Noch ein Aussie?

Dabei
13 Aug 2015
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#1
Hallo ihr Lieben,

ich brauche euren Rat. Mir geht nämlich etwas durch den Kopf, was nicht geht. Oder doch? Dafür erzähle ich euch mal eben die Umstände, die wohl wichtig sind zu wissen.

Ich habe seit seiner Welpenzeit einen Aussierüden, kastriert. Er ist jetzt 1/2 Jahre alt und ein absoluter Traumhund. Abgesehen davon, dass er mal etwas zu fressen und mal schmusen möchte, ist er ansonsten absolut nicht jemand, der ständig meine Aufmerksamkeit braucht. Dabei ist es egal, ob er im Haus oder draußen ist.
Im August dieses Jahres ist bei mir noch eine Hündin mit jetzt 19 Monaten eingezogen, die ist anders. Als Notfallhund übernommen, kam sie unterernährt und dauergetresst hier an. Der Stress ist schon viel besser geworden. Trotzdem glaube ich inzwischen, dass sie nie so viel Gelassenheit erreichen wird, um sie z.B. mal einen Tag lang mit in den Zoo nehmen zu können ohne schlechtes Gewissen. Eigentlich wollte ich ja einen weiteren Hund für mein Rally Obedience/ Obedience haben. Bisher macht sie da auch brav mit, aber ein glücklicher Hund sieht eben anders aus. Zuhause ist sie recht cool. Ich überlege aktuell, ob sie dann eben einfach Haus- und Hofhund bleibt. Natürlich mit Spaziergängen auf den bekannten Wegen, aber nicht mehr so vielen Turniergängen usw.

Nun habe ich einen Welpen kennengelernt, der mit sehr an meinen Großen erinnert. Der dickste von allen, verpennt die meiste Zeit des Tages, einfach cool. Genau so war mein Rüde auch, als ich mich verguckt habe. Dieser Welpe ist noch nicht vergeben, und seitdem geht er mich auch nicht mehr aus dem Kopf. Noch dazu kenne ich die Züchterin schon länger und bin absolut überzeugt von ihr, so wie sie auch von mir. :)

Der Welpe könnte Anfang Januar einziehen. Ich selbst arbeite über den Winter nur wenige Stunden von zuhause aus und hätte daher bis mindestens Ende Februar genug Zeit, um sein Ankommen hier zu gestalten. Danach werde ich ca. 30 Stunden pro Woche arbeiten gehen. Während ich weg bin sind die Hunde aber nicht die ganze Zeit alleine, sondern meine Mutter wohnt nebenan und nimmt sie viel zu sich bzw. lässt sie zwischendurch in den Garten.
Ich selbst wohne mit meinem Sohn (10) und den Hunden in einer 55qm Wohnung mit Zugang zu einem großen Garten direkt auf dem Land. Hier ist weit und breit nur Feld und Wald drum herum. Außerdem gebe ich Unterricht in einer privaten Hundeschule, zu dem ich meine eigenen Hunde mitnehmen kann wenn mir danach ist. Und ich bin als Trainer in einem Verein tätig, auch dort kann ich natürlich meine eigenen Hunde mitnehmen.

Nun also die Frage: Bekomme ich noch einen dritten Hund unter? Werde ich ihm gerecht? Mein Bauchgefühl sagt eh ja. Ungefähr alle Nicht- Hundemenschen sagen nein. Was meint ihr? Habt ihr vielleicht schon entsprechende Erfahrungen?
 
Dabei
15 Jul 2014
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#2
Ich habe seit seiner Welpenzeit einen Aussierüden, kastriert. Er ist jetzt 1/2 Jahre alt und ein absoluter Traumhund.
*am kopf kratz* ich glaube da fehlt was oder - 1/2 jahr alt?


das ist denk ich eine frage, die kannst du dir nur selbst beantworten. ich für mich möchte keine 3 hunde haben, 2 find ich super, einer allein ist aber im alltag definitiv leichter zu managen - einfach logistisch - sei es urlaub, lokalbesuch, autokauf... bei zweien habe ich noch das gefühl, ich kann mit jedem mal alleine was unternehmen - oder mein partner nimmt einen und ich den anderen auf einen spaziergang, zur arbeit... mit. gerade für meine althündin ist es wichtig, auch mal einen menschen "für sich alleine" zu haben, sie hat auch schon andere prioritäten beim spaziergang, sie spielt gerne mit cash, aber natürlich nicht mehr so lange und so intensiv... dann wärs auch mal wieder gemütlicher nett mit rumschnüffeln, ausgiebig wälzen usw.


