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Frustrationstoleranz

Dabei
13 Okt 2011
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#1
Hallo ihr Lieben :),

beim durchstöbern hatte ich zu diesem Thema noch keinen Thread gefunden. Meine HT hat mir offenbart, dass Milo's Frustrationstoleranzgrenze = 0 ist wenn er mit anderen Hunden zusammen ist. Wir haben nun die Hausaufgabe bekommen, diese zu erhöhen. Ich soll mit ihm zur Hundewiese gehen, ihn davor absetzen und nach wenigen Minuten wieder von der Hundewiese weggehen, was ich nun auch tue. Sein Verhalten äußert sich nämlich wie folgt:

Ohne Hunde ist er der Vorzeige-Junghund schlechthin, alles spricht mich an wie gut erzogen er doch wäre, wie schön ruhig er ist wenn ich jemandem einen Plausch halte etc. Wenn ein angeleinter Hund kommt, ist es mittlerweile auch kein großes Problem Leinenführig einen großen Bogen um ihn zu machen... aber wenn da mehrere Hunde sind gehts los.... z.B. in der Junghundegruppe der HuSchu... wir bilden einen Kreis und Milo rastet aus. Er hüpft wie ein Flummi neben mir auf und ab, bellt, jault und versucht auf die anderen Hunde zuzurennen. Wenn ich mich auf die Leine stelle, flutscht sie mir immer unter dem Fuß weg wenn er versucht loszustürmen, daher halte ich sie in der Hand -funktioniert einfach besser-. Wenn Milo in die Mitte gehen soll um eine Bleib-Übung zu machen ist das kein Problem, er ist dann relativ ruhig und macht gut mit. Wieder an unserer Stelle angekommen, geht das Theater wieder los. Ähnlich ist es bei Hundewiesen, wenn er an der Leine ist kriegt er zuviel und benimmt sich total daneben. Zieht, jault, bellt, hüpft umher, aber nur wenn da andere Hunde freilaufen. Wenn mehrere Hunde angeleint entgegenkommen möchte er sie auch unbedingt begrüßen, dann ist es schwierig seine Aufmerksamkeit zu bekommen, um halbwegs leinenführig an der Gruppe vorbeizugehen.

Kontakt mit angeleinten Hunden unterbinde ich mittlerweile konsequent, auch wenns bei Gruppen schwierig ist gut daran vorbeizukommen... Wenn freilaufende Hunde auf meinen angeleinten zurennen, werden sie von mir verjagt... Die Besitzer sind ja leider immer so weit weg, dass sie mich nicht hören. Da lass ich mich lieber von den Besitzern fürs verscheuchen anpöbeln, als mir mein Erarbeitetes durch sowas wieder kaputt machen zu lassen...

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht und mit welchen Übungen konntet ihr die Frustrationstoleranz eures Hundes erhöhen?
 

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*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#2
Clari90 hat gesagt.:
Da lass ich mich lieber von den Besitzern fürs verscheuchen anpöbeln, als mir mein Erarbeitetes durch sowas wieder kaputt machen zu lassen...
Wurdest du dafür wirklich schon angemacht???? Oo Denen hätte ich was erzählt. Erst ihren Hund nicht zurückrufen können und mich dann anmachen, weil ich ihren Hund nicht zu meinem lasse?
Okay, ich bin eigentlich immer froh, wenn wir mal nem unangeleinten Hund begegnen und lasse Loki dann auch gerne mit ihm spielen, schnuppern, usw. Aber es gibt halt auch Hunde, die brauch ich an Loki nicht, die werden definitiv davon abgehalten, mit Loki Kontakt aufzunehmen!
Leider hab ich mit deinem Problem gaaar keine Erfahrung, bei Loki war es immer recht einfach, ihn auf uns zu fixieren. Natürlich will er immer gerne zu anderen Hunden hin, aber er kann durchaus auch gesittet ohne Leine im Fuss an ihnen vorbeigehen. Im großen Kreis war es mit ihm NIE ein Problem. Tut mir leid!
 
