Aussie mit Jagdtrieb??

Dabei
25 Aug 2016
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#31
Deswegen versuch ich immer ein Gelände nicht allzu bekannt werden zu lassen...Also immer wo anders hin und andere Wege gehen.

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Dabei
8 Mai 2016
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#32
wir gehen sehr oft neue Strecken. Aber das ist unsere Standard Runde, kann nicht immer für jeden Gang mit dem Auto weg ;)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#33
Na ja das mit den neuen Strecken ist so eine Sache, bei 7 Spaziergängen in der Woche 30 Tage im Monat, wiederholen sich die Wege relativ bald, auch wenn du viele zur Verfügung hast und ca 10 Minuten Anfahrt (ob täglich angebracht wenn super Auslauf vor der Tür ist nochmal etwas anderes.)

Lassie wußte mit 8 Wochen genau wo ihr Haus steht egal ob wir von Norden, Süden, Westen oder Osten kamen. Genauso kennt sie bestimmt sämtliche Wege in der näheren und weieren Umgebung. Falls wir trotzdem noch einen nicht gegangenen Waldweg findet würde sie trotzdem heimfinden wenn sie sich verliefe.
 
Dabei
25 Aug 2016
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#34
Mir ist das schon bewusst das man nicht tgl. wo anders langgehen kann. Ich persönlich bin aber ein großer Freund davon gerade in der Zeit vor und während der Pubertät unberechenbare Wege zu gehen. Und wenn ich nur ein paar Meter mit dem Auto fahre sodass er eben nicht immer weis wo es heim geht.
So kann man den Weg vorgeben und der Hund muss aufpassen. Ich gehe nie mehrfach hintereinander die selbe Runde auch wenn ich einen tollen Auslauf vor der Tür habe.
Yoshi fragt an jeder Weggabelung wo es lang geht und das war harte Arbeit. Das bekommt man eben nicht wenn der Hund den Weg auswendig kennt und immer weis wo Frauchen langgeht.
Das ist für mich die Basis für die Kontrolle des Jagens. Das haben wir schon am Welpen trainiert und bis heute ist "Großwild" uninteressant, denn guckte der Welpe sich fest war Frauchen schon wieder wo anders hin unterwegs. Wir haben Katzen und Radfahrer als Thema...Katzen aber auch nur weil wir super wenige hier haben und so bisher wenig trainieren konnten.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#35
Also Lassie "fragt" auch bei jeder Wegkreuzung, selbst bei jeder "Abzweigung" die zum Fluß führt. Wir gehen meistens bekannte Wege diese werden aber hin und wieder anders gegangen. Mal darf sie bei der ersten Badestelle baden, und wir gehen Runde 1. Dann gehen wir an dieser Badestelle weiter und Runde 2 mal wird Runde 2 an Runde 1 angeschlossen,............ . Obwohl sie jedes Mal frägt wo sie langgehen soll, und auch diskutiert ob wir nicht gleich baden gehen können, bin ich mir sicher sie weis von jeder Stelle bei uns (Radius ca 10km) den Weg heim. Wir gehen mit ihr auch ohne Wege direkt durch den Wald.
Es ist sicherlich richtig, das der Hund besser auf einen achtet wenn er sich nicht auskennt, und für den Anfang auch eine gute Möglichkeit Aufmerksamkeit einzufordern.
Lassie hat bis jetzt noch kein Großwild gejagt, weil wir haben einfach keines wirklich getroffen. Katzen jagt sie draußen liebend gerne, aber lässt sich zu 95% abrufen, bzw. nimmt die Konsequenz in Kauf. Im Haus sind Katzen kein Thema. Radler, Autos und Bulldogs Tiere in Gärten waren jetzt seit ca. 6 Monaten kein Thema mehr, hoffe wir sind bis auf ein paar Aussetzer mit dem Thema durch. Hasen waren im Urlaub im Auto interessant, an der Leine konnten wir Interesse umlenken, daher auf Kommando "Katze nein" hat sie sie nicht mehr fixiert, oder zu ihnen hingezogen. Ohne Leine konnten wir sie nicht laufen lassen.
 
Dabei
2 Nov 2015
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#36
Also meiner frägt nicht an jeder Wegeskreuzung, wo es lang geht, aber er sichert sich immer ab, ob ich noch da bin und guckt alle paar Meter nach mir. Im Regelfall schaff ich es nichtmal mich zu verstecken. Ich weiß nicht wie er das schafft, aber ich kann darauf gehen, dass er, sobald ich einen Schritt Richtung Baum etc. mache, den Kopf hebt und angedüst kommt - als würde er meine Gedanken lesen;) Und trotz starker Orientierung an mir (was er übrigens schon immer macht), hatten wir Probleme bei Hasen. Mittlerweile ist es besser geworden und ich kann ihn gut abrufen auch wenn er schon nen Satz in dessen Richtung gemacht hat.

Die Basis zur Kontrolle des Jagens, ist für mich allerdings das Training der Impulskontrolle. Und zwar in ziemlich ausgeprägter Art und Weise. Und ja, manchmal musste ich dafür ganz schön kreativ sein und mich zum Affen machen. Um den Abruf an sich bewegenden Dingen zu üben, mussten wir auch in der Regel zu zweit sein. Somit hatten wir dann oft, nen Felldummy an der Schnurr/Reizangel und mein Bruder hat ihn bewegt, z.T. aus einem Versteck und ich habe meinen Hund aus verschiedenen Ausgangpositionen abgerufen. Zum Teil ihn erstmal ermuntert nachzulaufen, um dann das Verhalten wieder zu unterbrechen. Es war mir wichtig die Jagdsituation so gut wie möglich nachzustellen, um das zu üben.
Fahrradfahrer, Auto etc. war auch nie ein Problem für uns, nur die leidigen Hasen. Am schlimmsten war es auch im Alter von 8-11 Monate. Heute ist er 14 Monate und es hat sich wirklich sehr gebessert - grade letze Woche, hab ich ihn abgerufen, als 5m vor ihm ein Kaninchen losrannte. Er war zwar dann voller kletten, da er den direkten Weg zu mir nahm, aber das hab ich gern in Kauf genommen ;)
 

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