- Dabei
- 22 Sep 2014
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Hallo alle zusammen,
was habt ihr für Erfahrungen mit Hundetagesstätten gemacht?
Wir handhaben es eigentlich so, dass Otis von mir, meinem Freund und meinen Eltern (wohnen neben an) betreut wird. An 2 Tagen/Monat kann es kritisch werden, so dass er auch 8 Stunden alleine sein könnte; da wird das nicht wollen, haben wir uns eine Hundetagesstätte angeschaut, bei der ich direkt ein schlechtes Bauchgefühl hatte und Otis deshalb dort defintiv nicht abgegeben werde (dann fahre ich ihn lieber zu meinen Schwiegereltern; ist zwar ein Umweg zur Arbeit, aber egal...)
Die Hunde halten sich den ganzen Tag draußen auf. Als Rückzugmöglichkeit steht für alle 18 (!) Hunde nur ein kleines Holzhäuschen zur Verfügung (wie ne Art Gartenhäuschen), das nicht beheizt ist. Unter den Hunden gibt es zwei Chefs (zwei Rüden) die seeeehr dominant waren (die Leiterin musste die beiden erst mal wegsperren, als Otis reingelassen wurde).
Otis ist wirklich sehr umgänglich und geht jedem Streit aus dem Weg. Als die zwei Rüden dazugelassen wurden, hat sich die ganze Meute auf ihn gestürzt (also, wirklich alle 18 Hunde). Otis hat so eine Panik bekommen, dass er abgehauen ist und immer wieder den Weg zu mir gesucht hat; die Chefs haben ihn aber nicht zu mir gelassen. Ich hab dann schon gesagt, dass das jetzt gerade in Richtung Mobbing tendiert, da hat die Leiterin ihn rausgeholt, und die Hunde nur noch langsam schnuppern lassen.
Wir waren eine halbe Stunde da und die beiden Chefs haben einfach nicht von Otis abgelassen. Ich meine: mir ist klar, dass eine Rangordnung (gerade unter Rüden) geklärt werden muss. Aber unser Hund hat NULL Anstalten gemacht: weggeguckt, den Beiden aus dem Weg gegangen, langsam bewegt usw. Und wenn er bei jedem Besuch (wohlgemerkt: 2x/ Monat) die Rangordungsprozedur neu durchlaufen muss, wird das in der Pubertät 100% in die Hose gehen.
Für mich war danach klar, dass ich auf mein Bauchgefühl höre: Otis war komplett überfordert mit dieser Situation. Draußen hatte er direkt Durchfall vor lauter Stress.
Hinzukommt, dass die Leiterin die Hunde füttert, in dem sie das Futter auf dem Gelände verteilt; ich habe ihr gesagt, dass ich das nicht möchte, weil man sich so Hunde erzieht, die den ganzen Spaziergang die Nase auf dem Boden haben und alles nach Fressbarem absuchen.
Tja. Dann wird der Kleine wohl im neuen Jahr bei den Schwiegereltern oder bei einer Freundin (die einen Labi hat) unterkommen; es sei denn, ich kann Homeoffice machen...
Wie siehts bei euch aus? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
was habt ihr für Erfahrungen mit Hundetagesstätten gemacht?
Wir handhaben es eigentlich so, dass Otis von mir, meinem Freund und meinen Eltern (wohnen neben an) betreut wird. An 2 Tagen/Monat kann es kritisch werden, so dass er auch 8 Stunden alleine sein könnte; da wird das nicht wollen, haben wir uns eine Hundetagesstätte angeschaut, bei der ich direkt ein schlechtes Bauchgefühl hatte und Otis deshalb dort defintiv nicht abgegeben werde (dann fahre ich ihn lieber zu meinen Schwiegereltern; ist zwar ein Umweg zur Arbeit, aber egal...)
Die Hunde halten sich den ganzen Tag draußen auf. Als Rückzugmöglichkeit steht für alle 18 (!) Hunde nur ein kleines Holzhäuschen zur Verfügung (wie ne Art Gartenhäuschen), das nicht beheizt ist. Unter den Hunden gibt es zwei Chefs (zwei Rüden) die seeeehr dominant waren (die Leiterin musste die beiden erst mal wegsperren, als Otis reingelassen wurde).
Otis ist wirklich sehr umgänglich und geht jedem Streit aus dem Weg. Als die zwei Rüden dazugelassen wurden, hat sich die ganze Meute auf ihn gestürzt (also, wirklich alle 18 Hunde). Otis hat so eine Panik bekommen, dass er abgehauen ist und immer wieder den Weg zu mir gesucht hat; die Chefs haben ihn aber nicht zu mir gelassen. Ich hab dann schon gesagt, dass das jetzt gerade in Richtung Mobbing tendiert, da hat die Leiterin ihn rausgeholt, und die Hunde nur noch langsam schnuppern lassen.
Wir waren eine halbe Stunde da und die beiden Chefs haben einfach nicht von Otis abgelassen. Ich meine: mir ist klar, dass eine Rangordnung (gerade unter Rüden) geklärt werden muss. Aber unser Hund hat NULL Anstalten gemacht: weggeguckt, den Beiden aus dem Weg gegangen, langsam bewegt usw. Und wenn er bei jedem Besuch (wohlgemerkt: 2x/ Monat) die Rangordungsprozedur neu durchlaufen muss, wird das in der Pubertät 100% in die Hose gehen.
Für mich war danach klar, dass ich auf mein Bauchgefühl höre: Otis war komplett überfordert mit dieser Situation. Draußen hatte er direkt Durchfall vor lauter Stress.
Hinzukommt, dass die Leiterin die Hunde füttert, in dem sie das Futter auf dem Gelände verteilt; ich habe ihr gesagt, dass ich das nicht möchte, weil man sich so Hunde erzieht, die den ganzen Spaziergang die Nase auf dem Boden haben und alles nach Fressbarem absuchen.
Tja. Dann wird der Kleine wohl im neuen Jahr bei den Schwiegereltern oder bei einer Freundin (die einen Labi hat) unterkommen; es sei denn, ich kann Homeoffice machen...
Wie siehts bei euch aus? Was habt ihr für Erfahrungen gemacht?
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