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Ich brauche dringend euren Rat, bin überfordert

Dabei
21 Feb 2011
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#31
Ich kann dir jetzt wirklich nur raten: Augen zu und durch, bis deine Trainerin Zeit hat. Lieber bis dahin gar nichts machen.
Denn genau diese Unsicherheit spürt dein Hund, das tut weder dir noch ihm gut. Du hast ihn einmal zusammengefaltet (wir sind halt nun mal Menschen und handeln emotional) und nun tut es dir schon wieder leid.......so kann das nichts werden.
Da du das Buch "Hoffnung auf Freundschaft" ja gelesen hast, weißt du auch wie es endet.....

Also beiss die Zähne zusammen, versuche so ruhig wie möglich zu bleiben und lass deinen Hund auch ruhig an der Leine, bis deine Trainerin Zeit für dich hat.
Es ist unmöglich, dir via Internet Tipps zu geben, da niemand sehen kann, wie du das umsetzt. Und wenn du immer überlegst, ob das so auch richtig ist, dein Hund dir immer wieder leid tut, wirst du auf keinen grünen Zweig kommen....tut mir leid, wenn ich das jetzt so direkt sage. Ich bin niemand, der gut um den heißen Brei herumreden kann.

Besser ist es, nichts zu tun, als alles mit Unsicherheit und Fragezeichen zu machen.
Dein Hund braucht eine klare Linie, einen Menschen, der weiß was er will, einen Menschen, der berechenbar ist....sonst kann er sich nicht an dir orientieren und dir nicht vertrauen.
In erster Linie musst DU ins Training, nicht dein Hund.

Ich hab die Tage einen echt passenden Satz dazu auf FB gelesen. Der lautet in etwas so: Die Hundeerziehung selbst ist nicht schwer. Schwer ist es, sich selbst an die ganzen Regeln zu halten.

Edit: wegschicken muss man sich zeigen lassen, das ist nicht ohne. Es gibt Situationen, in denen das eine echt gute Maßnahme ist. Denn.......Distanz schafft Nähe. Und das bezieht sich nicht nur auf das Wegschicken.
Etwas weniger Beachtung, etwas weniger Tamtam um die Hunde hilft jedem....auch dem Hund, denn dem tut dieser "Stellenwert" absolut nicht gut.
 

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Dabei
7 Okt 2014
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#33
Ganz ehrlich?
Ich glaube, du musst erstmal gewaltig an DEINEM Selbstbewußtsein arbeiten.

Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du ihm nicht weh getan hast.
Du hast dich ruckartig zu ihm umgedreht, ihn vielleicht angerempelt?
Und jetzt legt er den Rückwärtsgang ein, wenn du das wieder tust oder ganz allgemein, wenn du auf ihn zugehst?

Falls ersteres der Fall ist und dabei nicht total in Panik verfällt und signalisiert, dass er Angst vor dir hat (er ist unglaublich schwer, schlau aus deinen Postings zu werden. Wie ist seine Körpersprache denn dann?) , dabei die Klappe hält und danach ebenfalls...Tja, aus dem Bauch heraus (wie gesagt, ohne den Hund dabei zu sehen ist es kaum zu beurteilen) würde ich sagen: wo ist jetzt dein Problem? Lass ihn doch den Rückwärtsgang antreten. Er kennt Konsequenz halt nicht von dir und ist jetzt erstmal völlig irritiert und sicher hat er einen Schreck bekommen.
Und?
Ein normaler Hund verzeiht das im allgemeinen und es ist doch das, was du erreichen wolltest.
Er soll dich ernst nehmen.

