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Neue Nachbarshunde gehen aggressiv an/über den Zaun

Dabei
10 Mrz 2014
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#31
Es tut mir echt leid für dich, aber immerhin triffst du wenn es regnet nicht viele Leute und hast Ruhe. Bei uns hättest du heute den Tag nicht nach den Nachbarn richten müssen, da es fast immer geregnet hat. Und immer wenn ich aus dem Haus musste schüttete es wie aus Eimern. Ich drrück dir die DAumen, das dein Problem sich bald in Luft auflöst.
 

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Dabei
7 Okt 2014
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#32
So, grade habe ich Madam dann angebrüllt, warum verflucjt nochmal sie wie blöde daneben steht, während die zwei wie Furien die ganze Länge des Zauns hinter uns her sind.
Tja, die hat offensichtlich Angst!
Sie kam an den Zaun, wollte die Hunde holen und machte einen Satz rückwärts, weil sie so hysterisch waren :eek:
 
Dabei
10 Jan 2016
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#33
Das ist dann wohl ein ganz klarer Fall für einen Hundetrainer, die Dame hat wohl keine Ahnung wie sie ihre beiden zur Raison rufen kann. Vielleicht solltest du Ihr deine Hilfe anbieten? Gemeinsam nach einem Trainer suchen? Ich mein, eine andere Chance wirst du nicht haben, wenn du Frieden möchtest. Sie will ja wohl... kann aber nicht.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#34
Keine Chance, die kann mich vom ersten Tag an nicht ausstehen (alleinerziehend , zwei Hunde, Katzen... Geht gar nicht ^^), deshalb ist ein vernünftiges Gespräch ja auch nicht drin.
Aber sie ist auf jeden Fall das eigentliche Problem.
Ihr Mann kam nämlich auf dem Rückweg raus und wollte gucken, was los ist und siehe da...Die Hunde waren sofort still!
Der musste sie dafür nur kurz ansprechen.
Meine daraufhin auch, ich habe direkt Kekse in sie gestopft und habe Ilai auf unserem Grundstück abgesetzt und bin mit Finn nochmal bis zum Zaun und habe die Hunde schöngefüttert.
Mit genug Abstand und ohne Ilai dabei und vor Allem ohne dieses hysterische Getue von dem Rüden war Finn dann auch relativ entspannt und nahm Leckerli.
Dann kam Frauchen wieder und meinte :"Geht doch" und prompt ging es wieder los.
Da war Finn aber so auf die Kekse fixiert, dass er es ignoriert hat.
Das werde ich jetzt täglich mit immer einem meiner Hunde üben, vielleicht klappts auch irgendwann ohne Herrchen.
 
Dabei
13 Mai 2014
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#35
Hm, hast Du eigentlich einen Anwalt?
In der ganzen Thematik steckt ein gewisses Gefährdungspotential, immerhin scheint hier auch ein latente Bedrohung der öffentlichen Sicherheit vorzuliegen?
Sich juristisch beraten zu lassen, kann nicht schaden. Immerhin kann ein Jurist auch anders mit den Behörden umgehen, ggf. auch etwas Druck machen.
Ich weiss, sowas ist suboptimal. Allerdings scheint die Situation mehr und mehr zu esklarieren und aus der Kontrolle zu geraten.
Ich sehe das auf jeden Fall Handlungsberdarf.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#36
Ja, aber nur einen mit Schwerpunkt Familienrecht ;)

Ich fand das heute ja eigentlich eher positiv, immerhin konnte ich feststellen, dass das Verhalten der Nachbarin eine große Rolle spielt.
Und ich weiß, dass Finn und Ilai nur reagieren.
Jetzt wäre es halt interessant zu wissen, ob die Hunde ohne Menschen überhaupt so abgehen oder die Begegnungen dann sogar einigermaßen friedlich verlaufen , denn das ist ja meine größte Angst...Hunde allein im Garten und Niemand, der hat eingreift, wenn sie tatsächlich über den Zaun gehen.
 
