Schäden an der Wirbelsäule ???

Dabei
6 Sep 2018
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#1
Moin,
ich werde in der letzten Zeit häufiger von verschiedenen Leuten (Hundebesitzern) gefragt, ob mein Rüde (18 Monate) Probleme mit der Wirbelsäule hat.
Grund der Nachfrage ist, das sein Fell oben und an den Seiten zum Teil hoch steht bzw. kleine Wirbel vorhanden sind (er hat relativ kurzes Fell).
Wir können ihn überall anfassen, er zeigt mit keinem Verhalten das er Schmerzen hat. Beim TA ist er regelmäßig zur Untersuchung. Die hat auch nie etwas geäußert in dieser Richtung (selbst Aussiebesitzer).

Er läuft problemlos, geht auch die Treppen normal hoch. Das einzige was mir auffällt, manchmal läuft er schräg (also Kopf ist z.B. links und das Hinterteil mehr rechts). Aber das sehr ich bei anderen Hunden auch manchmal.

Da ich aber vermehrt darauf angesprochen wurde, werde ich nun doch etwas unsicher. Ist da etwas dran und sollte ich mit ihm mal zum Tier-Physiologen gehen?

Danke für Antworten

gruß maru
 
Dabei
15 Jun 2008
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#2
Tatsächlich können plötzlich auftretende Wirbel ein Zeichen für Blockaden sein. Wenn meine glattfelligen Hunde also plötzlich einen haben, stelle ich sie bei meiner Physio vor, die dann auch immer etwas entsprechendes findet und auflöst.
Aber natürlich können das auch einfach normale Wirbel sein, wie sie bei Tieren genauso vorkommen, wie bei Menschen. Das hängt dann ein bisschen von deinen eigenen Beobachtungen ab, was sich bei deinem Hund evtl. verändert hat. Im Zweifelsfall - eine Vorstellung beim Physio schadet schlichtweg nie. :)
Dass die Hunde das sog. "crabbing" (seitlich wie eine Krabbe laufend) zeigen, hängt oftmals mit einem kürzeren Rücken zusammen, wobei dann beim schnellen Trab Hinter- und Vorderbeine kreuzen (der Hund tritt über) und der Hund zur Vermeidung auf "zwei Hufschlägen" läuft. Im langsamen Trab zeigt er das vermutlich nicht; passt vielleicht sogar.
 
Dabei
6 Sep 2018
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#3
Tatsächlich können plötzlich auftretende Wirbel ein Zeichen für Blockaden sein. Wenn meine glattfelligen Hunde also plötzlich einen haben, stelle ich sie bei meiner Physio vor, die dann auch immer etwas entsprechendes findet und auflöst.
Aber natürlich können das auch einfach normale Wirbel sein, wie sie bei Tieren genauso vorkommen, wie bei Menschen. Das hängt dann ein bisschen von deinen eigenen Beobachtungen ab, was sich bei deinem Hund evtl. verändert hat. Im Zweifelsfall - eine Vorstellung beim Physio schadet schlichtweg nie. :)
Dass die Hunde das sog. "crabbing" (seitlich wie eine Krabbe laufend) zeigen, hängt oftmals mit einem kürzeren Rücken zusammen, wobei dann beim schnellen Trab Hinter- und Vorderbeine kreuzen (der Hund tritt über) und der Hund zur Vermeidung auf "zwei Hufschlägen" läuft. Im langsamen Trab zeigt er das vermutlich nicht; passt vielleicht sogar.

Danke für die Antwort. Als das Fell anfing, etwas länger zu werden war es von vornherein so. Es wächst leider nicht so schnell.
Aber ich versuche trotzdem mal, ob eine der Physiotherapeuten hier im Moment behandeln.

Dieses seitliche Laufen hat er nur manchmal, wenn er richtig schnell läuft, ist es ganz normal. Also ist das etwas, worüber ich mir keine Gedanken machen muss?
 
