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Junghund hat vor nichts Respekt

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6 Dez 2021
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#1
Hallo in die Runde, ich lese schon seit Jahren die Beiträge hier und habe mich jetzt mit meiner 2. Aussie (die erste ist im Frühjahr gestorben) auch angemeldet.

Die Tex ist 6,5 Monate alt und bei uns seit der 9. Lebenswoche. Sie lebt mit uns im ländlichen Raum in einem großen Haus mit Garten. Wir haben mit ihr große Probleme und sind ziemlich ratlos weil sie einfach vor nichts Respekt hat.

Von Anfang an haben wir Wert darauf gelegt dass sie nicht an die Couch darf und haben versucht auch das Anspringen von Menschen zu unterbinden. Sie wird konsequent runter genommen wenn sie an die Couch springt und ignoriert / runtergeschubst wenn sie anspringt. Sie macht trotzdem immer noch weiter. Sie schnappt und bellt wenn ihr was nicht passt. Springt beim Gassi gehen in die Leine und reißt an Kleidung. Das Schlimme ist dass sie Passanten oder andere Hundehalter draußen ganz extrem anspringt, bis ins Gesicht, sodass ich sie nicht mehr frei laufen lassen kann, außer wenn wirklich nichts und niemand weit und breit da ist. Sie kommt zu Hause nur zur Ruhe wenn sie alleine in einem Zimmer ist. Wenn sie mit der Familie dabei ist, ist sie die ganze Zeit auf Achse. Staubsaugen, wischen, kehren, Stabmixer, geht alles gar nicht, sie bellt wie verrückt und attackiert die Hausgeräte. Wenn wir essen, springt sie am Esstisch herum. Ohne Hausleine wäre sie unkontrollierbar, die Leine hängt den ganzen Tag dran. Sie sucht permanent Aufmerksamkeit.

Wir gehen morgens ca. 45 Min Gassi, da darf sie ca eine halbe Stunde frei laufen. Vormittags bin ich im Homeoffice und sie im Nebenzimmer,sie beruhigt sich nicht wenn sie bei mir im Büro ist. Mittags gibt es 30- 45Min Gassi, oft auch ein Paar Übungen im Garten oder im Haus ( Platzübung, Rückruf, Klickertraining). Am Abend dann noch mal 30-45 Min Gassi an der Leine. Tagsüber kriegt sie mal einen Kauknochen. Ob dieses Programm zu wenig oder zu viel ist, weiß ich inzwischen nicht. Wenn wir mit ihr spielen, dann nur Suchspiele. Kein Rennen/Zerren / Ball etc. damit sie nicht noch mehr gepusht wird.

Unerwünschtes Verhalten zu ignorieren scheint bei ihr nichts zu bringen. Alles was richtung „Strafe“ geht wie begrenzen, runterschubsen etc macht sie erst recht an. Sie fängt dann an zu diskutieren und gibt niemals auf. Sie ist komplett distanzlos und lässt sich von nichts beeindrucken. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich ihr Grenzen setzen soll und ihr beibringen soll welches Verhalten wünschenswert ist, welches nicht.

Wir hatten bereits Hunde vor ihr und haben die Erziehung immer gut geschafft. Diesmal klappt nichts, die Tex ist eine ganz andere Nummer. Ist so ein extremes Verhalten in dem Alter „normal“? Hat jemand Erfahrung mit einem Hund der vor nichts Respekt hat? Ich bin für jede Antwort dankbar, wir müssen irgendwie hier weiterkommen, nur weiß ich wirklich nicht mehr wie wir es schaffen sollten.
 

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Dabei
21 Feb 2011
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5.683
#2
Hallo Texmex.....puh, harter Stoff.
Ich versuch mal, so gut ich kann, halbwegs geordnet zu antworten.
Vorneweg, konkrete Tipps gebe ich keine, dazu scheint mir die Situation zu ernst.

Als erstes, sucht euch so schnell wie möglich einen Trainer. Empfehlen kann ich da die Canisabsolventen. Unter www.canis-kynos.de kannst du schauen, ob es jemanden in deiner Nähe gibt.
Das nächste....ist der Hund gesund? Wenn es so extrem ist, würde ich das mal checken lassen.
Eine Futterumstellung könnte unterstützend wirken. Weniger Protein, mehr Kohlehydrate. Bekommt sie z. B. genügend B Vitamine und Magnesium. Beides ist Nervennahrung.

Wenn der Hund sein Verhalten ändern soll, muss zuerst der Mensch seins ändern (Erik Ziemem). Das heißt, ihr könnt nicht weitermachen wie bisher. Das wird sonst nix.
Unerwünschtes Verhalten zu ignorieren kann funktionieren, tut es in der Regel aber nicht. Es wird vom Hund als stumme Bestätigung aufgefasst. Es sollte bestraft werden und, wenn der Hund alles richtig macht, unbedingt belohnt werden. Je schwarz/weißer man am Anfang malt, desto besser lernt der Hund.

Kurze Impulse, wie z. B. runterschubsen, heizen so aufgedrehte Hunde noch mehr an. Besser ist, es dem Hund unangenehm zu machen, und wenn das Verhalten annähernd in die Richtung kommt, die man möchte, nimmt man das Unangenehme weg.
Als Beispiel Platz, wenn der Hund andere Dinge im Kopf hat. Ich lege den Hund aktiv hin, er bekommt kein Kommando, er wird nicht angeschaut, sondern ich lege ihn ab, zieh oder drück ihn runter runter. Da halte ich ihn fest (etwas Unangenehmes zufügen = positive Strafe). Sobald der Hund sich etwas beruhigt, lasse ich los, das Unangenehme wird weggenommen.

Ruhe reinbringen ist ein langwieriger Prozess. Auch kann der Hund nicht von 100% Aufregung direkt auf Null runterfahren. Eher so von 100% auf 80%. Bleibt er bei den 80 kann man ihn auf 60 bringen usw.

Hunde, die so unter Strom stehen, können nichts lernen. Da muss erstmal mehr Ruhe rein.

Es ist ein schwieriger Weg, weil der Mensch aus seinen alten Mustern raus muss. Das fällt vielen sehr schwer, ist aber zu schaffen, wenn man es wirklich will.
 
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6 Dez 2021
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#3
Hallo Texmex.....puh, harter Stoff.
Ich versuch mal, so gut ich kann, halbwegs geordnet zu antworten.
Vorneweg, konkrete Tipps gebe ich keine, dazu scheint mir die Situation zu ernst.

Als erstes, sucht euch so schnell wie möglich einen Trainer. Empfehlen kann ich da die Canisabsolventen. Unter www.canis-kynos.de kannst du schauen, ob es jemanden in deiner Nähe gibt.
Das nächste....ist der Hund gesund? Wenn es so extrem ist, würde ich das mal checken lassen.
Eine Futterumstellung könnte unterstützend wirken. Weniger Protein, mehr Kohlehydrate. Bekommt sie z. B. genügend B Vitamine und Magnesium. Beides ist Nervennahrung.

Wenn der Hund sein Verhalten ändern soll, muss zuerst der Mensch seins ändern (Erik Ziemem). Das heißt, ihr könnt nicht weitermachen wie bisher. Das wird sonst nix.
Unerwünschtes Verhalten zu ignorieren kann funktionieren, tut es in der Regel aber nicht. Es wird vom Hund als stumme Bestätigung aufgefasst. Es sollte bestraft werden und, wenn der Hund alles richtig macht, unbedingt belohnt werden. Je schwarz/weißer man am Anfang malt, desto besser lernt der Hund.

