Hund verletzt - Wesensänderung?

Dabei
19 Feb 2018
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#1
Hallo Ihr Lieben,

ich hoffe hier ein paar Ratschläge zu erhalten. Sicherlich haben einige von Euch schon Erfahrungen sammeln müssen...
Ich habe einen 1.5 Jahren alten Aussierüden. Er ist sehr sehr ruhig und ausgeglichen. Hat keinerlei Hütetrieb und versteht sich mit anderen Hunden sehr gut. Ich kann ihn überall mit hin nehmen, er ist einfach wunderbar. Ein absoluter Glücksgriff.
Er bekommt fast täglich seinen Waldspaziergang von 1 bis 2 std. inkl. spielen mit Artgenossen. Weiterhin Kopfarbeit und/oder Unterordnung.
Wir gehen 2-3 mal wöchentlich in die Hundeschule (Unterordnung - Vorbereitung BH Prüfung + Rally Obedience)
Gezerrt oder Ballwerfen wird natürlich auch täglich gemacht.
Alles im Rahmen - keine Stunden. Und natürlich gibt es auch mal Tage die eben sehr ruhig ablaufen...
Nun ist es so das mein kleiner sich das rechte Vorderbein verstaucht hat. Da er Medis bekommt ist er mittlerweile nicht mehr am entlasten und hat wohl keinerlei Schmerzen. Dennoch mind. eine Woche spazieren gehen nur an der kurzen Leine und max. 10 min. kein spielen, kein rennen, keine Hundeschule. Ich versuche vieles mit Kopfarbeit abzufangen, wobei ich langsam keine Ideen mehr habe... Aber ich merke schon dass er körperlich absolut nicht ausgelastet ist... Er ist sehr unruhig zuhause und es macht mir Angst. Angst er könnte sich negativ verändern und so bleiben!?
Oder ist es eben einfach nur die Zeit jetzt und sobald der alltag wieder da ist ist auch er wieder der Alte?
Mache ich mir zuviele Gedanken?
Ich habe leider das große Problem immer unter Angst zu stehen ich könnte ihn unterfordern. Ich mache sicherlich nicht zuviel, halte das alles gut im Rahmen. Nur wenn er mal 2 Tage keine Waldgang hatte, sondern eben anderweitig unterwegs war habe ich schon ein schlechtes Gewissen...
Vllt. könnt ihr mir ja helfen mit ein paar Tipps und oder eben beruhigen oder bestätigen meiner Gedanken?!

Vorab vielen Dank!!!
 
Dabei
7 Sep 2012
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#2
Bester und einzige Rat: Entspann Dich und fahr runter, dann wird auch Dein Hund entspannt! Chillt u. gammelt! Jeder Hund und Mensch ist mal krank oder verletzt und muss eine Auszeit nehmen. Wenn Du eine Woche mit Grippe im Bett liegst veränderst Du Dich dann negativ? Ich rätsel gerade, wie man sich dermaßen verrückt machen kann... ehrlich gesagt... Was machst Du eigentlich, wenn der sich mal wochen- und monatelang schonen müßte?
Mach ein bisschen Kopfarbeit u. ansonsten: Kuscheln u. auf dem Sofa fläzen!
 
Dabei
19 Feb 2018
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#3
Ja ich gebe dir da völlig Recht! Ich bin allg. was das angeht leider sehr unter Strom. Ich glaube mein Hund ist da ruhiger als ich. Wenn er mal 2 std. schläft und dann wach wird habe ich das Gefühl ich müsste sofort was mit ihm machen. Krank gibt es bei mir selten und wenn rappel ich mich dennoch auf... Lieber leider ich als mein Fellkneul. Ich weiss, ich bin da etwas komisch...
Ich würde das gerne abstellen weil es mich selbst täglich verrückt macht. Aber ich denke dann immer ich habe mich für diese Rasse entschieden, da geht halt kein Tag mal nur rum gammeln und kurz mal vor die Türe... so denke ich und das ist mein Problem.

Was würdet ihr denn so tägl. raten an Kopfarbeit - zeitl.?
 
