Hundeplatz (am Ort) zur Sozialisierung bzw. später evtl. zur weiteren Vertiefung der Erziehung oder spezielle Aktivitäten mit Hund (könnte mir vorstellen, dass das dann in 2-3 Jahren den Kindern auch Spaß macht).

2.) Wenn ich terminmäßig mich beim Arbeitgeber auf die Elternzeit z.B. ab Oktober festlege, sollte es natürlich dann auch Welpen geben, die gerade richtig im Alter und abgabebereit und nicht zuuuu weit weg sind. Wie schätzt Ihr dies ein? Man sollte dann quasi schon ab August von einem gerade geborenen Wurf wissen. Wie seht Ihr da die Chancen?

Noch als Letztes: Ich möchte mit dem Hund eben NICHT noch 5 Jahre warten, man weiß ja irgendwie nie, was noch kommt, und man lebt ja nur einmal!

Danke für Antworten,
Gruß, bergdohle
 

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Dabei
16 Jul 2013
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#2
Nun gut als "junge" Mutter die gerade noch ein Elternzeit ist, melde ich mich mal zu Wort.

Ich denke solang du deine Kinder gut im Griff hast und darauf achtest das sie dem Welpen genug Ruhe geben, er seine Rückzugsorte hat wo er nicht gestört wird und was halt noch alles dazu gehört, sollte es kein Problem geben. Es müssen halt klare Grenzen gesetzt werden und die Kinder müssen eben verstehen und lernen was man darf, was nicht und wann Schluss ist. Auch muss der Hund von Anfang an lernen das Kinder keine lebendige Spielzeuge sind. Bei uns wurde vom ersten Tag an darauf geachtet das er nicht hochspringt, das er nicht zwickt (einmal hat er es doch gemacht, aber da gabs ne richtige Ansage, seitdem nie wieder), das Hände keine Kauknochen sind usw.

Ich kann nur sagen, sei auf jeden Fall dem Züchter gegenüber ehrlich und offen was das Thema angeht. Denn dies sind die Menschen die ihre Hunde am besten kennen und auch die meiste Erfahrung haben, auch im Bezug auf Nachzuchten und Kinder. Meine Züchterin hat sich mit mir intensiv über das Thema Kind und Aussie unterhalten und anschließend auch viele Vorkehrungen getroffen, in Bezug auf Kinderbesuche und mit Hilfe von Geräusche-CD's die mehrere Arten von Kinder- und Babygeräuschen abspielten (und das nicht gerade leise). Sie kannte ihre kleinen Wonneproppen und hat sofort gewusst das Neelix ein perfekter Kumpel wird, einfach weil ihm nichts so schnell aus der Ruhe bringt. Und es kam so wie sie es sagte: Neelix stört gar nichts was meine kleine macht. Ob sie schreit (was nicht oft vorkommt) oder wenn sie sich mal in sein Fell krault oder in sein Auge tatscht usw. Neelix sitzt da und wedelt mit dem Schwanz und schleckt sie dabei ab.


Fazit: Elternzeit ist meiner Meinung nach die beste Zeit für einen Welpen, denn soviel Zeit für einen Welpen hat man meistens nie wieder. :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
9 Feb 2011
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#3
Naja, 3 Kinder und Aussie...
Aussies KÖNNEN ja sehr empfindlich und sensibel sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass es u.U. sehr stressig ist.
Da müsstet ihr schon sehr genau den richtigen Hund raussuchen, was natürlich auch nicht leicht ist, wenn man nur einen begrenzten Zeitraum hat.
Dazu kommt die Frage, ob du neben dem Beruf und den Kindern auch später noch genug Zeit für die körperliche und vor allem geistige Auslastung des Hundes hast.

Die meisten Kinder, die ich kenne, hatten in dem Alter auch immer mal wieder Phasen, in denen die bockig und ggf. auch recht laut waren. Vllt wäre das bei drei Kindern einfach zu viel Stress.
Aussies sind wirklich sehr unterschiedlich. Mit Amy z.B. würde das sicher nicht gehen, die ist echt sehr sensibel
 
Dabei
30 Jul 2013
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#4
Herzlich Willkommen erstmal hier im Forum! :)

