fremde Menschen sind ihm einfach nicht geheuer

Dabei
25 Jan 2021
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37
#1
... ich habe eine ähnliche Frage zwar schon einmal gestellt aber ich versuche noch einmal mein Glück.
Mein Mini-Aussie ist 6 Monate alt und viele Menschen sind ihm einfach nicht geheuer. Es gibt Leute die unser Grundstück betreten können
da macht er gar nichts und freut sich wie wild und andere, vorallem Kinder bellt er nur an und wird blöd - richtig schlimm wird es wenn sie
rennen. Da ich selber zwei Kinder habe (bei ihnen macht er gar nichts) kommt es sehr oft vor das sie besuch bekommen. Mein Aussie steigert sich
dann richtig rein.... es gibt aber auch wie gesagt Kinder wo er gar nichts macht.

Menschen auf der Strasse sind überhaupt kein Problem. Auch Leute die er öfter gesehen hat begrüßt er freundlich.

Wie kann ich ihm am besten zeigen das die Kinder ihm nichts tun und sein Gebell unterbinden? Er ist so ein lieber Kerl aber das lässt ihn wirklich
angsteinflößend rüberkommen. Meine Trainerin ist zur Zeit im Urlaub... das werde ich aber bald ansprechen. vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen
tipp für mich. danke
 
Dabei
8 Jul 2017
Beiträge
334
#2
Hallo,

Wie sieht es denn aus , wenn du sagst " da wird er richtig blöd" .

Ich habe dein letztes Thema nochmals gelesen, da hat sich es schon abgezeichnet. Schade, dass deine Trainerin da noch nicht weitergeholfen hat.
Kinder und Hunde, magst jeder anders sehen, ich mein da gehört IMMER ein Auge mit drauf. Vermutlich wird das hinterherrennen schon an andere Stelle zu üben sein. Läuft es ganz blöd und die verantwortliche HH sind nicht mit einem Auge dabei, wird der Hund halt mal nicht dabei sein wenn die Kinder toben. Ganz einfach weil es trainingstechnisch einfach Zeit braucht.

Wir haben es durch mit einem Hund Kinder gingen nie ohne, dass ich in der Nähe war. Selbst wenn ein Kind vom Tisch aufstand aufs Klo musste. Er war der Meinung ohne gefragt geht da niemand :) Zumindest wenn ich in der Küche o.ä. Der schwerste Prozess war in meinem Kopf damit klarzukommen , dass der Hund nicht wie Lassie der Freund und Kumpl meiner Kids wird, meine schon, aber eben keiner der in einer Kindergruppe einfach gemütlich dabei ist, brav hinterhertrottet Eimerchen trägt und Karren zieht ( etwas übertrieben)
Es gibt Aussies die das abkönnen, aber eben nicht alle. Bin mir sehr sicher, dass das nicht nur ein rein erzieherisches Thema ist.

Dein Hund ist in einem guten Alter mit ihm zu trainieren, nicht aufschieben, nicht überfordern. Am allerbesten wenig dumme Erfahrungen aufsammeln lassen, ihr wisst ja schon wo er reagiert. Das blöde bei Kinder ist, dass sie halt auch unberechenbar reagieren.
 
Dabei
29 Mrz 2018
Beiträge
163
#3
... ich habe eine ähnliche Frage zwar schon einmal gestellt aber ich versuche noch einmal mein Glück.
Mein Mini-Aussie ist 6 Monate alt und viele Menschen sind ihm einfach nicht geheuer. Es gibt Leute die unser Grundstück betreten können
da macht er gar nichts und freut sich wie wild und andere, vorallem Kinder bellt er nur an und wird blöd - richtig schlimm wird es wenn sie
rennen. Da ich selber zwei Kinder habe (bei ihnen macht er gar nichts) kommt es sehr oft vor das sie besuch bekommen. Mein Aussie steigert sich
dann richtig rein.... es gibt aber auch wie gesagt Kinder wo er gar nichts macht.

Menschen auf der Strasse sind überhaupt kein Problem. Auch Leute die er öfter gesehen hat begrüßt er freundlich.

Wie kann ich ihm am besten zeigen das die Kinder ihm nichts tun und sein Gebell unterbinden? Er ist so ein lieber Kerl aber das lässt ihn wirklich
angsteinflößend rüberkommen. Meine Trainerin ist zur Zeit im Urlaub... das werde ich aber bald ansprechen. vielleicht habt ihr ja den ein oder anderen
tipp für mich. danke
Hallo,
ich denke , hier sollte man mit unterschiedlichen Ansetzen herangehen .
Einmal durch gute Konditionierung , für den guten Gehorsam und einer gezielten Gewöhnung , begleitet mit positiver Motivation .

Ich habe meine nun 3 jährige Mini-Aussie -Hündin immer bewusst von allen Kindern streicheln ,oder auch mit einem Ball spielen lassen
und die Kinder durften auch meiner Hündin Futter geben . Auch habe ich 3 Enkelkinder , jetzt 4 , 6 und 8 Jahre alt ,
die unter Aufsicht ,gerne mit der Hündin , altersgemäß spielen dürfen .
Bei den Begegnungen mit den Kindern ist es wichtig , das der Hund keine schlechten Erfahrungen macht und er nicht überfordert wird .
Wenn die Akzeptanz und das Vertrauen zu den Kindern beim Hund gegeben ist , kann der Hund auch unter Kommandos bestimmte
Befehle ausführen , wie Pfötchen geben , sich auf den Rücken legen , das Futter nur mit Erlaubnis aufnehmen , über ein Stökchen springen usw .
Wenn Kinder diszipliniert und ruhig dem Hund selber die Befehle geben können , wird der Hund kaum noch übergriffig werden .
Ich bin der Meinung , man kann und sollte die Kinder beim Training zum Gehorsam auch mit einbeziehen .
Wenn der Hund gut auf seine Kommandos konditioniert wurde , so dass er auch auf die Kinder reagiert , ist man wohl einen guten Schritt weiter gekommen.

Bei Kontakten mit Fremden im eigenen Haus , oder Garten , ist zu bedenken , dass auch das Territorialverhalten beim Hund die friedliche Begegnung
erschwert werden kann , darum kann ein Training zur Gewöhnung , vielleicht anfangs leichter wo anders gelingen und nicht im heimischen Revier .
 
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