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Einsatz von AL-Aussies

Dabei
30 Jul 2013
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#1
Huhu!

Dann machen wir mal einen neuen Thread dafür auf. :) Mit der Rubrik war ich mir unsicher. Wenns nicht passt, bitte verschieben.

Also zur Frage aus dem anderen Thread:

Wie ist denn eigentlich eure Einschätzung? Sollten reine AL Aussies ausschließlich am Vieh geführt werden? Nimmt man ihnen was weg, wenn man sie in anderen Bereichen einsetzt? Das ist es ja oft, was man den Border Collies nachsagt. Besonders die Meinung von Besitzern von AL-Aussies würde mich hier mal interessieren.

LG
 

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Dabei
7 Sep 2012
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#2
Ich weiß nicht, wie es die anderen sehen, daher schreibe ich mal meine persönl. Meinung.
Ein reiner Working Aussie wurde explizit für die Arbeit gezüchtet u. sollte daher nach Möglichkeit auch am Vieh arbeiten können. I.d.R. wird auch der Züchter nach Möglichkeit sehen, seine Hunde in arbeitende Hände zu geben.
Dennoch gibt es Hunde die ohne Arbeit am Vieh auskommen können, wenn sie denn entsprechend körperlich u. geistig ausgelastet werden.
Im Gegensatz zum BC, der ein reiner Spezialist ist, ist der Aussie schon immer ein vielseitiger Hund gewesen, der auch in anderen Aufgaben aufgehen kann.
Einige S bar L Hund sind z.B. hocherfolgreiche Rettungshunde. Wie beim BC (aktuell gab es so einen Fall bei einer bekannten AL-BC-Züchterin) auch, gibt auch beim AL Aussie mitunter Hunde, die keinen Hütetrieb zeigen. Das ist natürlich nicht gewollt, aber es kommt halt durchaus mal vor. Genauso wie es unter den Show-Aussies durchaus auch ansprechende Hütetalente geben kann.

Ausschließlich
am Vieh geführt ist i.d.R. nicht möglich. Der durchschnittl. Schaf-Hobbyhalter hat gar nicht genug Tiere u. Arbeit, um einen Working Aussie wirklich auszulasten, weshalb viele am Vieh arbeitende Aussies zusätzlich anderweitig geführt werden u. durchaus nebenbei noch bis zur Turnierreife Obi, Agi usw. machen.
Es gibt aber auch Exemplare die in derlei Hinsicht überhaupt keine Ambitionen haben u. solchen Sportarten keinen Sinn sehen u. daher keine Spaß daran haben. Manche brauchen auch ein wenig, um Freude an solchen Beschäftigungen zu finden.

Meine Hündin arbeitet i.d.R. 2-3x die Woche an den Schafen, je nach Wetter oder Seminaren auch öfter, geht tägl. ca. 2 h spazieren, trainiert 1-2x die Woche Ralley-Obedience (noch) hobbymäßig, hat aber auch schon ins Longieren u. Agi reingeschnuppert. Normalerweise läuft sie auch regelmäßig am Pferd mit u. wir hatten mit Horse & Dog Trail angefangen, bis sich mein Pferd leider eine erhebliche Verletzung zugezogen hat. Sollte sie wieder reitbar werden, werden wir damit sicherlich weitermachen.
 
Dabei
11 Nov 2012
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#3
Ich persönlich glaube nicht, dass man das so pauschal beantworten kann.
Es kommt auf verschiedene Faktoren an, angefangen vom Individuum Hund! Nicht jeder AL-Aussie, nur weil er aus solchen Linien hat, hat AUTOMATISCH die Begabung/das Talent/die Freude an der Hütearbeit. Und dann gibt es verschiedene Linien, mit verschiedenen Schwerpunkten bei der Arbeit usw.
Meine persönliche Meinung ist, dass der Aussie ein sehr vielseitiger "Ranchhund" ist, und jeder hat seine Stärken und Schwächen.
Deshalb kann es tatsächlich Aussies aus AL geben, die nicht grad dran eingehen, wenn sie nicht regelmäßig was zum Hüten bekommen.

Mit Border Collies kann man das glaube ich schlecht vergleichen. BC sind absolute Spezialisten, u.a. genau das unterscheidet sie ja vom Aussie. Natürlich gibt es AL-Aussies, die das Hüten brauchen wie die Luft zum Atmen, aber das ist sicherlich nicht die Mehrheit.

