Der Aussie als Anfängerhund

Dabei
5 Jun 2014
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#31
Ich persönlich finde den Aussie überhaupt gar nicht Anfänger tauglich. Einfach aus dem Grund weil die Charaktereigenschaften eben naja anders sind. Es kommt zwar immer darauf an was man vom Hund erwartet und möchte und was man später mit ihm machen möchte (nur kurze Gassi Runden oder 4x die Woche aufm Platz jetzt mal überspitzt gesagt), jedoch macht man beim ersten Hund Fehler ob man möchte oder nicht. Das ist aber völlig normal das man nicht von Anfang an alles richtig machen kann egal wie gut man sich einliesst o.ä. Theorie ist immer anders als Praxis und solche Anfänger Fehler können beim Aussie eben einen sehr unschönen Nebeneffekt haben.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#32
Ich sehe das Ganze etwas anders als Katy. Wenn man vorher einen Nicht-Aussie hatte, der viele Erziehungsfehler toleriert hat, dann weiss man immer noch nicht, auf was man sich unter Umständen bei einem Aussie einlässt. Vielleicht weiss man noch nicht einmal, dass man Fehler gemacht hat.
Außerdem ist es ja auch nicht so, dass Fehler, die man beim Aussie macht, nicht korrigierbar sind. Man bemerkt sie sogar recht schnell. Sehr viele hier im Forum, wir auch, haben immer mal wieder mit Baustellen zu kämpfen.
Ich denke, ein Aussie ist besser bei einem Hundeneuling aufgehoben, der sich gut informiert hat und genug Zeit und Willen hat, den Aussie körperlich und geistig auszulasten, als bei einem "alten Hasen", der mit seinem Golden Retriever zweimal am Tag eine halbe Stunde an der Leine spazieren gegangen ist und den die schönen bunten Aussies nun gereizt haben.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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1.027
#33
Gibt es wirklich eine Anfängerhunderasse ? In meinen Auge nicht. Der Australian Shepherd ist ein Hund. Jeder Hund ist individuell unterschiedlich und auch wenn es Rassetypische Verhaltensweisen gibt, hat die jede andere Rasse auch. Diese Verhaltensweisen sollten halt zu einem passen. Wenn ich einen Hund möchte der nicht viel Bewegung braucht ist der Aussie sicher nicht geeignet. (Allerdings auch kein anderer Hund wirklich. Den jeder Hund sollt genügen Bewegung haben.) Wenn ich den Aussie allerdings auch überfüttere, ihn nie wirklich bewege aber konsequent erziehe wird er trotzdem ein Familienhund (nur Beispiel!!! Finde dies nicht gut!!!!!!!!!!!) Jeder Hund wird bei inkonsequenter Haltung, zu viel Vermenschlichung Macken entwickeln die irgendwann nicht tragbar sind.
Ich kenne Tische von denen die Fußleisten durchgenagt wurden, und es waren alle möglichen Rassen! Jeder Pubertäre Junghund kann dich an deine Grenzen bringen, keiner muss aber . (ähnlich wie bei Kindern: Hast du mehrere sind sie doch individual unterschiedlich und so auch die Pubertät). Es kommt glaube ich mehr darauf an wie man selbst damit umgeht. Kann man locker die zeitweise Taubheit, Selbständigkeit ohne Panik als vergänglich abtun oder hat man Angst wenn der Hund einem Jogger oder so nachrennt das er das Hüten entdeckt hat. Im ersteren Fall handelt man einfach souveräner, im 2. Fall mit verdeckter Angst. Der Hund spürt dies und wird sich unterschiedlich verhalten, allerdings Rasseunabhängig. In meiner Kindheit kannte ich einen Dackel der jedes Kid vom Fahrrad geholt hat. Damals sprach man nicht von Hüteeigenschaften oder Jagdverhalten, sondern der sonst gut hörende Hund hatte halt ne Macke.

Es ist mir klar,das dies alles sehr vereinfacht ist. Aber egal welche Rasse, Mischling usw. alle landen viel zu oft im Tierheim.
 
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18 Mrz 2012
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#34
Ich hab jetzt ne Weile überlegt ob ich meinen Senf dazugeben möchte oder nicht :D hab mich nun doch entschieden auch was dazu zu schreiben.
Meiner Meinung nach kommt es immer individuell auf den Mensch und auch auf den Hund an. Wenn ich überlege, bei meinem Lennox aus dem Wurf war ein Rüde der an ältere Leute gegangen ist, die sich die Hundeerziehung sehr einfach vorgestellt hatten und einen sehr kompetenten Eindruck gemacht hatten ;) End vom Lied ist der Rüde ist das totaaaale Lämmchen aber selbst das überfordert die Leute weil sie sich zwar mit der Rasse beschäftigt haben aber einfach nicht das Feeling für den Hund haben und ihn "falsch" erziehen. Klar tanzt er ihnen jetzt auf der Nase herum, sie haben einfach einige Situationen ohne "einzugreifen" durchgehen lassen. Wenn die Lennox aus dem Wurf bekommen hätten, bin ich sicher hätten die ihren Hund nicht mehr. Eben weil er nicht so gut mit Führungslosigkeit umgehen kann.
Daher denke ich eben wenn das Mensch-Hund Team passt kann man eben auch solche Erziehungsfehler ausbügeln. Wenn es jedoch so ist das schon das Verhältnis zwischen Mensch und Hund nicht passt denke ich ist es zum scheitern verurteilt.

