Urlaub mit Welpen in den Bergen.

Dabei
15 Jun 2015
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#1
Wollte mal nachfragen wie eure Erfahrungen sind bzw. was ihr uns Empfiehlt. In 7 Wochen geht´s bei uns nach Brand in Österreich in den Urlaub. Unsere kleine wird da 20 Wochen alt sein. z.Z läuft sie nach anfänglichen Zicken für ca. 1 Std gut mit. Danach macht sie ein auf Speedy Gonzales (sie rennt ihre Runden im Garten). Sprich irgendwie nicht Tot zu kriegen. Nun meine Frage: Wie lange kann bzw sollte man (inkl. längere Pausen in Berghütten/Seen usw.) mit einen Welpen von 20 Wochen ca. einplanen können, zu laufen.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#2
Kommt drauf an welche Touren ihr geplant habt. Richtige Bergtouren, bei denen der Hund die ganze Zeit Steigungen laufen muss und über schmale Wege, vllt sogar Klettersteige mit muss, würde ich mit einem Hund in dem Alter noch gar nicht machen. Dazu muss ein Hund ausgewachsen und die Knochen gefestigt sein. Außerdem verlangt das sehr viel Konzentration von einem Hund, die er in dem Alter noch gar nicht aufbringen kann.
Auf die erste richtige Tour haben wir Hazel mit 1 Jahr mitgenommen.
Wenn ihr plant, mit der Bergbahn z.B. hoch zu fahren und oben ein bisschen rum zu laufen, dann sollte das möglich sein. Wir sind da ganz nach Gefühl gegangen, wenn wir gemerkt haben, unser Hund wird unleidlich oder müde, dann wurde Pause gemacht. Ihr solltet wie gesagt, darauf achten, dass euer Hund nicht ständig starke Steigungen laufen muss.

Edit: Dass sie nach einem langen Spaziergang noch im Garten rum rast, spricht in meinen Augen übrigens dafür, dass der Spaziergang zu viel war. Entweder zu lang oder mit zu vielen Eindrücken. Junge Hunde bauen so wieder ihre Spannung ab.
 
Dabei
15 Jun 2015
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#3
Edit: Dass sie nach einem langen Spaziergang noch im Garten rum rast, spricht in meinen Augen übrigens dafür, dass der Spaziergang zu viel war. Entweder zu lang oder mit zu vielen Eindrücken. Junge Hunde bauen so wieder ihre Spannung ab.
Danke für deine Antwort. Nur in dem Fall muss ich wiedersprechen.
Eindrücke:
Unsere Hundeschule dauert ca. 1,5 Std. und in dem Fall hat sie es mit anderen Welpen, Menschen und Lerneinheiten zu tun. Sprich Einflüsse ohne Ende. Danach pennt sie im Auto. Wenn wir spazieren gehen, geht das nur im Wald. Grund wenn wir hier im Dorf spazieren gehen würden und wer kennt die Sprüche nicht "Ach ist der süüüüüüüüüßßßßßßß darf ich in streicheln", ist mittlerweile so, das sie vor jeder Haustüre stehen bleibt und hofft das jemand rauskommt. Bei Spaziergänger und Fahradfahrer ist die Sache noch verschärfter.
Zu lange Spaziergänge:
Wir haben in unserem Fall zwei Möglichkeiten, ich beschäftige sie (mittlerweile Sisyphusarbeit, gespielt wird nur solange, wie es intressant ist) oder sie sucht sich ne Beschäftigung (meistens das was uns nicht gefällt).
Also wo ist das Mittelmaß? Grundbefehle wie Sitz, Platz, Hier usw. beherscht sie schon recht gut, aber nur ohne Ablenkung.

Nachtrag Berge:
Keine Angst, wenn dann sowieso nur mit Bergbahn hoch und Bergab laufen aber auch keine Stunden Wanderungen wie mit unserer letzten Dame. Wollte nur wissen wie lange ihr einen 20 Wöchigen Welpen ca. zutrauen würdet. Notfalls wird er im Speziealrucksack getragen.
Die längeren Touren kommen vieleicht im Winter, im Allgäu.
 
