das Thema mit der Dunkelheit...

Dabei
12 Jul 2012
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#1
ich hab leider nichts explizit darüber gefunden, falls doch bitte hier löschen.

wollte mal in die Runde fragen wie es mit euren Wuffis im Dunklen so ist. Youko ist ja schon von anfang an ein sehr skeptischer Hund Fremden gegenüber gewesen. aber jetzt mit zunehmender Dunkelheit wird es...nervig nenne ich es mal.

Morgens lasse ich sie immer auf die andere Straßenseite um nur kurz zu pieseln. ich öffne also vorgestern die Haustür, wir gehen raus und ich sehe den Sohn unserer Nachbarn direkt vor unserer Einfahrt auf der anderen straßenseite seine autoscheiben freikratzen. in dem moment schießt youko wie wildgeworden laut pöbelnd und knurrend/kläffend auf ihn zu. oh man, der arme hat sich so verjagt das er erst mal stramm stand. das war mir so mega ober peinlich. sie ließ sich sofort zurückrufen aber das macht es ja nicht besser ...hab mich entschuldigt und jetzt muß sie bis zu der stelle bei fuß gehen.

heute abend gehe ich gegen 19 uhr wie immer nochmal kurz nebenan in den wald. die beiden schon ganz ungeduldig weil es danach futter gibt. youko etwas vor mir, der weg macht einen leichten knick. da höre ich schon wieder dieses knurren/kläffen und ein lautes WEG! da geht sonst um diese zeit nie jemand herrgott...

hilft wohl jetzt nur noch leine ran machen. das ist echt oberätzend. von smiley kenn ich das gar nicht, sie ist zwar wachsam aber stürmt nicht so vor.

wie sieht das denn bei euren so aus??
 
Dabei
27 Feb 2017
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#2
Yepp! Dobby auch. Alles, was sich in der Dunkelheit irgendwie komisch bewegt oder rappelt oder sonst Geräusche macht, wird gemeldet und bei Sichtkontakt angebellt. Da reicht aber tatsächlich Sichtkontakt über 80 Meter. :rolleyes: Ich mag die Pubertät nicht. :(
 
Dabei
7 Sep 2012
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#3
Ist bei meiner Großen genauso. Ihr reicht es schon, wenn sie in der Ferne eine Taschenlampe sieht. Ergo: Ist hier morgens im Dunkeln an der Flexileine.
Wenn jemand neu unterweges ist, dauert ist meist so 3-4 Wochen, bis sie die Person eigeordnet hat u. nicht mehr lospoltert. Wenn sie merkt er/sie macht nichts (Jogger z.B.), dann ignoriert sie die nach der Gewöhnung. Ein älterer Herr der immer im dunklen Mantel geht u. erst kurz vor der Begegnung plötzlich mit der Taschenlampe aufleuchtet (so 20 m vorher), den kann sie bis heute nicht einordnen u. droht knurrend, sobald der seine Funzel anmacht. Der Typ hatte es eine zeitlang drauf, sich hinter Bäume zu stellen (ohne Licht!), bis ich ihn mal gesagt habe, wie extrem unangenehm das ist u. er sich nicht wundern muss, wenn ein Hund mal richtig Krawall macht.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#4
na der typ hat ja nerven! sobald ich wen sehe nehme ich sie ran, sie kommt ja sofort wenn ich rufe und geht dann fuß nur wenn ich es nicht sehe und reagieren kann wirds doof...und sie geht richtig dicht ran - glaub nicht das sie es aus unsicherheit macht :confused: kann es gerad nicht so ein ordnen...
 

FrauRossi

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26 Mai 2015
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#5
Jepp ist hier auch so. Dunkel = Doppelt Wachsam. Da wird sich schon mal vorsichtshalber groß gemacht und hoppla Hoops verbellt was ihr komisch vorkommt und das kann bei Dunkelheit einiges sein. Ist zu Beginn der „ dunklen Jahreszeit“ schlimmer, jetzt wo quasi alle unsere Spaziergänge im Dunkeln stattfinden scheint sie sich dran zu gewöhnen, oder hat kapiert dass ich das nicht gans so prickelnd finde, wenn sie runkrakeelt.
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#6
Jepp ist hier auch so. Dunkel = Doppelt Wachsam. Da wird sich schon mal vorsichtshalber groß gemacht und hoppla Hoops verbellt was ihr komisch vorkommt und das kann bei Dunkelheit einiges sein. Ist zu Beginn der „ dunklen Jahreszeit“ schlimmer, jetzt wo quasi alle unsere Spaziergänge im Dunkeln stattfinden scheint sie sich dran zu gewöhnen, oder hat kapiert dass ich das nicht gans so prickelnd finde, wenn sie runkrakeelt.
 