Dabei
13 Mai 2014
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228
#37
Ja, aber nur einen mit Schwerpunkt Familienrecht ;)

Ich fand das heute ja eigentlich eher positiv, immerhin konnte ich feststellen, dass das Verhalten der Nachbarin eine große Rolle spielt.
Und ich weiß, dass Finn und Ilai nur reagieren.
Jetzt wäre es halt interessant zu wissen, ob die Hunde ohne Menschen überhaupt so abgehen oder die Begegnungen dann sogar einigermaßen friedlich verlaufen , denn das ist ja meine größte Angst...Hunde allein im Garten und Niemand, der hat eingreift, wenn sie tatsächlich über den Zaun gehen.
Ok, jetzt plaudere ich mal aus dem Nähkästchen.
Auch unser Grundstück ist komplett eingezäunt, allerdings ist der Zaun gerademal 7 Jahre alt und vermutlich um einiges stabiler.
Trotzdem gehen meine beiden Hunde (Kleinspitz und Aussie) an den Zaun, sobald sich davor irgendwas regt und machen sich lautstark bemerkbar.
Dabei ist es egal, ob es Spaziergänger, Kinderwagen, Leute mit Hunden sind etc.
Der Kleinspitz ist ja rassebedingt ohnhin ein Wachhund, der Aussie terretorial.
Sie passen auf ihr Grundstück auf und das sollen sie auch!
Wir hatten in der Vergangenheit im Ort diverse Einbrüche, u.a. im Nachbarhaus. Unser verstorbener Border Collie hat diesen aber verhindert (Details hierzu tun mal nichts zur Sache). Seither ist diesbezüglich Ruhe und manche Nachbarn sind sogar froh, wenn unsere Hunde im Garten sind und aufpassen, besonders wenn sie im Urlaub sind.
Von daher neige ich eher dazu es laufen zu lassen, bis ich auf dem Plan erscheine und abbreche.
Meine Hunde haben Ruhe zu geben, sobald ich ans Tor gehe, um z.B. ein Paket, eine Zeitschrift o.ä. in Empfang nehmen will, oder wenn unsere Mieterin Besuch bekommt und dieser das Grundstück betritt!
Alles ein Frage der Erziehung und Konditonierung!
Mit meinem Aussie habe ich vor 4 Wochen die BH gemacht und versuche mich (noch) in Obedience.
Der "will to please" unseres Kleinspitz bewegt sich eher im lmaA - Bereich, ist aber gemessen an der Grösse des Hundes nicht wirklich problematisch, sieht man von seinem, bisweilen ausgeprägten "Grössenwahn" ab.
Die Probleme ausserhalb des Grundstücks sind bei beiden Hunden überschaubar und durchaus händelbar, da bei beiden logischerweise eine konsequente Arbeit und Erziehung erfolgt.
Gut, sicherlich liesse sich das eine oder andere besser händeln, aber was soll`s?

Aus Deinem Beitrag lese ich zumindest eines heraus: die Nachbarshunde sind ruhig, sobald der Mann der HH auftaucht, vermutlich weil er eine gewisse Souveränität aufweist und die Hunde dies spüren und akzeptieren. Die Frau allerdings ist eher unsicher und hat (vielleicht) sogar Angst, was die Hunde logischerweise auch spüren und somit ihr neues Frauchen und Terretorium versuchen zu verteidigen.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte mal:
die Frau braucht einen versierten Hundetrainer! Nur wer will ihr das schonend beibringen, zumal das Klima zwischen Euch Beiden schon ziemlich vergrätzt scheint?
 
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Dabei
7 Okt 2014
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#38
Ich glaube, bevor diese Leute einen Trainer holen würden , kämen die Hunde eher wieder weg.
Wir wohnen hier halt auf dem platten Land, Hunde haben bei Vielen noch einen ganz anderen Stellenwert, Tierärzte, Hundeschulen und Trainer sind lediglich teure Erfindungen, die die Welt nicht braucht.
Ich habe mich letztens mal kurz mit der Nachbarin unterhalten, bevor die Hunde einzogen und da hat sie mir erzählt, man hätte ihr bei ihrer verstorbenen Hündin zur Hundeschule geraten, was sie aber total unsinnig fand.
Weil die ja eh nur auf dem Grundstück gewesen sei und sonst an der Leine, die hätte ja nichts "können müssen".
Diese Hündin hat meinen alten Rüden mal gebissen, obwohl der schon auf dem Rücken lag.
Das war dann halt so, Hunde machen sowas, völlig normal.
Und dann hat sie mir mal erzählt, dass die Hündin Besuchskinder gestellt hat und vermutlich auch gebissen hätte ...Wenn jemand bei ihrem Sohn übernachtet hat, musste der nachts mit zur Toilette gehen, damit nichts passiert.
Von daher war von Anfang an klar, dass das vermutlich nicht so super laufen wird, wenn die wieder einen Hund bekommen und ich habe mich wirklich erschreckt, als ich dann gesehen habe, dass es direkt zwei ausgewachsene dieser Größe geworden sind.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#39
Das ist bei denen aber auch so ein antiautoritäres Grundsatzding, ihre Kinder wurden genauso (nicht) erzogen.
Der Sohn hat meinen früher regelmäßig verprügelt, einmal so heftig, dass er grün und blau war .
Ich bin dann rüber und habe den Sohn im Beisein der Mutter zur Rede gestellt.
Nach dem dritten Mal eindringlichen Fragens hat er es zugegeben und wurde in den Arm genommen mit den Worten :"Ich bin ja SO stolz auf dich, dass du das zugegeben hast".
Ich meinte dann :"Äh, hallo?! Und dass er mein Kind verprügelt hat, spielt keine Rolle oder was?"
Sie daraufhin:"Nein , ich kann ihn ja jetzt schlecht dafür bestrafen, dass er eben ehrlich war!"