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Dabei
5 Sep 2014
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#4
Also eine genaue Zahl kann ich dir auch nicht geben, wie lange das für ihr Alter gut ist. Wir haben das damals nach Bauchgefühl gemacht und im Zweifelsfall immer ein bisschen weniger. Lange Ausflüge waren da aber noch nicht drin...
Wenn wir einen Ausflug mit ihr irgendwohin gemacht haben, dann war es primär für Betty und wir haben uns ganz nach ihr gerichtet. Wenn man es umgekehrt macht, also Tour planen und Welpelein kommt einfach mit, dann ist irgendjemand auf der Tour meist enttäuscht weil dem Welpen asugerechnet heute einfach nur nach Schlafen zumute ist und die Tour wirklich seeeehr kurz ausfällt. Da fährt man solange zur Hütte und kann mit dem Hund nur kurz draussen sein und sitzt die meiste Zeit nur in der Hütte rum...

Wenn ich an eurer Stelle wäre, würde ich für den Urlaub unbedingt ein paar gute Gesellschaftsspiele mitnehmen :-D Dann vergeht die Zeit in der Hütte während sie im Tiefschlaf ist... ;)

Und: vergesst die Sommerhitze nicht! Da würde ich gleich nochmals einiges weniger Programm einplanen
 
Dabei
22 Sep 2014
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#5
Mit 20 Wochen hätten wir noch keine Tour machen können. Erstmal läuft der Welpe ja auch nicht so gut an der Leine, bzw. kann noch gar nicht so lange laufen, und sowieso wäre er ratzfatz k.o. gewesen (und einen 20 Wochen alten Welpen zu tragen ist auch nicht lange machbar).

Sehe es so wie Jasmin und Elli: ich würde meine Tour nach dem Hund richten oder nur kleine "Touren" und dann in die Hütte zurück. Oder vielleicht habt ihr die Möglichkeit einen Anhänger/ Bollerwagen mitzunehmen, wo der Hund rein kann?
 
Dabei
19 Feb 2012
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#6
Nachtrag Berge:
Keine Angst, wenn dann sowieso nur mit Bergbahn hoch und Bergab laufen aber auch keine Stunden Wanderungen wie mit unserer letzten Dame. Wollte nur wissen wie lange ihr einen 20 Wöchigen Welpen ca. zutrauen würdet. Notfalls wird er im Speziealrucksack getragen.
Die längeren Touren kommen vieleicht im Winter, im Allgäu.
Bergbahn hoch, oben laufen, Bergbahn runter würde ich eher empfehlen.
Beim Mensch ist es doch so, dass bergrunter ziemlich auf die Gelenke geht (also schlechter für die Gelenke als bergrauf).
Weiß jemand, wie das bei Hunden ist? Vielleicht ist es dort ähnlich? Wenn ihr dann eine Tour laufen wollt, wäre bergauf vielleicht besser?

LG mariposa
 
Dabei
31 Jan 2015
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#7
Ehm entschuldige, korrigiere mich, wenn ich was falsch verstehe... eure Kleine ist jetzt 13 Wochen alt und ihr geht schon eine ganze Stunde lang spazieren?
Da würde Ich mich aber nicht wundern, dass sie danach nicht mehr runter kommt!
In dem Alter muss sie doch erst noch Ruhe lernen; kein Wunder, wenn sie sich andere Beschäftigungen sucht!
 

FrauRossi

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26 Mai 2015
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#8
Hallo,

ich würde mit nem 20 Wochen alten Welpen weder Berge rauf noch runter laufen. Das ist nicht nur für seinen Geist sondern auch für seinen Körper zuviel. Genauso wenig würde ich "oben" den ganzen Tag mit dem Welpen rumlaufen, auch das ist zuviel.

Ihr geht jetzt im Alter von 13 Wochen schon eine Stunde spazieren, das ist Reizüberflutung für den Hund. A) kein Wunder dass sie danach im Garten rumrennt wie irre. Sie ist dann zu aufgedreht.

Du schreibst: entweder gehst du mit ihr so lange spazieren oder du musst sie beschäftigen / spielen. B) nein musst du nicht. Du musst Ruhe bewaren und dem Hund zeigen dass du ihn nicht dauernd bespasst (das scheint er schon zu denken). Ignorieren und ihm seine 15 bis 20 Stunden schlaf am Tag gönnen.

