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Hund, Haus und Garten?

Dabei
31 Okt 2012
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#1
Ich werd mal meine Frage etwas ausführen, damit man auch versteht was ich meine ;)

Also ich hab mit Emma zuerst in einer Wohnung in Düsseldorf gewohnt, dann sind wir ins ländlichere Gebiet in ein Haus mit Garten umgezogen und ich dachte das ist sowas von toll für Emma ;) Doch so richtig nutzt Emma weder Haus noch Garten. Im Haus liegt Sie nach Möglichkeit sowieso immer bei mir oder auf ihren festen Plätzen. Natürlich geht sie schon mal mit nachschauen ob Frauchen vielleicht etwas Spannendes macht, ob sie behilflich sein kann und/oder ob eh alles seine Ordnung hat. :rolleyes: Doch so richtig viel bewegt sie sich im Haus nicht. Natürlich ist das auch anerzogen, weil drinnen halt Ruhe gehalten werden sollte :)

Und in den Garten geht sie halt mal eine Runde schnuppern, doch auch da guckt sie immer ob ich nicht rauskomme und wir was tolles machen. Alleine meldet die halt dann auch wenn wer am Gartenzaun vorbeigeht und rennt sofort zu mir (damit ich nachschaue gehe) - insofern nutzen wir den Garten auch nur gemeinsam - doch dann ist es auch egal ob ich in den Garten gehe oder vor die Haustüre ;)

Klar, ein Garten ist praktisch für das schnelle Pipi in der Früh ;) und auch das man mal in Ruhe etwas üben kann.

Doch ich wundere mich das ich oft höre das manche Tierschutzvereine (im übrigen, die ich kenne denke da nicht so) erwarten dass man für einen Hund einen Haus und Garten hat bzw. ich das auch oft auf Züchterseiten lese. Klar hängt es auch ein bisserl von der Rasse ab - einen Herdenschutzhund würde ich auch nur mit entsprechenden Vorausetzungen vermitteln.

Doch ehrlich gesagt sehe ich bei Emma (und bei Shiva war es ähnlich) die Notwendigkeit von Haus und Garten nicht. Klar, ist schön - doch wenn ich ansonsten viel unternehme mit den Hunden, dann seh ich persönlich keinen Unterschied.

Nun ziehe ich wieder um - wieder näher an meine Heimat Österreich *freu* nach Bayern - und diesesmal wieder Wohnung, aber so ländlich das ich bei der Haustüre raus nur Wald, Wiesen und Felder hab <3 und irgendwann möchte ich einen zweiten Hund zu Emma. Allerdings lese ich immer wiedermal das bei zwei Hunden man UNBEDINGT viel Platz und einen Garten braucht - und nach meinen Erfahrungen bezweifle ich das.

Also her mit Euren Erfahrungen - wer lebt mit mehreren Hund in einer Wohnung und wer profitiert wirklich von Haus und Garten - und warum?
 

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Dabei
7 Nov 2013
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#2
Also unsere erste Hündin (Irish Setter Mix) hat bei uns in der Wohnung gewohnt, erst in Herne, dann nach dem Umzug in Schopfheim. Die Wohnung war nie besonders groß, aber Shiwa lag eigentlich drinnen sowieso nur im Körbchen oder kam mal zum Kuscheln. Groß rumgelaufen ist sie da auch nicht.
Unser Gordon Setter jetzt zu Hause (inzwischen leben wir in einem Reihenhaus mit Garten, nicht groß, aber doch vorhanden^^) ist nur unten im Erdgeschoss. Dort hat er sein Körbchen und seine Decke und da liegt er eigentlich auch die ganze Zeit :D Er pendelt höchstens zwischen Decke und Körbchen.
Wenn im Sommer die Tür in den Garten offen steht, dann nutzt er das schon. Schnüffelt einmal ne Runde und legt sich dann meist in die Sonne. Groß toben oder spielen.. das macht er aber auch nicht.


Wenn im Sommer dann mein Welpe einzieht, bin ich auch mal gespannt. Ich habe ein WG Zimmer mit direktem Zugang zum Garten und Mitbenutzung. Ich denke, da wird der Garten schon mal genutzt um zu spielen ;) Mal abwarten, ich bin jedenfalls gespannt :)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#3
Also ich habe mit 3 Hunden ja nun beides erlebt. Allerdings ist es fraglich, wie subjektiv meine Beurteilung ist, denn a) mochte ich es in der Stadt noch nie u. b) lebe ich seit Kindesbeinen a.d. Land m. Haus + Garten.

