Mein allererster Hund ein Aussie ?

Dabei
10 Apr 2014
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#1
hallo ihr lieben
ich stöbere schon seit wochen hier im forum und heute endlich mal angemeldet
habe das gefühl dass ich mich über lese

in einen monat darf ich den welpen beim züchter abholen
ein süßer kleiner red-tri proper :)

ich bin 22 und er ist mein allererste hund
ich lese viel im internet das die leute davon abraten als neuling gleich mit ein aussie an zu fangen
da sie sehr schlau und energiebündel sind und nicht zu ruhe kommen
aber hir lese ich so viel gutes über eure süßen das ich jetzt verunsichert bin
ich lese auch oft das menschen sich einen anschaffen und dann wieder abgeben :(

viel zeit habe ich für den hund ich würde ihn soger mit zu arbeit nehmen können

was sagt ihr dazu würdet ihr davon abraten ??
habe mich schon so verliebt in ihn aber habe angst was falsch zu machen

LG. conny
 
Dabei
9 Dez 2011
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#2
Naja generell spricht nix dagegen.
Informiert bist du wie du sagst.
Aussies müssen als erstes lernen was Ruhephasen sind und nicht immer Aktion angesagt ist.
Das der Hund mit zur Arbeit kann ist schon mal klasse.
Wie bist du denn auf Aussies gekommen?
Nur weil sie toll aussehen?
Man muss halt immer bedenken es sind Arbeitshunde, die man auch mal ganz schnell falsch erziehen kann und am ende ein Flipper um sich springen hat.

Ich selber habe keinen Aussie, hab mich aber auch sehr viel belesen und eine 9 Monate alte Hündin da gehabt.
Ich hab wirklich 2 Jahre lang nur über diese Rasse gelesen, Züchter angeschrieben und mich so informiert.

Was könntest du denn dem Aussie bieten, wenn er Erwachsen ist?
 
Dabei
26 Jan 2012
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#3
Generell spricht nichts dagegen einen Aussie als Ersthund zu sich zu nehmen.

ABER man sollte sich darüber im klaren sein, dass es nicht die einfachsten Hunde sind. Es gibt sicherlich schwierigere Rassen, aber so ein Aussie ist nunmal klug und viele können ihre Frauchen/Herrchen ganz schön um die Pfote wickeln.

Es gibt Menschen, die kommen mit nem Aussie als Ersthund super zurecht und wieder andere die haben schon ihren 15. Hund es läuft trotzdem alles schief ;)

Lies dir zB mal diesen Text hier durch: http://www.the-sky-is-the-limit.de/71.html

Klar der ist nicht ganz wissenschaftlich, aber man erhält nen guten Überblick darüber, was einen mit dem Aussie so erwarten kann.

Mit der richtigen, vernünftigen Züchterwahl kann man Probleme jedoch von Anfang an schon gut vermeiden und gute Züchter stehen dir auch nach dem Kauf zur Seite und helfen dir bei Fragen weiter.
 
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Dabei
20 Jul 2012
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#4
Hallo Conny,

was meint denn der Züchter? Der wird wahrscheinlich ja auch wissen wollen, was du mit dem Kleinen vorhast :)

Ich kann jetzt nur von mir sprechen: Mein erster Hund war ein Goldie-Rüde, er war lieb und nett, aber auch furchtbar dickköpfig und langsam in allem was er tat.
Mit ihm tat ich mich wirklich schwer! Nun habe ich seit 2 1/2 Jahren meine Coco...mit ihr macht mir alles einfach mehr Spaß, weil einfach mehr in ihr steckt, was mich fasziniert. Die Grundkommandos, finde ich, konnte ich ihr auch viel viel leichter beibringen!

Ich gehe mit Coco einmal in der Woche zum Dogdance, aber auch erst seit 2 Monaten. Vorher ging ich für ein Jahr (immer wieder mal mit Unterbrechnungen) in eine Hundeschule, aber dort taten wir uns sehr leicht. Wenn man Probleme mit nem Aussie hat, dann eher im Alltag, z.Bsp. mit Fremden, Schutztrieb usw. (muss aber nicht sein) Aber jeder Aussie ist anders, für manch einen wäre das alles womöglich zu wenig..
Unter der Woche üben wir die Tricks vom Dogdance und gehen natürlich spazieren und hin und wieder joggen. Für mich war das Wichtigste, dass Coco alles Alltägliche kennenlernt. Sprich Bus fahren, Altstadt, Geschäfte, Frisör - überall hin kann ich sie mitnehmen. Sie ist wie mein eigener Schatten. Ich hab sie auch in der Arbeit dabei. Das war das Beste was ich machen konnte, dadurch hat sie Ruhe lernen müssen und man selbst ist konsequenter, da es ja um den eigenen Job geht...am Anfang schlafen sie eh furchtbar viel und für sie war Ruhe immer normal.

