Die Bedeutung von Stress im ersten Jahr des Hundes

Herbsel

BARF Gläubige
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28 Jan 2013
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#1
Hallo Foris,

ich habe in meinem Blog einen Artikel zum Thema Stress verfasst. Den wollte ich vorher eigentlich von euch reviewen lassen, aber ich darf meinen Blog hier ja noch nicht veröffentlichen.
Der Artikel ist inspiriert von den vermehrten Problemfällen hier im Forum (oder ist das nur meine subjektive Meinung?).
Zu meiner Qualifikation: Ich bin Chemielaboranten und habe die Ausbildung an einem naturwissenschaftlichen OSZ abgeschlossen. Für meine Abiturprüfung schrieb ich eine wissenschaftliche Arbeit in der Neurobiologie, die von meiner Mentorin, einer Doktorin der Neurobiologie, begleitet wurde. Ich interessiere mich heute noch sehr für dieses Themengebiet, besonders aber für die Neuroethik. Es fasziniert mich, dass so ziemlich jede Verhaltensweise auf Hormone und Neurotransmitter zurückzuführen sind.

So und hier nun der ganze Artikel:

Ich behaupte, dass Stress ein wesentlicher Bestandteil von Rodneys ersten Lebensjahr war und dass Stress dazu geführt hat, dass er nun so ein ausgeglichener Junghund ist. Aber wie komme ich zu dieser Aussage?

Was passiert bei Stress?
Leider wird das Wort "Stress" in der heutigen Zeit komplett negativ assoziiert. Wenn wir an Stress denken, denken wir daran, dass wir die Kinder vom Kindergarten abholen müssen, oder das diese eine wichtige Arbeitsprojekt noch bis zum Ende der Woche abgeschlossen sein muss - sonst führt das zu Repressalien vom Chef - also weiteren Stress. Wir denken an Trennungen und die Steuererklärung und den Abwasch in der Küche.

Wissenschaftlich betrachtet wird Stress durch das vegetative Nervensystem ausgelöst. Registriert das Gehirn eine Gefahr oder ein Alarmsignal aktiviert das sympathise Nervensystem die Nebennieren, damit sie Adrenalin (Hormon) und Noradrenalin (Neurotransmitter und Hormon) freisetzen. Durch die Freisetzung von Adrenalin wird u.a. die Herzfrequenz und der Blutdruck erhöht, sowie auch die Bronchien geweitet, um eine erhöhte Sauerstoffaufnahme in den Blutkreislauf zu gewährleisten. Noradrenalin erfüllt als Hormon den selben Zweck, wirkt als Neurotransmitter aber gleichzeitig auch an den postganglionären Synapsen im sympathischen Nervensystem.
Ist die Gefahr nicht nur ein Schreck gewesen, sondern dauert an, passiert ein weiterer Schritt: Die Hirnanhangsdrüse setzt ein bestimmtes Hormon (Adrenocorticotropes Hormon, kurz: ACTH) frei, welches die Nebennierenrinde dazu anregt, Cortisol zu produzieren und in den Blutkreislauf abzugeben. Durch Cortisol ist ein Stoffwechselhormon und führt zum Beispiel dazu, dass dem Hund die Fettreserven des Körpers zur Verfügung gestellt werden, wenn der Stress weiterhin andauert.
Es scheint in dieser Reaktion irgendwo eine "Grenze der Heftigkeit" zu geben, in der wir den Stress und die Herausforderung nicht mehr mit "Gedanken" bewältigen können, weil sie durch den hohen Hormon- und Neurotransmitterspiegel blockiert werden (Di-Stress). Liegt dieser Spiegel unter der Grenze, heißt es zwar nicht, dass wir keinen Stress empfinden, aber jedoch das wir damit umgehen und ihn sogar als lustvoll empfinden können (Milder Stress/Eu-Stress). Warum gehen wir in Horrorfilme? Warum stürzen wir uns aus Flugzeugen? Dies sind wahrhaft Grenzerfahrungen, die uns den ultimativen Kick geben. Das Merkwürdige daran: Wer einen Sprung vom 3m - Brett im Schwimmbad schafft wird bald schon auf das 5m - Brett klettern, weil das 3m - Brett nicht mehr die selbe Grenzerfahrung bietet. Das liegt daran, dass sich die Grenze verändert. Neurobiologisch wird dieser Vorgang als Desensibilisierung bezeichnet. Da die Stressreaktion erst durch das Vegetative Nervensystem eingeleitet wird, ist die Desensibilisierung ein wichtiges Instrument in der Erziehung eines wesensfesten Hundes.

