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Passt der Aussie? Was heißt auslasten und geistig beschäftigen genau?

Dabei
19 Jul 2013
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#31
wegen Sommerwelpe; ich dachte zuerst Sommer wäre besser, wegen den Bindungsspaziergängen & schnellerer Stubenreineit. Andererseits möchte man im Sommer ja auch mal Ausflüge machen etc. Und am Anfang soll man Welpen ja nicht überlasten, weil sie sonst hyperaktiv werden.
 

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Dabei
11 Nov 2012
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#32
Meine Goldihuendin hat nicht mehr Fell verloren als meine Aussies. ;) Sind halt haarende Hunde mit laengerem Fell.

Ansonsten kann ich dir nur sagen Sommerwelpe ist einfacher. Im Winter ist man einfach weniger draussen, also ich finde die Idee von Sommerwelpe besser.
Und mit einem Welpen soll man tatsaechlich im Ersten Jahr, sehr viel Ruhe halten.

LG
 
Dabei
20 Feb 2011
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#35
der Goldie von meinem Freund hat nicht weniger gehaart als die Peach jetzt. Ich finde sogar dass meine mehr haart. Da wir keinen richtigen Wetterübergang haben, und es mal warm, mal kalt ist, ist es auch verständlich.
Ich würde auch eher Richtung Goldie als Aussie gehen ehrlich gesagt. Finde ich passender. Später wenn du alleine bist, weiß wo du studierst und wieviel Zeit du hast, kann man ja immer noch überlegen. Und da du sagst dass deine Mama viel mit dem Hund machen wird, auch evtl. wenn du ausziehst, soll sie die Rasse auch aussuchen.
 
Dabei
19 Jul 2013
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#36
ja stimmt, danke Peach. Meiner Mama gefallen die Aussies so auf Fotos auch, nur hat sie noch nie einen echt gesehen, ist hier keine verbreitete Rasse.
 
Dabei
18 Okt 2012
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#37
Hallo Wölfchen

Ich finde es auch toll, dass du dich vorab so über die Rasse informierst. Bitte dich aber dir gut zu überlegen, ob der Aussie wirklich der richtige Hund für dich ist. Du musst dir halt überlegen, wie dein Alltag mit deinem Hund aussehen soll. Und dann musst du dir überlegen, ob der Aussie der passende Hund dafür ist.

Ich kann dir nur von meinen Erfahrungen berichten: Schon ganz lange hatte ich den Traum von einem eigenen Hund. Als ich mich dann endlich reif dafür fühlte (mit Mitte 30), musste es unbedingt ein Aussie sein. Die haben mir so gefallen. Nicht nur vom Aussehen her, sondern auch ihre Wendigkeit und Sportlichkeit. Und natürlich wollte ich einen Hund, der schnell lernt. Dann muss er ja leichter erziehbar sein. Dachte ich mir.

Nun ist Joya fast zwei Jahre alt und ich wurde eines besseren belehrt. Und ich gehöre nicht zu den Hundehaltern, die sich nicht für Hundeerziehung interessieren. Ich verschlinge nahezu jedes Buch über Hundeerziehung und habe mir mit meinen Problemen Rat bei guten Trainern geholt. Trotzdem haben wir ganz viele Baustellen und ich kann ganz viel mit Joya nicht machen, da ich auf ihre besonderen Bedürfnisse eingehen muss.

Hier unsere Baustellen:

Joya ist extrem reaktiv. Das heisst, sie wird sehr schnell aufgedreht. Sie fängt dann an zu bellen, schiesst mit voller Wucht in die Leine und ist wie ein Sack voller Flöhe. Das passiert in allen für sie neuen und aufregenden Situationen. Bin ich zusätzlich auch noch nervös, dann wird es ganz schlimm. Gehen wir z.B. an einen Postenlauf, dann ist Joya total aufgedreht. Sie kann sich dann kaum konzentrieren. Agility habe ich genau aus diesem Grund wieder abgebrochen. Joya hat nur gebellt. Anstelle von sportlichen Herausforderungen üben wir nun, dass Joya in solchen Situationen ruhig werden kann. Das ist ganz viel Arbeit. Joya ist sicher ein extremes Beispiel eines nervösen Aussies aber Aussies sind tendenziell schnell hochgepusht und kommen schwer wieder runter. Das ist das was mir an meinem Hund am meisten zu schaffen macht.

Joya jagt. Anfangs Jogger, Fahrradfahrer, Kickbordfahrer, rennende Kinder, Krähen, etc. Mit viel, viel Training haben wir zumindest das Jagen von Menschen in den Griff bekommen. Was immer noch nicht zu 100% funktioniert ist das Jagen von Wild. Momentan machen wir Jagdersatztraining. Auch das ist ganz viel Arbeit. Ich muss meinen Hund immer im Auge haben. Zusammen mit einer Freundin quatschend durch den Wald latschen liegt nicht drin. Auch hier ist Joya sicher ein extremes Beispiel eines Aussies, da viele gar nicht jagen. Aber die Fixiertheit auf sich schnell bewegende Sachen, haben wohl die meisten Aussies. Das ist rassebedingt.

Joya ist territorial. Zuhause kann das ja ganz gut sein, falls mal ein Einbrecher kommen sollte. Aber was ist, wenn eine Freundin von dir auf eurer Grundstück kommt und dein Hund deine Freundin anfällt. Zudem kann sich Territorialität nicht nur auf das Zuhause beziehen, sondern auf alle Plätze, an denen du länger bleibst. Wir waren im Sommer mit Joya in den Ferien und gingen immer an einen Fluss baden. Jedes Mal, wenn jemand vorbeilief ist sie schier ausgerastet. Wir mussten sie anbinden und entspannen konnten wir uns auch nicht.