mir persönlich wäre es zu stressig, auch wenn der stress rein nur im kopf besteht zum thema "haben sie alle genug von mir/uns - benachteilige ich keinen... etc."
kommt natürlich auch viel drauf an, wieviel man außer den hunden freizeittechnisch noch macht - hier will auch ein jungpferd bespaßt werden, ich studiere neben der arbeit... etc... es gibt ja auch leute, die mit 4 oder 5 hunden prima zurecht kommen ;)

 
Dabei
4 Okt 2013
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#3
Aktuell hab ich 3 Hunde, finde 2 aber deutlich leichter im Alltag.
Ob später wieder eine Nr 3 einzieht????
 
Dabei
7 Sep 2012
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#4
Letztendlich ist es neben einer Platz, auch eine Zeit u. vor allem Geldfrage.
55qm + Kind + 3 Hunde ist halt schon wenig Raum (Für mein empfinden. Ich habe bei 3 Hunden über 90 qm zur Verfügung). Neben Futter bezahlst Du für alle Hundesteuer (die in vielen Gemeinden mit jedem Hund teurer wird), Futter, Impfen, Wurmkur, Tierarzt. Da kommt ganz schnell auch eine größere Summe zusammen, falls jemand krank oder sich z.B. alle 3 mal Magen-Darm oder Zwingerhusten einfangen.

Und nicht zuletzt ist die Frage, ob Du allen 3 Hunden u. Deinem Sohn auch wirklich gerecht werden kannst, ohne das einer nur Mitläufer ist, sicherlich die wichtigste.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#5
Letztendlich kannst nur du entscheiden, ob du drei Hunden gewachsen bist.
Die Frage ist aber natürlich auch, was machst du, wenn der dritte sich ebenfalls nicht fürs Obedience eignet...zieht dann der vierte ein? ;)
Eventuell braucht deine Hündin auch einfach nur mehr Zeit, sie ist so jung und erst so kurz bei dir, da kann noch viel passieren.
ICH würde zumindest abwarten, auch wenn das natürlich leicht gesagt ist, wenn man sich erstmal in einen Welpen verguckt hat.
 
Dabei
20 Feb 2011
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#6
ich hab 2 Aussies. Hündin 5 Jahre und 2 Jahre. Ich hatte auch schon Hunde (auch Aussies) zu Pflege da. Die waren zum Glück keine Welpen mehr :D und konnten schon einiges. Trotzdem hatte ich das Gefühl meine beide gehen da bisschen unter.
Ich hab kein Kind, wohne in fast 100qm Wohnung auch sehr ländlich direkt am Feld. Und hier zieht erstmal kein 3 Hund ein, zumindest nicht so lange die ältere im Sport aktiv ist. Bin mit 2 Hunden super beschäftigt (Turniere kosten auch Geld). Da schließe ich mich Julia an, was auch andere Kosten angeht.

Ist natürlich schwierige Frage, ich würde auch eher noch warten. Letztendlich ist es aber natürlich jedem selbst überlassen.
 
Dabei
31 Jan 2015
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#7
ich glaube, hier kann dir niemand wirklich dazu raten oder davon abraten, denn wir kennen dich nicht persönlich. Ich persönlich empfinde jetzt so beim Lesen 55qm als zu wenig für 2 Zweibeiner und 3 Vierbeiner, stelle es mir allerdings auch mit 2 Vierbeinern schon sehr beengt vor. Aber auch das ist wahrscheinlich für dich völlig anders, als für mich. Vielleicht siehst du das ja nicht so?

Ich denke, du solltest wirklich auf dein Bauchgefühl hören.
Wenn du am Zweifen bist, solltest du lieber noch warten.
Wenn du eigentlich denkst: Ja mein Gott, das wird schon! Das wird anstrengend, aber auch ganz, ganz toll! ... Dann mach es!
Wenn du dich nur verunsichern lässt, weil ANDERE was anderes sagen: vertrau auf dein Bauchgefühl.

