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Die Angst vor der "mega" Ausdauer vers. "genug" Auslastung

Dabei
10 Jan 2016
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#31
Mein Hund hat hier schon ähnliches gemacht.... Die Tür der Vorratskammer geöffnet und sich am Hundefutter gütlich getan. -> Wir sind beim Tierarzt gelandet, weil ich das nicht mitbekommen habe. Der hat geröngt und die Diagnose überfressener Hund gestellt.

Ein ander mal saß ich hier im Wohnzimmer und Yari kam alle 5- 10 Minuten hier vorbei, hat nach mit geschaut und ist durch die Küche dann wieder ins Büro, also quasi rund gelaufen. Nach 30 Min. habe ich festgestellt die Tür der Vorratskammer war auf. Yari hat sich da ein Stück Rinderlunge geholt, ist ins Büro hat die da gefressen, kam schauen ob ich noch ahnungslos/lesend im Wohnzimmer sitze und hat sich dann das nächste Stück geholt.

Das ist zwar nicht ganz die feine Art, aber meine Güte ich musste schon schmunzeln und lachen. Sie sind halt schon schlau.... und wenn ich ganz ehrlich bin ist das der Grund, warum ich einen solchen Hund hab! Einen HUnd der selbst denkt, der mich da auch fordert. Kadavergehorsam möchte ich keinen.
 

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Dabei
19 Aug 2011
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#32
Es geht mir nicht dar den Hund müde zu kriegen am besten für mehrere Tage, ich schreibe nur dass es früher nach 1std irgendwas so war dass sie tief geschlafen hat und da auch den Rest der Woche nicht viel kommen musste für sie.

Natürlich verschläft sie auch jetzt die meiste Zeit des Tages, was hat sie auch für ne Wahl? Aber sie ist insgesamt unruhiger und ihre "Anfälle" treten häufiger auf.

...

Ich weis nicht wie wie ich es beschreiben soll? Es ist eben ein Gefühl dass der Hund etwas anderes braucht.

...

Aber er wahrscheinlich kann mich kaum jemand verstehen, zum einen weil ich es nicht in die richtigen Worte fassen kann, zum anderen weil ich bis auf Paulas Bruder noch keinen Aussie getroffen habe der ist wir Paula.

...
Ich habe bis jetzt das Thema noch nicht weiter gelesen.
Aber ich glaube (!) ich kann dich verstehen.

Meine Schäferhündin ist da ähnlich.
Sie ist zu Hause ein ruhiger und mehr als unauffälliger Hund. Sie sieht und hört man nicht, egal ob sie ausgelastet wurde (bis zur totalen erschöpfung) oder sie seit Tagen nichts gemacht hat.

Derzeit kann ich meine Schäferhündin leider körperlich nicht auslasten, wir hatten immer ein tolles gleich "Gleichgewicht" gehabt wo mein Bauch sagte "Ja! Mein Hund ist glücklich, auch wenn ich sie nicht bis zur totalen erschöpfung ausgelastet habe."
Das ist einfach ein Bauchgefühl, man muss den Hund dafür kennen, man muss ihn mehr als nur wenige Tage in der Woche erleben und das über Jahre, es ist einfach DIESES Bauchgefühl was man nicht in Worte fassen kann.
Aber seit nun bald 4 Monaten hatte ich dieses Gefühl nicht mehr, weil unser "Gleichgewicht" durch die Sehnenverletzung gestört ist.

Leider kann ich dir keinen Tipp geben, wie man dieses Bauchgefühl erreichen kann (sofern es das ist, was du überhaupt meinst :D ), es gehört einfach viel mehr dazu als "nur" einen müden Hund.
Man muss ihn ansehen können und sagen können "Ja! Jetzt ist er glücklich!"
 