Was du meiner Meinung nach auch beachten solltest, ist die Ein-Personen-Bezogenheit von vielen Aussies. Du hast ja geschrieben, dass wahrscheinlich später deine Mutter zum Hund schauen wird. Viele Aussies sind aber total auf eine Person fixiert und leiden, wenn die Person nicht da ist.

Zudem finde ich nicht, dass der Aussie ein Familienhund ist, wie er in vielen Rasseportraits beschrieben wird. Joya mag Kinder auch nicht.

Nach meinen Erfahrungen ist der Aussie kein Hund, der einfach so mit dir mitlebt. Man muss schon speziell auf seine Bedürfnisse eingehen. Versteh mich nicht falsch. Ich liebe meinen Hund und würde ihn nie hergeben. Hätte ich aber gewusst, was auf mich zukommt, hatte ich eine ruhigere Rasse genommen.

Hast du nicht die Möglichkeit an einen Anlass zu gehen, wo verschiedenen Rassen vertreten sind? Z.B. an einen Postenlauf. Dann kannst du die Hunde live erleben und sogar mit den Hundebesitzern ins Gespräch kommen.
 
Dabei
19 Jul 2013
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#38
hm Jasmin, das klingt ja nicht so super :( Also so stell ich mir das zusammen leben mit einem Hund natürlich nicht vor. Das ein Aussie viel Arbeit bedeutet ist mir klar, aber das was du alles gemacht hast ist ja mehr als Arbeit. Mit Pitu hatten wir auch zT viel Stress, weil sie einfach jeden angefallen hat, der mit Rollstuhl, großem Hut, großer Tasche o.ä. umher lief. Meine Mama hatte Pitu auch lieb, aber manchmal war sie einfach nur sauer auf sie, und so sollte es ja nicht sein, zu mindestens nicht auf Dauer, das ein Welpe und Junghund noch seine Macken hat ist klar.

Ist das Verhalten deines Hundes trotz der ganzen Arbeit denn eher ein Ausnahmefall oder gibt es diese Art Hund öfter?

Ich finde an dem Aussie - neben dem wunderschönen Aussehen *-* - einfach toll, was man alles mit ihm machen kann. Agility ist so total mein Ding (wobei das bei dir ja eher nicht so toll war :/ ) , hab ich bis jetzt nur einmal mit einem Yorkie gemacht, war dann natürlich nicht so "fetzig" aber war witzig :) Manchmal führe ic mit meiner Freundin ein Huskymädchen aus, mich begeistert das total das sie so "unkaputtbar" ist und man mit ihr soviel unterwegs sein kann ohne das sie schlapp macht. Waren mit ihr neulich den halben Tag bei totalem Regen und Sturm unterwegs, war total toll, ich finde Regen eigentlich total schön ^^. Und sie hat das total weggesteckt. Warum ich einen Husky nicht für mich nehmen würde, ist das Mora (das Huskymädchen) zwar total lieb war, und auch Kommandos wie links rund rechts konnte, aber Huskys halt einfach stur sind und man (wie mir Moras Besitzer erzählt haben) auch kaum was anderes machen kann, außer mit ihr Rad fahren etc. weil sie sich für was anderes als laufen gar nicht interessiert.

Ich finde zB sowas hier total cool : http://www.youtube.com/watch?v=edc9Go3penI

Das ist natürlich schon ein sehr sehr krasses Beispiel, wie es im Glücksfall nach vielen Monaten Training sein kann, aber die "Richtung" finde ich schon ganz interessant.

Hab mir natürlich auch andere Rassen angesehen, 2011 fand ich Chis mal ganz toll, da hatte ich außer Gassi gehen was ich mit meinen "Betreuhunden" mache, keine große Vorstellung oder Ansprüche was man sonst alles machen kann. Später sind die Chis rausgefallen, weil sie einfach doch zu winzig waren, dann war ich lange in einem Wolfsspitzforum angemeldet, habe mir Elos angesehen, Eurasier, sowie den Golden Retriever, der was meine Mama auch meinte hier aber aus dem Boden "sprießt" wie sonst was, das ist ja nichts schlimmes, aber man möchte ja schon ganz gerne was "besonderes" haben (wobei der eigene Hund natürlich immer was Besonderes ist. Labris hab ich mir auch angesehen, meine Freundin hat ja auch zwei, einer ist ganz ihr eigener, aber die sollen ja eher Fans von Wasserspielen sein.

hm...jetzt weis ich nicht. Hatte mich sehr in diese Rasse verguckt. Andererseits gibt es ja auch bei anderen Rassen Problematischere und Unproblematischere?

Aber Danke für deine Antwort
 
Dabei
19 Jun 2013
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#39
zum Thema mit dem Hund alles machen koennen: das hat nichts mit der Rasse zu tun und erhoff dir da auch nicht zu viel. Ich habe einen Aussie und Agility geht absolut nicht. Caillou laesst sich unheimlich schnell ablenken und wenn er keinen Bock mehr hat, hat er eben keinen Bock mehr und macht alles sehr halbherzig, sodass wir beide keinen Spass mehr dran haben. Das habe ich 3 mal mitgemacht und es einfach abgehakt unter "macht dem Hund keinen Spass, kann ihn nicht dazu zwingen". Dann hatte ich mal so eine "Fun-Stunde" mitgemacht. Das war dann mit Tricks mit Spassfaktor (kein strenged Obedience). Das Problem war hier auch, dass Caillou sich nicht konzentrieren konnte, zu viele Hunde, zu viele raschelnde Tueten mit Leckerlies und zu viele fliegende Spielzeuge. Obedience habe ich dann erst gar nicht probiert ;).
Jetzt findet das halt alles bei uns zu Hause statt. Viele Tricks, Hindernisse beim Spazieren etc. So kann er sich wenigstens konzentrieren.

Heisst natuerlich nicht, dass dein Hund auch so sein wird, wollte dir nur mal zeigen, dass es nicht immer so laeuft, wie man denkt.
Was der Hund mag, liegt an ihm, nicht an seiner Rasse.
 