Dabei
7 Sep 2012
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#4
Eine sehr komische Einstellung und das hat mit der Rasse nichts zu tun! Also meine gammeln und ruhen hervorragend und wenn ich krank bin, bin ich krank.
Kopfarbeit? Zeit? Ja, auf Sofa u. chillen für den Rest des Tages! Wird höchste Zeit, das sich in Deinem Kopf was ändert.
Lies Dich mal hier durch das Forum und vor allem: als Neuling stell Dich bitte erst mal vor!
 
Dabei
19 Feb 2018
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#5
Mag sein dass ich da was in meinem Kopf ändern muss. Dessen bin ich mir sicherlich bewusst. Mir ist auch klar dass ein Aussie eben auch ein Hund ist der seine 12 bis 15 std. schlaf am Tag benötigt. Dennoch ist die Rasse doch etwas agiler als die meisten anderen. Meine Angst besteht einfach nur darin zu wenig zu machen und dann einen unausgeglichenen Hund vor mir zu haben... Ich bin sehr stolz auf den den ich habe. Ich habe viel Arbeit und Zeit investiert und natürlich viel Glück gehabt einen Hund zu bekommen mit solch einem tollen Charakter und Wesen. Dass es mir schwer fällt Tagelang mal nur zu "chillen" heisst aber nicht dass ich es nicht doch tue.

Ich wollte gerne wissen was ihr so tägl. an Zeit in die Kopfarbeit investiert?
30 min. am Stück und das 2 mal am Tag oder wie sind so die besten Varianten um den Hund nicht zu über- oder unterfordern?

Ich mag kein Profi in Sachen Aussieerziehung sein, dennoch habe ich Jahrelange Hundeerfahrung und habe mich sehr intensiv über diese Rasse informiert. Was meinen "Kopf" angeht hat nichts mit Unwissenheit zu tun sondern ist eben eine "Macke" die ich nunmal habe... so wie jeder andere auch seine Macken hat.

Dass ich mich als Neuling vorstellen muss, war mir leider nicht bewusst... werde ich nachholen!
 
Dabei
7 Sep 2012
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#6
So etwas kann man nicht mit einer Art "Stundenplan" festlegen! Denn ein Hund ist ein Lebewesen und sehr individuell. Zweimal am Tag Kopfarbeit? Sind bei uns eher 2x die Woche... Meine Hunde arbeiten am Vieh und wenn es (wie jetzt) mit dem Wetter nicht geht, tja, dann arbeiten sie auch mal wochenlang nicht. Wir gehen 2x am Tag jeweils 1 h spazieren u. am WE auch mal deutlich länger. Sie posen dabei auch regelmäßig für Fotos (gehorsam) u. wir machen mal Kletterübungen oder suchen Leckerli oder einen Dummy, je nach Tageslaune. Aber einen Stundenplan arbeiten wir sicherlich nicht ab. Und ansonsten schlendern wir durch die Natur und die Hunde lesen ihre Zeitung.
Wenn das Wetter schlecht ist, machen wir öfter mal Knobelspiele Zuhause, vor allem Winter. Die beiden lieben es. Aber ich schaue dabei nie auf die Uhr, sondern auf meine Hunde. Wenn ich merke, das der Spaß und/oder die Konzentration nachläßt oder ich selber keine Lust oder Zeit mehr habe, hören wir halt auf.
 
Dabei
19 Feb 2018
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#7
Ja gut das am Vieh arbeiten kann ich meinem leider nicht bieten. Das ist halt schon was tolles. Klar Natur und Zeitung lesen finde ich persönlich am wichtigsten. Was die Kopfarbeit angeht.. ok da war ich mir jetzt einfach unsicher ob ich da evtl. zu wenig mache! Aber scheinbar eher zu viel :eek:
Mir geht es nicht darum einen Stundenplan abzuarbeiten sondern um die Infos von anderen hier. Jeder Hund ist anders, ganz klar. Aber ich erhoffte mir hier einfach nur ein paar Meinungen wie es denn jeder selbst so handhabt. Um einfach eine Richtung zu haben. Es geht mir nicht darum die Dinge dann genauso zu tun. Sondern lediglich um den Austausch. Wie gesagt ich bin nicht unerfahren, aber es ist eben mein erster Aussie. Ich habe sicherlich ganz viel richtig gemacht, sonst wäre er nicht so wie er ist, nämlich eben sehr entspannt und ausgeglichen.
Aber Danke für deine Infos. Ich werde nun definitiv an mir arbeiten, sodass ich mich selbst nicht mehr so unter Druck setze
 