Sicher kann er das völlig in den falschen Hals gekriegt haben und es nun falsch verknüpfen.
Das kann aber doch niemand beurteilen ohne euch zu sehen und deiner Erzählung nach hast du kein Sensibelchen da.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#34
Also generell hat mir meinen Trainer immer den Tipp gegeben, falls ich mal "böser" werde, dem Hund auch wirklich im Anschluss wieder eine Hand entgegen zu reichen und her zu rufen um mehr oder weniger zu sagen "alles gut zwischen uns".
Sprich also zum Beispiel will er einem Vogel hinterher und ich pfeif ihn (verbal + Schritt auf ihn zu oder so) zusammen. Dann ist er ja erst mal "unterwürfiger", wenn der Abbruch so funktioniert wie ich das will. Und das tut er hoffentlich ;) (Wenn man seinen Hund aber dann 5x pro Spaziergang so anpfeifen muss, muss man natürlich auch wieder überlegen was falsch läuft. Denn das ist natürlich nicht Sinn der Sache und zeigt nur, dass der Hund einen nicht ernst nimmt.)
Und dann habe ich nach einer weiteren Minute laufen (wo Barney meistens ohne mein zutun an meinem Bein läuft) mich immer hingekniet und ihn eingeladen.
Meistens schleicht er dann an meinen Beinen entlang wie ein Kätzchen und wenn ich wieder aufstehe, dann läuft er wieder freudig weiter.
Denn der Hund soll ja nicht Angst vor der Person bekommen, er soll ja nur Situationsbedingt verstehen WAS falsch gemacht wurde und WARUM ich meine Stimme erhoben habe.
Deshalb soll er nicht in Zukunft befürchten müssen, dass ich an die Decke gehe ohne ersichtlichen Grund.
Hab das glaube ich in meinem Problemthread auch mal genauer erklärt ;) (Außer Rand und Band heißt der, kannst ja mal nachlesen, da steht viel zu unserer Entwicklung)
Ich hoffe man versteht jetzt nicht viel falsch, weil das doch sehr knapp formuliert ist. :eek:
 
Dabei
31 Aug 2015
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#38
ja sobald sie aus dem urlaub endlich da ist kontaktier ich sie ja auch. Danke Leonie ich nehm mir jetzt als allererstes mal die Zeit deinen Thread zu lesen. Seine Körpersprache ist nicht 100 % ängstlich aber ich denke es ist eine mischung aus ich kann dich gerade nicht einschätzen, eingeschüchtert sein und aber auch wollen wir vielleicht doch weiter spielen? Also eingeschüchtert trifft es besser als ängstlich aber ich möchte natürlich nicht das er sich vielleicht jetzt noch ein spass draus macht immer vor mir in sprüngen nach hinten wegzuhüpfen.
Nein wehgetan hab ich ihm natürlich körperlich nicht ich hab ihn verscheucht und das evtl einen tick zu hektisch. Ich muss mehr ruhe reinbringen sonst pusht es ihn nur noch mehr. Ja jetzt ist es eben so, sobald er Spielchen spielt und ich es ihm verbieten möchte und ihm das mit meiner Körpersprache deutlich machen möchte rennt er schon weg, also er provoziert, er weiß er darf es nicht, probiert es immer und immer wieder und wenn ich mich umdreh weiß er schon genau wie ich reagiere und deshalb rennt er weg. Und ja da hatte ich ein schlechtes gewissen weil es auf mich wirkt, als würde er dadurch wachsen, klingt blöd aber er wirkt dann wie: "pfff gut wenn du mich nicht brauchst, dann geh ich halt tschüüüss"
Er legt nicht wert darauf mal bei mir anzukommen und zu beschwichtigen oder sowas??? ich weiß das es mir nicht leidtun sollte.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#39
Ja jetzt ist es eben so, sobald er Spielchen spielt und ich es ihm verbieten möchte und ihm das mit meiner Körpersprache deutlich machen möchte rennt er schon weg, also er provoziert, er weiß er darf es nicht, probiert es immer und immer wieder und wenn ich mich umdreh weiß er schon genau wie ich reagiere und deshalb rennt er weg. Und ja da hatte ich ein schlechtes gewissen weil es auf mich wirkt, als würde er dadurch wachsen, klingt blöd aber er wirkt dann wie: "pfff gut wenn du mich nicht brauchst, dann geh ich halt tschüüüss"
Er legt nicht wert darauf mal bei mir anzukommen und zu beschwichtigen oder sowas??? ich weiß das es mir nicht leidtun sollte.
Hast du schon mal überlegt, dich umzudrehen, wegzugehen und dich zu verstecken, wenn er sich so verhält? Zeig ihm, dass nicht du hinter ihm herläufst sondern dass es für ihn wichtig ist, dich zu suchen, bei dir zu sein. Es kann dann auch gerne ein Leckerlie geben, wenn er dich gefunden hat. Das ganze sollte natürlich erst mal in einer sicheren Umgebung (eingezäunter Garten... stattfinden).
 
