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Kritik an Impfungen, Parasitenbehandlung, etc.

Dabei
9 Apr 2014
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#1
Hallo,
ich bin gerade auf diese Seite gestoßen: www.gesundheit-und-impffreiheit.de
Hier werden die Themen Impfungen, Fleisch-Fütterung, Entwurmung, Parasitenbehandlung, etc. sehr kritisch dargestellt. Grundsätzlich bin ich gerade was Impfungen, Parasitenbehandlung usw. anbelangt auch sehr misstrauisch, aber das was dort über Ernährung steht, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Was haltet ihr von der Seite und deren Inhalt - totaler Schwachsinn oder durchaus sinnvoll?
 

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Dabei
15 Sep 2013
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#2
Also das mit der Parasitenbehandlung und Entwurmen kann ich ja noch irgendwo nachvollziehen. Es muss ja nicht immer Chemie sein, wie man an der Wirkung des Schwarzkümmel Öls gegen Zecken sehen kann :)
Was impfen etc. angeht, da kenn ich mich zu wenig aus.
Der Artikel über Ernährung is aber ja wohl Schwachsinn. Hat allem Anschein nach en Veganer geschrieben? Fleisch gehört auf den Speiseplan eines Fleischfressers. Auch wenn dieser Obst/Gemüse etc. auch braucht, kann er sich nicht nur davon Ernähren. "Wer Tiere liebt, quält und tötet andere nicht, um diese zu verfüttern". Hier sind keine wissenschaftlichen Angaben, warum das sinnvoll für meinen Hund sein soll, lediglich wird einem ins Gewissen geredet. Auch dass der älteste Hund der Welt vegan ernährt wurde, überzeugt mich nicht.
Natürlich sollte man auf Qualität achten, bei dem was man füttert. Aber weder ich ernähre mich vegan, noch zwinge ich meinen Hund wider der Natur dazu. Für mich ist SO etwas Tierquälerei...
 
Dabei
7 Nov 2013
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#3
Natürlich sollte man auf Qualität achten, bei dem was man füttert. Aber weder ich ernähre mich vegan, noch zwinge ich meinen Hund wider der Natur dazu. Für mich ist SO etwas Tierquälerei.
Mir gehts da ähnlich. Ein Hund ist eigentlich ein Semikarnivor. Die Geister teilen sich hier aber gewaltig. Grade dadurch dass ich in ein paar BARF Gruppen vertreten bin bekomme ich da recht viel mit...
Der eine besteht auf Allesfresser, der nächste sagt es sei ein reiner Fleischfresser und kann mit Getreide und pflanzlichem nichts anfangen und der nächste (wie ich) sagt eben dass er sowohl in der Lage ist aus tierischem als auch pflanzlichen seine Nährstoffe zu ziehen.
Aber wenn ich sehe wie wenig mein Hund Gemüse mag und wie gerne er frisches Fleisch, etc. frisst, reicht mir das schon als Antwort. Und mir tun die Hunde leid die sich nur mit Getreide, Obst und Gemüse begnügen müssen.
Natürlich bin ich der Meinung drauf zu achten wo mein Fleisch herkommt... Persönlich kaufe ich z.B fast ausschließlich BIO etc. Aber ich werde deshalb nicht zum Veganer. Und als letztes mein Hund.
Beim Thema Impfstoff verläuft es ähnlich. Manche rühmen sich damit NIE zum Tierarzt zu gehen und die anderen wollen ihren Hund vor allem schützen. Ich persönlich finde eine Grundimmunisierung reicht. Und dann eben wenn nötig wieder Tollwut auffrischen.
Bei einer Wurmkur greif ich einfach auf chemische Mittel zurück weil ich möchte dass meinem Hund so schnell wie möglich geholfen wird. Ich stell mir einen Wurmbefall nicht angenehm vor..
Aber naja, da ist man einfach gefragt sich selbst ein Bild zu machen!!
 