Der Aussie auf der Suche nach dem Kick
Der Aussie liebt Stress, denn sie wurden dazu gezüchtet mutig zu sein. So ziemlich jede Eigenschaft, auf die eine Rasse selektiert werden kann, hat mit Stress zu tun. Jagen und Hüten in allen Formen, sowie Territorialverhalten sind eigentlich nur selektierte Vorliebe eines Hundes für eine bestimmte Situation, die ihm Spannung bietet (wie ein guter Krimi). So wurden beim Aussie die Tiere zur Zucht ausgewählt, welche einen besonderen Kick im Treiben von Rindern sahen und gerne Haus und Hof verteidigten. Denn bewältigbarer Stress ist gut - für uns und für den Hund.
Die wenigstens Aussies finden diese Aufgabe in ihrem Zuhause. Auch wenn sie mal auf einem Seminar Enten hüten dürfen, so verschafft ihnen das garantiert nicht den Adrenalinrausch, für den sie gezüchtet wurden, den Enten züchten erfordert keinen Mut. Sogar ein Chihuahua schafft das, wenn er möchte.
Somit ist klar, warum unsere Lieblinge als Welpen immer und zu jeder Schandtat bereit sind. Sie lieben den Stress und machen deswegen alles mit - egal wie lang es dauert. 5 x 10 Minuten Clickern am Tag, dazu 2 Stunden Spazierengehen und am Ende des Tages wird noch das 1x1 der Hausregeln geübt. Das alles macht der Aussie gerne mit - auch wenn es nicht gut für ihn ist. Denn im Gegensatz zum Menschen, weiß der kleine Welpe nicht, wie viel tatsächlich gut für ihn ist. Denn selbst milder Stress, sollte damit enden, dass die Stresshormone abgebaut werden können. Andauernder EU-Stress schlägt nämlich in Dauerstress (Di-Stress) um, und dies sollte beim Hund und insbesondere beim Welpen vermieden werden.

Der Welpe nach der Ankunft im neuen Heim
Für einen 8 Wochen alten Hund reicht es durchaus aus, ihn zunächst 2 Wochen einfach nur ankommen zu lassen, ohne ihm schon Sitz, Platz und Fuß beizubringen. Diese zusätzlichen Trainingszeiten fehlen dem Welpen nämlich in der Zeit, in der er eigentlich seine Ruhephasen haben sollte um die vielen neuen Eindrücke der Umgebung (Eu-Stress) zu verarbeiten.
Sinnvoll ist es, den Welpen vor der Abholung oft und mehrfach zu besuchen, sodass sie die Beschützerrolle der Mutter übernehmen können. Es ist meiner Meinung nach Quatsch, dass ein 8 Wochen altes Lebewesen nun allein klar kommen muss. Nein, unsere neue Aufgabe als Hundehalter ist es dem Welpen Schutz zu bieten, auf den er sich in stressigen Situationen verlassen kann und unter diesem Schutz neue Bewältigungsstragien für diesen "Stress" entwickelt.

Um Stress abzubauen, ist es hilfreich dem Welpen etwas zum Kauen zu geben. Rodney hat hier immer einen alten Knochen rumliegen, den er benagen kann, wenn er Stress abbauen möchte (z.B. wenn Besuch da ist) - es ist eine seiner Bewältigungsstrategien.


Ist der Welpe in der Wohnung und im Alltag angekommen ist es soweit - das Training kann starten. Auf Stress sollte dabei nicht verzichtet werden. Erstens, weil der Aussie ihn ohnehin suchen und finden wird und zweitens, weil wir ihn nicht umgehen können: Frustration beispielsweise ist ebenfalls Stress (pur!) für den Hund und jeder halbwegs informierte Aussiebesitzer weiß, welch wichtige Funktion die Frustrationstoleranz in der Erziehung spielt. Wir sollten beim Training also darauf achten, dass der Hund auf seine Kosten kommt und ihm die Kicks gewähren, die er sonst in unerwünschtem Jagd- oder Territorialverhalten finden würde.

Eine spannende Art des Erlernes der Impulskontrolle sind Zergelspiele. Der Aussie kann powern und richtig viel Spaß und Spannung erleben, während er gleichzeitig lernen sollte, das Zergel auf ein Signal loszulassen und/oder zu nehmen. Nach diesen Spieleinheiten sollte wieder eine Ruhephase folgen.

Fazit

Es ist schwierig in der Hundeerziehung das richtige Maß an Stress zu finden. Wichtig ist, dass Stress sehr wohl auch spannend und somit positiv sein kann. Dies können wir gut für die Ausbildung und Erziehung des Hundes nutzen. Auch Junghunde sollten Grenzerfahrungen machen - wenn sie es möchten und sich dafür bereit fühlen. Stress wird durch das Vertrauen zum Menschen übrigens gemildert:

Rodney sprang mit 5 Monaten mutig in die Wellen der Ostsee, weil ich im Wasser war und ihn zu mir rief. Diese Grenzerfahrung führte dazu, dass er Wasser und Wellen nun lieben gelernt hat. Durch das Vertrauen zu mir war er mutiger, der Stress geringer. Es ist also keinesfalls falsch, dem Hund Sicherheit zu vermitteln.