Meine Hazel ist eine Wurfschwester von Neelix von Sindy. Daher melde ich mich auch mal zu Wort. Die beiden sind wirklich super Hunde. In vielem gleich, aber auch in vielem grundverschieden. Hazel wäre definitiv nicht dafür gemacht in einem fünfköpfigem Haushalt groß zu werden. Sie ist typisch Aussie eher reserviert bei Fremden und akzeptiert Kinder. Das wars aber auch. Sie findet die weder besonders gut noch spannend. Wir haben selber noch keine Kinder, aber wenn das Thema mal ansteht, bin ich froh, dass Hazel schon groß genug ist und sich hoffentlich selbst zurücknehmen und zur Ruhe kommen kann. Und dann muss ich ja auch nur ein Kind in Schach halten und nicht drei. :D
Hazel weicht im Zweifelsfall, wenn ihr eine Situation unangenehm ist, sofort zurück. Ich kann das erkennen und sie schützen und warten, ob sie selber nochmal kommt oder sie bleibt eben weg. Ihre Entscheidung. Ich bezweifle, dass Kinder im Alter deiner Kinder das genau einschätzen können. Das kann im schlimmsten Fall böse enden.
Diese Reserviertheit ist typisch für den Aussie und steht im Standard. Weiterhin reagieren die meisten Aussies, generell Hütehunde, sehr stark auf Bewegungsreize. Wenn du ne ganze Horde rennender Kinder im Haus hast, heißt das auch für dich Augen auf und zusätzliche Arbeit. Es werden ja auch mal Freunde deiner Kinder da sein.
Hinzu kommt, dass der Aussie sehr oft ein Ein-Mann-Hund ist oder in unserem Fall Ein-Frau-Hund. :D Hazel bindet sich sehr stark an mich. Meinen Freund findet sie super und freut sich auch wie bolle, wenn er nach Hause kommt, aber man merkt doch einen deutlichen Unterschied in der Bindung zu mir. Vor allem bei Übungen ist sie bei mir sehr konzentriert und bestrebt es richtig zu machen. Bei meinem Freund ist es eher so lala. Er ist eher der Spaßonkel in ihren Augen bei dem man schon mal abwarten kann, ob der das auch ernst meint. Wenn sie sich entscheiden müsste, würde sie nie von meiner Seite weichen. Du musst damit rechnen, dass es bei euch genauso läuft. Fänden deine Kinder das akzeptabel, wenn der Hund sich ihnen gegenüber reservierter verhält oder eine Zusammenarbeit zum Beispiel beim Hundesport verweigert oder erschwert. Ich glaube, das ist kein schönes Gefühl für Kinder.

Versteh mich nicht falsch. Aussies sind super Hunde und ich kann deine Faszination für sie verstehen. Sonst hätte ich keinen. Aber mit drei Kindern musst du schon Glück haben und einen Ruhepol wie Neelix finden. Und bis Sindys Tochter ins Krabbel- und Laufalter kommt, hatte ja auch Neelix Zeit Ruhe und Umgang mit ihr zu lernen.
Ich finde es heikel, sich eine Rasse zu wählen und dann auf die Ausnahme vom Standard zu hoffen. Und kein Züchter der Welt kann dir garantieren, wie sich ein Welpe entwickelt. Es gibt so viele tolle Rassen, die viel offener sind und eine höhere Reizschwelle besitzen. Und aktiv sein, könnt ihr mit fast jedem Hund. Ich würde nochmal drüber nachdenken.

Egal welche Rasse, wenn du terminlich so gebunden bist, dass du den Welpen gerne zu einem bestimmten Zeitpunkt abholen würdest, würde ich mich schon jetzt bei Züchtern schlau machen, wie die Wurfplanung nächstes Jahr aussieht. Die Interessenlisten bei guten Züchtern sind oft schon Monate im Voraus voll.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Aber mit drei Kindern musst du schon Glück haben und einen Ruhepol wie Neelix finden. Ich finde es heikel, sich eine Rasse zu wählen und dann auf die Ausnahme vom Standard zu hoffen.
Nein, dazu muss man kein Glück haben....denn solche Aussies gibt es mehr als genug. Die Wahl der Linie und des Züchters ist da wichtig. Denn, ob man es glaubt oder nicht.....es gibt auch Züchter mit kleinen Kindern.
Was den Rassestandard betrifft, da haben wir hier ein tolles Thema....und ganz viele von den Forenaussies haben das mit der Reserviertheit wohl eher nicht gelesen (was jetzt natürlich nicht heisst, dass es diese rasstypische Reserviertheit nicht gibt).

Meine Freundin hat zwei Aussies (eine AL und eine SL) und sie hat die AL angeschafft, da waren beide Kinder noch klein. Natürlich hat der Hund versucht, die Kinder zu "fangen", hat in Hosenbeine usw. geschnappt......aber das ist mit Erziehung des Hundes und der Kinder alles in den Griff zu bekommen. Und dieser Hund war sicher auch kein Ruhepool.....ganz im Gegenteil.

Ich kenne keine Hunderasse, die als "Familienhund" geboren wird.......man muss sich jeden Hund dazu erziehen.

Ansonsten schließe ich mich Sindy an....frühzeitig Züchter suchen, vlt auch nicht nur im näheren Umkreis (denn was nützt der Züchter in der Nähe, wenn die Hunde nicht zu euch passen?), mit offenen Karten spielen, evtl die Kinder auch mal mit zum Züchter nehmen usw.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#6
Ich meine ja auch nicht, dass es solche Aussies nicht gibt, aber der Standard gibt nun mal Reserviertheit vor. Und das Hütehunde anders auf Bewegungsreize reagieren als andere Rassen ist ja wohl völlig klar. Natürlich kann man das durch Erziehung alles in die richtigen Bahnen lenken. Die Frage ist doch, möchte man es sich schwieriger machen als unbedingt nötig? Ich habe nicht rausgelesen, warum es unbedingt ein Aussie sein muss. Aktive Hunderassen gibt es auch viele andere. Und dass die meisten Labbis ne höhere Reizschwelle haben als die Aussies, die ich kenne, sind nun mal meine Erfahrungswerte. Und Erfahrungen wollte die TE ja hören.