Dabei
22 Sep 2014
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#40
Also, diese "Habacht-Stellung" ist auch oft ein Mittelding aus "Was willst du denn von mir? Ich geh mal etwas zurück, provoviere aber weiter." So fies es jetzt klingt, aber wir wollen ja nur helfen: er nimmt dich gerade nicht für voll. Meiner war ja auch so und braucht auch jetzt (nicht mehr oft, aber so 1x im Monat bestimmt) ein RICHTIGES Donnerwetter.
Da meine Stimme nicht so tief ist, brauche ich Hilfsmittel: Körpersprache und, was mir immer sehr geholfen hat, eine PET-Flasche. Das Knistern der PET-Flasche sorgt bei meinem für Respekt, was andere mit ihrer tiefen Stimme schaffen (das ist ja leider oft so ein Frauenproblem).

Das Wegschicken an sich ist schon gut: habe ich auch schon gemacht. Danach habe ich mich aber umgedreht und bin weitergegangen. Manche Hunde (aber auch nicht alle; wenn er zu selbsttsändig ist, wird es ihn nicht jucken) verstehen dann die Welt nicht mehr und kleben einem am Popo, weil Frauchen jetzt auf einmal keine Aufmerksamkeit mehr verteilt.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#41
wegschicken muss man sich zeigen lassen, das ist nicht ohne.
Ich bin da absolut bei Gundi! Man MUSS da wirklich wissen was man tut. Wenn man es wirklich durchzieht, dann muss man es sehr ernst meinen und dann - da wette ich - gibt es keinen Hund der das nicht ernst nimmt. Also so ein bisserl wegschicken ist ja noch mal was anderes...

Doch wenn man den Hund so wirklich "aus dem Rudel verstosst" dann nimmt das ein Hund sehr, sehr ernst! Doch dafür muss die Bindung passen, es muss richtig im richtigen Ausmass gemacht werden etc. etc. Man muss den Hund sehr gut kennen und wissen wann es auch wieder gut ist. Weil das kann Hunde regelrecht in Panik versetzen - logisch, die wissen selbst das sie abhängig sind von uns und es gibt nix schlimmeres als wenn man ihnen diese Sicherheit entzieht.
Und da können die größten Macker plötzlich komplett

Wenn man es nicht in diesem Ausmass macht, dann kann man es gleich lassen ;) Weil ich kenne solche, die zwar auch davon gegangen sind beim Hund, doch wenn es zu lange gedauert hat, dann sind sie den Hund suchen gegangen. Tja, der Lerneffekt war dass Frauchen sowieso kommt und einem wieder einsammelt - dazwischen kann man die Zeit halt nutzen ;) Damit ist der Lerneffekt kaputt - wahrscheinlich für immer. Wenn muss man das dann wirklich durchziehen.

Ich denke auch dass in diesem Fall es viel besser ist dass die HH gemeinsam mit ihrem Trainern Lösungen findet. Ich finde das auch immer viel besser wenn man merkt man ist unsicher, dass man sich professionellen Rat vor Ort holt. Wenn man sich ein Bein bricht, dann geht man auch erstmal auf Krücken bis man wieder laufen kann - es wäre absolut bescheuert wenn man mit einen gebrochen Bein stoisch vor sich hinhumpelt.