Wenn ich einen Aussie habe, der das Talent und die Freude an der Arbeit am Vieh mitbringt, und ich kann ihm diese Arbeit aber nicht bieten (damit meine ich eine gewisse Regelmäßigkeit, wer hat schon eigenes Vieh, das sind ja nun eher Ausnahmen), ja, dann denke ich schon, dass man ihm was wegnimmt.
 
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Dabei
27 Jun 2012
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#4
[OT]Julia ich habe deinen Post aus S Bar L und Verwandte mal hier hin verschoben, ich denke, hier passt er besser. Ich hoffe, das ist so ok?[/OT]
 
Dabei
9 Apr 2013
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#6
Oh, dass ist ein seeehr interessanter Thread. Die Frage stelle ich mir auch so oft.
Kenne mich mit den ganzen AL Linien auch noch nicht ganz so gut aus, würde mich daher auch interessieren, welche Linien speziell nur an hütende Leute abgegeben werden sollten und welche die auch mit Sport ausreichend ausgelastet werden könnten (ich weiß der einzelne Hund ist ein Individium) oder sind da eher Vielseitigkeitslinie geeigneter? Welche Linien sind das eher?

Ich finde diese Hunde nicht nur super hübsch, sondern es auch toll wie sie mit dem Menschen zusammen arbeiten.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#7
Nun ja, ich bin wohl ein Beispiel dafür, dass ein AL-Aussie nicht unbedingt hüten muss (und auch nicht will :D).
Apps ganze Leidenschaft ist das Mantrailing, darin geht sie auf. Mit ihr zu arbeiten macht wirklich Freude, weil sie immer hochkonzentriert bei der Sache ist.
Sie ist aber auch ein kleiner wilder Floh, dreht sehr schnell hoch. Für Agi wär sie, mMn, eher nicht geeignet.
Schafe findet sie jetzt nicht sooo spannend, obwohl die ganze Familie hütet.

Ich finde, man kann das echt nicht pauschalisieren oder an einer Linie ausmachen.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#8
Hallo, meine Kleine stammt aus einer reinen Arbeitslinie, wobei ihre väterlichen Vorfahren haupsächlich an Rindern gearbeitet werden. Sie ist tough, aber unglaublich gelehrig und menschenbezogen, überhaupt nicht kirre oder aufgedreht. Meine Tochter hat mit ihr Agility angefangen und beide sind mit Begeisterung dabei.
Ich glaube, dass man die meisten Hunde aus AL sehr gut im Hundesport, Rettungswesen ... führen kann. Sie sind u.A. dafür gezüchtet worden, mit dem Menschen zusammenzuarbeiten und auch bei einem Rancher passiert es schon mal, dass gerade kein Vieh zu hüten ist. Bei den Misch- und Showlinien, die nicht nach Charakter, sondern nach Schönheit selektiert wurden, kann alles Mögliche herauskommen, es sei denn die Züchter geben sich wirklich Mühe, die meisten der Rasseeigenschaften zu erhalten. Ich denke, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund aus AL begeistert mit dem Menschen arbeitet größer ist, als bei einem Hund aus der Showlinie. Bei unserem Rüden, der zur Hälfte aus AL und zur Hälfte aus Showlinien stammt, klappt das Zusammenarbeiten in der Rettungshundeausbildung allerdings auch sehr gut.
Ich persönlich würde es aber schade finden, wenn die Rasse immer mehr zum reinen Familienhund umgezüchtet werden würde und würde mir bei einem weiteren Hund immer wieder einen aus der AL anschaffen.
 
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Dabei
30 Sep 2012
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#9
Ich habe zwar keinen Aussie aus AL aber ich kenne doch einige ziemlich gut. Diese Hunde werden von regelmäßig über ab und zu bis hin zu gar nicht am Vieh geführt. Eine "Aufgabe" haben sie jedoch alle. Rettungshundearbeit, Obi, Unterordnung oder Agility. Da ist wirklich alles dabei. Was ich nur nicht kenne sind AL Hunde die gar nichts machen. Dafür schaffe ich mir aber auch keinen Aussie an (ob AL oder nicht).
 
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7 Sep 2012
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#10
Was ich nur nicht kenne sind AL Hunde die gar nichts machen. Dafür schaffe ich mir aber auch keinen Aussie an (ob AL oder nicht).
Leider kenne ich den schon... :(... Rüde, reine AL, unerzogen u. unverträglich... geht seit Jahren (!!!) in einer abgelegenen Bauernschaft seine alltägliche Mini-Runde an der Flexileine... :(
Das Interesse nach dem Hund erlahmte ziemlich bald nach dem Junghundekurs... unsere Trainer wies vergeblich darauf hin, das dieser Hund unbedingt körperliche u. geistige Auslastung braucht...
 