Dabei
22 Sep 2015
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#7
Wie ist sie denn sonst drauf im dunkeln bei Spaziergängen ?

Suri ist nen kleiner Schisser und fremden gegenüber auch super skeptisch aber draußen im dunkeln oder im hellen kein Problem solange die Leute sich halt nicht für sie interessieren. Einzig wenn sie im Vorgarten ist und wer vorbei geht da bellt sie dann auch :)
 
Dabei
22 Sep 2014
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#8
Dito: in der Dunkelheit ist er sehr wachsam, besonders auf unserer Straße. Fing allerdings bei uns erst so vor einem Jahr an, also mit ca. 3/ 3,5 Jahren.

Läuft bei uns ähnlich ab, wie bei Julia: wenn er die Leute kennt, dann ist es ok. Bewegt sich jemand komisch, läuft mit Taschenlampe oder packt einen Koffer ins Auto (offenbar wollten Nachbarn in den Urlaub), dann wird auch verbellt.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#9
Hallo :)
ist bei uns auch der Fall, Wilma passt im dunklen noch wesentlich mehr auf als sonst. Allerdings ist die bei unserer kurzen Abendrunde immer an der Leine, da wir durchs Dorf marschieren und doch hin und wieder ein Auto kommt. Sogar mein Übermaßen gechillter Rumo ist dann aufmerksamer, merke ich. Er bellt und knurrt zwar nie, aber er schaut eben. Wilma knurrt eher bevor sie erst Wufft und dann einen tiefen beller loslässt. Sie würde wohl auch stellen, wenn sie nicht an der Leine wäre.
Wir hatten das mal im Campingurlaub. Wir saßen draußen und haben gequatscht, Hunde am Auto an langer Leine befestigt, als auf einmal von der Hinterseite des Autos ein Opa mit seinem Enkel kam („will nur mal schauen“), da ist Wilma auch sofort losgeschossen. Logisch dann wieder freundlich und abrufbar, aber es hat genügt um den Opa nebst Enkel zu vertreiben. War mir nur recht ;) Rumos Art ist dann eher hinsetzen und schauen: schau ma mal, dann sehn mas scho“ :D

kann auch nur empfehlen den Hund dann einfach an der Leine zu lassen :)
 
Dabei
11 Nov 2016
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#10
Sobald es Dunkel wird, schaltet Merlin den Alarmschalter auf *on*. Das gilt nicht nur für draussen sondern auch für drinnen. Geräusche, die tagsüber kein Problem sind, werden im Dunkeln wesentlich eher als "kritisch" eingeschätzt. Ein heftiges Gewitter tagsüber hat längst nicht die Wirkung wie nachts.

Wir haben recht viele grosse bodentiefe Fenster und manchmal finde ich es schon auch etwas unheimlich, wenn der Hund dahinter sitzt, aufmerksam nach draussen schaut und dabei mit einem leisen, tiefen Knurren in den dunklen Garten schaut (Gänsehauteffekt).
 
Dabei
10 Okt 2016
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#11
Anna, wie alt ist Youko denn jetzt?

Connor hatte auch so eine Spooky-Phase, da war er im Dunkeln sehr wachsam. Standen die Mülltonnen im Dunkeln auf einmal an einem anderen Platz war das bellwürdig, kam uns jemand entgegen ebenso.
Mülltonnen etc. habe ich dann einfach gemeinsam mit ihm erkundet, das war gut.
Ich würde sie nicht mehr frei laufen lassen, wenn du nicht genau sehen kannst ob jemand kommt. Bei Connor war das damals aus Unsicherheit... ich habe das mit dem Kommando "Schau" gelöst. Guck mich an, bleib bei mir, zusammen schaffen wir das und gehen an den gruseligen Menschen vorbei... danach regnet es natürlich Kekse am Anfang.
Mittlerweile fragt er richtig nach. Wenn uns jemand entgegen kommt den er schlecht einordnen kann (Regenschirm, Kapuze, komischer Gang...) schaut er kurz zu mir, so nach dem Motto "Ist der ok?", wir gehen dran vorbei und er bekommt danach ein ruhiges, verbales Lob. Da hier bei mir in der Nähe Altenheim und Krankenhaus sind, haben wir einige für ihm merkwürdige Menschen und ich möchte da einfach kein Gezeter an der Leine haben...
Natürlich gibt es immer noch den ein oder anderen, bei dem er meint das er sich aufplustern muss, das kann ich aber mit einem gemurmelten "Nene" abbrechen und von ihm kommt dann wieder dieser Blick "Na gut, gibt also nix für mich zu tun"-Blick!
 