Insofern - ein guter Trainer, der Dir ein paar gute "Werkzeuge" an die Hand gibt, Dir wieder Sicherheit gibt und Vertrauen in Deine Herangehensweiße - und dann läuft's auch wieder :) Ohne gute Trainer wäre ich auch oft aufgeschmissen gewesen ;)
 
Dabei
31 Aug 2015
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#42
Vielen Dank für eure Tipps! Ich bin froh wenn ihr so ehrlich seit und euch die mühe macht mir zu antworten. Bin schon gespannt was das mit der trainerin gibt. Jetzt mittags das gassi, wir waren 45 Minuten aber dazwischen waren wir an einem wildtiergehege mit pause war wieder total super. Also super für uns. Hatte ihn ständig an der Schlepp und nur 15 minuten auf einer übersichtlichen Wiese ohne leine. toi toi toi wir üben weiter. Das schlimmste ist wohl eher wirklich meine Frustgrenze.. und es ist ganz schlimm so gefrustet heimzugehen.
 
Dabei
31 Aug 2015
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#43
littlebarneyy mich würde noch interessieren. Ich bin jetzt in deinem Thread erst auf der 5 Seite weil ich es immer mal wieder ein Teil lese. Wie ist es mit dem "wegrennen" mittlerweile ? Bei dem Außer Rand und Band thread
 
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7 Nov 2013
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#44
littlebarneyy mich würde noch interessieren. Ich bin jetzt in deinem Thread erst auf der 5 Seite weil ich es immer mal wieder ein Teil lese. Wie ist es mit dem "wegrennen" mittlerweile ? Bei dem Außer Rand und Band thread
Ich kann ihn 99% der Zeit abrufen und wenn das nicht geht abbrechen.
Er bleibt dann stehen, dann ruf ich ihn ab!
Aber seit wir unseren Spaziergang auch umgestaltet haben, ist sein Radius kleiner geworden, er achtet mehr auf mich und der Versuch abzuhauen ist selten Debatte.
Natürlich kam es zwischen rein mal vor, aber meistens auf mein Verschulden.
Zum Beispiel wenn ich am Telefon gequatscht habe oder so ein Mist. Also meine Gedanken wo anders waren!
 
Dabei
7 Okt 2014
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#45
"..wenn du mich nicht brauchst, dann gehe ich halt..."

BITTE vermenschliche deinen Hund nicht derart, denn, so hart das jetzt klingt, würde er wirklich so "denken", Tja...DU brauchst ihn wirklich nicht, ER braucht aber dich.
Und so solltest du ihn vielleicht auch mal behandeln.
Wenn dein Hund sich wirklich verantwortlich fühlt für dich, läuft etwas grundlegend falsch.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#46
Eine Korrektur des Hundes, gerade wenn er aufgeputscht ist u. pöbelt, bringt überhaupt nichts, wenn ich dabei nicht ruhig, gelassen u. souverän bleibe, dann wird der Hund diese Korrektur schlicht nicht ernst nehmen, denn er kann Dich sehr gut lesen. Zudem würde ich grundsätzlich nicht mit Korrekturmaßnahmen arbeiten, bei denen ich die Technik nicht genau kenne u. das entsprechende Timing beherrsche.
Bei einem Hund der mich anpöbelt würde ich auch nicht mit Click u. Lecker arbeiten, sondern ihm dieses Pöbeln ganz klar unangenehm machen u. zwar er der Form, das der Hund sich unterzuordnen hat, also Unterordnungsübungen, wie Platz, Sitz, bei Fuss, Richtungswechsel usw. Und das in einer ruhigen, souveränen Form von mir, den Focus des Hundes auf mich richten.

Macht er mich während des Trainings an: kommentarlos anleinen oder kurz nehmen, aus der Situation rausnehmen u. ggf. falls ich die Ruhe nicht habe, den Hund mal 5 Min. irgendwo anbinden. Tief durchatmen, entspannen u. wieder anfangen. Sobald er das Verhalten wieder zeigt, dasselbe nochmal von vorne. In der Regel begreifen Hunde das sehr schnell!