Dabei
7 Sep 2012
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#33
Also Fallon (im Normalfall Kandidat "Futtermäkler") stibitzt Brot! Und zwar so gekonnt, unauffällig, diskret und blitzschnell, das man es in der Regel erst mitbekommt, wenn es schon auf dem Weg in die Verdauung ist.
Ihr bisherig Top-Glanz-Leistung war ein Frauchen, das sich auf der Arbeit auf ihr Frühstückbrot freute und feststellen musste, das in der Brotdose nur noch die Tomaten und Gurkenscheiben auffindbar waren.
Da hat die Dame mal eben den geschlossenen Deckel soweit angehoben, das sie gerade die Stulle rausziehen konnte... nur das Salatblatt fand sich abends noch auf ihrer Decke.
Eine Anklage die zwar rein auf Indizien basierte, aber als Wiederholungstäterin ist man da halt vorbelastet... :rolleyes:
Sie kann auch eine Papierbrottüte so leiste leeren, das man nicht das leiseste Rascheln hört...

Aber ich sehe das mit Humor und mach mir da ob der Dreistigkeit keine Gedanken! :eek:
 
Dabei
7 Okt 2014
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#34
Ich finde das ja auch lustig und musste schmunzeln.
Aber wenn ein Hund sich am Schrank bedient und die Ausbeute vor meinen Augen frisst, finde ich das durchaus dreist.
Wobei ich Dreistigkeit überhaupt nicht als negativ empfinde, falls das so rüber kam!
Hat aber in dem Moment für mich sowas von :"Mir doch egal, wie du das jetzt findest, mach doch was dran!" und ein Hasenohr ist jetzt auch nichts so existenziell Wichtiges , dass meine Hunde da womöglich meinen Unmut riskieren würden, wobei da natürlich jeder Hund Unterschiede macht.
Aber sie wissen genau, dass sie keine Schränke zu öffnen und sich selbst zu bedienen haben.
Ilai klaut sowieso nicht, nie...Finn hat zwar auch schon mal diebische Anwandlungen, aber eher im Bezug aufs Katzenfutter, das dann auf dem Boden steht.
Aber der hat dann zumindest den Anstand, vorher nachzuschauen, ob ich es nicht mitkriege :p
(Mir ist schon klar, dass das nichts mit Anstand zu tun hat ;))
 
Dabei
7 Okt 2014
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#35
Ich muss aber auch zugeben, dass ich diesbezüglich ein echt gebranntes Kind bin.
Der Schäfer Mix hat Essbares in jeglichem Aggregatzustand geklaut wie ein Rabe, das ging vom anfängliches Klauen von Sachen, die dummerweise rumlagen über das Öffnen von Schränken bis später hin zum Öffnen von Kühlschrank und Backofen in unserer Abwesenheit.
Da kam man tatsächlich nach Hause und alles stand offen und die Vorräte einer Woche waren weg und dem Hund gings miserabel.
Das ging so weit, dass er einmal den Herd angeschaltet hat beim Versuch, was aus dem Backofen zu holen und die Platten rot glühten unter der Abdeckung.
Wir haben alles hermetisch verriegeln müssen.
Klar lag das Problem da woanders, das ist mir rückblickend auch bewusst, aber seither finde ich Klauen nicht mehr ganz so lustig wie früher.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#36
Mir ging's bei der Aktion jetzt garnicht um das Klauen (ich nehme es mit Humor) sondern einfach um das Selbstverständnis mit der sie eine Schranktür öffnet. Aber egal nicht so wichtig :)

Ich glaube dieses Bauchgefühl habe ich durchaus und genau deswegen mache ich mir grad solche Gedanken, weil ich das Sparprogramm auf Anraten von "Profis" durchziehe, aber das Gefühl habe dass es seine sinnhaftigkeit eingebüßt hat.

Ich mache einfach mal was ja grob der Grundtonus von allen ist: nämlich mehr :) was soll schon passieren? Steigerung von komplett irre zu total irre? Kann ja nicht so schlimm sein :)

