Wesensänderung durch BARF?

Dabei
18 Apr 2017
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#1
Hallo Leute!

Ich befasse mich seit kurzem mit dem BARF-Thema und bin am überlegen unseren Rüden durch BARF zu ernähren.

Jetzt wollte ich wissen ob euch eine Verhaltensänderung seit dem barfen aufgefallen ist?
Sind die Hunde ruhiger oder lebendiger geworden?
Wie siehts mit dem Kotabsatz aus?

Sind uns noch nicht ganz sicher ob wir zum barf wechseln sollen, eben auch wegen der ganzen Stoffe, Mineralien und Vitamine die dem Hund entgehen könnten?

Habe schon das Barf-Buch von Swanie Simon in meinem Einkaufswagen... :)
 
Dabei
14 Feb 2008
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#2
Verhaltensänderung? Hmm, wir barfen alle unsere Hunde, die meisten von Welpe an. Ich kann mich dunkel erinnern, dass damals nach der Umstellung (vor ca. 13 Jahren) die Hunde freudiger gefressen und weniger output erzeugt haben.
Das Buch ist schon mal gut, aber man sollte sich da langsam einfuchsen und sich nicht von den 100000 Meinungen in Netz irre machen lassen. Es sollte nicht zu einer Wissenschaft ausarten und alles aufs Gramm bemessen werden, das ist nicht nötig.
Eigentlich ist es ziemlich einfach :)
 
Dabei
19 Jan 2017
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#3
Wenn du nach Swanie Simon barfen möchtest, kann ich dir noch das Buch von Nadine Wolf empfehlen. Sie führt das Barf-Modell von Swanie Simon weiter und hat mit dem Buch eine leicht verständliche und umfangreiche Lektüre geschaffen. Ich habe hier beide Bücher liegen und fand das Buch von Frau Wolf gerade für den Einstieg in die Thematik besser. :) Vor allem über die Ängste "Es könnte was fehlen" nimmt sie sehr gut Stellung und beschreibt die unterschiedlichsten Komponenten. Welche Zusätze werden gebraucht und wann ist was sinnvoll. :)
 
Dabei
26 Mai 2015
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#4
Ich kann den anderen Zustimmen, das Buch von Nadine Wolf und die Broschüre von Swanie Simon erklären alles sehr übersichtlich.

Zusätze brauchst du das meiste was so verkauft wird und in den Regalen steht nicht. Ein gutes Fischöl, Dorschlebertran (falls du keinen Fisch fütterst) und Seealgenmehl (für die Jodversorgung und das einzige was man wirklich genau abwiegen sollte). Das war's im Prinzip.

Verhaltensveränderungen habe ich nicht bemerkt und auch noch nicht gehört.
Kotabsatz hat sich bei uns durchs barfen verringert, 1-2x täglich 2 kleine Haufen, schreibt man der besseren Verwertbarkeit der Nahrung zu.
 
Dabei
19 Sep 2016
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#5
Hallo Vaskes,

also als Joy eingezogen ist, habe ich auch das Trockenfutter der Züchter weitergefüttert und dann mit sechs Monaten umgestellt. Dabei fiel mir auf, dass sie etwas ausgeglichener ist, ruhiger. Ob das an der längeren Verdauungszeit liegt oder wirklich an den Inhalten weiß ich nicht genau. Aber hier gibt es ja auch einige Threads, die sich mit der Beeinflussung des Verhaltens durchs Futter befassen. Auf jeden Fall hat Joys Output nachgelassen. Vorher gute 5-6 Häufchen am Tag, heute nur noch einen morgens und einen abends. Das zeigt mir schon, dass es was nützt.

Außerdem hat man eine weitere Möglichkeit, den Hund daheim schön zu beschäftigen, denn es ist eine wahre Freude zu sehen, wie sie ganz akribisch eine Ziegenrippe auseinander nimmt oder ein großes Stück Fleisch im ganzen zernagt und damit ist sie auch ne ganze Weile beschäftigt.

Und für mich ist es auch spaßig ihren Napf zusammen zustellen und genau zu wissen, was mein Hund da eigentlich gerade frisst.
 