Du schreibst weiterhin: du kannst im Dorf nicht mehr spazieren gehen, weil jeder den Hund streichelt und sie schon zu jeder Tür will. Um das zu vermeiden gehst du in den Wald. M.E. wäre es aber sinnvoller kleine Runden mit dem Hund im Dorf zu gehen und zu üben dass sie nicht überall hinkann, dass nicht jeder begrüßt wird, dass andere uninteressant sind und nur du interressant bist, dass nicht an anderen hochgesprungen wird. Das in Mini Einheiten und Konsequenz, ist genug für den Welpen und er erlernt das richtige Verhalten. Außerdem wird e davon auch müde, weil es Kopfarbeit ist zu lernen wie es "richtig" geht. Dann braucht er wieder Schlaf um zu verarbeiten.

Klar ist das nervig mit den Nachbarn, aber da muss man eben konsequent sein.
Bergtour mit Welpe? Klares Nein! Ihr fahrt mit der Bahn hoch, ihr habt ne Hütte oben, einer von Euch geht nach kurzen Spaziergängen wieder mit dem Hund in die Hütte damit er schlafen kann und ihr fährt auch wieder runter. Dann ok.
(Sinnig ist auch keine Typische Berghütte, wo viele Gäste sind und im Gemeinschaftssal geschlafen wird. Wie soll der Hund da Ruhe finden?

LG FrauRossi
 
Dabei
14 Sep 2014
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#9
Ich denke auch das ihr eurem Kleinen damit etwas zufiel zumutet. Natürlich wird er es mitmachen und wahrscheinlich sogar begeistertes sein, aber bedenkt , ihr zieht euch damit einen Bewegungsjunkie heran der immer mehr machen will und genau das sollte man unterbinden in dem man den jungen Hund zur Ruhe zwingt . Meine Devise war immer , weniger ist mehr, aber letztendlich ist es euere Entscheidung . Aber nachdem ihr hier nach Rat fragt, gehe ich davon aus , das euch das Wohl eueres Hundes am Herzen liegt.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
27 Jun 2012
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#10
Ich schließe mich meinen Vorrednern an.
Bergtouren würde ich mit einem so jungen Welpen auf keinen Fall machen. Ich würde mich höchstens irgendwo an einen Bergsee legen und das Leben mit dem Kleinen genießen.
Auch finde ich eine Stunde Spaziergang und anderthalb Stunden HuSchu für so einen kleinen Fratz viel zu lange! Unsere Welpenstunden gingen meist nur 30-45 Minuten, manchmal auch nur 20 Minuten (abhängig vom Wetter).
Ein Welpe/Junghund muss das erste Jahr vorallem Ruhe lernen! Alles andere hat auch danach noch Zeit.
Hier ist noch ein interessanter Link mit Threads zum Thema Welpenprobleme: http://www.aussie.de/forum/t/6717-hilfe-bei-welpenproblemen-fragen-linksammlung
Dort findest du auch Threads zum Thema "aufgedrehter Welpe" etc.
 
Dabei
15 Jun 2015
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#11
sorry das ich jetzt erst Anworte, aber mein Lapi war in Reperatur.
Hab auch lange überlegt ob und oder wie ich Antworte.
Hatte jetzt, nach dem ich mir die Antworten mehrmals durchgelesen habe, zwei Möglichkeiten:
1. Ich rufe sofort die nächste Tierschutz Organisation an, mit der bitte den Hund abzuholen, weil ich misshandle ihn, oder:
2. Mir schwellt die linke Halsschlagader an, weil jeder glaubt das es dem Hund zuviel ist.
Hab mich für den Punkt 2 Entschieden und meine linke Halsschlagader ist sehr angeschwollen und hier mal die Gründe ohne das ich jeden Thread einzeln ausernander nehme!
1.Ihr wisst schon was Aussis für eine Rasse ist?
Aussis sind Hütehunde, lernfähig und "please to will " Hunde.
Sie brauchen eine Aufgabe, sonst suchen sie sich welche. Es ist richtig das gerade Welpen, Ruhe brauchen, aber man muss sie, je nach Rasse, nicht in Watte packen. Wer sich z.B. einen Husky ins Haus holt, muss voher wissen, das es keine Fußhupe ist, die ruhig auf dem Sofa rum liegt.

2. Hundeschule
Es gibt tausende pseudo Hundeschulen die glauben alles richtig zu machen, aber unsere amtierende Deutsche Meisterin und Rettungshundeweltmeisterin
kommt aus der Hundeschule Potsdam! Glaube kaum das sie "NICHT" genau wissen, was für Welpen gut bzw. schlecht ist.