Bei der Wohnung ohne Garten, wäre für mich die Lage ausschlaggebend: direkt in der Stadt aus der Haustür raus a.d. Bürgersteig/Straße stehend u. dann u.U. längere Strecken (u.U. Fahrstrecken) bis zur nächsten Grünzone ist für mich auf lange Sicht zu stressig u. anstrengend. Das hatte ich 6,5 Monate nach dem Notumzug wegen Wasserschaden u. brauche ich NIE WIEDER!!! Vor allem wenn die Zeit mal knapp wird u. die Hunde "nur kurz" zu ihrem Recht kommen bzw. wenn man krank ist, ist es halt schon sehr anstrengend. Ich hatte i.d. 6,5 Monaten i.d. 3. Etagen m. 3 Hunden einen Miniskusriss u. weiß wovon ich rede.

Daheim profitieren meine vom Garten, weil sie, wenn ich nicht da bin, jederzeit via Hundeklappe raus können. Komme ich dann mal aus irgendeinem Grund später, habe ich dahingehend Ruhe, das ich weiß, das sie nicht daheim "mit Hochwasser" sehnsüchtig meine Rückkehr erwarten, sondern sich nach Bedarf jederzeit lösen können. Weiterer Vorteil, hat jemand Durchfall oder Erbrechen, können sie jederzeit "rechtzeitig" raus, was sie auch nutzen!
Ansonsten brauchen sie den Garten nicht, nutzen ihn nur, wenn ich auch im Garten bin u. wenn sie abends vor den "Zu-Bett-gehen" sich noch mal lösen müssen, gehen wir immer direkt in den Wald vor der Haustür, weil sie den Garten nur ungern dafür nutzen.
Fakt: Garten ist toll, gerade auch zum chillen, aber kein MUSS!!! Ich schüttel da auch immer den Kopf, wenn ich das von den Tierschutzvereinen höre, bis auf Ausnahmen, wie Du schon schreibst mit Kangal u. Co. z.B.

Also wenn Wohnung, dann "ländlich". Wobei ich eine Freundin habe, die i.d. 3. Etagen m. 2 Aussies in der Innenstadt wohnt u. da keine Probleme mit hat. Sie fährt halt tägl. raus zu Pferden u. Schafen.
Mehrere Bekannte sind nach Jahren Stadt u. Hund schließlich allesamt auf Wohnung "im Grünen" oder Haus umgezogen.

Die Wohnungsgröße finde ich wenig ausschlagebend. OK, bei mehreren ist es dann schon gut, wenn sie sich a.d. Weg gehen können, aber ansonsten ist im Haus ja eh´ Ruhe angesagt.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#4
Bei der Wohnung ohne Garten, wäre für mich die Lage ausschlaggebend
....
Die Wohnungsgröße finde ich wenig ausschlagebend. OK, bei mehreren ist es dann schon gut, wenn sie sich a.d. Weg gehen können, aber ansonsten ist im Haus ja eh´ Ruhe angesagt.
Da stimme ich voll zu! :) Wir haben einfach immer nah am Grünen gewohnt und daher war das immer gut machbar, auch nur kurz Gassi zu gehen.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Bei all meinen Hunden war oder ist es ähnlich wie bei dir, Yuki.
Garten und viel Platz in Haus oder Wohnung ist toll.....aber die Hunde sind da, wo wir sind.
Sind wir nicht im Garten, wollen die Hunde dort auch nicht sein.

Zitate aus dem Buch von Christina Köhler "Der Australian Shepherd (K)Ein gewöhnliches Aussie-Buch" (ja ich weiss, ist schon veraltet und andere haben bessere Bücher geschrieben oder wissen es sowieso besser. Aber so manches trifft es eben doch :p)

Zitat: "Gerne verweist man darauf, dass man ja einen Garten hat und Kinder, die mit dem Hund toben können. Uns Züchtern dreht sich dabei der Magen um." Seite 17, Kapitel: Der Aussie aus der Sicht eines Züchters
Zitat: "Ein Aussie schließt sich extrem eng an seine(n) Menschen an und möchte am liebsten immer dabei sein. Wir haben schon oft genug Menschen erlebt, denen das auf Dauer lästig wurde." Seite 24, Kapitel: Der Aussie aus der Sicht des Züchters
Dann schreibt sie etwas über ihre eigenen Aussies, die wie Schatten sind und im großen Garten nach Lust und Laune toben könnten (sie hat ja nicht nur einen), aber dass die Hunde das eben nur nutzen und machen, wenn die sie (mit Familie) dabei ist.
Und nun kommt der für mich ganz entscheidende Satz!
Zitat: "Also, Gratulation zu ihrem großen Garten, aber ein einzeln gehaltener Aussie wird sich dort kaum beschäftigen!" Seite 25, Kapitel: Der Aussie aus der Sicht eines Züchters.
Natürlich gibt es Ausnahmen, die gibt es immer. Nur kann man wirklich nicht davon ausgehen, dass man einen Aussie erwischt, dem das völlig ausreicht.
 