Dabei
13 Okt 2011
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#3
Ja, dass machen einige... die verstehen nicht warum ihr freilaufender nicht zu angeleinten Hunden laufen sollte. Ich gebe meistens nur die Antwort "Man weiß nie warum der andere Hunde angeleint ist..." und gehe weiter. Anfangs war ich dann immer recht gefrustet, wenn mich jemand doof angemacht hat, weil ich den Hund weggeknurrt oder verscheucht hab, aber mittlerweile habe ich quasi eine Mauer aufgebaut und gebe nicht mehr viel drum, wenn einer meint er müsste mich anschnautzen.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#4
Aja, ist doch auch richtig so ...
Mach dir nichts draus, WENN Loki tatsächlich von mir angeleint wird, dann hat das auch einen Sinn. Hier gibt es z.B. eine riesige Mix-Hündin die eigentlich zu KEINEM Hund hin darf ... Jetzt wo sie läufig ist, ist sie wohl umgänglicher und da lässt der Besitzer sie plötzlich an der langen Leine! Dabei Leine ich Loki grundsätzlich an, wenn ich die Hündin sehe und gehe im Fuss vorbei. Die BesitzerIN hat nämlich immer voll die Panik, wenn sie auch nur von Weitem einen anderen Hund sieht und die Hündin knurrt auch ziemlich eindrucksvoll. Wenn die wirklich in die Leine springt können weder Frauchen NOCH Herrchen diesen Hund halten - aber Hauptsache so ein winziges Sattelgeschirr an (sieht lächerlich aus, obwohl DAS immer noch besser ist als Stachelhalsband).
 
Dabei
30 Dez 2011
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#5
Ich ärger mich immer wieder, wenn ich sowas höre! In JEDER HuSchu wird vermittelt, Hunde angeleint nicht zueinander zulassen und seinen Hund zurück zu rufen und anzuleinen, wenn ein angeleinter Hund entgegen kommt, in NRW ist das auch im Sachkundenachweis drin, und trotzdem passiert es immer wieder und noch schlimmer: die sich richtig verhaltenen Hundebesitzer werden blöd angemacht! No go! :mad:

Zum Frustrationstoleranzproblem: Wenn du die Leine fest hälst ist das nich so toll, weil du ja zwangsläufig auf den Druck, den dein Hund auslöst, wenn er sich in die Leine hängt, nachgibst. Ich würde a) nen Knoten in die Leine machen, vor dem dein Fuß dann steht, damit die Leine dir nicht wegrutscht, oder b) den Hund am Zaun anleinen, der gibt nämlich auch nicht nach ;) Du kannst ja mal deinen trainer fragen, ob ihr die Runden dann nah an den Zaun verlegen könnt und mal ne Stunde gar nix mit dem Hund machen, bis der sich beruhigt und sich hinlegt.
 
Dabei
13 Okt 2011
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#6
Nur bei uns in Weiden an der Hundewiese gibts eine Art Zaun.... Da ist eine ca. 30 cm hohe Stange drumherum. Dort binde ich ihn nun auch an, wenn ich Geduld mit ihm übe. Ist durchwachsen, aber klappt hier und da mal ganz gut, ich bleibe dran und hoffe das es besser wird :).

Vorhin waren wieder komische Leute an unserer Wiese vorbei gelaufen.... ich habe Milo dort etwas laufen lassen und habe mit ihm gespielt (keine Hundewiese) und die meinten Milo würde ihren Hund hetzen -.- .... (hatte die zu spät gesehen, sonst hätte ich Milo angeleint bis sie vorbei waren) Milo hat seine Brust auf den Boden gedrückt, den Popo in der Luft und ist um den Mops rumgesprungen (Bingo eindeutig hetzen!!!) ehrlich ich hätte expolideren können.
 
Dabei
12 Apr 2012
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#7
Hallo Clari,

