Verhalten gegenüber fremden Männern

Dabei
20 Sep 2016
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#1
Hallo zusammen,

ich habe erst mal gesucht, ob ich was zu dem Thema finde, hab auch einiges gefunden, aber nicht ganz so speziell, wie ich es mir wünschen würde. Außerdem hab ich noch ein paar andere Fragen :).
Sammy ist jetzt 3 Jahre alt und wir haben noch eine Berner Sennenhündin, die jetzt 2 Jahre ist.

Erstes "Problem": Seit ein paar Wochen steigt die hündin immer auf unseren Sammy auf (nein, sie ist nicht läufig und weder kurz davor noch kurz danach) und "rammelt" richtig. Sammy wehrt sich überhaupt nicht. Ich unterbinde es sofort, wenn ich es mitbekomme. Eure Meinung dazu? Es nervt nämlich schon sehr. Bei anderen Hunden macht sie es übrigens nicht.

Zweites "Problem": Sammy will auf manche fremde Männer immer los gehen und ich weiß nicht, was passieren würde, wenn er nicht an der Leine wäre. Bis vor kurzem dachte ich, er hat ein Problem mit den meisten Männern (außer unseren Zuhause und die, die er gut kennt). Jetzt sind wir aber grade in Dänemark im Urlaub und da kam ein Hausverwalter zum Ferienhaus, der ging auf Sammy zu und Sammy ließ sich sofort anfassen und streicheln. Ich habe geguckt wie ein Auto ;-). Am Strand dann das gleiche mit 2 anderen Männern. Ok, dann sind wir mal alle Problemfälle gedanklich durchgegangen und haben festgestellt, es sind meistens Männer aus dem Dorf, von denen wir wissen, dass sie keine Hunde mögen oder Angst vor ihnen haben. Ich weiß, dass Sammy sehr sensibel ist, aber so sehr, dass er sofort spürt, der mag mich und der nicht???

Und dann noch zwei Fragen allgemein:
Wenn wir spazieren gehen, ob mit oder ohne Leine, dann guckt sich Sammy ständig nach mir um, ob ich noch da bin. Unsere Hündin macht das so gut wie nie. Ist das normal? Wir hatten ja schon einige Hunde, aber so extrem hab ich das noch nie erlebt. Ich hatte allerdings auch noch nie so einen intensiven Umgang mit Hunden wie mit unserem Aussie (wir waren auch ein Jahr in der Hundeschule).

Die Hündin leckt ständig Sammys Ohren ab und kaut darauf herum oder leckt ihm die Schnauze ab, er aber nie bei ihr (er streckt ihr das Ohr aber auch in). Andererseits haben wir aber den Eindruck, dass sie die Chefin (natürlich nach mir/uns) im Haus ist.

Ja, ich weiß, das sind jetzt einige verschiedene sachen, aber ich wollte nicht für jedes Verhalten ein neues Thema aufmachen.

Freue mich riesig über eure Erfahrungen/Meinungen!
Liebe Grüße
 
Dabei
8 Jul 2017
Beiträge
175
#2
Hallo ,

Probleme wenn es um größere Themen geht, finde ich immer besser ein Profi schaut sich das an. Thema ist oftmals, dass 10 Meinungen von 8 Hundehaltern den Fragesteller eher verunsichern.
Kann dir aber aus meinen Erfahrungen mit einem Hund der spez Eigenschaften :) hatte erzählen. Es gibt , bin überzeugt, Menschen die sie partou nicht mögen und sie merken es auch wenn jemand schlechte Gedanken hat ( seis nur, dass Frauchen es weiß) Ob die jetzt starren oder nach Angstschweiß riechen oder sonstwas ist eigentlich wurscht, regeln musst eh du es. Aber, auf gute Erfahrungen lässt sich doch gut aufbauen ;)

Rammeln-Stress? Übermäßiges lecken-Stress? schon mal in die Ohren geschaut, ev ist dacwas?

Umschauen ansich finde ich nett vom Hund, ich erwarte es auch, alles in einem gewissen Rahmen. Aussies " tun "gern mit ihren Besitzern.
 
Dabei
19 Jan 2017
Beiträge
619
#3
Meine Jungs schauen sich auch oft um. ;) Finde ich auch nicht besorgniserregend. Außer es artet aus und er stresst sich damit selbst. Wie Senior schreibt: alles in einem gewissen Rahmen ist ok.

Wegen dem Lecken: was heißt ständig und in welchen Situationen macht sie es?
Ohren und Schnauze ablecken muss nichts Schlimmes sein. Kann sich auch um Zuwendung/Nestpflege zwischen zwei Hunden handeln.
Knödel hat Puma auch immer Ohren und Schnauze geleckt, sogar der Genitalbereich wurde gesäubert. Wurde mit dem Älterwerden seltener.

Das Aufreiten bei einer Mehrhundhaltung kann viele Ursachen haben. Finde es gut, dass ihr es unterbindet.
 

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