Kurze Impulse, wie z. B. runterschubsen, heizen so aufgedrehte Hunde noch mehr an. Besser ist, es dem Hund unangenehm zu machen, und wenn das Verhalten annähernd in die Richtung kommt, die man möchte, nimmt man das Unangenehme weg.
Als Beispiel Platz, wenn der Hund andere Dinge im Kopf hat. Ich lege den Hund aktiv hin, er bekommt kein Kommando, er wird nicht angeschaut, sondern ich lege ihn ab, zieh oder drück ihn runter runter. Da halte ich ihn fest (etwas Unangenehmes zufügen = positive Strafe). Sobald der Hund sich etwas beruhigt, lasse ich los, das Unangenehme wird weggenommen.

Ruhe reinbringen ist ein langwieriger Prozess. Auch kann der Hund nicht von 100% Aufregung direkt auf Null runterfahren. Eher so von 100% auf 80%. Bleibt er bei den 80 kann man ihn auf 60 bringen usw.

Hunde, die so unter Strom stehen, können nichts lernen. Da muss erstmal mehr Ruhe rein.

Es ist ein schwieriger Weg, weil der Mensch aus seinen alten Mustern raus muss. Das fällt vielen sehr schwer, ist aber zu schaffen, wenn man es wirklich will.
 
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6 Dez 2021
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#4
Hallo Gundi, vielen Dank für deine Antwort und für deine ermutigenden Worte…Einen Trainer haben wir, er war bisher 3x da, hat uns gesagt dass wir die Tex ignorieren sollen. Das ist schwierig bis unmöglich bei ihr. Wenn sie wieder Sachen vom Tisch klaut, Stühle knabbert etc kann ich doch nicht tatlos zuschauen? Weiterhin hat er gesagt, wir sollen uns „durchsetzen“. Wie genau das bei so einer Hündin geht, weiß ich nicht.

Ich mach mal einen Termin beim Tierarzt zum Gesundheitscheck und frage dort nach ob ihr ihr zusätzlich Vitamin B / Magnesium geben sollte.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Es gibt Ernährungsberater für Hunde. Da könntet ihr euer Futter ausrechnen lassen. Dann wisst ihr, ob sie von allen Nährstoffen genug bekommt. Die Tierärzte kennen sich oft mit Bedarfsdeckung nicht so gut aus.
Falls ihr euch für einen Ernährungsberater entscheidet, schaut nach einem unabhängigen, also bitte keinen, der eine bestimmte Marke vertritt.
Gute Adressen sind da z. B. Futtemedicus oder FutterBalance. Beide findet man im Internet.

Nein, man kann und sollte nicht ignorieren, wenn der Hund Dinge zerstört. Wie das mit dem Durchsetzen funktioniert, sollte euch der Trainer sagen und zeigen. Kann er das nicht, sorry, dann trennt euch von ihm.
Ein Training, das funktioniert, zeigt bereits nach kurzer Zeit Erfolge - wenn man sich darauf einlässt und auch das tut und richtig umsetzt, was der Trainer sagt.
Natürlich sind diese ersten Erfolge noch nicht gefestigt, man muss dran bleiben. Aber, wie gesagt, man merkt recht schnell, dass es besser wird.

Ich kann dir wirklich nur nochmal einen Trainer von Canis empfehlen. Die Absolventen findest du hier: https://www.canis-kynos.de/Canis-Absolventen.html
Einfach dein Bundesland in die Suche eingeben.

Vitamin B kann man übrigens bedenkenlos zufüttern, weil man es nicht überdosieren kann. Schau mal nach Buchweizenkeimpulver von Pahema.
Magnesium bitte nicht einfach zufüttern.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#6
Es gibt Ernährungsberater für Hunde. Da könntet ihr euer Futter ausrechnen lassen. Dann wisst ihr, ob sie von allen Nährstoffen genug bekommt. Die Tierärzte kennen sich oft mit Bedarfsdeckung nicht so gut aus.
Falls ihr euch für einen Ernährungsberater entscheidet, schaut nach einem unabhängigen, also bitte keinen, der eine bestimmte Marke vertritt.
Gute Adressen sind da z. B. Futtemedicus oder FutterBalance. Beide findet man im Internet.
Kann ich nur beipflichten.
Bei Futtermedicus habe ich online mal zugehört, weil ich zu faul zum selber Ausrechnen bin, habe ich mir das bei FutterBalance mal durchrechnen lassen. Jeden Euro wert, die Berechnung kostet, klar, aber im Nachgang habe ich noch Geld gespart, weil so viel Kram einfach wegfiel. Bin der Meinung jeder Hundehalter sollte so grob wissen was an Futter Sinn macht, es gibt derart unterschiedliche Ansichten.

Alles Gute für Euch und Tex
 

Fritz

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29 Mrz 2018
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#7
Hallo Texmex.....puh, harter Stoff.
Ich versuch mal, so gut ich kann, halbwegs geordnet zu antworten.
Vorneweg, konkrete Tipps gebe ich keine, dazu scheint mir die Situation zu ernst.

Als erstes, sucht euch so schnell wie möglich einen Trainer. Empfehlen kann ich da die Canisabsolventen. Unter www.canis-kynos.de kannst du schauen, ob es jemanden in deiner Nähe gibt.
Das nächste....ist der Hund gesund? Wenn es so extrem ist, würde ich das mal checken lassen.
Eine Futterumstellung könnte unterstützend wirken. Weniger Protein, mehr Kohlehydrate. Bekommt sie z. B. genügend B Vitamine und Magnesium. Beides ist Nervennahrung.

Wenn der Hund sein Verhalten ändern soll, muss zuerst der Mensch seins ändern (Erik Ziemem). Das heißt, ihr könnt nicht weitermachen wie bisher. Das wird sonst nix.
Unerwünschtes Verhalten zu ignorieren kann funktionieren, tut es in der Regel aber nicht. Es wird vom Hund als stumme Bestätigung aufgefasst. Es sollte bestraft werden und, wenn der Hund alles richtig macht, unbedingt belohnt werden. Je schwarz/weißer man am Anfang malt, desto besser lernt der Hund.

Kurze Impulse, wie z. B. runterschubsen, heizen so aufgedrehte Hunde noch mehr an. Besser ist, es dem Hund unangenehm zu machen, und wenn das Verhalten annähernd in die Richtung kommt, die man möchte, nimmt man das Unangenehme weg.
Als Beispiel Platz, wenn der Hund andere Dinge im Kopf hat. Ich lege den Hund aktiv hin, er bekommt kein Kommando, er wird nicht angeschaut, sondern ich lege ihn ab, zieh oder drück ihn runter runter. Da halte ich ihn fest (etwas Unangenehmes zufügen = positive Strafe). Sobald der Hund sich etwas beruhigt, lasse ich los, das Unangenehme wird weggenommen.

Ruhe reinbringen ist ein langwieriger Prozess. Auch kann der Hund nicht von 100% Aufregung direkt auf Null runterfahren. Eher so von 100% auf 80%. Bleibt er bei den 80 kann man ihn auf 60 bringen usw.

Hunde, die so unter Strom stehen, können nichts lernen. Da muss erstmal mehr Ruhe rein.

Es ist ein schwieriger Weg, weil der Mensch aus seinen alten Mustern raus muss. Das fällt vielen sehr schwer, ist aber zu schaffen, wenn man es wirklich will.
Hallo Texmex , ich glaube schon , dass das Verhalten bei Eurem jungen Hund normal ist .

