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Kann Hund Vegetarier sein?

Dabei
28 Jun 2011
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#1
Hallo,
ich habe so eine dumme Frage und zwar kann ein Hund Vegetarier sein? Ist es für ein Hund gesund oder entsprechend. Darf er kein Fleisch essen?
 

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*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#2
Ein Hund kann eigentlich KEIN Vegetarier sein, denn sein Verdauungstrakt ist auf Fleisch ausgelegt. Er kann aber auch ohne, WENN man denn gewisse Dinge beachtet. Das Futter muss ausgewogen sein, d.h. man muss seinen Proteinbedarf decken (was natürlich am besten mit Fleisch geht) und auch auf die Nährstoffversorgung achten - das muss man ja allgemein, ich hab da keinerlei Erfahrungen in Bezug zu vegetarischer Ernährung.
Allerdings wäre es interessant, warum du das fragst. Möchtest du deinen Hund vegetarisch ernähren oder frisst er nicht gerne Fleisch?
Ich finde es nämlich absolut unlogisch, sich ein fleischfressendes Tier anzuschaffen, wenn man es nicht artgerecht ernähren möchte. ;)
 
Dabei
23 Jun 2011
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#3
Freiwillig bestimmt nicht.
Menschen entscheiden sich dazu Vegetarier zu sein. Aus Mitleid zu den Tieren, als Protest gegen Massentierhaltung oder weil sie glauben sich dadurch gesünder zu ernähren.

Das kommt für einen Hund nicht in Frage. Ein Hund isst alles was nicht zu seinem Rudel gehört und nach Essen aussieht, riecht und schmeckt.
Trockenfutterhunde ekeln sich manchmal vor Fleisch - weil es anerzogen wurde, nicht etwa weils angeboren ist.
Ich bin mir sicher dass manche Hunde vegetarisch ernährt werden, aber um das gesund zu machen braucht man schon viel Kenntnis über Nährstoffe.
 
Dabei
28 Jun 2011
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9
#4
Nein, nein, ich habe noch keinen Hund, ich will mir ein kaufen. Ich habe danach gefragt, weil ich mir ein Hund kaufen will und ich bin selbst Vegetarier und ehrlich gesagt ich kann das Aussehen von dem Fleisch nicht ertragen. Für mich sieht es wirklich schlecht aus, deswegen würde ich am liebsten so ein Hund haben, der kein Fleich essen will :p Obwohl ich weiß, dass es bisschen unmöglich ist :D Am liebstem Kanninchen kaufen, oder? :D
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#5
Joa, Kaninchen wäre gut. ;)
Wie gesagt, natürlich kannst du versuchen, einen Hund vegetarisch zu ernähren, aber das ist sicherlich hochkompliziert, da er ja tierisches Eiweiss benötigt. Wenn du Fleisch absolut nicht anschauen magst, dann muss dein Hund eben Trofu bekommen. Obwohl ich mir gut vorstellen könnte, dass du die Trofu-Industrie als Vegetarier auch nicht unbedingt unterstützen möchtest.
Es gibt schon Hunde, die wirklich kein Fleisch mögen, aber das sind eher spezielle Individuen. Wie gesagt: Wenn du einen Hund möchtest, der nunmal ein Fleischfresser ist, solltest du ihn auch artgerecht ernähren. Ich kenne auch eine Vegetarierin, die deshalb ihre Hündin gebarft hat (zumindest konnte sie so sicher gehen, woher das Fleisch für ihre Hündin herkam - von Weiderindern UND da füttert man ja auch Obst und Gemüse). Leider hat sie es irgendwann nicht mehr vertragen und jetzt füttert sie ein Dosenfutter, was einen Namen hat mit "Nature" oder "Natural", ist nicht überall zu bekommen und recht hochwertig.
 
Dabei
23 Jun 2011
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#6
Ja das is wohl ein Dilemma.
Ich würd dir hochwertiges Dosenfutter empfehlen. Ein Hund braucht 70 - 80% Fleisch in seiner Nahrung. Ein normales Dosenfutter hat 5% Fleisch drin und 95% Abfall. Trockenfutter kommt da genauso nicht in Frage. Als ich vegetarisch war hab ich angefangen darauf zu achten was ich da eigentlich esse und woher es kommt. Wenn du das bei Hundefutter auch machen willst kannst du übliches Trofu und Dofu vergessen. "Das Beste für den Hund" sieht anders aus...

Wenn du absolut nicht barfen willst - also rohes Fleisch füttern willst dann schau dir mal folgende Dosenfutter an.
Terra Canis ist sehr teuer hat 40 - 50% Fleisch drin und der Rest wird mit Gemüse aufgefüllt.

Herrmanns bietet auch Reinfleischdosen an 70% Fleischanteil und
Anifit mit 90-95% Fleischanteil. Die riechen nicht nach rohem Fleisch und sehen auch nicht danach aus. Da mischt du dann Gemüseflocken unter damit du den Gemüseanteil wieder rein bekommst.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#7
Ein Hund ist ein Fleischfresser und sein ganzes Verdauungssystem ist danach ausgelegt. Einge Gemüse und mances Obst ist schädlich und sogar giftig für den Hund. Er darf auch nix, was bläht....dafür ist sein Darm nicht ausgelegt.
Schau mal nach Lunderland Futter. Die Dosen enthalten 100% Fleisch und keine Nebenerzeugnisse. Da gibt es auch diverse Flocken, um die Fleischfütterung zu ergänzen.
Beim Trofu kann ich Dir Wolfsblut empfehlen. Es enthält mehr als 50% Fleisch in der Trockenmasse, keine Getreide (Allergiegefahr) und keine Nebenerzeugnisse (Abfall).
Beides ist nicht unbedingt billig, aber es lohnt sich.
Alternativ könntest Du Dich auch nach einem (Bio-)Metzger umschauen, der noch alles selber macht, bei dem Du weißt, woher die geschlachteten Tiere stammen, wie sie gehalten wurden usw. Dann wüsstest Du zumindest, dass Du keine Massentierhaltung etc unterstützt.
 
Dabei
12 Jun 2011
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632
#9
tja, das ist natürlich ein Problem wenn man Vegetarier ist, ich würd sagen ein Kaninchen wär besser, überleg es Dir richtig, ob Du einen Hund anschaffst denn dann mußt Du viele Jahre durchstehen, dass wird schwierig
hab auch ne Bekannt, die Vegetarierin ist, aber der Mann nicht, also kocht der Mann für sich und übernimmt auch die Fütterung des Hundes

wir haben von Anfang an Trofu gefüttert und wenn ich ihm rohes Fleisch ab und an geben will frißt er es nicht, muß es kochen, dann ist es ok
 

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