Dabei
9 Feb 2011
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#6
Ich muss ja sagen, dass ich den Garten sehr praktisch finde (wobei meine Meinung durch meine psychische Erkrankung eh anders ist).
Vor allem im Sommer ist Amy auch gerne alleine im Garten und legt sich unter die Therasse, wo es schön kühl ist.
 
Dabei
4 Mrz 2013
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#7
Also wir haben auch einen kleinen Garten und so lange wie es kalt ist nutzt Joy den überhaupt nicht alleine, aber sie findet kalt eh nicht so toll.
Im letzten Sommer jedoch ist sie wirklich viel im Garten gewesen, konnte über die Terassebtür zur Küche immer rein und raus und kam auch oft mal gucken was wir denn so machen. Lag aber vielleicht auch daran das sie ja noch ein Welpe war. Krabbelkäfer und Fliegeviecher waren super interessant um damit zu spielen oder sie zu beobachten. Wir haben einen großen Rohdo-busch wo sie es liebt wie wild da rein zu rennen und wieder raus. ( keine angst sie hat den nich angeknabbert)
Und Höhepunkt ist natürlich Stundenlang auf der Terasse zu liegen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.
Ich würds nicht missen wollen.
 

Nine

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Dabei
18 Sep 2012
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#8
Bei uns ist der garten allein auch uninteressant...
Beide Hunde kommen nach dem Pieseln sofort wieder rein. Im Sommer bleiben sie mal länger draußen, aber nur MIT mir....

Das haus nutzen sie auch nicht, liegen nur im Wohnzimmer auf ihren Plätzen :)

1 Zimmer Wohnung - mit Rasenstück vor der Tür würde bei uns reichen :D
 
Dabei
30 Dez 2011
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#9
Ich persönich find ja, man könnte (fast) jeden Hund in einer 30qm Wohnung halten, wenn man sonst für genug Beschäftigung sorgt. Mir ist wichtig, dass in unmittelbarer Umgebung ein Auslaufgebiet ist, wo man ohne große Strecken zurück legen zu müssen mit dem Hund ne Runde drehen kann. Ich könnte also nicht mitten in der Stadt wohnen, wo der Hund auf dem gehweg die ganze Zeit an der Leine sein muss, sondern ich möchte ihn schon gerne frei laufen lassen. Das ist erstmal das Wichtigste. Ein Garten ist natürlich toll, gerade, wenn man krank ist, oder das Wetter gruselig, aber kein muss. Wie ihr auch schon schreibt, auch mit Garten kommt es darauf an sich MIT seinem Hund zu beschäftigen, sonst wird er sowieso nicht genutzt. Also kann ich theoretisch auch eben raus gehen und mich da mit dem Hund beschäftigen. Ein Garten ist da natürlich bequemer, klar, da kann ich z.B. auch was aufbauen (Slalom etc.) was ich jetzt z.B. im Park nicht machen würde. Oder man kann zwischendurch mal ein paar Scheiben schmeißen, was man jetzt eher weniger auf dem Spaziergang macht, weil man die dann ja wieder die ganze Zeit mitschleppen muss. Also zusammengefasst, ein Garten ist schon praktisch, aber ohne kann Hund auch glücklich werden ;)
 
Dabei
9 Apr 2013
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#10
Also, wir haben auch einen Garten und genießen es auch ihn zu haben, aber wie schon von den anderen vor mir geschreiben wurde, gehen meine am Liebsten mit uns zusammen raus. Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen kommen, dann geht meine große auch gerne alleine raus um sich zu Sonnen. Das Geschäft wird nicht im Garten erledigt, dass möchte ich nicht, dafür gehen wir vor die Tür (dort ist ein Knick, wo dann natürlich die Haufen aufgesammelt werden und natürlich nicht als Ersatz zum Spaziergang, aber Abends vorm Schlafengehen oder wenn es gerade schnell gehen muß...)
Ansonsten werden Kauknochen usw. im Garten gefressen, was ich praktisch finde...

