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Völlig überdreht wenn Besuch kommt!

Dabei
25 Mrz 2013
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#1
Hey ihr Lieben,

Finn ist ja jetzt schon über ein Jahr alt und es geht halt so auf und ab... Pubertät sag ich nur... im großen und ganzen (und besonders gerade) bin ich sehr zufrieden mit ihm, auch wenn wir noch einige Baustellen haben. Eine der nervigsten ist folgende:

Finn dreht komplett ab, wenn Besuch kommt. Er springt hoch, zwickt in die Waden und läuft allen ununterbrochen hinterher. Das fängt an sobald es an der Tür läutet.
Hier haben wir mit unserer Trainerin begonnen einfach zu dritt zu üben. Wann immer mein Freund alleine zuhause ist und ich am heimweg, rufe ich ihn an und melde, dass ich jetzt bald da bin. Ich läute dann an und Finn sprintet zur Tür. Marcel geht dann ganz gemütlich zur Tür und macht mit der Gegensprechanlage mal vorne auf. Wenn ich dann vor der Wohnungstür stehe lässt er Finn an seinem Platz im Flur absitzen und gibt ihm ein "Warte" er geht dann zur Tür und macht sie auf, sobald Finn vor geht, geht die Tür wieder zu und er geht zurück zu Finn lässt ihn wieder sitzen und das Spiel geht so lange weiter, bis Finn durchhält und ich sogar bei der Tür reingehen kann. Momentan lassen wir ihn dann "laufen", weil alles andere noch zu heftig ist, ignorieren ihn aber komplett und erst wenn er wieder am Platz sitzt wird er begrüßt. Das funktioniert immer besser.

Wenn aber Besuch kommt ist 1. dieses Unterfangen eher schwierig, weil wir unseren Besuch nicht 20 Minuten vor der Tür stehen lassen wollen. Aber gut, geht gerade kaum anders. Oder ich gehe mit Finn in ein anderes Zimmer und komme dann erst dazu wenn der Besuch seine Sachen abgelegt hat.

Obwohl unsere Freunde mittlerweile wissen, dass der Hund ignoriert werden soll und sich auch so gut sie können drann halten (Blickkontakt lässt sich kaum vermeiden)... dreht Finn bei der kleinsten Gelegenheit wieder auf. Springt hoch und ist einfach total ungestühm... bis jetzt habe ich es so gehandhabt, dass ich ihn wenn es sich nicht legt obwohl er was zu Kauen bekommt etc, ich ihn anhänge. Da kommt er ziemlich schnell runter, weil er weiß: LEINE = Ruhe... aber dann kann ich halt nicht aufstehen oder er muss überall hin mit haha. Was auch mühsam wird.

Wir haben jetzt beschlossen eine Box zu besorgen, hatten schon ne Faltbox (die würde er aber in dem Fall ziemlich sicher zerlegen, da er auch ganz gern im Stress scharrt), dnn hatten wir ne Flugbox, die war jedoch dauerhaft zu klein, da er sich darin nicht umdrehen konnte. Jetzt haben wir eine sehr große Gitterbox bestellt auf die wir Decken legen um sie etwas gemütlicher zu machen und diese Hamster-Käfig-Optik wegzubekommen. Hat jemand Erfahrung mit der Gewöhnung an eine solche Box. Hab schon einige Threads durchforstet und schon einige Ideen mitgenommen.. Positiv belegen ist die Devise.

Habt ihr sonst andere Ideen wie ich ihm den Stress nehmen kann? Oder mach ich irgendwas falsch? Bzw kann ich was besser machen?

Wir haben jetzt diese Box in L bestellt, bin gespannt!! http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundetransportbox/transportkaefige/transportkaefig/15108
 

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Nine

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Dabei
18 Sep 2012
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#2
Da hilft nur der längere Atem und immer Konsequent sein....
Hab davon auch vieles durch...
Die Gitterbox hatten wir auch, habe ich aber schnell wieder in den Keller gebracht...
Die hat mich wahnsinnig gemacht mit Ihrem Geklapper...
Hund knallt an die Seite, es scheppert...
Hund buddelt Decke weg, es klackert und scheppert am Boden...
Aaaaaarg :D
 
Dabei
15 Mai 2012
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#4
Huhu :)

also ich kann dir leider nur bedingt helfen, weil Rumo von anfang an kein Gezeter an der Tür gemacht hat :). Bei Besuch ist er zwar sehr fröhlich und aufgedreht, aber so wie du es beschreibst, macht er es halt nicht. Er begrüßt eigentlich nur kurz und legt sich dann irgendwo in der Nähe hin.