3. Hauptkritikpunkt, weil jeder Thread sich auf den anderen aufgebaut hat:
Die Frage, die ich gestellt habe, war ganz einfach: "Habt ihr schon Erfahrungen gemacht mit Welpen in den Bergen?"
Ich werde hingestellt, als ob ich mit einem Welpen, den Alpen Wanderweg München - Venedig wandern würde und nebenbei noch die Eigernordwand im Vorbeiflug besteigen würde.
Wir haben eine Ferienwohnung in Brand/Brandnertal, wir werden natürlich dem Welpen angemessen unsere Touren planen, mehr und nicht weniger.

4. Zum Abschluss:
Unserem Welpen geht es nach dem Tierarzt psychologisch und für seinem Alter gesundheitlich bestens. Den einziegen Kritikpunkt die mir die Tierärztin gegeben hat, ich soll nicht immer um 4 Aufstehen weil der Hund müsste. Der Hund muss seine Blase trainieren, das sie es länger aushält. Ansonsten trainiert sich mich.
LG Tharmas
 
Dabei
30 Jul 2013
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#12
Ich finde du solltest dich zu allererst mal beruhigen. Wenn du Kritik und Austausch nicht verträgst, ist es ungünstig in einem öffentlichen Forum nach Rat zu fragen.
Hier geben dir teilweise langjährige Aussiehalter (teils mit mehreren Aussies) Tipps. Man sollte zumindest mal drüber nachdenken. Deswegen muss man sich ja nicht alles annehmen und auch so umsetzen.

zu 1. Ja Aussies sind Arbeitstiere. Aber im ersten Jahr ist weniger mehr. Das ist nun mal Fakt. Schau dir die Schäfer an. Weißt du was da ein Hund im ersten Jahr macht? Genau, nix. Der lernt Frustrationstoleranz und die Klappe zu halten, wenn er dabei ist.
Ein Hund bis 1 Jahr braucht keine explizite Aufgabe. Für den ist es Aufgabe genug sich und seine Umwelt zu erkunden und miteinander in Einklang zu bringen. Er muss deine Regeln lernen und der Grundgehorsam muss gefestigt werden.

zu 2. Im Hundesport erfolgreich zu sein und alltagstaugliche Hunde zu haben, ist leider nicht das selbe. Das musste ich schon auf mehr als einem Platz erfahren. Ich kenn deine Trainerin nicht. Aber Auszeichnungen allein, sind kein Garant dafür, dass alles was jemand von sich gibt, der Weisheit letzter Schluss ist. Auch da darf und soll man hinterfragen. Wenn sie gute Ratschläge gibt, umso besser.

zu 3. Keiner hat dich hier als Tierquäler hingestellt, der Mördertouren plant. Aber wenn du von Bergurlaub schreibst und inwieweit du deinen Hund da belasten kannst, ist es doch klar, dass du gewarnt wirst, es nicht zu übertreiben. Keiner der Kommantare hier hat dich persönlich angegriffen. Fakt ist nun mal, dass häufig starke Steigungen (egal ob raufwärts oder runterwärts) im Wachstum den Gelenken schaden.

zu 4. Die Folgen von zuviel Belastung im jungen Alter erkennst du erst Jahre später. Dazu kann dein Tierarzt jetzt noch gar keine Aussage treffen. Davon abgesehen, dass manche Tierärzte von der Welpenaufzucht soviel Ahnung haben wie ne Kuh vom Fliegen. Sorry, aber ist so.


Zum Schluss, letztendlich ist es dein Hund. Du musst die nächsten 15 Jahre mit ihm zusammen leben. Dafür legst du jetzt die Grundsteine.
Keiner hier hat sich sklavisch an die "Fünf-Minuten"- Regel oder so einen Kram gehalten. Aber die meisten hatten ein genaues Auge darauf, lieber ein bisschen weniger als zuviel zu machen.
Ich kann sagen, wir sind damit super gefahren. Wir haben einen super entspannten Aussie, der überall dabei sein kann, weil er Ruhe in jeder Situation kennt. Weil er nicht fordert, wenn mal ein paar Tage kein Bespaßungsprogramm gefahren wird. Weil er ne Frustrationstoleranz hat, mit der ich arbeiten kann.
Das hilft mir übrigens auch im Sport.
Ein Aussie lernt sein ganzes Leben lang. Es besteht also keine Notwendigkeit alles ins erste Jahr zu packen.
 
