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Passt der Aussie? Was heißt auslasten und geistig beschäftigen genau?

Dabei
19 Jul 2013
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#1
Hallo,
ich bin momentan reichlich am informieren über Aussies, da sie es mir total angetan haben, nur wird ja immer wieder gewarnt wie anspruchsvoll sie sind, was meine Mama auch schon zurückgeschreckt hat, wobei sie Aussies auch toll findet. Es ist ja immer die Rede davon, das man sportlich sein muss um den Hund auslasten zu können. Aber wielange muss man genau Gassi gehen und Fahrrad fahren, Agility Training machen oder sie sonst auch geistig beschäftigen?

Wenn wir einen Hund aufnehmen, würde ich morgens vor der Schule kurz eine Runde drehen, dann wäre der Hund an langen Schultagen höchstens bis 14:30 zuhause, wobei meine Mama zuhause ist, bei gutem Wetter könnte sie Terassentür zum Garten aufmachen könnte damit der Hund in den (großen) Garten kann. Wenn ich zuhause bin hab ich Zeit, ich ess dann eben was und dann hab ich genug Zeit um auf die Weiden zu gehen und ihn da toben zu lassen, Ball zu spielen und meine Freundin würde dann ihren Labrador mitnehmen, bzw. beide, einer ist ihrer, einer gehört der Familie zusammen. Wenn wir zuhause sind mach ich Hausaufgaben, verabrede mich oder kümmer mich um meine anderen Tiere, zwischendurch könnten wir dann bei gutem Wetter in den Garten, bei schlechtem im Haus, Tricks üben, hab mir ein Buch mit vielen Ideen gekauft, wo alles erklärt wird, wie man high five, sitz, platz, komm, mach rolle und so weiter beibringt. wenn es abends nicht in strömen regnet geht es nochmal durch den Park, evtl. mit Fahrrad, wenn der Hund das kann, den Deich entlang, einfach durch die Siedlung etc. Wenn ich in die Stadt gehe (und nicht in Geschäfte möchte sondern mit Freunden Eis essen oder so) kommt der Hund mit. Ich kenne einen Verein, da kann man super Agility Training machen, das glaub ich ein oder zweimal die Woche, da würde ich auch gerne hingehen. Ich möchte also wirklich viel unternehmen. Aber ich frage mich ob das für einen Hüte/ Treibhund genug ist? Und ob ich den erziehen kann (bin dann 14)? Ich denke das die Erziehung nicht mit dem Alter zusammen hängt, sondern wieviel man sich dazu schlau liest, um die Sache richtig anzugehen?

Weitere Infos über mich sind in meinem Vorstellungsthread. :)

Was meint ihr, passt das oder eher nicht?
 

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Dabei
11 Nov 2012
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#2
Ueber die Auslastung wuerde ich mir weniger Gedanken machen. Ich wuerde mich eher damit beschaeftigen ob die Rassetypischen Eigenschaften zu dir und deiner Familie passen. Wie sieht es mit Schutz und Wachtrieb aus? Reserviertheit Fremden gegenueber? Jagd bzw. Hueteverhalten? Aussies sind auch nicht ganz leise Hunde und bellen doch gerne mal, waere das fuer euch ok?

LG
 
Dabei
19 Jul 2013
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#3
Naja, das ist schon wichtig, damit der Hund uns nicht an die Decke geht. Schutz & Wachtrieb wäre okay, solange das nicht ausufert, da in unserer Siedlung in letzter Zeit öfter eingebrochen wurde, da fühlt man sich mit einem Aussie schon sicherer als mit einem Chi. Reserviertheit Fremden gegenüber sehe ich nicht als Problem, das bekommt man mit guter Erziehung doch sicherlich in dem Griff (?). Wäre auch ganz gut, wenn jemand einbricht und der Hund kommt freundlich an und lässt sich streicheln ist das für die Einbrecher wohl nicht so einschüchternd :p. Jagd und Hüteverhalten ist halt so eine Sache, frei laufen lassen, sollte schon mit drin sein, vorallem wenn auf der Hundewiese getobt wird, aber das ist wohl auch wieder Erziehungssache? (Gibt es zum Thema Erziehung ein empfehlenswertes Buch? ).

Wenn es klingelt und das kurz gemeldet wird, ist das okay, sofern dann auch mal wieder Ruhe einkehrt, auch erziehungssache z.T.?
 
Dabei
7 Jun 2013
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#4
hallo, also von der Auslastung her würde ich mir auch nicht viele Gedanken machen, die Sache ist nur die das in deinem fall auf jeden fall die ganze Familie dahinterstehen muss , da sich deine Interessen auch vlt nochmal verändern wie Disco, freunde, schule ect. damit möchte ich nicht sagen das du den Hund vernachlässigen wirst sondern lediglich das gerade derjenige der die meiste zeit dann mit dem Hund zusammen ist auch voll dahinterstehen sollte und auch bereitsein sollte konsequent zu sein. da diese Hunde gerne ausprobieren was sie dürfen und was nicht.
 
Dabei
16 Jul 2013
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#5
Hey du,

Als erstes: ich kann deine Situation so so gut nachvollziehen. Ich wollte auch ab ca. 12 UNBEDINGT einen Hund haben, habe mir Gedanken gemacht, etc. Mit 15 bekam ich dann meinen ersten Hund.
Heute muss ich sagen, dass das definitiv zu früh war, zumindest in meiner Situation.