Distanzlosigkeit und die suche nach Aufmerksamkeit , oder ein robustes Spielverhalten sind durchaus normale Verhaltensweisen,
welches manche dieser Hunde in diesem Alter zeigen. Gut wäre jetzt , wenn Euer Hund mit anderen jungen Hunden , der selben Gewichtsklasse
sich öfter richtig austoben könnte .

Es ist schwer aus der Ferne zu beurteilen, warum Ihr bei dieser jungen Hündin so große Schwierigkeiten habt und Eure Erziehungsversuche
nur so wenig respektiert werden ?
Manchmal liegt so etwas auch am persönlichen Auftreten und daran , dass man den Hund nicht sonderlich beeindrucken kann .

Will-to-please , ist ja eigentlich eine der Eigenschaften, die den Australian Shepherd besonders auszeichnen , nur ist wohl dafür auch
wichtig , dass die Führungsrolle der Hundehalter geregelt und vom Hund anerkannt wird .

Natürlich sind ist auch das Training und die Erziehung durch positive Verstärkung, mit Belohnung, einer klassischen Konditionierung,
für einem Aufbau der erwünschten Verhaltensweisen , eine notwendige Methode .

Doch denke ich , manchmal ist auch eine beeindruckende Autorität und Durchsetzungskraft nötig , wenn es darum geht Verbote durchzusetzen .
Es wäre bestimmt vorteilhaft , wenn konsequentes Verhalten auch bei Euch zur Normalität im Umgang mit eurer jungen Hündin wird .
Hunde haben keinen Sinn für eine Demokratie , sondern sie brauchen eine gute, sichere Führung .
Probleme lassen sich am besten mit direkter Konfrontation lösen ,das Ausweichen, oder umgehen von Konflikten, wäre eher kontraproduktiv .

Natürlich ist es vermeintlich immer leichter , einen passenden Fachmann zu suchen , wenn der Wasserhahn tropft , den Klempner ,
wenn der Hund Probleme zeigt , einen Hundetrainer , doch besser ist es immer , wenn man selber mit Problemen fertig wird ,
gerade bei der bewältigt und dem Umgang mit der Erziehung bei seinem eigenen Hund .
 
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21 Feb 2011
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#8
Hallo Texmex , ich glaube schon , dass das Verhalten bei Eurem jungen Hund normal ist .

Distanzlosigkeit und die suche nach Aufmerksamkeit , oder ein robustes Spielverhalten sind durchaus normale Verhaltensweisen,
welches manche dieser Hunde in diesem Alter zeigen. Gut wäre jetzt , wenn Euer Hund mit anderen jungen Hunden , der selben Gewichtsklasse
sich öfter richtig austoben könnte .

Natürlich ist es vermeintlich immer leichter , einen passenden Fachmann zu suchen , wenn der Wasserhahn tropft , den Klempner ,
wenn der Hund Probleme zeigt , einen Hundetrainer , doch besser ist es immer , wenn man selber mit Problemen fertig wird ,
gerade bei der bewältigt und dem Umgang mit der Erziehung bei seinem eigenen Hund .
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Nine

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18 Sep 2012
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#9
Natürlich ist es vermeintlich immer leichter , einen passenden Fachmann zu suchen , wenn der Wasserhahn tropft , den Klempner ,
wenn der Hund Probleme zeigt , einen Hundetrainer , doch besser ist es immer , wenn man selber mit Problemen fertig wird ,
gerade bei der bewältigt und dem Umgang mit der Erziehung bei seinem eigenen Hund .
Oh wow - Bitte höre nicht auf diesen Tipp.

Bitte suche dir einen Trainer. Tex kann mit seinem Verhalten definitiv verletzen (Anspringen bis ins Gesicht)
Davon ab finde ich 3x 45 Minuten täglich Action draußen fast zu viel für einen 6-Monatigen Junghund.
Ich schätze Dein Hund ist total drüber und zeigt Übersprungshandlungen.

PS: Mein Lui ist auch so ein Bock. Aber jetzt schon fast 1 1/2 Jahre alt und wir sind immer noch täglich dran. Er ist auch so ein "respektloses" Ding manchen Lebewesen gegenüber und lässt sich von nix beeindrucken. Es wird besser - ja.. aber es dauert...Viel Ruhe, viel Leine und er fliegt auch mal raus aus dem Raum, wenn er spinnt. Ab in den Gang - Tür zu.. Darf wieder rein, wenn er Ruhe gibt....Auch wenns 15x hintereinander ist. Da musst du dich drauf einstellen. Schubsen, Piksen, usw bringt bei Lu übrigens auch nichts. Das findet er lustig :) Das er Ruhe gibt geht auch nur wenn ich mit im Raum bin. Wenn mein Mann oder Besuch da ist, dann ist er leicht *hust* stressig. Liegt aber eher an meinem Mann - Er setzt sich nicht durch.
(manchmal denk ich mir, dass es einfach so ein Rüdending sein muss, aber bei dir ist es eine Hündin - Meine Weiber sind alle anders *lach*)
 
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7 Sep 2012
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#10
Doch denke ich , manchmal ist auch eine beeindruckende Autorität und Durchsetzungskraft nötig , wenn es darum geht Verbote durchzusetzen .
Es wäre bestimmt vorteilhaft , wenn konsequentes Verhalten auch bei Euch zur Normalität im Umgang mit eurer jungen Hündin wird .
Hunde haben keinen Sinn für eine Demokratie , sondern sie brauchen eine gute, sichere Führung .
Probleme lassen sich am besten mit direkter Konfrontation lösen ,das Ausweichen, oder umgehen von Konflikten, wäre eher kontraproduktiv .
Also ich würde meinen Ruhe und Konsequenz ist da völlig ausreichend. Und Probleme lassen sich am besten lösen, wenn sie gar nicht erst entstehen und der Hund den "Fehler/Fehlverhalten" garn nicht erst macht, sondern er vielmehr für "richtiges" Verhalten belohnt und bestätigt wird.

Natürlich ist es vermeintlich immer leichter , einen passenden Fachmann zu suchen , wenn der Wasserhahn tropft , den Klempner ,
wenn der Hund Probleme zeigt , einen Hundetrainer , doch besser ist es immer , wenn man selber mit Problemen fertig wird ,
gerade bei der bewältigt und dem Umgang mit der Erziehung bei seinem eigenen Hund .
Natürlich gibt es Menschen die nicht merken, das sie das Tropfen nicht selber beheben können und daher so lange selber dran herumwerkeln bis der XXL Wasserschaden entstanden ist.
Nicht jedem ist es mit jedem Hund gegeben alleine klarzukommen. Viele Menschen wissen nicht "wie" Erziehung, wie Konsequenz, wie Korrekturen funktionieren oder wie enorm wichtig das Timing dabei ist. Wenn man zudem jahrelang von einem erzogenen und ausgebildeten Hund begleitet wurde, setzt man bei einem Welpen/Junghund einfach automatisch viele Dinge voraus, die dieser noch gar nicht beherrscht/beherrschen kann, weil er sie erst lernen muss. Daher besuche ich, auch nach über 25 Jahren Aussiehaltung, mit meinen Welpen IMMER und GERNE die Welpengruppe u. später den Junghundekurs. Zeit für uns, uns kennen zu lernen u. ein Team zu werden!