Dabei
19 Jun 2013
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#41
Erkundige dich auch mal wie die Regeln bei euren Hundevereinen sind. Bei uns muss man mindestens 16 oder 18 sein um Mitglied zu sein. Die Mitgliedschaft ist Vorraussetzung um dort zu trainieren.
 
Dabei
1 Okt 2012
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#42
Bei uns im Verein ist es z.B. egal , wie alt man ist.
Aber wenn du dir Gedanken machst, würde ich auf jeden Fall auch mal nach anderen Rassen schauen. Es gibt wirklich viele tolle Rassen, mit denen man Hundesport machen kann. :)
Nach der Optik würde ich weniger gehen. Nicht um sonst sitzen jetzt so viele schöne Aussies im Tierheim, bzw. sind in den Notvermittlungen..
Das Wesen vom Hund muss einfach passen und man muss selbst als Besitzer auch die Voraussetzungen mitbringen (z.B. nicht nur Gassi gehen wollen oder den Hund "nur so nebenbei haben") Das ist ja aber bei dir nicht der Fall, da du auch Hundesport machen möchtest. :)
Simbas Erziehung hat mich schon viele Nerven gekostet. Vor allem in der Pubertät.. :rolleyes:
 
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19 Jul 2013
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#43
Also in dem Verein ist das ganz egal wie alt man ist, sind zu 80% Leute ü. 70, aber die sind fast alle ganz nett. Ein paar jüngere sind auch da, auch Familien, und jeder macht da halt in seinem Tempo.

Kennt jemand eine gute Hundeschule in BHV?

Direkt Bedenken habe ich wegen eines Aussies nicht, aber wenn ich so was lese natürlich schon etwas :-$
 
Dabei
1 Okt 2012
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#44
Beim Aussie muss man halt mit Hüte- , Jagd- , Schutz- und Wachtrieb rechnen und wissen, wie man damit umzugehen hat.
In unserer Hundeschule haben wir einen weiteren normalen Aussie noch. Sonst gibt es 2 aggressive und 1 hyperaktiven Aussie..
Ach und noch was: Da der Aussie leider ein Modehund geworden ist, hat man auch nichts "besonderes" (wie du geschrieben hast) mehr.
Ich kenne auch Labradore und Golden Retriever, die THS oder Agility machen. Natürlich lieben sie es auch zu Apportieren.
 
Dabei
28 Apr 2013
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#45
Hallo :)
Ich war gerade etw schockiert oder eher erstaunt, wie z.T der Aussie gegenüber Kindern, Fremden oder im Jagdverhalten beschrieben wird.
Ich denken das ist alles eine Erziehungsfrage.
Lønne ist von Anfang an IMMER bei mir in der Praxis gewesen, dh er weiß, dass Fremde und neue Persinen normal sind. Er akzeptiert, respektiert und verhält sich KIndern gegenüber absolut großartig!!!
Desweiteren sehe ich das mit der Ein- Personen Beziehung auch etwas anders.
Lønne ist NUR mit mir aufgewachsen und hat außer in der Praxis keinerlei Bezugspersonen gehabt. ICH habe erzogen ICH habe gespielt ICH habe gestreichelt ICH habe bestraft ICH bin spazieren gegangen und ICH habe alles geregelt.
Nund gibt es seid kurzem einen Partner MIT Hund und es ist absolut easy. Der andere HUnd ist ein potenter 1,5 Jahre alter Rüde und es läuf. Klar war Lønne am Anfang etw verwirrt, wenn Lukas mir näher war oder wenn Mogli zum kuscheln kam, aber auch das ist eine Sache, die einmal untersagt wurde und damit war es gut.
Ich bin einfach der überzeugung, das es zwar gewisse Rassetypische Eigenschaften gibt, die aber mit richtiger und konsequenter Erziehung, und damit meine ich KEINE Strenge oder Härte, in den Griff zu bekommen ist.


JEDER Hund ist anders und ich finde, es klasse wie sie sich informiert und obwohl es wichtig ist sie darauf hinzuweisen wie die typischen Aussieeigenschaften sind, finde ich es auch angsteinflössend so schauergeschichten zu schreiben, denn solch einen Aussie habe ich noch nie erlebt.
Ich will hiermit niemanden angreifen und sicherlich ist ein unsicherer Hund noch unsicherer, wenn der Halter unsicher wird Aber so krass (sorry für die Wortwahl) habe ich es noch nie gehört, mit so vielen Baustellen.
 
Dabei
19 Jul 2013
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#47
Danke JoDi, isil und Yala`s Frauchen. :)

Hm...halbe Stunde ist nicht die Welt, aber meine Mama kann mich ja nicht immer fahren, bzw. gibt es da ein Mindest Alter?

lg
 
Dabei
2 Dez 2012
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#48
huhu,
ich habe hier mitgelesen und finde, dass wölfchen für 13 jahre sich doch viele gute gedanken macht! machen längst nicht alle erwachsenen vor der anschaffung eines hundes....kann aber die meinung "ein aussie ist kein familienhund und macht soooo viele probleme" überhaupt nicht teilen! nur weil man selber grad so einen "baustellen-hund" hat, sollte man nicht verallgemeinern....wenn IMMER ALLE aussies so wären, wie hier teilweise beschrieben wird, könnte kein aussie mit kindern in der familie leben, kein schul-begleithund werden, kein therapie- oder rettungs-hund werden oder mal 8 std alleine im haus verbringen, ohne es auseinander zu nehmen...und es gibt wohl auch hier im forum genügend beispiele dafür, dass es doch super klappt!
manche, der hier im forum beschriebenen probleme, könnten auch bei allen andern rassen auftreten, nicht nur beim aussie. weil es eben nicht immer am hund selber oder nur an seiner rasse liegt! viele "baustellen" liegen entweder an dem menschen selber, oder an der inkonsequenz in der erziehung, oder wegen mängel in der welpensozialisierungs-phase, oder an keinen verständlichen regeln und grenzen für den hund (also nicht optimaler mensch-hund kommunikation) oder weil der hund meint, der rudelchef sein zu müssen und der mensch das so schleifen lässt. und das gilt für mich für alle rassen, nicht nur für aussies...und wenn ein aussie leider im tierheim landet oder bei der notvermittlung, hat es vll oft eher mit dem, was ich gerade geschrieben habe zu tun und nicht nur am aussie-sein...sonst würde NIE ein goldie oder labrador im heim landen, (weil das ja die lieben ruhigen familienhunde sein sollen) und nur aussies die tierheime bevölkern...