Und Hazel und Neelix sind vom gleichen Züchter, sogar aus dem gleichem Wurf, und reagieren teilweise völlig konträr. Und das Wesen des Hundes kann ich auch nicht wegerziehen. Ruhepol war vllt der falsche Ausdruck. Hazel kann auch Ruhe halten, auch bei Trubel, aber sie braucht dazu ausreichend Abstand und Freiraum für sich. Und dies dem Hund immer zu ermöglichen bei drei Kindern und jeder Menge Freunde im Haus, stell ich mir schwierig vor.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#7
Ich denke nicht, dass jetzt jemand seine Gründe, WARUM er sich für diese Rasse entschieden hat, hier angeben muss. ;)

Und wenn man das dann so liest, was hier steht, könnte man fast glauben, die meisten Aussies sind hyperaktive Nervenbündel. Das stimmt nun mal ganz und gar nicht.
Wieso ist es schwieriger, einen Aussie zu erziehen, als zb einen Terrier?
Ich verstehe diese Argumentation nicht wirklich.
Jede Rasse bringt die typischen Eigenschaften mit, für die sie gezüchtet wurde. Die sind bei einem Terrier anders als bei einen Aussie......deshalb aber nicht unbedingt einfacher.
Wichtig ist, dass ich diese Eigenschaften kenne und weiß, was auf mich zukommen könnte und wie ich dagegensteuern kann.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#8
Nein um Gottes Willen, Hazel ist doch auch kein Nervenbündel. :D Aber sie bringt aussietypische Eigenschaften mit, die zu Problemen führen KÖNNTEN in einem kinderreichen Haushalt, wenn man nicht ausreichend darauf eingeht. Ich wollte die TE nur dafür sensibilisieren.

Einen Aussie zu erziehen ist bestimmt nicht schwieriger als einen Terrier zu erziehen. Aber es sind zwei völlig verschiedene Ansätze, einfach weil die Eigenschaften der Hunde völlig unterschiedlich sind. Und wenn ich drei Kinder hätte, würde ich mir einen Hund aussuchen bei dem die Chance einer hohen Reizschwelle beispielsweise möglichst hoch ist. Und da wäre der Aussie bestimmt nicht meine erste Wahl. Warum sollte ich mir einen Hund aussuchen, bei dem ich schon vorher weiß, dass eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass er Eigenschaften mitbringt, die ihn für Kleinkinder nicht zur ersten Wahl machen.
Natürlich kann ich mit Einsatz und Erziehung alles in die richtigen Bahnen lenken. Aber will die TE das? Diesen zusätzlichen Aufwand? Wenn sie das für sich mit Ja beantwortet, ist es ja vollkommen ok. Aber sie sollte sich dessen bewusst sein. Ein Aussie läuft halt nicht mal eben so mit im Familienbetrieb, zumindest nicht in den meisten Fällen. Und drei Kinder in dem Alter sind ja auch schon ein Haufen Arbeit.

Dass die TE einen Aussie möchte, kann ich vollkommen nachvollziehen. Sonst wäre hier ja nie mein Hazelchen eingezogen. :)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#9
Es gibt durchaus auch Aussies mit einer hohen Reizschwelle....und ganz ehrlich, dass was da heute so gezüchtet wird (natürlich nicht bei jedem Züchter), ist doch ziemlich weit vom eigentlichen Ursprung entfernt. Denn einen Hund, der völlig gaga ist, eine niedrige Reizschwelle besitzt, nicht warten kann usw, den kann man am Vieh nun ganz und gar nicht brauchen.

Wie ich schon schrieb....es kommt auf die Wahl des Züchters und der Linie an.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#10
Du ziehst meine Aussagen immer ins Extrem. Ich meine nicht, dass diese Aussies gaga sind und überhaupt nicht warten können. Über diese Extremfälle spreche ich nicht. Ich meine den typischen, dem Standard entsprechenden Aussie. Und meine ehrliche Meinung ist, dass dieser Aussie für Kleinkinder weniger geeignet ist als andere Rassen. Das heißt nicht, dass er den Umgang nicht lernen kann, aber es wird nie so leicht sein wie mit einem Retriever zum Beispiel.