Ne im Ernst, Pünktchen vermutet eine Vielzahl von Faktoren und das denke ich auch. Ich nehme auch den Verdacht auf Störung im Hormonhaushalt ernst, glaube halt nicht wirklich dran weil doch die meisten hormonell bedingten Krankheiten wesentlich mehr Symptome als "zeitweise gaga" mit sich bringen und da ist einfach nix zu bemerken.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#37
Ich glaube da kann ich dich beruhigen FinniePooh, da besteht hier keine Gefahr, mein Hund ist auch schon mit der Schnauze vor der Pizza eingeschlafen, die ich im Wohnzimmer stehen ließ. Menschenessen wird auch nicht geklaut, und in dem Schrank sind auch die Goodies für die Katzen auf die Paula total abfährt :) die hätte sie theoretisch ja auch nehmen können, oder gleich die ganze Packung Hasenohren. Aber nö sie hat nur einen genommen :) :) :)
 
Dabei
7 Okt 2014
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#38
Kluger Hund lässt halt was für schlechte Zeiten übrig *lach*
Nein , dass Paula zum notorischen Dieb werden könnte, war auch gar nicht meine Befürchtung!

Das was du oben meinst, war aber tatsächlich auch mein Denken.
"Schlimmer" wird es vermutlich nicht werden, also mach doch ruhig mehr mit ihr, wenn du glaubst, sie braucht das.
Selbst wenn es noch schlimmer würde, könntest du ja jederzeit wieder die Bremse ziehen.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#39
Ich hätte auch gerne ein "gefällt mir" Button. Toll wie viele Denkanstöße kommen. :)
Mich beschäftigt dein Thread sehr und ich überlege die ganze Zeit wie man noch helfen könnte.
Wir waren zum Beispiel eben 2 Stunden im Wald unterwegs, dabei musste ich an euch denken und als ich gerade ShellingFords Beitrag las mit dem Gleichgewicht und der Verletzung ist mir aufgefallen, dass es uns letztes Jahr mit den vielen gesundheitlichen Einschränkungen ebenso erging. Wir konnten auch immer nur kurze Gänge mehr Mals täglich machen. Diese kurzen Sequenzen machten uns zu schaffen. Ich war unglücklich, fühlte mich selbst unausgeglichen und gestresst. Ebenso die Jungs, sie wussten gleich geht es wieder los, es lohnt sich nicht richtig in den Tiefschlaf abzuschweifen. Jetzt wo wir wieder gesund sind und richtig laufen können geht es uns besser. Die Jungs können sich wieder die Zeit nehmen richtig zu schlafen. Richtig aufgefallen, wie unruhig unser Jahr war und wie sehr sie auf Abruf waren, ist mir erst nach unserem Urlaub in Dänemark. Da waren wir auch ein Mal täglich richtig lange draußen und sie schliefen den Rest des Tages genüsslich durch. Bei uns wirkte es sich positiv aus. Sie wurden nicht verrückter, oder eiferten nach mehr. Im Gegenteil sie waren und sind jetzt total glücklich. In unserem verhexten Jahr waren sie mehr auf Abruf. Das brachte mich auch auf die Idee, dass der Knackpunkt vielleicht im Tagesrhythmus liegt? Was wäre wenn ihr täglich 1-2 Stunden am Stück etwas unternehmt? Als die Aneinanderreihung von kleinen Trainingsabschnitten?
 
Dabei
19 Jan 2017
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#40
"Schlimmer" wird es vermutlich nicht werden, also mach doch ruhig mehr mit ihr, wenn du glaubst, sie braucht das.
Selbst wenn es noch schlimmer würde, könntest du ja jederzeit wieder die Bremse ziehen.
Ich glaube auch. Probiere die Tipps und Denkanstöße aus, wo du meinst das wären die Richtigen für euch.
Du besitzt ein gutes Bauchgefühl für deine Paula :):):)
 
Dabei
29 Mrz 2015
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#41
Wenn Paula demnächst läufig wird, könnte sie jetzt tatsächlich auch von daher unruhiger sein. Emelie ist dann wie im Rausch, nie müde und ständig in Aktion. Freut sich über jeden Hund der mit ihr rennt und ist total agil. Nach der Läufigkeit wird dann die Ruhe nachgeholt. Kann vllt momentan auch mit daran liegen, wobei du ja seit längerem das Gefühl hast, das was fehlt.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#42
Ja Sandra die anstehende Läufigkeit spielt sicher mit rein, habe heut noch einen Artikel gelesen dass es völlig normal ist dass die Hündinnen aktiver werden und besonders Rüden vermehrt und ausdauernd anspielen um seine Eignung zu testen. Leider spielt Paula nicht vermehrt Hunde an, da muss schon viel stimmen bis das passiert, sie möchte sie nur noch lieber zu Mett verarbeiten. Was es ein wenig Anstrengend macht.
 