Wir gehen morgens ca. 45 Min Gassi, da darf sie ca eine halbe Stunde frei laufen. Vormittags bin ich im Homeoffice und sie im Nebenzimmer,sie beruhigt sich nicht wenn sie bei mir im Büro ist. Mittags gibt es 30- 45Min Gassi, oft auch ein Paar Übungen im Garten oder im Haus ( Platzübung, Rückruf, Klickertraining). Am Abend dann noch mal 30-45 Min Gassi an der Leine. Tagsüber kriegt sie mal einen Kauknochen. Ob dieses Programm zu wenig oder zu viel ist, weiß ich inzwischen nicht. Wenn wir mit ihr spielen, dann nur Suchspiele. Kein Rennen/Zerren / Ball etc. damit sie nicht noch mehr gepusht wird.
Das ist mir zeitlich auch zuviel u. ggf. mit einem zu eiweißreichen Futter der Pusher. Und, was mir völlig fehlt, ist das (so wichtige u. nicht zu unterschätzende) (Sozial-)spiel mit anderen Welpen u. Junghunden. Ich kann daher wirklich eine gute (!), möglichst hütehunderfahrene Hundeschule empfehlen. In einer guten Hundeschule macht das enorm Spaß in einer netten Gruppe zu lernen und vor allem lernt man dort "wie" man einen jungen Hund ausbildet und trainiert u. man kann bei Problemen direkt Fragen. Von Spielen und Treffen mit "Fremden" halte ich wenig, da die meisten ihre Hunde nicht einschätzen können, die Hundesprache nicht verstehen u. aus Spiel ratzfatz Mobbing wird. Bei Unsicherheit empfehle ich daher immer das Spiel unter "Aufsicht" ein adäquaten Trainers.

Unerwünschtes Verhalten zu ignorieren scheint bei ihr nichts zu bringen. Alles was richtung „Strafe“ geht wie begrenzen, runterschubsen etc macht sie erst recht an. Sie fängt dann an zu diskutieren und gibt niemals auf. Sie ist komplett distanzlos und lässt sich von nichts beeindrucken. Ich habe keine Ahnung mehr, wie ich ihr Grenzen setzen soll und ihr beibringen soll welches Verhalten wünschenswert ist, welches nicht.
Wie die Vorgänger schon schrieben: Ignorien von unerwünschten Verhalten bringt halt nichts u. der Hund versteht dabei nicht, das er etwas nicht machen soll. Und wenn die Kleine sich so gar nicht beeindrucken läßt, ist sicherlich die Durchführung der Korrektur nicht "hundekonform" u. für sie schlicht nicht zu verstehen. Daher: Trainer und Hundeschule u. selber das "wie" lernen.
 
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Dabei
29 Jan 2019
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#11
Hallo Texmex,

ich hab auch so einen pubertären Junghund zuhause der gerade in der totalen Rüpelphase ist.

Den Tipp mit dem Futtercheck kann ich dir ebenfalls ans Herz legen.
Zuviel oder zu wenig vom falschen kann sich auf das Verhalten auswirken.

Lass dir auf jedenfall von deinem Trainer zeigen wie du dich durchsetzt. Wenn er dir das nicht zeigen kann ... wechsle den Trainer.
Ignorieren funktioniert nicht wenn der Hund Sachen kaputt macht oder Leute anspringt.
Meiner bekommt bei solchen Anwandlungen eine Auszeit. Entweder ich schicke ihn ins Bett im Flur oder im Wohnzimmer in seine Box.
Aufstehen ist dann erst wieder wenn er sich beruhigt hat. Dreht er wieder hoch wenn er aufstehen darf gehts wieder zurück in die Box/Bett.
Notfalls kannst du ihn auch einfach anleinen und ihn am Platz festmachen. Die Hausleine habt ihr ja eh schon dran.

Und ich würde auch die Gassirunden etwas kürzen und schauen ob es dann besser wird.
Action und große Runden könnt ihr später immer noch machen.
Im Moment sollte der Trainingsfokus auf Ruhe lernen und den normalen Alltagstraining liegen.
 
Dabei
3 Apr 2016
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#12
Ich empfehle auch eine gute ! Hundeschule MIT Welpengruppe . Da sind unsere kleinen Raptoren bestens aufgehoben und lernen Sozialverhaltem von der Pieke auf .
Ich war ja am vergangenen We mit Pixel zu Besuch in Ilays HuSchu Gruppe , also die erwachsenen Hunde aus Ilays Gruppe und es war einfach super !
Pixel lief völlig unbeschwert zwischen den „Großen“ , bekam hier und da mal einen Anranzer , weil er sich nicht benommen hat (unterm Tisch gesessen) und das wars . Hier muss er sich Ilay beugen und natürlich mir .

Dabei knurre ich ihn dann schon mal richtig böse an , was ordentlich Eindruck macht . Hat bisher noch bei allen meinen Hunden gewirkt … vielleicht versuchst du es mal ? Nur ein kleiner Tipp , mag sein , dass es hilft .
 
Dabei
7 Dez 2014
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#13
Hallo Texmex,

hier läuft u.a. ebenfalls ein gleichaltriger Aussie rum und ein fast 13 jähriger. Meinen vorigen Rüden Robin habe ich leider mit 8 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen. Robin haben wir ebenfalls mit 9 Wochen bekommen und der war genauso. Leider haben wir damals ähnliche Probleme gehabt (alter Beitrag unter Joker und Robin, die neuen) und erst nach langer Odyssee den richtigen Trainer/Trainerin gefunden. Anne Krüger-Degener aus Melle bei Osnabrück hat mich trainiert und damit aus einem Chaoten einen absolut liebenswerten aber knallharten Trainer für mich gemacht. Dieser Hund war extrem wesensfest und hat meinerseits keine Fehler verziehen, also musste ich ganz schnell ganz viel lernen. Davon profitiert heute mein neuer Junghund Blue. Ruhe ist im ersten Jahr so wichtig wie sonst gar nichts. Gespielt wird nur mit gut sozialisierten Junghunden, die wir gut kennen und natürlich mit Joker. Der spielt auch mit fast 13 Jahren noch, aber er bricht auch sofort ab, wenn Blue überdreht. Diese Lernerfahrung ist durch nichts zu ersetzen. Blues Tagesablauf sieht so aus, morgens 15 Minuten Pipirunde, mittags 30 Minuten Gassi, abends 15 Minuten Pipirunde. Drinnen wird außer Suchspiele und Apportieren nichts gemacht und Toberunden mit dem Althund konsequent unterbunden. Auch hier ist drinnen eine Hausleine am Hund, schon um überdrehen zu verhindern.

Suche dir bitte wirklich Hilfe, weil sonst aus deinem geliebten Freund ein Terrorist wird und dir ganz viel Lebensfreude nimmt. ich habe nach meinem ersten Aussie Joker, der sich nahezu von alleine erzogen hat, auch geglaubt das wird schon mit Robin. Leider habe ich mir zu spät Hilfe gesucht und mit sehr viel Frust, Tränen und Stress dafür bezahlt. Mach bitte nicht den gleichen Fehler.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft, Geduld und einen fähigen Trainer der dir helfen kann.
 
