Hüteverhalten

Dabei
22 Aug 2012
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#1
Huhu,
also mittlerweile ist die Neele 6 Monate =) und zeigt so langsam ein gewisses bedürfniss Dinge oder eben auch Personen die sich schnell bewegen (Fahrräder / Jogger / Hunde) kontrollieren zu wollen.
Jetzt hab ich mal die Suchfunktion benutzt hab dazu aber nicht wirklich was hilfreiches gefunden.
Wie man diesem Zwang entgegen wirken kann. Ich gehe mittlerweile dazu über wenn ich mit ihr im Wald bin sobald ein Jogger / Radfahrer mir entgegen kommt rufe ich sie zu mir und lass sie sich ablegen, bis der entgegenkommende vorbei ist, klappt soweit erstmal ganz gut. Mich würde mal interessieren wie ihr dieses Problem angegangen seit und / oder ob ihr es gar nicht hatte mit eurem Hund.
Ich habe von verschiedenen Personen aus meinem Umfeld schon verschiedene Geschichten gehört von gut ... bis schlecht war alles vertreten.
Mein Problem, dabei liegt in nen paar Monaten wenn es wieder warm und sonnig wird und die Wälder / Halden und Kanäle zu Autobahnen mutieren ... ^^ möcht sie ja nicht nur an der Leine laufen lassen.

Und dann stellt sich mir noch eine Frage, ich würd gerne mal mit der kleinen das Hüten ausprobieren bzw. schauen ob sie dafür geeignet wäre und eventuell spaß daran hätte. Ab welchem Alter habt ihr damit begonnen ? Was ist zu beachten ? Ich hab mich mal umgesehen, dieses Jahr im Frühjahr werden ja wieder einige Seminare angeboten.

Gruß Andreas
 
Dabei
14 Feb 2008
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#2
Also ich sehe das nicht als Problem sondern als ganz normales Verhalten, auch finde ich es nicht gerade spezifisch für Hütehunde sondern für Junghunde.
Händeln tue ich das genauso, wie Du beschreibst. Wann immer uns jemand begegnet, Reiter, Fußgänger, Radfahrer oder Jogger, rufe ich die Hunde heran und lasse sie am Rand absitzen. (Sitz und Bleib) Bei viel Verkehr ist das natürlich etwas nervig, aber was solls.
Bzgl. Hüten würde ich vor Besuch eines teuren Seminars erstmal einen Test machen, der Zeitpunkt für einen solchen ist eigentlich nicht soo entscheidend. Da wird ja nur mal geschaut, ob der Hund denn Interesse zeigt. Wann man dann mit ernsthafter Arbeit beginnt hängt vom Hund ab.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#3
Mit Jerry Lee habe ich es auch so gemacht....ranrufen, ablegen oder sitzen lassen.....manchmal gab es ein Lecker, wenn Jogger, Radfahrer usw vorbei waren. Das hat gut geklappt und er hat es echt schnell begriffen. Danach hab ich es dann mit "Bewegung" versucht....also dran vorbeilaufen. Hatte ich das Gefühl, er ist nicht wirklich bei mir, musste er wieder hinsitzen. Heute kann kommen was will, Jerry Lee ist wie der Fels in der Brandung. ;)
Bei Apps funktioniert es auch schon ganz gut.

Mich würde noch interessieren, wie Mehrhundehalter das angehen, wenn sich die eigenen Hunde "kontrollieren".
Apps macht das sehr gern mit Jerry Lee, und er sagt ihr leider nicht, wo der Michel den Most holt. Ich krieg das ganz gut hin, muss halt immer aufpassen, dass ich sie schon im Ansatz erwisch. Manchmal ist sie aber doch zu schnell für mich. :D
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Apps kontrolliert Jerry Lee. Heisst, er darf sich nur so bewegen, wie sie es zulässt. Sie kreuzt seinen Weg, schnappt ihn, wenn er es ignoriert. Bleibt er zb zurück, weil er schnuppert, wartet sie auf ihn und packt ihn sich, wenn er kommt. Das macht sie dann auch recht garstig. Und er wehrt sich leider nicht.
Wie gesagt, ich krieg das ganz gut hin.....muss halt aufpassen, dass ich es rechtzeitig unterbinde. Wenn ich das laufen lassen würde, dann käme der Bub nicht mal auf die Wiese, um sein Geschäft zu machen.
Wie habt ihr das gelöst?
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#6
Huhu, also wir machen das auch so wie von Georg und Gundi bereits beschrieben. Kommt uns ein Jogger oder Radfahrer entgegen muss Spicy sich hinsetzen und bleiben solange bis die Person vorbei ist. Spicy zeigt zum Glück null Interesse an Dingen die sich bewegen (nenn das jetzt mal so ;) )