Was man leider immer wieder sieht (u. auch heute wieder bei uns auf dem Hundeplatz), das der Hund in einer pöbelnden oder maßregelnden Situation noch wie in eine Automatismus mit Leckerchen belohnt wird u. gar nicht wahrgenommen wird, was der Hund dort gerade macht.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#47
Was man leider immer wieder sieht (u. auch heute wieder bei uns auf dem Hundeplatz), das der Hund in einer pöbelnden oder maßregelnden Situation noch wie in eine Automatismus mit Leckerchen belohnt wird u. gar nicht wahrgenommen wird, was der Hund dort gerade macht.
Ja, das stimmt. Im letzten Verein, in dem ich war, wurde zu 99% mit der hardcore Wattebauschmethode verfahren, sprich: Hund macht Theater? Dann lenke ihn mit Leckerchen ab :confused:

Anderes Extrem: mein vorheriger Trainer hat bereits Welpen auf den Rücken gedreht. Auch 1x bei Otis, selbst als er schon Panik in den Augen hatte (anderes Thema: darüber hatte ich schon berichtet).

Ich sehe es genau wie Julia: ruhig und bestimmt. Ich muss mir das selbst oft vor Augen rufen, weil ich eigentlich auch sehr temperamentvoll bin. Das muss man aber lernen! Jetzt, nach 1 Jahr, fahre ich mich erst selbst runter, atme tief durch, überlege was ich überhaupt möchte und dann setze ich es durch. Mittlerweile weiß Otis ganz genau, wann ich es ernst meine (auch, wenn er in einem Alter ist, in dem wieder viel ausprobiert wird).
 
Dabei
31 Aug 2015
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#48
da sagst Du was wahres. Ihr habt alle Recht, ich muss wirklich auch zum großteil an mir arbeiten und wirklich gelassener werden. Wie gesagt meine alte Hündin, kam schon wohlerzogen auf die Welt und dadurch das sie so so der Ruhepool in sich selbst war und ich nicht mal einen Gedanken bei ihr an irgendwas verschwenden musste war ich das auch,... obwohl ich auch sehr temperamentvoll bin. und jetzt treffen zwei so energiebündel aufeinander aber ich seh es mal positiv ist ja auch eine Lernaufgabe für mich mehr Ruhe und Bestimmtheit auszustrahlen, schadet bestimmt im restlichen Leben auch nicht. Ich werd daran arbeiten und morgen kommt meine Trainerin heim, mit der quatsch ich dann gleich mal das sie sich das mal mit ansehen soll solche Macken.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#49
aber ich seh es mal positiv ist ja auch eine Lernaufgabe für mich mehr Ruhe und Bestimmtheit auszustrahlen, schadet bestimmt im restlichen Leben auch nicht.
Genau so ist es, ich hab ganz viel durch die Hundeerziehung gelernt, so blöd das klingen mag.
Ich denke bei Kindern wird das genauso sein, die hab ich ja zum Glück noch nicht ;):D
 
Dabei
29 Okt 2014
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#50
:) Ich finde den Vergleich immer herrlich mit den Kindern. Obwohl er ja stimmt.

Aber bei einem schlimmen, bizzeligen Kind würde nie jemand auf die Idee kommen, es wenn es dann mal 1 Minute ruhig ist ein Keks oder Schoki in den Mund zu stecken :) und bei den Hunden wird halt teilweise schon mit Wattebäuschchen geworfen :)
Ich bin auch für möglichst klare, gewaltfreie Erziehung ... gewaltfrei im großen Sinn.
Aber ab und zu hat ein Kind und ein Hund eine klare Ansage verdient und keinen Keks :)
 
Dabei
31 Okt 2012
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#51
[OT]Das ist jetzt wirklich OT, doch weil es grad so schön passt ;) Ich denke mir des öfteren das Hundehalter ihren Hunde heutzutage viel mehr durchgehen lassen als man es anderen Menschen je erlauben würde.

Es ist mir noch nie mitten in der Stadt passiert das plötzlich ein fremdes Kind auf mich zustürmt, sich von hinten an mich klammert oder mir heftig eine in die Seite boxt und mich dabei lautstark und aufdringlich zum Spielen auffordert und die Eltern dann milde lächeln und sagen: "ach, er muss einfach jeden begrüssen." und abwartend daneben stehen und zuschauen.

