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Mann und Hund

Dabei
9 Apr 2013
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#31
Also der Dalmi ist da mal außen vor, da sind eher die ausfallenden Haare das Problem...

Mit Pitu habe ich da aber auch keine Probleme... Wie gesagt, wenn sie zu dreckig ist wird sie kurz abgespritz und ich warte in der Dutsche bzw im Gäste WC bis sie sich geschüttelt hat, denn da kann man alles gleich gut wegwischen. Danach geht es in den Korb bis sie etwas getrocknet ist. Da finde ich die Haare hier schlimmer!

Also meine Kinder bringen nicht weniger Dreck/Unordnung mit rein und bei bergdohle sind es ja drei klein Kinder...
 

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Dabei
31 Okt 2012
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#32
Für mich ist der Punkt nicht ob man das händeln kann - natürlich kann man das ;) Meine Wohnung ist natürlich auch sauber.

Doch was ist wenn der Partner heikel ist und wenn dann was passiert? Klar gibt es Hunde die wenig haaren, nichts annagen, usw. - doch offensichtlich hat meine Hündin extrem gehaart. Für mich ist das kein Problem, doch für jemand anderen schon und so lest sich für mich die Frage halt schon.

Und nehmen wir mal den Extremfall - was wenn der Hund Durchfall bekommt? Krank ist? Klar wird nicht jeder Hund krank, doch was wenn doch? Der Hund meiner Freundin hatte mal so schlimm durchfall, da schoss es so raus - ja fragt nicht wie die Wohnung aussah.

Außerdem ist mir selbst etwas in Erinnerung: Wie Shiva Epilepsie hatte, da hat sie bei einem Anfall Kot und Blut verloren, was man in großen Spritzer an der Wand sehen konnte. Da schaute eine Kundin bei mir in Begleitung ihres Mannes vorbei und man sah wie angeeckelt auf die Wand schaute. Ich sagt, dass mein Hund gestern einen Anfall hatte und ich das erst gründlich reinigen (ich hab nur so gut wie möglich die Spuren beseitig, war aber Tapette) und übermalen muss. Da sagt der Mann auch zu seiner Frau "und deswegen bekommen wir nie einen Hund." Naja, wenigsten war er klar in seiner Entscheidung - besser als anders.

Also nochmal: natürlich kann man einen Hund haben der wenig haart (allerdings machen das manche Hündinnen wohl wirklich manchmal extrem), der nie krank wird, der sich nie mal aus Versehen schüttelt (grad wenn er noch jung ist) usw. - aber was wenn doch? Man nimmt ein Lebewesen ins Haus und wenn der Partner damit nicht klar kommt, dann sollte man sich das gut überlegen - bevor das alles eine rießen Belastung für alle Beteiligten wird.
 
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Dabei
9 Apr 2013
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#33
Das sehe ich genauso wie Du Yuki!
Ich wollte damit nur klar machen, dass man versuchen kann einiges in Schacht zu halten.
Ich habe hier auch ein männliches Exemlar zu Hause, der in einigen Sachen sehr penibel ist ( er hasst es z.B. wenn die Kinder die Hände an die Tapete nehmen).
Und gegen die Haare habe ich auch noch kein Patent gefunden, aber solche Sachen kann man sauber machen, auch wenn man das häufig machen kann... nur Sachen wie angenagte Möbel, verdreckte Tapeten sind da schon schwieriger.

Es ist halt wie mit Kindern, da ist es auch schwieriger alles ordentlich und sauber zu halten. Da kommt es auch einbißchen auf die Erziehung an.
 
Dabei
5 Jul 2013
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#34
Bei uns war ich auch die Treibende Kraft =)
Mein Mann wollte aber auch immer einen Hund, hatte aber immer bedenken dem Hund auch gerecht zu werden. Beim ersten Hund hab ich viel gequatscht das ich ihn bekomme, nach dem unser Hund vergiftet wurde, kam er ein paar Monate später an und wollte einen Hund.
Wir teilen uns die Arbeit, Hundeschule ist mein Ding, Spaziergänge morgens um sechs macht er es da er eh um sechs aufsteht, Abends vor dem Bett gehen geht er auch noch eine Runde mit dem Hund. Ansonsten bin ich die Hauptbezugsperson.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#35
Das sehe ich genauso wie Du Yuki!
Ich wollte damit nur klar machen, dass man versuchen kann einiges in Schacht zu halten.
Ich habe hier auch ein männliches Exemlar zu Hause, der in einigen Sachen sehr penibel ist ( er hasst es z.B. wenn die Kinder die Hände an die Tapete nehmen).
Und gegen die Haare habe ich auch noch kein Patent gefunden, aber solche Sachen kann man sauber machen, auch wenn man das häufig machen kann... nur Sachen wie angenagte Möbel, verdreckte Tapeten sind da schon schwieriger.