Dabei
12 Jul 2012
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#12
sie ist jetzt 15 montate alt. ich hab sie im dunklen jetzt an der leine und gut. mal sehen wie sich das ganze so entwickelt...
 
Dabei
10 Okt 2016
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#13
War sie eigentlich schon läufig?
Bei meiner Bekannten wird die Hündin vor der Läufigkeit immer etwas unsicher... könnte vielleicht auch damit zusammen hängen?!
 
Dabei
12 Jul 2012
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#14
ne, damit ist sie seit 10 wochen ca durch. wie schon geschrieben, ich finde sie sieht dabei nicht wirklich ängstlich aus. sonst würde sie doch nicht so nah ran gehen?? :confused:
 
Dabei
7 Sep 2012
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#15
Also ich würde so etwas nicht unbedingt immer an Läufigkeit etc.pp. festmachen (auch wenn vereinzelt vorkommt). Aber es gibt halt bei Hunden genauso verschiedene Charaktere wie beim Menschen auch. Und der eine ist halt ein wenig spooky, der andere nicht.
Meine Schwägerin würde auch never ever im Dunklen durch den Wald gehen, was ich tagtäglich mache.
Wach- und Schutztrieb gehört zum Aussie dazu, das sich selbiger in der Dämmerung/Dunkelheit noch erhöht, ist auch bekannt. Zumal Hunde im Dunkeln wesentlich besser sehen als wir und riechen sowieso. Zudem sind gerade in Feld u. Flur in der Dunkelheit mehr wilde Tiere aktiv, als tagsüber. Gerade bei unserem Morgenrunde um 5.30 h begegnen mir gehäuft Freigängerkatzen und Füchse.

Von meinen bislang 5 Aussies ist jetzt ein sehr wachsames Exemplar dabei, gepaart mit (naja, ich will nicht unbedingt sagen Unsicherheit, sondern eher mit einer gehörigen Portion Skepsis gebenüber manchen (Menschen und Hunden). Gleichzeitig ist sie unsere Wächterin, die auch immer auf uns aufpasst und auf diesem Weg schon so manches Mal schützend vor uns stand oder dazwischen ging. Ich erinnere mich nur an den Vorfall im letzten Jahr, als sich eine fremde Hündin auf meine Junghündin stürzen wollte u. sie blitzschnell dazwischen gegangen ist.
Ich weiß wie sich verhält und gut ist. Zumal sie schon häufig genug im Recht war. Manchmal ist das schon anstrengend, aber oft genug verlasse ich mich auch genau darauf, das sie auf uns aufpasst. Ich fühle mich sicher mit ihr in der Dunkelheit und die Kleine auch.

Sie bleibt halt morgens, wo viele Jogger und Hundeleute unterwegs sind, an einigen Stellen an der Flexileine. Das stört weder sie noch mich und gut ist.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#16
Früher bin ich noch im Dunkel gelaufen, da waren Knödel und Puma auch immer buschig und spitzer als Tags. Ich bin da ganz froh drum gewesen. Wir wohnen in einem Industriegebiet und wenn dort Personen Abends/Nachts/in den frühen Morgenstunden rum liefen, ist es seltsam. Zu mal hier oft und häufig Raubüberfälle und Einbrüche von Banden passieren. Da ließ ich die Jungs an der Leine auch vor laufen. Knödel und Puma sind nicht gerade kleine Aussies und wenn sie dann buschelig wurden und Knödel etwas röchelte, wechselten die Leute die Straßenseiten. Ich bin sonst immer sehr bedacht, dass von uns keine Angst ausgeht, aber in diesen Momenten war es mir egal. Ich bin da ausnahmsweise mal egoistisch und der Eigenschutz geht vor. Ich sehe da auch kein Problemverhalten. Denke da wie Aussiewolf.