Bei Hunden erlebte ich das früher am Grossstadtrand tagtäglich und erntete oft Unverständnis dass ich mit Emma einfach nur meines Weges gehen wollte.

Ich käme nie auf die Idee zu anderen, komplett fremden Leuten hinlaufen, sobald die auf der Bildfläche erscheinen und dann mit richtig viel Körperkontakt die erstmal zu umarmen, Hände zu schütteln, deren Haare zu verwuscheln und gleich mal laut erzählend denen vor lachen auf die Schulter zu trommeln. Da würde sich - glaub ich - auch jeder erstmal erschrecken und man würde mir schon sehr deutlich zeigen oder sagen das mein Verhalten unangebracht ist.

Davon abgesehen das es so ziemlich das letzte ist was ich tun möchte. :p Bei Hunden wird aber gemeint, das es jeder andere Hund toll finden muss wenn er mit Vollgas konfrontiert wird. Jaaaa, es gibt natürlich Leute die dann sagen: "ach, es ist halt ein Hund und kein Mensch!" Doch mal ehrlich - das ist der Punkt! Ich finde Hunde wird teilweiße wesentlich mehr Freiraum zugesprochen und weniger Grenzen gegeben als wir Menschen uns selbst gesellschaftlich zugestehen. Da läuft doch was schief! Und von daher finde ich den menschlichen Vergleich immer gut, um Dinge mal vor Augen zu führen.
Hund bräuchte eigentlich andere Freiräume viel nötiger, doch die sind hingegen wiederrum oft Mangelware. Doch ich finde absolut ein Hund sollte nicht mehr erlaubt sein als Menschen. Natürlich ist das eine Erziehungssache, doch das ist es bei Kinder auch ;) Das jetzt aber wirklich OT und bezog sich nicht auf die Threaderstellerin :) [/OT]

Ich fand gut was Nadine geschrieben hat: "atme tief durch, überlege was ich überhaupt möchte und dann setze ich es durch"

Genau das hat mir eine Freundin damals auch bei Jundhund Emma auch gesagt. :) Nicht persönlich nehmen (!), nicht erwarten das immer alles sofort klappt, sich vergegenwärtigen wohin man möchte und das dann durchziehen. Das ist das allerwichtigste erstmal zu wissen was man überhaupt möchte, was sind die Regeln, welche Erwartungen hat man. So blöd das klingt, das auch mal aufschreiben, damit man immer mal einen Blick draufwerfen kann wenn man grad emotional im "Ausnahmezustand" ist :rolleyes:

Den Du weißt ja eigentlich genau wo Du hinmöchtest, wie Eure Beziehung aussehen soll (gerade wenn Du Dich auf das Buch von Grewe beziehst). Da Du das schon mal weißt, es dann auch nicht persönlich nimmst und eben auch weißt das es eine Zeit dauern kann, wo man viel Tröste-Schoki für sich und viel Verständnis für Gaga-Junghund haben sollte (Verständnis heißt ja nicht das man Dinge hinnimmt oder keine Konsequenz zeigt). Sondern einfach tief durchatmen, Jundhund "neu starten" und ruhig weitermachen dort wo man hinwill :) wie genau, das wirst Du - am besten zusammen mit einem passenden Trainer - herausfinden. Meiner Ansicht nach muss man da auch viel probieren was für eine selbst und für den eigenen Hund passt :)

Seh es einfach als Weg, das wichtige ist das man dranbleibt :) Es braucht eine Zeit bis man zusammenwächst, doch wie man hier in zahlreichen Threads lesen kann: es zahlt sich aus konsequent seinen Weg zu gehen. :)
 