Seither ist unser Verhältnis leicht gestört :rolleyes:
 
Dabei
7 Okt 2014
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#41
Ja, die sind etwas schräg von ihrer gesamten Einstellung her.
Allerdings denken sie von mir vermutlich aus naheliegenden Gründen genau das Gleiche ;)
 
Dabei
13 Mai 2014
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#42
Bleibt nur zu hoffen, dass nicht mal ein Kind zwischen die "Fronten" gerät... allerdings kann`s dann ganz schnell gehen (mit den Hunden versteht sich)!
 
Dabei
7 Sep 2012
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#45
Mach es doch mal wie sie. Immer wenn sie draußen ist oder zum Auto geht, bellst und schreist Du wie irre und springst am Zaun hoch... aber lass Dich nicht wegsperren :p.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#47
ich hab gestern ein Video gesehen, wie ein Mann dessen Hund einen nennen wir es mal "Zitteranfall" hatte (ich weis nicht was der Hund hatte), Canabisöl ins Maul sprüht und nach einer Minute was das Zittern vorbei und der Hund ganz ruhig. Vielleicht solltest du dir so'n Spray besorgen und Frikadellen damit benebeln, die kannst du den Hunden dann übern Zaun zuwerfen :) vielleicht wirkt's :)
 
Dabei
26 Mai 2015
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#48
Als vernünftigen Vorschlag würde ich wohl tatsächlich mit einem Anwalt sprechen und zur Not die Sache vor ein Schiedsgericht bringen. Willst du jetzt die nächsten 15 Jahre Spießrutenlauf in Kauf nehmen?

Du könntest einen eigenen Trainer zu euch holen, der sich das ganze anschaut, in erster Linie um dir Tipps zu geben wie du beide Hunde ordentlich dort vorbei bekommst, in zweiter Linie damit du einen Profi als Zeugen hast, sollte es mal zum EKlat kommen.

Du könntest deine (verständliche) Wut herunterschlucken und versuchen ruhig, sachlich und freundlich mit den Nachbarn zu sprechen, du könntest ihnen Anbieten Ihnen für ein friedliches nachbarschaftliches Zusammenleben, drei Trainerstunden zu schenken.

Du könntest nach jedem Vorfall einen freundlichen Brief an die Nachbarn schreiben, der höflich, freundlich, wertschätzend und sachlich formuliert ist. Frei von Vorwürfen. Eine Kopie dieses Briefes sendest du per Post an dich und heftest diese ungeöffnet ab. Gut wäre wenn du dir das absenden beider Briefe immer quittieren lässt. Im Ernstfall kannst du darauf verweisen dass du seit langem versuchst die Nachbarn freundlich darauf hinzu weisen dass die Hunde Erziehung.
benötigen. Formuliere die Briefe im Stil deiner Nachbarn, aus der ich Perspektive, beschreibe wie ängstlich, wie beschnitten, wie hilflos du dich fühlst wenn du am Zaun vorbei gehst.

Backe ihnen Kuchen und schenke ihnen Hundebücher, Hunde DVDs wie die große Freiheit, Ausschnitte wo der Rütter "Zaunhunde" behandelt.

Unternimm alles Menschen mögliche was irgendwie freundlich ist. Sei die beste Nachbarin der Welt.

Wenn das alles nichts hilft:

Du wohnst in NRW glaube ich? Wenn die Nachbarn so "Lachs" sind und die Hunde so groß, steht zu vermuten dass sie keine Sachkundeprüfung gemacht haben, du könntest sie "anscheißen"
 
Dabei
13 Mai 2014
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#49
Als vernünftigen Vorschlag würde ich wohl tatsächlich mit einem Anwalt sprechen und zur Not die Sache vor ein Schiedsgericht bringen. Willst du jetzt die nächsten 15 Jahre Spießrutenlauf in Kauf nehmen?

