Probleme mit dem Alleinbleiben

Blue1807

Terrorzwerg
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9 Okt 2012
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#1
Hallo ihr lieben Aussie-besitzer!

Ich war länger nicht mehr in diesem Forum .
Habe mich damals angemeldet weil es hieß, wir schaffen uns einen Aussie an.
Nun haben wir seit August einen Border-mix Rüden.


UND er macht mich wahnsinnig!!! :mad:

Bevor er in den Zahnwechsel kam blieb er PERFEKT alleine!

Und seit Ende November ist er zum Terrorkrümel mutiert.

Wenn er alleine ist reißt er Tapeten ab, hat mein Ladekabel ( was an der Steckdose hang) zerbissen, die Fernbedienung zu kleinholz verarbeitet, diverse Schuhe ( Gott sei dank nur die Gummi-crocks) angekaut.
Aus diesem Grund haben wir ihn ins Bad gesperrt.
Dort reißt er jetzt Duschgels und Shampoos vom Brett ( das Fensterbrett, dazwischen ist die Badewanne! ), zerkaut die Seifenspender und reißt diese öffnungen davon ab.

Jetzt fängt er auch noch an zu jaulen wenn er alleine ist, hat die Tür angeknabbert und jetzt 2 mal aus Protest ins Wohnzimmer gepieselt als ich das Haus verlassen habe.

Meine Mutter ist kurz davor ihn rauszuwerfen und ich werd noch wahnsinnig.

Was kann ich tun? :(

Er muss 3 mal die Woche allein bleiben. einmal 2.5 stunden und 2 mal ca 5 Stunden.

Achso : Milo ist jetzt 6 bis 7 Monate alt.
 
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Dabei
9 Dez 2011
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#2
Das kenn ich irgendwoher,meine hat es gemacht wo Gonzo und sie noch zusammen alleine waren.
Gruppenzwang eben.Dann bin ich allein in meine Wohnung gezogen,am Anfang war es nur Tapete,dann wurde daraus eine Fernbedienung und zu guter letzt meine teure Krawallbrüder-Jacke.
Hart an der Grenze das Tier vor die Tür zu setzen.
Ich räume alles,wirklich alles weg.
Geb ihr Futter bevor ich geh,weil sie weiß das sie danach zu ruhen hat.Es klappt zur Zeit auch wunderbar.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#3
Klingt für mich danach, als hätte er ein schlechtes Erlebnis beim Alleinbleiben gehabt. Mir würde nur einfallen das Alleine-Bleiben von Grund auf neu aufzubauen.

Wenn du schreibst, deine Mutter ist kurz davor, ihn rauszuschmeißen, kann sie denn nicht eventuell auf ihn aufpassen?
Oder geht es mehr um die Trennungsängste? Also ist das eigentliche Problem nicht das Alleinbleiben, sondern dass du gehst?

Ich kann total gut verstehen, dass die Situation sehr belastend ist und alles andere als einfach, aber sei bitte nicht sauer auf deinen Hund! Der macht das nicht mit Absicht, etwa um dich zu ärgern, und umso mehr Emotionalität in die Situation kommt, desto schwieriger wird das Ganze...

Edit: Achso, ich hab mal die Bilder rausgenommen. Hier soll's um die Erziehungsfragen gehen, bitte poste Bilder doch in einem passenderen Bereich. ;)
 
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Blue1807

Terrorzwerg
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9 Okt 2012
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#4
Ich wohne mit meiner Mutter zusammen.
Bin den ganzen Vormittag in der Schule und sie muss eben 3 mal die Woche arbeiten gehen. In diesem Zeitraum muss er alleine bleiben.
Ich selber gehe an die Sache eher "gelassen" ran, bisher dachte ich " ach der ist in der Pubertät das legt sich schon wieder" , das Problem ist eher meine Mutter die nen " Hasskeks" auf den kurzen schiebt weil ständig das Bad verwüstet ist.
Mich belastet das ganze soweit, dass ich Angst habe das wir durch sein jaulen eine Abmahnung bekommen und er entgültig weg muss.
Daher brauche ich dringendst einen Rat wie ich das in den Griff bekomme.

