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Unterfordert oder Überfordert?

Dabei
27 Aug 2014
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#1
Hallo :),

mein 6 Monate alter Rüde scheint einfach nicht zur Ruhe zu kommen, selbst wenn wir 1-2 Stunden drausen waren läuft er mir sobald ich aufstehe in der Wohnung hinterher zudem ist er in letzter Zeit ganz schön Dominant geworden und scheint nicht immer Respekt mir gegenüber zu haben.
Zu dem zurzeit täglichen Programm morgends geh ich mit ihm und dem Aussie meiner Eltern spazieren und lass sie miteinander spielen ( ca. 1 Stunde), mittags geh ich mit ihm aufs Feld und wir spielen mit dem Ball ( bis zu 2 Stunden), am Abend gehen wir dann nochmal raus und üben vorallem Gehorsams Übungen. einmal die Woche ist Welpenschule. Meint ihr er ist Überfordert oder doch eher Unterfordert? :confused: Hift eine Hundebox? Wie sind eure Erfahrungen mit so einer Box?

LG. Melly
 

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Dabei
15 Mai 2014
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#2
Ihr macht viel zu viel mit einem 6 Monate alten Hund. Er sollte noch keine Gewaltmärsche absolvieren und auf gar keinen Fall so viel Ball spielen. Gerade Aussies werden sehr schnell süchtig vom Ball spielen, wollen immer weiter spielen, selbst wenn sie eigentlich kaputt sind, achten dann auf nichts anderes mehr. Es ist ganz schwer, einem Ball-Junkie die Hibbeligkeit und den Trieb wieder abzugewöhnen. Ich würde vorschlagen, ihr lasst das Ball spielen erst einmal komplett sein, macht statt dessen Suchspiele (Leckerlies, ihr selber versteckt euch,..) oder Zerrspiele (ein bisschen vorsichtig, wenn er euch gegenüber frech ist). Es gibt auch Hundestrategiespiele zu kaufen, bei denen sie sich Leckerlies erarbeiten müssen. Ansonsten würde ich erstmal nur die Grundkommandos + Rückruf und ordentlich an der Leine laufen üben.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#3
Also ich glaub extrem Überfordert. Und vor allem überdreht. Spiele mit anderen Hunde, Ball, etc. sind unheimlich pushend! Zaraila hat hier ja schon geeignete Spiele vorgeschlagen!
Es wäre eher wichtig eine gute Bindung zu fördern und Grundgehorsam zu trainieren. Dadurch baut man auch gegenseitigen Respekt und Vertrauen auf.
Der Hund wächst ja noch weiter und baut dadurch eine unheimliche Kondition auf, der ihr später nicht mehr oder nur schwer gerecht werden könnt.
Im ersten Jahr würde ich erst mal Ruhe üben. Pushen kann man einen Aussie immer.
Mir fällt immer wieder auf, wie wenig die Hunde von Freunden schlafen und ruhe geben.. Immer wird hier geguckt und da geguckt und kaum ausgeruht. Die sind dann total schockiert, wenn ich sage mein Hund schläft 18-20 Stunden am Tag... Dabei ist das für Hunde eigentlich normal!
 
Dabei
21 Okt 2012
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#4
Ich denke, dein Hund ist deutlich überfordert! Dieses Programm hat mein erwachsener Hund nicht.
 

Skjona

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Dabei
30 Jul 2012
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#6
Kann den anderen nur zustimmen. Im Vorstellungsthreat habe ich auch gelesen, dass du ihn schon zum joggen mitnimmst?! An das solltest du bei einem 6 Monate alten Hund noch nicht einmal denken. Ihr müsst viel weniger mit ihm machen. Gerade in den ersten Monaten ist es wichtig "Langeweile" zu lernen...
 
Dabei
27 Aug 2014
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#7
Ok erst mal Danke für die Antworten. :) Nur wenn ich weniger mache sucht er sich selber Beschäftigung ( Regale ausräumen, Papier und was ihm sonst so einfällt) Muss zu dem Programm aber auch sagen das wir nicht am Stück 2 Stunden durchspielen oder die Hunde 1 Stunde durchspielen, das sind die angaben wo ich mit ihm draußen bin und wenn wir Joggen gehen gibt es dieses Programm natürlich nicht und das Joggen an ihm angepasst.