Ich stelle mir eine Stressreaktion immer in einem Diagramm vor, in dem eine auf der y-Achse (Heftigkeit der Stressreaktion) Schwelle eingezeichnet ist, die nicht überschritten werden sollten, da sonst Gedanken und Lerneffekte blockiert werden. Wenn wir unsere Kleinen aber mal metaphorisch vom 3m Brett im Schwimmbad springen lassen, und sie somit ihre Grenzen kennen lernen und diese sogar erweitern können, spricht nichts dagegen - im Gegenteil: Nicht anders ist es vom Australian Shepherd gewollt.
Ich suche nach Fehlerteufeln und sowas, gerne aber auch nach Meinungen zum Inhalt :)
 
Dabei
6 Jan 2015
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#2
Ein sehr guter Artikel, und ein interessantes Thema, dass ich dank meines Sensibelchens auch wichtig finde. Gut ist besonders, dass du den positiven und nötigen Aspekt von Stress hervorhebst, denn oft wird einem ja vermittelt, dass man dem Hund so wenig wie möglich Stress aussetzen soll. Ich denke das gibt besonders Hundeführern, deren Hund (wie meiner) schon vom metaphorisch schief sitzendes Furz, gestresst sind, ein wenig Hoffnung :) Wie du auch schon sagst, das Leben ist kein Ponyhof und Stress muss der Hund auch erfahren.

Vielleicht wäre gut den genauen Unterschied zwischen positivem (also Anspannung, Vorfreude, etc.) und negativen (Druck, Überforderung, etc.) Stress ein wenig mehr hervorzuheben. Aber das wäre nur eine Anregung. Ansonsten sehr schön geschrieben, Daumen hoch!
 
Dabei
24 Sep 2012
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#3
Interessant.
In einem Buch habe ich mal gelesen dass es wichtig ist den Welpen beim züchter auch gewissen, geringen Stress auszusetzen. zB einen ganz kleinen Welpen kurz mit einer kälteren Hand anzufassen, dann aber wieder mit der warmen.
oder das mit den Bällen, dass das zu Dauerstress führen kann weil sie es nicht schaffen die Stresshormone abzubauen
 
Dabei
24 Sep 2012
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#4
ach ja, ich war auch mal auf einem Vortrag, da wurde Stress total schlecht geredet und dass man nen Hund am besten in ne Blase tun sollte- nicht mal in die Stadt nehmen, absolut keinen Stress aussetzen. Tja, das war sowas von übertrieben...
 
Dabei
14 Feb 2008
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#5
hmm, vielleicht sind einige Dinge ja etwas unglücklich geschrieben?

Ein Chihuahua der Enten züchtet? Das soll wohl eher Enten hütet bedeuten? Und nein, das kann ein Chi wohl eher beides nicht.

Man könnte auf den Gedanken kommen, der Aussie wäre ein Adrenalinjunkie und das wäre züchterisch so gewollt. Dem kann ich nun überhaupt nicht zustimmen.

Den wissentschaftlichen Teil solltest Du vielleicht mit Quellen belegen und herausstellen, dass der Rest Deine persönliche Meinung ist.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#6
Durch Cortisol ist ein Stoffwechselhormon und führt zum Beispiel
fehlerteufel :)

hast du gut geschrieben!

ich merke dies zb bei smiley. sie kommt ja 2,5 tage mit zu meiner arbeit. ist sie dort findet sie abends schneller ruhe und scheint "ausgeglichener" zu sein als an tagen, wo sie "nur" zu hause ist. bei der arbeit schläft sie die meiste zeit aber es fordert sie gleichzeitig. besonders merke ich den unterschied wenn ich urlaub habe.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#7
Man könnte auf den Gedanken kommen, der Aussie wäre ein Adrenalinjunkie und das wäre züchterisch so gewollt. Dem kann ich nun überhaupt nicht zustimmen.

Den wissenschaftlichen Teil solltest Du vielleicht mit Quellen belegen und herausstellen, dass der Rest Deine persönliche Meinung ist.

Dem kann ich nur zustimmen. Belegte wissenschaftliche Fakten und eigene Meinungen sollte man trennen in so einem Text. Gut gezogene Aussies sind nach meiner Erfahrung garantiert keine Hunde, die ständig auf der Suche nach dem nächsten Kick sind. Da könnte man anhand deines Textes einen falschen Eindruck gewinnen. Ich würde eher sagen, der Aussie liebt die Arbeit mit seinem Menschen, denn dafür wurden sie gezüchtet, um sich eng an den Menschen zu binden und stets bereit zu sein alles für ihn zu tun. Diese Eigenschaft wird dann oft von wenig informierten Menschen ausgenutzt und der Hund dadurch hochgepusht. Der Aussie will kein Agi, kein Maintrailing und die zig Beschäftigungsmöglichkeiten. Das will der Mensch. Da nehme ich mich nicht raus. Und ein Chihuahua, der Enten hütet? Das würde ich rausnehmen. ;)
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#8
hmm, vielleicht sind einige Dinge ja etwas unglücklich geschrieben?

Ein Chihuahua der Enten züchtet? Das soll wohl eher Enten hütet bedeuten? Und nein, das kann ein Chi wohl eher beides nicht.