Gestern ist mir aber beim Gassi was passiert sowas hab ich bisher noch nie erlebt. Ich treff ne Frau mit Hund auf der Hundewiese (es war schon dunkel) Spicy und der Hund (zufällig ein Aussie-Mix, 2 Jahre alt) durften dann auch toben, die beiden haben sich sofort super verstanden. Die Dame meinte dann schon das ihr Hund nicht so gut hört und sie ihn deswegen meist nur zum spielen von der Leine macht. Gut ich mich erst nur gewundert da es für mich so aussah als ob der Hund supi hören würde...dann kam aber ein Jogger vorbei..es war schon dunkel wohlgemerkt, die beiden Hundis hatten aber Leuchthalsbänder um...und der Aussie-Mix startet los, also hin zum Jogger und hat sich aber auch nicht mehr abrufen lassen..und was macht Spicy..HINTERHER! Ich hab gedacht ich spinn...^^ hab ihn gerufen und er kam auch gleich, hab ihn dann einfach wortlos angeleint und war etwas geschockt...^^ da hab ich mich schon gefragt wieso er da mit dem anderen Hund mit rennt wenn ihn das sonst überhaupt nicht juckt? Ich werd jetzt auf jedenfall verstärt darauf achten..
 

Heidewölfe

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Dabei
7 Jan 2013
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#7
Jack hat Johnny nicht mit anderen Hunden spielen lassen, hat ihn sich auch recht garstig am Kragen geschnappt und das Raufen mit ihm angefangen (nicht bösartig, aber sehr besitzergreifend). So lange, bis wir angefangen haben, ihm das deutlich zu verbieten. Wie immer hat es eine Weile gedauert und jetzt lässt er ihn sein "Eigenleben" führen.
Wenn er doch mal ansetzt dazwischen zu gehen, genügt Blickkontakt und er lässt es.
 
Dabei
22 Nov 2012
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#8
Apps kontrolliert Jerry Lee. Heisst, er darf sich nur so bewegen, wie sie es zulässt. Sie kreuzt seinen Weg, schnappt ihn, wenn er es ignoriert. Bleibt er zb zurück, weil er schnuppert, wartet sie auf ihn und packt ihn sich, wenn er kommt. Das macht sie dann auch recht garstig. Und er wehrt sich leider nicht.
Wie gesagt, ich krieg das ganz gut hin.....muss halt aufpassen, dass ich es rechtzeitig unterbinde. Wenn ich das laufen lassen würde, dann käme der Bub nicht mal auf die Wiese, um sein Geschäft zu machen.
Wie habt ihr das gelöst?
Hallo Gundi

Das Problem habe ich aktuell auch. Paul (13 Wochen) macht genau das Gleiche mit Jupp (4 Jahre). Und der Grosse hat eine Engelsgeduld mit dem Kurzen. Wenn ich schnell genug bin, dann kann ich Paul beim Ansetzen noch abrufen. Wenn ich zu langsam bin - und das kommt leider oft vor- dann gehe ich ganz ruhig zu den Beiden hin und dränge den Paul körperlich von Jupp weg. Also sanft aber bestimmt. Das mache ich zweimal. Wenn dann nicht Ruhe im Karton ist, dann kommt Paul an die Leine:cool:
Meistens reichen erzieherische drei Minuten. Wenn er danach wieder anfängt, dann bleibt er für den Rest des Spaziergangs an der Leine. Mittlerweile kommt es schon mal vor, dass es einen friedlichen Spaziergang gibt...
 