Du wohnst in NRW glaube ich? Wenn die Nachbarn so "Lachs" sind und die Hunde so groß, steht zu vermuten dass sie keine Sachkundeprüfung gemacht haben, du könntest sie "anscheißen"
Wird, meiner Meinung nach, wohl darauf hinauslaufen...
Zu den vorangegangen Beiträgen sage ich mal lieber nichts.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#50
Die brauchen den Sachkundenachweis nicht, weil sie (ebenso wie ich, deshalb weiß ich das) schon vor Einführung einen 40/20 Hund hatten.

Gestern Abend hielt sich der Terror in Grenzen, die Hunde waren mit dem Sohn(17) im Garten, aber wieder an der Schlepp.
Die Hündin hat sich diesmal eher zurückgezogen, der Rüde kam zwar einige Male an den Zaun geschossen, konnte wegen der Schlepp aber nicht bis ganz dran und sichtlich irritiert, dass er keine Verstärkung hatte.
Jedes Mal habe ich meine beiden absitzen lassen und kurioserweise brach der Rüde dann ab, sobald sich meine nicht mehr bewegt haben und drehte ab.
Sofort beim weitergehen wollte er wieder nach vorn, also wieder stehen geblieben, meine beiden belohnt, wenn sie still waren, wieder losgelaufen.
Damit konnte er absolut nichts anfangen, lief dann leise wuffend am Zaun auf und ab und suchte Blickkontakt zum Sohn.
Das machte auf mich den Eindruck, als sei er sich unsicher, ob wir jetzt wirklich eine Bedrohung sind oder er sich den Terror eigentlich sparen kann, da wir ja ganz offensichtlich weder beeindruckt waren noch Interesse an "seinem" Grundstück haben.
Wenn ich meine zwei also jetzt dazu kriege, sich überhaupt nicht mehr beeindrucken zu lassen, besteht vielleicht die Chance, dass ihm das zu doof wird irgendwann.

Das hat mich total an ein Video erinnert, das ich mal gesehen habe.
Da pöbeln sich mehrere Hunde massiv durch ein Tor gan, dann geht das Tor langsam auf (so ein elektrisches Teil, das zur Seite weggeht) und als nichts mehr zwischen ihnen ist, fällt der Gruppe auf der einen Seite des Zauns alles aus dem Gesicht und sie haut ab.

Edit
Hab es auf Anhieb gefunden

https://youtu.be/RxvG9GxwX-U

Gewisse Parallelen waren da gestern vorhanden

https://youtu.be/RxvG9GxwX-U
 
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Dabei
29 Dez 2012
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#51
Das hab ich schon öfter beobachtet, gerade bei Tierschutz Hunden.
Die sind meist eigentlich unsicher, haben gelernt, dass sie durch scheinangriff Erfolg haben und nutzen diese. Setzt du denen einen Hund vor die Nase, der darauf nicht reagiert, wissen Sie oft nicht weiter und gehen dann auch oft weg.
Wir testen daher in der Hundeschule beim erstbesuch auch jeden Hund, gerade wenn ne Agression im Raum steht, am Zaun mit Hunden auf dem Nachbarauslauf. Ist immer sehr spannend ;)

Gesendet von meinem SM-A310F mit Tapatalk
 
Dabei
7 Okt 2014
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#52
Das glaube ich ;)
Mein alter Rüde war in so Situationen absolut souverän und hatte dazu noch die passende Größe von 73cm.
Wenn da jemand pöbeln wollte, guckte der einfach nach dem Motto :"Ja bitte? Wo liegt dein Problem?" und ganz viele Hunde haben dann den Rückwärtsgang eingelegt.

In der Hundeschule habe ich das mal zwischen einem sehr unsicheren Bernhardiner/Husky Mix, Statur vom Berni, und einem steinalten Pekingesen beobachtet .
Der Mix ging ständig kleine Hunde an , scheinbar richtig böse und die sind auch alle schreiend abgehauen, klar, bei der Größe!
Bis auf den Pekingesen, der blieb stoisch stehen, fixierte den riesigen, bellenden Hund und hat irgendwann ganz charamamt gelächelt und urplötzlich legte der Bernhardiner mit eingezogener Rute den Rückwärtsgang ein und hat danach auch immer einen Bogen um den Zwerg gemacht.
Frauchen fiel da wirklich alles aus dem Gesicht :cool:
 
Dabei
7 Okt 2014
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#53
Kurzes Update

