Mein Hund macht ganz bewusst in sein Hundekörbchen - was kann ich tun?

Dabei
25 Okt 2018
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#1
Hallo,
ich bzw. wir sind Neulinge hier.
Unser kleiner Familienzuwachs ist 14 Wochen alt und seit 1 Woche bei uns.

MEIN PROBLEM: ER GEHT BEWUSST ZUM HUNDEKÖRBCHEN, WO SEINE DECKE IST UND PINKELT DRAUF.

Kurze Vorgeschichte:
Unser Rocky stammt von einem Bauernhof, wo der Bauer in 3 Zwingern mehrere Aussies hält. Bei Rockys Wurf waren die Welpen zusammen mit ihrer Mutter ganztags im Zwinger und wurden wohl abends dann mal kurz zum Auslauf rausgelassen. Futter gab es laut Angaben nur einmal am Tag. Unser Welpe war der kleinste und ängstlichste. Aber er hatte es uns angetan und somit wollten wir ihm ein tolles (besseres) Zuhause schenken. Zunächst war er zwar neugierig aber ziemlich scheu. Beim Fressen hatte es an den ersten Tagen auch den Anschein, dass er mit viel Angst frisst. Wir nehmen an, dass er in der Rangordnung ganz hinten stand und demzufolge nur das bekommen hat, was übrig war. Er lebt nun bei uns auf unserem Grundstück mit viel Auslauf, einem großen Garten mit Zugang auf die Terasse, wo er uns oft beobachten kann. Wir haben ein Gart-/Gerätehaus zur Hälfte als Zwinger mit einer schönen Hundehütte und Zugang nach draußen. Dort scheint er sich auch wohl zu fühlen. Die ersten 2Nächte hat er gewinzelt, seither ist er super ruhig die ganze Nacht. Reingekackt hat er auch nur 2 Nächte. Nun ist alles sauber! Da er noch nie im Haus war und das als Welpe auch garnicht kennt, möchten wir ihn langsam dran gewöhnen. Daher haben wir ihn jetzt täglich nachmittags für ca. 20min über die Terassentür mit zu uns hineingelassen. Dort wartet auch ein Hundeplatz auf ihn. Seine Decke von draußen tun wir (wegen seinem Geruch) dort auch mit platzieren. Da die Tür zur Terasse in der Zeit auch offen bleibt, findet er das ziemlich cool und wir haben festgestellt, dass er garnicht länger unbegingt drinnen sein möchte, weil er freudig dann wieder rausspringt und draußen schwanzwedelnd auf uns wartet.
Aber: er kommt rein ins Wohnzimmer, geniesst die Streicheleinheiten meiner Kinder und geht dann gezielt auf den Hundeplatz (Einstoffkorb mit seiner Decke), pinkelt rein und springt dann wieder im Raum rum. Aktuell bekommt er in dem Moment von uns ein klares NEIN und kommt direkt auf die Terasse und die Türe geht zu. Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass er das als Strafe ansieht.
Wie kann man ihm dies abgewöhnen? (Es liegt nicht daran, dass er zu lange drin war. Das Ganze speilt sich innerhalb von 5min ab. Markiert er damit? Beim Züchter haben die Welpen einfach in den Zwinger gemacht, daher kennt er da noch überhaupt keinen Rythmus oder Regeln...)

Ich freu mich auf helfende Tipps! :)
 
Dabei
8 Jul 2017
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#2
Hallo,

Bis Welpen sauber sind vergeht Zeit , mitunter sehr viel Zeit, kommt einem zumindest so vor. Erfordert viel Geduld von eurer Seite. Im Nachhinein betrachtet, also wenn die Kids mal pupertär sind , warn die Sauberkeitserziehung dochbimmer die kleinsten Probleme. Vermutlich wird es euch so ergehen ....