wenn wölfchen mit 14 jahren gut überlegt die hunde- erziehung durchdenken kann und die mutter dahinter steht, beide für den hund regeln und grenzen aufsetzen, die für den hund verständlich sind und immer gelten und dem hund klar machen, dass nicht der hund chef ist, dann werden sie auch mit einem aussie zurecht kommen. vor allem wenn sie trainer/ hundeverein/hundschule finden, wo es hierfür hilfestellung gibt. und sicherlich muss man zuerst herausfinden, welcher hunde-sport für den hund am besten geeignet ist und was dem hund gar keinen spass macht, aber das traue ich wölfchen nach dem gelesenen zu, dass sie es mit der zeit heraus bekommt und die geeignete beschäftigung findet. sie muss sich nur klar sein, dass ein hund eine verantwortung für die nächsten jahre bedeutet! aber das gilt für alle hunde- nicht nur für aussies! auch für pudel!

und ich kann mit dem begriff aussie = modehund auch nix anfangen, was hat aussie mit mode zu tun? ausser mit kleidung voller dreck und haare? nein spass beiseite, man kann auch die wachsende beliebtheit der aussies auch positiv sehen, weil es nun mal super klasse hunde sind! also vll es liegt an ihrer gesamten großartigkeit, dass sie immer beliebter werden und nicht immer nur daran, weil es gerade "in" oder "mode" ist oder nur weil sie so toll aussehen (sonst muss man sich fragen, warum mops so beliebt wurde, er ist nun wirklich keine schönheit, ohne dem mops nahe treten zu wollen). und auch wenn es immer mehr aussies gibt, ich finde schon dass sie eine ganz besondere hunde sind (besonders toll!) und da hat wölfchen absolut das recht dazu, sich für sie zu interessieren trotz der 13 jahre...
ich finde es schade, dass hier teilweise von nem eher aussie abgeraten wird, obwohl wölfchen scheinbar vernüftig eine anschaffung plant. bitte auch mal die schönen geschichten und positiven beiträge hier im forum lesen @ wölfchen

gruß, anka (frauchen von der 1,5 jahre alten aussie-hündin jackie)
 
Dabei
19 Jul 2013
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#49
Danke Jacky <3
Hier ist nicht zu sehen, das der Aussie ein Modehund ist,
ich habe hier die letzten 3 Jahre zwei Stück gesehen (merle) und vielleicht ab und an einen black tri, wobei ich die nicht sorecht mit Berner Senne auseinander halten kann, sehen sich aus meiner Sicht sehr ähnlich ^-^.

Auf jeden Fall schon mal danke für eure ganzen Antworten, fand jede hilfreich! :)
 
Dabei
25 Jan 2013
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#50
Ich verfolge hier die Beiträge auch sehr interessiert ,da ich ja auch plane irgendwann einen Aussie anzuschaffen.
Nach dem Beitrag von Jasmin war ich auch sehr nachdenklich und ich finde gut das sie so ehrlich ihre Probleme schildert.
Wir haben ja alle eine Vorstellung mit unserem zukünftigen Hund und warum gerade Aussie.Genau die Dinge die hier aufgeführt werden,nämlich das Arbeitem mit dem Hund fände ich toll.Ich habe zur Zeit eine Tibihündin,die ein toller Begleit- Familien und Arbeitshund ist,aber nicht ständig fordert.So stelle ich mir mein Leben auch mit dem Aussie vor.


@ Jasmin
nach welchen Kriterien habt ihr euren Hund ausgesucht,war da als Welpe nicht schon zu erkennen das euer Hund sehr reizempfindlich ist? Hat der Züchter euch nicht beraten und unterstützt?
Es ist ja euer erster Hund wie ich verstehe,also wart ihr ja noch Anfänger auf dem Gebiet. War es für den Züchter nicht
schon absehbar dass eure Hündin kein Anfängerhund ist?
Oder wie war das mit ihr als sie Welpe war?
Zur Zeit scheint dein Hund ja alle Problem mit zubringen die man so garnicht Gebrauchen kann und das jetzt bitte nicht verkehrt verstehen.Soll kei Vorwurf oder der gleichen sein. Es würde mich einfach interessieren ,wie es dazu kommt,ob es absehbar war,weil dein Hund diese Züge schon hatte? Oder hat es sich so entwickelt?

Hoffe das geht jetzt nicht so vom Thema ab,aber ich denke auch das ist bei der Auswahl wichtig auch für Wölfchen,
woraf man achten sollte?
Es kann doch nicht sein das ein ausgeglichener gut sozialisierter Welpe,so aus dem Ruder läuft,außer er hat sich schon als
Welpe Anfänger untauglich gezeigt.
 
Dabei
22 Aug 2012
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#51
Huhu,
also irgendwie fand ich den Artikel interessant =)
habe selber ne 16 Monate alte Aussihündin.
Dazu muss ich sagen, sie ist nicht mein erst Hund.