Unser Hundetrainer aus der HuSchu hat uns geraten eine Box zuzulegen wo er dann rein kommt.
Aber ob das das Problem behebt? :/
 
Dabei
9 Dez 2011
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#5
Nich unbedingt.
Gonzo hatte auch eine Box,aber dort drin hat er auch Bambule gemacht.
Gitter verbogen,Decken zerkaut etc. Vor ihm war nix sicher.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#6
Du kannst auf jeden Fall versuchen eine Box/Zimmerkennel aufzubauen. Schaden kann es nicht, aber ob es das Problem lösen wird, kann ich dir auch nicht sagen. ;)

Habe hier zwei Hunde: Der eine findet Boxen megadämlich, die andere geht gern rein :D
 

Blue1807

Terrorzwerg
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9 Okt 2012
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#7
:D okei, zumindest werden wir's jetzt versuchen damit er nicht noch ein Loch durch die Tür frisst :rolleyes::D

Kann es eventuell auch sein das er nicht ausgelastet ist?

Ich gehe morgens und Abends nur eine recht kleine runde ( 10-15 minuten) , mittags geht meine Mama nur kurz Pipi machen und Nachmittags gehe ich eine große Runde von minimum 45 minuten. Meistens aber eher eine Stunde bis anderthalb.

Zu meiner Schande muss ich gestehen das ich "Trickdogging" die letzte Zeit etwas vernachlässigt habe und ihm nichts neues beigebracht habe sondern nur das was er kann abgerufen hab.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#8
Also meiner Meinung nach, müsste das Programm für einen 6 oder 7 Monate alten Junghund ausreichen ;)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#10
Ich kann verstehen, dass sich deine Mutter aufregt. Aber den Hund ins Bad zu sperren, behebt das Problem nicht. Egal ob er mal alleine bleiben konnte oder nicht. Aktuell kann er es nicht. Der Grund dafür ist fraglich. Hat er Angst oder will er euch kontrollieren oder ist ihm einfach langweilig? Verfolgt er euch auch in der Wohnung, wenn ihr zu Hause seid? Dann solltet ihr schon das unterbinden und üben.
Ich würde das Alleinbleiben auf jeden Fall von Anfang an neu aufbauen. Wirklich bei 1 Minute wieder anfangen. Und dann würde ich ihm irgendwas anbieten, das ihm das Alleinbleiben versüßt. Hazel bekommt immer was besonders Gutes zum Kauen, wenn wir weggehen oder ihren Kong mit irgendwas gefüllt .

Ich bin kein Fan von der Box und ich hoffe nicht, dass ihr vorhabt ihn da zweimal die Woche für fünf Stunden einzusperren. Denn so liest es sich ehrlich gesagt für mich. Das wird sein Problem nur schlimmer machen. Als positiver freiwilliger(!) Rückzugsort aufgebaut, kann sie vllt hilfreich sein. Müsst ihr ausprobieren.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#11
Also zuerstmal sollte ihr etwas Verständnis für Euren Hund entwickeln - in dem Ausmass der Zerstörung tippe ich das er in eine rießen PANIK verfällt, sobald sich die Türe hinter ihm schließt.

Und auch dass er das "plötzlich" entwickelt hat, ist eher unwahrscheinlich. Sondern irgendwann wird der Leidensdruck so groß für solche Hunde, dass die in ihrer Panik anfangen, sich irgendwie aus der Lage zu befreien oder ablenken zu wollen. Also für mich ist erstmal das das wichtigste, weil wenn ihr Wut oder sogar Hass empfindet, dann wird das Problem nur immer noch schwieriger. Man stelle sich mal vor man verbringt panisch 5 Stunden im einem steckengebliebenen Aufzug und als man dann endlich befreit wird, bekommt man gleich noch einem am Deckel! Na, hurra!
Und im übrigens pinkelt er nicht aus Prodest, sondern weil in seiner Panik die Blase versagt...

