Was passiert bei euch in der Junghundegruppe?

Dabei
30 Jul 2013
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#1
Hallo ihr Lieben!

Der ganze Weihnachts-und Sylvesterstress ist vorbei und ich hab auch gleich mal wieder ein Anliegen. :)
Hazel und ich sind ja nun seit einigen Wochen im Junghundekurs in der gleichen Hundeschule, in der wir auch den Welpenkurs besucht haben.
Und irgendwie bin ich doch ein wenig unzufrieden, wie das ganze abläuft. Grundsätzlich mag ich unsere Trainerin, aber ich hatte doch gedacht, dass es im Junghundekurs schon ein bisschen mehr zur Sache geht. Bei uns dürfen die Hunde ca. die Hälfte der Zeit spielen. Dies ist auf mehrere Sequenzen zwischen den Übungen aufgeteilt. Ich finde das einfach zu viel um ehrlich zu sein. Ich würde die Stunde gerne nutzen um mit Hazel mal gezielt unter Ablenkung zu üben.
Außerdem lernt Hazel durch die Spielzeiten gar nichts. Sie kommt nämlich meistens zu mir und lässt sich kraulen. Das ganze ist ihr nämlich schlicht zu wild. Sie ist nicht ängstlich oder so, einfach nur desinteressiert. Die Gruppe ist inzwischen nämlich leider sehr groß geworden, ca. 10-15 Hunde, je nach Wetterlage auch mal weniger. :p Es sind immer zwei Trainerinenn dabei, aber ich finde es trotzdem zu viel.
Mit ihrer Boxerfreundin alleine aus der Hundeschule kann sie wunderbar spielen, aber in der Gruppe....keine Chance.
Durch die Größe der Gruppe schaffen wir natürlich dann auch nicht viele Übungen am Stück bevor wieder gespielt wird. Meist zwei Übungen. Dann wars das schon wieder. Und die letzten drei Stunden bestand der Großteil der Übungen dann daraus sich Agility-Geräten anzunähern. Ist ja ne ganz nette Spielerei, aber kann ich im täglichen Umgang mit Hazel halt mal null gebrauchen.
Wir machen schon auch sinnvolle Übungen, aber in meinen Augen halt viel zu wenig. Leinenführigkeit unter Ablenkung, Fuß, Ablegen unter Ablenkung. Solche Dinge würde ich gerne verstärkter üben. Muss ich dann immer privat machen mit Hundefreunden. Überhaupt wurden solche Sachen wie Leinenführigkeit oder Fuß noch nicht einmal im Kurs demonstriert und wenn ich dann sehe, wie sich einige von ihren Hunden auf den Platz zerren lassen, bekomm ich die Krise.
Im Gegenzug war die Trainerin vor Weihnachten dann voll entsetzt, dass Hazel noch kein Touch (also Berühren der Hand) konnte. Darüber sollte man den Hund an der Leine die Seite wechseln lassen. Ich hab ihr dann erklärt, dass Hazel andere Dinge kann, die ich nötiger brauche. Bis zur nächsten Stunde konnte sie das Touch dann auch perfekt. :D
Gestern wieder so ne Diskussion. Ein anderer Hundhalter sollte Hazel halten. Ich sollte sie ins Sitz bringen und mich dann entfernen und den anderen Leuten die Hand schütteln, also so ne Begrüßungssituation. Normal klappt das Bleib schon recht gut, aber dadurch, dass sie jemand anders hielt, sprang Hazel sofort wieder auf. Hatte ich mir auch schon vorher gedacht. Ich wollte also zurück und sie korrigieren. Dann wollte die Trainerin mich abhalten und meinte ich bestätige das Aufspringen jetzt nur, wenn ich zurück gehe. Hab ihr dann meine Sicht erklärt, dass ich Hazel entweder korrigiere, weil sie ein Kommando sonst auch nicht von alleine auflösen darf oder ich gebe ihr erst gar kein Kommando, wenn sie es in der Situation noch nicht schafft es durchzuhalten. Wollte sie nicht ganz einsehen, sondern lieber mit mir diskutieren. Hab die Übung dann nochmal gemacht ohne Hazel ein Kommando zu geben. Das klappte dann auch gut, wobei Hazel mich natürlich im Blick behielt. Dann meinte sie voll entsetzt, ob ich das mit Hazel noch nie geübt hätte. Ich meinte Nein, weil ich Hazel an fremden Orten sowieso niemand Fremden überlasse, nur meinem Partner und da bleibt sie entspannt. Außerdem war Hazel ja ruhig geblieben. Gut kann man drüber streiten, ob man sowas üben sollte oder nicht. Aber die Art und Weise mit mir da vor den anderen rumzudiskutieren, wenn ich sage mein Hund darf kein Kommando alleine auflösen, fand ich nicht gut.