Man könnte auf den Gedanken kommen, der Aussie wäre ein Adrenalinjunkie und das wäre züchterisch so gewollt. Dem kann ich nun überhaupt nicht zustimmen.

Den wissentschaftlichen Teil solltest Du vielleicht mit Quellen belegen und herausstellen, dass der Rest Deine persönliche Meinung ist.
Mmh, da ich im wissenschaftlichen Teil nichts zitiert habe und es ein Artikel und keine wissenschaftliche Abhandlung ist, sehe keinen Grund Quellen anzubringen ... Wie das vegetative Nervensystem funktioniert hab ich in der Schule gelernt ^^
Werde aber im eigentlichen Artikel auf meinem Blog weiterführende Lektüre empfehlen.

Thema Adrenalinjunkie: Ja das ist zwar so gemeint, aber auf dieser Aussage liegt nicht der Fokus. Es geht darum, dass jeder Hund "ein Hobby" hat und das der Aussie auf das Hobby "treiben von Rindern" selektiert wurde, wenn er diesen Stress als positiv empfand und den Job dadurch gerne und gut machte. Mein Hund sucht seinen Adrenalinkick beim Rennen und bei der Nasenarbeit. Das ist etwas, das er wirklich gerne macht, bringt beim Rindertreiben aber nicht viel...

Mit dem Chihuahua wollte ich andeuten, dass ein Hund, der ein paar Enten zusammentreiben kann noch lange kein Rindertreibhund ist. Für die Arbeit an Enten ist zudem nicht besonders viel Mut seitens des Hundes erforderlich. Das "züchten" ist natürlich ein Fehlerteufel. Es ging mehr um den Vergleich, als um den Chi an sich, aber das werd ich vielleicht auch noch ändern.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#9
ganz ehrlich (und es ist bitte nicht böse gemeint), wenn ich im Netz auf Deinen Artikel stoßen würde, ich würde die Seite stehenden Fußes wieder verlassen.
Wenn Du den Fokus auf etwas legst musst Du das auch so rüberbringen. Niemand kann ahnen, was sich der Verfasser tatsächlich gedacht hat.
Du möchtest tatsächlich ein hochgradig vielschichtiges Thema mit EINER Erklärung (Stress) abhandeln?
Und das dann auch noch öffentlich?

Sorry, es fällt mir gerade wirklich schwer ruhig und höflich zu bleiben.
 
Dabei
5 Sep 2014
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#10
Es scheint in dieser Reaktion irgendwo (irgendwo würde ich weglassen) eine "Grenze der Heftigkeit" zu geben, in der wir den Stress und die Herausforderung nicht mehr mit "Gedanken" bewältigen können, weil sie durch den hohen Hormon- und Neurotransmitterspiegel blockiert werden (Di-Stress). Liegt dieser Spiegel unter der Grenze, heißt es zwar nicht, dass wir keinen Stress empfinden, sondern dass wir damit umgehen und ihn sogar als lustvoll empfinden können (Milder Stress/Eu-Stress). Warum sehen wir uns Horrorfilme an? Warum stürzen wir uns aus Flugzeugen? Dies sind wahrhaft Grenzerfahrungen, die uns den ultimativen Kick geben. Das Merkwürdige daran:(würde ich weglassen, weil es m.M. ein nicht merkwürdiges Verhalten ist) Wer einen Sprung vom 3m - Brett im Schwimmbad schafft wird bald schon auf das 5m - Brett klettern, weil das 3m - Brett nicht mehr die selbe Grenzerfahrung bietet. Das liegt daran, dass sich die Grenze verändert. Neurobiologisch wird dieser Vorgang als Desensibilisierung bezeichnet. Da die Stressreaktion erst durch das vegetative Nervensystem eingeleitet wird, ist die Desensibilisierung ein wichtiges Instrument in der Erziehung eines wesensfesten Hundes.

---
Betreffend Kommas kann ich leider nix beitragen, da bin ich eine 0
:rolleyes:
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#11
Wow :/

Ich verstehe gerade wirklich nicht mit was ich dich erbost habe? Versuch doch mal durchzuatmen und es mir zu erklären, das bringt uns beiden wohl mehr, denn für sachliche Kritik bin ich dankbar.

Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, das Thema vielschichtiger zu gestalten, aber der Beitrag heißt nun mal " Die Bedeutung von Stress im ersten Jahr des Hundes", dann soll es auch im Artikel darum gehen.
Das mit dem Chihuahua schreib ich wohl um @ Lightning ;)
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#12
Es scheint in dieser Reaktion irgendwo (irgendwo würde ich weglassen) eine "Grenze der Heftigkeit" zu geben, in der wir den Stress und die Herausforderung nicht mehr mit "Gedanken" bewältigen können, weil sie durch den hohen Hormon- und Neurotransmitterspiegel blockiert werden (Di-Stress). Liegt dieser Spiegel unter der Grenze, heißt es zwar nicht, dass wir keinen Stress empfinden, sondern dass wir damit umgehen und ihn sogar als lustvoll empfinden können (Milder Stress/Eu-Stress). Warum sehen wir uns Horrorfilme an? Warum stürzen wir uns aus Flugzeugen? Dies sind wahrhaft Grenzerfahrungen, die uns den ultimativen Kick geben. Das Merkwürdige daran:(würde ich weglassen, weil es m.M. ein nicht merkwürdiges Verhalten ist) Wer einen Sprung vom 3m - Brett im Schwimmbad schafft wird bald schon auf das 5m - Brett klettern, weil das 3m - Brett nicht mehr die selbe Grenzerfahrung bietet. Das liegt daran, dass sich die Grenze verändert. Neurobiologisch wird dieser Vorgang als Desensibilisierung bezeichnet. Da die Stressreaktion erst durch das vegetative Nervensystem eingeleitet wird, ist die Desensibilisierung ein wichtiges Instrument in der Erziehung eines wesensfesten Hundes.

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Betreffend Kommas kann ich leider nix beitragen, da bin ich eine 0
:rolleyes:
Hab ich so übernommen und hab aus merkwürdig erstaunlich gemacht :)
 
Dabei
17 Apr 2013
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#13
Hm, also ich finde ja Stress auch wichtig. eben so wie Evi schreibt, dass beginnt auch schon beim Züchter. Stress, in dem der Hund lernt mit Situationen umzugehen. Eben den Welpen mal mit kühlen Händen anfassen (wenn sie noch ganz klein sind usw.) Ich finde aber wenn ich deinen Artikel lese, es auch etwas befremdlich. ich glaube nicht, dass der Aussie Rinder hütet weil er einen Kick sucht. Sonst würde er ja irgendwann Elefanten hüten wollen, wenn du es jetzt mit deinem nachher gebrachten Argument des 3 und 5 m Brettes vergleichst. Da finde ich zb hat Jasmin vollkommen recht und auch Georg. Der Hund arbeitet gern aber MIT dem Menschen. Ich mag ja keinen Aussie der auf der Suche nach dem nächsten Kick durch die Gegend spaziert. Und irgednwie kommt es ein bisschen so rüber nachdem ich es zu Ende gelesen hatte. Obwohl ich glaub, das ich das wohl falsch interpretiere :D
wie gesagt- ich finde grundsätzlcih hast du schon recht, dass Stress sehr wichtig ist im ersten Lebensjahr in gewissen Dosen. Der Hund muss schließlich auch lernen damit umzugehen.
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#15
Hm, also ich finde ja Stress auch wichtig. eben so wie Evi schreibt, dass beginnt auch schon beim Züchter. Stress, in dem der Hund lernt mit Situationen umzugehen. Eben den Welpen mal mit kühlen Händen anfassen (wenn sie noch ganz klein sind usw.) Ich finde aber wenn ich deinen Artikel lese, es auch etwas befremdlich. ich glaube nicht, dass der Aussie Rinder hütet weil er einen Kick sucht. Sonst würde er ja irgendwann Elefanten hüten wollen, wenn du es jetzt mit deinem nachher gebrachten Argument des 3 und 5 m Brettes vergleichst.
Vielleicht wäre es ja so, wenn Elefanten hier weiter verbreitet wären. Wissen können wir es nicht. Ich glaube ausprobiert hat es noch niemand, zumal es nicht großartig notwendig ist, Elefanten zu hüten. Ich kenn mich mit dieser Tierart zwar nicht aus, aber ich glaube mich zu erinnern, Elefanten sind recht folgsam.
Mein Hund arbeitet auch gerne mit mir, und dass der Aussie das macht habe ich nie bestritten. Aber mein Hund würde keine Rinder hüten können.
Da fehlt ihm der Mumm und ich denke auch der Spaß. Auf sowas wurden die Aussies früher definitiv doch nicht zur Zucht selektiert, oder? Mein Hund würde auch nicht für mich Rinder hüten. Wir haben hier eine Kuh auf der Wiese gehabt, die ist mich immer begrüßen wollte und recht zügig auf uns zugekommen ist. Mein Hund ist war definitiv immer hinter mir aufzufinden. einmal ist er sogar erst weggelaufen, bis ich ihn zurückgerufen habe.
Ich glaube ein Hund, der eine Aufgabe grundsätzlich lahm findet, wird sie nie so gut machen, wie ein Hund, der diese Aufgabe spannend findet - also dabei im neurobiologischen Sinne Stress empfindet.