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FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#13
Hallo,

Schade dass du nicht zumindest anerkennen kannst, dass sich andere Menschen die Mühe gemacht haben dir eine Antwort zu schreiben. Scheinbar war keine Antwort in deinem Sinne. Das ist natürlich bedauerlich für dich.

Es es ist doch wundervoll für dich, dass du rundum versorgt bist - mit einer "Meister" Hundetrainerin einem super Tierarzt und Ferienhaus in den Bergen. (Welches keinerlei Erwähnung fand in deinem ersten Post) und dass dein Hund gesund ist.

Unentschuldbar von den Menschen hier dass sie aus deinen Zeilen nicht heraus haben lesen können worauf es dir ankam.

Ich für meinen Teil möchte nicht dass du so enttäuscht bist. Daher antworte ich dir jetzt wo es klarer ist was du wissen möchtest nachträglich auf deine Frage.

Ich gehe seit 39 Jahren in die Berge. Mein erster Berg war der Watzmann, da war ich gerade mal 4. Dennoch verfüge ich über keinerlei Erfahrungen, mit einem 20 Wochen alten Hund auf Bergwandertouren. Und das hat seinen guten Grund. Diesen habe ich in meinem früheren Posting erläutert. Das spiegelt meine Meinung wieder und muss sich weder mit deiner Meinung decken noch muss es dir gefallen.

Du kannst tun und lassen was du willst und ich wünsche euch einen schönen Urlaub.

Aber ich kann auch verstehen, dass "dir der Kamm schwillt" beim lesen der gut gemeinten Ratschläge hier. Niemand hier kennt dich, deinen Hund und deine Umstände. Wie soll da jemand etwas beurteilen? Garnicht! Lautet die Antwort. Das ist nicht möglich. Was möglich ist, ist die eigene Meinung, allgemein gehalten, zu einem, Thema zu formulieren. Was du für dich dabei heraus ziehst oder eben nicht, liegt einzig bei dir.

Ich gestehe ehe dass ich in dein letztes Posting eine Art Verurteilung über die Antworten, welche du hier bekommen hast, hereinlese.

Das wiederum ist einzig mein Problem. Was ich aber gut verstehen kann. Wer geht schon ohne eine Art von Wertung an etwas heran? Dennoch lese ich persönlich, in keiner der Antworten an dich, einen Vorwurf der es in sich hätte dass dir "der Kamm schwellen" muss.

Damit it dein Kam aber nicht ganz umsonst geschwollen ist, das wäre ja Verschwendung, bekommst du meine total subjektive Wertung ebenfalls nachträglich:

Du bist für mich der Typ der lieber in den Wald ausweicht, weil es ihm zu anstrengend ist seinen Hund beim Dorfspaziergang zu erziehen und an Menschen zu gewöhnen und zumindest dem Hund damit die Changse zu geben, das gewünschte Verhalten zu erlernen. Tja. Kann man finden wie man will. Dein Vorgehen, wie auch meine Meinung.

Wie oben erwähnt, habe ich keine Ahnung von deinen Umständen und räume daher ein, dass meine subjektive Wertung, eben genau das ist: subjektiv, gegründet auf die Summe aller Erfahrungen, welche ich gemacht habe und welche mich formten.

Ich räume ein dass dabei unberücksichtigt blieb, dass es möglich ist, dass du ein einsiedlerisches Leben ohne großen Kontakt zu Menscheb vorziehst.

Ach, die menschliche Sprache ist so herrlich unpräzise, und dann auch noch im Internet. Oh Gott oh Gott oh Gott. Welchen ich hiermit anrufe, ohne im entferntesten an die Existenz einer höheren Macht zu glauben. Und die Ironie erst. Die passt ja auch so unfassbar schlecht durchs Netz.

Und was rege ich mich auf? Total unnötig? Und tippe eine weitere Antwort, welche noch weniger Effekt haben wird als die erste, welche immerhin in bester Absicht entstand?

Ich Mensch, ich gefühlsgesteuertes Wesen, mit dem unsinnigen Wunsch dass zumindest meine Mühe anerkannt wird. Asche auf mein Haupt.

Du hingegen hättest auch einfach sagen können: Hey Eure Antworten treffen nicht den Kern meiner Frage. Mir geht es nur darum: Ist hier jemand der Erfahrung hat mit einem 20 Wochen alten Hund in den Bergen? Vielleicht noch präzesiert was genau du da wissen willst.