Lange Rede, kurzer Sinn ich bin drauf und dran mich nach einer neuen Hundeschule umzusehen. Wie laufen eure Junghundekurse denn so ab? Erwarte ich zuviel, von Hazel und vom Kurs? Ich mein so ein Kurs soll ja irgenwann auf die BH vorbereiten. Kann ich mir bei uns nur schwer vorstellen. Und für Alltagsspaziergänge, also in der Stadt etc., soll ich jetzt nen extra Kurs buchen. Schlappe 20 Euro die Woche. Seh ich nicht ein. Dann übe ich das halt alleine.

Also berichtet mal, wie das bei euch so abläuft. :)
 
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Dabei
27 Jun 2012
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#2
Bei uns war der Mittelpunkt des Junghundekurses die Alltagstauglichkeit. Wir sind regelmäßig in die Stadt gefahren, an den Bahnhof ... wie im Welpenkurs auch schon.
Also ca 1-2mal im Monat waren wir außerhalb unterwegs und den rest auf dem Platz. Auf dem Platz wurde dann vermehrt Unterordnung geübt, Sitz, Platz, Bleib. Abruf unter Ablenkung.( Je nach Übungsstand des Hundes). Impulskontrolle und Frustrationstoleranz standen auch ganz oben im Kurs. Alles Dinge die man im Alltag braucht.
Und wenn bei uns jemand etwas anderes handhaben möchte als es die Trainerin vorschlägt ist das auch ok. Solange man sich an die Regeln hält (also den Hund nicht schlagen oder unfair behandeln).

So an sich klingt das bei dir jetzt nicht sooo prickelnd. Eventuell solltest du einmal das persönliche Gespräch mit der Trainerin suchen. Parallel könntest du ja schonmal nach anderen HuSchus gucken, kostet ja nichts :)
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#3
Wir (hauptsächlich mein Freund) machen bei uns auf dem Hundeplatz die Junghundegruppe.
Wir sind meistens so 4-6 junge Hunde und dort wird in 60 Minuten 2-3x eine kontrollierte Spielrunde gemacht. Das ist für viele der Jungspunde noch wichtig, denn sie müssen immer mal wieder Stress abbauen.
Wir üben Dinge, die später in der BH aneinandergereiht werden, also auch Fuß, Sitz/Platz und Bleib, Hier unter Ablenkung, ...
Aber auch Futterverweigerung, Hütchenlaufen, Begrüssungen, ...
Was mir persönlich fehlt ist die Ernsthaftigkeit einiger Hundebesitzer! Die hören nur halb zu, überfordern ihre Hunde und üben halbherzig. Allerdings glaube ich, dass wir als Übungsleiter daran Mitschuld tragen. Häufig vergessen wir zu erwähnen, wie wichtig KLEINE Fortschritte sind ...
Auch fand ich es schön, als wir 2-3x draußen im Wald trainiert haben. Das ist schon was anderes wie auf dem Platz.