Dabei
19 Jan 2017
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#8
Hey Jarco,

also ich kann Aussiewolf nur zustimmen. Versuch dich zu entspannen. :):):)
Wenn man einen Blick in die Mutterländer von Hütehunden wirft, oder wie der Arbeitsalltag bei einem Schäfer/in ausschaut merkt man, dass wir eher dazu tendieren zu viel mit unseren Aussies als Familienhund zu machen.
Hütehunde sind nicht Stundenlang aktiv und werden noch extra beschäftigt. Ganz platt formuliert sind die Schafe auch irgendwann von A nach B gehütet und der Aussie agiert passiv beim Arbeitsalltag als Begleiter.

Mach dir da nicht so einen Kopf. Wenn er mit dem Pensum ausgeglichen ist, ist doch super. Vielen Aussieneulingen fällt nämlich genau das schwer, dass individuelle Maß an Be- und Entlastung für ihren Aussie zu finden.
Ich verstehe den Begriff Kopfarbeit etwas anders, deswegen finde ich die allgemeine Fragestellung "wie viel Kopfarbeit?" schwierig. Für mich beginnt die Kopfarbeit beim Hund, sobald ich mich mit ihm auf irgendeiner Art beschäftige und auseinandersetze.
Dann beginnt das Hundegehirn zu arbeiten. Allein ein Spaziergang, der für uns ruhig erscheint kann für einen Hund schon Arbeit sein. Dabei wird meiner Meinung nach das normale Schnüffeln und schauen lassen oft unterschätzt. Meine Jungs sind nach einer Stunde Spaziergang mit vielen Gerüchen und Augenarbeit müde und zufrieden. Gestern waren wir zum Beispiel gute zwei Stunden unterwegs. Wegen des guten Wetters waren viele Leute unterwegs. Radfahrer, Jogger, Reiter und andere Hunde. Sie mussten viel auf Kommando arbeiten, durften schnüffeln und zusammen toben. Alles Kopfarbeit. Nur die zwei Stunden- mehr haben wir nicht gemacht. Heute waren wir zum Beispiel nur eine Stunde locker spazieren. Gleich gehts noch in den Garten, etwas Laub harken. Dann dürfen die Beiden durch den Garten tingeln, vielleicht machen wir dabei noch etwas Quatsch und fertig. :) Ich arbeite mit meinen Jungs immer wenn wir unterwegs sind. Im Haus ist Pause, oder Kuschelzeit :eek: Außer ich benötige eine ruhige Umgebung um etwas Bestimmtes beizubringen, aber zu 99% beschäftige ich sie unterwegs oder im Garten. Ansonsten halte ich es wie Aussiewolf, je nach Laune und wie sich die Fellnasen verhalten. :)
Aber das ist alles individuell und jeder Aussie ist anders. Ich denke wenn er wieder gesund ist wird er sich richtig auspowern wollen und auch müssen. Die Zeit ist ja abzusehen, deswegen wird er sich nicht negativ im Charakter verändern. Außer natürlich die Auswirkungen der angestauten Energie. Aber du wirst ihn ja auch wieder so wie vorher beschäftigen. Etwas anderes wäre es wenn er sich für immer zurückhalten müsste...
 