Dabei
6 Dez 2021
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#14
Hallo in die Runde,

vielen lieben Dank für eure Beiträge. Die Tex ist inzwischen 10 Monate alt. Wir haben eine Odyssee mit zwei Trainer (der erste hat nach 5x aufgegeben, der zweite war der Meinung, man soll sich mit Gewaltstrafen durchsetzen) Tierarzt (ihr fehlt nichts), zwei Hundeschulen und Futterumstellung hinter uns und ich habe enorm viel gelesen. Dabei hat sich die Lage eher verschlimmert als verbessert. Desensibilisierung mit Hausgeräten (Staubsauger, Besen) klappt nicht. Beim Boxentraining haben wir eine Verweildauer von zwei Minuten erreicht. An Freilauf ist nicht zu denken wenn andere Lebewesen in der Sichtweite sind, draußen ist sie außer Rand und Band. Freilauf ist möglich nur auf einem Feld wo ich sie sofort anleinen kann wenn sich ein Mensch oder ein Tier nähert. Mit Hundekumpeln kann sie spielen, wenn diese uns im eingezäunten Garten besuchen.
Nächste Woche ist der dritte Trainer dran.

Ich habe u.a. das Buch von Maria Hense gelesen (Hyperaktiver Hund). Alle Merkmale der Hyperaktivität treffen bei der Tex zu. Es ist mir klar geworden, dass sie definitiv hyperaktiv ist. Dieses Wissen alleine hilft aber nicht wirklich weiter. Was konkret ich jetzt mit ihr tun soll, weiß ich immer noch nicht. Ich bin echt verzweifelt, denn ich tue mein bestes und es wird überhaupt nicht besser. Jetzt zB. war ich in der Früh Gassi, sie hat gefressen, es ist nichts hier zu Hause los, jede normale Hund würde sich hinlegen aber sie nicht, seit drei Stunden macht sie Blödsinn: Stuhlbeine beißen, an Möbeln herumspringen, meine Füße beißen, rastlos herumrennen. Kong interessiert sie nicht, Kauknochen trägt sie in der Wohnung herum und versucht den in die Ecke zu verbuddeln anstatt ihn zu kauen. In ruhe essen, der Couch sitzen etc ist nicht möglich, weil sie permanent bellt und versucht den Tisch oder den Couch zu erobern. Alle Versuche, sie daran zu hindern spornen sie nur mehr an. Gestern Abend habe ich vor Erschöpfung geheult und war einfach nur froh, dass ich im Schlafzimmer meine Ruhe von ihr hatte.

Ich hatte nie gedacht dass ich das sage, aber ich bin kur vor dem Aufgeben. Fühle mich komplett inkompetent und machtlos. Die ganze Familie ist fix und fertig, wir haben nur noch stress mit dem Hund und gar keine Freude. Türe, Schränke, Treppe, alles muss gesichert sein weil sie die Schränke aufmachen kann, die Sachen rausholt und zerstört. Das Leben ist extrem eingeschränkt durch den Hund. An Urlaub ist nicht zu denken, wir können sie definitiv nirgendwo hin mitnehmen und wer soll auf so einen Teufel aufpassen? Sie tut mir echt leid weil sie keine Ruhe findet, aber wir als Familie tun mir noch mehr leid.

Was ich vielleicht noch fragen wollte… hat jemand von euch einen total hyperaktiven Hund und wie lebt ihr damit? Oder wenn jemand in München oder in der Umgebung einen guten Verhaltenstherapeuten kennt, wäre ich um jeden Hinweis dankbar.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#15
Hallo,
Nur nach dem Gassi so aufgeregt?
Tierärztlich ist das Tier untersucht, ich möchte dir gern eine Seite zum Lesen da lassen. Nicht jeder Hund der spinnt fällt da rein, SDU Schilddrüsenunterfunktion. Nicht jeder Tierarzt befasst sich mit dem Thema.
https://www.yorkie-rg.net/forum1/index.php da die Beiträge von BeaSin zum Thmea SDU. Expertin zum Thema.

https://www.yorkie-rg.net/forum1/viewtopic.php?f=13&t=3709

Habe SDU Hunde gesehen, beim Lesen kam mir der Gedanke.
Wünsche viel Kraft …
 
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Nine

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Dabei
18 Sep 2012
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#16
Hab ich ihr auch schon via Nachricht geschrieben. Subklinische SDU vielleicht.
 
Dabei
20 Aug 2020
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#17
Hallo,
Deine Schilderung erinnert mich ein wenig an unseren in dem Alter. Es wird viel besser, aber du brauchst fachkundige Hilfe. Wir waren bei Rüt... Rosenheim bei Claudia (darf man das hier schreiben???) Sehr zu empfehlen, weil sie Aussies und ihre speziellen Eigenschaften sehr genau einschätzen kann. Je nachdem wo du in München wohnst, ist das vielleicht gar nicht so weit weg.

Alles Gute und viel Geduld :) Mo
 
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Dabei
7 Dez 2014
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#18
Hallo Texmex,

zunächst solltest du wissen, dass deine Hündin sich nicht so verhält um dich zu ärgern, deshalb versuche das ganze nervige Theater von ihr nicht so persönlich zu nehmen. Ja es ist stressig und wirklich anstrengend und deshalb ganz wichtig, dass du dich nicht auf diese negative Energie von ihr einlässt. Soll heißen wenn sie dich anspringt, schiebe sie nicht wütend weg! Vielleicht kannst du sie mit geöffneten Handflächen, die nach unten zeigen, davon abhalten an dir hochzuspringen. Wenn sie Schränke plündert leisten Kindersicherungen auch bei Hunden gute Dienste. Wenn sie Stuhl- und Tischbeine als Kauknochen nimmt, nimm sie dort weg. Wenn es sein muss 10x hintereinander. Du musst versuchen ruhig aber hartnäckiger als sie zu agieren. Glaube mir es ist schwer und ich habe lange gebraucht um diese Hartnäckigkeit zu entwickeln. Aber ich bin sicher, du kannst es auch! Mein Blue hat jetzt mit 9 Monaten auch die Bellphase. Morgens um 6 Uhr könnte ich ihn am liebsten aussetzen wenn er mich begrüßt, aber dann ist er Luft für mich solange bis er sich beruhigt. Wenn er das im Training macht, kommt er in die Box. Auch anspringen ist wieder in. Dann gehe ich wortlos und ruhig, ohne ihn anzuschauen, nach vorne in ihn rein. Damit gerät er aus dem Gleichgewicht und muss sich erstmal wieder sortieren.
Übrigens mit Musik auf den Ohren kann man auch ganz gut entspannen und ruhiger werden, außerdem hört man das Bellen nicht mehr.
Gib nicht auf und mit der richtigen Hilfe, wirst du es schaffen!! Vielleicht kannst du die Gassirunden noch etwas kürzen, denn wenn sie schon soviel Stress hat, sind die Außenreize noch viel zu viel für sie.
Ich wünsche dir viel Kraft und noch mehr Ausdauer!!
 
Dabei
16 Okt 2021
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#19
Ich möchte dir einfach viel Kraft senden und wünsche dir, dass ihr einen Weg findet... und du am Ende rückblickend dankbar zurückblicken darfst was ihr gemeinsam geschafft habt❤️! Alles Liebe!!!!
 
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7 Sep 2012
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#20
Hallo Texmex,

woher genau kommst Du aus München? Habe zwei aussiekompetente Freundinnen dort unten, vielleicht können die Dir einen guten Trainer nennen. Gerne via PN.