Dabei
15 Jun 2008
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#4
Einseitig versetztes Laufen beeinflusst natürlich auf Dauer auch mehr oder minder die involvierte Muskulatur. Aber wie du schon bestätigst, zeigt er das ja auch nur im sehr schnellen laufen. Auch da kann dir ein Physio natürlich etwas zum Muskeltonus sagen, ob da irgendein Handlungsbedarf besteht, weil er zB im Leistungsport eingesetzt wird. Es wird natürlich deutlich, warum der Aussie (für die Arbeit) etwas länger als hoch sein soll, weil der Hund so idR nicht übertritt (und damit den seitlichen Schongang wählt), sondern aneinander fußt und somit grade laufen kann. Sorgen jedoch, solltest du dir mMn nicht machen müssen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#5
Elke hat ja schon ausführlich geantwortet, dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen.
Allerdings möchte in anmerken, das ich meine Aussies schon seit langen Jahren regelmäßig mind. 2x im Jahr von unserer Physik durchschauen lasse (meine Große mittlerweile 1x im Monat, nicht weil es unbedingt muss, aber sie hat ein paar Zipperlein u. so behält man evtl. Veränderungen besser im Blick). Es sind halt sehr aktive Hunde, wo es schon mal zu Blockaden oder Zerrungen kommen kann und ich sehe es bei meinen Hunden immer mal, das sie (eben weil sie so aktiv sind) evtl. Schmerzen auch schnell mal überspielen, so das man schon ein sehr gutes Auge für seinen Hund haben muss, um evtl. Schonhaltungen etc. zu erkennen.
Mein Jüngste war jetzt mit knapp 6 Monaten zum ersten Mal bei der Physio. Einmal zu kennenlernen (sie hat es genossen) und zum anderen konnte man sich ein genaueres Bild der Entwicklung (Muskulatur, Gelenke, Sehnen u. Bänder) machen, ob alles so ist, wie es sein sollte.
 
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Dabei
8 Jul 2017
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#6
War die Tage Gesprächstoff beim Hundefrisör, sie meinte es liegt an der Unterwolle wenn die schiebt. Kann da was dran sein?
 
Dabei
6 Sep 2018
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#7
Ich danke allen für die Antworten. Ich hab ihn eben beim Gassi gehen nochmal beobachtet. Dieses schräg laufen hat er nur wenn er am Schnüffeln ist und mehr oder weniger spazieren geht. Beim schnellen Laufen werden die Hinterbeine zusammen hochgenommen. Naja, ich werd ihn trotzdem mal bei der Physio vorstellen, viell. ist ja doch was.

gruß maru
 
Dabei
21 Aug 2020
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#9
Hallo,

unser Aussie hat auch abstehende Haare ab ca. der Mitte des Rückens. Hat er schon relativ lange so. Er ist geröngt worden. Alles okay. Er liebt es zu springen und zu rennen. Trotzdem habe ich mir auch lange Zeit etwas Sorgen gemacht, weil mich mal eine Hundetrainerin darauf angesprochen hat.
Jetzt weiß ich endlich woran es liegt: Die Haarwirbel beginnen genau an der Stelle, wo das Geschirr endet und die Leine über das Fell schrabbt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es damit zusammenhängt. Seit ich die Lederleine nehme ist noch schlimmer geworden.
Vielleicht hat es ja bei euch ähnliche Gründe?!
Grüße
 
Dabei
6 Sep 2018
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#10
Hallo,

unser Aussie hat auch abstehende Haare ab ca. der Mitte des Rückens. Hat er schon relativ lange so. Er ist geröngt worden. Alles okay. Er liebt es zu springen und zu rennen. Trotzdem habe ich mir auch lange Zeit etwas Sorgen gemacht, weil mich mal eine Hundetrainerin darauf angesprochen hat.
Jetzt weiß ich endlich woran es liegt: Die Haarwirbel beginnen genau an der Stelle, wo das Geschirr endet und die Leine über das Fell schrabbt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es damit zusammenhängt. Seit ich die Lederleine nehme ist noch schlimmer geworden.
Vielleicht hat es ja bei euch ähnliche Gründe?!
Grüße
Wäre schön. Ich hab ihn mir gestern nochmal genauer angesehen, an den Ellenbogen hat er auch solche Wirbel. Aber ich werde trotzdem vorsichtshalber mal zur Physio gehen, schaden kann es nicht6s.
 

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