Dabei
19 Feb 2018
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#9
Hallo Farbkraft,

vielen Dank für deine Antwort. Mal deinen Tagesablauf zu lesen ist mir schon eine Hilfe. Ich gehöre leider auch ein wenig zu den Menschen die wohl denken: "Aussie - muss ständig beschäftigt werden"... ich habe mich viel vorab belesen und mir war klar, ich darf es nicht übertreiben. Muss ihn eher ruhig halten um mir eben kein Energiebündel groß zu ziehen. Nur tat ich mir da immer etwas schwer. Das bezieht sich allg. auch nicht nur auf den Hund... ich bin leider allg in solchen Dingen so. Bei meinem Pferd war das nicht anders. Ich habe immer den starken Druck es allem und jedem Recht zu machen. Und eben auch meinen Tieren. =) Ich hab da leider echt voll einen weg =DDDD Aber es wird besser. Ich arbeite daran. Unter der Woche wenn ich arbeiten bin geht meine Mama mit ihm Mittags in den Wald. 1-2 Std. Mittlerweile oder schon seit einigen Monaten bin ich soweit, dass wenn ich dann um 16 Uhr nach Hause komme, ich ihn begrüße, aber dann auch erstmal ICH dran bin (etwas Essen, umziehen, etc.) und dann beschäftige ich mich mit ihm (Hundeschule, spielen oder eben kuscheln). Ich merke es klappt und er ist deswegen nicht anders. Aber es hilft mir das alles einfach nochmal von erfahrenen Aussiebesitzern zu hören. Da schwindet mein schlechtes Gewissen...

Vielen Dank Euch allen =*
 
Dabei
27 Feb 2017
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#10
Hallo Jarco,
ich kann Dich auch beruhigen: Mein Dobby hat gerade eine Kreuzband-OP hinter sich und darf acht bis 12 Wochen nicht von der Leine. Wir haben uns immerhin schon zu 3x10 Minuten spazieren gehen hochgearbeitet in der 3. Woche nach der OP. Yeah! Und Treppen steigen darf er auch wieder.
Ja, sein Wesen hat sich verändert, aber durch die OP. Da hat er offenbar ein Trauma abbekommen. Aber daran arbeiten wir und es ist schon wieder richtig super geworden, er ist weitgehend der Alte. Aber das lag nicht an der Schonung, sondern an der OP (Pflaster wechseln und so, da habe ich Fehler gemacht...). Er darf draußen viel schnuppern und viiieeel beobachten und ab und an fahre ich zu aufregenden Orten, wo wir dann einfach nur etwas sitzen - in die Innenstadt, in den Wald usw. Aber meistens gehen wir einfach nur dreimal täglich zehn Minuten spazieren und den Rest chillt er. Und er ist ein unglaublich temperamentvoller Wusel!
Deshalb, wie die Anderen schon gesagt haben: Alles gut. :)
 
Dabei
19 Feb 2018
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#11
Hallo la.petite.princesse,
vielen Dank für deine Antwort! Das gibt mir wirklich sehr viel Hoffnung. Dann werde ich die Schonung versuchen wirklich knallhart durch zu halten. Ich bin nämlich zw.durch schon mal etwas schwach geworden...
Das mit dem Beobachten ist eine super Idee. Das hatte ich am Sonntag dann auch gemacht. Ab in die Altstadt (die sehr gut besucht ist) - 20 min. spazieren und dann ab ins Kaffee und alles beobachten. Danach war er auch echt platt =)
Das mit dem Trauma nach bzw. während einer OP habe ich schon sehr oft gehört. Eine Narkose ist leider meist sehr negativ. Auch für Menschen. Unbewusst nehmen wir Dinge da raus die uns oft ein leben lang negativ beeinflussen ohne das wir sie merken bzw. wissen woher sie kommen...
Ich selbst habe so etwas auch hinter mir.
Ich drücke euch ganz ganz feste die Daumen dass es deinem Schatz schnell wieder gut geht und ihr wieder richtig powern könnt ;)
Und vielen Dank nochmal!!!
 