Was arbeitest Du denn? Ist dort gewährleistet, dass er seine Ruhe hat? Auch vor Deinen Kollegen/innen ;)
 
Dabei
16 Mai 2013
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#5
Abby ist auch mein erster Hund und es klappt super mit ihr. Ich war auch verunsichert durch die vielen Artikel im Internet, die eher vom Aussie als Ersthund abraten.
Klar, müssen Aussies beschäftigt werden, wie jeder andere Hund auch, aber wenn man wirklich Zeit und Lust dazu hat und Leute kennt (z.B eine Hundeschule) die man auch mal fragen kann, wenn man Fragen hat, dann geht das auch. :) Also bei mir hat es mit dem Aussie als Ersthund toll geklappt und gerade, dass sie sehr gelehrig ist, macht mir die Sache auch relativ leicht und ich kenne auch einige, bei denen es auch geklappt hat.
Viele Leute schaffen sich mal ebeneinen Hund an, egal welcher Rasse und sind sich nicht darüber im Klaren, dass es keine reinen Kuscheltiere sind und dass diese auch Arbeit machen. Diese landen dann früher oder später im Tierheim, weil sie den Leuten an die Decke steigen, was man ihnen aber auch nicht verübeln kann.

Aber wie sich das für mich anhört ist es dir völlig klar,dass sie beschäftigt werden müssen und du es auch mit Freude tun wirst :eek: Also ich denke gar kein Problem.
 
Dabei
20 Mai 2012
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#6
Hey,
ich war genau in deiner Situation.
Vor Zwei Jahren stand ich auch vor der Entscheidung, ob nun ein aussie als Ersthund einziehen soll oder eine andere Rasse.
Mein Freund hat mich damals einfach solange bequatscht, bis ich mich schliesslich auf einen Aussie einließ.

Und wenn ich ganz ehrlich sein soll...ich würds nicht nochmal tun und schon gar nicht empfehlen...
Natürlich kann man Glück haben und alles ist super.
Man kann aber auch, so wie ich, mal richtig Pech haben und den durchgeknaltesten Hund kaufen, den es wohl auf der Welt gibt :rolleyes:
Natürlich verteufel ich meinen Hund nicht Ich liebe ihn von ganzem Herzen, aber ich hatte mit ihm fast jedes Problem, welches man mit Hunden so haben kann.
Er war aggressiv, kam nie zur ruhe,lief weg, hat ein Jahr lang ALLES angefressen usw usw.
Ich muss sagen, ohne ihn hätte ich heute nichtmal annähernd soviel Ahnung von Hunden, wie heute und dafür bin ich ihm dankbar. Allerdings liegt das einzig und allein daran, dass ich mit dem Hund arbeiten MUSSTE, weil er sonst völlig abgedreht und unberechenbar gewesen wäre.

Jetzt so nach Zwei Jahren fast täglichem Trainings, ist er ganz gut geworden und wir haben unseren Frieden gefunden. Aber kleine Baustellen gibt es immernoch...und ich denke auch, er wird eine ewige Baustelle bleiben. Aber das macht mir nichts, weil er trotz all dem Stress,den Tränen, Aggressionen und Hoffnungslosigkeit, die er in mir hervorrief, immernoch mein Engel ist und ich ihn gegen nichts tauschen würde.
Viele haben nicht soviel pech wie ich, dass will ich gar nicht sagen. Aussies sind toll und wenn man Ahnung hat und weiß was auf einen zukommt, dann klappt das oft prima.
Und ich will hier auch nicht sagen "Herrjeh kauf dir keinen Aussie". Aber ich wollte dir kurz auch mal den "düsteren Teil" der Aussiehalter aufzeigen, damit du das berücksichtigen kannst. Ansonsten wünsche ich dir echt viel spaß mit deinem neuen und ersten Hund (ob nun Aussie oder nicht), es wird dir gefallen :eek:
 