Dabei
21 Feb 2011
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#10
Hallo Gundi

Das Problem habe ich aktuell auch. Paul (13 Wochen) macht genau das Gleiche mit Jupp (4 Jahre). Und der Grosse hat eine Engelsgeduld mit dem Kurzen. Wenn ich schnell genug bin, dann kann ich Paul beim Ansetzen noch abrufen. Wenn ich zu langsam bin - und das kommt leider oft vor- dann gehe ich ganz ruhig zu den Beiden hin und dränge den Paul körperlich von Jupp weg. Also sanft aber bestimmt. Das mache ich zweimal. Wenn dann nicht Ruhe im Karton ist, dann kommt Paul an die Leine:cool:
Meistens reichen erzieherische drei Minuten. Wenn er danach wieder anfängt, dann bleibt er für den Rest des Spaziergangs an der Leine. Mittlerweile kommt es schon mal vor, dass es einen friedlichen Spaziergang gibt...
So ungefähr löse ich das auch......nur reichen bei Apps drei Minuten meist nicht aus. :D Sie ist halt ein kleiner Fetz.
Aber es wird jeden Tag besser.
 
Dabei
15 Okt 2012
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#11
Entschuldigung das ich diesen alten Thread wieder hochhole. Aber ich finde meine Frage passt dazu.
Mein Aussie wird jetzt bald 6 Monate und schön langsam sondiere ich die Möglichkeiten die ich in meiner Nähe mit dem Hund habe und überlege wann ich mit was anfangen könnte.

Ich finde eigentlich alles toll Disc Dogging, Agility, Obdience und auch Hüten.
Klar das ich nicht alles machen kann.

Wie kann man den eigentlich feststellen ob der Hund Interesse und Talent hat um zu Hüten und ab wann kann man damit anfangen?

Bei meiner Cara kann ich feststellen das sie sich in letzter Zeit oft anschleicht. Sie legt sich ab schleicht dann auf den anderen Hund zu und hüpft dann drauf und dann spielen beide. Ist das Hüteverhalten? Machen das Aussies überhaupt so? Ich habe ein par Hütevideos angeschaut und habe dieses Ablegen Fixieren und Anschleichen eher bei den Bordern gesehen. Ich habe eher das Gefühl das dieses Anschleichen, Fixieren, Draufspringen eher abgeschautes Verhalten ist. Sie macht das nur wenn sie mit 2 bestimmten Hunden spielt wo ein Border dabei ist der das ziemlich exzessiv betreibt. Der 3. Hund der Labrador zeigt das Verhalten auch, nur kann er es nicht richtig. Er schleicht sich an fixiert und läuft dann weg :-D

Interesse an Vögeln hat Cara schon aber sie lässt sich sofort abrufen. Als Welpe ist sie mir die ganze Zeit vor den Füßen rumgelaufen und hat mir in die Hosenbeine gezwickt, fast so als wollte sie mich in eine bestimmte Richtung lenken. Dafür hat sie eh immer Anschiss kassiert und ich bin einfach gerade weitergelaufen auch wenn ich ihr dann manchmal drauf gestiegen bin. Dann hat sie es bald sein lassen und seitdem habe ich das nie wieder von ihr in irgendeiner Form gesehen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#12
Hallo Pferdefreak,

Hüten ist Jagen u. was Dein Hund zeigt ist Jagdverhalten,das rasseunabhängig von allen Hunden gezeigt wird u. das dann (je nach Rasse bzw. Individuum) unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
Die meisten zeigen Hunde diesen Stil später nicht beim Hüten bzw. nicht in derart ausgeprägter Form.

Ob Dein Hund Interesse u. Talent am Hüten hat, kann man mit schon mit ca. 7-8 Monaten mal antesten, mit der Ausbildung beginnt man dann aber i.d.R. erst mit dem ausgewachsenen Hund ab ca. einem Jahr plus.
Testen kannst Du das, indem einen Termin bei einem entsprechenden Trainer machst oder an einem Seminar für Anfänger teilnimmst.