Es wird tatsächlich besser.
Der Rüde hat sich einigermaßen eingelebt und entspannt zusehends, der scheint ein fröhlicher , relativ selbstbewusster junger Hund zu sein.
Wenn er allein am Zaun ist, gibt es kaum Stress und ihn sieht auch Finn recht gelassen.
Die Hündin ist extrem ängstlich , geht in ihrer Angst auch lautstark nach vorn bzw. schickt den Rüden.
Der steht erstmal relativ neugierig vorn , dann kommt sie keifend von hinten und daraufhin knallt er mit ihr zusammen in den Zaun.
In dem Augenblick , in dem der Rüde aber mal nicht mitmacht, sackt die in sich zusammen und ist ein Häufchen Elend mit gebleckten Zähnen :eek:
Auf das gemeinschaftliche Pöbeln reagiert Finn wiederum sehr stark.
Ilai quietscht lediglich wie eine alte Türangel, der findet Hündinnen grade alle irgendwie toll .
Im Moment sieht es so aus, dass ich mit meinen immer nur ein paar Schritte gehe, ggf. Finn ermahne, dann stehen bleibe und fürs ruhig sein belohne und den Rüden freundlich anspreche.
Soweit ist alles prima.
Gehen wir dann weiter, kommt die Hündin und der Rüde wird kurz giftig, dann bleiben wir wieder stehen und sofort beruhigt sich auch der Rüde.
Die Hündin bellt dann noch kurz, sobald sie merkt, dass die Unterstützung weg ist, kneift sie die Rute ein, knurrt und drängt sich an den Rüden.


Sogar Frauchen hat sich eben kurz mit mir unterhalten, keine Ahnung, was mit der los war ;), jedenfalls hat sie mir erzählt, dass die Hündin vor ihr auch noch wegläuft und dann wurde selbige durch Mitleid massiv bestärkt am Zaun.
Da wurde es dann natürlich wieder etwas stressig, aber insgesamt kann man das langfristig sicher irgendwie hinbekommen, wenn die Nachbarin mitspielt.
 
Dabei
13 Mai 2014
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#54
Wenn ich Deine letzten beiden Postings einigermassen richtig interpretiere scheint die Situation sich doch zum Guten zu verändern!
Also besteht doch Hoffung...
 
Dabei
7 Okt 2014
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#56
So, das Kapitel Rüde ist durch, dank täglicher Konfrontation und vielen Keksen meinerseits, freut Ilai sich mittlerweile über ihn und Finn geht auch meist recht freundlich hin , auch wenn er ihn nicht zwingend braucht :eek:
Die Hündin ist weiterhin extrem ängstlich , aber pöbelt nicht mehr, so lange wir langsam vorbei gehen und ich sie anspreche.
Allerdings ist jetzt schon die Rede davon, sie vielleicht abzugeben, weil sie vor Allem Angst hat.
Hätte ich ehrlich nicht gedacht, schon gar nicht nach den wenigen Wochen.
Die Hunde verlassen auch quasi nicht das Grundstück und lernen nichts kennen.
Den Tierarzt haben sie auch noch nicht gesehen, obwohl sie wohl ständig Durchfall haben und dem Rüden die Wolfskralle einwächst...Sie fahren nicht gern Auto, war die Begründung.
Sind sie zwar erst einmal bei der Übergabe unter widrigen Umständen, aber warum sollte man das auch üben, ist ja so viel bequemer...:mad:
Die Frau spricht mich immer öfter an und klagt ihr Leid, ich werde ihr demnächst mal anbieten, mit der Hündin und Ilai zusammen spazieren zu gehen.
Die Hündin rennt wohl vor jedem anderen Hund weg, deshalb geht man lieber gar nicht.
Bin mal gespannt, ob sie das Angebot annimmt.

Heute Morgen sah es so aus, die Hündin war hinten im Garten an der Schlepp, weil man sie sonst nicht wieder ins Haus bekommt.

DSC_0823.jpg
 
Dabei
7 Okt 2014
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#57
Übrigens ist die Perspektive blöd, sehe ich grade, der Hund ist um einiges größer als Ilai :D

Da sieht man die Bambusstecken unterm Tor, trotzdem quetscht der sich da manchmal halb drunter her.
Deshalb soll ich meinen Hunden jetzt in seiner Sichtweite keine Leckerli mehr geben.
Auf meine Frage, warum sie das Tor denn nicht vernünftig sichern, meinte die Nachbarin, das sei leicht schräg, da müsste man dann schon was Maßgeschneidertes drunter befestigen und das würde ja was kosten.
Da hatte ich dann keine Fragen mehr und wundere mich auch nicht mehr, dass der mindestens 20 Jahre alte , kaputte Maschendraht nicht ersetzt wird.
 
Dabei
24 Aug 2016
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#59
Traurig... ob das Schicksal der beiden nun besser ist als vor der Adoption kann man auch drüber streiten. Sind die auch drauf reingefallen dass gerettete Hunde “dankbar“ seien? Aber es freut mich dass du jetzt relativ gut dran vorbeikommst!
 

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