Dabei
7 Okt 2014
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#52
[OT]yukiko, ich musste grad SO lachen bei den Beispielen, obwohl es ja eigentlich traurig ist, weil sie einfach den Nagel auf den Kopf treffen.
Ich hatte letztens direkt zwei 50 Kilo Brummer an mir kleben, der eine schnüffelte völlig ungeniert zwischen meinen Beinen rum und der andere wollte mich tatsächlich besteigen.
Ich dachte ich spinne und habe die Besitzerin angebrüllt, sie solle ihre Hunde mal ganz schnell rufen.
Och , ich würde halt gut riechen.
Hallo?! Sagt die auch, ich sähe halt gut aus, wenn ihr Mann mich vor ihrem Augen begrapscht ? [/OT]
 

Mato

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Dabei
25 Aug 2013
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#53
[OT]ich schmeiß mich weg Yuki, dass vergleich ich auch immer so und Zack merken die meisten, dass es doch Bissl seltsam ist was Hund so darf.

Wobei ich ich auch schon erlebt habe, dass Mato bei mir wAr als kleiner, und eben ein Mensch (erwachsener Mann) sich quasi zu meinem Hund gestürzt hat, ich es grad so mitbekommen hab und mich davor Stelle und frag obs noch geht- die Antwort: "ich will den streicheln." Und ich: "Nein, dürfen sie aber nicht". Antwort: "Hunde sind zum streicheln da, eine Frechheit wäre das" - what!?! Geht's noch??? [/OT]
also das zum Thema nur Hunde haben ne Knall wegen der Erziehung.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#54
[OT]Finn ist auf einem öffentlichen Parkplatz ja auch mal von einem wildfremden Mann hinterrücks umarmt worden, so schnell konnte ich gar nicht gucken.
Der Typ hat mein Problem damit auch nicht verstanden, der Hund wolle doch geknuddelt werden.
Da hab ich dann zu ihm gemeint, wenn er sowas bei einem Kind machen würde, würde man ganz sicher direkt die Polizei rufen.
Ja aber es ist doch nur ein Hund...
NUR! Ein Hund.
Ich war ja echt froh, dass Finn so ein Lamm ist aber ich hätte es ihm nicht verdenken können, wenn er da zugepackt hätte (zu Recht übrigens).
[/OT]
 
Dabei
31 Okt 2012
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#55
[OT] Jaaaaa *LOL* Ich hatte auch schon immer den Plan, wenn mal wieder so ein besonders aufdringliches Mensch (bei Emma als Welpen war es auch ganz schlimm, die wurde ständig angetascht :mad:) oder Tut-Nix Hundewesen auf uns zustürmt und mit Aufdringlichkeit nicht spart, den Spieß einfach mal umzudrehen und mich dem Partner oder männlichen Hundehalter mit der selben Aufdringlichkeit zuzuwenden.

So wie Du mir, so ich Dir :cool: Aaaaber leider, leider sahen die dann immer eher aus wie Helmut Kohl und nicht wie Elyas M'Barek. Bei letzteren würde ich durchaus mal das Experiment wagen, ob Frauchen dann es noch immer so gut findet wenn ich die selbe "Distanzlosigkeit" ausleben wie ihr Hund :eek: [/OT]
 

Mato

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Dabei
25 Aug 2013
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#56
Muahahahaaaa... zu **** Yuki, sei so gut und nim ne Cam mit, sollte das mal passieren *totlach*
 
Dabei
7 Okt 2014
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#57
Es wäre ja einen Versuch wert.
Xy Hundehalter im Test, bewaffnet mit Kamera und Mikrofon live zur besten Sendezeit :cool:
 
Dabei
31 Okt 2012
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#60
[OT]*hehe* besorgt mir einen Elyas M'Barek look-a-like (oder das Original :eek:), Emma bekommt eine Actionkamera um und schon gehts los :D Und dann unterleg ich das noch mit so einer "Sendung mit der Maus" Sprache.
"Das ist Yuki. Yuki mag es nicht wenn andere Hunde auf ihre angeleinte Hündin zustürmen und diese bedrängen. Da kommt Frau Schneider mit ihren distanzlosen Labbi "Tut nix" und ihrem sehr gutaussehenden Mann. Yuki geht dann mal zu dem gutaussehenden Mann und tut dann auch mal "nix". Das sieht Frau Schneider aber anders :p[/OT]
 

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