Dabei
9 Apr 2014
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#4
OK, danke, ich sehe das eigentlich ähnlich wie ihr. Was Fütterung betrifft sollte man einfach auf die natürliche Ernährung von Wölfen achten, denke ich. Die fressen auch was gerade da ist, aber hauptsächlich wohl eher Fleisch. Ich denke, die gesunde Mischung machts. Ich bin ohnehin ein großer Verfechter der BARF-Theorie und bin der Meinung, eine abwechslungsreiche Ernährung aus Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Knorpeln aber eben auch Obst und Gemüse ist wohl am ehesten artgerecht. Wovon ich allerdings gar nichts halte ist dieses penibel genaue Mischen und Abwiegen der Zutaten und Zusatzstoffe, damit ja jede Mahlzeit zu 100% ausgewogen ist. Das halte ich für Schwachsinn - sofern man über einen gewissen Zeitraum (einen Monat?) ausgewogen ernährt, sollte das völlig ausreichen. Kein Wolf der Welt nimmt mit jeder Mahlzeit alle Nährstoffe zu sich, die er braucht.

Mit dem Impfen sehe ich das ebenso wie littleBarneyy: Grundimmunisierung sollte ausreichend sein. Ich habe zu diesem Thema sogar ein Buch, in dem es über die verschiedenen Impfungen von Hunden geht, und darin wird das ebenso als ausreichend erachtet. Habt ihr euch den Artikel über Tollwut von der oben erwähnten Seite durchgelesen? So weit ich das richtig verstanden habe, wird da behauptet, dass Tollwut nur eine Erfindung der Pharmaindustrie sei und in Wirklichkeit gar nicht existieren würde. :rolleyes: Aber bei der Tollwutimpfung ist das ja auch so eine Sache bei den Tierärzten. Es liegt ja anscheinend dem TA frei zu entscheiden, ob eine Impfung nun 1 Jahr gültig sein soll oder 3 Jahre. Beim selben Impfstoff. Das was im Impfpass eingetragen wird zählt. :confused:

Was Entwurmen betrifft: auf chemische Entwurmung würde ich auf jeden Fall zurückgreifen, aber nur dann, wenn auch definitiv ein Wurmbefall vorliegt. Nicht prophylaktisch, so wie es einem von den Tierärzten immer gerne geraten wird. Ich verwende jetzt sowohl äußerlich gegen Zecken als auch innerlich gegen Wurmbefall Bio-Kokosöl. Einmal habe ich es gewagt, beim TA zu erwähnen, dass ich keinen chemischen Zeckenschutz brauche, sondern eben das Kokosöl verwende. Ich hab geglaubt, ich flieg jetzt gleich aus der Praxis raus. :D Gerade dass ich nicht als leichtsinniger Tierquäler beschimpft wurde. Ich wurde gefragt, was mir eigentlich einfällt, so einen nutzlosen Unfug zu verwenden, das Öl hätte null Wirkung und würde ohnehin nur das Fell verkleben, aber bitte, wenn ich eben wolle, dass mein Hund Borreliose bekommt, dann soll ich es ruhig weiter verwenden... Tja, irgendwie auch verständlich, ist eben blöd für den TA, dass er daran nichts verdient... ;)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#5
Wir haben hier schon zahlreiche Threads zu den Themen Impfen, Zeckenprophylaxe und BARF.

Zum Beispiel: http://www.aussie.de/forum/t/4604-impfen-ja-nein
Oder: http://www.aussie.de/forum/t/2990-floh-und-zeckenschutz

Was Zeckenprophylaxe betrifft, da verlasse ich mich garantiert nicht auf rein natürliche Mittel. Wir haben hier die Auwaldzecke und die überträgt Babesiose......ich glaube, das will keiner für seinen Hund.
Zum Impfen: in unserer Gegend gibt es wieder Wildtierstaupe und es wurden auch wieder Füchse gefunden, die an Tollwut verendet sind. Ob dieses Virus nun schon immer in der freien Natur vorkam oder ob es aus dem Chemiebaukasten kam, sollte für den Hundehalter egal sein. Fakt ist: erkrankt der Hund daran, wird er getötet. Und ein an Staupe erkrankter Hund ist auch kein schöner Anblick.
 
