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Mann und Hund

Dabei
11 Dez 2013
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#1
Hallo,
wer hat Erfahrung / Tipps zum Thema skeptische Ehemänner VOR einer Hundeanschaffung?
Wobei meinem immer schon klar war, dass es irgendwann so kommen wird ;-), weil ich schon IMMER wieder einen Hund wollte. Er kennt´s halt gar nicht, hat Vorbehalte bzgl. Sauberkeit, Angehängtsein etc.
Nicht zu vergessen, wir haben drei Kinder (6,4,2 jahre) und managen beide das zum glück alles recht locker und machen da auch vieles, was andere sich so gar nicht in der Situation vorstellen könnten. Haus, Platz, Natur, ausreichend Zeit ist auch vorhanden. Nur die Grundeinstellung ist noch suboptimal...
Ich glaube fest dran, dass er als natur-/sport-/bewegungsliebender Mensch dann auch sehr bald großen gefallen dran findet (zumal Welpenbonus etc.), aber das ist IHM im Vorfeld noch nicht so klar.
Gruß Bergdohle
 

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Dabei
26 Jan 2012
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#2
Meiner (Freund, nicht Ehemann) kennt mich zum Glück nur mit Hund, ist aber skeptisch dem zweiten Gegenüber (der eh noch in den Sternen steht ;) ).

Mir wäre es sehr wichtig, dass der Mann dahinter steht und mich in der Sache unterstützt.
Es wird dreckiger sein, es wird teuer sein, man ist an den Hund gebunden - da hat er nicht Unrecht. Und das muss man auch wollen.

Ich bin extrem froh, dass mein Freund (der nicht mit mir zusammenwohnt) mich gut mit dem Hund unterstützt. Wenn ich mal länger arbeiten muss, viel für die Uni tun muss oder sonst irgendwas ansteht, ist er immer da und geht mit Milo, kommt extra vorbei um sich um ihn zu kümmern und nimmt ihn auch mal zu sich, wenn keiner aus meiner Familie Zeit hat.

Du wirst doch eh noch einige Züchter besuchen müssen, nimm deinen Mann doch einfach mit und dann könnt ihr ja gucken, ob ihr Hunde findet, die eurem Ideal nahekommen und von denen ihr euch vorstellen könntet ein Baby zu nehmen.

Mit einem Hund wird es anstrengend werden und es gibt nichts schlimmeres, als wenn einem dann ein nahestehender Mensch in den Rücken fällt und sagt: "Dein Problem, ICH wollte das hier alles nicht".

Also Hunde und Welpen treffen und die raussuchen, die euch beiden gefallen :)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#3
Also wir sind zwar auch noch nicht verheiratet, aber wir wohnen schon zusammen. Bei uns war es auch so, dass primär ich wieder den Wunsch nach einem Hund hatte. Bertram war auch eher skeptisch. Er war nicht vollkommen dagegen, aber auch nicht die treibende Kraft. Wir haben uns dann so geeinigt, dass klar ist, dass ich die Hauptverantwortung für den Hund trage. Also alles was mit Hundeschule, Hundesport etc. zu tun hat, ist komplett mein Part. Aber er war trotzdem bereit, mich zu unterstützen und mit dem Hund rauszugehen und solche Dinge, wenn ich keine Zeit habe. Das klappt auch wunderbar mit Hazel. Er unterstützt mich in den alltäglichen Dingen, aber Hundeschule etc. mache ich mit Hazel. Bertram geht zwar meistens mit, aber schaut nur zu und unterhält sich mit noch nem Mann, der auch immer nur dabei ist. :D
Bertram liebt Hazel inzwischen natürlich auch und knuddelt und spielt mit ihr, wenn er nach Hause kommt, aber ich denke er alleine hätte sich trotzdem nie einen Hund angeschafft.
Ihr müsst einfach vorher klären, welche Aufgaben ihr übernehmt und du musst akzeptieren, wenn dein Mann zu bestimmten Aktivitäten eben keine Lust hat. Aber wir hätten Hazel auch nicht bekommen, wenn Bertram völlig dagegen gewesen wäre.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#4
Huhu :)
bei uns war es ebenfalls so dass ich die treibende Kraft dahinter war :D. Ihm war von vornherein klar, dass ich ein paar "viecherl" brauch, allen voran einen Hund :). Der Hund lebt jetzt bei uns und das andere kleinvieh kommt bald *gg*.

Mir geht es wie Sandra, der Partner muss selbstredend dahinterstehen und sich darauf einlassen und ebenfalls Spaß haben :). Jedoch sieht es mit einem Hund nicht mehr wie geleckt aus (zumindest bekomm ich das nicht hin, aber habe das auch schon vor dem Hund nicht geschafft :p ), man ist angehängter, man plant um den Hund rum, aber das macht auch Spaß und ist eben so wenn man Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt. Aber du mit drei kindern weißt sicherlich am besten was ich meine :D :D.