Dabei
30 Jul 2013
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#13
Eine "Aufgabe" braucht ja fast jeder Aussie, denke ich. Ich habe mich deswegen ja auch für den Aussie entschieden, weil ich Lust habe mit dem Hund aktiv zusammen zu arbeiten.
Ich frage ja auch nicht ohne Hintergedanken. Hazel ist ja auch eine Mischung aus Show und AL. Und sie ist bis jetzt ein Träumchen von Hund. Unkompliziert, immer dabei und arbeitet auch immer gerne mit. Ein kleines Aber gibt es aber doch. Ich hatte mir doch etwas mehr tja, Trieb, Pfeffer im Hintern....wie soll ich es nennen....gewünscht. Sie ist einfach immer gechillt. Unser Hund hat einfach die Ruhe weg. Das ist natürlich in vielen Situationen von Vorteil. Bei der "Arbeit" hab ich aber oft das Gefühl, dass ihr dadurch Ausstrahlung fehlt. Sie ist nicht so intensiv dabei wie andere Aussies, die ich sehe. Also sie ist schon freudig dabei, so ist es auch nicht. Und ich würde sie natürlich um keinen Preis der Welt wieder missen wollen. Das ist klar. :)
Irgendwann in ferner Zukunft, wenn Hazel "fertig" ist, soll ja auch mal ein zweiter Hund einziehen. Und ich denke, da würde ich dann schon etwas mehr in Richtung Arbeitslinien gehen wollen. Daher informiere ich mich natürlich gerne schon jetzt. Eure Meinungen sind also sehr interessant für mich. :)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#14
Dieses "Trieb, Pfeffer im Hintern... usw." bei Hunden aus AL ist für mich (Ich hoffe, das die anderen jetzt auch was dazu schreiben! Georg, Steffi, Katha, Jenny usw.) einer der größen Irrtümer in der Hundeszene.
Denn Knaller-Baller-Typen am Vieh sind überhaupt nicht gefragt, sondern ruhige, sachliche oder wenn Du so willst "gechillte" Arbeiter! Denn viehschonende Arbeit ist gefragt! Ruhiges Treiben mit so wenig Druck wie möglich, weite Flanken, gelassenes Ein- u. Auspferchen usw. Rennendes Vieh heißt nichts anderes als "abnehmendes" Vieh (Gewichts- u. damit Geldverlust bei Schlachtvieh) u. gestresstes Vieh heißt nichts anderes als Fleisch mit Stresshormonen (= Qualitätsmangel).
Trieb ist gefragt in Form von Arbeiten wollen u. können (Talent/Instinkt), sprich ein sinnlos übersteigerter Trieb, ein nervöser, nervenschwache Hund, der nicht Ausbildungs- u. Händelbar ist, ist nicht gefragt. Kein Farmer würde mit einem Hund arbeiten wollen, den er ständig im Auge behalten muss u. der sich nicht alltagstauglich trainieren läßt u. dem er nicht an seinem Vieh vertrauen kann.

Natürlich müssen die Hunde auch blitzschnell reagieren können u. kurzfristig schnell arbeiten.

Damit sollte ein idealer Arbeitshund eher vom Typ "sachlicher Denker" als "heißer Ofen" sein!
 
Dabei
30 Jul 2013
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#15
Ich meine damit keinen nervösen Hund. Das ist klar. Wie du schon sagst, es geht mehr um dieses starke "arbeiten wollen", dass du den Hunden während der Arbeit einfach ansiehst. Vllt erwarte ich von Hazel da in ihrem jugendlichen Alter auch noch zu viel. Aber ich hab immer das Gefühl, sie freut sich zwar, wenn wir was machen, aber sie freut sich genauso, wenn wir einfach zusammen auf dem Sofa liegen. Inzwischen darf sie ja mit drauf auf ihre Decke. ;)

Vllt haben wir auch einfach noch nicht das Richtige für sie gefunden. Eine Probe im Mantrailing steht auf jeden Fall demnächst an.

Aber wie gesagt, eure Meinungen und Erfahrungen interessieren mich deshalb sehr.
 