Grundsätzlich solltest Du Dir über das Hüten aber zuvor einige (kritische) Gedanken machen:

- Hüten erlebt z.Zt. einen (modischen) Hype, daher: warum möchtest Du mit Deinem Hund eine Hüteausbildung machen?
(Für mich persönlich macht das nur einen Sinn, wenn man dem Hund zukünftig auch regelmäßig Arbeit bieten kann)
- Hüten dient nicht der Bespaßung von Hunden an Schafen
- Hüten ist i.d.R. eine kostspieliege Angelegenheit, besonders, wenn keine Trainings- u. Seminarmöglichkeiten in Deiner Nähe sind (Fahrkosten)
- Hüten ist zeitinentsiv
- Kannst Du Deinem Hund regelmäßiges Hüten bieten?
- Sei Dir darüber im klaren, das "ernsthaftes" Hüten auf Dauer auf eigene Schafe hinausläuft! Hast Du diese Möglichkeit? Die Leidenschaft, das Interesse?
- Sei Dir bewußt, das Dein Hund mit "erwecken" des Hüteinstinktes zukünftig intensiver auf Bewegungsreize (Wild) reagieren kann (nicht muss)


- Willst Du überhaupt mit Schafen/Enten/Rindern arbeiten? Hast Du Interesse u. Spaß an diesen Tierarten?
 
Dabei
15 Okt 2012
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#13
Danke für die ausführliche Antwort.

Ich möchte mit meinem Hund nicht speziell nur eine Hüteausbildung machen, ich interessiere mich für viele Hundesportarten und finde sie sehr toll. Den Gedanken an eine Hüteausbildung habe ich weil ich meinem Hund später genau das bieten möchte was ihm am meisten Spaß bereitet und da Aussies nun mal auch Hütehunde sind will ich es meinem Hund nicht nehmen seiner Bestimmung zu folgen wenn es ihn glücklich macht. Ich finde fast alle Sportarten mit dem Hund toll wenn man richtig sieht wie schön und harmonisch Mensch und Hund als Team arbeiten. Da geht immer mein Herz auf egal in welcher Hundesporart.

Es gibt schon Trainingsmöglichkeiten in meiner Nähe. Enten und Rinder finde ich ganz süß, aber mehr Erfahrung habe ich nicht mit diesen Tieren. Selbst welche zu halten ist mir gar nicht möglich. Wie viel so etwas kostet weiß ich gar nicht. Es war erstmal nur ein Gedanke es meinem Hund zu ermöglichen wenn er Spaß an der Sache hat.
Aber mit den ganzen Informationen rückt Hüten auf meiner Liste von den Dingen die ich vielleicht meinen Hund probieren lassen möchte nach hinten. Da werde ich eher versuchen ob sich mein Hund für andere Dinge begeistern lässt als das Hüten.
Weil eine eigene Schafherde im Garten kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen *g*
 
Dabei
7 Sep 2012
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#14
Ich möchte mit meinem Hund nicht speziell nur eine Hüteausbildung machen, ich interessiere mich für viele Hundesportarten und finde sie sehr toll. Den Gedanken an eine Hüteausbildung habe ich weil ich meinem Hund später genau das bieten möchte was ihm am meisten Spaß bereitet und da Aussies nun mal auch Hütehunde sind will ich es meinem Hund nicht nehmen seiner Bestimmung zu folgen wenn es ihn glücklich macht.
Ich finde es toll, wenn sich jemand vorher kritische Gedanken macht u. sich erst einmal grundsätzlich informiert! Ich wünschte mir, das gerade in Zusammenhang mit dem Hüten u. der Arbeit mit einer weiteren Tierart, die dieses Hüten unweigerlich involviert, sich viel mehr Leute auch einmal sachlich u. kritisch damit auseinandesetzen sollten (u. eigentlich unbedingt auch müssten). Und zwar nicht nur über das Hüten an sich, sondern auch über die Tiere die zu Hüten sind. Jeder sollte z.B. erkennen können, wie sich Stress u. Angst bei Schafen äußert u. sich ein wenig damit beschäftigen, was Schafe für Tiere sind u. wie sie sich im Beisein eines Hundes Verhalten, wie sie "das gehütet werden" sehen usw.