Dabei
8 Mai 2016
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#43
Hallo Frau Rossi,

habe jetzt nicht alles gelesen, aber ich verstehe was du meinst ;)
Ich denke auch ihr fehlt die körperliche Arbeit. Selbst wenn du Schafe (oder doch eher Rinder beim Aussie ;) ) hättest, muss
ja nicht heißen dass es ihr liegt.

Wir haben vor Kurzem mit dem Bikejöring angefangen.
Vielleicht wäre das was für Paula? Grad wenn sie so schlau ist?
Sie muss ja erstmal all die Kommandos beherrschen, lernen ziehend vor dem Rad zu laufen, kann sich am Rad richtig auspowern...

Meiner ist danach müde und zufrieden.
Wenn du nicht täglich und immer mehr km trainierst ziehst du dir auch kein Konditionsmonster.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#44
Ich habe mir jetzt auch mal alles durchgelesen und -nur so vom Gefühl- schließe ich mich einigen Vorrednern an: vielleicht muss sie wirklich mal rrichtig "Gas" geben? Also, im Sinne von laufen, Rad fahren, Skaten...?

Kopfarbeit ist ja toll: du bekommst kleine Kinder bestimmt auch kaputt, wenn du sie für ein Diktat büffeln lässt (mal überspitzt gesagt).

Ich habe hier einen Hund sitzen, der unter der Woche "nur" spazieren geht (und wir gehen schon so morgens und nachmittags jeweils eine Stunde spazieren). Aber am Wochenende gehe ich laufen oder Rad fahren und er liiiiebt es einfach zu rennen! Paula kenne ich ja nur von deinen Erzählungen und ich habe dir ja schon mal gesagt "Mach dir nicht so einen Kopf!" und gerade habe ich das Gefühl, dass du dir wieder einen Kopf machst (ok, ich drücke dir echt die Daumen, dass es nichts hormonelles o.ä. ist). Warum nicht mal ausprobieren? Auf ans Rad? Paula ist ein cleveres Hündchen und wird das als ihre Aufgabe sehen und kann sich dabei mal richtig auspowern (und ich meine nicht, dass sie danach tot in der Ecke hängt).
 
Dabei
14 Feb 2008
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#45
Aber da ist halt auch diese Angst mir eine "Arbeitsmaschine" heran zu ziehen.
Paula wird bald 3 Jahre alt, da musst Du diese Angst nicht mehr haben. Die Aussage bzgl. Ruhe und Hyperaktivität heranziehen bezieht sich eher auf Welpen und Junghunde. Da ist es halt wichtig, dass sie lernen zur Ruhe zu kommen. Aber, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Und manche Hunde sind halt aktiver als andere. Wenn Du das Gefühl hast, es fehlt ihr was, dann schau einfach, womit Du sie zufrieden stellen kannst. Im allgemeinen sind das Dinge, die sowohl den Kopf als auch den Körper fordern und dem Hund Spaß machen.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#46
Ach danke Georg, das ist mal ein echt guter Einwand. Ich glaube Ruhe halten haben wir gelernt und "runter fahren" auf ein Wort auch.

Ich werde einfach mal die Wanderungen unternehmen die ich mir für uns erträumt habe und einfach mehr machen. Ich bin da nämlich aus Rücksicht auf den Hund nicht mehr so aktiv wie vor dem Hund. Vielleicht kann das ja jetzt wieder werden.

Heute ist hier heftiger Sturm und Paula findet es mega ****. Ist immer gegen den Wind hochgesprungen als wollte sie fliegen und auf den Windböen surfen :)
 
Dabei
7 Okt 2014
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#47
Meine fahren auch voll drauf ab.