Zu meiner Prima Ballerina

... sie ist sehr auf eine Person fixiert
... sie geht gerne auf die Jagd, sie ist abrufbar auch bei Blickkontakt mit Wild
... sie ist reserviert bzw. misstrauisch gegenüber Fremden
... sie zeigt hüte Verhalten
... sie wacht über die Grundstücksgrenze wie kein zweiter
... sie macht gerne jegliche Art von Hundesport
... sie mag keine Kinder bis zu einem alter von 8 Jahren !!
... sie pöbelt gerne mal -_-
... und sie ist am liebsten auf schritt und tritt hinter mir, außer im wald xD

Dazu muss ich sagen der Shepherd, hat seinen eigenen Kopf ... seufzt gerne mal oder meckert wenn ihm was nicht passt und nicht so läuft wie er es haben möchte und bellt furtchbar gerne ^^
Im Grunde kann man nem Shepherd alles Beibringen was man möchte ... ob er es auch ausführt oder sich dafür begeistern lässt dass entscheidet er selber.

Zu meiner Dame kann ich nur sagen, sie sollte schon im Wochendurchschnitt ungefähr ihre 2 1/2h Bespaßung am Tag bekomme, sonst ist sie nicht glücklich ... im Haus ist sie sehr ruhig und gelassen, weil sie weiß das ist die Ruhezone hier gibt es keine Action draußen sieht das ganz anders aus lol

Bis zu diesem Punkt war es aber ne Menge Arbeit ... und ich hab mich oft über sie geärgert und gefreut, nur das kann meiner Meinung nach keine 13 Jährige leisten ... da die Verantwortung für so ein Tier in erster Linie bei deiner Mutter liegen wird.

Dazu kommt noch meine persönliche Meinung das so große Hunde wie Aussi, Goldi und Labi nicht in die Hände von Kindern ohne Aufsicht eines Erwachsenen gehören ...
Da wird mir wohl jeder zustimmen der einen Hund in oder über der 20kg marke hat, wenn der Hund mal wegen irgendwas oder wem aufdreht wirst du allein ihn nicht Händeln können.

Ich würde euch eher nen etwas kleineren Hund empfehlen vllt. sogar nen mini Aussi oder nen Shelti =)

Was ich toll finde ist das du dir mit deinen 13 Jahren so viel Gedanken machst zu der Hunderasse und dich über den Australian Shepherd informierst =)
 
Dabei
1 Okt 2012
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#52
So sehe ich das auch, super geschrieben 4ND1+Neele. Selbst ich hatte früher (als Simba noch zu jedem Hund wollte :rolleyes:) Probleme ihn zu halten. Das ging aber immer noch.
Wer hätte auch gedacht, dass er so ein Riese wird. :D
 
Dabei
19 Jul 2013
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#53
Ok, Danke für eure ehrlichen Antworten.
Naja, mit 14 ist man ja nicht mehr so richtig "Kind", von der Statue her, ich hab meine Mama jedenfalls überragt ^-^.
Mini Aussie finde ich nicht so toll.

Meine Mama macht sich halt Sorgen, das der Aussie hyperaktiv wird, wie ihr ihr Arbeitskollege erzählt hat (der gar keinen Aussie hat).
Aber das hängt doch zu einem großen Teil vom ersten Jahr ab, das man da nicht soviel macht, oder?
 
Dabei
9 Sep 2012
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#54
Du hast es jetzt bestimmt schon 5 mal gehört, aber ich muss auch nochmal sagen dass ich es super finde das du dich vorab so gut informierst und nicht stur abblockst, wirklich toll! Das ein Aussie hyperaktiv wird hängt stark mit dem ersten Jahr zusammen und natürlich auch wie der Charakter des Hundes ist. Das erste Jahr sollte wirklich ruhig ablaufen, in den ersten Wochen habe ich mit Bounty fast gar nichts gemacht, nur Pipi und das wars. Dann waren wir ab und an ein paar Minuten Gassi, dafür gab es dann die nächsten 1 - 2 Tage nichts. Wir haben einfach viel gespielt und ab und an zusammen die Welt erkundet :). An Kommandos haben wir nur das nötigste gelernt wie Sitz und Komm. Jetzt mit fast 7 Monaten kann Bounty auch noch lange nicht so viel wie mancher "Youtube-Star" mit 6 Monaten, aber wozu auch? wir haben noch mindestens 14 Jahre Zeit um allemöglichen Tricks zu lernen :).

Ich denke, der Aussie ist ein toller Hund und ich liebe meinen Bounty auch über alles, doch ich finde dass er kein Hund ist der auf eine 13 Jährige hört (das ist keinesfalls abwertend gemeint!), ich merke es schon bei mir, wie sehr ich mich gegen meinen Freund (25) behaupten muss um genauso "angesehen" zu werden (ich bin 20). Mein Freund hatte es einfacher als ich, allein schon wegen seiner Stimme. Wenn Bounty sich in die Leine hängt habe ich Probleme ihn zu halten.

Ich finde, dass zu eurer Situation der Labrador Retriever oder der Golden Retriever passt. Auch einen Sheltie könnte ich mir vorstellen.
 
Dabei
20 Jul 2012
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#55
Ich finde, dass zu eurer Situation der Labrador Retriever oder der Golden Retriever passt. Auch einen Sheltie könnte ich mir vorstellen.
Also ich habe mit 11 Jahren einen Goldie bekommen.
Ich muss sagen, dass ich die ersten Jahre mit ihm nicht toll fand!
Die Kraft, das nervöse Getue und der Dickkopf...er hat so gezogen (obwohl ich in die HuSchule gegangen bin und ich verantwortlich für die Erziehung war usw.), dass ich oft einfach loslassen musste...
mit 3 Jahren wurde er dann extrem ruhig, dann konnte man immer und überall ohne Leine mit ihm gehen, aber bis dahin...kein Spaß!
Ich persönlich wäre mit einem Aussie besser klargekommen - aber das ist auch immer Typsache!
 