Es ist halt wie mit Kindern, da ist es auch schwieriger alles ordentlich und sauber zu halten. Da kommt es auch einbißchen auf die Erziehung an.
Ja, ich versteh Dich schon - natürlich kann man das Ausmaß an hundlichen Lebensspuren im Haus bis zu einem gewissen Grad steuern.

Doch wie Lisa so schön beschreibt, man kann gewisse Dinge nicht vermeiden - es bleibt trotz allem ein Hund. Vielen machen da auch kein Thema drum, ist halt wie es ist - ist ganz normal. :D Doch man sollte da nix schön reden, was wir als normal sehen, ist für manche schon pures Chaos :D

Und wie Du selber so schön beschreibst, sind für Deinen Mann die Hunde Familienmitglieder und er steht 100% dahinter dass sie da sind. Dann bricht bei Euch nicht eine Beziehungkrise aus, sollte mal der Hund etwas im Haus kaputt machen, Durchfall haben bzw. halt die Welpenpfützen oder eben die Wände beschmutzen. Dann ist es halt so, man ist zwar nicht begeistert - doch man macht es weg und gut ist es.

Doch wenn der Partner ohnehin ablehend gegenüber einen Hund ist, dann sollte man schon sehr ehrlich überlegen ob man dann jedesmal eine Auseinandersetzung will wenn der der Hund nun mal Spuren hinterlässt. Das ist der Punkt.

Mein Mann war überhaupt kein Hundemensch vor Shiva - der hat die Strassenseite gewechselt wenn ein Dackel entgegen kam.
Also ich den Wunsch nach einem Hund äusserte hat er sich das lange und gründlich überlegt. Und als die Entscheidung da war, dann stand er 100% hinter mir, egal was kommt.
Wobei bei uns auch die Abmachung war, das ich mich um den Hund kümmere (das kam dann anders und Shiva hat ihn so eingewickelt, er ist inzwischen ein absoluter Hundemensch :D )

Doch das ist auch nicht der Punkt - sondern eben das jemand 100% hinter der Entscheidung steht und alles was es mitbringt. Dazu muss man weder Hunde lieben, noch sich im Alltag darum kümmern... Doch genau wie Du sagst, wenn es drauf ankommt 100% hinter der eigenen Entscheiung stehen und wissen auf was man sich einlässt. Das ist für mich der Knackpunkt.
 
Dabei
9 Apr 2013
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#36
Oh, da will ich dir auch garnicht wiedersprechen!

Hätte ich meinem Mann damals jedoch gesagt, wenn ein Hund hier einzieht, wird er alles anknabbern, wir werden hier nur noch Dreck haben und auch die Tapeten kriegen etwas ab....Dann bin ich mir sicher hätte er nein gesagt!

Ich habe ihm schon bewußt gemacht, dass sowas passieren kann, aber wir haben eben auch darüber gesprochen, was wir dagegen versuchen können zu unternehmen, damit es sich in Grenzen hält! Das war für ihn denke ich schon besser. Eine Garantie gab es natürlich nicht, dass alles klappt.
 
Dabei
15 Jul 2012
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#37
Mein Mann war auch sehr skeptisch gegenüber einem Hund und es war klar, dass ich die meiste Arbeit mit ihm haben werde. Das war aber auch okay für mich. Jetzt denkt er über einen eigenen nach. ;-)

Maja hat auch nicht viel kaputt gemacht, sie hat sich 1x an der Tapete versucht (hier ist ein kleines Stück ab) , den Griff einer Kommode im Schlafzimmer angenagt, einen Kulischreiber vom Tisch geholt und zwei Schuhe angeknabbert. Glaub sonst gab es keine Schäden. Wir haben aber auch drauf geachtet, dass die Wohnung Welpensicher war. In der Pupertät hatte sie dann nochmal einen Tag, wo sie eine Box aus dem Regal geholt und sich ein Kabel rausstipitzt hat. Wenn Maja anfangs alleine war, haben wir sie immer in ihre Box (war/ist positiv besetzt) gesteckt, so dass sie auch gar nicht soviel anstellen konnte.