Dabei
18 Apr 2017
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#6
Hallo Leute,

herzlichen Dank für die Rückmeldungen :)
Wir werden jetzt langsam mit BARF anfangen, anfangs jedoch gemischt mit dem TroFu das wir noch haben - hab den 15kg Sack erst vor einer Woche gekauft :D

Werde mir auf jeden Fall die zwei Lektüren besorgen und mich mal einlesen :)
 
Dabei
19 Sep 2016
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#7
Ich hoffe, du meinst mit mischen nicht wirklich mischen. :Ddenn das kann zu Verdauungsproblemen führen.

Aber ich kenne viele, die zu Beginn auch teilbarften. Sie haben früh TroFu gefüttert und abends BARF. Mir persönlich war das mit der Rechnerei zu viel. Wie viele Nähstoffe bekommt sie schon über eine halbe Tagesration Trofu und was braucht sie dann noch, vorallem Calcium und die Innereien fand ich schwierig. Aber vielleicht muss man das gar nicht ganz so genau machen, wie ich es mir da vorgestellt hatte.
 
Dabei
29 Mrz 2015
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#8
Wir teilbarfen auch. Du rechnest einfach mit der verringerten Menge. Bzgl vermischen gibt es solche und solche Meinungen. Ich persönlich achte da nicht drauf und merke auch keine Probleme beim Hund. Erstens gibt man ja auch Leckerlies und zweitens haben die Barf-Komponenten auch unterschiedliche Verdauungszeiten. Ich bin aber auch eher locker bei dem Thema. Hier gibt es auch Katzenfutterreste und Pizzarand... Das muss jeder selber entscheiden und sehen wie der Hund es verträgt.
 
Dabei
18 Apr 2017
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#9
Hab mir jetzt das Buch von Swanie Simon durchgelesen, ich muss sagen ich bin begeistert - wir werden demnächst auf Barf umsteigen.

Dazu habe ich jetzt ne Frage, da ich mit den ganzen Mineralstoffen usw. jetzt anfangs ein wenig überfordert bin :D

Was haltet ihr von den Ergänzungsmitteln mit Mineralien oder Lachsölen von Beispielsweise AntiForte?
Taugt das was oder ist das überflüssig?
 
Dabei
19 Jan 2017
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#10
Eigentlich kommt man beim Barfen ohne Zusätze aus und bei gesunden Hunden ist es auch nicht nötig und wirklich überflüssig. ;)
Vorausgesetzt du fütterst abwechslungsreich und ausgewogen. Also nicht nur Huhn, sondern verschiedene Fleischsorten. Zum Beispiel ein Wechsel zwischen Lamm, Rind, Wild, Fisch und Huhn. Das Gleiche bei den Knochen. Für Hunde sind die Innereien die wertvollsten Lieferanten an Nährstoffen. Dabei ist die Leber die Vitamin und Nährstoffbombe. Gefolgt von Niere, Milz und Lunge. Beim Herz ist es immer strittig ob Innerei oder Muskelfleisch. Dann kannst du Blättermagen und Pansen füttern. Eigelb. Nüsse und Samen. Sauermilchprodukte, wenn sie vertragen werden. Dann Gemüse- und Obstsorten immer wechseln. Wenn du bei den Hauptelementen von Barf für Abwechslung sorgen kannst sollten Zusätze nicht nötig sein.

Es gibt jedoch wirklich zwei Zusätze die sind zwingend notwendig, dass sind die nativen Omega-3-Fettsäuren-lastigen Öle (wegen der Ausgewogenheit zwischen Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren), sowie nicht jodiertes und fluoridiertes Salz. Wenn du ausreichend Seefisch fütterst benötigst du auch kein Lebertran und keine Seealgen. Bei Fischmahlzeiten kann man auf die Zugabe von Öl verzichten, da der Fisch genügend essenzielle Fettsäuren enthält. Ich kann dir das DHN Barfers Omega 3-6-9 Öl von Swanie Simon empfehlen. Es besteht aus Fischöl mit Vitamin E haltigen Borretschöl, dass ist wichtig da durch die Gabe von mehrfach ungesättigten Fettsäuren der Vitamin E Bedarf steigt. Ansonsten hat Leinöl noch ein sehr gutes Omega-3 und Omega-6 Verhältnis. Beim Salz kannst du Meersalz nehmen. Achte darauf das es weitestgehend unbehandelt ist. Zusätze wie Hagebutten, Kräuter, Bierhefe, Spirulina, Probiotika müssen nicht unbedingt können aber mal gefüttert werden. Dann gibt es noch die Situativen Zusätze. Diese sollten nur in Spezialfällen gefüttert werden, da sie therapeutische Wirkungen haben und bei einer Dauergabe Nebenwirkungen erzeugen.