Mache dir bitte auch Gedanken: was wird aus dem Hund, wenn du mit der Schule fertig bist? Was, wenn eines Tages (doch) andere Dinge wichtiger werden?
Ich weiß, heute siehst du das alles noch so, dass sich die Dinge, und deine Interessen NIE verändern werden. Natürlich kann das sein. Aber sicher kann man sich dessen nicht sein, finde ich.
Wer wäre denn der "Hauptverantwortliche" ?
Ich denke, wenn z.B. deine Mutter die Hauptverantwortung tragen würde, und der Hund ganz sicher bei einem Perspektivwechsel deinerseits in ihrer Verantwortung stünde, sie die Zeit für ihn hätte/ sich nehmen würde, ihn auslasten würde, etc. , dann stünde dem vielleicht nichts im Wege. Ansonsten würde ich an deiner Stelle noch warten. Sorry, dass ich dir das sagen muss. Ich weiß, das hörst du jetzt nicht gerne.

Auslastung bedeutet nicht nur körperliches auslasten. Der Hund braucht auch arbeit fürs Köpfchen ;) Meiner Meinung nach reicht Agility 1x bis 2 x die Woche allein nicht aus. Ich mache mit meinem Jack Russell auch Agility, ca. 2 - 3 x die Woche, zusätzlich übe ich noch Tricks mit ihr, meistens täglich. Sie ist jetzt 9 Jahre und kommt mit diesem Pensum wunderbar zurecht. Da mein Aussie noch ein Welpe ist, kann ich noch nichts genaueres sagen. Aber du solltest dir auch die Frage stellen: kannst (und willst) du das ein Hundeleben lang durchhalten, und das TÄGLICH? Auch, wenn du aus persönlichen/ beruflichen (o.Ä.) Gründen sehr eingespannt bist?

Also, das sind nur meine Gedanken.

Wünsche jedenfalls alles gute!
LG
 
Dabei
19 Jul 2013
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#6
Danke erstmal für eure ganzen Antworten!

WENN wir einen Hund im nächsten Jahr aufnehmen, wird meine Mama natürlich dahinterstehen und ihn behalten wenn ich ihn irgendwann nicht mehr behalten kann, sie würde NIE einen Hund anschaffen ohne sich 100 % sicher zu sein das wir das hinbekommen, als ich 4 war (2004) hat sie sich ihren Kindheitswunsch erfüllt, und eine Hündin (Pitu :) ) geholt. Als Welpi sie war sofort mein Schatzi :D. Im selben Jahr begann sie dann ihr Studium nachzuholen, wir haben in einer Kleinen Wohnung gelebt, und ich war noch ein Kleinkind. Am Anfang hat alles noch irgendwie auf biegen und brechen mit abends 1 Stunde Gassi gehen geklappt, Pitu war ein Cairn Terrier / Yorkshire Mischling, sie war praktisch ein winziger Aussie, die Power in Person, die war nie ausgepowert. Später wurde es immer schwieriger und Pitu kam viel zu kurz, war täglich lange alleine zuhause, und hat somit angefangen sich zu langweilen und gejault, gebellt und es hat keinem von uns mehr Spaß bereitet. 2008 hat Mama sie dann eine 50 jährige Arbeitslose (hat den Tod der Mutter nicht verkraftet und war daher in Frührente) Frau gegeben, die so ein Powerpaket als Ablenkung wohl super gebrauchen konnte und den ganzen Tag Zeit hat. Mir hat Mama das erst erzählt, als Pitu schon in der 3 Stunden weit entfernten Stadt war, da hab ich Jahrelang hinterhergetrauert, mindestens 2 oder 3 Jahre.

Also meine Mama würde das nie mehr voreilig machen, weil sie das auch nie wieder machen möchte, einen Hund abzugeben.

Und was ist mit geistigen Auslasten gemeint? Ich dachte etwas beibringen wie Tricks oder Suchspiele und apportieren?
 
Dabei
15 Mai 2012
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#7
Naja, das ist schon wichtig, damit der Hund uns nicht an die Decke geht. Schutz & Wachtrieb wäre okay, solange das nicht ausufert, da in unserer Siedlung in letzter Zeit öfter eingebrochen wurde, da fühlt man sich mit einem Aussie schon sicherer als mit einem Chi. Reserviertheit Fremden gegenüber sehe ich nicht als Problem, das bekommt man mit guter Erziehung doch sicherlich in dem Griff (?). Wäre auch ganz gut, wenn jemand einbricht und der Hund kommt freundlich an und lässt sich streicheln ist das für die Einbrecher wohl nicht so einschüchternd :p. Jagd und Hüteverhalten ist halt so eine Sache, frei laufen lassen, sollte schon mit drin sein, vorallem wenn auf der Hundewiese getobt wird, aber das ist wohl auch wieder Erziehungssache? (Gibt es zum Thema Erziehung ein empfehlenswertes Buch? ).