Sonst schreiben wir immer im Forum, dass man sich einen Aussie gut überlegen soll, da diese Hunde nicht einfach so mitlaufen. Und das stimmt auch. Aber sobald jemand konkret nachfragt, wird doch wieder gesagt, auch ein Aussie kann der ideale Familienhund sein. Alles Erziehungssache! Nein, ist es eben nicht! Erziehung kann vieles in die richtigen Bahnen lenken, aber sie kann den Hund nicht umkrempeln. Und wenn es blöd läuft, hab ich einen Aussie, der genau dem Standard entspricht. Schließlich sollte das auch Zuchtziel sein oder. Ein Aussie sollte Reserviertheit mitbringen und sich nicht wie ein Labbi verhalten. Und wenn ich diese Eigenschaften nicht will, wähle ich eine andere Rasse und hoffe nicht auf den Aussie, der das Gegenteil seines Standards ist.
Wenn ich hingegen mit diesen Eigenschaften nicht nur leben kann, sondern sie für mich erstrebenswert sind, dann wähle ich den Aussie. Aber auch nur dann! Und das muss die TE für sich selbst beantworten. Ich wollte nur Gedankenanstöße geben.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#11
Ich denke auch, dass das grundsätzlich möglich ist. Klar gibt es die typische Reserviertheit (wobei ich hier z.B. deutlich mehr davon lese, dass die meisten Aussies diese nicht mehr haben), aber ich sehe darin jetzt nicht unbedingt ein Hindernis im Zusammenleben mit Kindern. Warum auch? Mein Joey könnte im Umgang mit Kindern deutlich mehr davon zeigen. Reserviertheit heißt ja nicht Angst oder gar Aggresivität gegenüber Neuem. Und es gibt sicher kaum einen jungen Hund, gleich welcher Rasse, der rennenden und tobenden Kindern nicht hinterher rennen möchte, das hat mit Hüten zunächst mal wenig zu tun, als mehr mit Spieltrieb. Und wenn man das von Anfang an konsequent in die richtigen Bahnen lenkt und der Hund ja auch mit genau diesen Kindern aufwächst, warum sollte das schlechter klappen als bei anderen Hunden? Man muss halt bei der Wahl des Welpen schon gut darauf achten, Joeys Bruder z.B. wäre nicht in Familien mit Kindern vermittelt worden, der REst des Wurfes schon. Aber das ist ja bei allen Ansprüchen, die man an einen Hund hat, so, dass man bei der Wahl den Verstand entscheiden lassen sollte. Und wer 3 Kinder gut erzogen groß bekommt, der schafft meist auch nen Hund ;)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#12
Reserviertheit ist nicht per se schlecht. Ich bin froh, dass Hazel nicht auf jeden zustürmt. :) Aber sie muss Beachtung finden. Und Kleinkinder können einen Hund nun mal schwerer einschätzen als ältere Kinder oder ein Erwachsener. Es ist halt mehr Aufwand für die TE, weil sie immer ein Auge drauf haben muss. Möglich ist alles. :)
An den Fähigkeiten der TE wollte ich nicht zweifeln. :) Respekt wenn man drei Kinder in dem Alter im Griff hat. :)
 
Dabei
9 Apr 2013
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#13
Ich kenne keine Hunderasse, die als "Familienhund" geboren wird.......man muss sich jeden Hund dazu erziehen.

Genau so sehe ich das auch!


Als wir uns unsere Dalmatiner-Hündin geholt haben, waren unsere Kinder 2 3/4 und 9 Monate alt.
Was mußte ich mir da so anhören..
- Der Dalmatiner braucht soooo viiel Bewegung, ob man da mit zwei kleinen Kindern Zeit für hat...?
- Der Dalmatiner ist ein Laufhund, wenn man mit den Kindern spazierengeht ist das Tempo viel zu langsam.
- Die Rute des Dalmatiners ist wie eine Peitsche, wenn er sich freut, das könnte den Kinder sehr weh tun.
....(um nur ein paar Anmerkungen zu nennen).




Ich will jetzt nicht sagen, dass alles falsch ist, aber ein Familienhund steckt nicht in den Genen, sondern dafür muß man mit dem Hund arbeiten.
Ich denke, es ist eher eine Einstellung der TE. Ich sehe meine Hunde als mein Hobby, das arbeiten mit ihnen macht mir Spaß und ist für mich der Ausgleich zum Alltag.
Mittlerweile habe mich fremde Leute angesprochen, wie toll es mit Kind und Hund geklappt hat und wie gut Velez erzogen ist (macht mich immer sehr stolz auf meine inzwischen ältere Dame..).
Auch der Dalmatiner gilt als reserviert fremdengegenüber, was meine auch nicht unbedingt gelesen hat, denn es wurden alle Besucher überschwenglich begrüßt und dass gefällt auch nicht jedem !!!
Nun soll es ja kein Dalmi sein, sondern einen Aussie... Wollte nur mal die die bedenkeb bei anderen Rassen anführen.

Das der Aussie auf eine Person bezogen ist, finde ich nicht problematisch bei kleinen Kindern. Das ist bei größeren Kindern eher "schwierig", denn die wollen dann auch gerne die wichtigste Person sein. Der Rest der Familie wird ja aber nicht komplett ignoriert.