In Nadine Wolfs Buch steht es noch mal besser erklärt. Ich kann dir das wegen der Unsicherheit bei Nähr-/Mineralstoffen, Vitaminen etc. wirklich wärmstens empfehlen. ;)
 
Dabei
18 Apr 2017
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#11
Alles klar, danke für die reichliche Information!
Genau das wollte ich wissen :)

Werde dann mal Anfangs nur Omega3+6 und Meersalz dazugeben und schauen wie sich das entwickelt.

Hat jemand erfahrung wie lange das dauert bis das Barfen wirklich ins Blut gegangen ist?
Wegen Blutabnahme und so, dass man wirklich sicher gehen kann dass dem Hund nichts wichtiges fehlt.
Oder wäre das im allgemeinen nicht wirklich notwendig wenn ich für Abwechslung sorge?
 
Dabei
19 Jan 2017
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#12
Wie lange es dauert weiß ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass der Körper erst die Umstellung bewältigen muss bevor man überhaupt ein aussagekräftiges Blutbild erstellen lassen kann. Ob Blutbilder wirklich nötig sind ist strittig. Die eine Seite sagt ja, die andere Seite sagt nein. Ich war auch erst sehr verunsichert und hatte Angst das was fehlt. Aber nachdem ich die beiden Bücher gelesen hatte und mich an die Zusammenstellungen der Mahlzeiten und die Regeln halte, war für mich persönlich klar, dass ich keine Blutbilder brauche. Außerdem gibt es so viele Wechselwirkungen im Körper und jede Menge andere Dinge die Blutbilder beeinflussen, dass ich es für nicht notwendig befinde. Zudem können gewisse Mängel nicht aussagekräftig durch ein Blutbild belegt werden, da der Körper bestrebt ist für den nötigen Ausgleich zu sorgen. Ich würde mich immer auf den Gesamteindruck meines Hundes verlassen. Außer es liegt wirklich ein gesundheitlicher Grund vor, oder weil deine Fellnase aus verschiedensten Gründen nicht ausgewogen ernährt werden kann und du musst auf fein dosierbare Zusätze zurückgreifen, dann würde ich ein Blutbild machen lassen. Ich gehöre zu den Neins. ;)

Wenn du dich an das Konzept von Barf orientierst sehe ich keine Probleme einer Mangelernährung, außer du ignorierst alles. Was ich noch sehr wichtig finde ist der Fettgehalt der Mahlzeit. Ich fand der Punkt kam zu kurz bei der Broschüre von Swanie Simon. Da solltest du dich richtig informieren. :)
 
Dabei
18 Apr 2017
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#13
Haben vorhin die erste Barf-Mahlzeit gegeben...

Bisschen Innereien (Rinds Leber) bisschen Knochen, Paprika, Karotten, Apfel, Putenfleisch und Gurke.

Laut dem Buch ausgerechnet und fürs erste mal abgewogen und dem Hund verfüttert - der riesenspass dran hatte :)

einige Minuten später ist er meinen Bruder angestürmt und hat ihn angerammelt und nicht mehr in Ruhe gelassen...
Dann in der Wohnung auf die Couch und die Polster vermöbelt - er hatte riesige Pupillen xD

Ich bilde mir bestimmt nicht ein dass dies von der Mahlzeit kommt, das macht er normal NIE.

Kann es sein dass er sich daran gewöhnen muss? Oder kann es vom Rind sein?
 
Dabei
26 Mai 2015
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#14
1) sehr wichtig ist Seealgenmehl für die Jodversorgung! Kaufe eines auf dem angegeben ist wieviel Jod enthalten ist, die Werte kannst du dann bei barf Kultur in den Jodrechner eingeben, dann weißt du wieviel dein Hund benötigt. Die auf den Packung angegeben Fütterungsmengen sind viel zu hoch.