Ich denke, du solltest Dinge, die dir nicht gefallen mal ganz offen und ruhig ansprechen (vor oder nach dem Training, nicht während)! Vielleicht ändert sich was.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#4
Also wir haben in der Junghundegruppe v.a. Leinenführigkeit und Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund geübt (an verschiedenen Stationen). Dazu eben die Grundkommandos wie Sitz und Platz. Vom Aufbau her ein bisschen wie Rallye Obedience. Fuß haben wir leider nicht geübt, das fand ich sehr schade. Aber der Kurs soll auch nicht der Vorbereitung auf die BH dienen und mir war wichtiger einen Verein zu haben, in dem ich mich wohlfühle und in dem die grundsätzliche Einstellungen zu Hund und Mensch stimmt. Da ich keine (turnierorientieren) sportlichen Ambitionen habe, war mir das auch ziemlich egal, ob wir nun auf die BH üben oder nicht. Ich wollte/will mit meinem Hund unter Ablenkung trainieren, v.a. auch wegen der Impulskontrolle. Abgesehen von der Leinenführigkeit war Arkos dem restlichen Kurs in Sachen Grundgehorsam auch immer ein gutes Stück voraus. ;)

Bei uns ist es in Junghunde 1 und 2 aufgeteilt. Bei den JH1 durften die Hunde zu Anfang noch spielen, bei den JH2 dann nicht mehr, bzw. unregelmäßig und auch nicht immer zu Anfang. Das war für Arkos recht schwer, das zu akzeptieren. Ob ich es so wahnsinnig gut finde, weiß ich nicht, aber einen Verein/eine Schule zu finden, in der alles genauso läuft, wie ich mir das vorstelle, halte ich für utopisch. Außerdem bin ich auch durchaus für andere Meinungen offen. Manche Dinge habe ich auch nur in der HuSchu anders gemacht, als ich es zu Hause mache. Zum Beispiel haben wir in der Welpengruppe geübt durch eine Tür zu gehen (dort dann eben das Gatter zum Gelände). Ich setze Arkos da immer ab, die Trainerin fand das aber nicht gut, weil ich sonst schauen müsse, ob er auch wirklich sitzen bleibt (was ich halt auch immer tue/tat). Dann hab ich es halt in der HuSchu ohne Kommando gemacht und im Alltag dann eben wieder anders. Also, wenn es nur so Kleinigkeiten sind, dann würd ich deswegen nie wechseln.
Andere Dinge ziehe ich durch, wie ich sie für richtig halte. Zum Beispiel fordere ich von meinem Hund ein, dass er kurz sitzen bleibt und mich anblickt, bevor er zum Spielen los darf. Das wird dort anders gehandhabt und das finde ich wirklich nicht gut. Aber auch da kann man es ja so einrichten, dass mein Hund es eben muss und gut ist. Dann hör ich mir auch gerne von der Trainerin an ich soll ihn sofort freilassen. Ich diskutier da dann auch eigentlich gar nicht rum und mach es das nächste Mal wieder so, wie es für mich passt. :D

Das mit der Ernsthaftigkeit kann ich aber echt nachvollziehen, Linda. Ich frag mich auch oft, ob die Leute überhaupt zuhören. Da erklärt der Trainer lang und breit, dass Hundekontakt an der Leine besser unterlassen werden sollte und die Leute lassen vor dem Platz doch wieder nur ihre Hunde an der Leine zueinander. :rolleyes: Einer hat sogar seinen Hund an der 2m Leine (während der Stunde) auf Arkos zulaufen lassen, der gerade absitzen sollte und den ich eigentlich ignorieren hatte wollen um mir die Erläuterung des Trainers zu einer Übung anzuhören. Den hab ich dann aber auch wirklich sehr bestimmt aufgefordert seinen Hund da wegzunehmen und bei sich zu behalten. Seitdem halten die mich glaub für total bescheuert (Vater und Sohn), aber das ist mir eigentlich ziemlich egal. ;)

So jetzt weißt du wies es bei uns läuft. Ob dir das so besonders weiterhilft weiß ich nicht. Du musst dich wohlfühlen dort, wo du trainierst :D

Edit: Vielleicht hilft dir ja auch der Thread weiter? http://www.aussie.de/forum/t/5981-kriterien-f%FCr-hundeschulwahl
 
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Dabei
30 Jul 2013
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#5
Das mit der Ernsthaftigkeit fällt mir bei uns auch auf. Viele führen die Übungen nur halbherzig und wischiwaschi aus. Da könnte ich mir den Kurs auch gleich sparen. Ist ja auch nicht umsonst das Ganze. Und man merkt deutlich, wer mit dem Hund auch zu Hause übt und wer nicht. Hazel gehört da schon zu den Strebern. :D