Gundi, ich sehe es wie du. Ganz wichtig ist die Auswahl eines guten Züchters der seine Hunde kennt und die Einstellung der TE, wenn man es als Erholung vom Alltag mit den Kindern sieht, sich mit seinem Hund zu beschäftigen, kann man auch einem Aussie gerecht werden.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#15
Jasmin, ich ziehe deine Aussagen so ins Extrem, weil sie bei mir so ankommen.
Natürlich muss ich mir vor der Anschaffung überlegen, ob ich die Eigenschaften, die der Aussie so mit sich bringt, auch will und ob ich damit leben kann.
Aber muss ich das nicht bei jeder anderen Rasse auch?
Der Labbi zb gilt doch als nett und freundlich....der optimale Familienhund. Viele Labbis sind mittlerweile nur noch distanzlos und rennen ein kleines Kind einfach über den Haufen.
Und der Erwachsene muss natürlich immer ein Auge darauf haben, es ist immer mit "Arbeit" verbunden, wenn man Hund und kleine Kinder hat......auch hier ist es egal, welche Rasse.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#16
Dann drücke ich mich vllt missverständlich aus. Aber bei mir kam es so an, als wolltest du sagen, dass der Aussie ein Familienhund ohne Einschränkungen ist. Und das ist er in meinen Augen einfach nicht.
Natürlich denke ich über die Eigenschaften jeder Rasse vor der Anschaffung nach. Ich wollte der TE nur Denkanstöße geben, an welchen Punkten ein Aussie bei ihrer Konstellation zu Problemen führen könnte. Ob sie damit leben kann, muss sie ja selber entscheiden.
Und das jeder Hund anders als sein Standard sein kann, ist ja kein Geheimnis. Ich finde es nur gefährlich, der TE Hoffnung darauf zu machen, indem man sagt, hier im Forum sind die meisten Hunde auch ganz anders.
An irgendwas muss sie sich ja orientieren.
Aber ich bin bei Anna. Wenn die TE drei Kinder im Griff hat, wird sie schon beim Hund auch die richtige Entscheidung für sich und die Familie treffen. Und wenn es ein Aussie wird, wollen wir Photos sehen. ;)
 
Dabei
17 Jun 2013
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#17
Ich selbst hab mir ja einen Aussiewelpen angeschafft da war mein Sohn grad mal 2 Wochen alt!!!
KEIN Hund ist ein Familienhund denn sie wurden alle für etwas (Arbeit) gezüchtet! Jedoch ist meiner Meinung nach jeder Hund, mit Erziehung von Hund UND KIND, dafür geeignet ein Rudelmitglied zu werden. Und nichts anderes ist es...
Die Kinder sind schon alt genug um zu Verstehn was geht und was nicht! Und der Hund wird es auch bald lernen!
Und das wegen "Hütehund und Bewegungsreize" ... alles Lernsache....UND ich hab ja zu meiner Aussiemaus noch ein Itl. Windspiel und kann nur sagen ... ein Hüti ist NICHTS gegen einen Windhund (was das mit dem Bewegungsreizen betrifft!!)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#18
Ein zwei Wochen altes Kind bewegt sich aber auch noch nicht schnell. :D
Ich bin ja ganz bei euch. Kein Hund ist von Haus aus DER Familienhund. Aber man muss die TE bei drei Kindern auch mal auf aussietypische Eigenschaften und Probleme, die daraus entstehen können, hinweisen dürfen.
Die Aussienothilfe ist bestimmt nicht immer so proppevoll, weil alle Aussies so gar nicht ihrem Standard entsprechen und völlig unproblematisch sind.
Es ist wie bei jeder Rasse. Über rassetypische Probleme sollte man vorher Bescheid wissen. Wenn es einen dann selber nicht trifft, kann man sich ja immer noch freuen.

Und die Wahl eines guten Züchters ist sowieso das A und O, bei jeder Rasse!
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#19
Ich glaube ich muss hierzu auch mal meinen Senf loswerden :) obwohl wir ja auch (noch) keine Kinder haben...aber ich muss mich hier Gundi anschließen, ein Aussie ist auch einfach nur ein Hund und da kann es doch bei jeder anderen Rasse auch sein das Kindern abgeneigt ist oder sie eben liebt über alles...meiner Meinung nach hängt das viel mit dem Züchter zusammen, welche Vorarbeit dieser betreibt und auch wie die Elterntiere so drauf sind...Spicy kennt nicht wirklich Kinder, kommt aber supi damit klar, gestern war z. B. die Tocher meines Chefs (4 Jahre alt) hier mit auf Arbeit und es hat SUPER funktioniert!!! Er hat sich erst gar nicht für sie interssiert und ist brav liegen geblieben (ohne das ich was sagen musste) und als er dann das "Ok" bekam ist er ganz vorsichtig und freundlich zu ihr hin...hat sich streicheln lassen und das wars dann auch schon...ich denke es kommt halt auf den Hund selbst und auch auf die Kinder drauf an, also klare Grenzen muss es für beide Seiten geben dann sollte es auch funktionieren.