Ansonsten, kamen mir beim Lesen die Tränen., weiß eigentlich garnicht wo anfangen :( sein daheim ist der Zwinger, euer Körbchen ist doch ein guter Löseplatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
12 Jul 2012
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#3
Ansonsten, kamen mir beim Lesen die Tränen., weiß eigentlich garnicht wo anfangen :( sein daheim ist der Zwinger, euer Körbchen ist doch ein guter Löseplatz.
mir auch.

soll er denn in zukunkft bei euch im haus wohnen? wenn ja dann holt ihn ins haus! markieren? hey, das ist quasi ein baby - er hat nichts kennen gelernt. für ihn ist sein zuhause der zwinger, ist doch klar das er sich im haus löst:confused:
 
Dabei
19 Jan 2017
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#4
Ansonsten, kamen mir beim Lesen die Tränen., weiß eigentlich garnicht wo anfangen :(
Ging mir auch so! :(

Zu eurem Problem: Der Kleine ist wie jeder andere Welpe noch nicht Stubenrein. Was normal ist. Allerdings können die Haltungsbedigungen vom Bauernhof und bei euch die Problematik zusätzlich erschweren. Ihr müsst ihm ganz klassisch vermitteln und beibringen, dass das Haus kein Platz zum Lösen ist. Bevor (!) er sich zu seinem Hundeplatz im Wohnzimmer auf macht, nehmt ihr ihn direkt nach den Streicheleinheiten, und tragt ihn zu dem Platz nach draußen wo er in Zukunft sein kleines Geschäft verrichten soll. Zusätzlich kann man während er sich an der richtige Stelle löst ein Wort sagen, sodass ihr ihn auf die Örtlichkeit und auf das Wort zum Lösen konditioniert. Und das Loben bitte nicht vergessen, damit er weiß und lernt, dass genau dieses Verhalten richtig war. Hat er sich schon im Hundekorb erleichtert wart ihr zu spät und das NEIN verpufft, da hilft auch kein Rauswurf auf die Terasse. Rocky hat momentan noch keine Idee worum es geht. Das kann auch noch etwas dauern. Stubenreinheit geht nicht von heute auf morgen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#5
Und dann von einem Zwinger in einen Zwinger :mad: u. dann auch noch als Welpe allein... traurig, traurig... der arme Wurm.

Alles andere haben meine Vorgänger schon gesagt...
 
Dabei
25 Okt 2018
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#6
Danke für die Antworten!
Vielleicht zum besseren Verständnis:
er hat quasi ein Haus mit Hundetürchen, welches auf ist und freien Zugang zu einem großen Garten hat, den er auch liebt. Dort fühlt er sich sehr wohl und mag sich dort auch oft zurück ziehen und da er noch recht scheu ist, geht er meist in seine Hütte zurück und wartet, dass wir ihn dann dort streicheln und Kuschelzeit einlegen. Dort wartet er dann freudig schon drauf, außerhalb im Garten lässt er kaum jemanden direkt an sich ran. Da er doch ab und an neugierig am Terassenfenster uns im Haus vorsichtig beobachtet, haben wir ihm nun langsam die Möglichkeit gegeben uns immer mehr zu vertrauen und aus freien Willen auch mal in unser Haus zu kommen. Das ist sehr gut bei ihm angekommen. Allerdings pinkelt er nicht auf seine Decke, weil er es nicht aushalten kann, sondern geht gezielt nach 4-5min im Haus auf den Platz und pinkelt drauf.
Ich hatte auch schon gelesen, man solle die Decken wegräumen. Fand das aber in unserem Fall nicht passend. Er ist ziemlich ängstlich noch und ein Rückzugsort mit einer bekannten Decke entfremded dann wohl doch eigentlich eher?!

...Zwinger hört sich so schrecklich an. Er war seid Geburt in einem Zwinger und das war schrecklich. Nun ist er weg davon und bekommt die Möglichkeit, die Welt auf einer anderen Weise zu entdecken, außer ganztags hinter Gittern im Kot der Geschwister. Der Kleine Kerl hat ein richtiges kleines Haus draußen mit Rückzugsmöglichkeiten. Er kannte vorher gar keine Nähe zu Menschen und bzw. welche die ihm Liebe und Wärme schenken. Ihn nun von Anfang an damit zu erdrücken und im Haus zu haben, mag er garnicht. Er kommt wenn er mag und nähert sich einem von uns und merkt tag für tag, dass das streicheln nciht schlimm ist und ihm Futter und sein Platz nicht weggenommen wird. Als dank kommen nun immer öfters Momente wo er schwanzwedelnd sich einem nähert.

