Ängstliches Verhalten

Dabei
12 Sep 2017
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#1
Hallo,
Unser Diego der jetzt im April 2jahre wird zeigt seit ca 10wochen aufeinmal ein sehr ängstliches Verhalten. Er ist sehr schreck haft und ängstlich wie zum Beispiel wenn Töpfe knallen oder draußen unbekannte Geräusche sind er traut sich auch immer wieder nicht raus in den Garten und ist sehr sehr viel am Sabbern die Tierärztin sagt aber das ihm nix fehlt.
Er knabbert sich auch oft an den Pfoten rum?
 
Dabei
7 Sep 2012
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#2
Hmm, was hat denn die TÄ untersucht? Schilddrüse z.B. ? Sowohl Sabbern, als auch das Knabbern an den Pfoten, kann ein Zeichen von Stress sein.
Kann jetzt mit einer Krankheit zusammen oder mit irgendeinem Ereignis zusammen hängen.
 
Dabei
12 Sep 2017
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#3
Schilddrüse wurde nicht untersucht...
Werde ich mal machen lassen.
Okay Stress vllt weil wir ein 3monate altes baby haben aber das ist sein ein und alles
 
Dabei
7 Sep 2012
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#4
Dabei
23 Jan 2021
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#5
Vielleicht ist irgendetwas passiert als ihr nicht hingesehen habt. Hatte er vielleicht eine Auseinandersetzung mit einem anderen Hund? Ich denke nicht das es an organischen Problemen liegt. Jedoch kann alles mögliche der Grund dafür sein. Sag bescheid wenn du herausgefunden hast woran es lag. Liebe Grüße :)
 
Dabei
4 Feb 2021
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#6
Hallo,
ich könnte mir ebenfalls vorstellen, dass vielleicht Stress vorliegt. Es könnte natürlich am Baby liegen, auch wenn es sein ein und alles ist. Ich würde es nochmal im Auge behalten und Notfalls nochmal zum Arzt und prüfen, ob alles in Ordnung ist.
 
Dabei
12 Feb 2021
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#7
Hi,
der Aussie meiner Cousine war auch total oft ängstlich und unruhig… es gibt zum Beispiel CBD-Öle, die speziell für Hunde geeignet sind. Meine Cousine hat das ausprobiert und seither ist es viel besser. Ich habe mich dann auch ein bisschen schlau darüber gemacht und möchte dir gerne diesen Artikel darüber zeigen: https://www.petmeister.de/cbd-oel-hund-test
Vielleicht hilft er dir und falls du es ausprobierst, würde ich mich über deine Erfahrung darüber freuen.

Liebe Grüße
 

Starbucks

CountryStyle
Dabei
27 Jan 2010
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#8
Schilddrüse wurde nicht untersucht...
Werde ich mal machen lassen.
Okay Stress vllt weil wir ein 3monate altes baby haben aber das ist sein ein und alles
Gesundheitlich wurden die ja schon Tipps gegeben nur noch einer von mir!

Passe bitte auf, dass euer Hund NIE euer Baby als sein ein und alles betrachtet!
Das ist ganz gefährlich ...
Sobald ein Hund ein Menschen als sein Baby betrachtet, wird dieser Hund dieses Kind auch korrigieren und Korrekturen bei Hunden erfolgen ganz oft im Maulbereich sprich Gesichtbereich.
 
Dabei
7 Jan 2020
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#9
Hallo Dk2110! Erst jetzt habe ich Deinen Beitrag von Januar gelesen und das mit dem Sabbern und Pfote knabbern liest sich wie unsere Situation im Januar. Daran war das viele Streusalz schuld. Vielleicht sind es ja auch Symptome die nicht zusammen gehören. Unsere Sonny wird im April 2 und ihr Wesen verändert sich aktuell auch stark. Ich denke es liegt zwar zu einer Seite auch an unserer 2. Hündin, die wir seit dem Herbst zu uns genommen haben, aber auch viel am Erwachsen werden. Die wahre Persönlichkeit wird in dieser Phase sehr deutlich. Dazu kommen Eure familiären Veränderungen. Trotzdem würde ich das auch unbedingt medizinisch abklären lassen.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#10
CBD öl bekommt meine hündin auch weil sie sehr stressanfällig ist. reicht 1x am tag 4 tropfen. sobald ich es ihr 3 tage nicht gebe verfällt sie wieder in ihr hektisches muster
 
Dabei
8 Jul 2017
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#11
zwei Fragen :)

Habe gelesen, dass CBD Öl im Verdacht steht Lebertoxisch zu sein, gibts da Studien drüber wie sich das Zeug langfristig auf den Hund auswirkt? Finde es schon etwas befremdlich, irgendwie wird das Zeug verteilt wie Lutschdrops. Hätte da Sorge ...