Wir haben im Vorfeld sehr viel über Hunde gesprochen und wie es wohl so wäre mit Vierbeiner im Haus, das ging ohnehin nicht anders, da ich sofort laut aufgeschrien hab sobald ein Hund zu sehen war :D. Außerdem hat irgendwie jeder um uns herum einen Hund,oder mehrere, daheim rumwuseln :). Vielleicht hilft das deinem Mann auch, einfach mal durchsprechen und die Sorgen die ihn so plagen benennen und versuchen mit vernünftigen Argumenten (also nicht: "aber ein Hund ist ja sooo süüüüß :D) diese zu zerstreuen :). Wird schon alles! :)
 
Dabei
7 Okt 2013
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#5
Hi :D

Also ich denke, hier gilt die Devise: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Auch mein Mann könnte in Zukunft gut ohne Hund leben und musste erst mal bissel über eine ganze Zeit lang "bearbeitet" werden. Ich glaube, wenn ein Partner merkt, dass es einem wirklich ernst ist mit der Sache, lässt er sich auch irgendwann auf das Thema ein. Als mein Mann gemerkt hat, dass das Thema Hund nicht nur so ne Anwandlung von mir ist, sondern wirklich ein tiefgreifender Wunsch, hat er sich drauf eingelassen und wir haben viele gute Gespräche geführt. Umso mehr wir darüber gesprochen haben, umso mehr Gedanken er sich selber dazu gemacht hat, desto offener wurde er und nach ner Zeit meinte er dann auch, dass er sich tierisch freut. Jetzt ist er selber total infiziert (was ich noch vor 6 Monaten für total ummöglich gehalten hätte) und freut sich schon auf den Krümel, der Mitte Februar bei uns einziehen wird.

Wünsche dir viel Glück bei der "Umprogrammierung" deines Mannes auf den "Aussie-Modus" ;)
 
Dabei
16 Jul 2013
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#6
Auch bei uns war ich diejenige die das "Projekt" Aussie ins Rollen gebracht hat. Mein Freund hat mich aber schon mit Hund kennengelernt, trotzdem hätte er auch ohne weiterleben können. Aber da er mich liebt und ja möchte das ich glücklich bin, hat er mir dsbzgl keine Steine in den Weg gestellt. Anfangs wollte er mir nur mit Erziehung und Gassi helfen, aber letztendlich mussten wir uns in der Hundeschule abwechseln weil er eben auch mitmachen wollte. Es gab auch eine Hundeschultage wo er komplett alleine hingefahren und mitgemacht hat.
Am Anfang hieß es auch: "der Hund wird aber jeden Monat gebadet, der stinkt sonst" (jaja) und nun wird Neelix 6 Monate alt und wurde bisher ein einziges mal gebadet. Auch hatte er anfangs Probleme mit Kot aufsammeln und den stinkigen Fressereien und Barf war auch doof (Pansen und BläMa *pfui*) und nun verzieht er zu 98% nicht mal mehr das Gesicht.
Und das Ende von der Geschichte in 2-3 Jahren möchte er noch einen 2. Aussie und das soll dann offiziell sein Hund werden. :D
 
Dabei
31 Okt 2012
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#7
Ich finde hier gibt es zwei Seiten - die Fakten und die Grundstimmung ;)

Also die Fakten (Schmutz, finanzieller und zeitlicher Aufwand -> "Angehängt sein") sollten meiner Meinung nach geklärt und genau besprochen werden. Natürlich kann man einen absolut problemlosen, immer gesunden Hund bekommen - doch genauso gut können, wie bei jeden Lebewesen, Herausforderungen auftreten. Dessen sollte man sich bewusst sein und sich auch kritisch hinterfragen, sind wir uns ALLE in der Familie einige, dass wir mit diesen Dingen umgehen können und auch bereit dafür auf etwas zu verzichten?
Das möchte ich keinenfalls schön reden, ein Hund macht nun mal Schmutz und das in der "matschigen" Jahreszeit nicht zu knapp. Soviel kann ich Emma gar nicht abrubbeln, als das der Schmutz nach und nach von ihr abrieselt und sich im ganzen Haus verteilt.
Ein Hund kann große Summen Geld kosten - gestern rief mich meine Freundin an, weil ihr Labbi eine Magendrehung hatte. :( Ist alles gut ausgegangen, der Magen drehte sich von selber wieder zurück - doch die OP hätte 2.000 Euro gekostet o_O Von dem abgesehen dass sie eigentlich am Abend Konzertkarten hatte, die sich ihr Freund und sie vom Essen abgespart hatten und sich ewig darauf gefreut haben. Also für beide war das kein großer Verzicht (sie hat das nicht mal erwähnt, ich wusste nur davon weil sie mir es ständig erzählt hat) ABER ich frag mich immer wie so eine Situation ist, mit jemand der nicht voll dahinter steht und dann - zumindest unterschwellig - angenervt ist.

Also solche Dinge gehören einfach geklärt und da müssen meiner Ansicht nach alle Familienmitglieder voll dahinter stehen.

Was die Grundeinstellung bzgl. Hund angeht, sehe ich das eher entspannter. Ich habe einfach oft mitbekommen, wenn die obigen Punkte abgeklärt sind und man voll hinter der Entscheidung steht, dass sich dann so ein Hund ganz schnell in die Herzen einschleicht.
Wir hatten als erstes eine Tierschutzhündin - und die hatte schon eine ordentliche Größe :) und schnappte wohl auch mal aus Unsicherheit (allerdings bei uns kein einziges Mal). Und obwohl mein Mann eine ausgeprägte Hunde Phobie hatte (gab als Kind einen Beisvorfall), hatte Shiva sich vom ersten Augenblick an in sein Herz geschlichen.

Sie war leider nur viel zu kurz bei uns, doch als sie in der Tierklinik ihren letzten schlimmen epileptischen Anfall hatte, war er es der neben ihr blieb, (ich suchte den Tierarzt) sie beruhigt und keinerlei Angst hatte dass sie zubiss. Sie stank ganz fürchterlich und ich will das auch jetzt nicht weiter aufführen - doch es ist mir heute noch so deutlich, dass ein Mensch, der bei jeden Hund (auch Dackeln) die Strassenseite wechselte, seine Schuhe wegwarf wenn er in Hundesch*** gestiegen ist - da neben der krampfenden Hündin sass und keinerlei Angst oder Ekel hatte. Und ich rede hier wirklich von einer extremen Situation, ich tat mir teilweise schwer mit Shiva's Anfälle, weil die Gefahr ja durchaus bestand dass sie in ihrer Panik um sich beisst.