Ich denke, ich werde das Ganze wirklich mal ansprechen. Wollte nur mal wissen, ob meine Erwartungen vllt total überzogen sind. :)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#6
Bei uns gibt es auch zwei Gruppen (jede mit max 6 Hunden). Junghunde I kommt direkt nach der Welpengruppe, also ab der 18. Woche ungefähr. Kommt aber auch auf den Hund an. Junghunde II dann ab ca 6 Monaten.
In der Junghunde I haben wir Abrufen, Leinenführigkeit, Sitz, Platz (auf vielen versch. Untergründen) und auch das Aus geübt. Je nach Hund auch schon mal Freifolge ohne Leine.
Futter auf den Boden gelegt und der Hund musste auf die Erlaubnis warten, bzw erst den Besitzer wenigstens anschauen, dann durfte er es nehmen.
In der Junghunde II sind ja viele Hunde schon in der Pubertät. Hier wurde uns dann eben auch gezeigt, wann es besser ist, ein Verhalten einfach zu ignorieren oder wann man besser das Verhalten wie unterbindet.
Wir haben Hundebegegnungen simuliert, Bergrüßungen, Ablenkung (Frustrationstoleranz), Hunde anbinden und man selbst geht ein Stück weg und vieles mehr.
Normalerweise dürfen in diesen beiden Gruppen die Hunde auch noch spielen. Da uns zu der Zeit aber kein eingezäunter Platz zur Verfügung stand, musste darauf verzichtet werden. Das hatte aber den Vorteil, dass es Ablenkung genug gab: Radfahrer, andere Menschen, die mit ihren Hunden vorbeiliefen usw.
Stadttraining ist bei uns ein extra Bereich.
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#7
Also für mich hört sich das alles auch weniger nach sinnvoll an als eher nach verschwendeter zeit... :(

Bei uns kam nach der welpengruppe die junghundegruppe...hier teilt die trainerin aber nicht nach alter, bzw hauptsächlich nicht nach alter, sondern eher nach entwickung und fortschritt....

Wir haben allerdings auch in der welpenstunde nie die hunde spielen lassen...dafür gibt es die spielstunde und unsere trainerin wollte das immer von anfang an auseinander halten...

In der junghundegruppe haben wir dann übungen gemacht wie "bleib" unter ablenkung...eben auch das andere menschen per handschlag begrüßen ohne das hundi aufsteht, der hund musste hierzu aber immer alleine sitzen bleiben, entweder mit oder je nachdem was man sich schon zugetraut hat, ohne leine...

Wir haben hier halt sehr viele alltagssituationen nachgestellt...auch in die innenstadt gehen, etc...

Oder zb haben zwei hundehalter leckerlies untereinander ausgetauscht während die jeweiligen hunde sitzen bleiben mussten...dazu sehr sehr viele "bleib" übungen mit oder ohne große ablenkung... oder auch mal verschiedene untergründe, etc oder eben auch das die trainerin in ne futterschüssel zb getrockneten fisch gelegt hat und wir samt hund daran vorbeilaufen müssen ohne das hundi zum napf geht...ja sowas halt und ich muss sagen das ich echt froh bin soooo viel unter ablenkung von anderen hunden geübt zu haben, das hat spicy und mir echt enorm was gebracht...übrigens haben wir direkt am hundeplatz nen fussballverein angrenzend...zurzeit sogar ohne bande ;) das ist natürlich auch ne gaaaanz klasse übung!!! :D
 
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Dabei
27 Jun 2012
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#8
solche alltagssituationen stellen wir auch noch in der "erwachsenen"gruppe nach.

Spielen lassen wir die HUnde meisten noch nach der Stunde. Während der Stunde ist ab der Junghundegruppe eher selten, das kommt drauf an was für Hunde da sind. Aber häufig geht die "Stunde" auch nur so 30-40 Minuten, mehr packen die Kleinen ja auch nicht.
 