Natürlich, ist es nicht nur beim Aussie so. Meiner Meinung nach gibt es nicht DIE Anfängerrasse schlechthin, man muss immer schauen was passt zu mir womit komme ich zurecht. Für den einen kann das ein Aussie sein für einen anderen ein Pudel und für den nächsten ein Dalmatiner oder so. Klar bringt der Aussie EIgenschaften mit die man im Auge behalten muss und mit denen man umgehen können sollte. Aber auch hier wieder bringt jeder Hund seine eigene Mischung mit. Es kann auch sein ich hab 4 gaaaaanz liebe und einfache Aussies und NR.5 ist dann plötzlich der absolute Knaller. Auch das kann dann schief gehen, obwohl der Besitzer absolut Hundeerfahren und Aussieerfahren ist.
Mein Rüde ist auch mein erster richtig eigener Hund, klar ich bin mit Hunden aufgewachsen die letzten zehn Jahre mit einem wundervollen Hüter. Aber es ist dennoch was anderes ob es eben der Familienhund, der Hund der Tante oder wirklich DEIN Hund ganz allein ist. Ich hatte mit Lennox schon auch zu kämpfen er war/ ist nicht immer einfach. Aber ich denke wir haben uns gut eingespielt. Er hat so keine größere Macken außer das er stellenweise die Leinenführigkeit komplett vergisst;) Bei anderen Rüden weiß ich worauf ich achten muss und ansonsten ist er ein Traumhund. Ich hatte ein gutes Netzwerk auch bei Problemen so das wir wie ich finde auf einem sehr guten Weg sind.

Daher würde ich sagen es kommt drauf an wie gut sich die Leute mit der Rasse auseinandergesetzt haben, also ehrlich und gut reflektiert haben ob die Rasse passt. Und ob sie einfach ein "Aussiemensch" sind. Wenn das passt und sie sich dann auf ihren Hund einstellen wenn er da ist, mit ihm zusammen!!!! arbeiten und ihn fördern und fordern (im Rahmen) kann auch ein Ersthundebesitzer einen wundervollen aussie haben. Dazu gehört eben auch mal zu erkennen das man sich evtl. übernommen hat und auch der Showaussie mehr will als nur 2mal am Tag ne Stunde um den Block zu wackeln. ODER ODER ODER. Aber es braucht/sollte auch jede andere Rasse Beschäftigung und Auslastung bekommen von daher denke ich kommt es immer drauf an wie das Team funktioniert.
 
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13 Feb 2014
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#35
Gibt es wirklich eine Anfängerhunderasse ? In meinen Auge nicht. Der Australian Shepherd ist ein Hund. Jeder Hund ist individuell unterschiedlich und auch wenn es Rassetypische Verhaltensweisen gibt, hat die jede andere Rasse auch. Diese Verhaltensweisen sollten halt zu einem passen. Wenn ich einen Hund möchte der nicht viel Bewegung braucht ist der Aussie sicher nicht geeignet. (Allerdings auch kein anderer Hund wirklich. Den jeder Hund sollt genügen Bewegung haben.) Wenn ich den Aussie allerdings auch überfüttere, ihn nie wirklich bewege aber konsequent erziehe wird er trotzdem ein Familienhund (nur Beispiel!!! Finde dies nicht gut!!!!!!!!!!!) Jeder Hund wird bei inkonsequenter Haltung, zu viel Vermenschlichung Macken entwickeln die irgendwann nicht tragbar sind.
Ich kenne Tische von denen die Fußleisten durchgenagt wurden, und es waren alle möglichen Rassen! Jeder Pubertäre Junghund kann dich an deine Grenzen bringen, keiner muss aber . (ähnlich wie bei Kindern: Hast du mehrere sind sie doch individual unterschiedlich und so auch die Pubertät). Es kommt glaube ich mehr darauf an wie man selbst damit umgeht. Kann man locker die zeitweise Taubheit, Selbständigkeit ohne Panik als vergänglich abtun oder hat man Angst wenn der Hund einem Jogger oder so nachrennt das er das Hüten entdeckt hat. Im ersteren Fall handelt man einfach souveräner, im 2. Fall mit verdeckter Angst. Der Hund spürt dies und wird sich unterschiedlich verhalten, allerdings Rasseunabhängig. In meiner Kindheit kannte ich einen Dackel der jedes Kid vom Fahrrad geholt hat. Damals sprach man nicht von Hüteeigenschaften oder Jagdverhalten, sondern der sonst gut hörende Hund hatte halt ne Macke.