Dabei
7 Okt 2013
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#7
Hallo,

Miley ist auch nicht nur unser erster Aussie, sondern auch unser erster Hund. Auch ich habe mich vorab viel informiert, viel gelesen (auch hier im Forum) und auch ich war wie du nach einiger Zeit bisschen verunsichert. Jetzt ist Miley seit ein paar Wochen bei uns und ich kanns mir nicht schöner vorstellen. Sicher ist jeder Hund anders und sicher ist auch jeder Hundehalter anders, aber wir sind sehr froh, dass sie bei uns eingezogen ist und bis jetzt haben wir noch keine größeren Probleme mit ihr gehabt. Sie ist ein kleines Energiebündel, das sicherlich, aber wir haben ihr in den ersten Wochen bei uns auch schon gut "Ruhe" vermitteln können und sie kennt mittlerweile ihre Zeiten, wo bei uns überhaupt nix los ist und eben Ruhe angesagt ist. Daran kann sie sich halten. Sie geht schon super an der Leine, kann mittlerweile einige, wenige (!) Kommandos wie sitz, platz und bleib, sie kennt Bahnhof, Stadt, Felder und Wiesen und kommt gut mit allem zurecht. Manchmal denke ich mir, entweder hatten wir einfach Glück mit ihrem tollen Wesen oder Aussies sind gar nicht so "schlimm" oder "aufwendig", wie sie immer dargestellt werden.

Was uns als Ersthundehalter mit Aussie die ersten Wochen sehr geholfen hat, war die Hundeschule. Dort wird man an die Hand genommen und bekommt wirklich wertvolle Tipps im Umgang mit dem neuen Familienmitglied. Auch wir hätten ohne Hundeschule bestimmt schon sehr viele Fehler unbewusst in unseren Alltag eingebracht, weil wir es ohne halt nicht besser gewusst hätten. Also Hundeschule finde ich ist Pflicht bei nem Aussie als Ersthund (meine persönliche Meinung). Ich denke, es ist genauso wie in einer Paarbeziehung oder auch mit einem Kind: Es ist tägliche Arbeit! Von nix kommt nix und ein Aussie ist sicherlich kein Hund, der so einfach nebenher laufen kann. Für mich ist Miley mein persönliches Hobby.
Wenn du dich wirlich gut informiert hast, dann wirst du das Ding schon schaukeln. Such dir ne gute Hundeschule und sei konsequent in der Hundeerziehung, dann wird es zwar bestimmt auch nicht immer reibungslos klappen, aber du wirst eine supertolle Zeit mit einem supertollen Hund haben :)

Viel Glück!
 
Dabei
7 Nov 2013
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#8
Mein Ersthund ist auch ein Aussie :)

Es ist mit Sicherheit nicht immer einfach. Aussies haben viele Wesenszüge, welche für uninformierte Ersthundehalter (ohne kompetente Hilfe) nicht so leicht zu meistern sind.
Die Intelligenz, die Kondition, das Durchhaltevermögen, der Hütetrieb (jagen, Reaktion auf Bewegungsreize und und..) und der Wach- und Schutzinstinkt.
Das waren zumindest (und sind teilweiße noch) manchmal meine Problemchen. Ich habe aber keines Falls einen "Problemhund" und kann durch kontinuierliches Arbeiten, an mir und uns, und Hilfe ein Problem nach dem anderen abhacken (auch wenn dann immer wieder neue auftauchen ;)). Die Hunde sind klug und lernen schnell, du musst dich aber auch auf sie einlassen und verstehen.

Ich finde diesen Beitrag (auch wenn ich ihn nun schon öfter gepostet habe ;)) auch hier wieder passend:
http://www.hundeschule-gaden.de/82.html
Ich weiß dass das ein kritischer Artikel ist. Und ich mag betonen, dass ich Aussies wirklich liebe, ABER nur in den richtigen Händen.
Die Hunde sind einfach vielseitig und man muss wissen was man sich ins Haus holt. Meiner Meinung nach, einen tollen Hund :)
Es ist unheimlich wichtig zu wissen, wie sich die Merkmale auch negativ ausprägen können, wenn man sie nicht im Griff hat.