Was ist denn ein Hütehund ohne Aufgabe? In den meisten Fällen ein Problemhund, weil er unterfordert ist. Solch ein Hund sucht sich seinen Kick indem er bellt, pöbelt, Tapeten abreisst...
Ja klar, meistens hängt es im Zusammenhang mit Inkonsequenz und anderen Faktoren, aber Stress spielt überall eine Rolle, wenn auch "nur" untergeordnet.
Ein guter Hundeführer lastet seinen Hund so aus, dass er dieses Hochgefühl (den Kick) kontrolliert erfährt zb beim Agility, trailen, etc.
Hab jetzt schon oft gehört, dass HH mehrere Sportarten durchgegangen sind, bevor sie (Hund und HH) ihr Sportart oder Aufgabe gefunden haben. Warum das, wenn es dem Hund doch nur darum geht mit dem Menschen zu arbeiten?:cool:

Der Artikel soll zum Denken anregen und jeder darf seine eigene Meinung haben, aber ich habe erreicht, dass ihr drüber nachgedacht habt :)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#16
Hmmm, für mich kommt es leider auch so rüber, als sei der Aussie dauernd auf der Suche nach dem nächsten Adrenalinkick.
Wie beim Menschen: erst die 3 m, dann 5 m, schließlich springt man vom 10er ins Becken. Wenn das nicht mehr reicht, geht man auf ein Brücke zum Bungee oä. Weil man dieses Kick liebt, diese Adrenalinausschüttung sucht und schon fast braucht.
Der Aussie ist doch nicht dauernd auf der Suche nach diesem Kick, wenn dem so wäre, dann hätten wir einen Junkie, einen Hund, der nach diesem Andrenalinschub süchtig ist.
Und mit so einem Hund kann man nicht mehr arbeiten.
Über den Satz: Der Aussie auf der Suche nach dem Kick solltest du vlt nochmal nachdenken. Das klingt schon sehr nach "Suchtverhalten". Dann schon eher Jedem Aussie sein Hobby oder so.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#17
Hmm ich bin ein wenig zwiegespalten... Einerseits finde gut wie du geschrieben hast, wissenschaftlich aber nicht zu überdreht :).
Jedoch fehlen mir bei einem wissenschaftlich Anmutenden Artikel ganz klar die Belege. Mir persönlich reicht da nicht dass das jemand im Abi gelernt hat :). Desweiteren ist zwar Neurobiologie und Neuroethik schön und gut, für mich beschreibst du allerdings eher was aus der Neuropsychologie :). Da würde ich dir eh raten dich mal einzulesen, wenn du das Thema spannend findest :). Ist sehr interessant!!!
Mir persönlich wird da einfach ein Kausalzusammenhang hergestellt ohne die notwendige Empirie und das finde dann eher so "naja".
Ich denke schlicht dass du ein Thema für eine Studienabschlussarbeit oder Doktorarbeit in einem Artikel behandeln möchtest und glaube daher dass es eher schwierig ist :).

Aber wie gesagt, das ist jetzt nur mein Eindruck, der muss ja auch nicht stimmen :D
 
Dabei
14 Feb 2008
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#18
Versuch doch mal durchzuatmen und es mir zu erklären, das bringt uns beiden wohl mehr, denn für sachliche Kritik bin ich dankbar.
Ich versuchs :)
Zunächst würde ich jeden mal bitten, sein Wissen über Hunde allgemein und den Aussie im Speziellen auszublenden und sozusagen als jemand, der nach einem Hund sucht, den Artikel mal ganz unvoreingenommen zu lesen. Warum? Der Artikel soll im Internet eingestellt werden (oder ist es schon) und die Intention dahinter wird sicherlich sein, den Suchenden Informationen zu geben.
In dem Artikel ist NUR von dem Faktor Stress die Rede, so ja auch dem Titel zu entnehmen. Es wird aber nicht darauf hingewiesen, dass zum "Werden" eines Hundes sehr viele unterschiedliche Faktoren beitragen. (Nicht ganz unwesentlich: Genetik und Epigenetik, wobei letzteres durchaus korrelieren kann)
Im Artikel (den allgemeinen Absatz über Stress nehme ich jetzt mal aus, da ich in der Thematik nicht bewandert bin) wird dann nach meinem Verständnis darauf abgezielt zu suggerieren, dass eine (vielleicht durchaus) gesunde Portion Stress sozusagen ein MUSS ist, um später einen ausgeglichenen Hund zu haben.
Der Aussie auf der Suche nach dem Kick
Der Aussie liebt Stress, denn sie wurden dazu gezüchtet mutig zu sein.
Behauptet WER?
So wurden beim Aussie die Tiere zur Zucht ausgewählt, welche einen besonderen Kick im Treiben von Rindern sahen und gerne Haus und Hof verteidigten.
Ich würde empfehlen, sich mal ein wenig mit der Historie des Aussies zu beschäftigen! Rinder kamen erst sehr viel später.
den Enten züchten erfordert keinen Mut.
Du meinst Hüten! Nein, es erfordert vielleicht keinen Mut, dafür aber etwas ganz anderes: Selbstkontrolle und genetische Veranlagung
Denn selbst milder Stress, sollte damit enden, dass die Stresshormone abgebaut werden können.
Stimme ich durchaus zu!
Fazit
Es ist schwierig in der Hundeerziehung das richtige Maß an Stress zu finden. Wichtig ist, dass Stress sehr wohl auch spannend und somit positiv sein kann.
Ja, Stress sollte abgebaut werden können. Meiner bescheidenen Meinung nach sollte er aber gar nicht erst entstehen. Ich habe hier 5 Hunde von Welpe an. Bei jedem einzelnen wurde auf Ruhe in der Welpen- und Junghundzeit geachtet. Alle sind ausgeglichene ruhige Hunde und arbeiten sehr gut. Sie sind nun nicht der burner am Vieh aber im Alltagsleben super.
Wenn ich hier im Forum über "auffällige" Verhaltensweisen lese geht es meistens um Hunde, die in ihrem jungen Leben zu viel Stress ausgesetzt wurden durch Überbeschäftigung.