Es ist mir klar,das dies alles sehr vereinfacht ist. Aber egal welche Rasse, Mischling usw. alle landen viel zu oft im Tierheim.

Amen:) Ich seh das ganz genau so. Für mich gibt es keinen Anfängerhund. Man hat sich zu informieren bevor man sich einen Hund anschafft und in gewisserweise weiß ich ja auch was möchte ich mit dem Hund später mal machen...Jede Rasse hat seine Verhaltensweisen und über die muss ich mich vorher informieren und mir im Klaren sein, ob ich das auch will oder nicht. Ansonsten muss ich mich für eine andere Rasse entscheinden Punkt. Das Aussehen darf sich auf keinen Fall in den Fordergrund drängen.

Und mal ganz ehrlich?! Wie viele Leute schaffen sich einen Aussie an, weil er ja so hübsch ist und nach ganz kurzer Zeit kommen sie nicht mehr damit klar.

Hierzu hab ich ein gutes Beispiel: Bei uns in der HuSchu hat sich eine Frau einen Border angeschafft. Warum? Das Kind wollte unbedingt einen Hund haben, eigentlich wollte sie ja einen Aussie aber sie fanden keinen Züchter mit anderen Worten sämtliche Welpen waren schon vergeben sprich Aussies waren ausverkauft...Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber "ausverkauft" triffts ganz gut. Ich dachte mir ich glaub ich spinn!
So das Ende vom Lied, die gute Borderdame (8 Monate) hat so gut wie überhaupt keine Erziehung, hatte Angst gegenüber Artgenossen, konnte zu Anfang nicht mal frei gelassen werden zum Spielen, ja und es kann schon mal sein dass sie auch zwickt...

Ich kann das absolut nicht verstehen, wie man sich einen Border anschaffen kann weil man momentan keinen Aussie bekommt...
Für mich sind das zwei komplett unterschiedliche Rassen und ich war immer entschlossen ich will nur einen Aussie niemals einen Border, denn ein solcher passt nicht zu mir. Ich habe lange genug nach einem Züchter gesucht und dann nochmal lange genug gewartet bis die Welpis auf der Welt waren und ich mein Wollknäuel hatte.

Für mich ist mein Aussie auch mein erster Hund und bis jetzt kommen wir relativ gut klar. Er ist jetzt sieben Monate und langsam merkt man die pupertären Phasen aber da kommen wir auch drüber weg ich weiß ja schließlich was ich mir ins Haus geholt habe.
Ich fand die Rasse auch vom Aussehen bombastisch und hab mich Hals über Kopf verguckt, mein Traum war auch immer ein Red Merle, was ich jetzt auch habe. ABER ich wollte einen Hund mit dem ich arbeiten kann und nur deshalb hab ich mir auch einen Aussie geholt.
Wobei ich hierzu noch sagen muss das man sich auf keine bestimmte Sportart / Arbeit versteifen sollte. Also z. B. nur Agility machen möchte.
Manchen Aussie liegt das nicht, die machen eben lieber was anderes.
Ich könnte beispielsweise mit meinem Chaoten kein Mantrailing machen, ihm liegt die Nasenarbeit überhaupt nicht. Wofür er sich aber total begeistern kann sind Tricks. Über alles andere denken wir dann in ein paar Monaten nach, wenn er alt genug ist :) Das zum Thema worauf Anfänger achten sollten, wissen vll viele nicht. Ich gestehe, das mir das bei Anschaffung auch nicht ganz klar war, aber ich bin für jede Arbeit mit dem Hund offen ;-)
 
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9 Feb 2011
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#36
Eigentlich ist das Forum hier doch der beste Beweis dafür, dass man es schaffen kann, wenn man sich entsprechende Mühe gibt
 
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27 Jun 2012
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#37
Eigentlich ist das Forum hier doch der beste Beweis dafür, dass man es schaffen kann, wenn man sich entsprechende Mühe gibt
Da gebe ich dir Recht. Aber ich finde, dass das Forum auch ein guter Beweis dafür ist, dass sich immer weniger Leute die entsprechende Mühe geben. Bei immer mehr Leuten scheitert es ja schon bei der Informationssuche BEVOR der Hund eingezogen ist.