Wenn es klingelt und das kurz gemeldet wird, ist das okay, sofern dann auch mal wieder Ruhe einkehrt, auch erziehungssache z.T.?
Also ich antworte hier mal so gut ich kann, falls das jemand anders sieht, bitte berichtigen :)

Was die Reserviertheit betrifft... Die gehört zum Aussie und ist auch gewünscht und erfüllt natürlich einen Sinn und Zweck. Wie jedoch die Ausprägung beim einzelnen Hund aussieht, das muss man individuell betrachten. Da müsstest du dir erstmal klar werden, was du möchtest... Meiner bspw. ist ein sehr offener Vertreter seiner Rasse und liebt jeden heiß und innig. Mittlerweile muss er aber zum glück nicht mehr jedem "grüß gott" sagen und seine reserviertheit zeigt sich eben anders.. er ist freundlich, aber nicht mehr überdreht.
Jedoch gibt es auch andere AUssie, die einfach null Bock auf irgendjemand anders haben. Die keine anderen Menschen als ihre Familie brauchen. Die unter Umständen (in Kombination mit schutz- und wachtrieb zb.) auch nicht allzu einfach zu handeln sind, je nach Situation. Allerdings bieten hier die Elterntiere und vorfahren des Hunde ganz gute anhaltspunkte und das kann man mit dem Züchter besprechen...

Das mit dem Jagd- und Hüteverhalten...
Das gehört ebenfalls zum Aussie, der Hütetrieb ist letztlich ein umgeleiteter Jagdtrieb und je nach Hund kann der auch ganz stark durchbrechen. Es gibt auch Aussies die man schlecht im Wald von der Leine lassen kann. Selbstverständlich kann man mit Erziehung einiges erreichen, aber der Hund bringt eben ein gewisses Startpaket mit.

Meiner meldet daheim ausschließlich wirklich wenn ordentlich was los ist :D Also kurz vorm brennen :D:D Ansonsten ist er ruhig. Das ist natürlich auch erziehungssache, allerdings wird ein Hund mit mehr Schutz- und wachtrieb auch ein bisserl mehr melden als einer, der kaum einen besitzt...

Die Frage ist also ob ihr dieses Paket "aussie" wirklich haben wollt und damit arbeiten wollt..

Vielleicht erzählst du mal was du/ihr von eurem zukünftigen Hund erwartet und was er unbedingt mitbringen sollte. Damit meine ich jetzt nicht Hundesport, ich find, wenn man den richtigen Sport für seinen Hund findet, dann kann man das mit jedem vierbeiner machen :)
 
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1 Okt 2012
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#8
Bei uns:
Geistigen Auslastung: Trickdogging und Dogdancing
Körperliche Auslastung: Joggen , THS oder ca. 3 Stunden Gassi (auf den Tag verteilt) / Wenn wir THS haben oder joggen gehen , gehen wir nicht so lange Gassi.

Unser Tagesplan (mit 1 Jahr) sieht zur Zeit so aus:
Morgens gehen wir ca. 30 - 60 Minuten Gassi und danach gibt es Futter, mittags gehen wir wenn es sehr warm ist nur eine kleine Runde raus, ca. 15 Minuten. Nachmittags gehen wir je nach Wetter entweder auch nur kurz raus oder eine halbe Stunde. Im Sommer ist es Simba immer zu warm und er hat kaum Lust bei der Hitze Gassi zu gehen und verbringt dann die Mittagszeit gerne auf den kalten Fliesen im Haus. Abends geht es dann nochmal 1 - 1 1/2 Stunden raus. Dann gibt es wieder Futter und gegen 22-23 Uhr gehen wir nochmal eine kleine Runde , damit er die Nacht gut durchhält. Außerdem gibt es 2-3 Mal am Tag eine Trainingseinheit von 5-10 Minuten und ab und zu lasse ich ihn durch Suchspiele oder durchs Training sein Futter erarbeiten. Am Mittwoch und am Samstag gehen wir in die Hundeschule. Mittwochs ist ab 16 Uhr für 1 Stunde Turnierhundesport und danach gehen wir alle gemeinsam mit unseren Hunden spazieren. Am Samstag beginnt die Hundeschule 14 Uhr und wir machen Grundausbildung/Begleithundeausbildung , dann gehen wir wieder spazieren und danach fängt das Training für den Turnierhundesport an. Allerdings werde ich (wahrscheinlich) bald die Hundeschule wechseln , da ich eine bessere in meiner Nähe gefunden habe die auch Dogdancing und Trickdogging anbietet. Derzeit mache ich das nur zur Auslastung und ohne Trainer zuhause. Wenn das Wetter stimmt, es also nicht zu warm und nicht zu kalt ist gehe ich auch mal joggen und nehme Simba mit. Das machen wir dann anstatt einem Spaziergang.
Den Tagesplan würde ich natürlich individuell an den Hund anpassen, je nach dem wie man ihn gut auslasten kann ohne ihn zu überfordern.

Achso und gaaaaaaaaaaaaaanz wichtig: Im erstem Jahr muss der Hund Ruhe lernen! Sonst hast du einen überdrehten, den ganzen Tag rumspringenden Hund. (in unserer Hundeschule ist so einer)
 
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19 Jul 2013
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#9
JoDi ; hab ich auch schon gelesen das man es anfangs nicht übertreiben soll, damit der Hund nicht hyperaktiv wird.