Find ich alles nicht weiter wild und mein Partner kam dann auch mit klar, weil er den Hund einfach lieben gelernt hat.
Denke es hängt einfach vom Hundecharakter, von der eigenen Konsequenz und Durchsetzungskraft ab.

Mir war vor Majas Anschaffung wichtig, dass mein Partner zuverlässig hinter der Entscheidung steht und die Konditionen (wer wieviel macht) für Beide eindeutig sind, so dass keine falschen Erwartungen entstehen und es nachher in Diskussionen ausartet.
 
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Dabei
9 Nov 2012
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#38
Hmmm.... also Iwa hat ein paar wenige Dinge auf dem Gewissen, für uns absolut in Ordnung.
Für uns galt: Was wir in der Welpenzeit nicht wegräumen, da sind wir später selbst schuld. Inzwischen habe ich den Anspruch, dass sie nichts mehr kaputt macht. Das klappt eigentlich auch, ich lasse aber auch immer noch nichts wichtiges liegen.
Meiner kleinen Stoffratte Erwin hat sie alle Extremitäten abgekaut, ein paar Socken haben Löcher, wir haben kleine Piks-Bissspuren im Couchtisch und Schaukelstuhl und am Fensterrahmen der Terrassentür fehlt ein 2cm-Stück. Blöd war auch, dass unser Sofa einen ganz groben Stoff hat, da blieb sie mit ihren Welpenzähnchen/krallen manchmal etwas böse hängen und hat Fäden rausgezogen.

Viel wichtiger finde ich dabei aber, dass ihr dabei eure Einstellung klar definiert. Ich hatte am Anfang den Anspruch, sie darf gar nix kaputt machen - sprich ich hab sie fast nicht aus den Augen gelassen und bin dabei fast verrückt geworden, weil ich mich nicht mehr entspannt hab. Iwa hat das glaub ich spitz gekriegt und gecheckt "Beiss ich da rein, gibts Aufmerksamkeit" Das ist eher weniger produktiv. :D.

Sag deinem Mann, es kann sein, dass wenige Dinge kaputt gehen und wertvolle Dinge dürfen einfach nicht rumliegen. Wenn eure Möbel total neu sind und auf keinen Fall was passieren darf, dann habt ihr keine ruhige Minute. Wegen der Kinderspielsachen würde ich Tabuzonen einrichten und die Kids haben dann auch eine Motivation drauf zu schauen, wo ihr Zeug rumliegt. Wenn dann was passiert, ist es eben so. Ich sehe die kleinen Pikser in meinem Schaukelstuhl inzwischen als nette Erinnerung :D.
Und niemandem sonst hätte ich verziehen, dass meine kleine Stoffratte so leiden musste....man ärgert sich dann gar nicht soooo sehr, weil man den Hund dann ja lieb hat (das Argument zieht jetzt aber wahrscheinlich noch nicht so...:rolleyes:).
 
Dabei
30 Mrz 2013
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#39
Es ist schonmal gut, wenn die Böden pflegeleicht sind, also einen hellen Teppich sehe ich stark gefährdet….
Durchgesagt ist schnell mal oder gewischt, dann sieht es wieder ganz gut aus.

Als ich meinen ersten Hund hatte, habe ich einen Mann kennengelernt, der wirklich dauergenörgelt hat, was das für ein schreckliches Hundeleben ist. Es wurde nicht besser, also: Mann wurde abgeschafft.
Mein jetziger Freund hat mich kennengelernt, da hatte ich schon meine beiden Border Collies und 2 Langhaarkatzen, also genug Haare überall. Er brabbelt immer mal, wenn Freunde da sind, muss er betonen, dass er diese Hütehunde nie verstehen wird und ganz eigenartig findet, so dass mich hinterher jeder darauf anspricht. Er hatte früher immer Hunde, aber eben andere, z.B. zuletzt eine Dogge, früher mal Schäferhunde.
Wer geht das ätzende Frühgassi? Wer beeilt sich mittags, damit die Hunde rauskommen? Eben! und das zählt schliesslich. Er weiss auch, dass ich in 2 Jahren aus einem bestimmten Wurf einen Aussie möchte, weil meine Zwei jetzt schon deutlich ins Rentenalter kommen. Sein Kommentar war nur, ich sollte die Kleine aber parallel zu meinen Hunden aufwachsen lassen, damit Sally sie erzieht und die Kleine sich leichter eingewöhnt - ok, dann mach ich das halt so ;-))
 