Daher würde ich sagen es kommt drauf an wie gut sich die Leute mit der Rasse auseinandergesetzt haben, also ehrlich und gut reflektiert haben ob die Rasse passt. Und ob sie einfach ein "Aussiemensch" sind. Wenn das passt und sie sich dann auf ihren Hund einstellen wenn er da ist, mit ihm zusammen!!!! arbeiten und ihn fördern und fordern (im Rahmen) kann auch ein Ersthundebesitzer einen wundervollen aussie haben. Dazu gehört eben auch mal zu erkennen das man sich evtl. übernommen hat und auch der Showaussie mehr will als nur 2mal am Tag ne Stunde um den Block zu wackeln. ODER ODER ODER. Aber es braucht/sollte auch jede andere Rasse Beschäftigung und Auslastung bekommen von daher denke ich kommt es immer drauf an wie das Team funktioniert.
Dem stimme ich absolut zu :)
 
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18 Apr 2015
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#38
Also ich habe meine kleine aussie Hündin jetzt einen Monat und auch als erst Welpe
zwar hatte ich vorher schon einen Hund den ich aber bekommen habe wie er schon älter war
aber ich würde mich nicht als Anfänger einstufen ich habe mit Tieren aller Art schon mein ganzes Leben zu tun und auch sehr viel Erfahrung mit Erziehung sammeln können
 
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4 Apr 2012
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#39
Ich (wir) hatten neun Jahre lang eine Hündin. Sie war ein Mix aus Husky und Labrador. Da ich (war mein zweiter Hund) unsicher war, suchte ich eine Hundeschule auf; bevor der Hund einzog. Die Hundetrainerin lieh mir ein Buch über Labradore und ich kaufte mir eines über Huskys. Sie sagte, ich solle mich vorneweg mit beiden Rassen befassen und ich solle auch daran denken, dass der Husky ein schwer erziehbarer Hund ist.Ich las beide Bücher und fand viele gute Eigenschaften beider Rassen.
Erst hatten wir uns dann sogar für 2!!! Welpen entschieden. Nach kurzer Zeit hatte ich jedoch Bedenken, da unsere Kinder erst 1 und 2,5 Jahre alt waren und somit entschieden wir uns für einen Hund. Wir knobelten (mein Mann & ich) und er gewann und somit kam die Hündin, die er auserwählt hatte in unsere Familie.
Wir gingen zu der Hundetrainerin in einen Welpenkurs. Dort waren wir 3 Welpen im Kurs und unsere Hündin stachelte sich teilweise so auf, dass die Trainerin sagte, ich müsse sie rausnehmen und ins Auto bringen. Sie prophezeihte mir, dass der Hund ein Meideverhalten auf mich entwickeln würde. Ich brach den Kurs ab. Die Frau war ja meschugge.Mein Mann sagte, der Hund kann so groß werden wie ein Elefant, wenn er bei uns aufwächst und wir ihn erziehen, wird es keine Probleme geben.So war es denn auch und die Hündin war so anhänglich, dass wir nicht mal für zwei Nächte wegfahren konnten. Sie fraß nicht und hatte solche Zeitlang nach uns. Und das, obwohl sie im Haus (wo wir mit der Schwiegermutter wohnen)bei der Schwiegermutter bleiben konnte.Ich denke, wenn man eine „passende“ Hundeschule findet, kann man auch als Anfänger viele Probleme von vorne herein vermeiden.Man braucht einfach die richtigen Tipps, Geduld und Einfühlungsvermögen. Konsequenz und Standhaftigkeit sind ebenfalls enorm wichtig.

Zum Glück fand ich für unseren zweiten Familienhund eine TopHundeschule. Ich bin mit dem Erarbeiteten seeehr zufrieden.
 
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27 Mrz 2014
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#40
Ich kann mich dem nur anschließen.
Ich arbeite nun schon einige Jahre in einem Tierheim und bin gelernte Tierpflegerin. Vor meinem Jasper jetzt hatte ich schon einen eigenen Hund(altd.Hütehund), davor immer Familienhunde (Hovawart und danach einen Collie) und würde mich schon als erfahren beschreiben. Und in den über 10Jahren Tierheim habe ich so einige Hunde kennen gelernt. Dabei waren sehr viele Rassen (Mixe) und eines hab ich ganz sicher gelernt. Es gibt keinen "Familienhund" und auch keinen Anfängerhund. Es gibt aber sehr engagierte Anfänger, die mit viel Motivation in die Hundehaltung starten.
Die Frage ist halt auch immer, wer ist "erfahren". Jemand der schon einen Hund hatte? Mal als Beispiel...meine liebe Oma. Sie hatte in ihrem Leben immer Hunde. Und eigentlich auch immer 2-3 gleichzeitig. Verschiedene Rassen und Geschlechter, vom Zuchthund, bis zum Straßenhund....Und sie hatte absolut keine Ahnung. Das ist nicht böse gemeint, ich hab meine Oma ganz lieb ;) aber sie hat von Hundeerziehung absolut keinen Schimmer und würde auch nie eine Hundeschule oder ähnliches Besuchen. Und genau so hörten ihre Hunde auch immer. Die hatten es da nie schlecht, auf keinen Fall. Aber zb lebten sie ihr leben lang an der Flexi, weil keiner auf Rückruf hörte.
Und sie wäre mit einem willensstarken Hund völlig überfordert.

