also wie glöckchen ja schon angedeutet hat, ist mein yankee ein kleiner Teufel *g*
Merlin und Yankee sind beide nicht territorial. Sie bellen gelegentlich mal abends, wenn es dunkel ist. Dann aber auch nur, wenn Leute die Straße lang gehen und sich unterhalten. Wobei Yankee eher bellt als Merlin.
Yankee ist ein sehr sicherer und selbstbewusster (möchtegern) Rüde. er ist jetzt 7 Monate alt. Seit dem ersten Tag hat er hier das sagen im Haus. er ist sehr mutig, sehr intelligent, schussfest und leider Gottes manchmal auch sehr stur! Allerdings beschwichtigt er (noch) andere Hunde, wenn diese ihn anknurren oder ihm richtig die Meinung geigen und ihm quasi eins auf den Deckel geben (was er auch wirklich manchmal braucht).
Merlin hingegen ist mit seinen 2,5 Jahren ein eher unsicherer, nicht selbstbewusster Rüde. Er ist nicht wirklich ängstlich, allerdings sehr vorsichtig. Bzw wenn er sich mal erschreckt und etwas ängstlich reagiert, kann ich ihn sofort durch meine Anwesenheit beruhigen. er weiß - wenn Frauchen da ist, ist alles ok. Wenn er etwas sieht, was er unheimlich findet, verliert er sofort seine Scheu, wenn ich mit ihm zusammen hingehe. Danach ist das Thema gegessen.
Konflikten geht Merlin übrigens generell aus dem Weg. Er war mal in eine "Beißerei" verwickelt (nichts schlimmes). ein anderer rüde ist auf ihn losgegangen und hat sich in seinem fell verbissen. Merlin hat sich nur so lange gewehrt, wie der andere an ihn hing. Sobald dieser losgelassen hat, ist er auf mich zu gegangen und wollte einfach nur noch weg von dem Rüden!
Ich glaube nicht, dass das bei Yankee der fall wäre! Also wenn er mal 2,5 Jahre alt ist.
Merlins Geschwister sind alle etwas tougher (alles Mädels). Sie sind etwas mutiger.
Allerdings ist es, mMn nicht schlimm, wenn ein Hund einen Hang zu Ängstlichkeit hat. Man muss als Besitzer nur wissen, wie man damit umzugehen hat. Also ich habe lieber einen vorsichtigeren Hund wie Merlin in gewissen Situationen, als einen Draufgänger wie Yankee. Natürlich hat beides seine Vorteile. Aber ich tendiere eher zu dem vorsichtigeren.
Man muss aber wirklich zwischen Angst und Panik unterscheiden. Wenn der Hund panisch ist, muss man ganz anders damit umgehen, als wenn er nur Angst vor etwas hätte.
Anzeige: