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anbellen bei training, alleine in box etc.

Dabei
7 Nov 2013
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#31
An die Threaderstellerin: Tut mir leid, falls du dich verunsichert fühlen solltest. War sicher nicht so gemeint :)
Ich bin mir sicher ihr werdet eine gute Lösung finden! Und auch auf die Leine stellen ist von meiner Seite aus nicht schlimmes!
Ist immer die Frage wie man das interpretiert :)
Viel Erfolg! Ich zieh mich an der Stelle mal zurück!
 

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Mato

Moderator
Dabei
25 Aug 2013
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#32
Achso, hatte ich vergessen, und wenn es für meinen Hund Zwang ist, nicht aufstehen zu können, was meiner aber sehr wohl kann, wenn es lang genug zum Sitzen ist, dann muss ich sagen ist mir der Grubd warum ich auf der keine stehe wichtiger, als das er überlegen muss was für ihn "schön ist".

Die Situation die ich schilderte mit den 33 Minuten war ja auch kein einfaches warten, sondern ein sich selbst hoch gepushtes Verhalten, nach dem er mir mit voll Karacho in den Rücken gesprungen ist und ich es nicht mitbekommen habe. Da hab ich ihn mir geschnappt, an die Leine und dann gewartet. Da war es sicherlich Zwang für Mato. Aber bevor er der Meinung ist sowas nochmal zu probieren, und ich ihm den Hals umdrehe-bei den Schmerzen war ich nicht weit entfernt davon, ist es doch die nette Methode. Wie gesagt, kam danach auch nicht mehr vor. Beim normalen warten hat er nie wirklich sich "aufgehängt" oder Panik gehabt.

Aber er ach hier wieder meine These, nicht jede Methode ist für jeden Hund geeignet.
 
Dabei
23 Dez 2013
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#33
danke für den tipp. . werde das Thema von gestern noch lesen... aber nur vorweg ... ich bestätige sie nicht wenn sie pöbelt - sondern clickere erst wenn sie ruhig ist und nicht mit einem Leckerli. negative verhalten mit einer ansage zu unterbinden, hatte ich am anfang gemacht - diese müsste physisch so stark sein - was für mich ein no go ist... leine stehen habe ich auch gemacht - wurde von der Trainerin dann als nicht gut empfunden - also wieder etwas neues gemacht.... ignorieren - mache ich auch - aber geht je nach Situation leider nicht immer wirklich konsequent... habe auch schon einige Reklamationen hinter mir.... das buch mit der impulskontrolle habe ich ... also ich lese mich mal durch bei den anderen Themen...
 
Dabei
7 Okt 2014
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#34
Ich meinte nicht, dass du das Pöbeln bewusst clickerst.
Klar Clickerst du den Moment, in dem sie ruhig ist.
Aber dein Hund ist ja nicht doof, der kann das durchaus drehen .
Ich pöbel rum - nix passiert - ich höre auf - Click & Keks - also nochmal Pöbeln - nach dem ruhig sein noch ein Keks!
Warum sollte sie dann NICHT vorher pöbeln? Gibt ja trotzdem Lob ;)
Also hast du ganz schnell eine völlig falsche Verhaltenskette geclickert.

Inwiefern muss das Unterbinden physisch sehr stark sein ?
 
Dabei
7 Okt 2014
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#35
Ich persönlich empfinde es halt (und betone es immer wieder) als unnötig und nicht sinnvoll, etwas Selbstverständliches zu belohnen.
Und dass mein Hund mich nicht ständig blöd anmacht, gehört für mich definitiv zu den Selbstverständlichkeiten in unserem Zusammenleben.
 
Dabei
22 Sep 2014
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546
#36
Ich meinte nicht, dass du das Pöbeln bewusst clickerst.
Klar Clickerst du den Moment, in dem sie ruhig ist.
Aber dein Hund ist ja nicht doof, der kann das durchaus drehen .
Ich pöbel rum - nix passiert - ich höre auf - Click & Keks - also nochmal Pöbeln - nach dem ruhig sein noch ein Keks!
Warum sollte sie dann NICHT vorher pöbeln? Gibt ja trotzdem Lob ;)
Also hast du ganz schnell eine völlig falsche Verhaltenskette geclickert.
Genau so sehe ich es auch und das meinte ich mit eine falsche Verhaltenskette aufbauen.

Noch ein Beispiel zum Verständnis: Otis hatte ne kurze Phase, da ist er immer die "verbotene" Stelle am Hpgel runtergelaufen; unten stehen oft Kühe und ich wollte nicht, dass er da runter rennt. Es gab einen Pfiff, wenn er runtergerannt ist und danach: EIN LECKERCHEN! Tja, mein kluger Hund ist von da an zielgerichtet runtergerannt und kam kurzer Hand von alleine wieder hoch, ganz nach "Gibt es jetzt das Leckerchen?" Von da an gab es nichts mehr: Ich will nicht, dass er runterrennt und das ist selbstverständlich, dafür muss er nichts bekommen, wenn er dann doch kommt. Nach ein paar Tagen war das Thema gegessen und er ist gar nicht mehr runtergelaufen :p
 
Dabei
21 Feb 2011
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#37
danke für den tipp. . werde das Thema von gestern noch lesen... aber nur vorweg ... ich bestätige sie nicht wenn sie pöbelt - sondern clickere erst wenn sie ruhig ist und nicht mit einem Leckerli. negative verhalten mit einer ansage zu unterbinden, hatte ich am anfang gemacht - diese müsste physisch so stark sein - was für mich ein no go ist... leine stehen habe ich auch gemacht - wurde von der Trainerin dann als nicht gut empfunden - also wieder etwas neues gemacht.... ignorieren - mache ich auch - aber geht je nach Situation leider nicht immer wirklich konsequent... habe auch schon einige Reklamationen hinter mir.... das buch mit der impulskontrolle habe ich ... also ich lese mich mal durch bei den anderen Themen...
Ich seh das wie die andern....der Hund lernt da eine tolle Verhaltenskette.
Und was heißt, es muss physisch sehr stark sein, damit du sein Pöbeln unterbinden kannst?
Du muss AGIEREN, nicht REAGIEREN! Beobachte deinen Hund und versuch herauszufinden, WANN genau das Verhalten beginnt. Denn das beginnt schon viel früher. Der pöbelt nicht einfach drauflos, der zeigt dir vorher, was als nächstes kommt. Und wenn du raus hast, wann das Verhalten beginnt, was später in Pöbelei endet, musst du auch nicht stark physisch einwirken.
Da reicht dann oft eine einzige deutliche Ansage....und schon ist Ruhe im Karton. Und die Hunde machen dann ein Gesicht, das ganz deutlich sagt: Mist, voll erwischt. :D
 
Dabei
22 Sep 2014
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#38
Da reicht dann oft eine einzige deutliche Ansage....und schon ist Ruhe im Karton. Und die Hunde machen dann ein Gesicht, das ganz deutlich sagt: Mist, voll erwischt. :D
OH, JA! :) Bei Otis reicht dann ein "Wag dich nicht!" Wie Gundi sagt: Hund beobachten und lesen lernen. Falls man das noch nicht (gut) kann, hilft einem da auch ein Trainer. Es gibt auch tolle DVDs zum Thema Hunde-Körpersprache. Zwar ist jeder Hund individuell, aber die Körpersprache i,d,R, sehr ähnlich. Ich weiß sehr genau, was meiner vor hat. Passiert es trotzdem, war ich eine Millisekunde zu langsam.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#39
Ich glaube, beinahe jeder hat anfangs schon mal versehentlich und unbewusst ein unerwünschtes Verhalten belohnt oder eine blöde Kette verursacht, grade beim clickern muss man sooo schnell sein.
Und die enorme Intelligenz der Aussies ist da auch nicht grade hilfreich ^^
Wie oft habe ich mich schon gewundert, warum mein Hund irgendetwas tut oder nicht tut, bis mir aufging, dass ich ihn darin bestärkt habe.
Erst wenn ich länger drüber nachgedacht habe oder von außen ein Denkanstoß kam, fiel es mir wie schuppen von den Augen.
Oftmal ist es auch längst nicht so offensichtlich wie hier.

Zum Beispiel ging mein Hund beim Spaziergang an einer bestimmten Stelle ohne Aufforderung nicht mehr weiter und ich habe mir den Kopf zerbrochen, ob ihm da irgendetwas unangenehm ist oder Angst macht.
Nein , nach Ewigkeiten kam ich drauf, was der Grund war.
Ich habe am Grundstück zwei so Absperrungs-Pfeiler und Finn durfte von Anfang an exakt bis zu denen aber keinen Schritt weiter vom Grundstück ohne Kommando.
Das hatte er auch ganz schnell drin, es ist super praktisch, ich bin eigentlich froh, dass er diese Grenze so toll annimmt.
ABER ich hatte nicht bedacht, dass er sämtliche Pfeiler woanders auch als solche Grenzen wertet.
Auf unserem Spazierweg stehen nämlich auch zwei und exakt ab da ging er plötzlich keinen Schritt mehr weiter.
Aber komm da mal drauf!
Da bleibt dein Hund zurück und junkert aus vollem Hals, wenn du ohne ihn weiter gehst und du weißt nicht warum.

Ich kann nur jedem Aussie Halter raten, bei unerwünschtem verhalten erst mal sich selbst zu hinterfragen, und zwar dreimal mehr als bei jeder anderen Rasse.
GsD funktioniert es andersherum auch sehr viel schneller beim Aussie, man bekommt mit etwas Arbeit vieles wieder recht schnell in den Griff.
Aber es ist natürlich doppelte Arbeit.
Seit ich in diesem Forum bin ist mir so einiges aufgefallen, was ich verkehrt mache und von dem ich bis dahin der Meinung war, es sei richtig.
Dafür einfach mal an dieser Stelle ein dickes Dankeschön :eek:
 
Dabei
7 Okt 2014
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#40
Nadine, genau das meinte ich.
Man selbst ist oftmals zu langsam, sonst könnte man so vieles schon im Ansatz unterbinden.
Gestern raschelte was neben Finn im Gebüsch , er spannt sich an, guckt und im Glauben, es sei ein Reh , habe ich sofort stopp gebrüllt und ihn ins Sitz geschickt.
Er saß auch wie eine Eins und ich war total stolz.
Dann lief das vermeintliche Reh über unseren Köpfen über einen Ast und entpuppte sich als Eichhörnchen .
Was mache ich Idiot? Denke, da läuft Finn eh nicht hinterher , er kommt ja gar nicht DRAN und schicke ihn wieder los.
Tja, er ist natürlich in Flugrichtung des Eichhörnchens in den Wald gelaufen, um es da zu kriegen.
Zwar kam er auf Abruf sofort zurück aber ich ärgere mich nachhaltig über mich selbst.
Da sitzt die Impulskontrolle endlich mal und ich mache den Erfolg prompt zunichte :mad:
 

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