Ich finde nicht, dass ein Garten ein muß ist. Es gibt auch einige Leute, bei denen mir die Hunde leid tun, die die ganze Zeit nur in den Garten gelassen werden und weiter nicht raus kommen. Da frage ich mich dann immer, was für den Hund nun schöner ist, einen großen Garten den man selten verlässt oder eine Wohnung, wo die HH regelmäßig mit dem Hund rausgehen? Ich würde mich da ganz sicher für die Wohnung entscheiden.

Ich finde allerdings schon, dass die größe der Wohnraums entscheident ist, denn wenn wenig Platz vorhanden ist würde mich ein oder mehrere große Hunde schon aus Platzgründen nerven, aber das ist wohl eher auf mich bezogen und stört wahrscheinlich die Hunde weniger...
 
Dabei
12 Dez 2012
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#11
Also ich hab ja auch zwei Hunde und eine Wohnung ohne Garten. Ich kann ja einfach mal ein bisschen von meinen Erfahrungen/Eindrücken berichten. Unser größtes "Problem" ist die Lage der Wohnung. Wir leben zwar eigentlich ländlich, aber von der Lage her so doof, dass man von der Wohnung aus nicht schnell ins Grüne kommt. Das ist echt dämlich, denn wenn ich richtig mit den Hunden spazieren gehen will, bin ich auf das Auto angewiesen. Zum nur mal Pipi machen komm ich schon auch von der Wohnung wo hin (das würd ja sonbst gar nicht gehen!), aber da kann ich halt nicht länger laufen (außer ich lauf fünfmal denselben Kringel :D) Das ist zwar hauptsächlich ein Problem der Lage der Wohnung, aber beeinflusst sicher meine Meinung zu Garten und Co.

Die Wohnung an sich halte ich nicht für problematisch (sonst hätte ich auch nie einen zweiten Hund dazugeholt). Momentan wäre es gut, wenn die sich ein bisschen mehr aus dem Weg gehen könnten, aber ich kann hier gerade nicht alle Türen auflassen, weil Chili gerne in ein gerade "leerstehendes" Zimmer geht um dort ihr Geschäft zu erledigen. :( Das wird sich aber ja auch noch geben und dann ist wieder mehr Platz zum verteilen. Allerdings weiß ich nicht, ob's die Hunde eh nutzen würden, denn sie sind halt dort, wo wir sind. Zumindest Arkos. Wie sich das bei Chili entwickeln wird, werden wir sehen.

Für die Stubenreinheitsfrage würde ich mir schon einen Garten wünschen. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass Arkos so lang gebraucht hat (und nun auch Chili), weil wir im Winter ohne Garten die beiden stubenrein bringen müssen (mussten). Da ist man manchmal einfach zu spät, geht gar nicht anders. Wenn man die Tür nur geschwind aufmachen könnte, dann wäre schneller kein Pipi mehr in der Wohnung, und der Aufwand wäre wesentlich geringer.

Wenn wir bei meinen Eltern sind, hat Arkos einen Garten direkt am Haus. Da geht er schon gerne mal kucken, aber kommt meist auch wieder rein. Viel lieber mag er übrigens den Balkon dort. Da steht er und beobachtet die Passanten unten. Da man direkt vom Wohnzimmer auf den Balkon kann, sind wir ja dann auch mehr oder weniger da.
Zudem haben meine Eltern riesige umzäunte Gartengrundstücke, das ist wirklich super für Arkos, da kann er nach Belieben durch die Gegend stöbern und spielen - während wir kein Auge auf ihn haben müssen. Gerade als Junghund mit noch nicht ganz so gefestigtem Gehorsam war das letztes Jahr recht entspannend für beide Seiten. (Aber es ersetzt natürlich auch keinen Spaziergang!)

Ich bin daher der Meinung, dass es v.a. für den Menschen schön ist einen Garten zu haben, da manches einfacher wird, aber gerade für den Hund ist er kein Muss. Und gerade ein Haus ist dem Hund wohl recht egal. Ich glaube Arkos stresst das bei meinen Eltern eher, wenn dauernd die Gruppe zerissen wird und er sich entscheiden muss, wem er nachkommt. Vor allem kann er die Treppen nicht recht leiden, von denen das Haus einige hat, weil es eine Doppelhaushälfte ist.