LG Julia
 
Dabei
5 Mrz 2022
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#21
Hallo in die Runde,

vielen lieben Dank für eure Beiträge. Die Tex ist inzwischen 10 Monate alt. Wir haben eine Odyssee mit zwei Trainer (der erste hat nach 5x aufgegeben, der zweite war der Meinung, man soll sich mit Gewaltstrafen durchsetzen) Tierarzt (ihr fehlt nichts), zwei Hundeschulen und Futterumstellung hinter uns und ich habe enorm viel gelesen. Dabei hat sich die Lage eher verschlimmert als verbessert. Desensibilisierung mit Hausgeräten (Staubsauger, Besen) klappt nicht. Beim Boxentraining haben wir eine Verweildauer von zwei Minuten erreicht. An Freilauf ist nicht zu denken wenn andere Lebewesen in der Sichtweite sind, draußen ist sie außer Rand und Band. Freilauf ist möglich nur auf einem Feld wo ich sie sofort anleinen kann wenn sich ein Mensch oder ein Tier nähert. Mit Hundekumpeln kann sie spielen, wenn diese uns im eingezäunten Garten besuchen.
Nächste Woche ist der dritte Trainer dran.

Ich habe u.a. das Buch von Maria Hense gelesen (Hyperaktiver Hund). Alle Merkmale der Hyperaktivität treffen bei der Tex zu. Es ist mir klar geworden, dass sie definitiv hyperaktiv ist. Dieses Wissen alleine hilft aber nicht wirklich weiter. Was konkret ich jetzt mit ihr tun soll, weiß ich immer noch nicht. Ich bin echt verzweifelt, denn ich tue mein bestes und es wird überhaupt nicht besser. Jetzt zB. war ich in der Früh Gassi, sie hat gefressen, es ist nichts hier zu Hause los, jede normale Hund würde sich hinlegen aber sie nicht, seit drei Stunden macht sie Blödsinn: Stuhlbeine beißen, an Möbeln herumspringen, meine Füße beißen, rastlos herumrennen. Kong interessiert sie nicht, Kauknochen trägt sie in der Wohnung herum und versucht den in die Ecke zu verbuddeln anstatt ihn zu kauen. In ruhe essen, der Couch sitzen etc ist nicht möglich, weil sie permanent bellt und versucht den Tisch oder den Couch zu erobern. Alle Versuche, sie daran zu hindern spornen sie nur mehr an. Gestern Abend habe ich vor Erschöpfung geheult und war einfach nur froh, dass ich im Schlafzimmer meine Ruhe von ihr hatte.

Ich hatte nie gedacht dass ich das sage, aber ich bin kur vor dem Aufgeben. Fühle mich komplett inkompetent und machtlos. Die ganze Familie ist fix und fertig, wir haben nur noch stress mit dem Hund und gar keine Freude. Türe, Schränke, Treppe, alles muss gesichert sein weil sie die Schränke aufmachen kann, die Sachen rausholt und zerstört. Das Leben ist extrem eingeschränkt durch den Hund. An Urlaub ist nicht zu denken, wir können sie definitiv nirgendwo hin mitnehmen und wer soll auf so einen Teufel aufpassen? Sie tut mir echt leid weil sie keine Ruhe findet, aber wir als Familie tun mir noch mehr leid.

Was ich vielleicht noch fragen wollte… hat jemand von euch einen total hyperaktiven Hund und wie lebt ihr damit? Oder wenn jemand in München oder in der Umgebung einen guten Verhaltenstherapeuten kennt, wäre ich um jeden Hinweis dankbar.
Zum Gesundheitscheck empfehle ich Dr. Steffen in Oberhaching.
 
Dabei
11 Nov 2016
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#22
Hallo Texmex

Den Vorschlägen von Aussiewolf und Seelenhund kann ich mich aus eigener Erfahrung nur anschliessen.

Unser Merlin war ein Terrorzwerg, mit extrem niedriger Reizschwelle, von dem wir auch dachten, er wäre hyperaktiv. Wir waren wie Du hundeerfahren, aber haben bereits nach wenigen Wochen gemerkt, dass wir mit den "üblichen Erziehungsmethoden", die bei den "normalen Hunden so gut funktionieren", Merlin nicht gerecht werden. Er war einfach ein anderes Kaliber, permanent gestresst, überdreht. Kam nie zur Ruhe, hat uns an den Rand der Verzweiflung gebracht.

Wir hatten das Glück eine aussieerfahrene Trainerin aus dem hiesigen Aussie-Club zu finden (wir leben in der Schweiz) die Abklärung und Training speziell bei hyperaktiven Aussies anbot. Sie hat uns zuhause besucht, den Hund im Zusammenleben mit uns beobachtet und uns Verhaltensempfehlungen gegeben. Das hat uns einen enormen Schritt weitergebracht. Da war Merlin 5-6 Monate alt. Und nein, er war/ist nicht hyperaktiv, hat aber eine wirklich extrem niedrige Reizschwelle, mit der wir lernen mussten, umzugehen. Auch heute noch spielt das eine Rolle, vor allem in neuen Situationen (z.B. Ferien).

Wenn sich Dir eine solche Möglichkeit bietet, würde ich zu einer solchen Person auch einen langen Weg in Kauf nehmen oder ihr die Anfahrt in euer Zuhause entsprechend bezahlen, was sich vermutlich lohnen würde, damit sie euren Alltag mit Hund beurteilen kann.

Ich wünsche euch alles Gute, Geduld und Durchhaltevermögen. Es lohnt sich, nicht zuletzt auch für Tex. Wir sind froh, durften wir diesen Weg mit Merlin gehen und viel von ihm lernen, auch über uns.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#23
Hallo Texmex,

puh... nicht schön zu lesen. :(
Alles was du über Hyperaktivität gelesen hast, würde ich persönlich ad acta legen.
Für mich liest es sich nach einer total überforderten Tex, die von Beginn an viel zu schnell und zu hoch gefahren wurde.
Zu viel Training, Reize, Korrekturen. Sie schiebt Frust, ist gestresst, fährt deswegen nicht mehr richtig runter.
Sucht sich ein Ventil für den Stress-und Frustabbau. Das äußert sich in den zahlreichen unerwünschten Verhaltensformen die Tex zeigt.
Dann wird sie wieder gedeckelt und korrigiert. Das bedeutet wieder Stress und Frust. Das Ventil kann sich nicht entladen. Immer mehr Druck entsteht und staut sich. Der Druck muss unbedingt raus!
Ihr Fehlverhalten hat meiner Meinung nach nichts mit Hyperaktivität zu tun... ich würde sie als ein hilfesuchenden Aussie bezeichnen. :(
Die vielen Situationen die du schilderst bauen aufeinander auf und befeuern sich gegenseitig.
Ihr seid in einen Teufelskreis geraten und müsst irgendwie wieder auf Level 0 kommen.
Bei dieser massiven Konfliktsituation, in der ihr euch befindet, wird das verdammt schwierig und ein langer Weg.
Besser ihr bekommt wirklich schnell professionelle Hilfe, die euch dabei unterstützt.
Und bitte keine Gewalt, damit wird alles Schlimmer.

Wie sieht euer Gassigehen aus? Viel kurze Leine? Viele Belehrungen? Viel Anspannung?
Wenn ein Freilauf nicht möglich ist, habt ihr schon über eine Schleppleine nachgedacht?
Die nimmt euch den Druck fürs erste raus .