Vielmehr kann ich dazu nicht sagen ;)
Hier wird auf jeden Fall mal eine Nummer 2 einziehen; für mich persönlich kommt eine Nummer 3 nicht in Frage, aber vllt denke ich da in 1-2 Jahren auch anders drüber? :)
 
Dabei
12 Jul 2012
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#8
ich stimme meinen vorrednern zu, vorallem das finanzielle sollte sicher stehen. das ist nämlich ein großer faktor, allein fressen, steuer, versicherungen, TA kosten...

ich möchte auch gern einen weiteren aussie. wenn meine "kleine" etwas älter ist, sprich in 2 jahren vielleicht. und wenn mein mann mit macht. dann wären es vorrüber gehend auch 3, für mich spielt die anzahl keine große rolle. ob ich mit 2 oder 3 hunden spazieren gehe - die strecke ist die gleiche. ob nun 2 oder 3 im weg liegen, ist auch egal. gut, es kommt wohl noch mehr dreck dazu.. aber letztendlich würde es passen. die entscheidung kann dir keiner abnehmen, nichthundemenschen verstehen schon meist 2 hunde nicht...
 
Dabei
13 Aug 2015
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#9
Ich danke euch für eure Antworten.

Natürlich ist mein Rüde schon etwas älter, nämlich 4 1/2 Jahre alt.

Meine Hunde liegen drinnen eigentlich eh nur irgendwo rum- so gesehen würden auch noch fünf Hunde passen. Draußen ist auch mal Action, aber im Haus ist ihr "Ruheraum".

Ich habe jetzt gehört, ein dritter Hund ist sogar besser als zwei. So kann man mit gutem Gewissen mal nur einen mitnehmen und der andere ist alleine zuhause. So handhabe ich das jetzt aber auch. Mal dürfen beide mit, mal nur einer und mal bleiben beide zuhause.

Und ihr habt recht: Als ich meinen ersten Hund holte, machte ich mich total abhängig laut den Nicht- Hundemenschen. Als ich jetzt von meiner Hündin erzählt habe, kam nur noch Kopfschütteln...

Mein Bauch sagt auf jeden Fall Ja. Aber etwas Zeit zum Überlegen gebe ich mir noch... muß mal eine Pro/ Contra Liste machen
 
Dabei
25 Nov 2015
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#10
ich hatte vor dem Aussie drei Berner Sennenhunde 2 Rüden und eine Hündin. heute möchte ich keine drei Hunde mehr haben.
du mußt nur mal ins Krankenhaus kommen oder dein Kind,dann versuche mal auf die schnelle jemand zu finden der auf Kind und drei Hunde aufpasst.
das kann man von keinem Menschen verlangen auch von der eigenen Mutter nicht. auch das muß man mal überdenken.
ich will dir wirklich nicht`s böses aber ich spreche aus Erfahrung.
das deine Wohnung nicht die größte ist finde ich jetzt nicht so schlimm solange die Tiere genug Auslauf bekommen.
wir haben mehr als genug Platz und noch einen großen Garten aber unser Hund nutzt sehr wenig davon.
wenn es dein Herzenswunsch ist noch einen Hund dazu zunehmen wirst du es auch tun, habe es damals auch gemacht da konnte mich keiner mehr von abbringen.
Lg.
Annette
 
Dabei
26 Sep 2013
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#11
Ich würde Deiner 19monate alten Hündin erst mal die Chance geben richtig anzukommen. Das dauert oftmals länger als gerade mal die 4 Monate die sie jetzt bei Dir ist - je nach Entwicklung möchte sie auch nicht einfach nur Spaziergeh- und Hofhund sein.

Ich habe 3 Hunde (2 Aussies 10+7 Jahre, BC 1,5 J.), KEIN Kind, dafür ein großes Haus mit großem Grundstück und trotzdem werden hier zukünftig wahrscheinlich nur 2 oder 4 Hunde leben. Bei 3 ist meistens einer außen vor. Und ja, es ist eine Geldfrage...sei es TA, Hundesteuer, Futter, Urlaub.... Aber auch der Platz im Auto wird enger bzw. muss erst mal da sein. Vorallem wenn man, wie Du, noch ein Kind hat.

Und die Sache mit dem Alleinbleiben...na ja, meine Hunde müssen alle für sich lernen auch mal ganz alleine zu bleiben und das obwohl sie die meiste Zeit dabei sind, wenn auch nur im Auto.