Persönliches Fazit: Ich hätte gerne mal einen Garten für Übungen und v.a. auch für Geräte. Das fänd ich klasse, da mit meinen Hunden vor mich hinwerkeln zu können. :)
 

Skjona

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Dabei
30 Jul 2012
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#12
Ich sehe das ähnlich wie meine Vorredner. Kurz und knapp gesagt:
Wenn jemand seinen Hund wirklich artgerecht auslastet und nach dem Prinzip "Im Haus Ruhe, Draußen Action" lebt und dementsprechend auch seinen Hund erzieht, dann ist es egal, ob Haus mit Garten oder nur Wohnung. Denn dann läuft der Hund im Haus/Wohnung auch keinen Marathon und dann dürfte es ihm (natürlich unter der Vorraussetzung, dass er ansonsten artgerecht ausgelastet wird!) auch relativ gleich sein ob er zum schlafen/ruhen nun 50m², 120m² oder 200m² zur Verfügung hat.

Zur Lage der Wohnung: Es ist ganz klar ein Nachteil, wenn man erst 5 Stockwerke nach unten latschen und die ganze Stadt durchqueren muss um zum Park zu kommen - aber letztendlich wär auch das meiner Meinung nach kein Problem, wenn sich jemand vor der Anschaffung eines Hundes dessen wirklich bewusst ist. Aber bei einer Wohnung in ländlicher Gegend und mit Wald und Wiese direkt vor der Tür, sehe ich da überhaupt kein Problem :) Wie du ja schon schreibst, ist Emma drinnen sehr ruhig und sowieso ständig in deiner Nähe. Da wird es ihr sicher auch egal sein, wenn die Wohnräume etwas kleiner als früher sind. Und bei einem eventuell dazukommenden Zweithund ist das ja sowieso perfekt - Er wächst ja unter diesen Bedingungen dann von Anfang an auf :)

Und nun kommt der für mich ganz entscheidende Satz!
Zitat: "Also, Gratulation zu ihrem großen Garten, aber ein einzeln gehaltener Aussie wird sich dort kaum beschäftigen!" Seite 25, Kapitel: Der Aussie aus der Sicht eines Züchters.
Diesen Satz finde ich auch sehr treffend! Und ich denke, dass das nicht nur den Aussie betrifft. Wenn ich Touch alleine vor die Tür stellen würde, würd er schön doof gucken :D Aber auch zu zweit, muss ich die wirklich raussperren (also Türe zu), weil die sonst wieder reingedackelt kämen. Auch im Sommer wenn stundenlang die Türe offen steht, sind die beiden viel lieber bei uns drinnen. Klar wird mal schnell geguckt welcher Nachbarshund da denn jetzt gebellt hat und wenn ich nach der Arbeit heimkomme und die erstmal rausschmeiße dann wird da auch erstmal ne Runde gespielt.... aber wirklich selbstständig erkundet und ausgenutzt wird der Garten nicht. Natürlich hat ein Garten Vorteile - ganz klar, darüber brauchen wir glaub ich auch nicht diskutieren. Aber wenn jemand sagt, er kann auf einen Garten verzichten und seinen Hund auch so täglich draußen beschäftigen und auslasten, dann denke ich nicht dass ein Garten unbedingt notwendig ist :)
 
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Dabei
31 Okt 2012
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#13
Vielen, vielen Dank für die zahlreichen Antworten - ich hab mich über jede einzele gefreut und interessiert gelesen!

Sehr gut zu lesen dass ihr ähnliche Erfahrungen gemacht habt wie ich. Natürlich gibt es gewisse Vorlieben - doch ein "MUSS" ist also ein großes Haus mit großen Garten nicht wenn man ansonsten eh viel mit dem Hund gemeinsam unternimmt.

Ich muss allerdings auch dazu sagen, was für mich schon auch eine Rolle spielt ist ganz klar die Lage unserer Behausung. In Düsseldorf haben wir zwar am Stadtrand gelebt, trotzdem war es echt anstrengend, da Emma eindeutig ein Wald- und Wiesenhund ist :D Da half auch meine ganze gute Sozialisierung nix - so richtig glücklich ist meine kleine Maus nur wenn sie durch Wald und Wiesen rauschen darf oder über den Strand wetzen kann. :D Also mein kleiner Wildfang braucht draussen viel Platz, drinnen ist es ihr egal.

Während Shiva total gut zurecht kam mit der Stadt - bei ihr wäre es also egal gewesen - die trabbte auch tiefenentspannt eine Stunde mitten in der Stadt neben mir her und schaute dabei zufrieden aus.