Klar ist das ein Problem für Euch, das versteh ich auch! Und natürlich müsst ihr das lösen, doch ihr sollte wirklich verstehen dass euer Hund nicht das macht, um Euch zu ärgern oder weil er ungezogen ist. Der hat schlichtweg Panik und ich denke jeder hatte schon mal panische Angst und kann sich vorstellen dass so ein Zustand über 5 Stunden für das Tier ein Horror ist.

Eigentlich sollte man so ein Tier erstmal keine 5h mehr alleine lassen, weil sich das Trauma immer mehr vertieft. Mein Vorgehen wäre:

* einen Hundesitter zu besorgen (erstmal!) - ich denke umso mehr sich das vertieft, umso traumatischer wird alleine bleiben für den Hund, umso schwierigier wird es ihn da wieder rauszubekommen

* den Hund mal kurz alleine lassen und zu filmen, damit man wirklich sieht was das Problem ist, wie sich der Hund verhält. Wie lange er alleine bleiben kann, wann das anfängt... usw.

* und dann kannst Du probieren LANGSAM und mit viel Geduld das Alleine bleiben noch mal aufzubauen (darüber findest Du einiges im Forum bzw. gibt es gute Bücher zu dem Thema). Es kann nämlich sein dass ihr in zu großen Schritten vorgegangen seit und der Hund das gar nicht richtig gelernt hat. Zumindest nicht in dem Masse, wie er es gebraucht hätte.

* solltet ihr schneller eine Lösung brauchen oder es klappt nicht, dann sucht euch einen Hundetrainer der ein Spezialist in dieser Thematik ist. Lieber mal 2 Trainingseinheiten investieren und wirklich eine gute Anleitung bekommen.

Ich hab hier noch einiges zu dem Thema geschrieben inkl. Buchtipps
http://www.aussie.de/forum/t/7485-auf-einmal-ist-das-alleinebleiben-ein-problem

Bitte vergesst nicht dass Euer Hund darunter extrem leidet.
Schwierigkeiten Allein zu bleiben ist ja auch nicht jetzt etwas total absonderliches! Hunde sind Rudeltiere und für sie ist es seltsam zurückgelassen zu werden. Manche Hunde kommen damit besser klar, manche brauchen halt eine genaue Anleitung und geduldige Übung. Natürlich ist hier jetzt Mitleid oder den Hund betütteln auch nicht angebracht, doch es ist ein Problem dass ihr bitte im Sinne eures Hundes entsprechend ernst nehmen müsst!
 

Blue1807

Terrorzwerg
Dabei
9 Okt 2012
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#12
Ja er verfolgt uns in der Wohnung und will uns auch kontrollieren, das haben wir ihm mittlerweile untersagt.

Unser HuSchu-Trainer hat uns eben dazu geraten eine Box zu besorgen, das der jetzt in diese Phase kommt wo die Trennungsangst entwickeln und das nur durch ne Box zu lösen ist.
Selbstverständlich wird er da nicht von jetzt auf gleich eingesperrt!!