Und tja, Emma ist jetzt sowieso unser Hund und wir waren uns beide einige, es muss schnell wieder ein Hund her.

Sie ist schon noch etwas mehr mein Hund, doch mein Mann wirkt so als habe er immer Hunde gehabt und geht ganz natürlich mit ihr (und in zwischen auch mit anderen Hunden) um. Und er sieht Emma als Bereicherung. Klar haben wir auch Einschränkungen und manchmal nervt es auch, doch uns ist es das allemal wert ;)
 
Dabei
11 Dez 2013
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#8
Danke für all die netten Antworten!
Ja, ich gehe sowieso nach der Methode vor "Steter Tropfen....". Mittlerweile kommt meinem Mann ja sogar manchmal fast ein Lächeln aus, wenn wir das Thema anschneiden, und er tut oft nur noch so grantig ;-)) Und außerdem weiß er, dass es mir wirklich ernst ist mit dem Thema, weil er mich liebt weiß er auch, dass mir das schon viele Jahre lang zu meinem Glück noch fehlt. Ich geh das Ganze auch recht generalstabsmäßig und durchdacht an, muß man ja auch mit kleinen Kindern, und es soll ja auch möglichst alles gut klappen. Und er ist selbst ja recht pragmatisch und praktisch veranlagt...ich denke, da wird er sich auch schnell mit vielen Dingen im HUndealltag gut auskennen (wobei ich ihm die zunächst gar nicht aufhalsen werde). Mit den drei Kindern sind wir beide ja eh einiges gewohnt. Und mit dem Schmutz: ich werd´s versuchen zu minimieren, das fällt natürlich bei unserem neugebauten EFH noch recht auf, wenn alles noch so unberührt ist. Aber ich glaube, mit vernünftigem Umgang kann man das minimieren und außerdem lebt man ja nicht im Museum, oder?

Also, Licht am Horizont ... - es muß ohnehin sein mit dem Hund!!!
LG Bergdohle
 
Dabei
27 Mrz 2013
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#9
Ich wollte zwar schon immer einen Hund, aber halt so wie man sich das als nichthundebesitzer vorsteltl, man hat halt nen Hund, der geht ma Gassi und bringt die Pantoffeln. Dann kam Arkos und ich hab gelern das alles anders ist und angefangen mich mehr und mehr mit der Thematik zu beschäftigen. Jetzt ist Chili bei uns eingezogen (was letzendlich meine Initiative war) und mitlerweile bin ich voll der "bekloppte" Hundemensch geworden, habe BARF bei uns "durchgesetzt" und könnte mir ein Leben ohne unseren doppelten "Hundeterror" (Welpe + Pupertätshund) nicht mehr vorstellen. Der Appetit kommt also beim Essen ;-). Aber es muss natürlich vorher eine positive Grundhaltung existieren. Wenn eine Person im Haushalt nicht hinter der Hundeentscheidung steht und es dadurch evtl. sogar zu Krach kommt hat man am Schluss im schlimmsten Fall einene 15 Jahre dauernden Kleinkrieg, oder abre einer zieht vorher aus (dann hoffentlich der Mensch ^^). Der andere muss quasi nicht voller Euphorie sein für den Hund aber er muss die Entscheidung auf jedenfall mit "tragen".

Kannst du ihm den Hund nicht dadurch schmackhaft machen indem ihr euch mal mit jemand trefft wo er seine sportlichkeit irgendwie mit einem Hund ausleben kann. Ich woltle schon als Kind einen Hund, ging aber nicht. So richtig wieder präsent wurde der Wunsch dann aber wieder erst als ich regelmäßigen Kontakt mit dem Hund meiner Schwiegereltern hatte. Du kannst sozusagen vlt. einen Hund im Umfeld als "Überzeuger" einsetzen.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#10
Also ich denke, hier gilt die Devise: Steter Tropfen höhlt den Stein.
sehe ich genauso!

mein mann hat mich kennen gelernt - da hatte ich schon einen hund. nachdem wir dann - mit hund natürlich - zusammen gezogen sind wollte ich einen zweiten. männe stimmte zu, nur unter der bedingung dass es wieder ein bobtail ist. ok. so kam der dicke zu uns. als unsere hündin dann starb wollte ich keinen "ersatz"...es hat 3 jahre gedauert bis ich soweit war. nun wollte ich einen aussie. das fand mein mann gar nicht gut, er wollte wenn wieder einen bob. hat schon ziemlich überzeugungsarbeit gekostet aber ich denke wenn man hartnäckig ist klappt es. mein mann hält sich aus dem kompletten "hundekram" heraus, er geht wenn es nicht anders geht zwar spazieren aber zu 99% ist es mein ding.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#11
Hihi, musste grad bei einigen Beiträgen schmunzeln. Für mich steht ja ein eigener Hund auch schon lange ganz oben auf der Wunschliste. Mein Freund ist zwar Hunden nicht abgeneigt, bräuchte aber keinen zu seinem Glück.. wenn, dann sollte mal ein Berner Sennenhund einziehen (da kommt halt der Schweizer durch^^). Unseren Gordon Setter zu Hause hat er nach einiger Zeit aber auch sehr lieb gewonnen..
Als ich dann jetzt mit meinem Plan kam, dass im Sommer endlich der heißersehnte Aussie-Welpe einziehen soll, war er anfangs gar nicht begeistert, war sehr skeptisch, etc. Ich habe dann lange und immer wieder mit ihm drüber gesprochen, Möglichkeiten besprochen, Risiken abgewägt, etc. Inzwischen freut er sich glaub fast mehr auf den Hund als ich (-wenn das möglich ist^^). Er ist mindestens genauso hibbelig und hat sogar schon gleich gefragt, ob es dann nicht auch "unser" Hund wird ;)
Das wird also sicher :)
 