Mein Jasper zb, hat zwar Schutzinstinkt, aber ist sonst ein sehr ruhiger Aussie. Ich denke, das ein motivierter Anfänger, der konsequent und sicher auftritt, mit ihm glücklich wäre. Hundeschule oder ähnl. jetzt mal voraus gesetzt, um sich ein wenig Rückendeckung zu holen.

Der einzige Hund, der mich im Tierheim übrigens mal wirklich und ernsthaft angreifen wollte, war ein Goldi (1,5Jahre/Rüde). Und der meinte das verdammt ernst..
Ein lieber Familienhund...den man nicht erziehen muss, da es ja nen Goldi ist. Eine Zeitlang hatten wir so einige Goldis die sehr "direkt" wurden, sobald man nicht nach ihrer Pfeife tanzte.
 
Dabei
17 Nov 2014
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#41
Ich möchte dazu auch was mitteilen :D

also, ich hab mich sehr sehr lange über diese rasse informiert, seit ich 16 war, lese ich bücher,stöbere im internet,züchter besuch,TH- aussie zur pflege ect ect...

aber fynn ist eig mein erster hund und was habe ich? Der untypischte aussie dens gibt....er entspricht vom charakter her mal garnicht seinem standart-wesen. Was ich damit sagen will, jeder hund ist einfach anders. Jeder braucht beschäftigung, erziehung,liebe,aufmerksamkeit ect....manchmal etwas mehr oder weniger. von meinungen anderer über aussies oder bc, vorallem in der hundeschule, geh ich garnicht darauf ein. Sowas wie " oh da haben sie sich ja was angelacht, der gibt arbeit" ....sorry so jmd hat einfach keine ahnung....sonst würde es ja nur aggressive aussies,bcs,malis,schäferhunde ect geben....zum glück gibts ja keine aggressiven chiuauas,möpse oder sonst was.

beim skn- kurs meinte die trainerin: ja fynn kommt sehr gut, der wird mal ein toll erzogener hund werden, und ich seh wie er sich benimmt ( ohne pupertätsschübe xD) das reicht mir völlig als bestätigung das es möglich ist....

fazit: aussie kann durchaus ein guter anfängerhund sein, man muss nur den willen haben auch was dafür zu tun, wie bei jedem anderen hund auch...
 
Dabei
22 Sep 2014
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#42
Ich muss hier auch mal meinen Senf dazu geben :p

Ich bin mit Hunden groß geworden, bereits mit 13 wollte ich einen Aussie haben. Meine Eltern waren damals mit mir auf zahlreichen Hundeausstellungen, wir haben uns an allen Ecken Infos besorgt: geworden ist es dann ein Labrador :) Meine Eltern waren nun mal der Meinung, dass eine 13jährige noch mit der Erziehung eines Aussies zurecht kommt und ein Labbi einem eher Fehler verzeiht.
Mein Labrador war mein absoluter Schatz und begleitete mich 14 Jahre lang.

Nach dem nach Jaaahren des Hundeentzuges endlich alles privat wieder "hundegerecht" war, sollte endlich der heiß ersehnte Aussie einziehen. Und ja: Auch der Aussie ist nur ein Hund und für einen Anfänger, der insofern hunderfahren ist, als dass er sich genug Infos besorgt und auch bereit ist, ein Leben lang (mit Hund) zu lernen, ist auch ein Aussie zu handlen. Aber wie meine Vorredner schon gesagt haben: Was heißt hundeerfahren? Mein Vater ist ebenfalls mit Hunden groß geworden, ein Aussie wäre aber nix für ihn. Er macht zwar sehr sehr gerne den Hundesitter für uns, aber er wäre einfach zu inkonsequent und zu wenig aktiv für diese Rasse.

Ich denke, einen Aussie gibt es nur ganz oder gar nicht. Schutz- und Wachtrieb sollte man einkalkulieren: ist bei uns sehr sehr wenig ausgeprägt, aber wir haben uns auch gezielt einen Züchter ausgesucht, der die eher "abgeschwächte" Variante (blöde Definition) hat. Hier hieß es aber auch klar: Nur weil Mutter und Vater keinen ausgeprägten Wach-Schutztrieb haben, muss es noch lange nicht heißen, dass Welpi zu 100% auch so wird.

Man muss diese Rasse lieben: für viele Leute ist sie tatsächlich zu agil und zu fordernd. Der Aussie will dabei sein, braucht einen Ausgleich zwischen Ruhe und Aktivität. Er ist, meiner Meinung nach, definitiv kein Hund für Menschen, die einen Hund "nur so nebenbei" haben wollen, sondern für Aktive, die den Hund als Hobby sehen.