Rumo; meine Mama hat keine großen Ansprüche, sollte das Haus bewachen vor Einbrechern, oder uns zumindest das Gefühl vermitteln das er es könnte ;D. Meine Ansprüche wären halt ein größerer sportlicher Hund mit dem man viel Trainieren kann (Agility, dogdancing, flyball, radfahren). Schäferhunde sind schon rausgefallen, Golden Retriver fand meine Mama toll, aber die sollen ja einen besonders extremen Eigengeruch haben, und nicht sehr viel genügsamer als Aussies sein, wurde uns so berichtet. Dann war noch der Wolfsspitz drin, der gefiel mir letzt endlich jedoch schon von der Haarpracht nicht mehr so, die man im Sommer wohl ständig schneiden darf? Eurasier hab ich mir noch nicht so genau angesehen, das möchte ich noch machen. Aber der Aussie, vom äußerlichen wie "innerlichen" mein absoluter Favourite. Letzten Sommer haben wir auch täglich einen in der Stadt begegnet, das war ein TRAUMHUND. :)
 
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25 Mrz 2013
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#10
Hier mal mein Senf dazu:

Also ich finde, das super, dass du hier deine Fragen stellst und deine Art mit den Antworten bisher umzugehen und auch die Tatsache, dass du dich bereits über einige andere Rassen informiert hast spricht dafür, dass du nicht von heute auf morgen auf die Idee kommst wieder einen Hund zu wollen.
Was mich etwas "stört" - aber vielleicht hast du den Schwerpunkt auch etwas falsch ausgedrückt, ist dieses "Wachhund-Ding" ... es kommt etwas so rüber, also wollte deine Mama einfach einen Wachhund. Und da würde ich dir keine Rasse empfehlen, denn ein Hund sollte mMn in einer Familie eine ganz andere Rolle haben. Das ein Hund im Haus die beste Alarmanlage ist, trifft natürlich meistens zu und schreckt ab.

Ich glaube (und ich bin ja erst seit 4 Monaten Besitzerin eines Aussies), dass man viele Dinge durch Erziehung "in den Griff" bekommen kann. Viele Sachen sind aber einfach Rassetypisch und treffen deshalb auf die meisten seiner Art zu. So sind Aussies wohl meist sehr gelehrig, haben einen hohen "will-to-please".. sind aber nicht immer die typischen Familien Kuschelhunde (was auf meinen nicht zutrifft hihi)... es kann natürlich immer anders kommen, aber man sollte sich dessen bewusst sein, dass er nicht als Familienhund gezüchtet wurde.
Ich finde ausserdem, dass wirklich klar sein sollte, dass die Verantwortung für den Hund in letzter Instanz bei deiner Mutter liegt. Sie kann eher planen wie ihre Zukunft aussieht, aber auch dass scheint ja bei euch besprochen worden sein.

Ich kann nur immer wieder sagen, es ist keine einfache Rasse. Ich liebe meinen Kleinen über alles.. aber es war schon bis jetzt viel Arbeit. Ich kenne keinen Aussie ohne Macken und es braucht viel Energie, Zeit, gute Nerven und Elan zu DEM Team heranzuwachsen, dass man sein möchte. So ist zumin meine Erfahrung bis jetzt.
 
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19 Jul 2013
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#11
Danke Isabella :). Ich informiere mich schon länger über Hunderassen, angefangen habe ich mit 11 Jahren, da hab ich mich in Chihuahuas (große gesunde) verguckt, war am Ende für mich aber doch nicht so richtig Hund, dann kam ich einige Monate später auf den Wolfi, und so ging es 2,5 Jahre weiter, bis heute, wo meine Mama einverstanden mit einem Hund ist, sofern sich an meiner Ordnung und Zuverlässigkeit im Haushalt was ändert. Sie ist sicher das ich mich um den Hund kümmern werde (wie um meinen restlichen Zoo :D) aber hat Sorge, das wenn z.B. ich überall meine Sachen im Haus liegen lasse weil ich keine Lust habe sie aufzuheben, das ich später vllt. auch keine Lust habe mit dem Hund im Winter in der Früh rauszugehen. Das versuche ich jetzt in den Griff zu bekommen,mehr im Haushalt zu helfen, damit sie sich auf mich verlassen kann, aber mir fällt das ehrlich gesagt schwer ;-/

Also versteht mich nicht falsch, meine Mama möchte mich mit einem Hund nicht dafür belohnen, das mein Zimmer tiptop ist, sie denkt nur, das wenn ich da Zuverlässiger werde, dass sie sich auch allgemein mehr auf mich verlassen kann. Sie möchte auch einen Hund, nur halt nur, wenn der Rest läuft. Sie meinte z.B. das wenn überall die Katzenhaare rumfliegen, weil ich nie sauge, müssen da nicht noch Hundehaare zu kommen (als Beispiel) ich soll erst das eine in den Griff kriegen, bevor wir was neues starten.

Meine Mama möchte einen Hund nicht als Wachhund, sondern einen Familienhund, es geht darum das wir uns dann sicherer fühlen wenn ein Hund mit im Haus ist, als wenn dann unsere Kamfschmuserin in Form von Katze ankommt, wenn jemand einbricht ;)
 
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7 Mrz 2013
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#12
Ohne Dir jetzt zunahe treten zu wollen, möchte ich noch einen anderen Aspekt einbringen :)
Der Aussie ist nicht gerade bekannt dafür, dass er so auf Kinder steht

Meine kommt zum Beispiel mit Kindern klar, aber ich würde es mal so ausdrücken - sie sieht Kinder nicht als vollwärtig an und würde sich nie von einem Kind etwas sagen lassen (sie holt zwar das Spieli, welches von einem Kind geworfen wurde, aber sie würde es niemals einem Kind so einfach überlassen)
Ist aber vielleicht auch Gewohnheitssache bzw. Erziehungssache.