Just my 2 cents!
 
Dabei
15 Mai 2012
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#19
Ganz wichtiger Unterschied zwischen Di- und Eu- Stress ist auch dieser, dass das Individuum Eu-Stress selbst abbauen kann und somit der Organismus die richtigen Problemlösungsstrategien bereits kennt oder leicht auf diese selbst kommen kann (--> neuropsychologie ;) ). Das ist also auch für die Unterscheidung, was für den individuellen Organismus Di- oder Eu-Stress bedeutet elementar wichtig. Je nach differenzierten und inkludierten Erlebens- und Verhaltensmuster und damit erlebten Problemlösungsstrategien empfindet der eine Organismus noch Eu-Stress, während der nächste bereits im Di-Stress ist und damit auch schwieriger überhaupt auf Problemlösungen kommen kann, denn Di-Stress wirkt ab einem gewissen Punkt lähmend. das jetzt mal gaaaaaanz kurz dazu.

Wie ein Hund von Beginn an mit Eu-Stress umgehen kann ist nicht nur Biologisch/genetisch determiniert, sondern auch vor allem über Sozialisation, wie auch beim Menschen, ganz blöd runtergebrochen jetzt natürlich (klar, ich bin sozpäd, insofern denke ich auch nicht dass Verhalten mehr determiniert ist, sondern würde ich meine Berufsgruppe negieren :D ).

Eu-Stress ist also nicht nur "lustvoll", sondern tatsäclich auch Stress als solcher. Dann entscheidet sich darüber wie das Individuum damit umgehen kann und ob der Organismus diese Situation selbst auflösen kann :).

das sind jetzt meine Gedanken dazu, natürlich sehr einfach runtergebrochen und minimiert... Mehr geht hier ja auch kaum :D
 

Herbsel

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28 Jan 2013
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#20
Naja, für einen Studienabschluss fehlt vieeeeeeel auf der wissenschaftlichen Ebene (wie wirkt Adrenalin an welchen Rezeptoren, mit welcher Blutkonzentration etc. pp.) und der experimentelle Teil. Und wenn es keine Empirie also Studien dazu gibt, kann ich sie auch nicht hinzuziehen.
Ich werde mir aber die nächsten Tage was einfallen lassen, dass der Unterschied zw. wissenschaftlicher Teil und meiner Schlussfolgerung daraus besser zum Vorschein kommen.
Meine "Qualifikation" bezog sich eigentlich auch "nur" auf den wissenschaftlichen Teil. Ein Biologe, der sich nur im geringsten mit sowas beschäftigt, kann solche (relativ allgemein gehaltenen) Vorgänge aus dem FF runterbeten. Oder sollte es zumindest können. Meine Mentorin konnte es zumindest (und die hat Lernverhalten von Bienen erforscht, also nicht das vegetative Nervensystem :D) . Da ist es relativ schwer Quellen anzugeben. Hab mein Biobuch nicht mehr, aber vielleicht finde ich was anderes schönes, wo es noch erklärt ist ^^

Ich hab mir das ja auch nicht alles allein ausgedacht und ersponnen. Ich hab mich durch den Verlust meines Jobs viel mit Stress befasst und eingelesen. Natürlich könnte ich es noch viel wissenschaftlicher formulieren, mein Ziel war es aber, das jeder es auch sinnvoll versteht. Mir zumindest raucht bei wissenschaftlichen Abhandlungen immer erst der Kopf und beim zweiten lesen kann ich mir Notizen machen.

Es ist ein Blogeintrag und keine Abhandlung. Wer liest schon einen Blog und sagt sich: "Hey, das sind Gottes geschriebene Worte!" ? Das soll zum Nachdenken anregen, wie unser Leben eigentlich von Stress definiert ist und sogar das des Aussies, wo die Devise ja immer mehr ist: Bloß keinen Stress!
Ich frage hier ja auch nicht jeden, der seinen Senf abgibt, nach Quellenangaben, oder? Schreibt Nomro Quellen oder Studien in seinen Blog, wenn er Behauptungen aufstellt? Nah. Höchstens mal, wenn er FB Gruppen beleidigt ;)