Werde da aber nochmal mit unserem Trainer drüber sprechen, der hat da denke ich mehr Erfahrung und mehr Kompetenz als meine Mutter und ich :D
Er bekommt auch die ganzen beschlagnahmten Tiere meistens vom Ordnungsamt um sie zu rehabilitieren.
Hat nen sehr guten Ruf :)

Vielen Dank aber für eure Anregungen!
Werde mir eure Tipps definitiv auch zu herzen nehmen !
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#13
Die Aussage bezüglich Trennungsangst und Box von deinem Trainer finde ich etwas eigenartig. Warum sollte man das NUR durch eine Box lösen können. Jeder Hund ist doch speziell, es gibt kein Grundrezept. Und eine Trennungsangst mit wegsperren zu lösen finde ich sowieso eigenartig. Viel mehr sollte man versuchen die Trennungsangst (sofern es so etwas überhaupt ist ) damit zu beheben, indem der hund mehr vertrauen in seine umwelt bekommt...
aber das ist nur meine Meinung, vl hast du es auch nur komisch formuliert! :)

Und zu diesem "er ist ein anerkannter trainer"... das muss noch nichts heißen, es gibt ja allein im tv viele "anerkannte" trainer, die bullshit erzählen, einfach aufs bauchgefühl hören!! ;)
 
Dabei
31 Okt 2012
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#14
Das ist sicher hilfreich wenn Du Dich da mal mit Deinen Trainer austauscht und ihm alles genau schilderst bzw. ihm vielleicht eventuelle Filmaufnahmen zeigst. Ist ja toll das ihr das jemand habt, wo Du Dich gut beraten fühlst. :) Das ist mit Sicherheit die beste Lösung, weil der vor Ort sehen kann was eventuelle Auslöser sind und wie man gegensteuern kann.

Wenn ihr da dran bleibt und wirklich das Thema angegeht dann wird sich das mit der Zeit lösen. Hier gibt es einige im Forum, die dieses Problem auch hatten und mit viel Geduld den Hund das streßfreie Alleine bleiben beigebracht haben - streßfrei letztendlich für alle Beteiligten! Das ist ja für alle ein nicht tragbarer Zustand und macht einem auch ein Stück weit hilflos - insofern super dass Du Dir Hilfe suchst!
 
Dabei
31 Okt 2012
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#15
Die Aussage bezüglich Trennungsangst und Box von deinem Trainer finde ich etwas eigenartig. Warum sollte man das NUR durch eine Box lösen können. Jeder Hund ist doch speziell, es gibt kein Grundrezept. Und eine Trennungsangst mit wegsperren zu lösen finde ich sowieso eigenartig. Viel mehr sollte man versuchen die Trennungsangst (sofern es so etwas überhaupt ist ) damit zu beheben, indem der hund mehr vertrauen in seine umwelt bekommt...
aber das ist nur meine Meinung, vl hast du es auch nur komisch formuliert! :)

Und zu diesem "er ist ein anerkannter trainer"... das muss noch nichts heißen, es gibt ja allein im tv viele "anerkannte" trainer, die bullshit erzählen, einfach aufs bauchgefühl hören!! ;)
Das finde ich jetzt keine gute Idee einen Trainer über Geschriebenes im Forum zu berurteilen. Blue schreibt ja, dass sie den Hund nicht sofort in die Box einsperren möchte und außerdem ist das jetzt eine einzelene Aussagen und daraufhin sollte man wirklich nicht einen Trainer verurteilen. Es ist zumindest einen Versuch wert. Und Bauchgefühl bringt einem auch nicht immer weiter, manchmal steht man nämlich auch ganz schön hilflos und wie 100 Fragezeichen da und dann sagt dass Bauchgefühl genauso nur "hhhhääää???"

Und letztendlich höre Sie ja auf ihren Bauch und vertraut dem Trainer.
Wenn man nicht weiter weiß, ist es gut sich Unterstützung zu holen - wenn Blue sich gut aufgehoben fühlt bei dem Trainer, warum nicht? Klappt es nicht, kann sie noch immer jemand anders suchen. Doch erstmal ist alles besser, als dieser Zustand.
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#16
@yukiko... da hast du recht - ich glaub ich bin schon etwas übervorsichtig, nach meinem griff ins klo mit der ersten hundeschule! :) aber es sollte auch nicht so hart klingen.. darum ja auch "aber das ist nur meine Meinung, vl hast du es auch nur komisch formuliert!" ...wollte damit auch nur einfach betonen, dass ich es gut finde, wenn ein trainer mehrere lösungen auf lager hat, falls die erste nicht klappt... die box KANN auf jeden fall eine lösung sein!
ich hoffe jedenfalls das es klappt :)

 
Dabei
31 Okt 2012
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#17
Ich versteh Dich schon ;) und es gibt ja auch viele "interessante" Trainer und Trainingsmethoden.