Hast Du denn noch kleinere Geschwister?
Das sollte nämlich auch berücksichtigt werden in der Wahl des Hundes

Ich meines das jetzt wirklich nicht böse (kenne Dich ja persönlich nicht) - falls das jemand anders sieht, bitte korrigiert mich ;)
 
Dabei
11 Nov 2012
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#13
Ich wuerde mir ueberlegen ob ich die rassetypischen Eigenschaften wirklich moechte und haendeln kann, und ob das wirklich zu mir passt.
Aussies sind toll, keine Frage, aber sie sind oft nicht die easy Begleiter die sich viele vorstellen.

Und wie sagte mal jemand zu mir "Genetik laesst sich nicht bescheissen!"
Ich kenne viele unterschiedliche Typen von Aussies, manche lieben Menschen, manche lieben nur ihre eigenen Menschen und manche lieben aus ihrer Familie nur eine Person!! Manche sind super mit anderen Hunden und manche moegen andere Hunde ausserhalb ihrer Familie absolut nicht! Manche leben ganz gut in der Stadt und manche sind fuer ein Stadtleben absolut ungeeignet. Aussies haben nicht immer das stabilste Nervenkostuem, ueberdrehen schnell und reagieren oefter auch mal ueber. Ich persoenlich empfinde sie deutlich reaktiver als Golden Retriever.

Meine Aussiehuendin z.B. braucht keine fremden Menschen oder fremden Hunde in ihrem Leben. Ihr reichen die, die sie kennt. Fremden Hunden gegenueber wird sie durchaus auch mal giftig. Fremde Menschen findet sie auch eher ueberfluessig. Sie Wacht und Schuetzt ist dabei aber niemals kopflos. Fuer Hundesport ist sie nicht zu begeistern, sie huetet und jagt, das liebt sie. Jagen darf sie nicht, ich habe da mit ihr viel arbeiten muessen. Mit meiner Huendin huete ich regelmaessig.

Mein Aussieruede ist fast das komplette Gegenteil. Er liebt fremde Menschen und Hunde. Er Wacht und Schuetzt fast gar nicht und macht alle arten von Hundesport, aber er ist deutlich Kopfloser, durchgeknallter und schwieriger zu haendeln als meine Huendin. Er jagt nicht und huetet auch nicht wirklich gut.
Er wuerde Einbrechern helfen den Fernseher zu finden und freut sich ueber alles und jeden ueberschwaenglich und nervig.
Dafuer ist er gut mit Kindern vertraeglich. Meine Aussiehuendin vertraut Kindern nicht so wirklich und zieht sich vor denen eher zurueck, laesst sich nicht anfassen usw.

Ich wuerde mir Gedanken darueber machen, ob diese Eigenschaften wirklich das sind was du erwartest und was deine Mutter erwartet. Tricks usw. kann man mit fast jeder Rasse machen.

Nicht vergessen sollte man, dass Aussies zu den Arbeitshunden zaehlen und darum teilweise einen gewissen Ernst mit in die Arbeit bringen. ;)

LG
 
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15 Mai 2012
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#14
Also ich finde, das super, dass du hier deine Fragen stellst und deine Art mit den Antworten bisher umzugehen und auch die Tatsache, dass du dich bereits über einige andere Rassen informiert hast spricht dafür, dass du nicht von heute auf morgen auf die Idee kommst wieder einen Hund zu wollen.
Das finde ich auch ganz große Klasse :):)
 
Dabei
19 Jul 2013
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#15
Amy; Hab ich noch nicht so drüber nachgedacht, ich bin so 1,64, weis ja nicht inwiefern die Größe damit zusammen hängt wie der Hund einen sieht?

Bin auch noch am überlegen, im Tierheim gibt es momentan eine hübsche ältere Goldie Mix Hündin, aber so richtig überzeugt bin ich nicht, also ich weis nicht, würde Aussies gerne mal "live" erleben, ist hier nur schwer, der nächste Züchter ist 3 Stunden entfernt, und in Tierheimen oder so auf der Straße bin ich wie erwähnt nur einmal auf einen Aussie getroffen, den wir dann aber auch nur aus der Ferne beobachtet haben :)
 
Dabei
11 Nov 2012
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#16
Und wenn du mal in einen Hundeverein, eine Hundeschule gehst? Da gibt es meist Aussies! Dort koennen dir Besitzer ueber ihre Erfahrungen berichten und du kannst dir die Hunde in Aktion anschauen?

LG
 
Dabei
2 Apr 2013
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#18
also erstmal möchte ich dich loben für deine objektive Einstellung zum Thema. Du scheinst für deine 13 Jahre schon wahnsinnig erwachsen und überlegt zu sein. Kompliment :D Nichtsdestotrotz: es wurde ja schon einige Male angesprochen, überleg dir, was mit dem Hund passiert, wenn du mit der Schule fertig bis. 15 Jahre sind für einen Aussie normal, d.h. was passiert während deiner Ausbildung/Studium. Ich hätte im Studium nie einen Hund haben können.

Wo wohnst du denn? Vllt kannst du dich auch mal einem hier organisierten Aussie-Treffen anschließen, dann siehst du die Hunde live. oder schau mal zu dem Agility Training, von dem du sprachst, Aussies sind oft dort vertreten. Von dem was du schreibst, finde ich jetzt keine absoluten Ausschlusskriterien. Es gibt solche Aussies und solche Aussies. :p

Ich wünsche dir viel Erfolg bei Deiner Hunde-Suche (egal auf welche Rasse ihr euch dann einigt)
 
Dabei
19 Aug 2011
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#19
Und wenn du mal in einen Hundeverein, eine Hundeschule gehst? Da gibt es meist Aussies! Dort koennen dir Besitzer ueber ihre Erfahrungen berichten und du kannst dir die Hunde in Aktion anschauen?

