Hilfe! Epilepsie?

Dabei
28 Mai 2014
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#1
Hallo,

ich bin gerade von einem Spaziergang mit meinem 4-monatigen Welpen zurückgekommen und auf der Heimfahrt hat er angefangen, wie verrückt zu springen, als wären es aber die Hinterbeine selber und nicht sein eigener Wille, er hat angefangen in sie hineinzubeißen und wirkt sehr gestresst und überfordert.

Nun sind wir schon einige Zeit zuhause, ich hatte gehofft, es wäre nur Stress, weil er das einmal in abgeschwächter Form schonmal hatte als wir einen etwas stressigeren Tag hatten.

Aber es hört nicht auf! Seine Hinterbeine springen umher und machen was sie wollen. :( Er hechelt wie wild und rennt ganz panisch im Raum hin und her, beißt immer wieder in die Beine, wenn er sich ruhig hinlegt geht es nach kurzer Zeit wieder los, die Beine zucken hinten und er springt auf, rennt umher, vorhin hat er auch mal gbellt und grad eben sich selber angeknurrt, zwischendurch buddelt er in den Boden rein. :(

Ich weiß jetzt nicht ob ich zum TA fahren soll, weil die Autofahrt es viel schlimmer machen würde oder ob ich abwarten soll...notfalls gäbe es noch eine TA die sind Haus kommt, ich bin gerade nur etwas überfragt, ob die was machen können oder ob das jetzt auch übertriebener Stress gewesen sein kann (wir waren am Bach mit einem sehr jagdorientierten Hund der ständig ganz aufgedreht im Bach hin und her gesprungen hat, was meinen Kleinen wahnsinnig angesteckt hat und ihn völlig aufgezogen hat.

Wenn das Epilepsie ist, kann man es behandeln? :(
 
Dabei
15 Mai 2012
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#2
hol den Tierarzt!

es kann sonstwas sein und muss nicht epi sein, aber es kann sein dass Hund Schmerzen oder sonstwas alles hat. Alleine bei dem Stress!!!!

sofort zum ta oder den ta anrufen dass dieser SOFORT kommt!

wenn der Hund nicht normales Verhalten zeigt und deutliche Stresssymptome, dann gehört das sofort vom Ta abgeklärt. Da können wir in einem Forum leider nicht viel helfen :(. Es kann so viele Ursachen dafür geben...

ich wünsch dem Knuffel gute Besserung!
 
Dabei
14 Sep 2014
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#3
Rumo hat absolut Recht , sofort zum Tierarzt, hier kann dir im Moment niemand helfen und du verlierst nur wichtige Zeit. Wünsche euch alles Gute und gute Besserung.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
13 Mai 2014
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#4
Hört sich eher nach einem heftigen Welpenkoller, eventuell auch nach einer Vergiftung an.
Epileptische Symptome sind das meiner Meinung nach eher nicht.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#5
schließe mich meinen vorrednern an, finde auch nicht dass es sich nach epilepsie anhört aber das würde ich sofort abklären lassen
 
Dabei
22 Sep 2014
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#6
Ich muss jetzt mal kurz meckern: bei so akuten Sachen bitte sofort immer beim Tierarzt vorbeischauen und nicht zuerst im Forum schreiben (soll jetzt nicht zu böse klingen, aber in der Zeit, in der man auf ne Antwort wartet, hat man schon zig Mal beim Tierarzt angerufen).
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#8
[rant]Danke Nadine, das war mein erster Gedanke beim Lesen der Überschrift. Was denken hier einige eigentlich, was ein Forum ist??? Oder das Internet allgemein? Würde man das bei einem Kind auch machen?

