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Fremde Leute anbellen

Dabei
1 Mai 2012
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#1
Meine Maus ist jetzt gerade ein Jahr alt geworden und steckt immer noch in der Pupertät. Läuft aber alles gar nicht schlecht. Viele Problemchen wurden behoben. Es gibt aber noch 3 Sachen, die mich belasten und sehr stören. Radfahrer und Jogger haben wir ganz gut in den Griff bekommen. Wenn ich jem. sehe, dann ruf ich sie ins Fuß oder lass sie absitzen und sitzen bleiben. Das klappt super. Problem ist, wenn ein Jogger oder Radfahrer mit hoher Geschwindigkeit um die Ecke schiesst, und ich den nicht sehe. Da kann es sein, dass sie noch hinterhergeht. Wir haben ca. einmal im Monat noch einen Rückfall. Wo Leute sind, hat sie immer eine 3 m lange Schleppleine dran. Das ist das eine Problem, dass ich ihr bei Radlern und Joggern noch nicht 100% vertraue. Ich will ja nicht ewig dauernd aufpassen müssen, ob einer kommt. Das zweite und für mich noch größere Problem sind fremde Leute auf der Straße. Wenn ich sie sehe, dann ruf ich sie auch da ins Fuß oder lass sie absitzen. Dann gibt es keine Probleme. Kommen diese auch um die Ecke und ich sehe sie nicht rechtzeitig, kann es sein, dass Allegra hinrennt und die Leute anbellt. Passiert nicht immer, aber immer mal wieder. Sie schnappt nicht, beisst nicht, sie springt um sie rum und bellt und kommt dann meist zu mir zurück. Das finde ich furchtbar. Sie macht zwar nichts, aber es gibt ja Leute, die haben Angst vor Hunden. Das Verhalten stört mich sehr und ich wäre über Tipps, wie ich in der Situation vorgehe, sehr dankbar. Ihre Schwester macht diese 3 Unarten (Jogger, Radfahrer, Leute anbellen) übrigends genau gleich. Zusammen sind sie natürlich noch schlimmer :). Es wäre schön, wenn wir irgendwann entspannt ohne Leine laufen könnten, ohne dass ich immer die Umgebung abscannen muss. Wenn ich die Gefahr sehe, brauche ich sie auch nicht an die Leine zu nehmen, dann klappt das auch so, weil gehorchen tut sie gut.
 

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Dabei
18 Mrz 2012
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#2
Ganz ehrlich: Ich finde das für ein Jahr schon super. Klar sind für einen jungen Hund MEnschen, Jogger, Radfahrer super interessant. Erwarte nicht zu viel von deinem Hund, dass sie dir gehorcht ist schon richtig richtig klasse. Mach so weiter wie bisher, üben, üben, üben. Nimm sie vielleicht vor Ecken auch an die Schleppleine, dann kannst du auf sie einwirken. Oder ruf sie vor nicht einsehbaren Stellen eben immer zu dir, das gehört bei nem Hund nunmal dazu. Darum, vorausschauend zu gehen wirst du nicht herum kommen...
 
Dabei
1 Mai 2012
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#3
Ja, ich lass sie vor Ecken Fuß gehen. Aber es gibt trotzdem mal Situationen, wo ich nicht aufgepasst hab. Hat jem. vielleicht das gleiche Problem und wurde das irgendwann besser? Also ich mein, wenn sie älter werden :).
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#4
Klar, so Situationen kommen vor. Aber ich finde, ihr seid da auf einem guten Weg. Mit viel Übung wird das sicher besser ;) Das merkst du doch jetzt schon, dass die Übung was gebracht hat. Sowas dauert halt
 

Heidewölfe

Gesperrt/Gelöscht
Dabei
7 Jan 2013
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#5
Ja, es wird besser und sie reagieren natürlich auch später besser auf Nein und Abrufen.

Bei Johnny passiert es heute noch, wenn Leute unvermittelt an einer Stelle auftauchen, wo sie seiner Meinung nach nichts zu suchen haben (z.B. Pilzesucher abseits der Waldwege), dass er hinrennt und sie anbellt. Er lässt sich jetzt locker zurückrufen oder auch auf die Entfernung beschwichtigen (Nein oder Schluss), aber irgendwie steckt es drin. Nur noch sehr selten allerdings und nur an bestimmten Stellen, die er gut kennt. Wohl ansatzweise territoriales Verhalten.

Jack hat das noch nie gemacht .... ?? Versteh einer die Aussies.
 