Dabei
12 Dez 2012
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#56
Mini Aussie finde ich nicht so toll.
Was stört dich denn am Mini Aussie? Das ist auch nur ein Aussie, eben ein Stückchen kleiner. Wenn man eine ordentliche Zucht findet, dann sieht der auch nicht anders aus und hat auch keine komische Glubschaugen, komische Körperproportionen etc. Wenn man beim Aussie bedenken hätte ihn wegen der Größe zu halten (oder Ähnliches), dann ist das selbe in Klein doch eine Überlegung wert. ;) Kuck dich hier mal ein bisschen um, es gibt hier mittlerweile einige Mini Aussies, von denen die meisten einfach aussehen wie ein "ganz normaler Aussie" (z.B. meiner :D). Vom Wesen her sollten sie sich ja eh nicht unterscheiden.

Ansonsten kann ich nur sagen: Ja, auch mein Arkos ist oft anstrengend zu erziehen, er ist sehr reaktiv und hat eine geringe Reizschwelle. Er ist aber zum Beispiel (rasseuntypisch) nicht reserviert gegenüber Fremden (kann aber noch kommen, er ist ja grad erst ein Jahr) und er hat auch keinen starken Territorialtrieb. Ich kann auch nicht bestätigen, dass er übermäßig viel bellt, eigentlich gar nicht, und wenn, meist draußen. Ansonsten ist aber auch er sehr mitteilsam, was ich sehr süß finde. :eek: Ich habe auch keine Probleme mich ihm gegenüber durchzusetzen... Pöbeln tut er auch nicht...
Es gibt definitiv Baustellen hier mit unserem Junghund (Leinenführigkeit, Frustratiosntoleranz, Sichtjagen und momentan auch durch's Unterholz stöbern und im Wald verschwinden wollen), ansonsten ist er aber sehr umgänglich. Und er ist eben ein junger Rüde in der Puubertät, das ist klar, dass das Arbeit bedeutet...

ABER: Jeden anderen Hund müsste ich auch erziehen! Jeder andere Hund wäre genauso in der Pubertät wie mein Arkos. Ich will jetzt nicht sagen, dass der Aussie definitiv die für dich passende Rasse ist, aber ich habe das Gefühl, hier wird ein bisschen so getan, als ob ein Golden oder Labbi erzogen in die Familie kommt und vom ersten Tag an den perfekten Familienhund abgibt. Aber auch ein Labbi oder Golden müssen erzogen werden und gerade die können sich ganz gut in die Leine hängen und dann ist es für ein zierliches Mädchen genauso schwierig den Hund zu halten (wobei ich auch sagen muss, dass ich mit 14 zum Beispiel so groß war wie jetzt udn vom Körperbau her nie zu der zierlichen Sorte gehörte - ich hätte keinen Probeleme gehabt einen solchen Hund zu halten; von daher kann ja keiner wissen, ob die TE das nicht auch könnte), wie bei einem Aussie :confused:

Hast du denn die Möglichkeit Halter der betreffenden Rassen persönlich zu treffen und zu interviewen?
Du musst eben wissen, ob du mit den Baustellen, die ein Aussie so mitbringen KANN leben und umgehen und daran arbeiten kannst. Oder ob dir die Probleme, die ein Labbi mitbringen kann vielleicht eher "liegen". Aber da du dich ja jetzt schon wirklich so informierst, denke ich, dass du auch Hilfe suchen und Informationen einholen wirst, wenn es Probleme mit dem Hund gibt und das sind doch schonmal prima Voraussetzungen. :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
31 Okt 2012
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#57
Man sieht hier sehr deutlich das die Rasse "Aussie" inzwischen sehr vielfältig ist. Somit sollte man sich klar sein, dass nicht ALLES Erziehung ist - sondern sehr wohl auch der Hund einiges mitbekommt an Genen. Und wenn wir ehrlich sind, dann liegen die Hunde mit Wach-, Schutz- und Hütetrieb näher am Rassestandard. Und das muss man erstmal händeln können. Das mag ja sein das man einen "ganz anderen" Aussie hat, doch wenn man bei Aussie-in-Not schaut, dann ist ja schon auffällig welche Probleme da immer wieder auftreten.
Ein Hund der keine Fremden mag (Reserviertheit) gepaart mit Wachinstinkt und vielleicht noch Hütetrieb ist einfach kein Hund für jede Situation.

Das heißt nicht dass ich Dir davon abraten möchte, Wölfchen - doch schönes Geschichten helfen Dir ja auch nicht weiter, die kommen von selbst. ;)

Hat schon jemand den Artikel hier gepostet? Ich mach einfach mal - das zeigt schön den Aussie von bis:
http://www.hundeschule-gaden.de/82.html

Dann gab es mal eine Umfrage zu dem angeblich nicht jagenden Aussies:
http://www.hundeschule-gaden.de/82.html

Emma hat Jagdtrieb und es brauchte viel Arbeit, Zeit und Bindung ihr das abzugewöhnen.

Und dann sind hier noch einige Erzählung von "Typisch Aussie" - da kannst Du Dich mal querein lesen :)
http://www.aussie.de/forum/t/6968-alles-ist-typisch-aussie

Ich kann sagen, ein Aussie ist ein absoluter toller Hund - meine Emma ist ein richtig liebenswertet Quatschkopf. Doch Sie ist zB kein Grossstadthund, hat eine gute Portion Schutz- und Wachinstinkt (zum Glück liebt Sie aber erstmal jeden, wenn sie nciht gerade läufig ist ;)) usw. Natürlich mache ich auch Erziehungsfehler und manche Dinge liegen auch an mir - doch insgesamt kann ich sagen dass ein Aussie nicht einfach so nebenherläuft.

