OK, danke, ich sehe das eigentlich ähnlich wie ihr. Was Fütterung betrifft sollte man einfach auf die natürliche Ernährung von Wölfen achten, denke ich. Die fressen auch was gerade da ist, aber hauptsächlich wohl eher Fleisch. Ich denke, die gesunde Mischung machts. Ich bin ohnehin ein großer Verfechter der BARF-Theorie und bin der Meinung, eine abwechslungsreiche Ernährung aus Muskelfleisch, Innereien, Knochen, Knorpeln aber eben auch Obst und Gemüse ist wohl am ehesten artgerecht. Wovon ich allerdings gar nichts halte ist dieses penibel genaue Mischen und Abwiegen der Zutaten und Zusatzstoffe, damit ja jede Mahlzeit zu 100% ausgewogen ist. Das halte ich für Schwachsinn - sofern man über einen gewissen Zeitraum (einen Monat?) ausgewogen ernährt, sollte das völlig ausreichen. Kein Wolf der Welt nimmt mit jeder Mahlzeit alle Nährstoffe zu sich, die er braucht.
Mit dem Impfen sehe ich das ebenso wie littleBarneyy: Grundimmunisierung sollte ausreichend sein. Ich habe zu diesem Thema sogar ein Buch, in dem es über die verschiedenen Impfungen von Hunden geht, und darin wird das ebenso als ausreichend erachtet. Habt ihr euch den Artikel über Tollwut von der oben erwähnten Seite durchgelesen? So weit ich das richtig verstanden habe, wird da behauptet, dass Tollwut nur eine Erfindung der Pharmaindustrie sei und in Wirklichkeit gar nicht existieren würde.

Aber bei der Tollwutimpfung ist das ja auch so eine Sache bei den Tierärzten. Es liegt ja anscheinend dem TA frei zu entscheiden, ob eine Impfung nun 1 Jahr gültig sein soll oder 3 Jahre. Beim selben Impfstoff. Das was im Impfpass eingetragen wird zählt.
Was Entwurmen betrifft: auf chemische Entwurmung würde ich auf jeden Fall zurückgreifen, aber nur dann, wenn auch definitiv ein Wurmbefall vorliegt. Nicht prophylaktisch, so wie es einem von den Tierärzten immer gerne geraten wird. Ich verwende jetzt sowohl äußerlich gegen Zecken als auch innerlich gegen Wurmbefall Bio-Kokosöl. Einmal habe ich es gewagt, beim TA zu erwähnen, dass ich keinen chemischen Zeckenschutz brauche, sondern eben das Kokosöl verwende. Ich hab geglaubt, ich flieg jetzt gleich aus der Praxis raus.

Gerade dass ich nicht als leichtsinniger Tierquäler beschimpft wurde. Ich wurde gefragt, was mir eigentlich einfällt, so einen nutzlosen Unfug zu verwenden, das Öl hätte null Wirkung und würde ohnehin nur das Fell verkleben, aber bitte, wenn ich eben wolle, dass mein Hund Borreliose bekommt, dann soll ich es ruhig weiter verwenden... Tja, irgendwie auch verständlich, ist eben blöd für den TA, dass er daran nichts verdient...