Wir hoffen, er kann seine ersten Wochen auf dieser Welt schnell vergessen und freut sich mit uns über jeden gemeinsamen Tag! :)
...und irgendwann über ein kuschliges, nicht eingepinkeltes Hundeplätzchen in unserer Nähe! :)

 

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Dabei
24 Aug 2016
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#7
Ich hoffe ihr habt dem Bauern nicht auch noch Geld bezahlt um den Hund zu "retten"! Eure Beweggründe sind dem doch wurscht, Hauptsache er macht Kohle damit. Ist mir absolut unverständlich wie man von solchen Leuten Hunde kaufen kann!

Nachdem das Kind schon in den Brunnen gefallen ist: Wie schon gesagt, holt den Kleinen rein und haltet ihn von Anfang an so wie ihr ihn in Zukunft halten wollt. Kulturschock hat er durch den Umzug eh schon, und bevor er jetzt komplett fehlgeprägt wird, zeigt ihm sein richtiges Leben und kein Übergangs-Wischiwaschi.
Bisher im Zwinger hatte er Mutter und Geschwister, nun ist er alleine. Und einmal täglich 20 min in die Wohnung, da fehlen mir die Worte...
Der braucht doch Umgang mit euch, der muss euch kennenlernen! Den Staubsauger, die Klospülung, den Fön! Ein Aussie ist KEIN Zwingerhund!
Sorry für die harten Worte, aber ich bin grad echt geschockt...
 
Dabei
3 Jan 2013
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#8
das heißt, dass arme Baby ist Nachts ganz ALLEINE in einem Zwinger?

Sorry, aber das hat mit artgerechter Hundehaltung nichts zu tun. Natürlich kann ein Hund lernen stundenweise alleine zu sein, auch in einem Zwinger (da mache ich keine Unterschiede zu einer Wohnung) aber sein Hauptplatz muss bei seiner Familie sein. Ein Hund ist ein hochsoziales Wesen und gehört zu seiner Familie. Warum hole ich mir einen Hund, wenn ich ihn nur für einige Minuten am Tag zu mir in die Wohnung lasse? Ein großer Garten ist dem Hund da auch völlig wurscht... nochmal, er gehört zu Euch ins Haus.

Dann kann er auch lernen, was im Haus erlaubt ist und was nicht. Evtl. seine Decke, auf die er momentan pinkelt in den Garten legen. Das braucht alles seine Zeit zumal ich davon ausgehe, dass der kleine Kerl momentan etwas traumatisiert ist, da nun seine Familie (Mutter und Geschwister) auch noch weg sind.

Bitte überdenkt Eure Haltung und überlegt Euch, was der Hund in Zukunft für Euch sein soll. Er ist sicherlich kein Spielzeug, dass man , wenn man Lust hat mal ein paar Minuten ins Haus holt oder aus dem Zwinger holt.

Für mich ist eine reine Zwingerhaltung ohne Artgenossen und nur mit kurzem rauslassen … Tierquälerei.. Sorry
 
Dabei
8 Jul 2017
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#9
Ein wirklich guter Hundetrainer, wäre mein Rat, wegen dem Hund und der Kinder wegen!

Bauer, ist das noch mit dem Tierschutzgesetz zu vereinbaren?
 
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Dabei
7 Jan 2014
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#10
Der Arme kam vom Regen in die Traufe! Bitte überdenkt dringend eure Hundehaltung. Das Häuschen kann noch so hübsch, der Garten noch so groß sein, der arme Kerl ist dort ganz alleine. Beim Bauern hatte er ja immerhin noch seine Geschwister. Ein Aussie will zu seinen Menschen!
 