Die Methode wie ihr an der Tür arbeitet find ich eigentlich recht gut :). Das würde ich vermutlich ähnlich handhaben, aber wenn jemand anderes als du kommt und nicht 20 minuten warten will, würde ich ihn neben mir ins Sitz nehmen und das auch durchziehen. Bedeutet ihn auch gleich davon abhalten wieder aufzustehen, zb. da dann am halsband nehmen, dann nochmal das Kommando geben. Das dann solange bis alle da sind und erst dann auflösen. Hüpft er dann gleich am Besuch herum, würde ich ihn direkt wieder zu mir nehmen, ohne große Worte, in Ruhe aber bestimmt. Ihn auch mal wegschieben, weiß nicht wie da dein Finn drauf reagiert.
Was ich an deiner Stelle nicht machen würde wäre ihm gleich nen knochen zu geben, ich kann mir vorstellen, dass ihn das auch bestärken könnte.
ich hab mir beim durchlesen nur einfach gedacht, dass Finn gar nicht so recht weiß, dass er das nicht darf :D also das anspringen wenn Besuch da ist :). Da würde ich einfach dran arbeiten ihm diese Grenze zu verdeutlichen, weil hallo sagen darf er ja, oder? Aber halt nur nicht so :D
 
Dabei
30 Sep 2012
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#5
Also ich wünsch euch alles Gute!! Meine Freunde halten sich leider nicht wirklich daran den Hund zu ignorieren -.- da sieht man dann immer an Kaylees Erregungslevel wer gerade da ist. Naja....

Wir hatten übrigens ne ähnliche Box und haben eine Fleecedecke unter die Wanne gelegt (so das sie auf allen Seiten rausschaut weils auch an den Ecken klappert) hat super Funktioniert. Dann noch ne normale Decke drüber und nix klappert mehr :)
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#6
@rumo:
ok da war ich nicht konkret genug.. also gleich bekommt er nichts zum kauen...
aber du hast recht, wir sind noch zu wenig konsequent.. gerade wenn besuch kommt könnte sich eigentlich einer komplett um finn kümmern während der andere begrüßt... hmpf hihi... das ist arbeit! hihi

ach mit dem besuch ist es halt schwierig... die sprechen dann mit hoher stimme, manche quietschen... natürlich nicht sehr förderlich... aber auch da muss ich mich mehr einbringen und ihn bei mir behalten! ganz klar. auch wenns mühsam ist, aber besser als ein nervender hund!
zum kauen bekommt er dann wenn mal alle da sind... du meinst also ich sollte ihm erst was geben wenn er sich beruhigt hat?

ich dachte halt auch, dass es für ihn einfach ist wenn er durch das nagen ein bisschen die situation verarbeiten kann... aber vielleicht hast du recht und ich sollte da erst anleinen und sobald er liegt bekommt er was?!

@kaettele: jaaaaaaaaaaa... wieso halten die sich nicht drann!!!! grrrr...
und danke für den tipp mit der decke... habt ihr die box genau dafür verwendet?
 
Dabei
15 Mai 2012
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#7
Hihi, jaa, das ist echt Arbeit und auch schwierig, schließlich freut man sich ja selbst über den Besuch und allgemein ist da viel Trubel. Da heißts vor allem auch an sich selbst denken, damit man ruhig bleibt, sonst kann der Hund ja gar nicht ruhig werden. Also ich würd ihn da auch nicht laut ansprechen, sondern eben in Ruhe und ihn bei mir halten. Ich denke auch dass das Übung bedeutet, aber ich glaub dein Finn checkt das schon schnell :).
klar ist kauen eine tolle Sache! Meiner bekommt auch gerne was wenn jemand da ist, das beruhigt und baut Stress ab. Genau wie du gerade geschrieben hast, warte ich aber, bis er ruhiger ist. Sonst wirkt das alles gar nicht so recht, weil er sich zusätzlich noch über den Knochen freut :).
Dass der Besuch da natürlich keine gute Unterstützung bietet ist mir klar, das ist freilich doof. Aber für Finn eine gute Übung sich auch in stressigen Situationen an dir zu orientieren.
das bekommst du schon hin, dass er ein wenig ruhiger dabei wird :).
 