Hüten als Sportart zu betrachten, wird in der "Szene" sehr kontrovers diskutiert. Ich persönlich sehe es nicht als Sport an u. mag es auch nicht, wenn es als solches bezeichnet wird. Andere, darunter auch Weltmeister aus der BC Szene, bezeichnen es frei als Sport, wobei Engländer, Waliser, Schotten & Co. quasi alles salopp als Sport bezeichnen, worauf sich wettern läßt.
Hüten ist sicherlich nicht exklusiv bestimmten Personen vorbehalten, wie einige immer gerne behaupten. Jeder der Hüten möchte, einen entsprechend talentierten Hund hat u. sowohl die finanziellen, zeitlichen Möglichkeiten hat, kann Hüten!

Selbstverständlich ist der Aussie ein Hütehund, aber in allermeisten Fällen, ist er es nicht mehr! Er ist nicht dermaßen ein Spezialist, wie der Border Collie, sondern i.d.R. wesentlich vielseitiger u. mit anderen Aufgaben zufrieden zu stellen. Hier in Deutschland wird fast ausschließlich auf Show gezüchtet u. viele viele Showaussie bringen die nötigen Instinkte u. Talente für die Arbeit schon lange nicht mehr mit oder sie sind nur noch rudimentär vorhanden (wobei klar sagen muss, das es auch immer wieder erfreuliche Ausnahmen aus reinen Showlinien gibt). Selektion auf Hüteleistung verlangt von Züchter eine wesentlich umfassendere Selektion als einzig auf Typ, Fellänge/Farbe u. Gangwerk. Innerhalb von 1-2 Generationen können elementare Instinkte/Fähigkeiten am Vieh verloren gegangen sein! Den allermeisten "Hobbyhütern" ist dies nicht bewußt u. bekannt, weil die Talente ihres Hundes immer noch für ein Seminar, einen einfachen Trail u. die Arbeit an einer gut eingehüteten Schafgruppe ausreichen. Defizite kommen dann oftmals erst ans Licht, wenn es ans eingemachte geht. Wenn resulute Mutterschafe umgetrieben werden müssen, eine schwergänge Bockgruppe eingepfercht oder flüchtige wilde Schafe auf einer weitläufigen Wiese sinnig u. mit möglichst wenig Stress eingefangen werden sollen.

Ein Seminartag kostet meist um die 90 €/Tag + Fahrkosten u. ggf. Hotel.
 
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Dabei
26 Jan 2012
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#15
Auch ich würde das Hüten nicht in eine Reihe mit Hundesportarten stellen.
Beim Hüten gehören auch noch andere Tiere dazu, die man respektieren und auch so schonend wie möglich behandeln muss.

Gerade ein Anfängerhund kann für Stress bei Schafen sorgen und den würde ich den Tieren nur antun, wenn man bereit ist weiterzumachen. Antesten kann man natürlich mal, aber auch nur, wenn man sich damit anfreunden kann in Zukunft regelmäßig zu trainieren und das ganze auch ernst zu nehmen.
Es ist keine spaßige Beschäftigung für den Hund, wo man mal alle 3 Wochen hingeht, um den Hund müde zu machen. Das sollte einem ganz klar sein.

Wenn man selbst keinen Spaß an der Arbeit hat, womöglich nichtmal die Tiere mag, mit denen man umgehen muss und nicht bereit ist, sich auf die Bedürfnisse der zu hütenden Tiere einzustellen, dann kann man dem Hund doch auch gar nicht sagen, was man von ihm möchte (weil man es ja selbst nicht weiß).

Also ich finde, dass Hüten nur dann eine Möglichkeit ist, wenn man es selbst will und man bereit ist sich auf eine große Aufgabe einzulassen. Es ist extrem Zeit- und Kostenintensiv und die eigenen Schafe schleichen sich eh irgendwann ein :p Dann ist es mit noch mehr Arbeit verbunden.
Achso und man will dann auf jeden Fall nen Arbeitslinienaussie - ich zumindest ;)

Wir sind auch im Agi unterwegs. Das macht uns auch Spaß, macht den Hund müde, aber wir nehmen es beide nicht soooo ernst ;)
 
Dabei
15 Okt 2012
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#16
Mein Hund ist denke ich aus einer reinen Show Linie. Also keine Ahnung ob da genügend Talent vorhanden wäre. Vater ist Margalows Red Summer Spike und Mutter Aussie Dreams Pretty Woman. Sie war die Nervbacke vom Wurf.