Dabei
25 Sep 2016
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#12
Auch ich kann Dir nur raten - entspann Dich. Der Hund wird sich vom Wesen her nicht verändern. Er kann chillen, Du musst es lernen ;)
Am Samstag war bei uns (z. B.) so ein Wetter - es hat den ganzen Tag nur geregnet und gegen Nachmittag geschneit. Mehr als im Garten lösen war nicht drin. Dazu hatte ich keine Lust und unser Hund tat es mir gleich.
Am Sonntag waren wir insgesamt 3 Stunden spazieren. Bei uns ist es jeden Tag anders und es kann eben auch mal gut sein, dass wir aus meiner Sicht mal gar nix machen. Schlafen, fressen, lösen, kuscheln, schlafen, schlafen, schlafen, dösen. Perfekter Tag, auch für einen Aussie ;)
 
Dabei
19 Feb 2018
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#13
Hallo Schlupito,

auch dir vielen Dank für deine Antwort!
Ja ich muss ganz ehrlich sagen dass ich mich schon etwas darauf freue mal mehr ruhe rein zu bringen. Als Jarco bei mir einzog war ich alleine (Beziehung endete kurz vorher nach 13 Jahren - Jarco sollte ein Fellkind für uns sein). Ich entschied mich dennoch ihn zu nehmen und setzte meine ganze Energie darein. Heute bin ich nicht mehr alleine aber habe mir nie eingestehen können wenn ich einfach mal müde war... keine lust hatte und eigentlich einfach nur mal auf die Couch wollte. Ich habe mich selbst immer hinten angestellt. Aber mir wird nun klar dass man eben genau das nicht tun sollte, zumindest nicht täglich und der Hund dadurch auch keine Einbüßen hat. Vllt. war diese Verletzung bei Jarco mein Wecker... Sonst hätte ich mich wohl nie hier so ausgetauscht. Man siehe, auch an schlechten Dingen und Geschehnissen kann man manchmal etwas positives daraus ziehen.
Ich danke euch allen wirklich sehr =******
 
Dabei
31 Jan 2015
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#14
wow, also ich muss gestehen, dass ich bei deinen Beiträgen hier eher denke, dass du zu viel machst.
Also solang dein Hund damit klar kommt und du auch und ihr auch mal entspannen könnt: klar, weiter so. Für mich wäre das zu viel, mehrmals täglich für mehrere Stunden spazieren, dann noch 2 Mal am Tag Kopfarbeit und dann noch 3x die Woche zur Hundeschule... oha! Hut ab, dass du da die Zeit und Motivation für hast. Habe ich beides nicht, und dabei bin ich nur Studentin! :D

Wir machen 2x die Woche Kopfarbeit und gehen 1-2x am Tag (i.d.R. nur einmal; nur momentan zwecks Semesterferien auch mal 2x) große Runden spazieren, ansonsten nur "Frühstücksrunden" von 30 Minuten.
Dabei sind meine Jungs absolut nicht unausgelastet, sondern im Haus eher unauffällig und schlafen viel.

Übrigens: JEDER Hund, ungeachtet der Rasse, sollte zwischen 18 und 20 Stunden am Tag schlafen. Du schreibst oben 12-15. Das ist auf Dauer viiiiel zu wenig. Wenn es MAL so einen Tag gibt, weil es nicht anders geht, ist das okay. Aber das sollte eher die Ausnahme sein.
 
Dabei
10 Jan 2016
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#15
Ich kann dir auch nur raten, fahre selbst mal runter ;) seit mitte November bis Ende Januar war ich hier komplett ausser Gefecht gesetzt und wenn ich schreibe komplett, dann meine ich das auch. Zwei OPs und nach jeder OP hieß es 4 Wochen gar keine Belastung nicht die geringste. Da Yari nicht immer einfach zu händeln ist, hieß das auch, ich kann nicht mal mit ihm spazieren gehen, von Hundesport wollen wir da mal gar nicht sprechen. Kurz, Yari war aufgrund dessen fast drei Monate auf ein Minimum zurück gefahren. Erst jetzt geht so langsam der normale Alltag wieder los.... Er hat es überlebt, leider nicht ganz unbeschadet, denn letzte Woche habe ich die Anfänge (!) eine Leckekzems am rechten Vorderlauf entdeckt, ich hab das ordentlich beim TA abklären lassen und ja es ist sehr wahrscheinlich dass das, das Ergebnis von 3 Monaten langeweile und Unterforderung ist. Aber das waren 3 Monate, ein paar Wochen dürfte normaler Weise doch jeder Hund unbeschadet überstehen. Es ist echt wichtig, dass sie Langeweile lernen, auch weil eben einmal genau solche Fälle eintreten können. Yaris Leckekzem ist auf dem Wege der Besserung, wir halten es zu, dass er nicht lecken kann und ich denke wenn es ganz abgeheilt ist und hier der normale Hundealltag wieder stattfindet ist das Thema durch.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#16
Einer meiner Hunde stolpert von jeher von einer Krankheit in die nächste.
Seit fast drei Wochen gibts für ihn wieder mal Schongang und ja, der ist genervt bis frustriert.
Aber das wird sich auch wieder ändern.
Bis dahin schläft er extrem viel und hat seine Launen, müssen wir halt grade alle durch ;)
 