ich weiß genau was du meinst. Für mich ist es immer ein Kraftakt beim Spazieren an anderen Hunden vorbeizugehen :(
Madoc fixiert den anderen Hund, zieht wie ein Bulle, kläfft und knurrt dabei und ist absolut nicht abrufbar.
Und das nicht weil er agressiv ist sondern weil er einfach UMBEDING zum anderen Hund hin will. Auf der Hundewiese lasse ich ihn ohne Leine hin, er beschnuppert den anderen Hund kurz und ist gleich wieder bei mir. Es geht ihm also nur um dieses kurze Kontaktaufnehmen und ich krieg das einfach nicht hin.
Lasse ihn jetzt auch schon Monatelang konsequent nicht zu anderen Hunden aber es wird nicht besser.
Das Problem sind einfach die Leute die das nicht einsehen.
Ich komme da mit meinen Hund an der Leine und sobald ich einen anderen Hund sehe nehme ich die Leine etwas kürzer und lasse ihn rechts neben mir gehen damit ich quasi zwischen meinen Hund und dem entgegenkommenden gehe. Das ist doch ein eindeutiges dafür dafür, dass ich eben NICHT will, dass der andere Hund zu meinem kommt. Ich mein es könnte doch sein dass meiner wirklich agressiv ist und ich den fremden Hund damit schützen will...aber NEEEIN Frauchen lässt ihren kleinen Fifi ran und ich schaff es nichtmal ihn wieder zu vertreiben.
Die Dame fragte mich dann ob meine HÜNDIN denn läufig wäre -.-
Ich reiße mich zusammen und erkläre ihr, dass ich ihm beibringen will dass es an der Leine KEINEN Kontakt gibt. Darauf wurde die Dame dann ungemütlich und hat gemeint, dass ich meinem Hund doch den Kontakt zu seinen Artgenossen nicht verbieten kann...das ist doch tierquälerei..etc
Dabei war ich gerade auf dem Weg zur Hundewiese :confused:
Habe mich dann umgedreht und bin gegangen, hätte sonst eh nichts gebracht.

Meine Trainerin in der Hundeschule hat mir da einen Tipp gegeben, den ich mal ausprobieren werde:
Ich soll eine Hunde-Leberwursttupe kaufen und ihn darauf konditionieren.
Also ähnlich wie beim Klicker...für ein bestimmtes Signal darf er dran lecken.
Wenn er auf das Signal konditioniert ist soll ich ihn neben mir gehen lassen und dann wieder das gleiche...Signal-Tube-Signal-Tube...
Irgendwann sollte er dann, wenn er das Signal hört an meine Seite kommen.
Das Ganze dann mit großer Entfernung zu anderen Hunden üben und ihnen immer näher kommen.
Wenn das halbwegs sitzt kann man es im Vorbeigehen versuchen.
Fremder Hund kommt uns entgegen-Signal und dann solange an der Tube schlecken lassen bis der andere Hund vorbeigegangen ist.
Sie meint bei ihrer Hündin hat es so echt super geklappt also mal schauen..
 
Dabei
21 Feb 2011
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#8
Ich habe hier auch so einen sitzen, der mit Frust ganz schlecht umgehen kann......am Samstag mache ich bei uns in der Huschu extra eine Stunde für Frustrationstoleranz. Da werden immer wieder so Sachen angeboten.....bin gespannt.

Ablenkung mit Leckerli oder Spieli finde ich in solchen Situationen nicht wirklich toll. Klar, wenn es funtioniert super.....aber: man überlässt seinem Hund die Wahl zwischen Lecker und dem anderen Objekt (zb Hund). Was macht man, wenn der Hund sich nicht so entscheidet, wie man es gerne hätte und das andere Objekt viiiiieeel interessanter ist als das Lecker???
 
Dabei
13 Okt 2011
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#9
Also wir lenken nicht ab, sondern versuchen die Erwartungshaltung zu ändern, da er momentan nur das Spielen mit anderen Hunden im Kopf hat und Wiese für ihn eben das Spiel mit anderen Hunden bedeutet, daher erwartet er nun ein tolles Spiel mit Artgenossen. Daher gehen wir mindestens 1x am Tag zur Hundewiese und er darf zugucken. Zeigt er Frust kriegt er ne Ladung Wasser ab. Sitzt er ganz brav und lässt sich nicht frusten oder stressen gibts eine Belohnung und wir gehen wieder, bevor es ins negative umschlägt. Natürlich darf er auch laufen und spielen, aber momentan lasse ich ihn in reizarmeren Gegenden laufen und ICH spiele mit ihm und nicht andere Hunde. Kontakte zu anderen Hunden bekommt er auch, aber da wollte ich meine Trainerin am Samstag drauf ansprechen wie ich es während des Frusttrainings machen soll... ich weiß ja nicht, ob es dann mein Training vllt. kaputt machen könnte :/denn Mittwochs und Sonntags gehen wir mit der Gassigruppe ins Feld. Aber er saß nun schon öfters ruhig und brav an der Wiese wenn andere Hunde spielen, gestern Abend hat er sich sogar kurz hingelegt :), also scheint es was zu bewirken... :)
 