Dabei
16 Mai 2013
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#9
Bei uns werden die Junghunde in zwei ,,Units'' eingeteilt. :)
Unit 1 (Einsteiger) für die Junghunde die gerade erst vom Welpenkurs gekommen sind oder eben noch nicht so weit sind.
Unit 2 (Fortgescrittene) für die, die schon weiter sind und schwierigere Aufgaben meistern können und eben dann auch schon etwas älter sind.

Da wir jeden Tag in der Woche Stunde haben und uns aussuchen dürfen wann wir kommen wollen gibt es sowohl Einsteiger und Fortgeschrittene zusammen (hier können zum Beispiel die Fortgeschrittenen lernen auch noch wenn andere Hunde aus der Ablage aufspringen liegen zu bleiben etc.), als auch seperiert.

Es werden verschiedene Sachen gemacht und das finde ich ganz toll an unseren beiden Mädels,sie lassen sich immer etwas Neues einfallen.
Ob Suchspiele, Unterordnung, Fußarbeit, Rückruf, Spielen mit dem Hund, Apportieren,Tricks und alles Mögliche unter Ablenkung und an verschiedenen Orten,da wir auch oft Ausflüge machen z.B Stadttraining auf der Domplatte etc. (könnt gerne mal auf der Homepage Hundeschule Unitas gucken, da ist alles ausführlich erklärt)

Spielen lassen wir die Hunde zwischendurch kurz, wenn wir merken, dass sie keine Konzentration haben (erst müssen sie alle eine Weile im Platz liegen bleiben, damit sie nicht für das Unkonzentriert sein belohnt werden) Dabei ist dann immer Zeit fragen zu stellen, oder wir schauen uns das Sozialverhalten bzw. das Spiel an und besprechen es.Es wir aber auch nicht immer unter den Hunden gespielt, sondern auch die Menschen spielen mit den Hunden.

Bei vielen Übungen beobachten wir uns gegenseitig und besprechen Fehler um diese später zu vermeidn, da man seine Fehler ja sebst meistens nicht bemerkt.
Ich bin total begestert von unserer Hundeschule und vor allem: Abby liebt unsere zwei Hundetainerinnen, sie hört gar nicht auf sich zu freuen wenn sie sie sieht :D das macht sie sonst nie..

Die Hundeschule hat eine eigene Hundetrainer Akademie, wo die, die Trainer werden wollen, eine Ausbildung, sowie ein Zertifikat bekommen und es werden uns viele verschiedene Theoriestunden angeboten, z.B. zum Rückruf, zum Spielverhalten, zur Kastration,..
und praktische Tagesseminare auf dem Bauernhof, in Wildtierparks für das Anti-Jagd Traning da bist du mit Junghunden super aufgehoben.
Wir haben jetzt sogar einen Kurs, der sich nur auf den Rückruf bezieht...

Das war jetzt viel :D Sorry wenn viele Rechtschreibfehler drin sind, meine Tastatur ist kaputt und raubt mir den letzten Nerv..
 
Dabei
12 Jul 2012
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#10
bei uns konnten die hunde VOR beginn der stunde spielen. wer wollte konnte 15 minuten eher kommen und seinen hund mit den anderen toben lassen. wir haben schon "ernsthaft" trainiert. auf die leinenführigkeit wurde viel wert gelegt, ebenso für die grundkommandos sitz und platz. und vorallem wie man den hund dazu bekommt bei einem zu sein. bei uns waren es meist 8-12 hunde mit 2-4 trainerinnen. wir wurden aufgeteilt und haben in kleinen gruppen gearbeitet, zusammengestellt je nach "ausbildungsstand" der hunde. und 1x im monat stand ein stadtgang an
 