Ich hatte davor einen "Problemhund" der schon aus Vermittlungen zurückkam, weil er schnappte (Bobtail Mix mit eventuell Wolfshund und noch irgendeiner Hütehundrasse).
Ich kann sagen das dieser Problemhund absolut easy zu führen waren. Das einzige war, man musste die Führung halt übernehmen. Doch ansonsten ein absolut Problemloser Hund. Emma ist da ein ganz anderes Kaliber und fordert viel mehr an Erziehung und Auseinandersetzung von mir.
Mir gruselt da dann schon immer wenn viele Leute schon mit einem Hund überfordert sind, der nur ein bißchen Führung braucht - wenn dann ein Aussie einzieht, dann kann das nur nach hinten losgehen.

Also - wie gesagt - ich rate Dir weder ab noch zu. Ein Aussie ist ein toller Hund, doch er ist eine Aufgabe. Wenn Du Dir dessen bewusst ist, dann wirst Du Deinen Aussie nicht mehr missen wollen. Gerade so Themen wie Jagdtrieb, Schutz- und Wachinstinkt, Hütetrieb, Reizempfänglichkeit können einfach einiges fordern.

Was mit Sicherheit auch wichtig ist, ist den passenden Züchter zu finden - eben weil ein Aussie von bis geht :) Wenn Du weißt was Du suchst, dann ist es sicher schon mal leichter da gezielt danach zu suchen.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#58
Hallo :)
Ich war gerade etw schockiert oder eher erstaunt, wie z.T der Aussie gegenüber Kindern, Fremden oder im Jagdverhalten beschrieben wird.
Ich denken das ist alles eine Erziehungsfrage.
Lønne ist von Anfang an IMMER bei mir in der Praxis gewesen, dh er weiß, dass Fremde und neue Persinen normal sind. Er akzeptiert, respektiert und verhält sich KIndern gegenüber absolut großartig!!!
Desweiteren sehe ich das mit der Ein- Personen Beziehung auch etwas anders.
Lønne ist NUR mit mir aufgewachsen und hat außer in der Praxis keinerlei Bezugspersonen gehabt. ICH habe erzogen ICH habe gespielt ICH habe gestreichelt ICH habe bestraft ICH bin spazieren gegangen und ICH habe alles geregelt.
Nund gibt es seid kurzem einen Partner MIT Hund und es ist absolut easy. Der andere HUnd ist ein potenter 1,5 Jahre alter Rüde und es läuf. Klar war Lønne am Anfang etw verwirrt, wenn Lukas mir näher war oder wenn Mogli zum kuscheln kam, aber auch das ist eine Sache, die einmal untersagt wurde und damit war es gut.
Ich bin einfach der überzeugung, das es zwar gewisse Rassetypische Eigenschaften gibt, die aber mit richtiger und konsequenter Erziehung, und damit meine ich KEINE Strenge oder Härte, in den Griff zu bekommen ist.


JEDER Hund ist anders und ich finde, es klasse wie sie sich informiert und obwohl es wichtig ist sie darauf hinzuweisen wie die typischen Aussieeigenschaften sind, finde ich es auch angsteinflössend so schauergeschichten zu schreiben, denn solch einen Aussie habe ich noch nie erlebt.
Ich will hiermit niemanden angreifen und sicherlich ist ein unsicherer Hund noch unsicherer, wenn der Halter unsicher wird Aber so krass (sorry für die Wortwahl) habe ich es noch nie gehört, mit so vielen Baustellen.
Interessanter Thread. :) Hab die Beiträge jetzt auch mal durchgelesen. :) Isil, ich finde überhaupt nicht, dass hier Schauergeschichten erzählt wurden. Aber die gibt es natürlich zu Hauf über den Aussie. ;)
Aus den typischen Eigenschaften des Aussies können nun mal Probleme entstehen, wenn man nicht rechtzeitig gegensteuert. Das merke ich jetzt schon deutlich bei Hazel und sie ist erst vier Monate alt. Hazel ist zwar noch sehr jung, aber ich schildere mal meine Eindrücke.

Der Schutztrieb und der Jagdtrieb erwachen sichtbar bei ihr und wenn ich da nicht mit viel Konsequenz dabei wäre, wären das schon Stellen, an denen man den Hund sicher "versauen" könnte. Ich hoffe, dass mir genau das nicht passiert. ;) Ich ersticke die Ansätze schlechten Benehmens schon im Keim. Ich bin mir aber keineswegs sicher, ob das einem 13-jährigen Kind auch gelänge. Das ist nicht böse gemeint, Wölfchen, aber ich habe meine Zweifel ob man als Heranwachsender die nötige Strenge und Konsequenz seinem Hund gegenüber aufbringen kann. Und diese Dinge sind beim Aussie nun mal besonders gefragt. Als Kind ist man noch schneller emotionaler als ein Erwachsener es ohnehin schon ist. Der Hund wird in erster Linie als Freund empfunden und so wird auch agiert. Wir hatten auch lange Jahre einen Cairn Terrier. Aber der war laaaaaange nicht so listig sich Vorteile zu suchen wie Hazel es jetzt schon ist. Sie geht da richtig strategisch vor. Ich bin immer wieder platt. :D
Hinzu kommt, ob sich der Aussie, der bei euch einzieht überhaupt von einem Kind etwas sagen ließe. Am Anfang fand Hazel Kinder gruselig. Inzwischen akzeptiert sie sie, aber ich glaube, sie wird nie freudestrahlend auf Kinder zulaufen. Ich bezweifle, dass sie sich von ihnen etwas sagen ließe. Wäre vllt anders gewesen, wenn wir selber schon Kinder hätten. Das kann ich natürlich nicht beurteilen.