Ist aber nicht geschehen. Aus den in deinen Augen "Nichtantworten" welche dir hier gegeben werden, könnte man auch einiges herausziehen. Willst du aber nicht. Dein Bier.
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#15
Sagen wir mal so: In die Berge fahren und stundenlang mit dem Welpen dort rumzuwandern, halte ich für keine gute Idee. Logisch.
Auf den Berg rauf fahren und ein paar Stündchen dort zu verbringen, finde ich ganz angebracht. Man kann sich dort überall hinsetzen, die Aussicht genießen, dem Welpen verschiedene Dinge zeigen und ihn die Welt entdecken lassen. Man kann ihn mit in Cafés nehmen, zu diversen Ausflügen...
Dass jemand der Familie nach ner' Stunde wieder in die Ferienwohnung mit dem Welpen geht, halte ich für Blödsinn. Wer will das schon? Keiner. Es ist Urlaub!!!

Ich würde das alles einfach rein nach Gefühl machen. Ruhe ist gut und wichtig, das weiss ich selbst... aber ich würde da jetzt nicht mit einer Stoppuhr daneben stehen um alles akribisch perfekt zu machen.

Wir waren, als Joshi klein war, auch oft länger spazieren und unsere Welpenstunde hat auch schon hin und wieder 1,5 Stunden gedauert.. mit Spielen usw... aber das hat ihm alles nicht geschadet...

Man sollte dem Welpen nicht jedes noch so kleine Steinchen (und wenns nur Stress wg. längeren Ausflügen ist..) aus dem Weg räumen, sondern einfach das Leben mit ihm genießen. Ob man täglich da jetzt ne' halbe Stunde länger unterwegs ist oder nicht...
Und Urlaub ist immer eine Ausnahmesituation...
 
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Dabei
15 Mai 2014
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#16
FrauRossi, von mir auch ein Gefällt-mir ;).
Ich habe zwei Aussies, einer ist geprüfter Rettungshund, der auf Einsätze geht und der zweite macht mit meiner Tochter im Verein Agility. Grundgehorsam machen wir mit beiden im Verein.
Das Problem ist nur, dass der Grundgehorsam, den man im Verein lernt, einem zwar zeigt, wie man mit dem Hund arbeiten kann, aber bei weitem nicht ausreicht, um eine Alltagstauglichkeit herzustellen. Die übt man am Besten mit (beim Welpen kurzen!) Spaziergängen im Ort, wobei ich immer das, was gerade nicht so gut lief, extra provoziert habe. Zog der Hund quietschend zu anderen Hunden oder Menschen hin, was gerade unser erster Hund Zaro begeistert gemacht hat, habe ich gerade das provoziert und geübt. Wenn es dicht nicht ging, das Ganze erst mal auf Entfernung üben, also Hund auf dich fixieren.
Mit dem Hund spielen ist klasse, aber es ist wichtig, immer aufzuhören, so lange der Hund noch weiterspielen will und begeistert ist. Sonst wird es für den Hund ganz schnell langweilig und er fordert wieder etwas Neues. Dann bist du dauernd im Stress, was du dem Hund sonst noch anbieten kannst.
Traumaussies Ansicht kann ich mich ebenfalls anschließen. So ähnlich haben wir es mit unseren Welpen auch gemacht:).
 
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Dabei
31 Jan 2015
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#17
z.Z läuft sie nach anfänglichen Zicken für ca. 1 Std gut mit. Danach macht sie ein auf Speedy Gonzales (sie rennt ihre Runden im Garten). Sprich irgendwie nicht Tot zu kriegen.
Hallo...
Ich weiß, das entspricht jetzt nicht deiner Frage, ich möchte es nur noch einmal festhalten:
Dieses Verhalten, das dein Hund jetzt schon zeigt, sollte dir ganz genau zeigen, dass du zu viel mit ihr machst!
Wenn du das so weiterführst, dann wunder ich mich nicht, wenn sie später zu einem dieser "freakigen" Aussies wird, durch die der Ruf der Aussies so schlecht ist: aufgedreht, "nicht tot zu kriegen", anstrengend
Und wenn dein Trainer meint, dass ist ganz normal für diese Rasse... ja dann kennt er wohl leider auch nur solche Aussies!

(Mit diesem Beitrag möchte ich dich nicht angreifen, das ist absolut nicht meine Absicht. Ich versuche nur dir, und ganz besonders deinem Hund, zu helfen. Vielleicht solltest du dich beruhigen und dir die Beiträge ein 2.,3.,4. Mal durchlesen und auch andere Beiträge zu diesem Thema lesen... dann wirst du vllt verstehen, was dir so viele hier erklären wollen.)