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Dabei
27 Jun 2012
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#16
Mein nächster Aussie der einzieht soll auch eine reine AL werden. Einfach weil ich so ein richtig gechillten Arbeiter haben möchte, so wie Julia geschrieben hat. Er soll klar im kopf sein, triebstark sein aber gut kontrollierbar, und was mir wichtig ist, nervenstark (das geht ja mit dem klar im Kopf irgendwie einher).
Mein Yankee ist eine mittlere bis große Stresshummel und macht mir das Leben manchmal schwer. Einiges ist natürlich auch hausgemacht, aber vieles war einfach von Tag 1 an da. Mangelnde Impulskontrolle, extrem niedrige Frustrations- und Reizschwelle, extrem triebig aber nur sehr schwer kontrollierbar. Und ich bin ganz ehrlich...das muss irgendwie nicht sein.
Wenn also meine erste Generation Aussies durch ist, möchte ich mir gerne den Wunsch eines AL-Aussies zusammen mit einer Herde Schafe und/oder Rinder erfüllen (ich LIEBE Rinder). Aber bis dahin, wird noch etwas Zeit vergehen (leider).
 
Dabei
14 Feb 2008
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#17
Bin ja schon da Julia ;)

AL Aussies kann man überall einsetzen.

Es ist eine Mähr, dass sie zwingend am Vieh arbeiten müssen, eine Mähr, die sich schon ewig hält.
Ich kenne nicht einen AL Züchter, der seine Hunde nur an die Hütebevölkerung abgibt. Genauso ist es eine Mähr, dass AL-Aussies schwieriger zu händeln sind als andere, umgekehrt wird i.A. ein Schuh daraus, wenn man mal die individuellen Eigenschaften außer Acht läßt.
Diese Fantasiegeschichten gepaart mit Vernachlässigung rassespezifischer Eigenschaften in der Zucht führen zu den vielen Fällen schwer händelbarer durchgeknallter Aussie.

Den AL Aussie sollte gerade Leichtführigkeit und sehr gute Trainierbarkeit kennzeichnen.
Um das Gesamtpacket Aussie zu erhalten und damit diese wichtigen Eigenschaften ist es allerdings entscheidend, dass die Zuchthunde diese Eigenschaften auch überprüfbar haben.
 
Dabei
3 Jan 2013
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#18
Bin ja schon da Julia ;)

AL Aussies kann man überall einsetzen.

Es ist eine Mähr, dass sie zwingend am Vieh arbeiten müssen, eine Mähr, die sich schon ewig hält.
Ich kenne nicht einen AL Züchter, der seine Hunde nur an die Hütebevölkerung abgibt. Genauso ist es eine Mähr, dass AL-Aussies schwieriger zu händeln sind als andere, umgekehrt wird i.A. ein Schuh daraus, wenn man mal die individuellen Eigenschaften außer Acht läßt.
Diese Fantasiegeschichten gepaart mit Vernachlässigung rassespezifischer Eigenschaften in der Zucht führen zu den vielen Fällen schwer händelbarer durchgeknallter Aussie.

Den AL Aussie sollte gerade Leichtführigkeit und sehr gute Trainierbarkeit kennzeichnen.
Um das Gesamtpacket Aussie zu erhalten und damit diese wichtigen Eigenschaften ist es allerdings entscheidend, dass die Zuchthunde diese Eigenschaften auch überprüfbar haben.
Genauso sehe ich das auch :)

Wobei ich sehr schön finde, wenn man die MÖglichkeit hat am Vieh zu arbeiten , halte es aber keinesfalls für Notwendig.

Aber arbeiten sollte ein Aussie schon....wobei "Arbeit" sehr unterschiedlich definiert werden kann.
 
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Dabei
9 Apr 2013
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#19
Das was ihr hier schreib, ist genau das was mich so fasziniert! Dieses konzentrierte Arbeiten, da sein wenn es erforderlich ist, das MITEINANDER Arbeiten finde ich so ansprechend. Aber bevor ich nachher sage, mein Aussie überfordert mich, informiere ich mich halt jetzt schon über Aussies aus der AL, denn Schafe kann ich ihm nicht regelmäßig bieten, nur vllt. mal ein paar Seminare (aber das hatten wir ja gerade im anderen Thread). Aber beschäftigen würde ich ihn schon, nur würde ich das wie bei Pitu machen, ausprobieren was am besten passt!
 