Nachdem die Frage nun für mich geklärt ist, muss ich nur mehr meinen Mann beibringen wiiiiie toll es ist seinen Sofaplatz mit einem weiteren Hund zu teilen :D Aber jetzt wird eh erstmal umgezogen und eingelebt und bei Emma müssen auch hin und wieder die Ohren noch etwas besser funktionieren :rolleyes:

Danke für Eure Beiträge und Gundi, vielen Dank für die Zitate - die bringen es wirklich auf den Punkt!
 
Dabei
27 Jun 2012
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#14
Ich wohne mit meinen zweien in einer 64qm großen Wohnung direkt am Stadtrand von Kaiserslautern. Es sind ca 3Gehminuten bis zum Wald. Am Wochenende bin ich häufig bei meinen Eltern, die haben Haus+großer Garten.
Wirklich vermissen tun meine beiden den Garten nicht. Merlin liegt im Sommer gerne draußen auf der Terasse, aber das macht er bei mir aufm Balkon auch. Ich glaube das ich den Garten da mehr vermisse, aber auch nur rein aus Bequemlichkeit. Es ist halt doch was anderes, wenn man sich morgens nicht sofort anziehen muss um mit den Hunden rauszugehen, oder man Sonntags auch einfach mal noch 2 Stunden am Frühstückstisch sitzen kann und nicht schuldbewusst denken muss "eigentlich müssen die Hunde ja mal raus".

Ich stimme da Aussiewolf voll zu, die Lage der Wohnung ist ausschlaggebend. Ich bin im Moment auch auf Wohnungssuche und für mich ist die Entfernung zur Uni weniger ausschlaggebend als die Entfernung zu Wald und Wiese...
 
Dabei
7 Nov 2013
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#15
Für die Stubenreinheitsfrage würde ich mir schon einen Garten wünschen. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass Arkos so lang gebraucht hat (und nun auch Chili), weil wir im Winter ohne Garten die beiden stubenrein bringen müssen (mussten). Da ist man manchmal einfach zu spät, geht gar nicht anders. Wenn man die Tür nur geschwind aufmachen könnte, dann wäre schneller kein Pipi mehr in der Wohnung, und der Aufwand wäre wesentlich geringer.
Das ist mit der Hauptgrund, warum ich froh bin, in meinem neuer neuen WG dann direkt den Garten am Zimmer zu haben und den auch für sowas nutzen zu dürfen.

Da der Garten recht groß ist, aber noch eine überschaubare Größe hat und auch komplett eingezäunt ist, werde ich ihn wohl vor allem auch nutzen, um mich je nach Temperaturen raus setzen kann zum Lernen, etc. Denke einfach, dass das für den Hund auch schöner ist, als im Zimmer drin.. -gerade, wenn er noch jung ist ;)

Und wer weiß.. je nachdem zu welchem Sport es uns dann verschlägt, ist es dafür vielleicht auch interessant :D
 
Dabei
26 Jun 2012
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#16
Also wir haben auch Haus & Garten und wohnen am Ortsrand. Balou nutzt den Garten vorrangig nur, um dort aus dem Teich zu trinken und ggf. mal darin zu baden. Morgens dreht er eine Runde durch den Garten, um auf dem Laufenden zu bleiben, was dort so "abgeht" ;) ansonsten findet er den Garten reichlich uninteressant.. Es sei denn wir (dass ist dann das größte für ihn) oder ein Hundekumpel ist dabei. Den Garten als Klo zu benutzen findet er auch total uncool, es sei denn, er hat mal Durchfall, dann nimmt er auch mal den Garten, ansonsten muss es schon beim Gassi sein.
Deshalb würde ich auch sagen, dass es Haus mit Garten auf keinen Fall notwendig ist, denn am Liebsten ist er doch eh da, wo wir sind und Auslastung findet so oder so nicht im Haus genauso wenig in der Wohnung statt....
Liebe Grüße
Kati & Balou
 
Dabei
31 Okt 2012
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#17
Also was mir schon fehlen würde, wäre ein großer Balkon oder Terasse. Doch in erster Linie finde ich es halt schön draussen zu sitzen ;)

Bei meiner neuer Wohnung hab ich das große Glück eine ebenerdige Terasse zu haben - und rundherum ist ja alles Natur pur, da kann Emma auch mal schnell Pipi machen gehen. Also das find ich schon auch praktisch, eben gerade wenn ich mal krank bin - jedoch mehr auch schon nicht. Für Emma ist es ziemlich egal ob wir ein paar Schritte gehen (so wie ich sie kenne würde sie das vorziehen) oder sie schnell in den Garten lasse.