Dabei
27 Mai 2012
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#12
Bei und ist das Thema Hund auch zu 99% mein Ding. Was auch völlig in Ordnung ist. Es ist allerdings nicht selten das Männe mal eifersüchtig ist. :D
Beim Zweithund musste ich ihn auch erst überzeugen. Und wenn er auf meinem Desktop Welpenfotos entdeckt wird sofort leicht panisch. ;)
 
Dabei
27 Nov 2013
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#13
Bei uns ist der Hund auch auf meinem Mist gewachsen:D

Hatte noch keinen eigenen. Bin früher immer im Tierheim tätig geworden, doch das ist nicht das selbe.

Mein Mann hatte mal einen Husky, aber das war in der Kinderzeit.

Da ich zwei Jahre nun ein Ei lege und das Thema Hund immer intensiver wurde, haben wir UNS nach zwei Jahren durchsetzen entschieden im September kommt unser Aussie:p:D:rolleyes:
(Welcher dann MEINER MEINER MEINER ist:D)
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#14
Bei uns ist der Wunsch nach Hund(en) ;) von allen gekommen, von meinem Freund, meinen damals 8-jährigem Sohn und von mir. Es musste keine Überzeugungsarbeit geleistet werden oder gar jemand umgestimmt werden und sowas sehe ich auch ein bisschen kritisch. Wenn ein Part absolut nicht will wird es eng, besonders wenn man sich doch die Aufgabe Hund aufgrund der Betreuung mehrerer und/oder kleinerer Kinder teilen muß.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#15
Wenn ein Part absolut nicht will wird es eng, besonders wenn man sich doch die Aufgabe Hund aufgrund der Betreuung mehrerer und/oder kleinerer Kinder teilen muß.
ich hätte mir auch etwas anderes gewünscht aber ich denke da hängt es auch sehr stark von der jeweiligen bezugsperson ab. bei uns klappt es prima :)
 
Dabei
19 Dez 2012
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#16
Mein Freund hat mich schon mit 2 Aussies kennen gelernt :D Als ich Nummer 3 geplant hatte, hat er auch sofort zugestimmt :) Mittlerweile ist er so infiziert, dass er eigentlich auch gerne einen eigenen hätte, auch wenn das Nr. 4 bedeuten würde :D bis das soweit ist, "klaut" er mir aber solange meinen zweiten ;)

ich denke auch, dass er ganz von alleine umgestimmt wird, wenn ihr zusammen Züchter besucht und euch verschiedene erwachsene Hunde anschaut, damit er sieht, wie unkompliziert es im Idealfall mit einem Hund sein kann! War bei einer Freundin von mir auch so, eigentlich hatte ihr Freund nur zugestimmt damit sie Ruhe gibt, aber als der kleine dann geboren war, war er genauso Feuer und Flamme :)
 
Dabei
30 Dez 2011
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#17
Ich find das alles hier sehr interessant :D
Also bei uns (oh Wunder ;) ) war auch ich die treibende Kraft hinter der Anschaffung. Mein Mann wusste aber schon, worauf er sich einlies ;) im Grunde habe ich ja nur die ganze Zeit gewartet, bis unsere Lebensumstände hundetauglich waren so gesehen war immer klar, es wird ein hund einziehen, wann war eben die Frage. Es war auch von Anfang an klar, dass es in erster Linie mein Hund sein würde, weil er eben von 8/9-17/18 Uhr arbeitet und so gesehen viel zu wenig Zeit hätte. Aber er hat mich von Anfang an unterstützt und fand die Idee gut. Er kommt auch aus einer Hundefamilie, hätte sicherlich auch ohne weiterleben können, aber Elmo liebt er abgöttisch ;) er versucht auch bei allen Sachen dabei zu sein, fährt immer mit zur Huschu oder auch allein, wenn ich nicht kann, kümmert sich um Elmo wenn ich krank bin etc. Wir haben auch abgesprochen, dass wenn wir zusammen spazieren gehen, ich verantwortlich bin, damit der Hund sich an einer Person orientieren kann. Kommandos werden von mir mit Elmo eingeübt und Steve macht die erst, wenn sie sitzen, dann fürt er sie auch mit Begeisterung Freunden und Arbeitskollegen vor :rolleyes:
Ich fände es richtig schwierig, wenn er nicht 100% hinter mir und vor allem Elmo stehen würde. Zum einen in stress- oder krankheitsphasen bin ich darauf angewiesen, dass er sich kümmert. Zudem finde ich wichtig, dass sich beide um die Erziehung kümmern und da eine Linie fahren. So Aktionen wie: "Komm mal, der Hund frisst grad vom Tisch", gehen GAR NICHT. Da muss sofort eingegriffen werden. Aber auch so ganz basales an der Leine laufen. Wenns dem einen egal is, ob der Hund zieht, wird der Hund zwar lernen bei ener Person an der Leine zu laufen, das aber nicht auf andere generalisieren (was vielleicht nur wichtig is, wenn man mit anderen leuten arbeitet, aber trotzdem)

Im Freundeskreis is ein Päärchen, wo er was gegen Hunde hat. Das ist total schrecklich (wobei sie da auch großen Anteil dran hat). Er findet doof, dass der Hund stinkt und Dreck macht, sie badet den armen Hund ständig in neuen Shampoos, hat ein Duftsray gekauft und putzt täglich mehrmals die Wohnung. Bevor er nach Hause kommt geht sie 2 Stunden mit dem hund, damit er müde is und sich möglichst wenig bewegt und möglichst nicht auffällt... das wär ja so gar nix für mich...
 