2) beim barf sollte man am Anfang nicht sofort Knochen füttern. Die Magensäure des Hundes ist durch Fertigfutter niedrig. Durch die Rohfütterung steigt sie langsam und erst dann kann sie mit Knochen fertig werden. Eigentlich gibt man am Anfang nur magreres Muskelfleisch und nach und nach gibt man Innereien dazu, dann Fett, dann Knochen. Knochen sollte man am Anfang auch eher "weiche" Knochen füttern, wie Hühnerhälse, Entenhälse etc. Später wechselt man dann zwischen "harten" (Z.b. Lammrippen, Kalbsbrustbein) und "weichen" Knochen.

Es kann kann also sein dass dein Hund gestern etwas Magengrummeln hatte, weil ihm die Mahlzeit zu schwer im Magen lag. Es kann aber auch sein er hatte nur zufällig seine dollen 5 Minuten.

3) Blutabnahme: für ein Blutbild sollte der Hund bei der Blutabnahme 24 Stunden Fleischfrei und 12 Stunden nüchtern sein. Mängel können im Blut erst nach sehr sehr langer Zeit festgestellt werden, dann hätte dein Hund aber schon deutlich andere sichtbare Probleme/ Symptome. Wenn du unbedingt ein Blutbild zur Kontrollecmachen lassen möchtest dann solltest du es Ca ein halbes Jahr nach der Umstellung auf barf machen.
 
Dabei
19 Sep 2016
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#15
@ FrauRossi: kurze Frage zum Tipp mit Seealgenmehl...ich dachte, wenn man einmal pro Woche die Fleischmahlzeit durch Seefisch ersetzt, kann man sich das Seealgenmehl schenken? Ist das nicht so?
 
Dabei
19 Jan 2017
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#16
@ Christina: mir macht die Gabe von der Seealge ein eher mulmiges Gefühl, weil sie schnell überdosiert werden kann. Ich trau der Gabe nicht und glaube auch nicht, dass die Seealge bei meinen Hunden nötig ist.
Da die Dosierung der Alge so berechnet wird, dass die Jodversorgung gedeckt ist, ist es für mich zu viel. In vielen anderen Futterbestandteilen auch in gewisse Gemüsesorten ist schließlich Jod, zwar nicht in der hohen Konzentration, aber es liegt vor und summiert sich. Ich muss dazu jedoch sagen, dass ich versuche genügend Fisch zu füttern. Sowie Eier, Milz, Herz. Muskelfleisch enthält auch Spuren von Jod. Für mich wäre es zu viel, deswegen verzichte ich auf die Gabe.

Ich weiß auch nicht in wie weit das jodierte Futter von Schlachttieren eine Rolle spielt, spielt es überhaupt eine Rolle? Gibt es dadurch einen erhöhten Jodgehalt in Muskelfleisch, Innereien, Eier, Milchprodukte?
Unsere Nahrungsmittel werden auch Zwangsjodierte, deswegen bin ich auch vorsichtig mit der Seealge, da meine Jungs auch mal was von uns bekommen.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#17
Da bin ich überfragt. Ich bin in so einer barf Gruppe und fa sind einige EB's mit drin. Die füttern trotzdem Seealgen täglich, nur am Fischtag nicht. Allerdings berechnen die dann die Menge anders. Da ich keinen Plan habe wieviel Jod in Welchem Fisch ist, tue ich mir diese Rechnerei nicht an und es gibt hier keinen Fisch mehr. Einheitliche Aussage von allen jedoch ist die Wochenmenge die den Jodbedarf deckt soll im täglichen Portionen gefüttert werden, minimal jedoch auf 4 Tage verteilt. Das würde ja nicht hinhauen bei einem Fischtag in der Woche.