3 Hunde an der Leine sind auch nicht immer lustig, Fremdhundekontakt gibt es hier z.B. kaum bis gar nicht...von der Rudeldynamik mal gaaaanz abgesehen...das kann ein ganz anderes Thema sein als mit "nur" 2 Hunden ;-). 3 Hunde nimmt man nicht mehr überall hin mit - ich käme z.B. nie auf die Idee mit den 3en in den Zoo zu gehen, durch die Stadt zu laufen, ins Restaurant zu gehen usw. Das müssen die nicht (ich auch nicht - habe aber kein Kind das gerne mal eine Ausflug machen möchte ;-)).

Aber da sieht man so einen kleinen Welpling, das Herz sagt "ja" und die Vernunft wird gerne in den Hintergrund gestellt bzw. man malt sich das Zusammenleben schön...das ist menschlich und ich kann es schon etwas verstehen. Ich würde es mir an Deiner Stelle SEHR gut überlegen, wobei wenn ich mir Deine Texte lese, Du Dich glaube ich eh schon entschieden hast ;-).

Und wenn es unbedingt 3 Hunde sein sollen....dann warte noch mind. ein gutes Jahr, warte wie sich der Nothund entwickelt, das wäre dieser Hündin fairer gegenüber....sie braucht noch ihre Zeit und vorallem auch Deine Aufmerksamkeit. Mit ihr hast Du sicher noch genug Arbeit, zieht ein Welpe ein, ist das Hauptaugenmerk bei ihm....!!!! Auch in 2 Jahren gibt es wieder Welpen, an die man sein Herz verliert :).
Bin gespannt wie Du Dich entscheiden wirst ;-).

LG Yvonne
 
Dabei
7 Sep 2012
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#12
Zudem muss man ganz klar sagen, auch dieser Welpe könnte später einfach keinen Bock auf Ralley Obedience & Co. haben. Und was dann? Ich finde immer, das man einen Lebewesen niemals auf seine Vorlieben festnageln sollte.

Meine Züchterin z.B. hat mich vor 5 Jahren ganz konkret gefragt, was ich mache, wenn meine Hündin nicht Hüten möchte oder hier wenig Talent zeigt. Auch wenn sie aus einer reinen Hüteleistungslinie kommt, mit HOF/WTCH Eltern u. weiteren Vorfahren (gerade der HOF-Titel steht ja auch dafür, das dieser Hund sein Leistungen auf die Nachkommen vererbt hat) u. die Wahrscheinlichkeit daher schon ziemlich groß war, das sie am Hüten interessiert u. nicht ganz untalentiert sein kann. Trotzdem fragte sie nach, was dann wäre u. das fand ich schon sehr gut, denn sie wollte wissen wie es um ihre Nachzucht steht, wenn sie "meine Träume u. Pläne" nicht erfüllt/erfüllen kann.

Und eine 19-monatige Hündin mit schlechter Aufzucht usw., die würde ich, wie Yvonne schon schrieb, erst mal richtig ankommen lassen. Und das kann bis zu 2 Jahren dauern, zumal der Aussie eine spätreife Rasse ist u. diese Hündin offensichtlich Nachholbedarf hat.

Und 55qm mögen groß genug sein, wenn die Hunde in der Wohnung überwiegend ruhen. Nur kann es in einem Rudel auch mal wichtig sein, Ausweichmöglichkeiten u. Ruhezonen zu schaffen. Und wenn man Besuch bekommt, gerade Dein Sohn mit Kindern, oder Du mit anderen Hunden, dann wird es schon verdammt eng.
 
Dabei
13 Aug 2015
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#13
Danke für eure Antworten.

Ich habe mich erstmal mit einer Freundin verabredet, sie hatte zweiweilig auch schon drei Hund und hat jetzt zwei. Außerdem kann ich mich bei ihr immer darauf verlassen dass sie klartext redet, egal was ich davon halte. :)

Es geht mir bei meiner kleinen nicht um das Obi an sich. Sie wurde mir verkauft als sehr leistungsbereiter Hund. Wenn sie etwas machen soll tut sie das auch. Sieht dabei nur leider nicht sehr glücklich aus. Daher tendiere ich im Moment eher dazu, sie lieber nicht mehr mitzunehmen. Wenn ihr Leben hier zuhause stressfreier ist, wäre das ihr gegenüber doch fairer.

