Ja, aber nur einen mit Schwerpunkt Familienrecht
Ich fand das heute ja eigentlich eher positiv, immerhin konnte ich feststellen, dass das Verhalten der Nachbarin eine große Rolle spielt.
Und ich weiß, dass Finn und Ilai nur reagieren.
Jetzt wäre es halt interessant zu wissen, ob die Hunde ohne Menschen überhaupt so abgehen oder die Begegnungen dann sogar einigermaßen friedlich verlaufen , denn das ist ja meine größte Angst...Hunde allein im Garten und Niemand, der hat eingreift, wenn sie tatsächlich über den Zaun gehen.
Ok, jetzt plaudere ich mal aus dem Nähkästchen.
Auch unser Grundstück ist komplett eingezäunt, allerdings ist der Zaun gerademal 7 Jahre alt und vermutlich um einiges stabiler.
Trotzdem gehen meine beiden Hunde (Kleinspitz und Aussie) an den Zaun, sobald sich davor irgendwas regt und machen sich lautstark bemerkbar.
Dabei ist es egal, ob es Spaziergänger, Kinderwagen, Leute mit Hunden sind etc.
Der Kleinspitz ist ja rassebedingt ohnhin ein Wachhund, der Aussie terretorial.
Sie passen auf ihr Grundstück auf und das sollen sie auch!
Wir hatten in der Vergangenheit im Ort diverse Einbrüche, u.a. im Nachbarhaus. Unser verstorbener Border Collie hat diesen aber verhindert (Details hierzu tun mal nichts zur Sache). Seither ist diesbezüglich Ruhe und manche Nachbarn sind sogar froh, wenn unsere Hunde im Garten sind und aufpassen, besonders wenn sie im Urlaub sind.
Von daher neige ich eher dazu es laufen zu lassen, bis ich auf dem Plan erscheine und abbreche.
Meine Hunde haben Ruhe zu geben, sobald ich ans Tor gehe, um z.B. ein Paket, eine Zeitschrift o.ä. in Empfang nehmen will, oder wenn unsere Mieterin Besuch bekommt und dieser das Grundstück betritt!
Alles ein Frage der Erziehung und Konditonierung!
Mit meinem Aussie habe ich vor 4 Wochen die BH gemacht und versuche mich (noch) in Obedience.
Der "will to please" unseres Kleinspitz bewegt sich eher im lmaA - Bereich, ist aber gemessen an der Grösse des Hundes nicht wirklich problematisch, sieht man von seinem, bisweilen ausgeprägten "Grössenwahn" ab.
Die Probleme ausserhalb des Grundstücks sind bei beiden Hunden überschaubar und durchaus händelbar, da bei beiden logischerweise eine konsequente Arbeit und Erziehung erfolgt.
Gut, sicherlich liesse sich das eine oder andere besser händeln, aber was soll`s?
Aus Deinem Beitrag lese ich zumindest eines heraus: die Nachbarshunde sind ruhig, sobald der Mann der HH auftaucht, vermutlich weil er eine gewisse Souveränität aufweist und die Hunde dies spüren und akzeptieren. Die Frau allerdings ist eher unsicher und hat (vielleicht) sogar Angst, was die Hunde logischerweise auch spüren und somit ihr neues Frauchen und Terretorium versuchen zu verteidigen.
Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte mal:
die Frau braucht einen versierten Hundetrainer! Nur wer will ihr das schonend beibringen, zumal das Klima zwischen Euch Beiden schon ziemlich vergrätzt scheint?