Wie habt ihr es den trainiert ohne das er euch die halbe Wohnung umgestaltet?
Hab vorher nämlich auch viel weniger gemacht morgends auf die Hundewiese, mittags kurz raus, abends nochmal etwas größere Runde und vielleicht Hundewiese, Training immer bei dem Gassie gehen. Mehr schaffe ich neben dem Job auch nicht. Das jetzige Programm ist Urlaubsprogramm.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#8
Dass er die Wohnung umgestaltet ist einfach mangelnde Erziehung. Da hilft nur konsequent dran bleiben und Alternativen zum Kauen bieten. Kein Wunder, dass er in der Wohnung aufdreht, wenn er so viel Programm hat.
Wenn du jetzt schon so ein Programm fährst, was willst du in einem Jahr machen? Du wirst den Hund, wenn er erwachsen ist, nicht mehr händeln können, wenn du so weiter machst. Er wird nämlich immer mehr fordern. Ein Aussie muss lernen Langeweile auszuhalten.
Ball spielen ist die denkbar schlechteste Beschäftigung für einen Hütehund. Den Ball gibts bei uns nur zur Belohnung oder um Impulskontrolle zu üben. Joggen sollte man mit einem Hund in dem Alter gar nicht. Diese gleichförmige Bewegung belastet die Gelenke enorm. Du kannst die Schäden, die dadurch entstehen gar nicht abschätzen.
 
Dabei
9 Nov 2012
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#9
Wie habt ihr es den trainiert ohne das er euch die halbe Wohnung umgestaltet?
Alles wichtige außer Reichweite räumen, so dass er sich mit so nem "Quatsch" wie Regale ausräumen nicht die Zeit vertreiben kann (wahlweise auch Abbruchkommando, wenn das funktioniert). Genau an dem Punkt, ist es wichtig, dass er lernt jetzt ist Ruhe angesagt und er hat einfach zu schlafen/dösen, wenn er zu Hause ist. Das ist das sogenannte "Langeweile lernen". Das geht aber nicht von jetzt auf gleich, deshalb kann man entweder mit einer Box arbeiten oder eben erst mal so viele "Reize" wie möglich wegräumen. Irgendwann geht das dann auch wenn Sachen rumliegen. Iwa konnte/kann sich auch ewig wach halten, wenn für sie in der Umgebung zu viele Reize (=Dinge zum entdecken und Spielen) sind.
 
Dabei
16 Jul 2013
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#10
Also wir haben einfach nichts gemacht wenn er unruhig wurde (was bei uns aber kaum vorkam). Sprich haben es so ca. 5 Minuten ignoriert danach gabs Auszeit in Box oder mit der Leine an seinen Platz.
Für euch wird es nun eh chaotisch wenn sich das Programm drastisch reduziert, da muss er sich nun erstmal daran gewöhnen und das wird ihm ganz und gar nicht gefallen.

Nun muss ich aber auch mal fragen: hättest du dich vor der Anschaffung auch richtig informiert? Denn das erste was man lernt, liest und hört ist nunmal das beim Aussie im ersten Jahr weniger oftmals mehr ist. Neelix hatte im kompletten ersten Jahr jede Woche einen Ruhetag (meistens Montag) zusätzlich passierte nach der Hundeschule nichts mehr. Wir haben uns mit wenigen Ausnahmen auch an die 5-Minuten Regel gehalten. Mit Ball spielen wir bis heute nicht, wir nutzen lieber Futterbeutel zum apportieren und suchen. Als Welpe durfte er spielerisch seinen Kopf einsetzen indem wir Leckerlies in Zeitung eingewickelt haben und selbst da war nach ca 5-10 Minuten Schluss. Ansonsten wurde zwischendrin noch gezergelt, aber all das passierte auch nicht an einen Tag.
 
Dabei
23 Jun 2014
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#12
Also ich muss sagen wenn Nele aufdreht dann wird sie einfach ignoriert und sie geht zu ihrem Kissen und schlaft. Heute wollte sie am Bett rumkauen ein nein und sie hörte auf dann natürlich loben fürs aufhören.