Dabei
8 Jul 2017
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#11
Rocky Heartbreaker, darf ich fragen ob das euer erster Hund ist? Wie alt sind euere Kinder, schon größer? Soll er das Grundstück bewachen, weil das Häuschen so steht?
 
Dabei
19 Jan 2017
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#12
Der kleine Kerl ist nun bei euch, aber ihr solltet euch im Klaren sein, dass ihr einem unseriösen Menschen in seiner Machenschaft unterstützt habt. Jeder Welpeninteressent, der sich einem Welpen von diesem Bauernhof angenommen hat, bestätigt die "Zucht" und damit die Bedingungen unter denen dieser Bauernhof seine Hunde hält und auch vermehrt. Dass wird den Bauernhof dazu veranlassen weiterhin Welpen unter diesen Voraussetzungen in die Welt zu setzen. Voraussetzungen die mit dem Tierschutz nicht zu vereinbaren sind, aber es funktioniert und bringt Geld in die Kasse. Das einzig Richtige wäre gewesen von dieser Örtlichkeit Abstand zunehmen und bei den Ämtern zu melden, damit nicht noch weitere Welpen unter diesen Umständen geboren und traumatisiert werden, so wie es Rocky und seinen Geschwister geschah. Und auch für die erwachsenen Aussies ist dies kein Leben. Keine Hündin auf der Welt, sollte in einem verdreckten Zwinger ihre Welpen gebären und aufziehen müssen. So sehr es schmerzt die Welpen unter diesen Bedingungen zu sehen, ihr habt Rocky zwar geholfen, aber den zukünftigen Welpen nach Rocky und der Mutterhündin habt ihr keinen Gefallen getan. Überlegt bitte ob ihr nicht doch die Behörden informiert- aus Liebe zur Rasse!

Ansonsten kann ich euch nur empfehlen eine gute Hundeschule aufzusuchen, damit ihr mehr Input und Hilfestellung für euer Zusammenleben mit dem kleinen Mann bekommt. Im Forum zu fragen ist nicht verkehrt, aber es ist immer noch mal besser wenn ein Trainer mit Hütehunderfahrung vor Ort ist und mit eigenen Augen sieht was Sache ist. Wir können hier nur lesen was du schreibst, aber können Rockys Körpersprache und Verhalten nur erahnen. Wichtig bei der Stubenreinheit ist noch zu wissen, dass Welpen nicht lange anhalten können... eigentlich können sie es noch gar nicht. Sie sind noch nicht Herr ihrer Blase. Deswegen können ein paar Minuten schon zu viel sein. Nach spielen, fressen, kuscheln, schlafen und wach werden müssen sie direkt nach draußen gebracht werden. Sonst passiert ein Missgeschick. Das er sich genau im Körbchen erleichtert, könnte gleichzusetzen sein mit dem Verhalten, dass Hunde sich auch immer gerne auf Teppichen und in ihren Körbchen übergeben. Keine Ahnung warum, aber in dieser Situation suchen sie diese Örtlichkeiten auch gezielt auf.
 
Dabei
24 Aug 2016
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#13
Stimmt, das hab ich ganz vergessen: laut Tierschutzgesetz braucht der Halter von 3 oder mehr zuchtfähigen Hündinnen oder 3 oder mehr Würfen pro Jahr eine Erlaubnis nach § 11, das bedeutet dass das zuständige Veterinäramt ein Sachkundegespräch mit ihm führt, die Örtlichkeit in Augenschein nimmt und zumindest in Baden-Württemberg hat auch noch das Gemeinsame Büro (da sitzen anerkannte Tierschutzorganisationen drin) auch noch was dazu zu sagen.