Doch ich denk halt man sollte seinen Trainer vertrauen oder sich einen anderen suchen. Da sie ihm erstmal vertraut, würde sie da jetzt nicht aufgrund einer Aussage verunsichern - ich denke die Situation ist ohnehin schon ziemlich angespannt bei denen. Doch wenn ich Deine Aussage in einer generelles "Augen auf bei der Trainerwahl" umformulieren darf, dann geb ich Dir 100% recht. :) Wenn man sich irgendwann nicht mehr wohl fühlt, sollte man sich schnellsten nach jemand anders umsehen, ein gutes Gefühl ist gerade bei einem Hundetrainer sehr wichtig - da stimme ich Dir absolut zu :)
 
Dabei
13 Feb 2013
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#18
ich kann dir nur einen tipp zur box geben. unsere maus hat so das alleine sein gelernt. wir haben den tipp vom züchter bekommen, denn seine hunde kommen auch in die box...

wir haben anfangs die box als rückzugsort aufgebaut. dh sie schläft nachts darin, hat ihr essen und kausachen darin bekommen. wir haben mit ihr darin gekuschelt... dh die box wurde einfach "toll" belegt. wenn wir in der früh nach dem spaziergang in die arbeit gehen, bekommt sie einen kong und ihr lieblingskauzeugs ist auch in der box. wenn sie also sieht, dass einer den kong in der hand hat hüpft sie von alleine rein. und da sie weiß, dass darin geschlafen wird, schläft sie nach dem kong bearbeiten ein. meistens bis jmd nach hause kommt (wir haben anfangs immer per skype überwacht, damit wir sehen konnten, ob sie auch wirklich zur ruhe kommt)

das haben wir aber auch wirklich über 1 monat in langsamen schritten geübt. dh wenn ich gesehen habe, dass sie munter wurde und nicht mehr eingeschlafen ist, bin ich nach hause und die "übung" war vorbei. mittlerweile ist es so, dass wir gegen halb 7 das haus verlassen und der erste kommt zw 11 und halb 12 nach hause. in der zeit wird eben genascht und dann geschlafen...

ihr müsst die box aber bevor ihr damit anfangt wirklich positiv besetzten, sonst ist das wegsperren nichts anders, als wenn ihr sonst geht!!! das dauert eben seine zeit. also probiert es einfach mal aus. vlt könnt ihr ihr so die trennungsangst nehmen und das alleine sein "angenehm" gestalten.
 
Dabei
30 Mrz 2013
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#19
@Ilse: hat Dein Hund Wasser in der Box? Mit dem Trofu braucht er das sicher.
Jetzt sind ja bald Schulferien, vielleicht kann da das Alleinsein neu angefangen werden. Evtl. stehst Du 15 min früher auf und gehst in der Früh die größere Runde, damit der Zwerg müde ist.
 

Blue1807

Terrorzwerg
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9 Okt 2012
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#20
Danke Ilse!
Genau das ist der Plan, die Box mit was positivem verbinden und in den Ferien intensiv und kleinschrittig daran arbeiten :)
Ist natürlich für ihn jetzt doof das er noch 2 Tage unter diesem Stress steht, aber geht halt nicht anders :/
 