Mit Stubenreinheit hatte ich ehrlich gesagt weniger ein Problem - das war offenbar Emma sehr pflegeleicht. Klar ging auch mal was daneben und es war auch schon echt anstrengend ständig (nach jeden Essen, Schlafen, Spielen) den Hund drei Stockwerke runter und wieder raufzutragen bzw. hab ich auch - wie hier einige im Forum - in der Jogginghose geschlafen :D

Was ich mir schön vorstelle ist, einen Welpen im Garten aufwachsen zu lassen - also natürlich nicht nur. ;) Doch um sich auch mal in Ruhe mit dem Welpen zu beschäftigen und entspannt die Welt zu entdecken. In Düsseldorf war das schon anstrengend, auch weil es da viele doofe Hunde gab und ich die Aussage "Ach, die hat ja Welpenschutz" echt nimma hören konnte.

Balou nutzt den Garten vorrangig nur, um dort aus dem Teich zu trinken und ggf. mal darin zu baden. Morgens dreht er eine Runde durch den Garten, um auf dem Laufenden zu bleiben, was dort so "abgeht" ;)
:D Super beschrieben - genauso tickt Emma auch. Bis auf das Baden - da ist sie so richtig Mädchen, nicht mal den tollen Hundepool hat sie im heißen Sommer genutzt :( Also sie hat ihn schon genutzt, als großen Trinknapf :rolleyes:
 
Dabei
20 Jan 2013
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#18
Huhu,

Also ich wohne in einer 85qm Wohnung mit 110qm Garten.
Mit 2 Hunden und 2 Katzen. Und wenn ich ehrlich bin habe ich mir da auch vorher voll den Kopf gemacht. Meistens liegen die eh nur im Wohnzimmer (30qm)rum und laufen zur Küche, wenn es Futter gibt J. Alle andere Räume werden nicht genutzt.
Ansonsten finden die den Garten zu zweit schon toll. Im Sommer spielen beide dann auch draußen. Aber ich bin mittlerweile der Ansicht, dass das kein MUSS ist. Wenn einer mal alleine draußen ist, findet der das doof J
Wir haben auch direkt um die Ecke (50m) unsere kleine Runde die wir gehen können. Von daher ist das mit mal eben gehen auch gar kein Problem.
Für die Stubenreinheit fand ich den Garten allerdings enorm praktisch und würde es glaube ich immer wieder machen.
Ich glaube wir machen uns da immer mehr den Kopf als alles Andere
 
Dabei
30 Jul 2013
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#19
Ich sehe es wie die anderen hier. Wir haben einen Gemeinschaftsgarten, aber da darf Hazel nicht reinpinkeln. Ein eigener Garten wäre schon eine schöne Sache, aber ein Muss ist es für mich nicht. Wir wohnen auch am Stadtrand und quasi direkt im Grünen. Da haben wir es nicht weit bis Hazel frei laufen kann. Ca. 25m die Straße runter haben wir auch unsere Pipiwiese für die schnelle Runde abends und morgens.
Einen Teich fände Hazel übrigens super. Die würde da auch schwimmen gehen. Bei meinen Eltern muss ich sie immer abhalten rein zu springen. Da schwimmen nämlich Kois drin. Die würden ja nen Herzinfarkt kriegen. :D
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#20
Also das mit der Stubenrenheit kann ich jetzt nicht unterschreiben. wir haben auch keinen Garten, sondern müssen ein Stück gehen zum Pipi machen, und trotzdemwar Joey extrem schnell stubenrein. Bequem ist ei Garten sicher, aber für nötig halte ich ihn auch niht, denn der Hund soll ja nunmal eh den größten Teil des Tages schlafen, und nicht im Garten rumlaufen.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#21
Zur Stubenreinheit: Ich meinte auch mehr, dass ich einfach oft zu langsam bin und mir da ein Garten sicher helfen würde ;). Wenn man sich da besser gemanaged bekommt als ich, geht das auch sicher ohne Garten flott. (Oder ich hab halt zwei sehr schwierige Exemplare erwischt...) Mir ist es nur eben aufgefallen, dass in der HuSchu viele sagen, ihr Hund ist stubenrein, weil sie ihn dauernd in den Garten lassen. Und die Zeit hab ich nicht alle halbe Stunde oder Stunde vorsorglich mit dem Welpen Pipi machen zu gehen.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#23
Jeder Hund ist da aber auch anders - manche lernen es früher, manche brauch da länger. Und es stimmt schon - bei Letzeren ist ein Garten (oder ein ebenerdiger Ausgang) sicher eine große Erleichterung :)

Ich weiß noch wie ich - sowieso hypernervös weil ein Welpe einzieht - in einem Buch nachgelesen habe, was man tut wenn der Hund in die Wohnung macht. Da stand dann "Heben sie den Welpen hoch und tragen Sie Ihn raus" und ich dachte echt nur "seeeeeehr witzig".