Dabei
27 Nov 2013
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#18
@ nero

Oh, du sprichst mir aus der Seele:p
Bei uns war auch der Zeitpunkt das einzige Problem...wann ist es am besten.


Zu deiner Bekannten.
Das ist ja heftig:(
Ist ja weder für einen selbst, noch für den Hund schön...traurig wenn man so gegen einen hund ist, sich dann doch einen zu holen...
Kann sowas auf Dauer gut gehen?
 
Dabei
30 Dez 2011
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#19
Ich weiß nicht. Er hatte sich auch hundebedingt schon mal getrennt. Aber sie liebt ihn und hat ihn wieder zurück genommen. Muss sie selber wissen.
 
Dabei
10 Okt 2013
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#20
Mein Freund war bis wir zusammen gekommen sind auch nicht an Hunde gewöhnt. Er hat sich dann aber mit unserer Deutschen Schäferhündin ganz gut angefreundet und als wir zusammen gezogen sind, ist auch Laika von meinem Elternhaus mit eingezogen. Das hat auch alles gut geklappt - Haare und Dreck hat er für die treue Seele von Hund gern mal übersehen und weggemacht :)

Als dann im Sommer Laika leider verstorben ist, war es eigentlich keine Frage, ob wieder ein Hund einzieht, sondern mehr welcher Hund einzieht. Da Anny halbtags bei meinen Eltern ist und die sich eigentlich wieder einen dt. Schäferhund gewünscht haben, sind wir einfach los zum Züchter. Bei der zweiten Züchterin hat alles gepasst und als dann das tapsige Wesen zuhause war, waren alle begeistert. Ich denke mit dem Kindchenschema bekommt man schon viele von einem Hund überzeugt :D

Aber ich muss sagen, so ne Horde 8-12 Wochen alter Aussies (in unserem Fall 10) wären schon eher zum Abgewöhnen. So viel Gewusel ist nicht immer gut, um jemanden zu überzeugen...:D
 
Dabei
26 Jan 2012
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#21
Im Freundeskreis is ein Päärchen, wo er was gegen Hunde hat. Das ist total schrecklich (wobei sie da auch großen Anteil dran hat). Er findet doof, dass der Hund stinkt und Dreck macht, sie badet den armen Hund ständig in neuen Shampoos, hat ein Duftsray gekauft und putzt täglich mehrmals die Wohnung. Bevor er nach Hause kommt geht sie 2 Stunden mit dem hund, damit er müde is und sich möglichst wenig bewegt und möglichst nicht auffällt... das wär ja so gar nix für mich...
Das ist ja schrecklich. Das könnte ich mir ja gar nicht vorstellen.

Ich kenne es auch, dass nicht alle immer begeistert von dem Hundchen sind, aber das ist ja schon wirklich extrem.

Das finde ich aber auch wirklich nicht mehr schön für den Hund. Aber man kann sich natürlich nicht in alles einmischen (wenn ichs auch oft mal gerne tun würde ;) )
 
Dabei
11 Dez 2013
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#22
Hallo liebe Forummitglieder,
melde mich nochmal nach einigen Wochen zum Thema "Mann und Hund...".
Eine Frage an die Hundeerprobten (hatte ja auch in meiner Kindheit mehrere, will´s aber trotzdem von den Aussies nochmal hören): Konntet Ihr die gelegentlich auftretende (normale...) Zerstörungstendenz Eurer Vierbeiner (speziell Welpen) hinsichtlich Türstöcken, Möbeln, Türen etc. etc. gut in den Griff bekommen? Oder ist bei Euch alles "zerkratzt" und demoliert (Scherz :rolleyes: ). Ich kann mit diesen "Kollateralschäden" im Leben eines Hundes leben, wüßte sie glaube ich auch zu minimieren, kenne einzelne VOrkommnisse auch noch von meinem Labradormix aus meiner Kindheit (zerfetztes Schulbuch, Decke in Stückchen gerissen, Stofftier erledigt....aber KEINE zerstörten möbel oder Türen...). Nur hat mein noch sehr skeptischer Mann gerade erst wieder einen Rückschlag erlitten, da ihm ein naiver Kollege (der eigentlich sehr nett ist und selbst Hundefreund) ihm erzählt hat, wir sollen uns einfach schon mal drauf einstellen, dass alles zerkratzt, zerstört und heruntergemacht wird, wenn so ein Hund einzieht, ist wohl bei seinem dreijährigen Schäferhund so (der aber bei seinen Eltern lebt, und den er wohl nur alle paar Wochen sieht, haha, wer weiß...). Eine Katastrophe für mein Projekt Hund, da mein liebster Mann ja so fürchtet, dass unser neugebautes Haus (das mir auch viel wert ist) unter dem Vierbeiner komplett zerlegt wird....
Ich finde halt, auch Kinder (wir haben drei im Alter von 2, 4, 6 Jahren) können in einigen Familien, wenn man es zuläßt, die Wände beschmieren, die Einrichtung zerstören, Bücher zerfetzen, Dreck reintragen, Essen auf dem Boden verteilen... Bei uns gibt´s da klare Regeln, und es passiert nichts oder kaum was dergleichen: Gemalt wird nur auf Papier, gegessen am Tisch, Brösel werden so gut es geht über dem Teller verteilt, Bücher werden gut behandelt und aufgeräumt, Straßenschuhe werden draußen ausgezogen etc. Ich meine, mit ein paar Regeln geht es auch so, und das ist bei Hunden auch nicht so viel anders, oder? Dass mal ein Schuh dran glauben muß, wird uns nicht umbringen!
Gebt Ihr Kauknochen , Kong u.ä. an einem bestimmten Platz, in der Box, oder draußen? Thema "Böden".... Akzeptieren das Eure Hunde dann so und halten sich einigermaßen dran?
Also, wie schaut´s bei Euch daheim aus???:confused:
Danke, Gruß, bergdohle
 
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4 Dez 2013
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#23
also ich kann dir zwar nicht sagen wie es ist mit Kindern...also wenn Spielzeug und Co. herum liegt, aber ich erzähl einfach mal wies bei uns so läuft.

Meine Kleine ist jetzt 4 Monate und hat bis jetzt gar nichts kaputt gemacht. Weder Möbel angeknabbert oder Bücher gefressen etc. Auch nicht wenn sie alleine war. Ich mein ich hab wenn ich sie allein gelassen hab natürlich vorgesorgt und alles was mir lieb ist so verstaut, dass sie nicht dran kommt (sprich so Sachen wie Labtopkabel etc.)

Wenn irgendwo mal ein Paar Socken rumliegt findet sie das natürlich toll und verschleppt sie in ihre Box, aber gut das ist glaub ich das kleinste Problem ;-)
Ich hab ihr von Anfang an beigebracht was Nein bedeutet und sie dann auch einfach probieren lassen und wenns sein musste eben korrigiert.

Also das ihr "sollt euch drauf einstellen das alles kaputt wird" find ich ein bisschen übertrieben formuliert. Ich glaube eher man sollte sich drauf einstellen, dass etwas kaputt gehen kann, vor allem wenn man eben Sachen wie Kabel rumliegen hat, aber wenn man auf solche Dinge achtet ist es (zumindest war es das bei uns) kein Problem.

Beim allein sein bekommt sie meistens ihren Kong, aber auch wenn sie den nicht bekommt passiert der Einrichtung nichts ;-) (achja und sie hat von Anfang an die ganze Wohnung zur Verfügung gehabt wenn sie allein war)
 
Dabei
31 Okt 2012
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#24
Also Emma ging selbst als Welpen nie an Möbel - natürlich musste man ansonsten alles Welpen- und Junghundsicher machen, die Kleinen nagen nun mal, doch ansonsten kenne ich jetzt keinen Aussie der alles zerstört hat ;)

Aber was ich Dir schon zu überlegen geben möchte ist das ein Hund nun mal Dreck macht - da braucht man nix schön reden. Wenn Emma abhaart, dann ist das richtig krass. Ich bin überhaupt kein penibler Mensch, doch das war für mich schon heftig, wenn ich mir vorstelle jemand ist sehr ordentlich...
Natürlich geht das vorbei und für mich ist das gar kein Thema - ABER man sollte sich im klaren sein! Da flogen - selbst bei täglichen Staubsaugen - die Haarbüscheln durch die Gegend und man selbst war ständig voller Haare bzw. fand man in jeden Essen mind. ein Emma Haar :D Egal wie gut ich aufgepasst habe, doch klar wenn die hier so rumwirbeln. Die dunkelblaue Hundedecke war nach einmal liegen komplett überzogen mit Hundehaare (ich weiß gar nicht woher die soviele Haare hatte...)

Und zum Thema "Schmutz" - ich sag immer Emma zieht draussen Schmutz magnetisch an und kaum treten wir über die Schwelle fällt der Schmutz von ihr ab :D Jetzt lasse ich auch Emma sich viel schmutzig machen und bei uns war es heuer sehr matschig. Und egal wieviel ich zuhause rubble, der Schmutz verteilt sich schön im ganzen Haus. Da müsste ich sie schon jedesmal abduschen oder sie sofort auf die Decke schicken, bis sie den Schmutz verloren hat. Doch das würde ich auch einen Hund nicht zumuten wollen und wie gesagt - ein Hund soll dreckig sein ;) Doch man sollte schon wissen auf was man sich da einlässt, weil die meisten Hundeleute die ich kenne haben schicke Schlammspritzer in der Wohnung, weil der Hund meint, jetzt wo man zuhause ist, kann man sich den Dreck erstmal rausschütteln oder sich ganz genüsslich an die weiße Wand lehnen...

Ich nenne es Dekoration ;) doch wenn man das ganze nicht so entspannt sieht, dann sollte man sich das schon überlegen.
 
Dabei
4 Dez 2013
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#25
ja das stimmt - eine klinisch saubere Wohnung ist mit Hund Fehlanzeige *lach* wobei ich das mit dem Dreck ganz einfach löse..wenns nicht so schlimm ist werden meine Hunde vor der Türe kurz abgerubbelt und der Rest der dann noch in der Wohnung abfällt wird ganz einfach eingesaugt...wenn sie ganz dreckig sind ,bzw. jetzt im Winter sind sie eigentlich nach jedem Spaziergang eingesaut, stell ich sie ganz einfach jedes mal in die Badewanne - kurz abgeduscht und fertig - kein Dreck in der Wohnung ;-) und schütteln in der Wohnung ist bei mir so oder so tabu - also wenn sie nass sind!
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#26
Aber was ich Dir schon zu überlegen geben möchte ist das ein Hund nun mal Dreck macht - da braucht man nix schön reden.