Wenn ich es tatsächlich mal probiere und mein Hund Spaß und Talent hat dann würde ich sicherlich weitermachen und regelmäßiges Training ist auch nicht das Problem für mich. Die Tiere mag ich schon alle aber ich habe halt keine wirkliche Erfahrung mit solchen Tieren. Finde sie aber süß^^
Ich werde wohl wirklich eher probieren ob mein Hund an anderen Sachen Spaß hat bevor ich daran denke Hüten zu probieren. Das irgendwelche Lebewesen unnötigen Stress wegen uns haben will ich auch nicht.

Ich denke Cara ist eh eher so ein Hund der für alles zu begeistern ist. Ich glaube am Agi hätte sie sehr großen Spaß das werde ich wohl zuerst probieren wenn sie alt genug ist. Ihre liebste Beschäftigung ist sowieso fliegen. Sie springt über alles was sie finden kann, sogar über andere Hunde. Nasenarbeit gefällt mir auch sehr gut. Disc Dogging finde ich selbst am beeindruckensten aber bei uns in der Gegend gibt es das leider nicht. Obdience finde ich auch total toll wegen der engen freudigen Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund aber ich weiß nicht ob ich selbst bereit bin jedes kleinste Detail herauszuarbeiten.
 
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Dabei
16 Aug 2014
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#17
Meine Sinja 9 Monate hütet meine Beagleline so massiv,dass ich eingreifen muss.
Sie greift Cleo regelrecht an,nicht bõse aber Körperlich.Cleo ist ein sehr zartes Beaglemædchen und wehrt sich so gut wie gar nicht.
So muss ich das immer wieder unterbinden durch abrufen.Klappt wunderbar aber hilft das auf Dauer?
Wie waren eure Erfolge?
 
Dabei
7 Sep 2012
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#19
Meine Sinja 9 Monate hütet meine Beagleline so massiv,dass ich eingreifen muss.
Sie greift Cleo regelrecht an,nicht bõse aber Körperlich.Cleo ist ein sehr zartes Beaglemædchen und wehrt sich so gut wie gar nicht.
So muss ich das immer wieder unterbinden durch abrufen.Klappt wunderbar aber hilft das auf Dauer?
Wie waren eure Erfolge?
Also das hat mit Hüten gar nichts zu tun! Oder hast Du schon mal gesehen, das ein Hund beim Hüten Schafe & Co. angreift???
 
Dabei
16 Aug 2014
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#20
Na ja,ihre Spielfforderung sieht anderer aus.Mit weniger Körpereinsatz.Auch ihre Körperhaltung ist eine andere.
Eigentlich sehe ich dies Verhalten alle 14 Tage bei den Borders meiner Freundin.Nur da kommen auch die Zähne zum Einsatz.
Sinja kommt ja noch in die Pupertât also möchte ich das schon gleich zu Beginn im Griff haben.
Sobald ich sie abrufe ist Sinja raus aus dem Hüten .Kommt aber auch vor,dass sie gleich wieder rann geht.Dann muss sie für kurz an die Leine.Im Moment klappt das ja auch super.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#21
Kannst du vielleicht beschreiben, in welchen Situationen sie dieses Verhalten zeigt?
Für Hüten klingt das für mich nämlich auch nicht :confused:
 
Dabei
16 Aug 2014
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#22
Beim Gassi gehen.Cleo wird angestarrt,Sinjas Oberkörper geht runter .Auch ihre Rute wedelt schwach.Bei der Aufforderung zum Spielen wedelt die Rute schon schneller und auch Cleo reagiert anderer darauf.
Na ja wenn es wirklich kein hüten ist sondern eine Unart,dann bin ich ja auf jedem Fall auf dem richtigen Weg.
Vielleicht bekommen ich es mal gefilmt.
 
Dabei
16 Aug 2014
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#23
Oder meint hr vielleicht sie moppt.Das macht sie auch gerne:confused:
 

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