Dabei
7 Mrz 2013
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#20
Eine "Aufgabe" braucht ja fast jeder Aussie, denke ich. Ich habe mich deswegen ja auch für den Aussie entschieden, weil ich Lust habe mit dem Hund aktiv zusammen zu arbeiten.
Ich frage ja auch nicht ohne Hintergedanken. Hazel ist ja auch eine Mischung aus Show und AL. Und sie ist bis jetzt ein Träumchen von Hund. Unkompliziert, immer dabei und arbeitet auch immer gerne mit. Ein kleines Aber gibt es aber doch. Ich hatte mir doch etwas mehr tja, Trieb, Pfeffer im Hintern....wie soll ich es nennen....gewünscht. Sie ist einfach immer gechillt. Unser Hund hat einfach die Ruhe weg. Das ist natürlich in vielen Situationen von Vorteil. Bei der "Arbeit" hab ich aber oft das Gefühl, dass ihr dadurch Ausstrahlung fehlt. Sie ist nicht so intensiv dabei wie andere Aussies, die ich sehe. Also sie ist schon freudig dabei, so ist es auch nicht. Und ich würde sie natürlich um keinen Preis der Welt wieder missen wollen. Das ist klar. :)
Irgendwann in ferner Zukunft, wenn Hazel "fertig" ist, soll ja auch mal ein zweiter Hund einziehen. Und ich denke, da würde ich dann schon etwas mehr in Richtung Arbeitslinien gehen wollen. Daher informiere ich mich natürlich gerne schon jetzt. Eure Meinungen sind also sehr interessant für mich. :)
Jasmin, das kenne ich bei uns aber auch, dass sie bei manchen Sachen einfach ihren Hintern nicht hoch bekommt - meist ist das bei der Unterordnung. Darauf hab ich ned wirklich Bock und sie auch ned.
Aber beim Hüten seh ich durchaus den Trieb, den Du so vermisst bei Hazel.
Nur beim Agi ist Amy genauso triebig wie beim Hüten - Sie sieht wie wir die Hürden aufbauen und man merkt, wie sie richtig Bock hat zu arbeiten.
Beim Hüten seh ich das Gleiche, wenn sie nur sieht, wo wir aussteigen und sie regelrecht zu den Schafen hinzieht. Sobald wir aber dann bei der Arbeit sind (momentan sind wir noch im Pferch) ist sie total konzentriert, aber nicht überdreht.

Deshalb glaube ich, dass ihr einfach noch nicht wirklich das gefunden habt, was euch beiden am meisten Freude bereitet und Hazel ist ja auch noch verdammt jung, ich glaub das kommt schon noch ;)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#21
Das stimmt Moni. Sie ist ja quasi noch ein Baby. :D Du hast Recht, wir sind noch auf der Suche. Momentan machen wir viel Unterordnung und Verlorensuche. Dinge zu suchen macht ihr Freude. Daher machen wir demnächst bei einem Mantrailing Seminar in der Nähe mit. Agi wollen wir auf jeden Fall auch ausprobieren. Ich könnte mir vorstellen, dass ihr das Spaß macht. Wenn sie so richtig Speed geben kann, das liebt sie. Ich wollte aber nicht beginnen, bevor sie 1 Jahr alt ist. Mal sehen, vllt überrascht mich meine Maus dann dabei noch und zeigt ihren Pfeffer. :D Wir werden uns auf jeden Fall für den Sport entscheiden, von dem wir beide begeistert sind. Nur für Obedience sind wir beide zu wenig detailverliebt. Das weiß ich jetzt schon. :D
 
Dabei
11 Nov 2012
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#22
June ist ja auch aus reiner al und mit Abstand der ruhigste, andere würden sagen langweiligste, Hund den ich kenne. Sie ist absolut klar im Kopf, dreht niemals richtig auf und arbeitet gerne am Vieh. Sie ist genauso wie ich mir einen aussie vorstelle. Hundesport habe ich mit ihr nie wirklich gemacht, bzw. nur mal angetestet. Wenn macht sie so etwas mir zu liebe, aber irgendwie triebig usw. wird sie dabei nicht.
Sie geht gerne Gassi, aber auch da, ruhig, gelassen, leichtführig. Mit Spielzeug hat sie es gar nicht und läuft nicht mal einem Ball nach.
Sie arbeitet am Vieh, dass ist das was sie machen möchte. Wir sind noch in den anfängen, also wer weiß wohin die Reise geht. Die al aussies die ich kenne sind klar im Kopf, arbeiten gerne mit ihren Menschen zusammen und sind angenehm von Temperament und Umgang her. Einige sind sehr erfolgreich bei der rettungshundearbeit, einige im Sport und einige am Vieh. Für mich kommen nur noch al aussies in Frage.
Ich denke z.b. nicht das al aussies mehr Auslastung benötigen als Mischlinien oder sl aussies. June bräuchte für ihr Seelenheil noch nicht mal Gassi gehen.
Jeder Hund ist natürlich anders, aber ich für mich weiß welchen Typ aussie ich bevorzuge.
und mit dem Aussehen hat das nichts zu tun. Aussies gefallen mir vom aussehen nämlich nicht mal wirklich. ;)

lg
 
Dabei
11 Nov 2012
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#23
Das mit der Auslastung ist tatsächlich so witzig...
meine Liesl (AL) ist wirklich mit ALLEM zufrieden. Völlig egal, ob wir stundenlang durch den Wald eiern oder es nur 3 X 15 Min raus geht (mangels Zeit...).
"Irgendwas machen" muss die eigentlich nicht. Aber wenn ich ihr was anbiete, ist sie sofort dabei (außer es geht um Apportieren, das kann sie tatsächlich überhaupt nicht und findet sie auch recht sinnlos, all meinen Bemühungen zum Trotz *g*).