Dabei
30 Sep 2012
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#8
Nein ^^ wir hatten sie im Schlafzimmer zum Stubenreinheit lernen und allein bleiben (was ja nicht geklappt hat ^^)
 
Dabei
31 Okt 2012
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#9
Ich kann jetzt nur von Emma und mir reden - doch ich hab manchmal das Gefühl wir Menschen machen durch dieses ganze Riesenprogramm - damit der Hund ruhig wird - noch viel mehr Stress ;)

Zumindest war es bei mir so. Aber von vorne - Emma war auch "OOOOOooooohhhhhhhhhhhhhh ich bekomme Besuch!!!!" :D Und ja, die Freunde im Zaum halten war das schwierigste und ich hatte die Vorstellung dass Emma gaaaanz ruhig ist bei Begrüssungen - so wie meine erste Hündin, die war da nämlich ein Musterhund ;)

Also was Emma schon als Junghund konnte, war das sie erstmal auf die Decke geschickt wurde. IMMER! Ich will nicht dass sie gleich jeden über den Haufen läuft. Und auch so Dinge wie Anspringen geht für mich gar nicht - da gab es von Anfang an ein Abbruchsignal. (Ebenso wie Manu sagt, der Hund muss mal lernen was er in Begrüssungsituationen erlaubt ist)

Doch ich dachte halt auch immer mein Hund muss brav vor mir bzw. vor dem Besucher sitzen bzw. einfach ganz entspannt sein. Wenn ich dann Emma ins Sitz gebracht habe, dann war die noch viel mehr gestresst. Dann wackelte der Popo im Sitz weiter :rolleyes:

Also inzwischen läuft es so:
Es läutet, Emmy läuft inzwischen von selbst auf die Decke. Als Junghund hab ich sie dort erstmal hingeschickt (bzw. ganz zu Anfang halt am Platz angeleint). Dann kommt der Besuch herrein, wir reden, lachen, begrüssen, umarmen ;) Wenn sich dann alle ein wenig beruhigt haben und Emma auch gehört hat dass alles gut ist, ich den Besuch ganz toll finde, dann geh ich zur Emmi und sag "Na, dann geh mal schauen" und schon schieb mein Turbo los :D

Anfangs hab ich mir da immer einen unglaublichen Stress gemacht dass sie gaaaaaaaanz ruhig die Leute begrüsst. Doch irgendwann bin ich draufgekommen dass niemand ein Problem damit hatte, außer ich.

Ich unterscheide jetzt halt - die Besucher, die sich mit Emma freuen (oder sogar noch mehr:rolleyes:) und die keine Hunde mögen.

Bei den Leuten die sich über Emma freuen, lasse ich Emma, wenn sich alle etwas beruhigt haben, halt begrüssen. Da wackelt halt der ganze Hund und sie fiepst und freut sich :D Und die Leute freuen sich und nach ein paar Minuten ist alles vorbei und Emma legt sich zu meinen Füssen.

Das ist viel besser als wenn ich versuche die Leute und den Hund zu ganz ruhigen Verhalten anzuleiten, ich hab für uns halt herausgefunden dass halt erstmal die ganze Freude raus muss - meistens bei beiden Seiten :D

Also unterbinde ich nur mehr dass was halt gar nicht geht. Also hingestürmt wird nicht, ICH begrüsse die Leute zuerst und ICH sage wann / wem sie begrüssen darf und anspringen wird nicht toleriert. Aber freuen darf sie sich, auch wenn es ein bisserl wild ist. :)

Und bei Leuten die keine Hunde mögen bzw. nur mal kurz vorbeischauen, muss Emma auf der Decke bleiben. Anfangs hatte ich da eine Leine bei der Decke, wo ich sie einfach schnell angeleint habe. Inzwischen kann Emma super entspannen wenn Leute kommen und ich sie nicht rufe, dann bleibt die brav auf der Decke - naja, sie hat dann auch keine Wahl ;)

Das passt natürlich jetzt nicht für jeden Hund, doch für Emma und mich ist es viel besser dass sie zuerst mal warten muss. Also bei Klingeln pusht die gar nicht mehr hoch, sondern läuft auf die Decke und setzt sich hin und wartet erstmal ab.