Grade Wandern ist ja nichts, was extrem pusht.
Ich kenne einige Leute, die gar nicht besonders viel mit ihren Hunden machen, sie aber zwei, dreimal im Jahr auf mehrtägige/wöchige richtig anstrengende Wanderungen mitnehmen, wo wirklich nur nachts richtig geruht wird und trotzdem sind die Hunde danach nicht aktiver.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#49
Hallo Farbkraft, tja wie sieht es aus? Sie ist definitiv zufriedener wenn wir mehr machen. Ansonsten ist sie grad oberärzend. Ich habe nochmal speziellere Hilfestellung angefragt, erfahre aber erst heute Abend mehr. Ich brauche einfach Unterstützung.

Habe mir am Wochebende zig Trainervideos abgeschaut. Das sollte ich auch besser lassen, weil ich das schnell denke ich habe alles falsch gemacht. Was glaube ich objektiv nicht stimmt. Ich denke dann auch immer schnell, ich hätte keine Bindung und nur eine miserabele Beziehung zu meinem Hund. Was sicher auch nicht stimmt. Aber wenn Paula ihre Anfälle auspackt dann sind meine Nerveb insgesamt dünner.
 
Dabei
8 Mai 2016
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#50
Nur interessehalber:
wie sieht denn so ein "Anfall" bei Paula aus? was stellt sie an?
Kann mir da grad wenig drunter vorstellen...
 
Dabei
26 Mai 2015
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#51
tja Anfalltage sehen so aus, dass draußen ein Hund nur vorbei zu gehen braucht. Fenster geschlossen und sehen kann sie es auch nicht. Ich weis nicht wie, aber sie kriegt es mit. Hecheln, Bürste, zum Fenster wollen, nicht dürfen, auf der Decke liegen, bellen, motzen, Knurren, jaulen, heulen, hecheln bis Hund weg ist. Weit weg. Ich wohne im 3. Og wohlgemerkt, ich hab keine Ahnung wie die mitkriegt dass da draußen einer vorbei geht.
Draussen bedeuten Anfalltage, alles was schwer Atmet töten zu wollen. Ich übertreibe nicht. Sie hat Beschädigungsabsicht. Es wird nicht gedroht nicht geknurrt, nicht gewarnt, oder sonstwas, sie nimmt andere Hunde (bestimmte, nicht alle) wahr, sehen oder nur riechen und flippt aus, SOFORT. Sie lässt sich nicht unterbrechen, durch nichts (ich werde das nicht alles aufzählen, wer es nicht glaubt, glaubt es halt nicht). Sie ist rasend und blind vor Wut, beißt alles was sich in ihrer Reichweite befindet. Mit oder ohne Leine ist egal. Ohne Leine war bisher Gott sei dank immer ein Zaun dazwischen.
Ganz schlimme Anfalltage sehen so aus dass sie draußen gleich garnicht entspannt, direkt nur in steifem Gang unterwegs ist, kurz vorm Austicken steht wenn nur jemand einen Hund haben KÖNNTE. Die Tage verbringe ich direkt nur im Wald.

An nicht Anfalltagen, können sich die Erfeinde draußen Abschlachten, kratzt sie nicht. Kann draußen ein Hund seinerseits komplett Ausflippend an uns vorbei gehen. Stört sie nicht, guckt sie nicht mal hin. (Nein keine Zusammenhänge zwischen Tagesabläufen, Futter, weis der Geier, herzustellen; daher der Verdacht auf Hormonelle Störungen)
 
Dabei
26 Mai 2015
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#52
PS: weil ja jetzt die super Mega Spezial Tierärtzin-Hormonverhaltenstrulla-Ernährungsüberprüferin mit ins Boot geholt werden soll (habe heute die Fragebögen geschickt bekommen), war ich heute zufällig so geistesgegenwärtig das mal zu filmen. Was nur ging weil ein Zaun dazwischen war. Das hab ich der Trainerin geschickt, die ein klitzekleines bisschen schockiert war. Ich nehms meistens mit Humor und betreibe Management. Ende Februar bin ich auf einem Spezial Kurs und hoffe dort noch mehr über (Hüte-)Hunde zu lernen. Um irgendwann zu erkennen, was das Gott verdammte Problem ist.
 