Seitdem bei uns am angrenzenden Discounter in den Abendstunden mehrfach Überfälle mit Pistolen und Messern passieren, gehe ich abends zum letzten Lösen mit den Jungs nur noch in den Garten.
Deswegen bin ich auch froh, dass Puma mehr Wach-und Schutztrieb hat als Knödel. Beide sind sehr ruhige Hunde im Haus. Das sie bellen oder anschlagen ist eine Ausnahme. Aber wenn nachts Geräusche sind, die da sonst nicht sind, böffelt Puma. Kommen die Geräusche näher ans Haus schlägt er an. Knödel stupst mich an. So haben sie mich letztes Jahr geweckt als in der Nachbarfirma eingebrochen wurde.
Ich konnte die Polizei rufen. Oder Puma schlug an, als ein betrunkender Mann bei uns durch den Vorgarten lief. Wegen diesen Gründen würde ich den Wach- und Schutztrieb nie versuchen ganz zu kontrollieren. Im Rahmen halten ja, aber nicht unterdrücken. Wenn Knödel und Puma nachts im Haus anschlagen, oder Menschen in der Dunkelheit komisch finden haben sie ihre Gründe und ich vertraue ihnen da zu 100%. :)
 
Dabei
10 Okt 2016
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#17
Ganz unterdrücken möchte ich das bei meinem auch nicht... Auch wir sind in der Dunkelheit unterwegs und mit Connor fühle ich mich sicher!
Ich möchte eben nur nicht, das grundsätzlich mal eben alles verbellt wird, nur weil derjenige sich gerade in seinem Revier befindet... Schutz- und Wachtrieb: Ganz klar PRO! Aber aus meiner Sicht muss das ganze eben auch kontrollierbar sein...
 
Dabei
11 Nov 2016
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#18
Wir sind auch immer mit Hund (sicherheitshalber an der Leine wegen der Rehe) im Dunkeln durch den Wald. Merlin reagiert zwar sehr aufmerksam auf Lichter von Joggern oder Bikefahrern, bellt sie jedoch nicht an. Füchse, Rehe etc. stören ja nicht.

Heute gehe zumindest ich nicht mehr so gerne durch den dunklen Wald. Es gibt merkwürdigere Begegnungen als Rehe, Füchse und Jogger. Im April ist mein Mann auf der Abendrunde durch den Wald mit Hund. Auf einmal kommt bei mir ein WhatsApp an mit „Hier ist ein komischer Typ im Wald, ich schicke dir mal zur Sicherheit meine Position“. Hm. Im Wald bei uns ist fast kein Empfang. Die Position zeigte eine Stelle mitten in einem Dorf an, das von uns aus hinter dem Wald liegt. Mein Mann ist zwar sehr schlank aber mit 1.90 m nicht gerade klein. Und er hat den Hund dabei. Ich habe noch vergeblich versucht ihn zu erreichen und war also „kaum beunruhigt“. Hab mich ins Auto gesetzt und bin durch den Wald zum Dorf gefahren, vorbei an dem Waldparkplatz wo einsam das Auto meines Mannes stand.

Natürlich war in dem Dorf kein Mensch zu sehen. Wieder retour, zum Waldparkplatz, dort gewartet und überlegt, was ist zu tun. Alleine in den Wald - welchen Weg sollte ich ohne weitere Info gehen? Ich hätte noch 10 Min gewartet und wäre dann die Nachbarn holen gefahren - da kam mein Mann mit Hund aus dem Wald.

Auf seiner Runde ist er einem Mann begegnet, der immer ein Stück weit vor ihnen her ging, sich immer umsah und ihn direkt anschaute. Einfach nur anglotzte. Zuerst hat sich mein Mann nichts dabei gedacht. Der Hund hat den Typ ignoriert. Aber weil der das permanent machte, war mein Mann irgendwann doch irritiert. Und doch etwas angespannt im Sinne von „was will der?“ In dem Moment, wo er mir dann das WhatsApp geschickt hatte, merkte Merlin die Anspannung meines Mannes und reagierte auch. Er schaute sich um, realisierte die Situation, knurrte und bellte den Mann an. Daraufhin ist der gekehrt, weggegangen und drehte sich auch nicht mehr um.

So ein Aussie ist schon ein prima Schutzhund und ist von der Statur her auch gross genug, um Wirkung zu zeigen. Ich bin froh, dass der Hund so reagiert und würde es mir auch nicht anders wünschen. Der kann von mir aus lieber einmal zu viel im Dunkeln bellen als einmal zu wenig.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#19
Der kann von mir aus lieber einmal zu viel im Dunkeln bellen als einmal zu wenig.
joa, sehe ich auch so. deshalb viel meine wahl ua auf einen aussie - wir haben viel wald und leben in einem dorf. da hab ich gern einen hund der aufpasst. im dunklen durch den wald gehe ich allerdings nicht mehr, hier leben rel. viele wildschweine und wölfe. da nützen mir auch meine wuffis nix
 

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