Meine Fresse, wenn mein Hund unkontrolliert zuckt, habe ich keine Zeit mehr, einen Beitrag zu verfassen, sondern packe das Tierchen und fahre zum Tierarzt. Ich kann nicht zum tierärztlichen Notdienst raten, da denen die wichtigen Diagnosemethoden fehlen, z.B. ein schneller Bluttest. Nach der Gabe von Medikamenten kann ein weiterer Tierarzt dann schon kaum noch etwas über das Blutbild feststellen. Entweder der bekannte Tierarzt kommt nach Hause oder man fährt hin oder eben gleich in eine Tierklinik.

over and out[/rant]
 
Dabei
14 Sep 2014
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#9
Muss hier immer gleich so überreagiert werden Kon, es gibt auch Menschen die nicht so Taff sind wie du und schnell verunsichert sind wenn so was passiert und einen Rat suchen. Natürlich wäre es besser gleich zum Tierarzt zu gehen, das haben wir anderen doch auch schon geschrieben, nur etwas freundlicher.Bestimmt war Pink Aussie mittlererweile schon beim TA und wird uns hoffentlich bald berichten was los ist.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
28 Mai 2014
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#10
Huhu,
danke für eure Antworten. Keine Sorge ich bin niemand der wirklich standfest auf die Foren Antworten wartet ich will nur nebenbei immer gerne Ratschläge haben.
Ohne Auto ist es immer etwas schwierig sich den Hund zu schnappen und zum TA zu fahren d.h. während ich auf Antwort meiner Bekannten zum fahren warte habe ich zwangsweise für einen Forenbeitrag Zeit. Es wären jetzt gestern nur die Kliniken noch auf gewesen, bei denen ich nun schon zahlreiche schlechte Erfahrungen gemacht habe mit beiden Hunden und daher immer versuche es irgendwie alternativ zu lösen solange es jetzt keinen lebensbedrohlichen Eindruck macht.
Gestern habe ich dann schnell meine Heilpraktikerin kontaktiert, nachdem ich unsere TA welche ins Haus kommt nicht erreicht habe. Er wurde dann auf Vergiftung behandelt und keine 10 Minuten später war er wieder der Alte und konnte auch endlich schlafen. :) Seitdem ist er wieder normal, habe heute natürlich ein ganz besonderes Auge auf ihn.

Kennt sich einer damit aus, ob sowas von Dünger auf Feldern draußen ausgelöst werden kann?
 
Dabei
14 Sep 2014
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#11
Hört sich ja schon wieder besser an, würde aber, genau wie du, dran bleiben und den Auslöser suchen. Mit Vergiftungen hatte ich zum Glück noch nichts zu tun und kann dir da leider nicht weiterhelfen.Würde da unbedingt bei einem Tierarzt nachfragen, wäre meine erste Wahl, da gibt es doch bestimmt auch Spezialisten dafür. Halt uns am laufenden , dieses Thema interresiert bestimmt alle.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
28 Mai 2014
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#12
Ja ich werd der Sache auf jeden Fall weiter auf den Grund gehen habe auch Video gemacht vom Verhalten..werd ich der TÄ nächstes Mal beim Impfen zeigen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#13
Sorry, aber in diesem Fall finde ich KONs Worte genau richtig!
Und Vergiftungen gehören für mich unbedingt zu einem TA u. könen dazu ergänzend, gerne von einem THP begleitet werden. Aber zu Vergiftungen gehört unbedingt einige sofortige Laborwerte! Zudem gibt es Gifte, die sich erst nach einigen Tagen voll entfalten u. bis dahin großen Schaden im Körper anrichten können. Auch an Spätfolgen u. deren Behandlung (Leberschäden) ist unbedingt zu denken.
Für mich gehört der Hund sofort zu einem TA u. nicht erst "beim nächsten impfen". Keine Ahnung, wie man so entspannt dabei bleiben kann, auch wenn der Hund sich jetzt normal verhält. ICH wollte genau wissen, was da los gewesen ist!
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#14
@Aussiewolf: Ich bin gerade gerührt ;D