Es kann auf jeden Fall nicht schaden (und ich würde dich wirklich herzlich darum bitten) das für deinen Landkreis zuständige Veterinäramt zu verständigen und das darzulegen. Das kannst du auch anonym machen. Denn dann können die das überprüfen und zumindest die Mindestanforderungen durchsetzen. Leider ist Zwingerhaltung per se nicht zu verbieten, allerdings gibt es in der Tierschutz-Hundeverordnung doch einige Vorgaben bezüglich Größe und Austattung der Zwinger. Eventuell kann man auch die weitere Vermehrung reglementieren. Aber dazu muss das Amt erstmal Bescheid wissen.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#14
Nach dem trockenen Sommer war der Boden Zwinger des Bauern sicherlich steinhart, wenn er nicht ohnehin aus Steinen bestand. Wenn ein Hund darauf pinkelt, spritzt der Urin u.a. an seine Beine. Hunde sind reinliche Tiere u. vermeiden daher, das ihnen der Urin ins Fell spritzt, daher suchen sie sich eine weiche Unterlage. Wahrscheinlich befand sich in dem Zwinger eine weiche Unterlage/Decke oder was auch immer u. Welpe hat gelernt, das er sich hier ohne Spritzer lösen kann. Daher sucht er jetzt gezielt diese Decke auf.
Wie Petra schon sagte, legt die Decke nach draußen in den Garten u. holt dafür den Welpen zu Euch ins Haus. Wenn er so ängstlich ist, dann lasst im Haus in Ruhe, bedrängt ihn nicht, schaut ihm nicht in die Augen, rennt nicht hinterher, lebt euren normalen Alltag. Der Kleine wird schnell lernen, das ihm nicht geschieht u. vertrauen fassen kann. Ideal ist in diesem Fall auch die Fütterung aus der Hand.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#15
Kein Hund darf alleine in einem Zwinger sein und ein aussie schon gleich dreimal nicht!!! Zwingerhaltung ist tierschutzrelevant!! Es wird diesem hochsozialen Tier nicht gerecht und ist absolut abzulehnen. Ich hoffe wir haben dich an diesem Punkt nur falsch verstanden!
bitte nehme deinen Welpen mit ins Haus, erst im engen Familienanschluss wird er sein gesamtes Potential ausschöpfen können, eine vernünftige Bindung aufbauen und euch zum Mittelpunkt der Welt machen.

die schäferhündin einer lieben Freundin ist auch im Zwinger gehalten worden, bevor sie zu meiner Freundin kam. Da war es nur leider schon viel zu spät. Die Hündin hat mehrere Ticks entwickelt, sobald sie einen Zaun sieht, zb. am Hundeplatz, tigert sie nur gestresst auf und ab und findet den Ausgang nicht mehr. Ist sie innen, wie in einer Hundehütte, dreht sie verzweifelt ihre Runden. Der Hund ist geistig ganz woanders, sehr gestresst und in seiner eigenen Welt. Es braucht viel um die wieder aus diesem Verhalten zu holen. Das möchtest du bestimmt nicht für deinen Hund und nein, das ist kein Einzelfall!!!
 
Dabei
19 Jan 2017
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#16
Aussiewolfs Idee mit der Fütterung aus der Hand ist super! Und auch, dass ihr ihn schnellstmöglich zu euch ins Haus holt kann ich nur zustimmen.

Ich hoffe wir haben dich mit unseren kritischen Reaktionen nicht vergrault und du bleibst dem Forum erhalten. Bei so einer Geschichte klingeln einfach die Alarmglocken und man muss aufklären.
Außerdem interessiert mich wie sich eure Geschichte weiterentwickelt. Wo und wie die Reise mit Rocky, der nach dem Foto zu urteilen ein süßer Fratz zu sein scheint, weitergeht.:)
 
Dabei
3 Jan 2013
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#17
Hallo,

Deinem zweiten Post entnehme ich wie viel Dir an Eurem neuen Familienmitglied liegt und das Du Dir Gedanken machst wie Du ihm seine Unsicherheit nehmen kannst.

Das freut mich und ist schön zu lesen.

Natürlich kann man über das Forum Anregungen und Ideen bekommen, aber sinnvoll wäre natürlich, dass sich evtl. ein guter Hundetrainer Eure Situation vor Ort anschaut.