Kann es einfach sein, dass der Hund wenn er schon am Sabbern ist, einfach nochmals mehr unter dem Einfluss der Hormone reagiert. Ist hier in der Gegend wieder alles läufig ( 17 intakte Hündinnen um alle Ecken) reagiert er auch nicht entspannt, reagiert eher mal auf Dinge die ihn sonst kalt lassen. Natürlich nicht mega panisch, aber halt einfach anders.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#12
@Senior
https://fluffology.de/post/cbd-fr-den-hund--studien-zu-wirkung-und-nebenwirkungen-bei-schmerzen

Alles, was wirkt, hat auch Nebenwirkungen.
Es ist halt einfacher, Mittelchen in den Hund zu geben, statt sich mit der Problematik auseinanderzusetzen.
Bei manchen Hunden mag das sinnvoll und notwendig sein, will ich gar nicht klein reden.
Beim Rest liegt es schlicht und einfach beim Menschen, z. B. auch an der Stimmung innerhalb einer Familie.
Und da sollte man sich am Zitat von Dr. Erik Zimen orientieren:
„Soll sich der Hund in seinem Verhalten ändern, muss sich zunächst der Mensch verändern.“
 
Dabei
7 Sep 2012
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#13
Beim Rest liegt es schlicht und einfach beim Menschen, z. B. auch an der Stimmung innerhalb einer Familie.
Und das sollte man tatsächlich nicht unterschätzen. Also bei einer meiner Hündinnen reicht es schon aus, wenn ich etwas "Sch...e" sage oder mal verärgert eine Tür oder Schublade etwas lauter zumachen (noch weit entfernt von knallen) u. sie reagiert schon darauf. Sie hat ein unheimliches Gespür für meine Stimmungen und reagiert prompt darauf.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#14
Die enorme Feinfühligkeit kann ich ebenfalls bestätigen.

Wie Gundi, würde ich auch nicht sofort nach einem Mittelchen greifen, das bringt uns Menschen vielleicht ein sicheres Gefühl
und stellt Diego ruhig, aber löst nicht das eigentliche Problem. Es ist nur ein Mäntelchen was wir für einen Moment darüber werfen,
aber der Auslöser und Diegos Konflikt sind noch da. Es wäre viel besser man findet die Ursache und kann somit gezielt Lösungen und Hilfe
für Diego entwickeln.

An DK2110: Vielleicht wäre es gut im ersten Schritt den Stresslevel runterzuschrauben.
Der neue Familienzuwachs bringt schließlich viele Veränderungen mit sich. Und diese Veränderungen kamen nicht schleichend, sodass sich Diego langsam daran gewöhnen konnte, sie kamen abrupt. Plötzlich war das Neugeborene da und mit ihm ist im Umfeld vieles anders geworden.
Ein veränderter Tages- und Nachtrhythmus (kann bei einem feinfühligen Hund körperlich und seelisch viel auslösen).
Babygeräusche und Geschrei können einen Hund ebenalls ganz schön mitnehmen.
Zudem herrscht durch den Zuwachs mit größter Wahrscheinlichkeit in der Familie eine neue Dynamik und Hektik.
Das kann alles eine große Belastung darstellen und ein Auslöser für das Pfoten knabbern und die Geräuschempfindlichkeit sein.

Das das Kind sein "Ein und alles" ist, kann auch extremer Stress für ihn bedeuten.
Zum Beispiel: Jedes Geräusch oder jeder Schrei vom Baby, ein Warnsignal, da stimmt was nicht, ich muss hin und nachsehen.
Beobachtet Diego im Alltag genau. Zeigt er weitere Anzeichen von Stress?
Hechelt er häufiger zu Hause? Rote Augen?
Bekommt er genügend Ruhezeiten und kann er gut runterfahren?
 
Dabei
6 Jan 2019
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#15
Hallo, ich gebe auf Anraten der TÄ jetzt seit kurzer Zeit auch CBD Öl, allerdings das aus der Apotheke für den Menschen, gegen Übelkeit und bei stressigen Situationen. Wirkt recht gut, so das ich das selbst auch mal
ausprobiert habe. Ist ein echter Helfer, man fühlt sich einfach besser...... Schädlich ist es nicht, vielleicht einfach mal ausprobieren! Schönen Tag für Alle
 

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