LG
Man selbst muss dann aber "klar" denken.
Denn man sieht dann vielleicht einen super leicht führigen oder "fertig" trainierten Aussie und denkt "wow" einfach nur genial und vergisst aber, welche Arbeit da hinter steckt.
Ich wusste worauf ich mich bei der Ausbildung meines Hundes einließ, aber als ich das erste mal den DSH meiner Freundin kennenlernte und sah, was das für ein geiles Arbeitstier ist, wie leichtführig er ist und wie toll er im Sport selbst ist (UO, SD und Fährte) war ich tierisch begeistert, als ich ihn dann auch noch selbst mal in der UO führen durfte, war ich hin und weg gewesen und ich muss zugeben, in dem Moment wie ich ihn geführt habe, habe ich schon die dahinter stehende Arbeit vergessen, es ist wirklich nicht leicht so "klar" und "differenziert" denken zu können, denn es sind nur "Bilder" die den Aktuellen Stand des Hundes darstellen, nicht aber die Arbeit die dahinter steckt.
Nun aber, mit Biko zusammen, sehe ich was für eine Arbeit hinter einen ausgebildeten Hund steckt.
Es ist wirklich fleiß Arbeit und manchmal könnte ich Biko erwürgen (wobei er auf dem HuPla immer voll und ganz bei der Sache ist, aber im Moment stellt er alles was ich auserhalb vom Platz sage, wieder in Frage und testet wie weit er gehen kann), aber dann denke ich wieder daran, was wir bisher alles geschafft haben, wie der aktuelle stand ist und wie lange ich nun aktiv in einem Verein meine Sache trainiere und bin einfach nur mega stolz auf meinen Esel.
Aber man darf das eben nicht auf die leichte Schulter nehmen.


Was die Auslastung angeht.
Ich finde, man kann dies so genau nicht sagen.
Jeder Hund ist ein individum welcher anders ausgelastet werden möchte, selbst unter einer Rasse selbst.
Biko (DSH) z.B. wollte vom Welpen alter an schon mehr ausgelastet werden, als zwei Aussies die ich kenne, da ich aber auch mit ihm Sport machen wollte, habe ich dies gefördert.
Mit gerade 9 Wochen habe ich schon Touren unternommen, da würde man mich hier steinigen, da viele eine andere Ansicht dies bezüglich haben als ich sie habe ;-)
Das hat sich so durch sein bisheriges Leben bei mir durchgezogen.
Seit Januar/Februar bin ich mit Biko schon in einem Verein, da gehe ich i.d.R. drei mal die Woche hin (dort findet das Training das ganze Jahr statt, also 52 Wochen durch ;-) ), zusätzlich gehe ich gerne noch mit ihm Gassi, in meiner Freizeit und bei schönen Wetter bin ich oft nur einmal vielleicht zwei mal am Tag Gassi, dann aber lange.
Morgens eine kleine Pipirunde (15 - 30 min) und am Nachmittag bin ich dann bis Abends außer Haus und mache was mit dem Esel.
Letztens konnte ich aus zeitlichen Gründen zwei fast drei Wochen nicht am Training teilnehmen, in dem Zeitraum musste ich mir für Biko was anderes einfallen lassen um ihn auszulasten.
Es hat funktioniert, aber darüber muss man sich eben auf im klaren sein, denn viele Hunde die aktiv gefördert werden, wollen das durch weg, klar sie können lernen auch abzuschalten, das kann Biko, aber nach fast drei Wochen wurde er trotz anderer Auslastung unruhiger und freute sich umso mehr, als wir endlich wieder zum Platz gehen konnten.
Wenn ich in 2 Wochen wieder arbeiten gehe, habe ich mir auch vorgenommen, vor der Arbeit mit dem Esel fährten zu gehen, d.h. für mich ich muss gegen 4 Uhr aufstehen mich fertig machen, eine gescheite Wiese suchen, die Fährte leben, den Esel suchen lassen und nach Hause, schnell duschen und ab zur Arbeit.
Wenn ich im Betrieb bin, habe ich etwa 2 1/2 Stunden zeit, wenn ich zur Schule muss, ist es nur noch 2 Stunden.
 
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19 Jul 2013
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#20
Danke Amy und ShillingFord. :) Ich wohne in Bremerhaven, nicht so eine gute Ecke für besondere Hunde Rassen ;). Wenn ich später studiere möchte ich nah Berlin, sollte die Zeit es zulassen soll der Hund mit, da sind ja viele Grünflächen und tolle Parkanlagen. Wenn das nicht geht bleibt der Hund bei meiner Mama, darum muss er ihr auch gefallen ;)
 
Dabei
5 Mai 2012
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#21
Sam ist ja unser dritter Hund, vorher hatten wir eine Dackel und einen Westi-Schnauzermix. Da war ich aber noch ein Kind.

Ich muß sagen dass ich es nie bereut habe mir einen Aussie zu holen, und wenn ich manche Berichte lese denke ich, hab ich Glück mit Sam, er ist ein Goldstück (ich hoffe das bleibt so)

Kinder liebt er ohne Ende (ich habe eine 6 Jährige Tochter) die kann alles mit ihm machen er möchte auch immer bei ihr sein. Am Anfang hatten die Besuchskinder Angst vor Sam weil er immer bei Ihnen ist auch wenn sie rennen, diese Angst konnten wir ihnen nehmen. Die Kids die regelmäßig kommen haben keine Angst mehr. Er schnappt aber nicht nach den Kids und zeigt Hüteabsichten. Er flitzt einfach nur mit.