Zum Thema Ein-Personen-Hund. Hazel liebt auch meinen Partner sehr und freut sich wie bolle, wenn er nach Hause kommt und die Streicheleinheiten beginnen. :) Aber die engere Bindung hat sie eindeutig zu mir. Wenn ich das Haus verlassen, liegt sie vor der Haustür und wartet, dass ich zurück komme. Wenn wir beide da sind, verkrümelt sie sich eher auf meine Füße etc. Bei mir gehorcht sie sehr gut für ihr Alter und man merkt auch, dass ihr etwas daran liegt, mir zu "gefallen". Bertram wird deutlich öfter hinterfragt und Kommandos werden daher nicht immer zuverlässig ausgeführt. Bertram ist manchmal davon genervt, aber er kommt damit klar. :)
Die Frage ist nur, würdest du das auch? Was passiert, wenn sich der Aussie deine Mutter als bevorzugte Person aussucht. Wäre das nicht sehr schwer für dich? Es muss nicht passieren. Es kann auch bei anderen Rassen passieren. Aber die Gefahr ist beim Aussie halt nochmal größer.

Als letztes noch, ich finde es super, dass du dich hier so informierst. Ich fände es aber deutlich wichtiger, deine Mutter würde es auch machen. Vllt liest sie ja auch mit. Das wäre natürlich das Beste. :) Denn egal welche Rasse es wird, SIE wird die Haupterziehungslast tragen müssen. Und wenn mit 18 dann die Discos plötzlich interessanter sind als der Hund, wird sie ihn weiterhin auslasten müssen. Und da fordert ein Aussie in den meisten aller Fälle halt doch mehr als ein Goldie. Ich weiß, du kannst dir nicht vorstellen, dass das passiert, aber werde erstmal 18. ;)

Ich will auch auf keinen Fall vom Aussie abraten. Es sind tolle Hunde, sonst hätten wir alle keine Aussies. Und meine Hazel liebe ich ja sowieso über alles. Aber es gibt halt in deinem jungen Alter viel zu bedenken. Ich denke, in deinem Fall ist es eben von besonderer Bedeutung, wieviel Arbeit deine Mutter mit einem Hund möchte. Denn ist sie nicht auch mit ganzem Herzen beim Aussie dabei, könnte es problematisch werden.
 
Dabei
21 Feb 2011
Beiträge
5.678
#59
Ich hab mir jetzt nicht mehr alles durchgelesen. Deshalb seid mir nicht böse, wenn es irgendwo schon mal jemand geschrieben hat.

Wölfchen, egal, für welche Rasse du dich entscheidest......besuche die Züchter deiner Wahl, wenn noch keine Welpen da sind und beobachte die erwachsenen Hunde.
Sind die eher ruhig und gelassen, auch mit Besuch, sind sie distanziert, bellen sie viel, laufen sie viel rum, sind also eher unruhig, macht der Züchter Sport mit den Hunden, wenn ja, welchen, wie sind die Hunde in diesem Sport usw usf.
Das sagt ganz viel darüber aus, wie vlt später die Welpen sein werden. Muss natürlich nicht, kann sein, dass dein Welpe dann ganz anders wird......aber in der Regel ist das schon so.....Gene lügen nicht.
Wenn dann ein Züchter dabei ist, dessen erwachsenen Hunde alle so sind, wie du dir das von deinem wünscht, könnte es der richtige Züchter mit den richtigen Hunden für dich sein.
Sind die erwachsenen Hunde ganz und gar nicht so, wie du es dir wünscht, streich diesen Züchter von deiner Liste. Dann passt das, höchstwahrscheinlich, für dich nicht.

Ist natürlich keine Garantie.....aber doch schon mal ein "Leitfaden"
 
Dabei
9 Feb 2011
Beiträge
2.016
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#60
Ich möchte mal eben einwerfen, dass wir Amy auch bekommen haben, als ich 14 war, 2 Monate später dann 15
Ich hab' vom Anfang an mit ihr die HuSchu größtenteils gemacht, also hat sie vom Anfang an super auf mich gehört
Genau in Amy's pubertären Phase mussten in der Woche mein Bruder (damals 17) und ich uns komplett um Amy kümmern, da meine Mutter durch einen Unfall beim Spaziergang monatelang nicht richtig laufen konnte.
Er ist morgens mit ihr raus (Abi-Lern-Phase, später dann Vormittags zu Nachbarn) und ich nach der Schule nochmal ca. 1h
Inzwischen ist sie laut unserer Trainerin bei mir sogar konzentrierter und genauer in der Ausführung als bei meinen Eltern

Amy ist mit 23kg ja auch nicht gerade leicht, viele Aussies wiegen ja rund 20kg oder sogar weniger, trotzdem kann ich sie gut halten

Sie ist auch reserviert gegenüber Fremden, lässt sich von einigen aber schnell ruhig am Rücken streicheln
Jagen tut sie fast gar nicht, nur auf Bewegungsreize direkt vor ihr reagiert sie manchmal
Bei uns liebt sie alle in der Familie und kommt mit allen super gut klar - auch mit meinem Bruder, wenn der alle paar Monate mal da ist
Sie ist super sensibel, merkt schnell wenn was blöd war, ist oft clever, nur nicht immer beim Tricks lernen, das ist nicht so ihr Ding
Negative Dinge hat sie durch ein Wunder fast nie gelernt, dafür viele positive Dinge durch Wiederholungen im Alltag, ohne dass es wirklich geplant war
Sie ist schon fit, lange am Fahrrad laufen ist meistens kein Problem, auch lange spazieren gehen.
Geistig ist ihre Konzentration schnell futsch
Wenn sie merkt, dass wir jetzt mit ihr raus gehen, fängt sie an zu "reden" (kein Bellen)
Sie liebt Ballspiele, ist aber nicht fixiert darauf, Stöcker sind noch toller
Hunden gegenüber kann sie zickig sein und spielt sehr rabiat und laut - sie steht total auf ältere Rüden

Zusammengefasst: Diva, Schauspielerin, Sensibelchen, Rüdin, Zicke, und einfach nur toll :)

Sie ist unser erster Hund - die einzige Erfahrung, die wir vorher hatten, war einen Tag auf einen super tollen Goldie Rüden aufpassen und Rütter im TV *gg*
 

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