Sie ist ja mein (Büro-)Begleithund und ich kenne keinen Hund, der dafür besser geeignet wäre als sie. Sie ist ähnlich wie ihre Schwester June - total relaxed, völlig klar im Kopf und was bei ihr dazu kommt: sie liebt alle Menschen und (fast) alle Menschen lieben sie :D Die könnte man auch in nen Kindergarten stecken, oder in ein Altersheim...

Das Hüten ist bei uns ja (das ist verpöhnt, ich weiß) eine Art Freizeitbeschäftigung, denn ich habe kein eigenes Vieh und gehe darum zu jemandem, der mich an seinen Schafen trainieren lässt. Und das ist nicht häufiger als 1X wöchentlich der Fall. Deshalb: in erster Linie ist mein AL-Aussie ein reiner Familien- und Begleithund ;-) Ich bin aber überzeugt davon, dass sie mein Alltag genug auslastet.

Verglichen mit meinem Rüden (Linienmischmasch) ist sie der deutlich einfachere, anspruchslosere und vor allem: führbarere (!!) Hund.

Zum Thema Hüten noch eine Anmerkung: nur weil ein Aussie aus guten Linien kommt, muss das noch nicht heißen, dass alles wie von selbst geht. Ich als Anfänger musste es lernen und meine Liesl ist ein Hund mit Stärken und Schwächen (so wie jeder andere auch), daher war und ist die Hüteausbildung zuweilen alles andere als einfach. Wir stecken noch immer in den Anfängen (was hauptsächlich an mir liegt) und fast möchte ich sagen: wenn ich es einfacher hätte haben wollen, dann hätte ich aufs Hüten verzichtet und mit diesem Hund einfach nur Obedience gemacht, wie ich es ja ursprünglich vorhatte. Aber es wäre sooo schade um das (ihr) verschwendete Talent gewesen und darum bin ich bemüht, ihr die Möglichkeit so oft wie möglich zu geben. Auch wenn ich seit Beginn des Trainings vor ca. einem Jahr schon einige, viele graue Haare bekommen haben dürfte :D
 

Starbucks

CountryStyle
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27 Jan 2010
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#24
ich glaube wirklich das wir dieses Thema bereits sehr häufig hatten..

Ich habe 2 Aussies Ice 3/4 AL und Raley reine AL. Ray ist ähnlich wie June im Alltag komplett unauffällig, für mich ein Easy Going Hund, ich kann sie fast überall mithin nehmen, sie läuft einfach nebenher. Sie "Fordert" nichts, ist einfach dabei.
Dieser Schalter wird sofort umgelegt, wenn es ums Arbeiten am Vieh geht.. das ist für sie ALLES und noch viel Mehr. In dieser Aufgabe geht sie auf und würde glaub ich ihr Leben für hergeben.
Sie spielt zwar mittlerweile sehr gerne, aber auch nur weil dann Ice ihr hinterher läuft ;) und sie dann zu beute wird, ich denke auch wenn man sie von klein auf in den Sportbereich gebracht hätte, dass sie dort auch "mitmachen" würde,
aber ob sie die selbe liebe wie zum Hüten hätte.. oder dieses leuchten in den Augen hätte?, glaube ich nicht.
 
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Dabei
26 Jan 2012
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#25
Für mich stellt sich in diesem Zusammenhang eine ganz andere Frage, denn ich kann mir schon vorstellen, dass ein AL-Aussie ohne wirkliche Arbeit klarkommt.

ABER ich sehe einen Trend, der dazu übergeht AL Hunde zu kaufen, weil sie einfach gut kooperieren und mit sich selbst klar kommen, mit denen dann aber "nur Hundesport" gemacht wird. Nur wie soll man Würfe/Hunde beurteilen, wenn 90% der Welpen überhaupt nie ans Vieh rangehen?
Zudem hat man bei einem AL Züchter einfach keinen wirklichen Vergleich, was die Hunde hundesporttechnisch darufhaben könnten. Die Hüten ja nur.