Und zum Thema "Schmutz" - ich sag immer Emma zieht draussen Schmutz magnetisch an und kaum treten wir über die Schwelle fällt der Schmutz von ihr ab :D

Ich nenne es Dekoration ;) doch wenn man das ganze nicht so entspannt sieht, dann sollte man sich das schon überlegen.
Kann mich da Yuki nur anschließen :D Wir bauten vor zwei Jahren unser Haus und mit unserem Einzug, zog auch gleichzeitig Touch mit 8 Wochen bei uns ein. Grad am Anfang ist man bei neuen Dingen und v.a. dem neuen Haus/Wohnung ja meistens doch etwas penibler aber man sollte schon wissen, dass da ein Lebewesen miteinzieht, das nunmal Dreck macht. Einem Hund kann man nicht erklären
- weshalb er sich jetzt nicht schütteln soll
- weshalb er nicht sabbernd vor dem Hundenapf stehen sollte
- weshalb er sein nasses Maul nach dem trinken nicht auf der Couch ablegen soll
- weshalb er nicht mit Schwitzepfoten (die so richtig schöne Abdrücke machen) über den sauberen Laminatboden laufen soll oder
- weshalb er drei Meter Abstand von der frischgewaschenen schwarzen Hose halten soll, die man nur mal eben schnell über den Stuhl hängt
...

Touch war schon eher von der Knabbersorte und hat uns dann auch promt die schöne Treppe im neuen Haus unten angeknabbert wenn er mal kurz alleine war. Ärgerlich aber okay, mit so etwas muss man nunmal rechnen wenn man nicht 24 Std. ein Auge darauf haben kann. So ein Hund macht also definitiv Dreck und mehr Arbeit - dessen sollte man sich auf alle Fälle bewusst sein :)

Bei uns sieht man Dreckspritzer an der Wand (wenn Hundi nach nem Spaziergang bei Matschwetter drinnen nochmal meint, sich neben der weißen Wand schütteln zu müssen); die Haare fliegen durch die Luft und hängen an allen Klamotten und wenn die Sonne richtig schön ins Haus scheint sieht man jeden Pfotenabdruck auf dem Boden.... und ja, manchmal ist das echt zum verzweifeln aber dann schau ich auf mein Wohnzimmerkissen, auf dem steht "Ohne ein paar Hundehaare ist man nicht richtig eingerichtet", muss lachen und denk mir: STIMMT! :) Wenn man das nicht mit Humor und ner gewissen Portion Gelassenheit sehen kann, sollte man sich wirklich überlegen, ob ein Hund das richtige Haustier ist :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
12 Dez 2012
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3.672
#27
Also was das Nagen/Zerstören betrifft hab ich hier zwei dehr unterschiedliche Exemplare. Zum einen Arkos (Mini Aussie), der hat uns in der Welpenzeit genau zwei Kabel durchgebissen als er alleine war (war ein Datenkabel ohne Strom drauf! - Stromkabel sind natürlich außer Hundereichweite ;)). Ansonsten hat er nichts kaputt gemacht. Er hat sich nicht mal dafür interessiert. Er wollte mal auf dem Teppich scharren wie ein Bekloppter, aber mei, das ist ja nun wirklich nichts Dramatisches. :D Bei Arkos kannst du ne Pizza auf dem Schreibtisch liegen lassen - er geht nicht dran.
Chili (kein Aussie) ist dagegen ein ganz anderes Kaliber: Sie hat schon mehrmals versucht die Türrahmen anzuknabbern, ein Stuhl von uns hat auch deutliche Nagespuren, ebenso die Holzkiste für das Hundespielzeug. Meinen Rattanhocker wollte sie auch schon anknabbern. Sie will ständig ein ganz bestimmtes Kuscheltier klauen (und würde es zerlegen) und hat eine Lieblingspflanze zum Erde rausholen. Für Schuhe hat sie sich auch schon interessiert, aber ich gehe einfach konsequent dazwischen. Achso, vom Tisch klauen hat sie auch schon versucht. Da muss man doch viel mehr hinterher sein. Ganz gute Abhilfe gegen das Nagen hat hier u.a. eine Kauwurzel geschaffen (die Madame nur inzwischen sonstwo versteckt hat, wir finden das Ding partout nicht mehr).
Also ich denke der "Zerstörungstrieb" ist ganz individuell, aber wenn man hinterher ist, und die wirklich wichtigen Dinge erstmal wegräumt, dann ist das zu machen. Wir wohnen ja auch in einer Mietwohnung und ich kann hier bei einem Auszug ja kein Trümmerfeld hinterlassen, bzw. hab auch keine Lust erstmal alles teuer ersetzen zu müssen. Zum Beispiel steht die Lienlingserdeklaupflanze nun einfach erhöht. :) Ansonsten kann man hier nicht viel kaputt machen, wir sind sehr studentisch eingerichtet und haben hauptsächlich billige Ikea-Möbel :D :D

Zum Dreck muss ich den anderen aber beipflichten: Ein Hund bringt Dreck in die Wohnung! Wir duschen die beiden zwar auch ab, wenn sie sehr dreckig sind (sie dürfen überall hin und auf dem Sofa und v.a. im Bett möchte ich keinen Dreck haben! ;)), aber es fällt immer mal was aus dem Fell. Und Haare verlieren sie eh. Wobei ich sagen muss, man merkt den zweiten Hund schon deutlich, was den Dreck betrifft, aber ich bin auch kein überreinlicher oder penibler Mensch. :D
Und solang die lieben Kleinen noch nicht (oder noch nicht ganz) stubenrein sind, kann man sich auch auf einiges an Wischarbeit einstellen. Auch hier ist es wieder sehr individuell, wie lang die Kleinen brauchen.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#28
Ich schließe mich komplett bei Lisa und Yuki an :D

gut, ich war noch nie soooo der ordentlichste Mensch auf dieser Welt und klinisch sauber ist es bei uns weder mit noch ohne Hund. Aber der Hund macht schon nochmal mehr dreck als wir das schaffen, dazu ist Putzen nicht meine Party, aber mei, so ist das halt. Wer damit nicht klar kommt, braucht mich nicht besuchen :D denn mehr als einmal täglich staubsaugen mach ich nicht!!

