Kennt jemand Lucky?

Dabei
7 Apr 2017
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#1
Hallo Ihr lieben,
ich habe im Januar 2016 einen einjährigen Aussi aus dem Tierheim übernommen. Ich bin bereits die 6. Besitzerin!!! Bekommen habe ich Ihn nur, da ich schon einen schwierigen Aussi gehabt habe. Ich habe gewusst das er schon mal gezwickt! hat und deshalb im Tierheim war, nur hat er sich jetzt zum richtigen Beisser entwickelt. (Level 4) Wir besuchen jetzt eine Verhaltenstherapie, die auch sehr gut ist. Es wäre sehr hilfreich, wenn ich wüsste was dem armen alles in seinem kurzen Leben widerfahren ist. Ich konnte nur einen Vorbesitzer ausfindig machen und der hat mir, sicherlich wohlweislich, keine Auskunft erteilt. Wir sind in München und wo er überall schon war??? Die Vermutung liegt nahe, das er auch nicht aus Deutschland ist.
Er ist sonst ein ganz toller...
Viele Grüße
Lucky und Gitti
 
Dabei
7 Sep 2012
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#2
Es wird Dir nichts nutzen, im nachhinein ergründen zu wollen, warum, wieso und weshalb Dein Hund ist wie er ist... Und oft genug, ist dieses Wissen sogar hinderlich. Die wichtigste Frage ist: wurde Lucky gesundheitlich durchgecheckt und zwar gründlich? Denn oft sind es Gesundheitsprobleme, die zu einem solchen Verhalten führen. Zwicken an sich, ist erst Mal ja nicht dramatisch. Viele Aussies neigen dazu, aufgrund ihrer Anlagen als Arbeitshund. Dies gilt (beim jungen Hund) im Anfangsstadium zu unterbinden bzw. in die richtigen Bahnen zu lenken, denn oft wird hier der Grundstein bei Spielen und Tobeeinheiten gelegt und beim Welpen noch als "witzig und spaßig" empfunden.
Wird darauf nicht entsprechend (mit Ruhe und Konsquenz) reagiert, festigt sich das Verhalten rasch, vor allem, wenn es zum (aus Hundesicht) zum Erfolg führt.

Viel wichtiger erscheint mir hier die Entwicklung zu analysieren, wie ein Hund der vorher "schon mal gezwickt" hat, innerhalb von knapp 1,5 Jahren zu einem richtigen Beisser (was auch immer Level 4 heißt) geworden ist. DAS würde mir am meisten zu denken geben und zwar völlig unabhängig zu der Vorgeschichte. Wann wurde mit der Verhaltenstherapie begonnen u. warum? Wie ist die Einschätzung zur Ursache?
 
Dabei
7 Okt 2014
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#3
Ich sehe das wie Aussiewolf .
Selbst wenn du wüsstest, wie es ihm vorher ergangen ist, würde das für dich zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich rein nichts mehr ändern.
Ob er aus Angst agiert, aus Aggression, ob es im Übersprung passiert oder weil er womöglich Schmerzen hat (bitte einen Blick auf die Blutwerte, insbesondere die Schilddrüsenwerte werfen lassen und einen erfahrenen Physiotherapeuten suchen) sollte eigentlich jetzt! von einem guten Trainer beurteilt werden können, unabhängig davon, was im Vorfeld schon geschehen ist.
Zwischen Zwicken und Beißen liegen Welten , der Grund fürs Zwicken früher muss nicht zwangsläufig der fürs Beißen heute sein.

Richtet sich sein Beißen ausschließlich denn gegen Menschen Eder auch gegen Artgenossen?
Und was genau Level 4 ist würde ich auch gerne wissen :eek:
 
Dabei
22 Sep 2014
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#4
Ist das der Hund, der bei Aussie in Not zu sehen war? Da gab es mal einen mit Beißattacken, der von Besitzer zu Besitzer gereicht wurde.
 
Dabei
7 Apr 2017
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#5
Auch die Blutwerte waren in Ordnung auch die Schilddrüse,
Er ist zu Artgenossen immer freundlich und will spielen, auch wenn es viele Hunde sind.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#7
Klar gibt es Aussie in Not noch: https://www.facebook.com/AustralianShepherdAussieInNot/?fref=ts

https://www.aussie-in-not.at/

Ansonsten hälst Du Dich ja mit Infos bedeckt. Gesundheitliche Ursachen sollten komplett abgescheckt werden nicht nur die Blutwerte! Er kann im Zusammenhang mit Menschen Schmerzen gehabt haben, die zu seinem Verhalten führen/führten. Eine Bekannte TÄ von mir sollte mal eine Goldie Hündin einschläfern, weil sie Menschen gebissen hatte. Zum Glück tat sie es nicht, sondern untersuchte ihn gründlich: Sie hatte einen abgebrochenen Backenzahn u. daher Schmerzen, wenn man sie am Kopf streichelte. Das war die Ursache.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#9
Wie erst meinst Du das es Aussie-in-Not nicht mehr gibt und dann weiß "sie" auch nicht viel mehr und das innerhalb von 15 Min.?
Zumal ich den Hund da nirgens entdecken kann...

Also irgendwie wäre ein paar ausführlichere Kommentare hilfreich...
 
Dabei
15 Jun 2017
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#10
Sechs Besitzer mit knapp einem Jahr??? Das ist schon heftig. Hatten hier in der Nähe jetzt einen Fall, wo ein Hund (kein Aussie) frisch aus dem Tierheim zu Hause ein Kleinkind angefallen und gebissen hat. Da stelle ich mir nur die Frage, warum man einem Kleinkind einen fremden Hund vorsetzt. Und andersrum. Für beide eine schwierige Situation, die dann eben schnell so enden kann.
 

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