Dabei
10 Jan 2016
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#53
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass du es rausfindest! Wenn man den Feind kennt, ost dass die halbe Miete, weil man dann auch weiß, was zu tun ist!

Ich bin echt mal gespannt, was der Hormonstatus ergibt!
 
Dabei
22 Sep 2014
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#54
Kerstin, ich muss noch mal sagen: Ich ziehe echt meinen Hut vor dir! Du bleibst am Ball und ein anderer hätte womöglich schon die Flinte ins Korn geworfen!
 
Dabei
26 Mai 2015
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#55
http://www.einzelfelle.de/

würdet ihr mir den Gefallen tuen, mal auf die Seite gehen und den Text "Was soll das Ganze?" lesen? Mir danach eure Meinung sagen?

Nach dem ich die Fragebögen gelesen habe, war nämlich exakt diese Frage in meinem Kopf: "Was soll das Ganze?"
Ich bin irgendwie skeptisch... Ne Einschätzung 6 Seiten lang über meinen Hund, ohne ihn je gesehen zu haben, auf Grund zweier Fragebögen?

Wobei Gasloßer und Strodtbeck jetzt schon Begriffe sind. Allerdings sind das Rütter und Milan auch
 
Dabei
7 Sep 2012
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#56
Via eines Forums ist es einfach doof und quasi nicht zu beurteilen... aber vom Text her (und ich habe jetzt alles noch mal durchgelesen) klingt das einfach nach einem unterforderten, unausgelasteten und gelangweilten Hund, der sich einen "netten" Tick angewöhnt hat, um seinen ordentlichen Frust mit Pauken und Trompeten Luft macht. Der hört quasi das Gras wachsen, wenn sich draußen wer regt (und das kann schon der Auslöser sein, das sich da jemand "durch ihr Revier" bewegt) und sie das erdulden muss, da möchte man jeden "zur Sau machen u. was auf die Schnauze hauen" der einen schief anschaut und da geht man schon mit dicker Hose vor die Tür und hofft, an jeder Ecke einen Streit anzetteln zu können.
Und dann gibt es halt Tage und Zeiten, wo sie ausgelasteter und zufriedener ist und sich der Frust nicht aufgebaut hat.

Mir kommt halt das tgl. und wöchentliche Programm für einen fast 3 jährigen Hund eher wenig vor. Vor allem mit sehr viel Kontrolle, sehr viel "unter der Fuchtel stehen": an der Leine, Obi-Übungen, Tricks usw. usw. Da ist wenig Brain and Power Programm, wo sie mal körperlich auch was leisten muss u. den Kopf dabei auch noch einsetzt.



War sie überhaupt schon mal über längere Zeit täglich so richtig körperlich und geistig gefordert? So das sie froh war, in ihr Körbchen kriechen zu können? Das sie nur noch ihre Ruhe haben wollte?

Ich meine klar, die ausgebliebene 2. Läufigkeit kann auch tatsächlich ein Hinweis auf eine hormonelle Störung sein, aber es ist eher selten, das so etwas mit einem solchen Verhalten zusammenhängt. Aber ausschließen möchte ich es auch nicht.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#57
Hallo Aussiewolf,

das ist auch meine Vermutung. Ja, bevor wir dieses "Sparprogramm" eingeführt haben, war sie definitv auch mal total kaputt, nach verschiedenen Aktionen. Wie ich hier schon mehrfach erwähnt habe, glaube ich einfach nicht an die Hormonelle Geschichte.

Ich werde mir was überlegen wie ich sie körperlich mal so richtig vordern kann. Im Prinzip wurde uns alles verboten, früher haben wir auch Frisbee gespielt, das war Spiel, Spaß, Denken, Rennen, kooperieren, alles zusammen. Vielleicht fange ich damit erst mal wieder an.

Ich habe bei all diesen Trainings / Trainer / Spezialisten Gedöns, langsam immer öfter den Gedanken: Ich lasse es sein, ich stelle mir einfach vor, Paula wäre ab jetzt erst neu bei mir, ich wüsste noch nichts über sie und würde einfach machen. Vielleicht bin ICH einfach austrainiert.