Alles Gute
 
Dabei
7 Okt 2014
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#18
Ja, wir wissen vermutlich alle, was Aussies für Hunde sind.
Genau deshalb hast du ja den Ratschlag mehrfach bekommen, dir lieber keinen Bewegungsjunkie heranzuziehen.
Denn eben weil der Aussie ein Aussie ist, vergisst und verzeiht er später evtl. nicht so schnell, was man jetzt falsch macht.
Und mit dreizehn Wochen ist auch der aussigste Aussie in meinen Augen vor allen Dingen ein Baby und die brauchen keine regelmäßigen Spaziergänge von einer Stunde.
Und deshalb finden die Leute den auch süß.
Und deshalb sind Spaziergänge in dem Alter auch ein ewiges Stop and Go.
Und manchmal machen Welpen halt irgendwelchen Quatsch, das hat dann nicht zwingend etwas mit Unterforderung zu tun, sondern liegt ganz einfach in ihrer Natur.
Und die müssen tatsächlich auch mal zu den unmöglichsten Zeiten pinkeln, ganz ohne dominante Hintergedanken (lass sie halt um fünf vor vier raus, bevor sie quengelt, dann erzieht sie dich auch nicht damit).
All diese Dinge sind nicht Aussie sondern Welpentypisch.
Willkomm im Leben mit einem Solchen.
Freu dich einfach daran, denn die Zeit, in denen sie so klein sind, ist eh viel zu kurz.


Ich bin durchaus geneigt zu behaupten, dass man selbst seinen Hund am besten kennt, aber das passiert nicht von heute auf morgen und da würde ich eher auf die Erfahrungswerte langjähriger Aussiehalter hören als auf die von Trainern und Tierärzten, die womöglich das gleiche, dubiose Buch gelesen haben wie du, in dem steht, dass man einen Aussie permanent beschäftigen muss, weil er sonst zum Monster mutiert.

BTW. bei dem Ton , den du an den Tag gelegt hast, schwillt MIR der Kamm und wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es bekanntlich an manchen Tagen auch hinaus.
 
Dabei
7 Apr 2015
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#19
Hallo Tharmas,

Hatte jetzt, nach dem ich mir die Antworten mehrmals durchgelesen habe, zwei Möglichkeiten:
1. Ich rufe sofort die nächste Tierschutz Organisation an, mit der bitte den Hund abzuholen, weil ich misshandle ihn, oder:
2. Mir schwellt die linke Halsschlagader an, weil jeder glaubt das es dem Hund zuviel ist.
Hab mich für den Punkt 2 Entschieden und meine linke Halsschlagader ist sehr angeschwollen und hier mal die Gründe ohne das ich jeden Thread einzeln ausernander nehme!
1.Ihr wisst schon was Aussis für eine Rasse ist?
Aussis sind Hütehunde, lernfähig und "please to will " Hunde.
Sie brauchen eine Aufgabe, sonst suchen sie sich welche. Es ist richtig das gerade Welpen, Ruhe brauchen, aber man muss sie, je nach Rasse, nicht in Watte packen. Wer sich z.B. einen Husky ins Haus holt, muss voher wissen, das es keine Fußhupe ist, die ruhig auf dem Sofa rum liegt.
Ich hab die ganze Zeit still in diesem Thread mitgelesen und empfand alle Beiträge als sachlich und sehr hilfreich. Klar waren da subjektive Meinungen bei, allerdings ohne angreifend zu sein.

Deine Art darauf zu reagieren, empfinde ich hingegen als ziemlich überzogen...jeder wollte dir hier helfen, niemand hat dich als Tierquäler hingestellt oder auch nur in geringster Weise angedeutet, dass du kein guter Hundehalter bist.

Natürlich sind Aussies Arbeitshunde. Das streitet hier sicherlich auch niemand ab. Aber wir reden hier immer noch von einem Baby - bzw. Kleinkind mit 20 Wochen ;)
Bzgl. dem Beispiel mit dem Husky: Auch von dem erwarte ich, dass der ruhig aufm Sofa chillt...entsprechende Auslastung natürlich vorausgesetzt.