Dabei
1 Mai 2012
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#6
Ja, alles bekloppte ;-). Aber echt tolle Hunde!!! Ich bin immer noch ganz begeistert von der Rasse, auch wenn solche Situtationen natürlich doof sind. Sowas kenne ich von unserem Tibetterrier von früher halt gar nicht. Der ist halt gemütlich durch die Gegend gelaufen, hat alles beschnuppert und sich überhaupt nicht für andere Menschen interessiert.
 
Dabei
14 Mai 2012
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#7
Das sind beides erstmal völlig "normale" Verhaltensweisen würde ich sagen. Sich schnell bewegende Objekte (Jogger, Radfahrer) lösen bei Allegra Jagdverhalten aus, fremde Menschen, die plötzlich in eurer Nähe auftauchen machen sie nervös und sie will sie vertreiben, dein Hund ist also nicht gestört, er muss nur einfach noch einiges im Leben lernen ^^ Kibo reagiert auch sensibel auf Menschen, die, wie Rolf so treffend geschrieben hat, "unvermittelt an einer Stelle auftauchen, wo sie seiner Meinung nach nichts zu suchen habe" und verhält sich dann genau wie deine Allegra - rennt hin bis auf etwa einen Meter und "stellt" die "Feinde" durch anbellen und Scheinattacken (vor und zurück springen). Das bekommst du sicher mit viel Training und Geduld in den Griff, bei meinem ist es jetzt auch schon sehr viel seltener geworden und er sucht jetzt auch häufiger bei mir "Rat" was zu tun ist. Du kannst vermermehrt am Rückruf unter Ablenkung arbeiten, versuchen es mit strengen Abbruchsignalen in den Griff zu bekommen, oder auch ein Alternativverhalten antrainieren (zb. zu dir kommen, wenn fremde Leute gesichtet werden, oder hinsetzen). Meiner Erfahrung nach wird es aber auch einfach mit der Zeit besser, wenn der Hund erwachsener, souveräner und selbstsicherer wird und mit den Geschehnissen in der Welt allgemein gelassener umgeht.
 
Dabei
1 Mai 2012
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#8
Ok danke. Eine Bekannte hat mir auch geraten sie auf eine Reizangel heiss zu machen und daraus den Rückruf zu trainieren. Jetzt hab ich mir mal so ein Teil gebaut. Mal schaun, ob es was bringt. Seit Dienstag ist sie echt furchtbar überdreht. Die Pupertät schlägt zu :). Aber die Zeit haben auch andere schon überstanden.
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#9
Man, bei sowas bin ich immer froh, dass meiner relativ schnell sowas ignorieren konnte. Ist vielleicht auch der Vorteil einer Großstadt.

Mein Tipp wäre noch, ein topsicheres "Platz" auf Entfernung aufzubauen. Das Kommando ist für den Hund meist einfacher aus dem Trieb auszuführen als ein Rückruf. Außerdem ist es eh ein Kommando, dass bei freilaufenden Hunde Pflicht ist. Gestern z.B. hab ich meinen Hund in einer Nebenstraße vorlaufen lassen und sehe, wie zwischen ihm und mir ein Auto aus der Ausfahrt kommt. Ich brüll "PLATZ" und nachdem das Auto weggefahren ist, seh ich meinen Hund knapp vor der Ausfahrt liegen.
Auch wenn Hundi mal doch über die Straße rennt, ist ein Platz wichtig, damit er nicht sofort umdreht und nochmal drüber rennt.

Meiner ist nachts immer ein Angstkläffer und da hilft es eben, wenn er liegt und das Objekt der Angst weiter im Blick behalten kann. Er ist ja dann unter Kontrolle und muss andererseits nicht befürchten, dass er verfolgt wird, wenn er zu mir zurück kommt. Wenn ich dann bei ihm bin, schau ich auch immer, dass ich die Situation für ihn entschärfe. Menschen begrüße ich freundlich und gebe ihnen am besten die Hand und Objekte werden umarmt. Sieht bekloppt aus, hilft aber^^
 
Dabei
14 Okt 2012
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373
#10
Oh, das kenne ich bei Holly auch, sie ist mit ihren 7 Monaten wirklich in jeder Situation abrufbar *toi,toi,toi* Bei ihr es jetzt nicht so, dass sie fremde Menschen braucht und zu ihnen hin läuft. Aber sie wufft sie an, sie lässt sich da zwar ablenken. Ich weiß auch nicht, was ich da noch machen soll, bei Nicky war das mal genauso, bei ihr hat es dann aufgehört.
 

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