Ich habe mir seit der Geburt von Chacco mindestens 12 Würfe angesehen, einfach weil ich es spannend finde. Natürlich waren die alle süß, aber nicht einer für mich dabei.
Andere Hunde habe ich übrigens nie zu Besuch, und Freunde meines Sohnes sind gerne gesehen, hampeln aber aus Prinzip nicht mit meinen Hunden rum :)
 
Dabei
13 Aug 2015
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#15
Ach Finnie, mein Bauch brüllt schon nach ihm. Trotzdem: Ich mag mein Hirn nicht ganz ausschalten. Deswegen bin ich auch so froh über eure Einwände. So kann ich mir bei jedem überlegen: Kann ich damit gut leben? Wundert euch also nicht wenn ich hier entsprechend kommentiere, ich freue mich über jeden weiteren Gedanken eurerseits dazu.

Vielleicht findet sich ja noch das passende Argument, mit dem ich mich überzeugen lasse.
 
Dabei
31 Aug 2015
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#16
Ich muss ehrlich gestehen ich hab grad dasselbe Problem, ich hab auch zwei Hunde. Ich hab mich total in unserem Ort in eine Hündin verliebt, 14 Wochen alt - letzte vom Wurf u das mitten in unserem Ort?? Puh..Ja ich würde sehr gerne und mein bauch brüllt auch sehr nach ihr, und ich habe definitiv in meinem rießengroßem Haus mit rießem Garten kein Platzproblem aber trotzdem. Drei Hunde sind ein Wort, bei Ausflügen, im Auto, bei Besuch, zur Erziehung, gerecht werden,Tierarzt, Kosten, Zeit, Kind !! Bei mir ist einzig und allein der größte Punkt die Zeit, ich arbeite derzeit noch Vollzeit - wie soll das gehen? Ich habe jetzt alles wirklich soooo super eingerichtet mit den Hunden, dafür sollte ich dankbar sein und nicht noch mehr fordern, z.B von meinem Chef, es reicht ja schon das ich zwei Hunde mitbringen kann.
Ja es fällt unheimlich schwer aber weißt du was ich denk? Irgendwann kommt der Tag an dem dir ein neues schönes "Schicksal" den Weg kreuzt u das schlägt dann richtig ein. Weißt du was ich meine? Kennst du den Spruch: "Im Zweifelsfall immer nein"!
Erinner dich vielleicht daran, der Spruch passt so oft im Leben (ist jetzt nicht nur auf diese Situation gemünzt) und so oft stimmt er.

und auch ich erinner mich an Ihn, klar sind es irgendwo auch "gesunde realistische Abwägungen" über die wir uns hier unterhalten, aber ich denke wir kennen die Situationen alle im Leben in denen was glasklar ist und da sind wir uns sicher dabei. Und die Überlegungen ..sind zweifel... aber trotzdem stimmt der Spruch, ich möchte jetzt hier nicht der Moralapostel sein oder wie einer klingen aber denk vielleicht mal darüber nach.......
 
Dabei
7 Nov 2013
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#17
hihi, ich stand vor kurzem genau vor der gleichen Frage als es um den zweiten ging... Ich hatte mich eig auch schon längst entschieden, obwohl der Kopf und der Verstand doch immer wieder die Frage eingeworfen haben, ob das so schlau ist... Ich kann also absolut nachvollziehen, wie es dir gehen muss.. Verguckt ist verguckt..
Ich kann dir da wenig zu sagen mit 3 Hunden.. bei mir ist der zweite eingezogen.. ich freue mich über ihn.. aber gerade, weil er absolut kein leichter Hund ist (auch wenn er beim Züchter der liebste von allen war :D), überlege ich schon auch, ob es nicht schlauer gewesen wäre, noch etwas zu warten.. gerade auch, weil mein Großer ja auch noch nicht sooo alt ist und der kleine Terrorzwerg durch den ganzen Terror halt doch VIEL mehr Aufmerksamkeit bekommt und ich viel mit ihm an Problemen arbeite(n muss).
 