Dann kann sie zuhören dass ja eh alles in Ordnung ist, die Türe lasse ich da extra offen - sehen kann sie uns nicht, das würde sie gleich wieder pushen, wenn sie dann jeder anschaut. So hat sie gelernt erstmal abzuwarten und verfällt auch nicht in irgendein Kontrollverhalten - dazu hat mein kleiner Wachaussie nämlich Tendenzen.

Ja, und wie bereits erwähnt - wenn das erste "Hallo" zu Ende ist, Frauchen erstmal alle Besucher gecheckt hat ;) dann ist Emma dran und solang sie sich an gewisse Regeln hält, darf sie ruhig mit ganzer Freude reingehen.

Ich stell mir das immer so vor, wenn meine beste Freundin vorbeikommt und ich müsste da ganz ruhig "Hallo" sagen MÜSSEN - das fände ich total frustig. Da wird gequitscht und geknuddelt und alles drum und dran :D (gut, wir sehen uns nicht so oft ;) ) Aber trotzdem - ich fände das ganz schrecklich wenn ich auf die zustürmen würde und ich würde ständig zurückgepfiffen, müsste mich hinsetzen usw.

Ich weiß nicht ob man jetzt meinen Punkt versteht - natürlich sollte der Hund keinen Stress haben, niemand anspringen oder gar zwicken. Doch ich würde halt schauen dass Du ein guten Mittelweg findest. Also schaust wo sich er erstmal beruhigen kann, welche Möglichkeit (anderes Zimmer, Box, Decke) ihm hilft nicht gleich so hochzufahren. Meist ist es immer gut wenn der Hund erstmal weg von der Situation selber ist - also zumindest nicht angeschaut werden kann.

Doch achte darauf was zur Entspannung beiträgt und wo man die Dinge auch einfach mal laufen lässt und den Hund zugesteht - soweit niemand belästigt wird - dass er die Freude auch rauslassen kann. Das ist aber nur meine Meinung - und passt halt zu Emma und mir. :) (bzw. zu unseren Besuchern, die noch viel aufgeregter sind als Emma :D )
 
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Dabei
25 Mrz 2013
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#10
Danke schon mal für eure ganzen Anregungen!!!!

Also das mit dem rauslassen seh ich eh auch so, nur reicht das Finn meist nicht aus - also meine Schwester zB begrüßt ihn richtig innig und trotzdem versucht er ständig hochzuspringen etc, und das obwohl ich das seit wir ihn bekommen haben unterbinde ^^

Also ich werde das jetzt mit dem anleinen versuchen in der Begrüßungssituation!! Das find ich ne gute Idee - bin mir nur nicht ganz sciher ob Finn dann Möbel durch die Wohnung schiebt oder ob ihn das auf seinem Platz hält. Wir werden sehen.

Und für die Situationen danach sollte er sich nicht von selbst beruhigen werden wir ein Boxentraining machen - jetzt haben wir sie ja schon bestellt.

Halt euch am Laufenden wies uns damit geht!!
 
Dabei
31 Okt 2012
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#11
Also ich werde das jetzt mit dem anleinen versuchen in der Begrüßungssituation!! Das find ich ne gute Idee - bin mir nur nicht ganz sciher ob Finn dann Möbel durch die Wohnung schiebt oder ob ihn das auf seinem Platz hält.
:D Ja, das wäre natürlich nicht so optimal wenn dann der Hund mit der Wohnzimmereinrichtung angerauscht kommt. ;)

Also wie Du eh selber schreibst, solltet ihr erstmal üben dass er runterfährt - das ist ein Boxentraining sicher eine gute Möglichkeit. (nicht für jeden Hund, für Emma ist die Box ein Segen!)