Dabei
30 Jul 2013
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#22
Sieht für mich schon nach Stress aus. Aber vor allem sieht es für mich danach aus, als wenn er genau hört, dass du noch in der Wohnung bist. Irgendjemand ist ja auch zwischendurch immer wieder rein. Das kannst du nicht damit vergleichen, wenn er genau mitbekommt, dass ihr die Wohnung verlasst für mehrere Stunden.
Hat er denn, wenn er alleine ist, irgendwas zum Kauen oder so da? Dass er wenigstens ne Alternative zu dem Schrubber hat.
Und wenn er in dem winzigen Bad 5 Stunden eingesperrt ist, wundert es mich nicht, dass er das zerlegt. Ist platzmäßig meiner Meinung nach einfach nicht ausreichend für so ne lange Zeit.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#23
Also ich finde das Bad auch recht klein und es scheint so, als gäbe es da kein Tageslicht? Oder täusch ich mich da?

Kennt er das Bad sonst eigentlich (abgesehen vom Alleinbleiben)? Finde es sonst eigentlich wichtig, dass der Hund sich in dem Raum, wo er bleiben soll, wohlfühlt.
 

Blue1807

Terrorzwerg
Dabei
9 Okt 2012
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#24
Das Bad hat ein großes Fenster, hab die Kamera an den "Hebel" vom Fenster gehangen :D
Wenn wir ihn in der gesamten Wohnung lassen zerlegt er uns die ganze Wohnung.
Er macht genauso einen Lärm wie wenn ich die Wohnung komplett verlasse. Hab mich schon mal auf den Flur im Haus gesetzt.

Das Bad kennt er, ja :)
Er hat kauknochen, Bälle, diesen Futterball. Er zieht den Schrubber trotzdem von der Waschmaschine und kaut darauf rum
 
Dabei
30 Jul 2013
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#25
Man muss ihm ja nicht die gesamte Wohnung zur Verfügung stellen. Wenn wir nicht da sind, ist die Tür zum Bad und zum Wohnzimmer auch immer zu. Aber ich würde ihm zum Beispiel den Raum zur Verfügung stellen, in dem er meistens liegt oder in dem sein Körbchen steht. Dort, wo er sonst halt auch zur Ruhe kommt. Da muss man dann halt alles wegräumen, wo er dran kommt. Am Anfang hab ich auch immer das halbe Schlafzimmer ins Wohnzimmmer rübergeräumt, wenn Hazel alleine war. Alle Teppiche, Pflanzen etc. Erst als ich mir sicher war, dass sie nirgendwo drangeht, hab ich alles so gelassen. Aber im Schlafzimmer steht ihr Körbchen und dort liegt sie auch meistens. Das würde ich nie zu machen, wenn sie schon alleine bleiben muss.
 

Blue1807

Terrorzwerg
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9 Okt 2012
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#26
Meine Mutter tut nen Teufel und lässt ihn derzeit im Wohnzimmer . Dann hatten wir die längste Zeit ein Wohnzimmer.
Generell stellen wir das Körbchen ins Bad, hab das jetzt nur nicht gemacht weil ich eben die Kamera aufgehangen habe
 
Dabei
30 Jul 2013
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#27
Naja ihr müsst es halt üben, aber ihr könnt dauerhaft echt nicht erwarten, dass er auf den drei Quadratmetern solange aushält. Ich drück euch die Daumen, dass der Trainer was bringt und es bald klappt. :)
 

Blue1807

Terrorzwerg
Dabei
9 Okt 2012
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#28
Danke :)
Er soll ja auch nicht für immer dadrin bleiben wenn er alleine ist. Aber derzeit KANN man ihn gar nicht in der Wohnung lassen. Sonst müsste man kernsanieren .

Vielleicht sollte man bei ihm auch noch dazu sagen, dass er generell ein Hund ist der anfängt zu "jammern" wenn man ihm keine Aufmerksamkeit schenkt wenn er welche will.
Da liegt der Herr dann schon mal in seinem Körbchen und wimmert vor sich hin nur um Aufmerksamkeit zu bekommen
 
Dabei
21 Feb 2011
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#29
Danke :)
Er soll ja auch nicht für immer dadrin bleiben wenn er alleine ist. Aber derzeit KANN man ihn gar nicht in der Wohnung lassen. Sonst müsste man kernsanieren .