Was mir noch einfällt: Wenn sie zum Stressabbau nicht gerne kaut und lieber ihren Kong verbuddelt,
könnt ihr versuchen über Buddelspiele mit ihr zu arbeiten.
Stress wird beim Buddeln abgebaut, sie betätigt sich körperlich, dass macht müde,
sie macht etwas was ihr wirklich Freude bereitet.
Vielleicht eine Art Sandkasten für sie bauen. Dort ihre Lieblingsleckereien vergraben.
Zeigt ihr zu Beginn die Stellen wo ihr Leckereien verbuddelt habt und vergrabt diese erst nur wenige Millimeter, damit sie schnell Erfolg hat und nicht sofort wieder Frust entsteht. Freut euch mit ihr, wenn sie fündig geworden ist und geht zur nächsten Stelle und zeigt ihr diese wieder.
Das baut Vertrauen auf. Ihr erlebt gemeinsam etwas Schönes. Vielleicht kann man Buddelspiele auch irgendwie auf eure Gassigänge einbauen.
Seit Kreativ. ;);):) Vielleicht gibt es ja noch andere Dinge die sie gerne macht. Beobachtet sie, was zeigt sie für Verhalten und baut daraus tolle Erlebnisse. :)

Es ist schwer, aber versucht über Dinge die Tex Spaß bereiten wieder freier von Konflikten zu werden. Schritt für Schritt. :)
Ganz nach dem Motto: Druck raus, Freude rein. ;)

Ich wünsche Euch alles Gute. Bitte gebt nicht auf.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#24
Wenn das mit der Box nicht klappen will, kann ich (gerade für die Wohnung) diese Welpenausläufe (hoch genug, bei einem Aussie 100cm) empfehlen. Da kann man sie mal "sichern" u. sie können sich dennoch bewegen. Gut ist auch, das wenn man die nicht als Auslauf nutzt, man sie ideal nutzen kann, um Schränke u. Regale etc. damit abzusichern, indem man sie davor stellt.
Möchte meine (ich habe 2 die man zu einem großen zusammenfügen kann) nicht mehr missen. Und wenn nicht mehr gebraucht, kann man sie platzsparend lagern.
Bei mir stand die Box drin u. Welpe hat sich dann von allein in die Höhle gekuschelt. Nur mittig stellen! Gibt so Experten, die die Box dann fix als Ausstiegshilfe benutzen.

https://www.amazon.de/zooprinz-erst...uPWNsaWNrUmVkaXJlY3QmZG9Ob3RMb2dDbGljaz10cnVl
 
Dabei
6 Dez 2021
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#25
Hallo liebe Foris,

Die Schilddrüsenwerte haben wir untersuchen lassen, vielen Dank für eure Tipps. Die Werte waren im unteren Normalbereich.
Die Tex ist ein Jahr alt geworden. Nächste Woche steht der Termin mit dem 3. Trainer an. Wir gehen inzwischen zwei- dreimal im Monat zum Social Walk, ich dachte, wir können dort Hundebegegnungen üben.

Das tägliche Programm haben wir seit ca. Februar etwas vermindert:
Morgens 30-45 Min Gassi. davon ca 10 Min an der Leine (ich bleibe sofort stehen wenn sie zieht und geh weiter wenn sie mich kurz anschaut) und der Rest an der Schleppleine. Unterwegs ein Paar Suchspiele und Übungen zur Impulskontrolle. Wenn ein Radfahrer / Spaziergänger / egal was entgegen kommt, nehme ich ein Leckerli in die Hand, sie muss mich anschauen und kriegt das Leckerchen wenn sie sitzenbleibt. Wenn Hunde entgegen kommen, gibt es einen dickeren Brocken.
Danach bleibt sie meistens alleine zu Hause bis Mittagszeit, ich glaube sie pennt dann. Zum Glück haben wir eine große Diele wo nichts herumsteht was sie zerstören kann.
Mittags gibt es eine kleine Pipirunde, 15-20 Min und evtl. noch ein wenig Spiel im Garten.
Abends dann noch mal ca. 20-30 Min Gassi.

1-2 Mal pro Woche machen wir einen längeren Ausflug oder Spaziergang, 1-2 Stunden. Möglichst an der Schleppleine damit sie schnuppern kann und einen breiteren Radius hat.

In ihrem Verhalten hat sich nichts verbessert. Es scheint unmöglich ihr beizubringen, dass sie etwas nicht darf. Sie springt auf Möbeln, springt Menschen an, bellt alles an, obwohl wir mit allen erdenklichen Methoden versuchen ihr zu signalisieren, dass sie es nicht darf und versuchen ihr Alternativverhalten beizubringen. Zu Hause kommt sie immer noch zur Ruhe nur, wenn sie alleine in der Diele ist und dort verbringt sie dann auch entsprechend viel Zeit. Abends versuche ich sie oft ins Wohnzimmer zu nehmen damit sie einfach dabei sein darf, sie rennt aber wild herum oder stellt sich einfach vor mir, kläfft und springt mich an, sodass ich sie am Ende dann raus in die Diele bringen muss. Dort schläft sie dann ein.

Sie bellt praktisch jeden Gegenstand an, den man in die Hand nimmt. zB alle Küchenutensilien, Putzlappen, Fliegenklatscher, alle Werkzeuge sowieso. Sie bellt wenn wir uns unterhalten und wenn wir Schubladen aufmachen, die Treppe hochlaufen, egal was. Das Bellen ignorieren wir vollständig. Desensibilisierung auf Staubsauger & co klappt nicht, auch wenn der Sauger seit Wochen im Flur stand und wir immer wieder total kleinschrittig versucht haben.

Das Schlimmste ist dass sie uns extrem grob schnappt, sie nimmt so richtig Anlauf und attackiert den Oberkörper, Hände, Kleidung. Wie ein Anfall, sie ist dabei komplett unansprechbar. Das tut recht weh und wir haben alle blaue Flecken und Kratzer. Kaputte Kleidung sowieso.

Alle Türen im Haus sind immer mit dem Schlüssel zugesperrt. Sie kann Türe aufmachen. Wenn sie eine Sekunde alleine in einem Zimmer bleibt, zerstört sie sofort etwas. Es gibt einfach keine ruhige Minute mit ihr, sie fordert permanent Interaktion, knabbert an Gegenständen und Möbeln, Springt auf Bänke und Tische, sogar an die Wände, wo sie versucht zB Bilder runterzubekommen. Es ist bestimmt schwer vorstellbar, es ist aber so.

Wir sind wie gesagt informierte und erfahrene Hundehalter und hatten keine Probleme mit Tex Vorgänger. und als Besitzerin von zwei Pferden würde ich auch behaupten, ich kann mich bei Tieren durchsetzen. Wir tun unser Bestes. Der (oder die) Farbkraft hat geschrieben, sie denkt dass die Tex ein hifesuchender Hund ist. Welche Hilfe kann ich ihr noch anbieten damit sie endlich Ruhe findet, das wüsste ich wirklich sehr gerne.

Wahrscheinlich ist sie nicht ausgelastet mit dem reduzierten Programm. Und die Übungen stagnieren, es gibt keine Fortschritte. Bei ihr habe ich keine Ahnung mehr, was ist zu viel und was zu wenig. Es macht keinen Unterschied was wir mit ihr machen, sie macht ein Nickerchen und dann gehts wieder im gleichen Tempo weiter.