Dafur das das angeblich Nele am Ende die nevigste unter den Welpen war pennt sie bei uns nur. :)
 
Dabei
7 Nov 2013
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#13
Also ich muss ehrlich sagen, dass ich mir da gar nicht so viele Gedanken gemacht hab.. Wenn Barney in der Wohnung rennen will oder auf einmal aufdreht gibts/gabs von mir ein Machtwort und er hat sich ruhig an seinen Platz gelegt. Mit Machtwort mein ich einfach einen strengen Blick und ein anständiges "Schluss jetzt".
Ich glaube wenn man da mit der notwendigen Konsequenz durchgreift sollte das kein Problem sein..
Aber vielleicht hatte ich diesbezüglich auch ein weniger komplizierten Welpen :)
Ansonsten würde ich eben kein Spielzeug oder nur etwas zum Kauen bereit legen und Türen schließen. Zum Beispiel sind bei mir alle Türen geschlossen. Er kann nicht ins Bad, nicht in die Küche, nicht an den Eingang. Er hat das Wohnzimmer und das Schlafzimmer und das wars dann auch. Und da ich mich auch in einem der beiden Aufhalte, kann er da gar keinen Mist machen.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#14
Hallo, wenn Naila als Welpe z.B. mit einem Schuh ankam, habe ich ein Spieltau, einen Baustein oder ähnliches genommen habe "Nein" gesagt und habe dann getauscht. Bei uns hat es super geklappt, den Hunden immer erlaubte Alternativen, auch mal einen alten Karton zum Zerfetzen, anzubieten.
Ich habe nie etwas weggeräumt, nur meine Kinder bekamen die Anweisung, nichts, was die Hunde nicht haben sollen, auf dem Fußboden im Wohnzimmer herumliegen zu lassen. Auch meine haben mal versucht, Regale auszuräumen, aber mit "Nein" und Tausch hatten wir das in ein paar Wochen komplett im Griff.
Bei euch wird es wohl nach 6 Monaten etwas schwieriger werden und etwas länger dauern, aber das Wichtigste ist, dass du dir genau überlegst, was er (im Haus) darf und was nicht und das musst du dann auch wirklich immer konsequent durchsetzen.
Falls du nicht an zu vielen Baustellen gleichzeitig arbeiten magst, hilft es natürlich auch, die untersten Regalbretter erst einmal auszuräumen und ein paar Türen zu schließen. Es gibt immer viele Erziehungsmöglichkeiten. Das Wichtigste ist, dass du konsequent und damit berechenbar bist.

Hallo :),

mein 6 Monate alter Rüde scheint einfach nicht zur Ruhe zu kommen, selbst wenn wir 1-2 Stunden drausen waren läuft er mir sobald ich aufstehe in der Wohnung hinterher zudem ist er in letzter Zeit ganz schön Dominant geworden und scheint nicht immer Respekt mir gegenüber zu haben.
LG. Melly
Was meinst du eigentlich damit, dass er "Dominant" geworden ist?
 
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Dabei
27 Aug 2014
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#15
Nein das meinte ich nicht bei dem Programm dreht er natürlich nicht mehr in der Wohnung auf er bleibt aber nur so lange liegen wie ich im selben Raum bin sonst läuft er mir hinterher.
Bei dem Programm vorher da hat er gern Regale usw. ausgeräumt wenn ich gerade mal nicht in der Nähe war um was dagegen zu sagen deswegen dachte ich er sei Unterfordert. Dieses Programm jetzt ist ja nur durch meinem Urlaub möglich. Ich weiß das der Hund nicht springen darf aber beim Joggen läuft er frei somit kann er zwischen drin auch mal schnuppern, schneller und langsamer laufen und nicht länger wie 45min wobei davon bestimmt noch 20 min dehnen abgezogen werden wo er dann nur im Gras liegt, deswegen finde ich es nicht schlimm das andere Programm gib es dann nicht. Werde aber wieder auf das alte Programm zurückkehren und weniger machen.


Er versucht jetzt schon große Hunde zu dominieren und wenn es um fressen geht schnappt er auch schon mal auch nach Menschen. Die Rangordnung ist bei ihm nicht immer klar.
Bei der Aussie Hündin meiner Eltern war eine strenge Erziehung nie nötig deswegen bin ich bei seiner Erziehung am Anfang auch ziemlich locker Umgegangen kaputt machen durfte er natürlich nix aber das er Bspw. auf die Couch geht war mir egal.
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#16
ich fürchte um die mühsame zeit des abtrainierens der völligen überdrehtheit wirst nicht herumkommen.
finn und ich waren wie er 6 monate war einmal am tag ne halbe stunde unterwegs und sonst nur zum pinkeln noch ein paar mal für 5 minuten. und wir haben 5 minuten am tag geübt und waren einmal die woche in der huschu.

ich würde dir raten mal alles anfress- und anknabberbare wegzuräumen, biete ihm eine kaufwurzel, einen kaustock (treibholz eignet sich da auch super) oder einen kong an und wenn ihn das nicht sonderlich interessiert, kannst du es den kong zb mit einem keks befüllen oder den kaustock mit etwas leberwurst einreiben... mittels kauen verarbeiten hunde sehr viel geschehenes und das wird ihn vielleicht fürs erste mal etwas runterbringen.