Ich finde auch die Sprungbrettmetapher gut. Denn klar, nehmen wir die nächste Höhe, aber es gibt auch Leute (wie mich), denen reicht ein 3 Meterturm ... pro Jahr oder besser Jahrzehnt. Selbst wenn es immer höher gehen sollte, gehen wir ja nicht jeden Tag ins Schwimmbad oder stürzen uns Brücken hinunter oder sonst was. Es ist eben ein Kick, den sich Leute holen, aber doch nicht ständig. Manche denken sich einfach "Jetzt wo ich schon mal hier bin, kann ich doch auch vom Turm springen!" und machen das ganz spontan.
Aber das ist alles meine Meinung und ich zwinge ja niemanden sie gut zu finden :p
 

Herbsel

BARF Gläubige
Dabei
28 Jan 2013
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#21
Ganz wichtiger Unterschied zwischen Di- und Eu- Stress ist auch dieser, dass das Individuum Eu-Stress selbst abbauen kann und somit der Organismus die richtigen Problemlösungsstrategien bereits kennt oder leicht auf diese selbst kommen kann (--> neuropsychologie ;) ). Das ist also auch für die Unterscheidung, was für den individuellen Organismus Di- oder Eu-Stress bedeutet elementar wichtig. Je nach differenzierten und inkludierten Erlebens- und Verhaltensmuster und damit erlebten Problemlösungsstrategien empfindet der eine Organismus noch Eu-Stress, während der nächste bereits im Di-Stress ist und damit auch schwieriger überhaupt auf Problemlösungen kommen kann, denn Di-Stress wirkt ab einem gewissen Punkt lähmend. das jetzt mal gaaaaaanz kurz dazu.

Wie ein Hund von Beginn an mit Eu-Stress umgehen kann ist nicht nur Biologisch/genetisch determiniert, sondern auch vor allem über Sozialisation, wie auch beim Menschen, ganz blöd runtergebrochen jetzt natürlich (klar, ich bin sozpäd, insofern denke ich auch nicht dass Verhalten mehr determiniert ist, sondern würde ich meine Berufsgruppe negieren :D ).

Eu-Stress ist also nicht nur "lustvoll", sondern tatsäclich auch Stress als solcher. Dann entscheidet sich darüber wie das Individuum damit umgehen kann und ob der Organismus diese Situation selbst auflösen kann :).

das sind jetzt meine Gedanken dazu, natürlich sehr einfach runtergebrochen und minimiert... Mehr geht hier ja auch kaum :D
hat mein Beitrag dem in irgendeiner Weise widersprochen oder es nur nicht richtig klar gestellt? Das wäre gut zu wissen :)
Wisst ihr, es ist gar nicht so einfach so einen Beitrag zu schreiben, wenn man viel darüber weiß (und sich denkt "is ja logisch") und es dann versucht runterzubrechen...
 
Dabei
15 Mai 2012
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#22
Ja das ist ja auch völlig in Ordnung so!! Aber es ließt sich nunmal wissenschaftlicher als andere Blogeinträge :D und damit wirst du dann auch anders "gemessen" :D. Füge doch dann einfach noch ein paar Begrifflichkeiten wie "meiner Meinung nach" "nach meiner Beobachtung" etc. :) und schon sieht es wieder anders aus :D.
das über den Aussie würd ich auch nochmal ein bisserl überarbeiten, ich denke du meinst das schon richtig, aber ist noch etwas unglücklich ausgedrückt :).

EDIT: nee, das kam jetzt für mich ned so rüber :).
und ja, ich kenne das Problem.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
21 Feb 2011
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5.157
#23
Ich finde auch die Sprungbrettmetapher gut. Denn klar, nehmen wir die nächste Höhe, aber es gibt auch Leute (wie mich), denen reicht ein 3 Meterturm ... pro Jahr oder besser Jahrzehnt. Selbst wenn es immer höher gehen sollte, gehen wir ja nicht jeden Tag ins Schwimmbad oder stürzen uns Brücken hinunter oder sonst was. Es ist eben ein Kick, den sich Leute holen, aber doch nicht ständig. Manche denken sich einfach "Jetzt wo ich schon mal hier bin, kann ich doch auch vom Turm springen!" und machen das ganz spontan.
Aber das ist alles meine Meinung und ich zwinge ja niemanden sie gut zu finden :p
So wie es oben in deinem ersten Post steht, liest es sich für mich ganz anders. Nämlich: erst 3 m, dann reicht der Kick nicht mehr, also müssen 5 m her usw.
Und klar, du als Mensch kannst dir das selbst aussuchen, selbst entscheiden, ob du die nächste Grenzerfahrung machen möchtest.
Ein Hund hat diese Wahl aber nicht. Ganz im Gegenteil: wenn der sich seinen eigenen Kick sucht, ist das doch meist ein Verhalten, das Mensch so ganz und gar nicht gut findet.
 
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Sorry ein bisschen spät, aber in der jetzigen Sitz-Platz-Fuss ist das Titelthema Stress. Habe sie mit gestern gekauft und kann ich dir nur empfehlen sie zu lesen. Dazu ist die SPF ja auch sonst ziemlich interessant!
 

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