Es gibt wirklich viele Möglichkeiten den Hund behandeln zu lassen, auch wenn man kein Auto hat. Ich habe auch kein Auto und hatte mit Ivo ein Riesendrama gleich in der ersten Nacht. Wenn ich da sofort zielgerichtet handel, hat das nichts mit "taff" zu tun, sondern mit Verantwortungsbewusstsein. Jetzt hat sich mein Hund einen Zahn aus dem Scherengebiss abgebrochen - damit renne ich nicht sofort zum TA. Aber wenn der Hund unkontrolliert zuckt, kann das derartig viele Ursachen haben, die alle absolut nicht toll sind, dass ich sofort versuche, dem Hund zu helfen.
Wenn man kein Auto hat, kann man ein Taxi rufen, nach einem ärztlichen Notdienst suchen, in einer Klinik anrufen und nach möglichen Hilfen fragen, die man eventuell schon allein bewerkstelligen kann, bis man den Hund zu einem Arzt gebracht hat. Bei Vergiftungen kann man prophylaktisch Kohletabletten verabreichen, damit Organe geschützt werden, bis man weitere Behandlungsschritte einleiten kann. Wenn der Hund Krampfanfälle hat, sollte man sich informieren, wie man den Hund absichern kann, damit er sich nicht weitere Schäden zu zieht (Genick stabilisieren, etc.). Ich bin kein Verfechter der Schulmedizin, aber den Heilpraktiker rufen ist für mich zwar eine schnelle Hilfe, aber definitiv zu wenig. Denn ohne weitere Diagnose behandelt auch ein Heilpraktiker nur die erkennbaren Symptome und kann keineswegs auf nicht sichtbare Schäden reagieren.

Ich kann nur empfehlen für die Zukunft sich Nummern von Notdiensten oder Fahrdiensten bereit zu halten, wenn man selbst nicht so mobil ist. Und in diesem speziellen Fall bin ich schon ein wenig irritiert, wie man so eine Nummer derartig abtun kann, ohne irgendeine Form der Diagnostik bemüht zu haben.
 
Dabei
30 Jul 2012
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#15
Sorry, aber in diesem Fall finde ich KONs Worte genau richtig!
Und Vergiftungen gehören für mich unbedingt zu einem TA u. könen dazu ergänzend, gerne von einem THP begleitet werden. Aber zu Vergiftungen gehört unbedingt einige sofortige Laborwerte! Zudem gibt es Gifte, die sich erst nach einigen Tagen voll entfalten u. bis dahin großen Schaden im Körper anrichten können. Auch an Spätfolgen u. deren Behandlung (Leberschäden) ist unbedingt zu denken.
Für mich gehört der Hund sofort zu einem TA u. nicht erst "beim nächsten impfen". Keine Ahnung, wie man so entspannt dabei bleiben kann, auch wenn der Hund sich jetzt normal verhält. ICH wollte genau wissen, was da los gewesen ist!
Bin da ganz bei Julia. Ich würde mich damit nicht so schnell zufrieden geben, sondern meinen Hund komplett (und zwar sofort) durchchecken lassen. Natürlich muss es nichts ernsteres sein und vielleicht sinds auch ein paar Euros, die "umsonst" aus dem Fenster fliegen aber lieber einmal zu oft als einmal zu wenig beim TA gewesen. Nur als gutgemeinter Rat :)
 
Dabei
28 Mai 2014
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#16
Ich wollte das Thema jetzt nicht vom Zaun brechen, weil die Meinungen darüber sicher sehr stark auseinander gehen, aber meine HP arbeitet mit Kinesiologie, d.h. der Hund wurde komplett gecheckt, nur eben auf alternativem Wege. Wissenschaftlich ist Kinesiologie nicht erwiesen, unsere nun ca 7 Jahre Erfahrung und zahlreiche Vergleiche mit Bluttests u.ä. haben für mich persönlich dessen Funktion absolut und ohne Zweifel bewiesen.
Wir konnten damit Sachen herausfinden, bei denen die Schulmedizin nicht weiterkam, weil die Ursache nicht zu finden war.
Ohne diesen kinesiologischen Test würde ich auch beim Tierarzt checken, aber da dort nur dasselbe rauskommen würde ist es nicht notwendig.
Und gleich im Voraus: Ich werde jetzt hier nicht über die Funktionalität von Kinesiologie diskutieren, dafür könnt ihr bitte Google befragen. ;)
 

*Loki*

Lokimotive
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16 Mai 2011
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#17
Bin froh, dass es dem Kleinen wieder besser geht.
Ich hätte da auch nicht lange gefackelt, sondern AB zum TA. Ich bin echt nicht zimperlich mit meinen Hunden, wenn es um "Verletzungen" o.ä. geht, aber unkontrollierte Hinterbeine???? Oo Ich wäre gestorben und hätte alle meine Freunde noch während dem "Spaziergang" angerufen bzw. den Besitzer des anderen Hundes sofort angefleht, mit mir IRGENDWOHIN zu fahren ...
Nach Epi hört es sich meiner unerfahrenen Meinung auch nicht an ...
 

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