sonst wünsche ich dir viiiiiiiiiel durchhaltevermögen, bis der kleine mann weiß, dass ruhen und schlafen ganz toll ist.
das nachlaufen finde ich übrigens nicht weiter schlimm... macht mein finn nach wie vor...

die "strenge" erziehung würde ich bei einem 6 monate alten hund sowieso überdenken. aber das ist nochmal was anderes. such dir für die anderen probleme einen kompetenten trainer, der nicht aversiv arbeitet!!

alles gute euch beiden!! :)
 
Dabei
15 Mai 2014
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#17
Bei der Aussie Hündin meiner Eltern war eine strenge Erziehung nie nötig deswegen bin ich bei seiner Erziehung am Anfang auch ziemlich locker Umgegangen kaputt machen durfte er natürlich nix aber das er Bspw. auf die Couch geht war mir egal.
Ich weiß jetzt auch nicht so genau, was du unter strenger Erziehung verstehst. Aussies sind äußerst sensibel und nehmen eine Erziehung, in der mit Gewalt gearbeitet wird, meist sehr übel und reagieren schnell mit Vertrauensverlust. Meine Hunde fressen mal vor und mal nach mir, dürfen vor mir durch die Tür, auf das Sofa dürfen sie nicht, aber wenn du es ihm erlauben möchtest spricht gar nichts dagegen. Das, was ich mit Konsequenz sagen wollte ist, dass man einheitlich in seinen Befehlen und Verboten sein sollte. Wenn man dem Hund manchmal was vom Tisch gibt, darf man ihn nicht für Betteln ausschimpfen. er sollte nicht mal auf die Couch dürfen und mal nicht oder mal mit der Klorolle spielen dürfen und mal nicht.
Ball spielen spricht den Jagdtrieb des Hundes an, er schüttet Adrenalin aus und wird extrem hochgepuscht. Das baut sich auch erst langsam wieder ab, so dass die Hunde meist auch lange nach dem Ball spielen noch überdreht sind und nicht zur Ruhe kommen. Außerdem schadet das abrupte Stoppen den Gelenken und deshalb sollte man bei einem so jungen Hund lieber ganz auf das Ball spielen verzichten.
Nach mir oder anderen schnappen darf mein Hund gar nicht. Es kann sein, dass es besser wird, wenn du konsequenter wirst, aber ich würde lieber einen guten Trainer zu Rate ziehen, der dir dabei ein paar Tipps gibt. Aggression jeder Art sollte man möglichst sofort unterbinden.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#18
Habe jetzt interessiert hier mitgelesen, denn ich hatte ein ähnliches Problem mit Yuma. Er ist jetzt 5 Monate alt und ich hielt mich auch an die Empfehlung der Züchterin was das Leine laufen angeht. - Pro Lebenswoche 1 Min. Spaziergang an der Leine. Da wir einen großen Garten haben hat er da genügend Auslauf. Im Garten habe ich auch bemerkt, dass er zu schnell hochgefahren war, wenn wir mal ein bißchen wilder spielten und hab das ganz schnell wieder zurückgeschraubt. In der Hundeschule war Yuma von Anfang an der Wildfang und er fand nach dem Freispiel keine Ruhe. Ich brauche noch heute immer sehr lange bis er runterfährt um die Übungsphase zu beginnen. Die anderen Hundebesitzer erzählten dann was sie so mit ihren Hunden machen und ich kam mir "faul und schlecht" vor, denn dies alles machte ich nicht mit Yuma, sondern wir vergnügten uns oft im Garten und machten auch mal Suchspiele. Alles so, dass er nicht aufgedreht wird. Immer nach der Hundeschule hatte ich also ein schlechtes Gewissen und dachte es liegt daran, dass ich zu wenig mache. also hab ich angefangen Bälle oder Stöckchen zu werfen (wollte ihn vor der Hundeschule müde machen), aber ich erreichte das Gegenteil. Er war noch hibbeliger. Daher bin ich jetzt dabei seinen Tagesablauf ruhiger anzugehen und es wirkt wirklich. Er läuft viel schöner an der Leine und er liegt auch ohne Kommando ins Körbchen. Tja, aber was mach ich mit der Hundeschule? Dort dreht er völlig durch. Diese 30 min. Spiel mit den anderen Hunden putscht ihn vollkommen auf und er das Thema Gehorsam ist dann ein hartes Stück Arbeit. Er soll sich ja an andere Hunde gewöhnen und das soziale Verhalten lernen. Da weiß ich momentan keinen Rat. - da wir hier ganz neu zugezogen sind kenne ich auch niemand der einen Welpen hat und mit dem er mal im Garten spielen kann. Lediglich mit dem Nachbarshund geht das hin und wieder, aber der ist schon älter und zeigt Yuma ganz genau, wann es reicht. Das kapiert er dann auch. Da geht er weg von ihm und liegt meist zu mir an die Füße. Ein anderes Problem ist, dass er kleine Hunde die wir auf Spaziergängen oder Ausflügen treffen wie ein Wilder anspringen will. Ich weiß nun icht ob es daran liegt, dass wir so einen kleinen Mischlingswelpen in der Hundeschule dabei hatten, der sehr aggressiv war und die größeren Hunde ständig zwickte? einmal hatte Yuma ne Schramme von ihm am Bein. ... oder sieht er die kleineren Hunde als Beute? Wird sein Jagdtrieb gestärkt, wenn diese sich schnell bewegen? - Was kann ich da nur machen?
Danke schon mal für die Tipps hier. Habe schon viel dazu gelernt durch die Ratschläge
 