Dein Hund sollte zu dir passen. Überlege dir genau für was du einen Hund brauchst, was du mit ihm machen möchtest und wobei er dich begleiten soll. Trete in näheren Kontakt mit deinem Züchter oder sogar einer anständigen Hundeschule (Beratung). Lese Bücher und informiere dich und werde dir einfach Bewusst darüber, was auf dich zu kommt. Wenn du das tust und immer noch bereit für einen Aussie bist, dann wird er bei dir auch nicht an falscher Stelle sein.

Aber im Allgemeinen würde ich im nachhinein sagen, dass ein Welpe generell kaum ein idealer Ersthund ist. Die ersten 2 Monate war ich mehr oder weniger heillos überfordert. Und trotzdem immer versucht alles richtig zu machen und bisher recht erfolgreich :) Also es ist machbar durch Vorbereitung, kontinuierliche Arbeit und kompetente Hilfe.
 
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Dabei
12 Jul 2012
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#9
Ich denke es kommt einfach auf den hund an. Smiley ist mein erster aussie aber mein dritter hund. Für meinen teil kann ich sagen sie ist mit abstand der einfachste. In der erziehung. Im wesen. Passt wie topf auf deckel. Was erwartest du von deinem hund. Wie weit bist du bereit dich auf ihn einzulassen..sicher nur was für aktive leute und nix für stubenhocker die mal kurz an die ecke gehen weils regnet.
 
Dabei
16 Jul 2013
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#10
Neelix ist nicht mein erster Hund aber der erste Aussie. Und ich muss sagen hätte mir vor ein paar Jahren jemand gesagt das ich mal einen haben werde, dann hätte ich Kopfschüttelnd lauthals gelacht. Denn ich kannte bis dato nur negative, teilweise sehr negative Beispiele von dieser Hunderasse. Mein Bild hat sich erst durch meine alte Hundeschule geändert, allerdings war mir von dem Moment an schon klar das ich nur einen von einem seriösen Züchter möchte. Mir war wichtig das ich einen gesunden und gut sozialisierten Hund bekomme und unsere Züchterin hat wirklich gute Arbeit geleistet. ;)

Neelix ist für uns der perfekte Hund, mit winzigen Baustellen die aber wohl jeder Junghund in der Pubertät so entwickelt. Jedenfalls wird irgendwann noch ein 2. einziehen wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, denn wir sind definitiv Aussie-Süchtig geworden.
 
Dabei
20 Feb 2011
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#11
Ich sag immer es kommt auf den Menschen an! Wenn man weiß (ganz ehrlich und fair sich selbst fragt) was man da ins Haus holt, bereit ist zu arbeiten (vor allem an sich selbst), man um Hilfe bietet wenn man nicht mehr weiter kommt (und wartet nicht bis der Hund älter wird). Ist es durchaus möglich einem Aussie gerecht zu werden!
Es muss einem klar sein, dass man vllt nicht den aktivsten im Wurf aussucht, mit dem Züchter kommuniziert um raus zu finden, wer passt besser usw.
Meine Peach ist auch mein erster eigener Hund. Nicht immer einfach, selbst jetzt nach 3 Jahren :) nicht perfekt. Hat ihre kleine Macken die mich aber nicht stören. Ich bin mir sicher, dass einige die uns am Anfang gekannt haben, dachten ich gebe sie ab, wir schaffen es nie. Wir schaffen nie die Begleithundeprüfung usw. Im Sport hab ich in Unterordnung mit ihr die Quali für die höchste Klasse mittlerweile erreicht. Es ist nie einfach, man muss immer 100% präsent sein und achten dass sie kein Mist macht, aber ich wollte es so.
Jetzt ist auch der 2 Aussie eingezogen.. :)

Also ich würde sagen ja. Wenn man ehrlich ist zu sich selbst, und ehrlich beantwortet: Bin ich bereit für Änderungen, bin ich bereit an mir und Hund zu arbeiten usw. Warum hole ich mir einen Aussie? Wäre andere Rasse vielleicht optisch zwar nicht so der Hingucker, passt aber besser in mein Leben? usw
Antwortet man hier ehrlich..sehe ich kein Problem einen Aussie als 1 Hund zu haben.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#12
Unser Arkos war mein erster eigener (hatten vorher halt in der Familie Hunde) und für meinen Mann der erste Hund überhaupt. Wir haben es nie bereut einen Aussie gewählt zu haben. :)

Wie die anderen schon schrieben, man muss halt wissen, was man tut und bereit sein Arbeit zu investieren - dann klappt das schon ;)
 