Ich weiß nicht ob uns jemand noch helfen kann. Ich bin dankbar für Kommentare und versuche es weiter, was anderes bleibt mir ja nicht übrig. Mein Mann und meine zwei Teenagers haben kapituliert und mich gebeten, den Hund wegzugeben. Die Kinder wollen keine Freunde mehr nach Hause einladen, weil der kläffende, anspringende, zwickende und wild herumrennende Hund nicht nur peinlich ist sondern auch die Freunde beängstigt. Meine Träume von ihr als Reitbegleithund habe ich aufgegeben, ich kann sie nicht mal zum Stall mitnehmen. Mir würde es reichen, wenn sie zu Hause sich wie ein normaler Hund verhalten würde und draußen soweit Kontrollierbar wäre, dass ich ihr Freilauf mit anderen Hunden ermöglichen könnte, mehr nicht.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#26
Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, habe aber eine Frage. Hast du die Schilddrüsenwerte mit einem Tierarzt oder mit einem TA der sich mit dem Thema SDU usw befasst besprochen. Da gehören mehrere Werte dazu… ist wohl etwas tricki.
Das hört sich für mich als Leihe einfach alles so rüber an.

Wir hatten mit unserem 1Hund Kontakt mit ihr, hoffe der link ist erlaubt

https://www.christiane-wergowski.de/index.php?id=162


Jetzt hattest ihr zwei Trainer, die auch zuhause waren? würde mich echt interessieren was die dir so raten?

Kann den Punkt mit Kinder und Besuch so gut nachempfinden und alles was dranhängt, es leidet nicht nur der Hund . Wünsche dir alles Gute und viele gute Hilfen
 
Dabei
20 Aug 2020
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#27
Ich möchte dir nur Mut machen und erzählen, dass das was du erzählst eigentlich alles Aussie typisch ist - nur halt viel extremer. Das heißt aber auch, dass man daran arbeiten kann und dass ihr es schaffen könnt. Sucht euch wirklich einen Aussie erfahrenen Trainer. Warum habt ihr in denn vergangenen Monaten keinen gehabt? Alleine und über das Forum funktioniert das nicht, ihr braucht Unterstützung.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#28
@Mo72, findest du das Aussietypisch? Zerstörung von Gegenständen über dem Welpenalter raus? Blödsinniges Verhalten gegenüber den Besitzern? Übermäßigen bellen nur weil die HH Werkzeug in der Hand haben?

Dass Aussies mal doof tun gegenüber Besuch, ankündigen auch dicke Backen wenn’s im Job sind, alles gehabt und oft genug gelesen. Dinge wie Fahrradfahrer ankläffen usw kommt sicher manchen bekannt vor. Lässt sich aber in Griff bekommen oder zumindest wie es die Themenstarterin tut managen.

Diese Leute hatten Hunde, da kann man auch schon selber etwas einschätzen wenn’s total aus dem Ufer läuft. Das täts für mich wenn ich das so lese bzw … es so ist wie ich es verstehe.
Es gibt Aussies die mehr unter Beobachtung stehen müssen, mit denen mehr gearbeitet werden muss wie mit andern ihrer Rasse. Total unerziehbar wird wohl keiner sein. Bin selber nicht der Oberprofi, hatte aber drei Aussies, nur Aussies, Einer hatte mich gefordert über meine Grenzen raus, aber auch weil ich mir ein Paket geschnürt habe , leichtfertig, welches mich eh schon oft auf dem Zahnfleisch laufen lies. Dazu noch Einblicke in Trainingswelten die nicht unterschiedlicher sein konnten. Nur noch mit Fragezeichen im Kopf unterwegs. Heute würde ich diesem Hund einfach deutlich mehr Grenzen setzten, MEINE Grenzen und nicht die eines HT die ich selber nur halbherzig umsetzten kann.

Dieser oben beschriebene Hund, ist für mich weit drüber, was willst da sagen ? Bei vielen Hunden könnte man einfach sagen, sag ihm doch einfach deutlich was er darf oder nicht. Vermutlich hätte ich schon längst den Maulkorb probiert, vermutlich hätte ich längst auch mal deutlich hingelangt…habe es aber noch nie erlebt, dass einer unserer Hunde sich gegen mich oder Familie richtet. Von daher, keine Tipps die es ev noch schlimmer machen.

Raus aus der dauernd genervt gefühlt Geschichte für alle. Mir hat ein Auszeit ohne Hund mal viel gebracht.Hund in Pension…dort auch total unauffällig . Danach ging’s weiter und es wurde deutlich besser, Schritt für Schritt. Die Erkenntnis, dass kein Hund alles kann und überall hin mit muss… und der Käse war gegessen.
 
Dabei
6 Dez 2021
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54
#29
Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, habe aber eine Frage. Hast du die Schilddrüsenwerte mit einem Tierarzt oder mit einem TA der sich mit dem Thema SDU usw befasst besprochen. Da gehören mehrere Werte dazu… ist wohl etwas tricki.
Das hört sich für mich als Leihe einfach alles so rüber an.

Wir hatten mit unserem 1Hund Kontakt mit ihr, hoffe der link ist erlaubt

https://www.christiane-wergowski.de/index.php?id=162


Jetzt hattest ihr zwei Trainer, die auch zuhause waren? würde mich echt interessieren was die dir so raten?

Kann den Punkt mit Kinder und Besuch so gut nachempfinden und alles was dranhängt, es leidet nicht nur der Hund . Wünsche dir alles Gute und viele gute Hilfen

Hallo Senior, danke für deine Kommentare. Dr. Werkowski lebt am anderen Ende des Landes, ob sie per Mail oder Telefonisch beraten könnte?

Der erste Trainer hat uns dir gängigen Übungen zur Impulskontrolle gezeigt, unerwünschtes Verhalten ignorieren, richtiges loben. Nach 5x hat er aufgegeben und gesagt dass seine Methoden bei Tex nicht den erzielten Erfolg bringen. Die zweite war nur 1x da, ihre Methode wollten wir nicht, ihr Vorschlag war, dass wir uns mit körperlicher Einwirkung, bis zur Gewalt, durchsetzen.

Warum wir in den letzten Monaten keinen Trainer gehabt haben? Weil ich bisher locker >1000 € in Trainer, Kurse, auch TA ausgegeben habe und echt lange gebraucht habe, bis ich eine Trainerin gefunden habe bei der ich mir vorstellen kann, dass sie uns evtl etwas neues und wirksames beibringen kann.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#30
Hallo Senior, danke für deine Kommentare. Dr. Werkowski lebt am anderen Ende des Landes, ob sie per Mail oder Telefonisch beraten könnte?
Habe sie selber von einem HT aus dem Wirkungsbereich empfohlen bekommen. Er hat mit ihr Kontakt, habe sie selber nie kennengelernt, lief alles per Mail und eben die Vorstellung über den HT. Schau mal über die Page, ich mein da steht auf was über Telefonberatung.

Zu den Kosten von ihr kann ich leider nix mehr berichten, uns hat der Hund derart viel Geld gekostet. Hätte fürn kompletten Therapiehund gereicht, ausgebildet natürlich. Ob’s der Hund zu verantworten hat, ich zweifle dran, aber ich habe selber auch ewig gebraucht um meinen Weg zu finden. Die einen HT warn zu heftig, die lalala singend zu wischiwaschi. Habe ja noch diese komisch Inter…Brücke gesungen.


Nachtrag: alles was zu lange braucht kann nicht wirklich richtig sein, meine Meinung. Ich möchte dich nicht beeinflussen, dein Hund, deine Art und Weise mit ihm umzugehen. Ignorieren kann schon mal richtig sein, mache ich selber aber nur bei allem was mir so unwichtig ist, dass ich nicht drüber nachdenke. Sobald es aber auch nur ein bisschen anfängt zu nerven… werde ich auch mal „laut“. Ich werde selten laut, sehr selten
 

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