Mal abgesehen davon, dass ich echt nicht mehr ganz blicke, wo genau jetzt das Problem ist (2000 Euro für Tierärzte, weil der Hund an der Leine zieht und sich dabei fast erhängt...?), möchte ich nur kurz einwerfen, dass Finn auch EXTREM empfindlich ist am Hals.
Der hustet schon, wenn man ihn dort zu fest anfasst, wenn er sich ins Halsband hängt, würgt er richtig.
Das ist bei ihm entweder angeboren oder Allergiebedingt, der Tierarzt hält es nicht für bedenklich und meine einzige Konsequenz war , Finn breite, gepolsterte Halsbänder zu besorgen und ein vernünftiges Geschirr.
Da ich ihn an der Leine nicht spielen lasse und er auch nicht übermäßig zieht (ausser wenn er mal plötzlich hinter was her will und dann hat er tatsächlich kurz Pech gehabt und büßt es mit würgen) mache ich mir deshalb keine großen Sorgen.
Er trägt meist Halsband und Geschirr bei längeren Ausflügen, für den Fall, dass wir Hunde treffen.
Dann ziehe ich das Geschirr nämlich lieber aus und kann ihn zur Not immer noch am Halsband anleinen.
Nun gehe ich aber mittags unter der Woche mehrmals mit meinem Gassihund und nehme Finn meist mit (da ist es mir zu lästig, das Geschirr immer mitzuschleppen, da ich die beiden eh irgendwann ableine zum Laufen), und muss Finn anbinden, den anderen Hund vom Grundstück holen, mir Finn wieder schnappen und mit beiden gen Wald.
Ich lasse die sich nicht mal groß begrüßen, die wissen wie es abläuft und müssen sich nicht jedes Mal Guten Tag sagen, finde ich.
Die Hunde gehen dann insgesamt etwa 15 Minuten an der Leine nebeneinander her und ich unterbinde währenddessen jedes Spiel, sogar intensiveres Beschnüffeln, weil ich weiß, dass mein Gassihund sehr unsicher ist und Finn eh nicht besonders gut lesen kann, obendrein braucht der einfach einen sehr viel größeren intimen Radius als Finn und mag dessen körperbetonte Art nicht besonders.
Es wäre mir viel zu gefährlich, die beiden richtig nahe zueinander zu lassen an der Leine - zumindest auf dem Hinweg, denn da ist der Gassihund voller Adrenalin und will einfach auch erstmal nur schnell pinkeln - ich bin immer als Puffer dazwischen und halte einen links, den anderen rechts, sehe zu, dass wir zügig bis dahin kommen, wo ich sie ohne Leine laufen lassen kann und lasse dann erst Finn und ein paar Minuten später den Gassihund los.
DANN erst dürfen sie spielen, wenn sie wollen (meist will der Gassihund gar nicht, der ignoriert Finn 90% der Zeit, auch gut...sie MÜSSEN ja nicht spielen).
Und das sind wohlgemerkt Hunde, die sich kennen, miteinander verträglich sind und die ich einschätzen kann!
Deshalb verstehe ich dieses "an der Leine spielen lassen", womöglich mit fremden Hunden, überhaupt nicht.
Was soll das den Hunden bringen?
Die können doch gar nicht miteinander toben, wozu macht man das dann überhaupt?
Und ich meine nicht normales spazieren gehen nebeneinander her mit mehreren Hunden an der Leine...da erwürgt sich ein Hund ja nicht beinahe bei.