Und noch was:

Wir haben bei Spicy NIE explizit auf irgendwelche Ruhezeiten geachtet und er ist die Ruhe selbst! Es Wir haben aber auch nie als er klein war übermäßig viel mit ihm gemacht, alles eben schön in Maßen und er ist einfach ein Traumhund! Ich würde auch mit dem Züchter ganz ganz offen drüber sprechen, dann funktioniert es bestimmt!!! :)
 
Dabei
9 Feb 2011
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#20
Abgesehen davon, dass man EIN Kind nicht mit DREI kleinen Kindern vergleichen kann, schätze ich, dass sie damit nur der TE sagen wollte, dass es möglich, u.U. aber sehr schwer und anstrengend sein kann.
Der TE zu sagen, dass es auf jeden Fall ohne große Probleme geht, halte ich für falsch.
Wir kennen sie und ihre Kinder nicht. Nur, weil die (jetzt) gut hören, wissen wir auch die, wie wild und konsequent, bzw. durchsätzungsfähig die Kinder und sie selber sind.
Klar, man muss jeden Hund erziehen, aber es gibt eben auch Rassen die sicher deutlich besser geeignet sind, als der Aussie. Eine sehr wichtige Eigenschaft ist mMn in so einem Haushalt, dass der Hund sehr wesensstark ist und vllt auch nicht zu schlau, damit der nicht zu leicht lernt, wie er die Kinder richtig erziehen und austricksen kann.

Ich kenne selber eine Hündin, die bei einer Familie lebt (Großeltern, Tochter und deren ungefähr 12-jähriger Sohn, die beiden wohnen inzwischen im Haus neben den Großeltern), welche die alle sehr gut im Griff hat, obwohl die vorher schon 2 Hunde hatten. Die beißt mit 3 Jahren z.B. immernoch in die Leine und hat denen auch gerne in die Hacken gezwickt.
 
Dabei
5 Mai 2012
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#21
Also bei uns ist es so. Unsere Tochter war im Kindergartenalter 5 Jahre als Sam einzog. Ich muß dazu sagen. Sam kannte schon sehr viel. Dort wo wir ihn her hatten die hatte auch 2 Kinder (4 Jahre und 1 1/2 Jahre) und somit kannte er Kindergeschrei schon. Er kannte auch alle möglichen Tiere. Die hatten Hühner, Schweine, Pferde und Ziegen. Traktoren fuhren täglich vorbei und somit kannte er diese Geräusche auch.
Am Anfang mußte man schon a bissel aufpassen wegen den spitzen Krallen und Zähnchen. Aber da muß man mit jedem Hund egal welche Rasse aufpassen.
Sam liebt Kinder und meine Tochter besonders. Die ersten 6-8 Monate waren anstrengend. Ich hatte immer Angst Sam frist lego oder Stofftiere, Bleistifte etc. Wir hatten dann ein Gitter an das Kinderzimmer gemacht damit ich nicht ständig hinterher sein muß. Das Gitter ist jetzt mittlerweile schon lange ab. Er schläft jetzt sogar bei meiner Tochter im Zimmer (darauf ist sie sehr stolz).
Was ich sagen muß dass er sehr aufmerksam ist wenn Unstimmigkeiten in der Luft liegen, oft kommt er und will vermitteln mit Nasenstupsen. Meine Tochter sagt immer dass Sam wie ihr Bruder sei. Er hat sie sogar beim Lesenlernen unterstützt. Er war einfach nur für sie da und das hat ihr Sicherheit gebracht. Sie hat in ihrem Schulmäppchen ein Bild von ihm und wenn Sie bei einem Test aufgeregt ist schaut sie sich sein Bild an und schon wirds besser.
Morgends geht er mit an die Bushaltestelle und wird von allen Kindern geliebt. Je mehr um ihn rum sind desto besser ist es. In diesem Punkt ist er sehr geduldig und gelassen (wir haben andere Baustellen).
Wenn wir andere Kinder zu besuch haben, ist das kein Problem, auch wenn es laut wird. Entweder er ist dabei oder er zieht sich zurück und das akzeptieren alle (sie bekommen es halt vorher erklärt).
Im Sommer im Garten war es lustig. Wenn meine Tochter fahrrad fuhr trappte er neben her aber immer im Auge dass er net im Weg ist. Kein Schnappen nix, er wollte einfach nur mit.
Reserviert ist Sam gegenüber Fremden (das ist aber nicht schlimm).
Wenn jemand regelmäßig kommt oder jemand regelmäßig trifft dass gehört er dazu und wird auch begrüßt.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#22
Dein Spicy ist aber auch wirklich außergewöhnlich gechillt für nen Aussie, Katja. :D Ich find ihn super, aber er ist nun nicht gerade typisch für seine Rasse.
Wenn man so einen Hund wollte und Glück hat, findet man genau so einen Aussie. Aber wenn ich diese Rasse aussuche, rechne ich eigentlich nicht damit. :)
Das ist ja genau das, was ich meine. Wenn ich diese Eigenschaften will, suche ich mir ne andere Rasse. Wenn ich sie nicht will, bin ich vllt beim Aussie richtig.
Aber ich hoffe doch nicht schon vorher, dass mein Hund nicht seinem typischen Rassestandard entspricht. Das ist für mich die falsche Herangehensweise.
Das evtl. alles ganz anders kommt und jeder Hund ein Individuum ist, darüber brauchen wir nicht reden. Ist klar. :)
 
Dabei
3 Jan 2013
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#23
Hallo Bergdohle,

Herzlich Willkommen im Forum.
Ich als Züchter bin bei Anfragen von Familien mit kleinen Kindern immer etwas hellhörig.
Hier ist ausgiebige Beratung notwendig.
Ich möchte die Familie dann komplett kennenlernen um mir einen Eindruck zu verschaffen.