Wäre wirklich schön über die weitere Entwicklung bei Euch zu lesen.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#18
Ich hoffe wir haben dich mit unseren kritischen Reaktionen nicht vergrault und du bleibst dem Forum erhalten. Bei so einer Geschichte klingeln einfach die Alarmglocken und man muss aufklären.
Außerdem interessiert mich wie sich eure Geschichte weiterentwickelt. Wo und wie die Reise mit Rocky, der nach dem Foto zu urteilen ein süßer Fratz zu sein scheint, weitergeht.:)
Schön geschrieben!

Es ist nicht einfach in manchen Themen passende Worte zu finden. Es wird gefragt, oftmals mit sehr viel Hintergrundinformationen...ich tu mir manchmal echt schwer einzuschätzen was die Mitmenschen eigentlich hören wollen. Der beste Mensch ist derjenige der wie auf FB bei jedem Shitt den Daumen hoch zeigt, dem Fragensteller immer recht gibt. So kann wunderbar die Lebenszeit totgeschlagen werden :)
Die Frage ist halt ob das dem HH , Forum oder nicht zuletzt dem Hund dienlich ist.

Alles Gute dem hübschen Hund!
 
Dabei
26 Okt 2018
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#19
Hallo, um mal auf die eigentliche Frage einzugehen, wie schon erwähnt, solltest du unbedingt die Grundregeln des "Stubenrein werdens" beachten und / oder dich darüber belesen.
Gerade Geduld ist dort sehr gefragt.
Ich habe von Hunden gelesen, die mit 7 Monaten noch nicht stubenrein waren. Und das Sprichwort "Rom wurde auch nicht ..." trifft es sehr gut.
Den Hund lesen lernen und besonders nach dem schlafen sofort mit ihm raus, ist schon fast die halbe Miete!
Also Kopf hoch, Geduld haben und niemals physisch bestrafen, dann wird das.


Gruß

Ron

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Dabei
6 Sep 2018
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#20
Also...meine Vorredner haben eigentlich schon alles relevante zum Thema Tierschutz usw. gesagt...

Ich meine grundsätzlich auch gute Intentionen, besonders aus deinem zweiten Post, lesen zu können, aber gerade der Aussie LIEBT Nähe bzw. in der Nähe von jemanden zu sein. Ich selbst habe eine 15 Wo. alte Aussie Hündin, die aktuell zu meinen Füßen friedlichst schläft, immer bei uns ist, in unserem Zimmer schläft etc. Auch sie ist noch NICHT zuverlässlich stubenrein, und hat auch schon öfters mal auf ihre Decke gepinkelt. Und wie reagieren wir? Wir wischen es still auf, bzw. wasche ich ihre Decke danach einfach. Ich schnappe sie dann sofort und gehe mit ihr raus um ihr zu zeigen dass es draussen viiiiiieeeel besser ist Pipi zu machen weil Frauchen dann Party macht und es manchmal ein Leckerli gibt. ;) Schimpfen bei Stubenreinheit bringt meiner Meinung nach nichts ausser dass es dann noch länger dauert bis sie stubenrein werden oder im schlimmsten Fall sogar ihre Pipi verstecken wollen ...

Der Kleine ist gerade erst halbwegs in der großen weiten Welt angekommen (mehr als davor zumindest), ich denke ihr werdet noch seeeehr viel Geduld brauchen, da er in seiner wichtigsten Prägephase ohne sozialen Kontakt zu Menschen usw. war. Was ich bis jetzt gelernt habe: Hundeerziehung braucht seeeehr viel Geduld und Ausdauer, sowie liebevolle Konsequenz. Und die fängt schon gleich bei Themen wie Stubenreinheit an. Er WIRD es früher oder später lernen :) Manche brauchen halt länger als andere! Was der Kleine jetzt braucht, ist besonders viel Nähe zu seinen zukünftigen Menschen und eine liebevolle Erziehung. Holt ihn doch ruhig länger ins Haus, er soll doch schließlich lernen dass IHR TOLL seid :) Ich wünsche euch viel Glück, aber wenn ihr dran bleibt und ihm jetzt ein tolles Leben zeigt, wird er wahrshceinlich zu einem tollen Hund..
 

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