Fremden gegenüber ist er reserviert (meistens) aber das finde ich nicht schlimm. Freunde und Bekannte der Familie begrüßt er freundlich.

Zuhause in der Wohnung ist er total brav. Hat nie was kaputt gemacht. Als er noch unter 1 Jahr war bekam er öfters seine 5 Minuten aber das ist jetzt nicht mehr. Er ist meistens in meiner Nähe, liegt meistens im Weg aber man kann eine Schritt über ihn machen er lässt sich nicht stören. Man kann ihn sogar beim schlafen auf die Seite schieben, er hebt kurz den Kopf und dass schläft er weiter.

Mit der Erziehung haben wir in den letzten 3 Monaten riesige Fortschritte gemacht. Hätte ich am Anfang nicht gedacht. Wenn ich jetzt die Hunde sehe die frisch in unsere Gruppe kommen muß ich oft dran denken dass es bei uns genauso war.

Das einzige an was wir im Moment arbeiten und ich hoffe dass es bald fruchtet ist seine überdrehtheit wenn wir für THS in der Warteposition sind. Wenn andere dran sind flippt er total aus. Wenn er dran ist ist der Gott sei Dank ruhig und voll konzentriert.
Hat da jemand eine Idee?
 
Dabei
15 Mai 2012
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#22
[OT]hey claudia :) magst du deine letzte frage vielleicht woanders stellen, hier ist es doch a bissle ungünstig diese beiden wichtigen themen zu vermischen :) bestimmt fällt da jemand was ein dazu :)[/OT]
 
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12 Jul 2012
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#23
Der Aussie ist nicht gerade bekannt dafür, dass er so auf Kinder steht
ich denke wenn ein welpe in eine kinderfamilie kommt sieht das ganze schon anders aus. smiley liebt unsere kids, besonders meine 2,5jährige tochter. die zwei sind ein herz und eine seele.
ich habe meinen ersten hund mit 15 bekommen, angefangen zu betteln hab ich auch mit 13 jahren. du solltest dir nur im klaren sein was wird wenn du mit der schule fertig bist. bei mir stand von anfang an fest das sich dann meine eltern vermehrt mit um den hund kümmern (ich muss dazu sagen es sind beides keine tierfans) und das ich sie wenn ich ausziehe mitnehme. ohne meine bonny wäre ich nirgendwo hingegangen. es hat alles super geklappt. für mich war es keines falls zu früh.
 
Dabei
19 Jun 2013
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#24
du musst auch bedenken, dass ein Aussie sehr viel Kraft hat. Ich weiss nicht, wie viel Kraft du und deine Mutter habt, aber als mein Aussie noch bei jedem anderen Hund in die Leine gesprungen ist, war es fuer meine Mutter echt anstrengend und sie geht zum Krafttraining ins Fitnessstudio.
Ich hoffe einfach, dass deine Mutter auch weiss, worauf sie sich einlaesst. Denn du wirst auch noch sehr oft auf Klassenfahrten, Ausfluege usw gehen und dann muss sich deine Mutter ganz allein um den Hund kuemmern und das kann wirklich anstrengend sein! Wir sind zu dritt (Eltern und ich) und kriegen es super hin. Als ich allerdings 8 Monate in Kanada war, war es echt schwer fuer meine Eltern. NOCH hast du nicht sehr lange Unterricht, aber das wird sich aendern. Vorallem in der Oberstufe. Da hatte ich an schlechten Tagen bis 17 Uhr Unterricht. Dauert bei dir zwar noch, aber das musst du mit einplanen. Auch wenn du eine Ausbildung machst, bist du sehr lange unterwegs.
Du hast dich wirklich super informiert, aber deine Mutter muss es auch sein, denn sie wird die meiste Zeit mit dem Hund verbringen, wenn du in der Schule und unterwegs bist.
Sie war schon einmal mit einem Hund ueberfordert und das war nur ein kleiner, ein Aussie ist da echt anspruchsvoll.
Wenn meiner koennte, wuerde er 24 Stunden Beschaeftigung einfordern.

Denk auch drueber nach, dass du in ein paar Jahren wegen einer Ausbildung oder Studium vielleicht ausziehst und deine Mutter dann ganz allein den Hund beschaeftigen muesste oder inwiefern du bereit bist Opfer zu bringen.
Ich finde, wenn man sich einen Hund anschafft, muss auch jeder Beteiligte die Verantwortung uebernehmen.

Geht deine Mutter arbeiten oder ist sie tagsueber zu Hause? (sorry, falls du es schon geschrieben hast und ich es ueberlesen habe :p )
 
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21 Sep 2012
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#25
Hey, ich komme auch aus Bremerhaven. Leider bin ich zeitlich im Moment sehr eingeschränkt, weil ich gerade meine Masterarbeit in der Endphase vor mir habe. Wenn du magst, kann ich dir Yala aber gerne mal vorstellen wenn es mal passt und dir ein bisschen was erzählen. Sie ist für meinen Begriff ein doch recht typischer Aussie :)
 
B

Bautienchen

#26
Golden Retriver fand meine Mama toll, aber die sollen ja einen besonders extremen Eigengeruch haben, und nicht sehr viel genügsamer als Aussies sein, wurde uns so berichtet. QUOTE]

Wer erzählt denn so einen Quark :( Jeder Hund hat einen Eigengeruch, genauso wie du auch. Ob etwas stinkt oder nicht liegt doch wohl auch daran ob man den Geruch mag oder eben nicht. Den Goldi den ich kenne hatte schon etwas streng gerochen, als er dieses schlechte Futter bekam. Seit das Futter umgestellt wurde stinkt er nicht. Er riecht nur noch und das auch nur wenn ich die Nase ins Fell stecke.