Dabei
10 Sep 2012
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#42
Nun bei uns war auch ich die treibende Kraft, ich war mit Schäferhunden aufgewachsen, fest im Hundesport verankert. Mein Mann hatte nie einen Hund, mochte unsere Hunde zwar, hätte damals keinen gebraucht und hat sich auch partout geweigert den Hundeplatz zu betreten, geschweige denn mich da abzuholen.
Dann lebte ich sieben Jahre ohne Hund... grausam... als es dann eine Wohnung mit Garten gab, wollte ich einen Hund, er nicht. Ich hab dann Hundesitter gespielt, bis er einen eigenen Hund wollte. Ich wollte einen Jacky, er nicht, ok, dann eine Dogge (entsetzt ist gar kein Ausdruck für sein Gesicht damals!).
Also einigten wir uns auf einen Tierheimhund. Ok, konnte ich mit leben. Wir sind dann bei einer rumänischen kleinen Maus hängengeblieben, wo ich doch immer betont hatte, niemals nicht einen Auslandshund. Den Weg zu Hund Nr. 2 hat Kira dann geebnet, sie ist ganz und gar MEIN Hund. Das sieht sie einfach so, hat "er" eigentlich auch was zu sagen? ;)
Tja nun, schnell stand fest er will einen eigenen Hund. Nur was? Er hatte einen bunten Hund auf einer Zeitung gesehen, genau so einer... letztendlich habe ich dann damals vor 11 Jahren die Redaktion angerufen, was das für ein Hund sei und siehe da ein Aussie! Damals sah man nicht an jeder Ecke einen also haben wir uns von meiner Freundin (deren Collie-Mix gar keiner war, sondern ein Aussie und inzwischen Filmstar) überreden lassen, ihre Züchterin mit Welpen zu besuchen. Tja easy, es war nur noch ein roter Rüde frei, wir wollten eine Hündin und keinesfalls rot... 3 Tage später waren wir einen Hund (Rusty) reicher und mussten nur noch auf den WWA warten.
und wo ein Aussie lebt... vier lange Jahre später zog Shary ein, geliefert wie bestellt, mein zweiter Schatten.
Mein Mann ist inziwschen hundesportbegeistert, ist Hundetrainer auf einem HuPla, und ach ja, Hund Nr. 4 ist bestellt.... lol

Allerdings ja Hunde machen Dreck, brauchen Zeit und machen was kaputt.
Kira hat den Glasausschnitt unserer WoZi Tür verschönert, Rusty hat nachgearbeitet, ein franz. Bett zerlegt, über 10 mal das Telefonkabel abgebissen, mehrere Löcher in die Wand gepuhlt... ihm war einfach allein daheim langweilig. Shary hat nur einmal das Kabel der Weihnachtsdeko gekappt, das lag zu verführerisch neben ihr.
Meine Hunde haben gelernt was Hunde- und was Kinderspielzeug ist, Julian kam zur Welt da war Kira 3, Rusty 1,5, Shary zog ein als er zwei war.
Bei uns wird 1x täglich gesaugt, ich putze regelmäßig, meine Hunde dürfen auf Couch und ins Bett, mein Mann toleriert das ohne Probleme, er ist ein Mensch der Gattung ganz oder gar nicht.
Aber ein Hund braucht auch Zeit, Zeit in der er erzogen werden muss, Gassi geht, vielleicht Hundesport betreibt. Wenn Dein Mann mit all dem Leben kann und Du Dir Freiraum neben der Kinder verschaffen kannst, kein Problem. Aber ich finde egal welches Tier, es sollte immer eine gemeinsame Entscheidung sein.
Deswegen leben hier nur: 3 Hunde, 10 Meerschweinchen udn 6 Rennmäuse. Und keine Chinchillas, Katzen, Enten, Schafe und Pferde...:D
 

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