Wenn ich also nach einem Hund suche, der klar im Kopf ist und mit dem ich unbedingt Obedience machen will, dann würde ich nicht bei nem AL Züchter suchen, weil man einfach nicht sehen kann, wie die Elterntiere sich im Obi schlagen.


Naja ich möchte auch als nächsten nen AL Aussie haben. Weil ich mit dem hüten will und weil ich will, dass er alle Eigenschaften eines guten Hütehundes mitbringt. Ich kann mir durchaus auch vorstellen, mit diesem Hund zusätzlich noch Agility zu machen, sollte das aber nicht funktionieren wäre das halt Pech.
Man muss sich halt nur klar darüber sein, was sein Ideal von Hund ist und danach muss man dann suchen.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#26
Nur wie soll man Würfe/Hunde beurteilen, wenn 90% der Welpen überhaupt nie ans Vieh rangehen?
Gegenfrage: Wie soll ein AL Züchter beurteilen können was nicht vorhanden ist. Wenn er keine Hunde anderweitig abgeben kann ... soll er die Zucht einstellen ... oder alle selber behalten?

Zudem hat man bei einem AL Züchter einfach keinen wirklichen Vergleich, was die Hunde hundesporttechnisch darufhaben könnten. Die Hüten ja nur.
Nein, tun sie ja nicht (s.o)

wie die Elterntiere sich im Obi schlagen.
Weil die Eltern sich gut schlagen müssen die Welpen das noch lange nicht tun.

Naja ich möchte auch als nächsten nen AL Aussie haben. Weil ich mit dem hüten will und weil ich will, dass er alle Eigenschaften eines guten Hütehundes mitbringt. Ich kann mir durchaus auch vorstellen, mit diesem Hund zusätzlich noch Agility zu machen, sollte das aber nicht funktionieren wäre das halt Pech. .
Ja, ich kenne aber durchaus einige Hunde die hüten, Obi und/oder Agi und/oder .... machen und daran viel Freude haben.
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
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31 Jan 2012
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#27
Sehr interessantes Thema...Spicy ist da wie Hazel, ruhig, konzentriert, unauffällig, er kann überall dabei sein, er ist sehr gechillt, ABER und das weiß ich inzwischen :) wenns sein muss und wenn ihm etwas richtig Spaß macht wie Mantrailing und "Verlorensuche" dann kann er auch anders und ist dann richtig mit Volldampf dabei :D

Ich kann da mal ein Beispiel bringen. Ne Freundin von mir hat nen Border-Collie Rüden. Der ist naja...mir einfach zu wild, zu gaga, meiner Meinung nach fehlt dem Hund einfach die nötige Beschäftigung, leider arbeitet meine Freundin auch 8 Std. am Tag und ist mit Hin - und Heimfahrt locker 10 Stunden unterwegs, in dieser Zeit ist der Hund bei ihrem Bruder und die gehen vielleicht mal kurz zum lösen raus, das wars dann aber auch schon. (Armer Hund) ist er mal nen Tag bei mir, weil ich am Wochenende Zeit hab und das gerne mach, dann blüht er richtig auf, man merkt auch das bei ihm die Luft dann irgendwann raus ist und er ruhiger und entspannter wird.

Das Beipsiel...wenn wir zusammen unterwegs sind, dann lass ich z. B. ein Taschentuch von mir fallen, irgendwo in der Wiese (zurzeit ist sie sehr hoch :) ) oder eben ein Schlüsselanhänger wird an nen Ast gehängt der vielleicht noch so hoch ist das die Hundis dran kommen. Dann schicke ich Spicy los. Aladdin darf dann auch immer mit suchen. Da gibts auch kein Ärger zwischen den beiden. Was passiert. Aladdin ist blitzschnell, aber im Kopf viel zu aufgedreht das er bestimmt an der Stelle wo das Teil hängt/liegt 3 mal vorbei läuft. Spicy hingegen läuft langsamer, sucht sofort mit der Nase, das merkt/sieht man richtig und findet dann in 90 % der Fälle früher als Aladdin den Gegenstand. Sowas muss man mal life gesehen haben, das ist einfach der Hammer. Auch wenn meine Freundin von sich was fallen lässt und wir die Hunde schicken ist Spicy sehr sehr oft derjenige der es SOFORT findet...