Dabei
4 Okt 2013
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#18
PS:
bei mir wars so das ich vorher schon über einige Jahre immer wieder 3 Hunde wenn auch nur unter der Woche ab "Dienstende" bis nächsten Tag "Dienstbeginn" wo ich dafür meinen auch mit abgeben konnte.
Von daher wusste ich schon worauf ich mich für ne absehbare Zeit einlasse.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#19
Ich hätte unglaublich gern einen zweiten Hund, ich hatte fast immer zwei und mit nur einem fehlt einfach irgendwas.
Und Finn täte es so gut!
Ich werde bei dem Gedanken dran auch gerne mal irrational, von wegen, IRGENDWIE passt es dann schon.
Von der Logistik her würde ich es wohl hinbekommen (ich hab ja für den einen schon Niemanden, wenn ich mal krank bin...hab ich für zwei halt auch Keinen...muhaha...Nein , stimmt nicht ganz, im wirklichen Notfall gäbe es jemanden, aber halt nicht mal so zwischendurch).
Bus fahren mit zweien wäre schwierig, aber zu schaffen, wenn es "zwei Finns" wären , das steht aber halt auf einem Welpen nicht drauf.
Also ein ausgewachsener Hund, dann ist es oftmals ein Problemhund und ich bin grade so froh, dass ich keine Probleme habe mit meinem.
Platz habe ich, Zeit habe ich, ich könnte auch zwei durchfüttern.
Zeug genug habe ich noch von Finn, ich bräuchte keine Grundausstattung , Steuer für den zweiten ist hier auch nicht viel teurer, Versicherung zahle ich eh.
Wohnungssuche mit zweien ist sicher schwerer als mit einem, hat aber bereits zweimal im Leben geklappt.
ABER...spätestens wenn beide krank würden und eine aufwendige Behandlung bräuchten, wäre ich ruiniert.
Also bricht mein Traum an dem Punkt regelmäßig ab.
Als alleinstehende Frau mit Kind, kaum noch Verwandtschaft und nur kleinem Freundeskreis ohne Millionen auf der Bank habe ich auch niemanden im Rücken, der da dann einspringen würde .

Aber eine Hintertür halte ich mir offen: stellt irgendwann mal irgendjemand eine arme Socke vor meiner Türe ab, dann lasse ich sie garantiert nicht draußen stehen ;-)
 
Dabei
14 Mai 2012
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#20
Hier soll zwar auch noch irgendwann, wenn es soweit ist, ein Riley-Baby einziehen, aber bei 2 Hunden bleibt es auch, da kann kann ich mich den anderen eigentlich nur anschließen..

Ich persönlich würde mir da wohl am meisten Sorgen um die Kosten machen. Futter, Tierarzt, Steuern, Versicherungen... dazu kommt,dass es so lange nicht mehr hin ist, bis dein Kind in die Pubertät kommt und dann kommen in dem meisten Fällen größere Wünsche wie Handy, Spielkonsole, Klamotten etc., von den anstehenden Klassenfahrten und Unternehmungen wie Kino usw. ganz zu schweigen. Da solltest du in dich reinhorchen, ob du das wirklich finanziell stemmen kannst..
Der nächste Punkt, wo du in dich reinhorchen musst, wäre: würdest du wirklich allen (also 3 Hunden und einem (bald pubertären) Kind) gerecht werden können mit der Aufmerksamkeit? Gerade Welpen brauchen ja doch mehr Aufmerksamkeit. Ich stelle mir das sehr schwierig vor und ich wäre damit auch überfordert.

Netti sagte ja auch bereits, was wäre, wenn du oder dein Kind ins Krankenhaus muss.. im schlimmsten Fall ist deine Mutter nicht da, was dann?

Es ist schwierig zu sagen, wie du dich entscheiden solltest.. Ich habe Respekt vor den Leuten, die Haushalt, Kind(er), Job und Hunde unter einen Hut kriegen und allen gerecht werden können, aber mir persönlich wäre das einfach zu viel, zu stressig und zu teuer.
 
Dabei
18 Jun 2014
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#21
Ich würde Deiner 19monate alten Hündin erst mal die Chance geben richtig anzukommen. Das dauert oftmals länger als gerade mal die 4 Monate die sie jetzt bei Dir ist - je nach Entwicklung möchte sie auch nicht einfach nur Spaziergeh- und Hofhund sein.
Da bin ich gleicher Meinung. Für mich war klar 2 Hunde und altersmässig nah beieinander. Drei wären für mich persönlich zu viel,
Du schreibst die Hündin ist schnell gestresst. Was würde sie zu einem 3. Hund sagen?
 