Dabei
15 Jan 2013
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#6
Füchse an Tollwut? Soweit ich weiß gilt Deutschland seit 2008 als tollwutfrei und der letzte Tollwutfall war 2006. Kann man das irgendwo nachlesen? Würde mich interessieren. Ich bin Vegetarierin und meine Tochter is Veganerin, trotzdem würden wir nie auf die Idee kommen unsere Hunde und Katzen vegan oder vegetarisch zu ernähren. Genauso blödsinnig fände ich wenn jemand der Fleisch isst, seinen Hasen Schnitzel gibt. Ich kenne aber Leute die ihre Hunde vegan ernähren und es scheint wohl auch zu funktionieren. Ich finde es unnatürlich, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings ist es natürlich auch so, dass das Fleisch was wir geben mit Sicherheit nicht naturbelassen und 100% gesund ist. Natürlich nimmt der Hund da auch jede Menge Antibiotika und Hormone mit auf.

Ich habe mich beim Impfen auf das beschränkt was ich für sinnvoll erachtet habe (nicht nur bei den Tieren, auch bei den Kindern ;) ) und gehe auch in größeren Abständen zum Impfen. Entwurmen mussten wir noch nicht seit wir Nele haben, ich hab immer Kotproben abgegeben, die waren immer ok.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#8
Aber bei der Tollwutimpfung ist das ja auch so eine Sache bei den Tierärzten. Es liegt ja anscheinend dem TA frei zu entscheiden, ob eine Impfung nun 1 Jahr gültig sein soll oder 3 Jahre. Beim selben Impfstoff. Das was im Impfpass eingetragen wird zählt. :confused:
Achwas, ist das wirklich so?
Ich dachte automatisch alle 3 Jahre. :confused: Das ist ja verrückt!

Nicht prophylaktisch, so wie es einem von den Tierärzten immer gerne geraten wird.
Das hätte ich auch hinzufügen sollen!
Bei uns wird alle 2-4 Monate eine Kotprobe abgegeben. Bisher war der kleine aber Wurmfrei! Toitoitoi :)

Bei Zeckenmitteln hab ich Anfangs auch zu Kokos- und Knoblauchöl gegriffen. Funktionierte recht gut... Auch wenn mal ein paar Zecken im Fell waren..
Dann bin ich übers WE vereist und konnte ihn nicht einschmieren. Das war ganz blöd!
Seit dem gibt es chemischen vom TA. Damit fahre ich super! Bisher keine einzige Zecke (2 Monate).
Aber das mache ich natürlich auch nur in der Zeckenzeit. Ansonsten gibt es gegen jegliche Parasiten und co. nur natürliche Mittel!

Wie beim Menschen auch finde ich Alternative Medizin in vielen Punkten toll, aber es hat Grenzen! :)
 
Dabei
15 Sep 2013
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#9
Hier bei uns (Südschwarzwald) hab ich im Wald auch schon gelbe Warnschilder gesehen auf denen stand "Achtung Tollwutgebiet"
 
Dabei
26 Sep 2013
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#13
Meine Hunde bekommen die Grundimmunierung, wobei ich Tollwut (3-jährige Gültigkeit) erst nach dem Zahnwechsel impfen lasse. Im Folgejahr nochmals eine Auffrischung und dann wird nur noch nach Titerbestimmung geimpft (außer Tollwut wegen Grenzübertritt).
Entwurmt wird nach Kotprobe, außer Welpen.
Meine Hunde werden gebarft. Wobei ich das Ganze nicht so eng sehe, bin ich übers WE weg oder im Urlaub, gibts TroFu, auch Leckerchen gibts die Stinknormalen . Meine Hunde lieben zwar ihr Frischfleisch, Obst, Gemüse, usw., fressen aber ansonsten alles :).
Zeckenschutz: Tja, da meine älteste Hündin überhaupt keine Chemie verträgt (weder SpotOn noch HBs) gibts Kokos und gründliches Absuchen.

LG
Yvonne

[h=1][/h]
 
Dabei
9 Apr 2014
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#14
An alle die Kokosöl (äußerlich) verwenden: wie oft wendet ihr das bei euren Hunden eigentlich an? Ich hab mal wo gehört, es müsse täglich aufgetragen werden, da die Wirkung nicht lange anhält. :rolleyes:
 
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