Für den Hund von Vaskes der grad erst umgestellt wird, wäre aber so ne Portion fettiger Lachs grad eh noch Zuviel des Guten.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#18
Wie Farbkraft schon schreibt "das leidige Jodthema". Stimmt die Jodrechner rechnen bedarfsdeckend. Ich gehe trotzdem danach weil in Fertig Futter viel mehr Jod drin ist als man mit barf je geben würde, daher habe ich für mich beschlossen ich nehme die Jodrechner als Richtlinie. Hier gibt's aber wie gesagt auch nur selten ein Eigelb, keinen Fisch, kein jodiertes Salz und quasi keine Essensreste. 100% kann einem das wohl keiner sagen :) oder zumindest erhält man da auch wieder zig Meinungen. Welche die richtige ist? Keine Ahnung.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#19
Lustig, bei mir ist es genau andersrum. ;) Da ich mir die Rechnerei nicht antun möchte und nicht jedes Lebensmittel prüfe, gibt es bei mir die Alge nicht. ;)

Die Umstellung von meinen Jungs lief auf Barf aus gesundheitlichen Gründen nicht reibungslos, ich musste das Jahr viel Schonkost füttern und es gab weder Fisch noch sonstige nennenswerte jodhaltige Dinge, oder irgendwelche Zusätze.
Trotzdem bekammen sie in diesem Zeitraum keine Symptome von Mangelerscheinungen, oder sonstige Erscheinungen weil was fehlte. Die Ernährung war alles andere als perfekt in dem Zeitraum.
Das Einzigste was auffiehl war der Gewichtsverlust. Weil ich anstatt reines tierisches Fett nur Hühnerhaut gab, oder ganz zubeginn gar kein Fett.

Das Jahr mit der krankheitsbedingten chaotischen Fütterung hat mich doch nachdenklich gemacht. Ob die Alge und andere Zusätze wirklich nötig sind und dieses genaue analysieren von Nahrungsbestandteilen nicht übertrieben ist.
 
Dabei
18 Apr 2017
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#21
Ich hab ihm jetzt immer Prise Salz dazugegeben, muss aber noch genau ausrechnen wie viel er braucht - danke für den Tipp :)

Ich muss sagen das Barfen macht sich schon nach diesen drei tagen bemerkbar, finde ich klasse! Weniger Output, er trinkt VIEL weniger und er hat richtig Spass am fressen.
Heute hat er allerdings ein großes Hühnerfleisch-stück auf einmal runtergewürgt, ich werde daher ab morgen das Fleisch kleiner hacken :/

Was trotzdem nicht weggeblieben ist, obwohl er heute nur mageres Huhn+Obst+Gemüse bekam, also keine Innereien oder Knochen:
Er hat wieder angefangen zu rammeln. Zwar nicht stark aber er ist ein bisschen auf einen großen Polster losgegangen, hat sich aber schnell wieder beruhigen lassen.

Gestern wars schlimmer - er ist auch auf den Polster gegangen, dabei ist aber sein Ding ausgefahren (obwohl er kastriert ist?).

Kann mir das jemand erklären?
Das kann jetzt wirklich kein Zufall mehr sein - war jetzt schon 4x so ein paar Minuten direkt nach der FÜtterung. :rolleyes:


Eine weitere Frage hab ich noch:
Ist es wirklich notwendig das Gemüse zu pürieren?
Reicht es nicht wenn man Paprika,Salat, Gurke etc. in kleine Stücke schneidet?

Danke übrigens für den Tipp mit den Seealgen, werde mal nachlesen :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
26 Mai 2015
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#22
Ja Obst und Gemüse sollte püriert werden damit der Hund es besser verwerten kann.

Zu deiner anderen Frage kann ich nichts sagen.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#23
Ich hab ihm jetzt immer Prise Salz dazugegeben, muss aber noch genau ausrechnen wie viel er braucht - danke für den Tipp :)
Beim Salz reicht eine Prise in der Woche. :)

Rammeln oder Aufreiten kann auch ein Symptom von zu viel Stress, oder Überforderung sein. Läuft die Fütterung anders als vorher? Ist er nervöser?
Das Ausschachten hat nix mit der Kastration zu tun. Rüden schachten zum Beispiel beim Säubern aus, oder auch vor Aufregung. :)
 
Dabei
18 Apr 2017
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#24
Okay danke :)

Ne das hat er bestimmt nicht - Fütterung rennt genau so ab wie immer... Verstehe nicht was das für Symptome sind bzw woher die direkt nach der Fütterung kommen :(
 

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