Dabei
13 Okt 2011
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#10
Am Samstag hatten wir einen ersten Erfolg :D

Wir haben uns mit der HuSchu auf einer Hundewiese getroffen und dort verschiedene Übungen gemacht. Leider war ich etwas zu spät, weil ich durch polizeiliche Absperrungen einen Umweg fahren musste. Als wir dann auf der Wiese dazugestoßen sind, war Milo... RUHIG! :D *freu* er war gar nicht hibbelig und ich hatte keinen quietschenden Flummi an der Leine. Bei den Übungen war er auch ruhig, dass "Bleib" hat hier und da mal nicht so richtig geklappt und ab und zu hat er von meiner linken Seite auf die rechte Seite gewechselt, aber wir haben mit unserer Übung einen ersten Erfolg erzielt und darüber bin ich seeeeehr glücklich.
 
Dabei
1 Mai 2012
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#11
hm...

gundi.... wie war der lehrgang ? WAS HABT IHR GEMACHT ?

wir haben nur das problem beim agi wenn ein anderer hund im parcour ist...


grüssle m
 
Dabei
21 Feb 2011
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#12
Oha, ist ja schon ne Weile her......zunächst mal: da ist das Training wie bei allen andern Dingen auch. Mit Kleinigkeiten anfangen und dann steigern. Also nicht gleich beim "worst case" beginnen.
Üben kann man zb Bälle erst rollen, dann werfen und der Hund muss bei einem bleiben. Oder mit einer zweiten Person und Leckerchen. Die zweite Person lockt den Hund mit den Leckerchen und den höchsten Tönen und der Hund soll neben einem sitzen bleiben usw.
Auch zeigt jeder Hund den Frust anders: Jerry Lee zb wird dabei immer laut. Er motzt dann so rum, wie ein zickiges kleines Kind: wäh, lass mich, ich will aber!
Was ich jetzt nicht verkehrt finde....er zeigt deutlich, was er empfindet und ich weiß, woran ich bin.
Andere Hunde bleiben still und man sieht es an der Mimik, wie sie drauf sind.
Dann gibt es welche, und das finde ich besonders schwierig, die lassen den Frust oft erst später raus. ZB: man trifft sich zum Gassie, streichelt dabei den fremden Hund, beschäftigt sich mit dem, der eigene muss warten und macht das auch ganz ruhig. Und dann, 5 oder 10 Minuten später, lässt der eigene Hund den Frust darüber aus und packt sich den andern.....so ganz ohne ersichtlichen Grund. Auf uns wirkt das irgendwie hinterhältig...falsch.....aber es ist der Frust, der vorher entstanden ist, als man sich mit dem fremden Hund abgegeben hat.