Herbsel

BARF Gläubige
Dabei
28 Jan 2013
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#13
Wir haben ja auch gerade ein 16 Wochen altes Monster bei uns zuhause :)
Es ist nicht mein erster Hund, ich habe als Kind bereits einen Hund gehabt und mit 18 habe ich angefangen als Pflegestelle für Tierschutzhunde aus dem Ausland zu arbeiten. Da habe ich auch viele unterschiedliche Charaktere und Probleme mitbekommen.
Ich muss sagen, es ist schon fast beängstigend wie lernbegierig diese Rasse ist. Und wie deprimierend und schwer es ist, den Hund im ersten Jahr brach liegen zu lassen.
Kein Hund hat bisher so schnell Kommandos gelernt wie Rodney und kein Hund hatte bisher so viel Will to please. Nichtmal unsere damalige Goldie Hündin. Aber das Monster hat auch so seine Tücken. Er hat nämlich das Talent Regeln so geschickt zu hinterfragen, dass er sich jedes Stück ein bisschen erkämpft und schließlich macht macht das Monster nicht mehr was du willst, sondern es läuft eigentlich ganz nach des Monsters Plan :rolleyes:
Man muss das schon erkennen können. Hier wohnen mehrere Personen, die sich nicht so sehr mit dieser Hunderasse beschäftigt haben und manchmal muss ich ihnen dann sagen, dass sie sich falsch verhalten, weil der Hund sie gerade um den Finger gewickelt hat und sie eigentlich genau im Sinne des Hundes handeln, obwohl sie denken, dass sie gerade die Oberhand haben.

Aber da ich von der Schlauheit meines Hundes so fasziniert bin, bin ich so froh ihn zu haben. Er liebt uns abgöttisch aber er ist eben wie alle Hunde sind: Er versucht das Beste für sich heraus zu schlagen. Das macht er nur mit einer gehörigen Portion Intelligenz :D
Und wenn man so intelligenten Hunden keine Aufgabe für ihr Leben gibt, dann suchen sie sich eine...
 
A

Aussie2014

#14
Hallo Conny,

meine Joy ist auch mein erster Hund. Auch wenn ich vorher schon immer mit Hunden zusammen war (fast nur mit Hütehunden) und auch einen Pflegehund hatte, hat Joy mich vor viele Herausforderungen gestellt. Wir haben Probleme nicht im Gehorsam, sondern eher beim Schutztrieb und Territorialverhalten, was bei ihr sehr ausgeprägt ist. Du schreibst, du willst deinen Hund gerne mit ins Büro nehmen. Im Thread "Aggressives Verhalten gegenüber Besuch" gibt es einige Beispiele, bei denen genau das zum Problem geworden ist. Ich denke, damit sollte man sich vorher befassen und dem Züchter auch mitteilen, was man vorhat. Ich denke aber, dass es grundsätzlich gut möglich ist, wenn man bereit ist kontinuierlich an sich zu arbeiten und viel Verständnis für seinen Hund aufbringt :) Mit der richtigen Einstellung kann man sicher viel bewirken :)
Wünsche dir viel Freude mit deinem ersten Hund !

Liebe Grüße
 
Dabei
30 Dez 2011
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#15
Elmo ist auch mein erster Hund und ein Aussie, und bis jetzt haben wir das ganz gut hin bekommen ;) ich hatte aber auch Jahre Zeit mich vorzubereiten, hab viel gelesen und mir Strategien ausgedacht ;) Ich würde es auf keinen Fall empfehlen für Leute, die sich mal eben so nen Hund holen wollen (wobei ich da ein Stofftier empfehlen würde ;) ) aber für nen Aussie muss man sich schon vorher über die Rasse informiert haben und sich möglicher Probleme bewusst sein, damit man schon früh eingreifen kann, sollte der Hund Tendenzen zu einem bestimmten unerwünschten Verhalten zeigen. Ich würde also nicht allgemein sagen, der Aussie ist nix für Ersthundbesitzer, aber man sollte sich bewusst sein, was die Rasse braucht (wie bei jeder Rasse ;) ) und man sollte sich sicher sein, dass man zu liebevoller Konsequenz fähig ist. Aussies lernen schnell, auch Scheiß ;) und sie versuchen gerne ihre eigenen Lösungen zu finden, da ist Konsequenz gefragt.
Viel Glück mit deinem Fellknäul, lies viel und denk dringend an die Ruhephasen.
 

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