Baby zu grantiger Oma

Dabei
22 Nov 2014
Beiträge
9
Alter
49
#1
Halllo zusammen
wir sind neu hier im Forum. Wir.... das bin ich mit meinem Mann und meinen beiden fast erwachsenen Kids.....noch dazu gehören Gipsy (Border-Belgischer Schäfi Mix 12,5 Jahre) unsere beiden Katzen und Mitte Dezember kommt eine kleine 8 Wochen alte Aussiehündin dazu.
Jetzt meine Frage:
Könnt ihr mir Tipps geben wie ich die ersten Tage in unserem Haus für die Kleine so stressfrei wie nur möglich gestalte? Dabei geht es mir vor allem um unsere alte Hündin. Die ist nicht wirklich aggressiv, kann aber durchaus mal die Zähne zeigen wenn sie was nervt. Ich denke nicht das sie schnappen würde aber sicher bin ich mir nicht wirklich. Ich kenne meine alte Dame sehr gut(hab sie schon seit dem sie 8 Wochen alt war) und weiß genau das es nur ca 24 Stunden dauern wird bis Gipsy die Kleine tolerieren wird. Wir hatten schon öfter andere Hunde ....unter anderem auch sehr junge Hunde....auch auf längere Zeit im Haus und das war bis auf das "Anfangsgemotze" nie ein Problem. Sie kommt auch mit allen anderen Hunden in der Nachbarschaft gut aus.....naja....wobei gut...schmunzel....sie ist halt der Boss, das war sie schon immer.
Nur....die kleine Maus ist dann ja erst 8 Wochen alt, und so ein Baby kennt meine "Oma" dann doch noch nicht und ich will ja nicht das die Kleine den Schock ihres Lebens bekommt....wenn der Chef die Zähne zeigt. Die Katzen sind damals, als sie neu dazugekommen sind einfach auf Abstand gegangen und nach ein bis zwei Tagen war das kein Thema mehr.Und heute laufen die gut nebeneinander her.
Wie fängt man sowas aber mit einem Hundebaby (das nur freundliche Hunde kennt) am besten an damit das nicht schiefgeht?


LG Conny
 
Dabei
4 Jan 2014
Beiträge
27
Alter
49
#2
Hallo
ich kann nur von uns sagen das es sich von alleine geregelt hat .Wir hatten auch erst Tango und als er 1 wahr ist Luna zu uns gekommen .Am Anfang haben wir natürlich sehr Aufgepasst aber sie haben sich gleich super Verstanden .Luna ist jetzt 10 Monate und hat den großen voll im Griff.;)
 
Dabei
12 Jul 2012
Beiträge
2.227
#3
wenn die kleine gut sozialisiert ist kennt sie die hundesprache und wird auf abstand gehen sobald die große einmal gesagt hat wo es lang geht.
 
Dabei
16 Aug 2014
Beiträge
50
Alter
53
#4
Als Sinja im Sommer bei uns einzog lies ich meine Alte und die Kleine nur unter Beobachtung in einem Raum oder in den Garten.
Meine alte Beagledame ist manchmal zu übermütigen und frechen Hunden etwas kniestig und daher versuchte ich solche Situationen zu vermeiden.
Klar konnte ich nicht alles verhindern und dadurch lernte Sinja schnell in wie weit sie in Kiras Bereich durfte.
Ich muss aber auch dazu schreiben Sinja wuchs mit ihren Onkel und Tanten zusammen auf und erkennt gewisse Anzeichen wie Zähne und grummeln.
 
Dabei
7 Feb 2013
Beiträge
333
#5
würd da jetzt keine großen Bedenken haben. -ganz normale Kommunikation unter Hunden- ist doch absolut ok und ihr gutes Recht ihr klar zu machen, wenn sie ihr zu nervig wird ;)
solangs berechtigt ist, und das Baby sich dann auch angemessen verhält (und nicht noch 20x "unhöflich" auf deiner Omi rumhüpft ;) )hätt ich da kein Problem mit.
Ansonsten würd ich dem Welpi mal ne "Ruhepause" verordnen ;)
 
Dabei
8 Nov 2014
Beiträge
37
#6
Als ich Nayla bekam hatten wir uns auch nach.ein paar Tagen mit einer sehr freundlichen, aber respektfordernden Schäferhündin getroffen. Das Ergebnis war, Naylas hibbelige Art kam nicht gut bei der Hündin an, weshalb sie sie erstmal zurecht hewiesen hat. Nayla hat es verstanden und lies die Hündin in Ruhe. Sie hat sich diese zurechtweisung bis heute gemerkt und weiss wann bei der Schäfer schluss ist. Mittlerweile ist Nayla ein Jahr und die beiden Hündinnen verstehen sich immer noch. Wirds der Schäferdame zu bunt, knurrt sie einmal und alles ist wieder bestens. Zurechtweisunen musste die Schäfer sie bis heute nichtmehr.

Die Borderhündin hatte sich als Nayla.ein Baby war nicht durchgesetzt sondern nur gedroht aber nie eine Grenze gesetzt. Nayla hat sich auch das gemerkt und missachtet nach wie vor wenn die Borderdame luftschnappt, weil sie bei ihr gelernt hat das sie nur so tut als ob und ehe sie zurechtweist, auf abstand geht.

Denke dass die Omi wahrscheinlich auch erstmal hart aber deutlich zeigt wo die Grenze ist und sich der kleine Zwerg ihr unterordnen wird.
 
Dabei
22 Nov 2014
Beiträge
9
Alter
49
#7
Ich danke Euch für Eure Antworten.
Das was Ihr da schreibt beruhigt mich dann doch :) Die Kleine ist mit Sicherheit supergut sozialisiert da sie in einem großen Rudel von ganz vielen verschiedenen Hunden aufwächst. Ich habs nicht gezählt aber es siind bestimmt um die 20 Hunde. Da ist alles dabei....vom Chiwawa bis zum Goldie und ein paar große Aussies leben da auch. Das dürfte also weniger das Thema sein.

Und meine Große kennt ja auch viele andere Hunde das war noch nie ein Problem. Sie ist halt etwas knurrig, was bestimmt auch an ihren kaputten Knochen liegt, aber gebissen hat sie noch nie und sie wusste bisher auch immer die Jungspunde in der Nachbarschaft gut zu händeln.

Grins....2 Wochen noch dann wissen wir mehr ;)

LG Conny
 
Dabei
23 Dez 2007
Beiträge
342
#9
Ich habe auch eine ziemlich grantige ältere Hündin - und die mag wirklich absolut gar keine andere Hunde außerhalb ihres kleinen Rudels. Ich würde mir da gar keine Gedanken machen. Mit Key kam vor 2 Jahren auch ein Hund ins Rudel, der absolut immer fröhlich war und auch dezent nervig - ich finde da haben die Omis auch das Recht, mal Grenzen zu setzen. Einem gut sozialisierten, charakterfesten Hund schadet das nichts. Auch wenn Key öfter einen auf den Deckel bekommen hat (allerdings nie grundlos) hat sie auch jetzt noch ziemliches Gottvertrauen, dass die ganze Welt ihr freundlich gesonnen ist. Und Respekt vor meiner älteren Hündin hat sie nur so gerade in dem Maße, dass es reicht, um nicht ständig eingenordet zu werden :D
 

Ähnliche Themen


Oben