Dabei
26 Mai 2015
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#11
Hallo,

bei ein uns geht man bis zum 6. Monat in die "Welpen"-Gruppe. Dort gibt es kleine Übungen Sitz, Platz, Hier und vor allen Dingen Ruhe Ruhe Ruhe bei Halter und Hund. Die Übungen sind kurz gehalten, vorher nacher immer Ruhe/Runterkommen. Vor einer Übung und auch vor Spielrunden muss die Aufmerksamkeit des Hundes auf den Halter gelegt werden. Es wird ein über die andere Woche auf dem Platz trainiert, dort werden Szenarien erstellt: verschiedene Untergründe, Menschengruppen, Menschen mit Schirm, Hut, etc. Kinder die Spielen und quitschen usw. Man lernt an derartigen Situationen vorbei zu gehen oder hindurch. Auch bei lauten Geräuschen usw. Wobei hinter her alle Gegenstände die benutzt wurden hingelegt werden und die Hunde dürfen alles anschauen und beschnuppern. Zeigt einer Angst, darf er das auch vorher. Ansonsten Ruhig an der Leine sitzen bleiben, wenn man mit unterschiedlichen Menschen redet. Es gibt zu Beginn der Stunde eine Spieleinheit, in der Mitte und zum Schluß. Die Spieleinheiten werden vom Althund der Trainerin begleitet. Jedes Verhalten der Hunde wird erklärt und auf Körpersprache hingewiesen. Hochschaukeln wird unterbunden mit einer kleinen Auszeit, ebenso Mobbing usw.


Im Wochenwechsel ist man dann im "Alltagstraining", Park, Rehgehege, Ententeich, Café, U-Bahn. etc. Dort wird das ruhige Vorbeigehen an Dingen die einem begegnen geübt und vor allen Dingen Ruhe bewahren in jeder Situation. Dabei wird individuell auf jeden Hund eingegangen. Ist einer super Aufgedreht, macht er soweit keine oder kaum Übungen mit, sondern übt etwas abseits, das ruhig bleiben und runterfahren. Hat einer seine Aufmerksamkeit überall aber nicht beim Hundeführer, trainiert dieser etwas Abseits zB. 8ten laufen. (Also weiter weg von der Ablenkung mehr auf den HuFü achten) usw.

Die Gruppengröße ist 3-4 Mensch Hundteams.

Die JunghundeGruppe beginnt man dann ab dem 6. Monat. Auch hier wird ein über die andere Woche auf dem Platz oder in Alltagssituationen geübt. Gespielt wird dann nicht mehr. Die Übungen sind ähnlich werden aber langsam länger. Es wird verstärkt daran gearbeitet dass der Hund die Aufmerksamkeit beim Halter lässt. Wer mag konditioniert den Clicker und darf ihn verwenden. Die Trainerin erklärt wie es geht, wann der richtige Zeitpunkt für die Bestätigung ist. etc.
Man geht mit den Hunden im Slalom durch die Gruppe usw. Mann arbeitet kleine Parcoure ab ZB um Pylone herum laufen, an den Pylonen ins Sitz oder Platz etc. Aufmerksamkeit des Hundes bleibt beim Halter. Korrektes Fuß, Vorsitz etc wird gezeigt und angeleitet und die Übungen gibt es auch als Hausaufgabe.

Die Hunde sind unterschiedlich alt. Diejenigen die gerade frisch aus der Welpengruppe kommen. Machen nicht die ganze Zeit über mit. Sie machen Pausen und dürfen Spielen und Schnüffeln mit dem Halter. Sie müssen auch in der Wartezeit nicht die gesamte Zeit über die Aufmerksamkeit beim Halter lassen, brauchen nicht im Sitz zu verbleiben und können "frei" gegeben werden, dürfen auch liegen oder herumschnüffeln. Verlieren die ganz jungen Hunde die Konzentration, machen sie Pause oder beenden die Stunde eher.

Die Gruppengröße 5-6 MenschHundTeams

Hat jemand spezifische Probleme wird er eher zur Stunde bestellt und bekommt Einzeltraining.

Es gibt mehrere Junghundegruppen. Die nicht mehr strikt nach Alter aufgeteilt sind, sondern nach Reifegrad und Erziehungsstand. In den "höheren" Gruppen wird auch auf die BH hin trainiert. Vorlieben werden berücksichtigt. So werden nach Wunsch Elemente aus Rally O, Aggi etc vorgestellt.

Zu jeder Art von Hundesport gibt es zudem verschiedene Klassen, Schnupperstunden und Seminare. Zudem einmal im Monat einen Stammtisch mit verschiedenen Themen, Physio, Entspannung, Massage, Ernährung etc.
 

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