Heute bin ich nach der Arbeit schön 2 Stunden spazieren gewesen und danach haben wir wie doof einfach auf dem Boden rumgetobt, einfach so rumrangeln. Das ist es was ich machen würde ohne Trainingshintergedanken und daher mache ich es jetzt einfach. Peng.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#58
oder mal fahrrad fahren? einfach ganz stumpf rennen?? bei smiley merk ich dann richtig wie es den kopf leerfegt und sie danach viel ausgeglichener ist. kommt nicht häufig vor aber manchmal ist es ja doch so das man eher weniger zeit hat zum rausgehen und dann ist am nächsten tag einfach rennen für sie das größte
 
Dabei
7 Okt 2014
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#60
Ich musste die letzten Tage mehrmals an euch denken.
Einfach, weil ich momentan einen für seine Verhältnisse extrem ausgeglichenen, ruhigen Junghund hier habe, obwohl momentan sowohl Hundeschule flachfällt, aus auch bewusstes Training etwas zu kurz kommt.
Ich habe mit meinem Umzug so viel zu tun grade, dass ich abends ehrlich gesagt auch einfach mal Nichts machen will und das geht dann auch zulasten der Hunde.
Die müssen mir jetzt am Wochenende stundenlang beim Renovieren zugucken, statt Obedience Training zu machen.
Und mit Spaziergängen allein gibt zumindest Ilai sich logischerweise nicht zufrieden.
Der steht danach Gewehr bei Fuß und fragt, wann es endlich losgeht ;)
Seit der Sturm aber letzte Woche den halben Wald umgemäht hat hier, sind beide Hunde nach zwei Stunden Spaziergang erstmal total ausgeglichen und platt.
Einfach, weil sie ständig über Bäume drüber oder drunter her müssen oder halt in riesigen Bögen drumherum, die ganze Umgebung sieht anders aus, riecht vermutlich auch anders, sie müssen nachdenken, statt stumpf geradeaus zu laufen .
Grade Ilai wartet ja sonst eher auf eine klare Ansage, jetzt muss er permanent einen Weg finden, um irgendwie wieder aufschließen zu können, weil mein Weg über diese Massen von dichten Bäume meist ein anderer ist als seiner.
Da gibt's keine Kommandos zu, wie er auf die andere Seite kommt, ist mir ja egal.
Und der findet das richtig gut!
Dummy suchen ist jetzt auch viel spannender dadurch, weil man den beim Kraxeln ja festhalten muss und Zuhause konnte ich das sofort aufs Apportieren über Cavalettis übertragen.
Und da zwischendurch immer mal ein ganzes Stück Wald gesperrt ist und wir eh nicht weiterkommen , wird auch mal just for fun im Anschluss an eine kürzere Rundb noch eine Stunde auf einer Wiese getobt, gebuddelt , Ball geworfen ohne eine Übung draus zu machen.
Ich hätte nicht gedacht, dass solch kleine Veränderungen viel ausmachen, aber am Montag hatte ich Besuch, der sonst ständig angekreischt wird und die Krampe lag nach kurzer Zeit schlafend zu meinen Füßen.
Für mich definitiv ein Zeichen, dass ich zuviel Druck aufgebaut hatte und obendrein zu viel Routine drin war.

Vielleicht schnappst du dir Paula auch einfach mal und fährst zum Spaziergang ganz woanders hin und lässt sie mal ohne großartige Regeln laufen?
Wenn mehrere Trainer und ständiges Management bisher keine Verbesserung gebracht haben, solltest du vielleicht mal einige Zeit viele der selbst aufgestellten Regeln über Bord werfen und dich eine Weile nur auf den Spaßfaktor "konzentrieren".
Nicht jede Situation als Übung sehen, nerviges Verhalten einfach auch mal bewusst übersehen, nicht alles analysieren ...
Ich habe so das Gefühl, dass ihr beiden euch gegenseitig unter Druck setzt und ihr in eine Spirale geraten seid , die man eventuell mal mit unkonventionellen Mitteln durchbrechen muss, bevor euer Training wieder Erfolge bringen kann.
 

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