Wenn das alles passt und man einen guten Züchter sucht (denn auch der gute Züchter gibt seine Welpen nicht ab, wenn er der Meinung ist, dass das nichts wird), dann kann der Aussie auch ein Ersthund für hundebegeisterte Menschen sein.

P.S: Ich habe auch schon zwei Aussie-Besitzer kennengelernt (alte HuSchu) die gesagt haben, dass sie sich keinen Aussie mehr anschaffen würden, weil sie doch eine Rasse bevorzugen, die nicht so viel macht. Aber ganz ehrlich? Dann holt man sich ne Katze oder so. Ein Hund will nun mal raus. Meiner hält es auch aus weniger zu machen, wenn ich unter der Woche arbeiten oder mal krank bin...
 
Dabei
10 Jul 2014
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#43
Mein Reit-Trainer hat mal zu mir gesagt: "das ist doch nur ein Hund, mach dich doch nicht verrückt!"
Und ich muss sagen, dass er schon recht hat.
Olli ist ja mein erster eigener Hund. Nachdem ich die Rasse kenne, wusste ich vorher, was ich mir da "einhandele". Ja, der Hund ist aktiv und will beschäftigt und erzogen werden, aber das will doch erst mal jeder Hund. Dass der Aussie mehr Beschäftigung braucht als ruhigere Rassen stimmt, aber deswegen wollte ich ja einen haben. Konsequenz in der Erziehung sind mir von meinen Pferden mehr als gut bekannt, also war ich mir auch sehr deutlich bewusst, was das bedeutet, und auch, dass man Rückschläge und Phasen haben wird, wo erst mal gar nix funktioniert.
Nach einem dreiviertel Jahr mit Ersthund Aussie kann ich sagen, dass es sehr viel Spaß macht, sich mit einem schlauen, flinken Hund zu beschäftigen und jeden Tag etwas neues dazuzulernen. Wenn es mit dem Reitbegleithund noch irgendwann klappt, dann bin ich voll zufrieden, aber auch das ist mein Job, daran zu arbeiten.
 

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Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#44
Ich versteh das ganze Gewese um den "Anfängerhund" immer nicht ganz. Wenn man nunmal eine bestimmte Rasse im Blick hat und die total toll findet, warum sollte man sich "zum Üben" erstmal einen anderen Hund holen, der eher für Anfänger geeignet sein soll?

Natürlich gibt es Rassen, die ein höheres Gefahrenpotential haben und dementsprechend nur in erfahrene Hände gehören. Das sind für mich vor allem sehr selbstständige Hunde, wie der russische Terrier oder bestimmte Hirtenhundschläge. Aber der Aussie gehört da für mich nicht dazu. Es kommt immer auf den Menschen drauf an, ob er einem Hund gerecht werden kann - da ist die Rasse eigentlich völlig egal. Man kann auch mit einem Schoßhund überfordert sein, ich persönlich hätte jedenfalls keinen Bock auf die Fellpflege bestimmter Rassen.

Am Ende hängt es doch davon ab, wie gut man sich selbst einschätzen kann und wie weit man sich vorab informiert hat. Aber selbst das mit dem Informieren halte ich für schwierig. Denn wer sagt einem denn, wo man wirklich relevante Informationen bekommt. Nicht jeder steht vor dem Kauf eines Hundes im Jagdverein/Gebrauchshundeverein/Agilityverein und kann sehen, welche Risiken bestimmte Rassen mit sich bringen. Die Züchter sind da oft auch nicht die besten Quellen, da man als Laie auch nicht durchsieht, was in der Züchterszene so abgeht und was gerade für Konflikte ausgetragen werden.

Für mich stellt sich also immer eher die Frage, wie flexibel und verantwortungsbewusst ein Mensch ist. Das sind für mich wirklich wichtige Eigenschaften in der Tierhaltung: seine eigenen Bedürfnisse auch mal hinten an stellen und immer das Wohl des Tieres im Auge behalten.

Ich habe auch mit einem Aussie angefangen und bin absolut zufrieden mit meiner damaligen Wahl des Tieres. Das hatte damals nichts mit einer intellektuellen Entscheidung zu tun und bisher fahre ich damit sehr gut und bin mit dem Ergebnis zufrieden. Das Ergebnis liegt gerade unter meinem Sessel und wird sich die Birne stoßen, sobald es wieder Krach im Hausflur gibt.
 