Dabei
7 Okt 2014
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#22
So, nachdem mir heute wohl allein der Gedanke an einen zweiten Hund ne fette Tierarzt Rechnung beschert hat, nehme ich von der Idee wieder ganz viel Abstand.
*Kopf gegen die Wand haue*
 
Dabei
31 Okt 2012
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#23
Genau, Tierarztkosten... eine Freundin hat 3 Hunde knapp hintereinander altersmässig und hat die letzten 1,5 Jahre 12.000 Euro beim TA inkl. Medikamente gelassen. Hüfte, Schlaganfall, Zwingerhusten, Nieren, Augenerkrankung... und was halt so alte Hunde mit sich bringen. Von der OP Versicherung wurde sie per Jahresende 2014 gekündigt... Diese Summe muss man auch erstmal wuppen und man will ja dann seinen alten Hund ein möglichst beschwerdefreies, lebenswertes Leben bieten. Die Hunde waren schon da und dann kamen erst ihre Kinder - doch es ist halt schon sch*** wenn man statt auf Urlaub mit den Kindern lieber TA Rechnungen begleicht - auch wenn sie natürlich nur das Beste für ihre Hunde möchte und es gar keine Frage ist. Doch jetzt würde sie neben Kindern keine 3 Hunde mehr halten - einfach weil ihre Kinder mal dran sind. Also ich kann jeden nur empfehlen, mal richtig Geld auf ein Sparbuch zu legen für die Hunde und erst dann über einen weiteren Hund nachdenken. Bei mir zieht auch Nr. 2 und ich hab ein eigenes Sparbuch für die Hunde.
 
Dabei
13 Aug 2015
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#25
Die Entscheidung wurde mir sozusagen abgenommen.

Leider gibt es immer wieder Spannungen zwischen den beiden Hunden, die jetzt schon hier leben. Diese gehen so weit, dass ich mich entschieden habe für meine Hündin einen neuen Platz zu suchen. Und bevor da kein passender gefunden wurde, zieht hier kein Hund ein.
Was danach ist, weiß ich nicht. Im Moment versuche ich erstmal, damit fertig zu werden.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#26
Ich hab den thread gesehen und mich ehrlich gesagt gewundert, weil du halt hier noch wegen eines dritten Hundes überlegt hattest.
Meinst du wirklich, das wird nicht noch besser mit den beiden?

Heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit kam mir ein Aussie entgegen, ein extrem heller red tri.
Da habe ich sofort an deine Hündin denken müssen und daraufhin sofort "wenn mir DIE über den Weg laufen würde, das wäre sofort mein Hund..." und dann stand da mittags der Thread und ich dachte, ich spinne.

Ich glaube stark an Schicksal und nächstes Jahr könnte mein Leben eventuell ganz anders aussehen als jetzt und ich würde ernsthaft drüber nachdenken, aber jetzt kann ich ihr nicht gerecht werden und es würde auch an den Finanzen scheitern.
Mein Herz blutet also ein klein wenig mit, wenn auch natürlich nicht vergleichbar mit deinem :(

Siehst du gar keine Möglichkeit , dass sie sich noch besser einlebt und mit deinem Rüden zurecht kommt, wenn du ihr nur noch etwas Zeit gibst?
Ach Mann...
 
Dabei
13 Aug 2015
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#27
Wenn ich glauben würde dass es besser wird, würde ich sie nicht abgeben.

Aber am Freitag abend ist meinem Rüden der Stress wohl zu viel geworden und er ist mir hier umgekippt. Da habe ich dann erstmal fast zwei Stunden beim TA verbringen dürfen.Und das war der Moment, wo ich eine Entscheidung treffen musste.
Als Anmerkung: Es ist noch nicht mal so, dass die beiden sich beißen. Aber er würde sich niemals gegen sie wehren. Diese latente Spannung aber macht besonders ihn irre und ist für uns alle nicht gut.
 
Dabei
25 Jun 2014
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#29
Hallol


Also ich habe ja zwei und ich glaub mir reichts. Ich habe nicht vor mir noch einen zuzulegen. Wenn mit dem Einen was wäre, ja dann würde ich schon wieder nen Zweiten dazu haben wollen.


LG
 

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