Spicy kommt zwar nicht aus AL (halb, halb) , aber ich bin ehrlich gesagt auch nie der Meinung gewesen das AL-Hunde am Vieh arbeiten müssen. Das Aussies generell ne Beschäftigung vorallem ne Aufgabe für den Kopf brauchen, der Meinung bin ich auf jedenfall. :)
 
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Dabei
23 Dez 2012
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#28
mit arbeiten ist immer die arbeit am vieh gemeint, keine ersatzbeschäftigung wie agi oder ob, rettungshund und was es da noch alles gibt.

seine vernünftigen, angeborenen fähigkeiten läßt der arbeitshund nicht am eingang zum hundesportplatz liegen.

aber! auch ein guter arbeitshund hat manchmal als handicap seinen hundeführer. und wenn der ihn wuschig macht, egal bei welcher beschäftigung, dann wird alles andere als ruhig und konzentriert gearbeitet.

ob man aus der ob leistung eines hundes auf die ob leistung seiner nachkommen schliessen kann? definitiv nein. denn ob ist reine künstliche dressur, mehr als ein gewisses mass an will to please braucht es dazu nicht - beim entsprechenden hundeführer.

einen hund den ich als hütehund verkaufe, der muss schon besondere, genetisch bedingte eigenschaften aufweisen. sind diese nicht in der richtige reihenfolge angelegt, tja, dann schafft man es sicher ein paar schmuseschafe zu bewegen und auch erfolgreich einen trialparcours zu absolvieren, hüten kann der hund damit nicht.

die welt de shütens besteht nicht aus kadavergehrosam sondern vielmehr handelt es sich um praktizierte teamfähigkeit, gepaart mit soliden, genetisch gefestigtena rbeitseigenschaften, körperlichem vermögen und sicherem, ruhigem temperament.

übrigens, eine original und zwei *nachzucht* muddy field's liefen heuer auf der agi wm quali. der echte muddy field noch nicht mal erfolglos und zum widerholten male.

klares beispiel für allrounder fähigkeiten. aber!! ohne selektion auf hüteeigenschaften wär das nichts geworden.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#29
mit arbeiten ist immer die arbeit am vieh gemeint, keine ersatzbeschäftigung wie agi oder ob, rettungshund und was es da noch alles gibt..
Ja Hanny, sehe ich auch so ... aber das ist der berühmte Kampf gegen die Windmühlenflügel, den ich inzwischen als verloren aufgegeben habe. Ist halt eine Begrifflichkeit, die sich in vielen Köpfen festgesetzt hat.

aber! auch ein guter arbeitshund hat manchmal als handicap seinen hundeführer. und wenn der ihn wuschig macht, egal bei welcher beschäftigung, dann wird alles andere als ruhig und konzentriert gearbeitet..
Oh ja!

die welt de shütens besteht nicht aus kadavergehrosam sondern vielmehr handelt es sich um praktizierte teamfähigkeit, gepaart mit soliden, genetisch gefestigtena rbeitseigenschaften, körperlichem vermögen und sicherem, ruhigem temperament.
und eigenen qualifizierten Entscheidungen des Hundes möchte ich da zufügen.

aber!! ohne selektion auf hüteeigenschaften wär das nichts geworden.
Genau!
 
Dabei
4 Okt 2013
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#30
Dieses "Trieb, Pfeffer im Hintern... usw." bei Hunden aus AL ist für mich (Ich hoffe, das die anderen jetzt auch was dazu schreiben! Georg, Steffi, Katha, Jenny usw.) einer der größen Irrtümer in der Hundeszene.
Denn Knaller-Baller-Typen am Vieh sind überhaupt nicht gefragt, sondern ruhige, sachliche oder wenn Du so willst "gechillte" Arbeiter! Denn viehschonende Arbeit ist gefragt! Ruhiges Treiben mit so wenig Druck wie möglich, weite Flanken, gelassenes Ein- u. Auspferchen usw. Rennendes Vieh heißt nichts anderes als "abnehmendes" Vieh (Gewichts- u. damit Geldverlust bei Schlachtvieh) u. gestresstes Vieh heißt nichts anderes als Fleisch mit Stresshormonen (= Qualitätsmangel).
Trieb ist gefragt in Form von Arbeiten wollen u. können (Talent/Instinkt), sprich ein sinnlos übersteigerter Trieb, ein nervöser, nervenschwache Hund, der nicht Ausbildungs- u. Händelbar ist, ist nicht gefragt. Kein Farmer würde mit einem Hund arbeiten wollen, den er ständig im Auge behalten muss u. der sich nicht alltagstauglich trainieren läßt u. dem er nicht an seinem Vieh vertrauen kann.

Natürlich müssen die Hunde auch blitzschnell reagieren können u. kurzfristig schnell arbeiten.

Damit sollte ein idealer Arbeitshund eher vom Typ "sachlicher Denker" als "heißer Ofen" sein!
So sehe ich das auch.
 

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