Dabei
12 Jul 2012
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#17
kann dir auch nur raten dich zu entspannen. mein zwerg hatte sich mit 3,5 monaten den zeh gezerrt und durfte 10 tage nur kurz an der leine raus. war auch ein spass aber nützt ja nix..muß hundi durch
 
Dabei
19 Feb 2018
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#18
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ja ich gebe ja jedem von Euch recht und werde ab sofort etwas weniger machen. Ich dachte ich hätte ihn sehr ruhig erzogen, aber mittlerweile glaube ich da nicht mehr so dran =D zuhause möchte er meist spielen. Das ignoriere ich jetzt dezent und schaue dass er wirklich viel schlaf und Ruhe zuhause hat. Action ab sofort überwiegend nur noch draußen! Ich muss da jetzt sehr viel an mir arbeiten, das ist mir bewusst. Aber ich denke ich werde das schon hin bekommen. Da es mich ja selbst auch sehr entlastet. Mir haben das ja schon einige Leute (in der Familie) gesagt. Aber es hier nochmal zu hören gab mir dann doch den letzten A*** tritt ;) Ich danke Euch wirklich und wünsche allen verletzten Fellnasen, und natürlich deren Besitzer, weiterhin gute Besserung!
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#19
Jarco16: ich kann dir auch nur raten entspann selber. ICH konnte jetzt ehr lange nicht mehr und Lassie war top fit und agil . Trotzdem hat sie es locker 3 Tage auf dem Sofa und die Tage danach mit kürzere Runden ausgehallten. Blieb ihr auch nichts über. Jetzt wo es mir besser geht fordert sie durchaus wesentlich mehr. Sie hat im Moment den Splin alles anzuschleppen damit ich mich mit ihr beschäftigen MUSS. Wenn ich das ignoriere gibt sie auf und chillt wieder.
 
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19 Feb 2018
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Hallo Michaela,

ja ich habe Euren Ratschlägen folge geleistet und es ist alles super soweit. Das Schmerzmittel habe ich 3 Tage früher als empfohlen abgesetzt. Ich wollte einfach schauen wie es klappt. Hatte ihm ja zusätzlich täglich Traumeel gegeben. Und siehe: nicht mal eine Woche und er läuft wieder einwandfrei! Wir machen dennoch etwas langsam.
Vorallem habe ich dadurch gemerkt mich selbst nicht mehr so verrückt zu machen und ständig unter Strom zu stehen. Mir tut das unheimlich gut. Ich bin so unendlich froh hier mal nachgefragt zu haben.
Ja das kenne ich auch =D Jarco kommt oft mit Spielzeug angelaufen =D Manchmal direkt zu uns, auffordernd. Oder er läuft an uns vorbei mit einem Blick der mehr als 1000 worte sagt =D (ja mein Spielzeug... ihr wollt ja nicht also spiele ich jetzt alleine! Ätsch!!!) und egal wann, wenn ich nicht darauf eingehe legt er sich hin und schläft. Ich achte nun auch viel mehr darauf ihm mehr Ruhezeiten zu geben. Eben auch mal gezwungen. Ich glaube ich habe da einfach viel zu viel gemacht und hatte wohl großes Glück dennoch solch einen ruhigen Weg Begleiter zu bekommen =))))
 

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