Bei mir sah das nämlich so aus - Welpen hochnehmen, zur Tür stolpern, irgendwie die Füsse in die Schlapfen stecken, Schlüssel, Geschirr und Leine schnappen, drei Stockwerke runterhasten - und unten angekommen erntete dann noch ein paar herablassende Bilcke von so mancher einer Schickimicki-Düsseldorferin :D

Ich sah aber manchmal echt aus - rotes Gesicht, schnaufend, keuchend (drei Stockwerke !!!), wirres Haar und Jogginghose (wenn es früh morgens war) und die viel zu großen Plastikbadeschlapfen von meinen Mann :D

Also da ist ein Garten schon eine Erleichterung - da geb ich Nike schon Recht :D
 
Dabei
30 Jul 2013
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#24
Bei mir sah das nämlich so aus - Welpen hochnehmen, zur Tür stolpern, irgendwie die Füsse in die Schlapfen stecken, Schlüssel, Geschirr und Leine schnappen, drei Stockwerke runterhasten - und unten angekommen erntete dann noch ein paar herablassende Bilcke von so mancher einer Schickimicki-Düsseldorferin :D
Hehe genau so ist es bei uns auch abgelaufen. :D Hazel war trotzdem zügig stubenrein. Wir hatten wohl Glück. :)
 
Dabei
31 Okt 2012
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#25
[OT]*thihi* ich hab ja immer vermutet das meiner kleiner Maus das einfach zuviel Stress war und sie deswegen lieber ganz schnell stubenrein wurde :D
Und ein bisserl geschämt hat sie sich vielleicht auch mit mir ;) [/OT]
 
Dabei
4 Okt 2013
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#26
Kanns nur von meinen sagen

Ares hat fast 13 Jahre in ner Wohnung mit Garten gewohnt.
Garten war Ok wenn ich dabei war – allein wars ne Qual für ihn.
Lag aber lieber bei SEINEM Auto als auf der Wiese
Wäre also ein Auto in der Wiese gestanden wärs wohl ok g
Jetzt geht er mit Jac schon öfter raus; will aber meist gleich wieder rein - wobei er langsam immer länger draußen bleiben will

Jac ist hier groß geworden und liebt seinen Hundegarten in den er jederzeit kann.
Er ist super gerne draußen und hat da draußen auch seinen „Bunker“ an Knochen und Spießzeug

Und ich bin soo froh über meine Hundeklappen :D
 

Skjona

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Dabei
30 Jul 2012
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#27
[OT]
Ich sah aber manchmal echt aus - rotes Gesicht, schnaufend, keuchend (drei Stockwerke !!!), wirres Haar und Jogginghose (wenn es früh morgens war) und die viel zu großen Plastikbadeschlapfen von meinen Mann :D
Hahaaa das kommt mir ja sooo bekannt vor... aber so lauf ich auch heute teilweise noch beim Gassigehen rum :rolleyes::eek: haha :D Also natürlich nicht mit Badeschlapfen aber mit Jogginghose, der alten viel zu großen und hässlichen Winterjacke, den unvorstellbar dreckigen Stiefeln (in der dann irgendwie die Jogginghose reingefriemelt ist), die zersausten Haare zu nem Dutt (oder zumindest etwas Duttähnlichem :D) auf die Schnelle zusammengebunden, ungeschminkt etc.... Und so gehts dann mit dem Auto auf Wald und Wiese weil "da ist ja eh keiner und da hab ich ja noch niiiie jemanden getroffen".... haha und genau DANN sind da natürlich irgendwelche Leute :D Hmm jetzt weiß ich auch wieso mein Freund so oft nicht mitkommen will, haha :D[/OT]
 
Dabei
9 Feb 2011
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Alter
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#28
Eigentlich kann man das ja ganz leicht zusammenfassen: Garten ist schön und praktisch (vor allem für Faule und Kranke), für den Hund aber nicht notwendig ^^
Ausgenommen vllt HSHs...
 

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