Mein Hund ist 18,5 Wochen, also fast in dem Alter in dem deine sein wird im Urlaub. Wir halten uns nicht (mehr) an die 5-Minuten-Regel und ich agiere viel nach Gefühl und Hund beobachten. Ich (!) würde mit ihm noch nicht in die Berge - wenn das jetzt ein Tag wäre, könnte ich es mir eher vorstellen. Dann gäbe es an den anderen Tagen nämlich Ruuuuhe ;) Aber so hätte ich (!) nicht viel von dem Urlaub und irgendwie kein gutes Gefühl dabei... ich würde maximal mit ihm 1 Stunde am Stück "laufen", danach müsste er getragen werden. Meiner ist jetzt schon ein Riese (48cm, ca. 16kg), und lässt sich eh nicht sooo gerne tragen - wäre also bei uns (!) keine Option. Irgendwas wo er sich reinsetzen könnte? Kinderwagen, Buggy, Bollerwagen? Kennt meiner jetzt zB nicht, wäre aber evtl. möglich. Aber sehr unpraktisch in den Bergen. Also auch für uns (!) keine richtige Option. Tja, da bleibt dann nur für mindestens 2-3 Stunden irgendwo hinfläzen und Hundi die Möglichkeit geben zu schlafen und sich auszuruhen. Danach dann aber schon wieder ne Stunde irgendwo rumlaufen, puuuh - zum einen wäre Oskar da wahrscheinlich noch todmüde und zum anderen möchte ich (!) es meinem Hund nicht "zumuten". Wenn es jetzt ein Tagesausflug wäre, wäre es wieder was anderes. Aber mehrere Tage in den Bergen ist - meiner Meinung nach - einfach zuviel in dem Alter. Zudem kann man die ja noch nicht mal großartig in der Hütte parken. Alleine bleiben ist ja eh noch heikel in dem Alter und dann in einer fremden Umgebung... meiner würde die Hütte zerlegen :rolleyes:

Wie auch immer du es regeln wirst - einen schönen Urlaub! Lies dir die Beiträge hier einfach nochmal in Ruhe durch, niemand will dir hier was Böses und das geschriebene Wort kam vll. manchmal einfach nur falsch an.

Alles Gute,
Johanna
 
Dabei
14 Sep 2014
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#20
Ich bin nur enttäuscht, vor allem weil mir das hier schon oefter passiert ist. Es fragt jemand nach Rat , man schreibt seine Ansicht und seine Erfahrungen zurück, wie ich glaube höflich , allerdings ist es nicht das was der Threadsteller hören will und schon wird dieser pampig. Warum denn?
Genauso geht es mir jetzt bei dir, und eigentlich wolltst du nur deine eigene feststehende Meinung von uns bestätigt haben. Den Gefallen haben wir dir nicht getan und schon schiebst du uns auf die Schiene , Hunde in Wattepacker, Tierschübesserwisser usw.Ich finde es traurig und schade weil es unnötig war hier jeden vor den Kopf zu stossen.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
25 Jun 2014
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#22
Hallo

Rein vom Verstand her, würde ich mir halt überlegen dieser kleine Kerl hat sooo kurze Beine. wenn ihr über Stock und Stein lauft, ständig den Berg rauf naja, dann fürchte ich er macht schnell schlapp. Wenn ihr es einrichten könnt, geht es sachte an , dann wird er sein Bestes geben und euch auch im Urlaub viel Freude machen.

LG
 
Dabei
22 Sep 2014
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1.638
#23
@ Susanne+2: leist du eigentlich auch mal die vorherigen Nachrichten oder schaust auf das Datum? Vermutlich ist man schon laaange wieder zurück ;)
 
Dabei
25 Jun 2014
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#24
Hallo


Ist das ein süsser Kerl. Es ist halt noch ein baby, das darf man nicht vergessen. Er mag spielen, disszipliniertes laufen ist sicher noch nicht sein Ding. Muss er halt noch lernen. Wenn ihr so an nem See spazieren geht, klappt das sicher besser nur in den Bergen, wo Steine, Holzstege, größere Höhenmeter, das packt euer Zwerg noch nicht aber es wird.

LG
 
Dabei
25 Jun 2014
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86
#26
Hallo


Sorry da hast du wirklich Recht. Wollte gern nen Rat geben, wirklich gern habe aber meinen Kopf, sorry hab grad etwas private Probleme wohl nicht ganz dabei gehabt. Entschuldige bitte.

Schöne Zeit
 

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