meiner hat uns von den Möbeln gesehen nichts kaputt gemacht, kein Stuhl- oder Tischbein angenkabbert, die Türen sind heil, also das ist kein Problem. Der Teppich musste unter ihm leiden, ich war froh drum das hässliche Teil endlich rauswerfen zu können! Ansonsten gingen bei uns ständig irgendwelche Couchkissen kaputt, eines meiner Lieblingsbücher (wonach Rumo seinen Namen hat) musste ebenfalls arg leiden. Aber kein problem, ist nunmal ein junger Hund und ich war nicht schnell genug! Couchkissen möchte ich eh im accord einkaufen gehen, auch da hat es mich eher gefreut, dass wieder was neues einziehen konnte :D
dreckspritzer an den Wänden haben wir auch, oder allgemein etwas "altweiß" an den wänden, besonders hinter seinem Hundebett :D
Vor einiger Zeit haben wir eine neue Couch bekommen, die sah nach einer Woche schon so aus, als hätte sie immer hier gestanden, haare, ein bisserl staub, alles war gleich mit drauf.
Ich putze meinen Hund immer ab wenn er ins haus kommt, er wird geduscht wenn er besonders dreckig ist, aber es lässt sich nunmal nicht vermeiden! Und ich sehs wie Yuki, ein Hund soll sich auch dreckig machen dürfen! Ich kenne nämlich auch Leute die ihre Golden retriever Hündin (!!!) nicht ins Wasser (bach, see, etc.) lassen weil schließlich die weißen fliesen drunter leiden könnten...

ich sags mal so, ein Hund macht was dreckig, ein Hund macht auch was kaputt, so ist das nunmal. Wer damit nicht klarkommt, der darf sich keinen Hund zulegen... Der hat zwar dann ein schönes, sauberes haus, ohne kratz- schlamm- haarspuren, aber ich möchte damit nicht tauschen müssen :D
 
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9 Apr 2013
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#29
Also die Haare sind definitiv da! Aber Schlammspritzer gibt es hier nicht. Wir haben beim Eingang eine große Fussmatte liegen und beide haben von anfang an gelernt, dass sie sich da hinsetzen müssen und warten bis ich sie sauber gemacht habe. Bei meinem Dalmi brauche ich eigentlich nur ein Handtuch mit dem sie abgerubbelt werden muß. Bei Pitu kann es auch mal sein, dass das Handtuch nicht reicht und ich sie kurz abdusche, aber nur mit Wasser und nur an den Stellen wo sie dreckig ist. Da die Dusche direkt neben dem Eingang im Gäste WC ist, muß sie dann auch nicht weiter durchs Haus.

Mein Mann mag zwar Hunde, aber er mag es nicht, wenn man bei uns rein kommt und es gleich nach Hund riecht oder man gleich sieht, dass hier Hunde leben (d.h. zerkaute Möbel, dreckige Wände, zu viel Schmutz...).
Ich bin aber der Meinung, dass das auch möglich ist.
Sicherlich kann es passieren, das junge Hunde einige Sachen anknabbern, aber die größte Gefahr ist doch dann ,wenn sie alleine sind. Deshalb haben wir eine große Box gehabt und haben viel zum Kauen angeboten, wenn wir sie alleine gelassen haben. Jetzt wird überwiegend geschlafen, wenn wir nicht da sind und wir lassen sie jetzt auch allein,ohne sie in die Box zu sperren und es passiert nichts.
Bekannte von uns haben eine Hovi Hündin, die als Junghund viel zerstört hat, sogar Dübel aus der Wand geholt hat. Sie haben aber ohne Box gearbeitet...

Mein Mann hat immer schon gesagt, dass er keine Lust hat mit den Hunden spazieren zu gehen und das ist wirklich mein Part, aber das ist ok für mich. Sollte ich mal nicht können überträgt er die Aufgabe gerne an die Knder weiter. Ist aber absolut Not an Mann, geht er schon mal mit den Beiden raus. Ist aber irgentwas nicht in Ordnung mit den Beiden, ist er der erste der sagt, dass ich zum TA gehen soll! Die beiden haben auch sein Herz erobert und Urlaub wird auch nur da gemacht, wo sie mitkönnen!

Meine Kinder waren beim ersten Hund auch erst 3Jahre und knapp 1 Jahr alt. Da ist man auch gebunden...

Also die Hunde sind meine Aufgabe, aber er findet es überhaupt nicht gut, dass Pitu nicht im Schlafzimmer auf seiner Seite schläft!
 
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Skjona

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30 Jul 2012
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#30
Also die Haare sind definitiv da! Aber Schlammspritzer gibt es hier nicht. Wir haben beim Eingang eine große Fussmatte liegen und beide haben von anfang an gelernt, dass sie sich da hinsetzen müssen und warten bis ich sie sauber gemacht habe.
Ja so machen wir das auch :) Vorm Haus oder dann im Haus auf der großen Fußmatte wird erstmal schön getrocknet und sauber gemacht und das lassen beide auch geduldig über sich ergehen. Aber im Herbst/Winter kommen die einfach oft feucht/nass nach Hause und da kann ich mit Handtuch so gut rubbeln wie ich will aber wenn die sich dann drinnen nochmal schütteln, fliegen trotzdem noch Tropfen durch die Gegend und die landen dann leider oftmals an der Wand :D
 

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