Dabei
15 Mai 2012
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#19
Hmm... Also bei uns damals haben die Welpen die sehr hochgedreht haben, einfach eine kleine Auszeit bekommen und dann durften sie erst wieder weiterspielen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er so nicht was falsches lernen könnte :). Vielleicht schaust dir einfach mal andere Welpenstunden an?

Von Ball oder Stöckchenspielen halte ich in so einem jungen Alter nicht allzu viel. Natürlich kann mal der Ball fliegen, also nicht überdramatisieren, aber wenn der Hund ohnehin schon sehr auf Bewegungsreizen geht, würde ich das nicht verstärken.

Welpenspiel untereinander ist natürlich sehr wichtig, aber erwachsene Hunde die dem Kleinen auch mal die Grenzen aufzeigen, ist meiner Ansicht nach, mindestens genauso wichtig :). Vielleicht kennst du ja jemand mit einem gutsozialisierten erwachsenen Hund?

Ich hab gesehen dass ihr auch aus niederbayern seid, dann kannst dir ja vielleicht mal diese Huschule anschauen http://www.hundeschule-dreamteam.de
ansonsten würde ich auch einfach mal den Trainer ansprechen, dass du nicht möchtest, dass dein Hund so aufdreht während des Spieles und dass er/sie dir zeigen soll, wie du das gut unterbrechen kannst :).
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#20
Manueala, während des Spiels ist er nicht aufgedrehter als die anderen Hunde, aber wenn wir dann aus dem Spiel zurückrufen müssen findet er kein Ende. Ich muss dann erst mal raus aus der Runde und ihn beruhigen und runterfahren und dann kann ich erst zurück zu den anderen und die Übungen machen. Die macht er auch ganz gut und ist dann konzentriert, aber es dauert halt immer ewig bis er runter fährt.... und wehe es beginnt ein anderer Hund zu bellen ... dann ist er der Erste der mit einstimmt und versucht einen Zwergenaufstand. Also ich wieder raus aus der Runde und wieder beruhigen. Das scheint aber leider wenig zu bringen. Manchmal glaub ich fast, dass er dann die Aufmerksamkeit hat die er möchte, aber ignorieren geht in dem Moment auch nicht, denn er bringt ja die anderen Hunde durcheinander. Da bin ich manchmal in einer Zwickmühle. Danke auch für den Link... das schau ich mir mal an. Hat jemand Erfahrung mit dieser hundeschule? hört sich ja echt gut an.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#21
Ah ok, das hab ich falsch verstanden :). Das mit dem Runterfahren ist natürlich auch eine Übungssache und braucht seine Zeit bis er schneller umschalten kann. Du hast ja gesagt, dass du auch zuhause mit ihm spielst und dann auch wieder Ruhe herrscht und vielleicht gekuschelt wird. Sowas würd ich vielleicht noch häufiger machen :). Ich hab ja auch so einen Hibbel daheim und in der Huschule auch immer wahnsinnig aufgedreht. Das hat bei uns auch einige Zeit gedauert, außerdem war die Trainerin nicht so klasse.