Das sie nicht genügsamer als Aussies sind kann ich durchaus bestätigen. Wobei es da eben genauso wie beim Aussie auch solche und solche gibt. Da pauschal wieder irgendwas über eine Rasse zu sagen ist schwierig. Ich denke man sollte sich einfach gezielt einen Züchter suchen und dessen Hunde kennen lernen. Sind sie ruhig. Wirken sie schnell aufgedreht. Was macht der Züchter mit den Hunden. Nach welchen Kriterien sucht er die Deckpartner aus. Damit ein Hund beim arbeiten nicht total aufdreht braucht er eben eine gewisse nervenstärke. kein farmer kann einen hund gebrauchen der nur weil es nix zu tun gibt die bude auseinander nimmt. genauso wie beim labbi liegen hier z.t. fehler auch in der zucht. deswegen augen auf beim welpen-kauf!
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#27
Also ich finde, das hört sich alles recht gut an bei dir ;) Immerhin ist ja offenbar bereits klar, dass deine Mutter den Hund übernehmen wird/würde, falls sich deine Interessen mal verschieben oder du umziehst und ihn nicht mitnehmen kannst. Was das "Auslasten" angeht, da merkt man selbst irgendwann, was zu viel ist. Im ersten Jahr ist weniger eh mehr, sprich da kann dein Hund auch schnell von jedem Tag Action überfordert sein. Und zu "Action" gehören Dinge wie Ausflüge in neue Umgebung, Besuche bei anderen Menschen, Hundeschule, Kennenlernen neuer Situationen, Prägungsspaziergänge sowieso... als Maggy bspw ein Welpe war haben wir nur jeden zweiten Tag irgendwas gemacht, und die Tage dazwischen ging's nur eine gemütliche, kurze (10 Minuten in Hundetempo) Runde um den Block. Im ersten Jahr hat man eh genug damit zu tun, dem Hund beizubringen, dass im Haus Ruhe ist, und sowas wie den Namen/Abruf zu festigen...
 
Dabei
19 Jul 2013
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#28
Hallo :)
Meine Mama möchte im Sommer 2014 einen Welpen anschaffen, ich würde das lieber im Winter, aber mal sehen wie es kommt. In der engeren Wahl stehen nun der Labrador Retriever, der Golden Retriver und der Aussie. Alle drei haben einen Nachteil, der Labbi wird hier in letzter Zeit zum Modehund, wie ich finde, also ich sehe ständig welche und damit sprießen auch die "Züchter" aus dem Boden, da weis man gar nicht welcher nun wirklich züchtet. Der Golden Retriver von einer Freundin meiner Mama haart das ganze Jahr über sehr sehr extrem, weis nicht ob das von Hund zu Hund anders ist oder der Goldie besonders viel Fell verliert? Aussie ist das Problem das es hier im Gegensatz zu dem Labbi KEINEN Züchter weit und breit gibt, zumindest habe ich keinen einzigen gefunden der eine Homepage oder so hat. Naja, einer 3 soll es wohl werden, meine Mama mag den Goldie am liebsten glaube ich, oder wenn dann einen Labrador Retriver in Choco ;), Aussie mag sie auch, aber sie hat noch nie einen echten gesehen und weis nicht ob das so gut ist, weil der ja noch anspruchsvoller sein soll als die anderen beiden. Was meint ihr?
 
Dabei
11 Nov 2012
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#29
Ich persoenlich wuerde euch zu einem Golden Retriever raten. Ich hatte in deinem Alter selber eine Huendin und sie war ein Familienhundetraum. Sie liebte Kinder, Menschen und Hunde, war zu jeder Schandtat bereit und hat mir viel, sehr viel beigebracht. Sie war etwas ganz besonderes und ich habe sie sehr sehr geliebt. Ich denke auch ein Labrador wuerde gut passen. Wie gesagt, als Ersthund und dann noch als Familienhund sehe ich den Aussie meist nicht.

Modehunde sind alle 3 Rassen die ihr euch ausgesucht habt, von daher ist das nun kein Kriterium.
Ach ja, Sommerwelpen haben schon einiges an Vorteilen. Vor allem wenn es um die Stubenreinheit geht. Ich fand es bei meiner Aussiehuendin die im August mit 8 Wochen zu mir kam und ich demzufolge im Herbst an der Stubenreinheit gearbeitet habe, schon echt richtig kalt nachts, wenn ich mit ihr drausen im Garten stand und wusste "die muss noch mal" und sie machte einfach nicht. ;) Ist im Sommer deutlich angenehmer. ;)

LG

LG
 
Dabei
19 Jul 2013
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#30
Hey :)
Es wäre nicht unser erster Hund, ich bin mit einer Hündin aufgewachsen, aber danke für deine ehrliche Meinung, trotz der Umstände das es ein Aussie Forum ist ;). Kannst du dass mit dem besonders viel Haar verlieren beim Goldie bestätigen?
 

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