Gut finde ich schon mal, dass wenn der Hund kommen soll Vormittags "Ruhe" im Haus ist. Da ist eien gute Zeit um sich mit dem Hund zu beschäftigen un ihm auch zu lernen Ruhe zu halten. Du schreibst auch, dass ihr eher eine streßfreie Familie seit. Das ist für mich der entscheidende Punkt. Wenn ich sehe wie die Eltern mit ihren Kindern umgehen, wie sich die Kinder geben und ich dan das Gefühl habe, hier ist eine Familie bei der alles passt spricht meiner Meinung nix gegen einen Hund auch nicht gegen einen AUssie.
Viele Familien hetzten heute mit ihren Kindern von Termin zu Termin, die Tage sind nur von Termindruck bestimmt. Hier würde ich eher abraten. Dass vertragen sensible Hunde schlecht.
Ansonsten finde ich auch toll, dass Du Dich selbst als konsequent und ruhig einschätzt.

WIchtig finde ich hier tatsächlich auch die Wahl des richtigen Züchters. Schaue Dir die Elterntiere an, frage evtl. Familien die einen Hund aus dieser Zucht haben. u.s.w.

Und ich bin überzeugt..............JAAAAAAAA es sollte doch verdammt nochmal AUssies geben , die in einer normalen Familie zurecht kommen ohne durchzudrehen.....der Aussie kann bei einigen beachteten Punkten ein hervorragender Familienhund sein. Schliesslich hat er ursprünglich auf den Farmen auch in und mit der Famile und deren Kindern gelebt. Zumindest ist Deine meine Vorstellung und meine Philosophie von einem Aussie.

Ich hatte 2 kleinere Kinder als meine erste Aussiehündin bei uns einzog. Es gab nie Probleme. Auch kenne ich einige Familien in denen Aussie/Kinder/Familie perfekt läüft.

Ja, es gibt auch genug negativ Beispiele, aber wenn man einige o.g. Punkte beachtet ist as Risiko, dass es schief läuft gering.

Liebe Grüße
Petra
 
Dabei
30 Jul 2013
Beiträge
1.087
#24
Abgesehen davon, dass man EIN Kind nicht mit DREI kleinen Kindern vergleichen kann, schätze ich, dass sie damit nur der TE sagen wollte, dass es möglich, u.U. aber sehr schwer und anstrengend sein kann.
Der TE zu sagen, dass es auf jeden Fall ohne große Probleme geht, halte ich für falsch.
Wir kennen sie und ihre Kinder nicht. Nur, weil die (jetzt) gut hören, wissen wir auch die, wie wild und konsequent, bzw. durchsätzungsfähig die Kinder und sie selber sind.
Klar, man muss jeden Hund erziehen, aber es gibt eben auch Rassen die sicher deutlich besser geeignet sind, als der Aussie.
Danke Mitch. Genauso meine ich es. Es KANN Probleme geben und darauf wollte ich hinweisen. Es muss natürlich nicht so sein. Und wenn hier noch zehn Leute schreiben: "Bei uns hat das super geklappt mit den Kindern." Das ist kein Argument! Bei der TE kann es unter Umständen ganz anders laufen und damit muss man rechnen und wissen, ob man den Hund dann immer noch möchte oder nicht doch lieber ne andere Rasse gewählt hätte.
 
Dabei
21 Okt 2013
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#25
Ich selber habe nur 1Kind(3Jahre), aber regelmäßig die 2Kids von meinen Bruder hier. Chuck ist mit 12Wochen dazu gekommen. Dank der Züchterin Ihrer Vorarbeit kannte Chuck schon den Umgang mit kleineren Kindern. Und wenn man von Anfang an die Kids in der Erziehung und den Umgang mit den Hund mit einbezieht, finde ich es ne tolle Sache und sehe persönlich darin kein Problem.
Und wie Bergdohle schon geschrieben hat, hat sie sich im Vorfeld über die Rasse informiert und hat Hundeerfahrung. Mein Tipp wäre wie hier schon gesagt wurde, schau Dir die Züchter im Vorfeld an und ich würde auch die Kids mit nehmen.