Die huschule die ich dir verlinkt hab, habe ich mir selber angesehen und finde sie richtig klasse!! Lynn ist super :). Nur leider sehr weit von uns :(.
Wie gesagt, ansonsten auch einfach mal die Trainer ansprechen wie sie das so sehen und welche Tipps sie sonst noch haben :). Ich mein, wenn du dich wohlfühlst und die kompetent wirken, musst ja auch nicht wechseln :).
Zum runterfahren hat bei uns (und manchen hier aus dem Forum) auch das Festhalten sehr gut geholfen. Also den Knirps schnappen, hinsetzen und festhalten und ihn so runterkochen lassen. Das ganze natürlich liebevoll und mit guter Stimmung :). So dass der Hund auch seine körperlichen Grenzen fühlen kann. Das kannst ja auch daheim mal ausprobieren ob es bei euch funktioniert :). Gut für die Frustrationstoleranz :D.
 
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Dabei
10 Mrz 2014
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#22
Wie gesagt, ansonsten auch einfach mal die Trainer ansprechen wie sie das so sehen und welche Tipps sie sonst noch haben :). Ich mein, wenn du dich wohlfühlst und die kompetent wirken, musst ja auch nicht wechseln :).
Zum runterfahren hat bei uns (und manchen hier aus dem Forum) auch das Festhalten sehr gut geholfen. Also den Knirps schnappen, hinsetzen und festhalten und ihn so runterkochen lassen. Das ganze natürlich liebevoll und mit guter Stimmung :). So dass der Hund auch seine körperlichen Grenzen fühlen kann. Das kannst ja auch daheim mal ausprobieren ob es bei euch funktioniert :). Gut für die Frustrationstoleranz :D.

Wir haben zwei Trainer und die sind auch gut. Der eine hat selbst zwei Aussies und kennt die "Macken". Er hat mir auch das "Rausnehmen und Runterfahren" empfohlen. die andere Trainerin hat es zuerst mit Ablenkung versucht, dann aber auch festgestellt, dass Yuma ein Energiebündel ist, das man nicht noch aufpuschen darf. Also daher denke ich schon, dass wir dort gut aufgehoben sind. - Festhalten mache ich. Er geht sogar freiwillig zwischen meine Beine wenn er merkt, dass er Ruhe möchte. Hab es auch schon mit leichtem Druck durch Pucken versucht udn es gefällt ihm gut. Pucken kenne ich von den Babys. Ich habe bevor wir umgezogen sind Familien mit Babys betreut und da wurde hin und wieder ein Baby gepuckt, das nicht alleine in die Ruhe kam. - Ich selbst bin ja ausgebildete Entspannungstrainerin und merke nun, dass Hund und Kinder manchmal gar nicht so weit auseinander sind. Hatte bisher halt immer ruhigere Hunde ;)
 
Dabei
15 Mai 2012
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#23
Ja, kinder und Hunde sind sich doch ähnlicher als man denkt :D :D. Also ich finde dass sich das doch dann gut anhört :). Ich würde sagen, dass du einfach dranbleiben musst :). Er ist eben noch ein Baby und das geht leider nicht so schnell.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#24
Heute muss ich Yuma wirklich loben. Ferienprogramm in der Hundeschule und viele, viele Kinder die etwas über Hunde erfahren durften. Yuma war soooo lieb. Hat alles ganz toll gemacht und war auch nicht so aufgedreht wie sonst. Er ging mit mir an der Leine durch die Kinderschar; machte brav Sitz und Platz und zeigte den Kleinen, dass er ein "Großer" ist. Ganz artig! Ich dachte ich hab den falschen Hund dabei ;)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#25
Ich hab gesehen dass ihr auch aus niederbayern seid, dann kannst dir ja vielleicht mal diese Huschule anschauen http://www.hundeschule-dreamteam.de
ansonsten würde ich auch einfach mal den Trainer ansprechen, dass du nicht möchtest, dass dein Hund so aufdreht während des Spieles und dass er/sie dir zeigen soll, wie du das gut unterbrechen kannst :).
Ich war gestern Abend dort und ärgere mich nun, dass ich nicht schon früher diese Hundeschule angeschaut habe bzw. damals, als ich auf der Suche war nicht angerufen hatte. Aber da kannte ich mich hier (neu zugezogen) noch nicht aus und bin dann mit einer Bekannten wo anders hin. Yuma musste gestern ganz andere Erfahrungen machen. In der alten hundeschule durfte er immer noch 30-40 Min. mit den anderen Hunden toben und das artete wirklich aus. er war nur noch aufgedreht und hat nicht mehr gearbeitet. Ständiges Bellen anstatt brav Fuss gehen war der "Erfolg". - Danke Rumo für den Tipp.
 

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