Vielleicht sollte man bei ihm auch noch dazu sagen, dass er generell ein Hund ist der anfängt zu "jammern" wenn man ihm keine Aufmerksamkeit schenkt wenn er welche will.
Da liegt der Herr dann schon mal in seinem Körbchen und wimmert vor sich hin nur um Aufmerksamkeit zu bekommen
Dann hat er wohl gelernt, dass es funktioniert. ;)

Wirkliche Tipps habe ich keine für euch......aber egal, ob er wirklich Verlassensängste hat, eher einen Frust, dass ihr geht, Angst oder Frust wegen des Kontrollverlustes......euer Hund leidet. Und das solltet ihr wirklich ernst nehmen.....denn nur ihr könnt ihm da raus helfen.
Einen Hass auf ihn schieben, weil er alles zerstört, hilft weder euch noch dem Hund......und ganz vielleicht, aber das ist nur eine Vermutung, denn ich kenne euch, euren Hund und eure Situation nicht, seid ihr nicht so ganz unschuldig daran.
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#30
Also zuerst mal, wenn ihr ihn momentan alleine lassen MÜSST, dann müsst ihr denke ich jemanden organisieren, der sich die Zeit mit ihm um die Ohren schlägt, auch wenn das notfalls was kostet, denn so wie das klingt würde ich als hh mal bei 0 anfangen, denn das kann nur schlimmer werden, wenn man das allein bleiben nicht komplett neu aufbaut. er ist ja noch total jung, das bekommt ihr bestimmt geregelt.

finn würde auch total durchdrehen, wenn er im bad bleiben müsste. sogar im wohnzimmer mag er nicht allein bleiben. er möchte in der nähe der eingangstür sein. wir haben viel rumprobiert bis wir draufgekommen sind, dass das das größte problem für ihn ist. daher ist finn jetzt im vorzimmer und der küche. da legt er sich meistens zur eingangstür und pennt bis er uns kommen hört und das ist ihm total wichtig: den überblick haben... wir haben da einfach alles entfernt, am anfang stand im vorzimmer kein möbelstück außer sein korb der den kompletten gang blockiert hat hihi... und in der küche war penibel aufgeräumt bevor wir gegangen sind.
wenn wir gehen bekommt er noch einen getrockneten blättermagen... wenn er den jetzt sieht, weiß er bescheid und sobald der magen fliegt ist ihm acuh schon egal wenn die tür zu geht. wir haben das aber wirklich von 1 minute aufgebaut.. am anfang sind wir zurückgekommen bevor er noch fertig mit dem fressen des blättermagens war, damit er garnicht dazu kommt zu winseln. aber mit fressen funktioniert es halt nicht bei jedem, ich hoffe ihr bekommt da noch gute tipps. wichtig ist finde ich, ihn so nicht mehr alleine zu lassen im notfall durch babysitter

außerdem kann es auch sein, dass selbst wenn du draußen am flur wartest, er noch hört dass du da bist. daher würde ich wenn ihr mit kamera trainiert komplett das haus verhalten und auch draußen vorm haus nicht sprechen... ich habe festgestellt, dass finn sogar wenn ich draußen bin (wir wohnen allerdings im erdgeschoss) noch zum fenster läuft wenn ich daran vorbei gehe (wobei er mich da nicht sieht)... sie sind also sehr hellhörig.

und das er auch sonst mal winselt wenn ihm langweilig ist, ist wahrscheinlich weil ihr als er klein war verabsäumt habt ihm das zu lernen, dass es auch mal langweilig ist... da waren wir auch etwas schleissig, aber sie sind ja auch sooooo süß... denke da müsst ihr mit eisernen nerven durch!
 

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