@ moe:
wahrscheinlich hat dein Hund auch noch in anderen Situationen Frust....richtig deutlich zeigt er es aber nur beim Agi.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#13
Heyhey
wir haben hier ein ähnliches Problem. Sobald Rumo andere Hunde sieht, ist es für ihn vorbei mit hören oder Aufmerksamkeit. Gut, er ist noch recht jung (7Monate), aber wir üben auch schon recht fleißig. Er möchte auch sofort zu ihnen hin und spielen, in der Hundeschule ist er teilweise eine Katastrophe... ich bekam jetzt immer den tipp ein leckerlie vor seine Schnauze zu halten, damit er bei mir bleibt. Ich persönlich halte das aber für völligen Blödsinn, schließlich belohne ich ihn nicht im richtigen Moment für gutes Verhalten, sondern versuche ihn damit zu "bestechen" und wie Du schon geschrieben hast, kann er sich entscheiden...
Wenn wir jetzt andere Hunde treffen, ruf ich ihn zu mir und er soll im Fuß weitergehen, dabei halte ich viel Kontakt, also er darf gucken, muss dann aber mich auch wieder anschauen und für jedes anschauen während dem vorbeilaufen bekommt er ein Leckerlie.
Wenn ich ihn mit anderen Hunden spielen lasse ist es so eine Sache, wenn ich den richtigen Moment abpasse hört er und kommt, ansonsten kann ich auch machen was ich will... Leider habe ich bisher auch noch keinen adäquaten Tipp meiner HT bekommen. Meine Schwiegermama (hat eine Brackenmix hündin und einen Magyar Agar) hat mir empfohlen, sollte rumo freilaufen und er will partout nicht kommen, soll ich "wütend" auf ihn zustampfen, wenn er guckt oder auch nur einen fuß in meine Richtung setzt, ihn mit guter Stimmung wieder zu mir rufen. Das hat jetzt schon ein paar mal geklappt.
WIr üben derzeit auch viel Impulskontrolle, also Leckerlie irgendwo hinwerfen und er darf erst nachdem er KOntakt aufnahm dorthin, mit dem Ball werfen ist es genauso (er sitzt, ich schmeiß den Ball, er muss gucken und dann darf er ihn holen) und ich merke auch schon eine deutliche Besserung... (Jaaa, Juhuuuu, Woooohooooo :D:D:D)
VOr ein, zwei Wochen ist es mir nur ähnlich ergangen wie Dir, mit den anderen Hunden. Rumo und ich watscheln fröhlich durch die Prärie, kommt ein junger Mann mit seinem ca. 1,5 Jahre alten Westi uns entgegen. Ich nehme Rumo wieder zu mir, mein kleiner hört, leider leint der Depp seinen Hund ab (ca. 30 meter entfernung), der natürlich sofort angeschossen kam und vorbei wars wieder mit der Übung... als meiner dann voll Freude rumgesprungen ist und ich aber versucht habe, die zwei aus der Leine zu befreien, durfte ich mir anhören: "Na zum Glück bin ich nicht der einzige mit einem felligen Problem", na sauber. Habe ihm dann recht unfreundlich erklärt, dass wir gerade übten, damit meiner eben nicht auf jeden zuschießt. Der lässt seinen hund bestimmt nicht mehr frei wenn er mich sieht, Problem gelöst :) :)
Ansonsten bringt RUmo wenig aus der Ruhe, letztens waren wir mit ihm auf einer Familienfeier mit ca. 40 Personen, großes Buffett und natürlich gesang und Reden.. da lag er nur unter meinem Stuhl und besah sich das Spektakel, hörte wunderbar, ließ sich von jedem streicheln und wir ernteten viele Komplimente... :D:D
 
Dabei
13 Okt 2011
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#14
Update :): Es hat sich schon seeeehr gebessert mit Milo! Er ist nun fast 14 Monate alt und in der Hundeschule relativ entspannt. Wenn wirklich eine sehr große Gruppe teilnimmt oder etwas Neues passiert, ist er doch noch sehr aufgeregt und etwas hibbelig aber mit weniger Teilnehmern ist er ruhig und arbeitet gut mit. Er springt auch nicht mehr in die Leine o.ä. Auf unseren täglichen Spaziergängen kann ich ihn nun auch gut "bei Fuß" halten und ihn auf Kommando losschicken. Wenn wir an der Hundewiese sind und ich ihn an der Bank anbinde, legt/setzt er sich hin und wartet ab. Es ist nun alles viel entspannter, aber noch Ausbaufähig. Danke für eure Tipps und Erfahrungen :D!
 
Dabei
13 Okt 2011
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#16
Update: Obedience-Training in der Gruppe: Er kann das ganze Training über von der Leine gelöst sein, wenn er lossprintet reicht ein Nein! und er lässt sich schnell wieder ablegen. Wenn ein anderer Hund aufgeregt ist (jault, bellt o.ä.) überträgt sich dies leider noch auf Milo und er ist dann auch sehr aufgeregt und manchmal nicht gut ansprechbar, aber alles in allem ist eine deutliche Verbesserung eingetreten. Beim Spaziergang: Mittlerweile ist er der entspannteste Hund auf Erden beim Gassigang, Hundebegegnungen an der Leine: Kein Problem mehr! Hundebegegnungen ohne Leine: Kein Problem mehr, er läuft sogar ohne Leine im Fuß ohne zu den anderen Hunden zu laufen, dass macht er erst nachdem ich ihn freigebe. Ich bin stolz auf unseren Erfolg und hoffe, dass das Gruppentraining sich weiterhin verbessert und er irgendwann in allen Situationen entspannt sein kann :D.
 

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