PS:hatte vorher 10Jahre nen Rottweiler, der nun auch nicht unbedingt als Familienhund gilt und er war ein super Familienmitglied
 

Skjona

Gesperrt/Gelöscht
Dabei
30 Jul 2012
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#26
Ich bin auch der Meinung, dass es auf alle Fälle funktionieren kann! :)

Wie schon geschrieben wurde wird natürlich kein Hund als perfekter Familienhund geboren aber wie sagt man so schön? Du bist, was du isst. Den Vergleich finde ich ziemlich treffend, denn das was du an Aufwand in deine Recherchen beim Hundekauf und letztendlich der Erziehung hineinsteckst, wirst du auch zurückbekommen. Wie bereits erwähnt, spielen andere Faktoren wie z.b. die richtige Linie, ein erfahrener Züchter (der für einen großen wichtigen Teil der Prägung verantwortlich ist), Sozialisierung usw. dabei natürlich eine sehr sehr wichtige Rolle. Aber letztendlich hast du es dann in der Hand mit viel Arbeit, Geduld, Konsequenz und Akzeptanz daraus für euch passenden Hund zu machen. Mit Akzeptanz meine ich, ganz selbstverständlich auch die Rechte und Bedürfnisse eines Hundes zu akzeptieren und den Kindern von Anfang an zu verdeutlichen, dass es sich um ein Lebewesen handelt und nicht um einen Streichel- und Spielgefährten, der 24 Std. zur Verfügung stehen muss. Aber du schreibst doch sehr verwantwortungsvoll, bist hundeerfahren und hast auch täglich Zeit nur für dich und den Hund. Informiere dich weiter, triff eine gute Züchterwahl und dann denke ich, ist es durchaus machbar :)
 
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#27
Amy tut Kindern auch nichts und bleibt in deren Gegenwart ruhig, wenn die näher kommen weicht sie aber zurück und lässt sich ungerne streicheln. Sie ist bis fast 3 Monate übrigens bei einem Kleinkind aufgewachsen ;)

Ich sehe vor allem ein Problem darin, dass die TE schrieb, sie hätte für den Welpen nur diesen einen Zeitraum, in dem der einziehen könnte und würde dann gucken, wo im Umkreis Welpen sind. Da braucht sie schon viel Glück, den wirklich passenden zu finden.
Ich denke, in ihrer Situation wäre es deutlich besser, sich vorher mit Züchtern und möglichen Elterntieren auseinander zu setzen und diese auch zusammen mit den Kindern kennen zu lernen. Und dann genug Geduld, abzuwarten, ob der richtige dabei ist und wenn nicht, lieber weiter zu suchen.

Vllt habt ihr, liebe TE, ja schon vorher die Möglichkeit quasi den Alltag mit dem Hund zu simulieren, also täglich spazieren gehen etc., und könnt vllt auch mal eine gute HuSchu besuchen, um den Kindern das alles mal zu zeigen und zu gucken, wie die damit umgehen können
 
Dabei
30 Jul 2013
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#28
Ich bin auch der Meinung, dass es auf alle Fälle funktionieren kann! :)

Wie schon geschrieben wurde wird natürlich kein Hund als perfekter Familienhund geboren aber wie sagt man so schön? Du bist, was du isst. Den Vergleich finde ich ziemlich treffend, denn das was du an Aufwand in deine Recherchen beim Hundekauf und letztendlich der Erziehung hineinsteckst, wirst du auch zurückbekommen. Wie bereits erwähnt, spielen andere Faktoren wie z.b. die richtige Linie, ein erfahrener Züchter (der für einen großen wichtigen Teil der Prägung verantwortlich ist), Sozialisierung usw. dabei natürlich eine sehr sehr wichtige Rolle. Aber letztendlich hast du es dann in der Hand mit viel Arbeit, Geduld, Konsequenz und Akzeptanz daraus für euch passenden Hund zu machen. Mit Akzeptanz meine ich, ganz selbstverständlich auch die Rechte und Bedürfnisse eines Hundes zu akzeptieren und den Kindern von Anfang an zu verdeutlichen, dass es sich um ein Lebewesen handelt und nicht um einen Streichel- und Spielgefährten, der 24 Std. zur Verfügung stehen muss. Aber du schreibst doch sehr verwantwortungsvoll, bist auch schon hundeerfahren und hast auch Zeit nur für den Hund und dich. Informiere dich weiter, triff eine gute Züchterwahl und dann denke ich, ist es durchaus machbar :)
Bin völlig bei dir. :) Es braucht viel Einsatz sich den passenden Hund zu erziehen. :) Wenn die TE dafür Zeit und Geduld hat und letztendlich auch Spaß daran hat, dann wird es auch klappen.
 
Dabei
21 Okt 2013
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#29
@Mitch, klar hat sie nur diesen bestimmten Zeitraum, dieser beträgt jedoch 4Monate und dazu kommt das sie nur 12Std die Woche danach arbeiten geht...also wo ist da das Problem? Besser geht es doch garnicht. Da bleibt viel Zeit für den Hund und ne Mutter von 3Kindern ist da durch aus organisiert.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#30
Und wo genau ist das Problem, wenn der hund zurück weicht? Ist doch nicht schlimm, darf er doch.

Übrigens trauen die meisten hier Kindern viel zu wenig zu, auch kleine Kinder können bereits viel mehr verstehen und umsetzen, ala ihr meint. Gerade im Umgang mit Tieren... dass man auch sen liebsten Hund niemals mit kleinen Kindern allein lässt, sollte wohl eh selbstverständlich sein, von daher muss er Kinder auch nicht über alles lieben
 

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