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Berliner Schnauze
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22 Mrz 2011
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#46
[ot]Den Übungshund gibts bei Spielemax und hat Batterien im Hintern. Es gibt für mich eigentlich keinen Anfängerhund, damit tut man einer Rasse eigentlich immer Unrecht.[/ot]
 
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7 Okt 2013
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#49
Wir sind Ersthundehalter und haben einen Aussie. Mein Mann und ich sind beide ohne nennenswerte Haustiere aufgewachsen (wenn überhaupt nur mit Kleintieren wie Hamster). Was meint ihr, was wir uns alles anhören mussten von allen möglichen Leuten, als es hieß, dass es ein Aussie werden soll. Man hätte meinen können, wir überlegen uns Kamele zu halten...
Und jetzt bin ich einfach nur froh, dass wir uns nicht haben beirren lassen! Miley kommt ja aus der Aussiezucht der Schwester meines angeheirateten Onkels und ich bin einfach nur froh, außer den "Miesmachern" auch die Beiden gehabt zu haben, die bei der letztendlichen Entscheidungsfindung wirklich maßgeblich mitgewirkt haben. Die uns den Aussie vermittelt haben, als das was er ist, nämlich in erster Linie einmal einfach nur ein Hund. Freilich sollte nicht jeder einen Aussie halten, aber da kommts doch nicht drauf an, ob als Ersthund. Manche Leute sollten generell keine Aussies bzw größere Rassen halten (wenn ich mir unsere fast taube über 70-jährige Nachbarin vorstelle, dann passt die kleine Teppichratte schon wesentlich besser, die kann sie wenigstens nicht quer übers Feld hinter sich herziehen :p).
Ich denke generell eher, dass viele Leute sich viel zu wenig Gedanken machen vor der Hundeanschaffung und sehe darin eher das Problem. Der Mensch muss hundegeeignet sein. Sobald das zutrifft, kann der Aussie wie jeder andere Hund auch - zumindest in meinen Augen - ein toller Begleiter sein, der auch dann zufrieden ist, wenn man nicht täglich 20 km mit ihm läuft.
 
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8 Jun 2015
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#50
Hallo, ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben und kann mich in erster Linie nur meinen Vorrednern anschließen.
Fürmich stand schon immer fest: Ich möchte einen Aussie. Ich hatte zuvor noch nie einen eigenen Hund, bin aber schon von klein auf total Hundeverrückt und habe jede Information über Hunde in mich aufgesaugt. Dann hat sich erst mein Bruder, später meine Schwester einen Hund zugelegt. Erst viele Jahre später bin ich nun auch zu meinem (Traum)Hund gekommen. Ich habe mich viel belesen, auch über andere Rassen und ich war oft im Zwiespalt ob ich mir einen Aussie holen soll oder nicht. Gerade eben weil man im Internet viele irritierende Sachen liest von wegen was für eine hyperaktive, anspruchsvolle Rasse der Aussie doch ist. Letztendlich habe ich mich doch dafür entschieden und bereue es kein bisschen!

Ich denke auch das man in dem Fall nicht nach Hunderasse, sonder nach Anfängertyp gehen sollte. Es geht um die Grundhaltung wie ich dem neuen Hund gegenüber trete, einfach in wie weit man sich auf ihn einlassen kann und wozu man bereit ist. Natürlich muss ich mich mit dem Aussie beschäftigen, er brauch Erziehung und konsequentes Verhalten. So wie jeder Hund. Ich kenne mittlerweile so viele Labbis und Goldis die total unerzogen sind und nervige Marotten haben. Da denke ich mir manchmal das unser kleiner denen schon weit vorraus ist, alleine vom Grundgehorsam her. Und das ist nur so, weil ich eine intensive Beziehungspflege zu meinem Hund betreibe und mich mit meinem Hund beschäftige! Das bedeutet nicht das ich Sam jeden Tag drei Stunden über die Wiese jage. Im Gegenteil, wir haben manchmal auch ganz ruhige Tage wo wir viel drin sind. Mein Hund ist trotzdem ausgeglichen. Weil er genau weiß, das es auch Tage gibt wo es wieder viel Aktion gibt, wo wir viel unterwegs sind oder viel mit ihm trainieren.

Wenn man bereit ist sich auf einen Hund einzulassen, dann würde ich den Aussie auch einem Anfänger empfehlen. Gerade die Anfänger holen sich oftmals Tipps in Hundeschulen oder Trainern und das kann ja nie schaden.

Ich finde den Aussie eine wundervolle Rasse :) und ich persönlich komme besser mit ihnen klar, als mit den kleinen Terriern ;)
 
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25 Feb 2016
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#51
Als Neuzugang hier im Forum möchte ich dieses Thema aufnehmen.
Ich finde das alles sehr interessant, was ich hier gerade gelesen habe. Mein Svipp ist ein Mischling (Aussie, Schäfer, Sennenhund,???) aus dem Tierheim.

ICH war vorher über die Eigenschaften des Aussies (leider? - nein, Gott-sei-Dank! (s.u.)) NICHT informiert. Sie sind bei ihm aber recht ausgeprägt, wie ich im Laufe der Zeit lernen und feststellen sollte.

Über die Vergangenheit dieses hübschen, damals knapp 1-jährigen Rüden war nur soviel bekannt, dass er vor der Abgabe 6 Wochen lang meist in einem Zimmer eingesperrt gelebt hat. Er war von "der Halterin beim Überbringer zurückgelassen" worden. - Es wurde im Tierheim auch die Vermutung geäussert, dass dies schon sein 2. Tierheimaufenthalt gewesen sein könnte (die Gründe für diese Vermutung weiss ich heute nicht mehr). So ging ich mit ihm von montags bis mittwochs 2 x tgl. spazieren, bis ich in donnerstags mit nach Hause nahm. Nach 6 Wochen in diesem Tierheim war für Svipp der Umzugstag zu uns gekommen und:

Mein ERSTER Hund zog ein - wie spannend!

Im Nachhinein muss ich sagen: was für ein Stress für den armen Hund, denn: bei uns herrschte Aufbruchstimmung. 2 Monate später sollte unser Umzug nach Schweden stattfinden. Ich nahm mir zwar täglich die Zeit für Svipp, die ich meinte, dass er braucht (später lernte ich: ZUVIEL, der Arme war nicht nur von seiner neuen Lebenssituation, sondern wohl auch von meinem "Aktionismus" überfordert), aber wirklich glücklich wirkte er nicht, zum Fressen musste ich ihn auch "überreden". In der Hundeschule wollte ich in den 2 Monaten noch mitnehmen, was "irgendwie ging".

Dann kam der Umzug. Und hier zeigte er mir dann, wer er ist!

Der nahegelegene Hunde"klubb" gefiel mir garnicht, die Methoden, die dort angewendet werden wollte ich Svipp nicht zumuten...
Da wir hier seehhr "auf dem Land" wohnen, ist das mit einer Hundeschule nicht so dolle: 70 km Entfernung.

Also habe ich mich "mit dem Hund beschäftigt". Ich habe gelernt seine Ängste wahrzunehmen, seine innersten Bedürfnisse zu erkennen, seine reinen Triebe als solche anzuerkennen, ich habe seinen Charakter studiert, sein Wesen, seine Persönlichkeit und aber auch seine Rasse(n). - Gott sei Dank konnte ich mir das - zeitlich - leisten, denn ich habe zu alledem unzählige Stunden am PC verbracht und gesucht, gelesen, verglichen, verworfen, nochmal gelesen, ...

Heute leben wir inzwischen seit 17 Monaten hier, haben (noch) nicht immer einen nur entspannten Alltag, aber eines ist sicher:

Hätte ich vorher gewusst was auf mich zukommt, hätte ich diesen Hund sicher NICHT mitgenommen. Und dann wäre mein Leben ärmer gewesen, denn ich hätte ihn verpasst, den für mich besten Hund der Welt !

Als Ersthund - wahrscheinlich aber auch als "Folge"-hund - eine wahre Herausforderung, aber auch eine unbeschreibliche Bereicherung!
 
Dabei
7 Sep 2012
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3.119
#52
Naja, die Persönlichkeit Deines Hundes würde ich jetzt aber nicht an den beteiligten Rassen festmachen, sondern an einer wohl mehr als ungünstigen Präge- u. Welpenzeit, gekoppelt mit einer kompletten Lebensveränderung mitten in der Pubertät u. wenig Sicherheit u. Routine, dafür eine Menge hin- u. her u. ohne das bereits erlebte verarbeiten zu können.
Daraus resultierend würde wohl jeder Hund, egal welcher Rasse (-nmischung) Verhaltens- u. Sozialprobleme entwickeln. Zumal gerade der Aussie, aber auch der Schäferhund Rasen sind, die eine enge Bindung zu "ihrem" Menschen eingehen u. zu deren Eigenschaften es gehört, ihre Menschen zu lesen u. zu deuten.

Umso großartiger, wenn ein solcher Hund dann nicht wieder abgeschoben, sondern gemeinsam an den Problemen gearbeitet wird.
 
Dabei
7 Feb 2014
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223
Alter
28
#53
Für mich ist Sally, ein Australian Shepherd, mein erst Hund. Ich denke schon, dass die Wahrscheinlichkeit größer ist, mit dem Aussie einen etwas schwierigeren Hund zu bekommen.
Wir hatten da wohl großes Glück, Sally war doch immer sehr gut im verzeihen von Fehlern gewesen und war nie der schwierigste Hund. Ich komme aber oft mit Spaziergängern ins Gespräch die dann die üblichen Fragen stellen: "die braucht doch bestimmt viel Auslauf oder? Und geistige Auslastung? Und Mensch das ist doch bestimmt manchmal anstrengend" ... Aber da ich nun nicht wirklich einen Vergleich habe ist Sally für mich ein ganz normaler Hund..
Wir haben zusammen von einander gelernt und ich weiß dass sie sich da genauso auf mich eingelassen hat wie ich mich auf sie.. Und ich denke daraus ist einfach eine ganz besondere Bindung entstanden. :)
 

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