Ich finde es wirklich total wichtig, dass der Hund lernt dass er auf einem Platz bleibt - egal ob durch Decke oder Box. Das war mir sehr wichtig, dass Emma versteht dass ich möchte dass sie dort zu bleiben hat, bis ich es auflöse. Und wenn er das kann, würde ich es erstmal steigern und auch in schwierigen Situationen anwenden. Doch eben langsam steigern - die Leine sollte ja nur ein Sicherheitsnetz sein. Einfach immer wieder hinschicken. :) Ruhig und konsequent! Denk immer was exakt Du willst, wie soll eine Situation aussehen und dann überleg wie Dein Hund tickt - und dann finde einen Weg wie Du es für Deinen Hund erträglich machen kannst, dass er sich an Deine Regeln hält.

Ich denke das oft der Fehler daran liegt dass man 1.) zuwenig konsquent ist (kenn ich von mir :rolleyes:) 2.) zuwenig klar ist und damit der Hund nicht versteht was man eigentlich möchte 3.) oft zu große Schritte macht bzw. muss man eben erst in reizarmen Situationen anfangen und dann steigern.

Wenn Du dranbleibst, dann wird das schon alles :) und ja, ich würde mich freuen zu hören wie es sich entwickelt.
 
Dabei
9 Dez 2013
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#12
Wir haben uns einen Haken im Flur zuglegt. Immer wenn Besuch kommt, kommt Hund an die Leine und wird am Hanken festgebunden. Er hat dort eine schöne Decke und es wird auch immer mal ein Leckerchen versteckt. Besuch wird von uns begrüßt, darf sich ausziehen und erst dann, wenn Wuffi ruhig ist, darf auch er begrüßt werden. Einfach und funktioniert super!
 
Dabei
30 Jul 2013
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#13
Huhu ihr Lieben!

Ich krame den Thread mal wieder hoch, weil wir in den letzten Monaten auch Probleme mit Hazel hatten, sobald es an der Tür geklingelt hat. Hazel hat ja von Anfang an gelernt, dass sie in ihr Körbchen geht, wenn es klingelt. Das hat auch immer wunderbar funktioniert. Doch die letzten Monate hat sie sich angewöhnt trotzdem wie eine Irre zu bellen, sobald es klingelt. Zuerst hat noch das Abbruchkommando geholfen, doch bald hat sie sich so reingesteigert, dass sie nicht mehr aufhören konnte. Sobald es klingelte, rannte sie wie ne Bekloppte in ihr Körbchen und bellte wie verrückt. Sie blieb im Körbchen, aber machte trotzdem einen Aufstand. Sobald der Besuch drin war, war Ruhe.
Ich hab dann den entscheidenden Tipp von einer Bekannten bekommen. Ich solle doch mal versuchen den Hund mit zur Tür zu nehmen.
Seitdem wird Hazel sobald es klingelt, angeleint und darf mit zur Tür. Sie hat aber noch keinen Kontakt zum Besuch! Das war der Teil, der am Anfang ein bisschen anstrengend war. Direkten Kontakt darf sie erst haben, wenn sie an der Leine zur Ruhe kommt. Solange bleibt sie bei mir.
Wir üben das Ganze jetzt seit zwei Wochen und simulieren es auch mehrmals am Tag mit dem Nachbarsmädchen. Und es sind schon große Erfolge zu sehen! Hazel bellt zwar noch ein, zwei Mal wenn es klingelt, aber dann gibt sie Ruhe, lässt sich in Ruhe anleinen und kommt mit zur Tür. Seitdem läuft es wieder viel entspannter.
Ich glaube, im Körbchen warten zu müssen, wenn sie genau weiß, dass jemand unsere Wohnung betritt, war einfach zu viel Stress für Hazel. Das kam dann übers Bellen raus.
Ich wollte das hier nur kurz schildern, falls noch jemand das selbe Problem hat. So ein bellender Hund nervt nämlich gewaltig und ich bin froh, dass wir jetzt eine Lösung gefunden haben. :D
 
Dabei
19 Jul 2013
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#14
Ich habe auch so einen Hund der sich zu Tode freut, wenn jemand zu Besuch kommt :( … bei uns ist es so, dass Elmar sich eigtl. relativ schnell wieder einkriegt und sich entspannt hinlegt, aber in dem Moment wo der Besuch reinkommt, tickt er völlig aus vor Freude, springt an den Leuten hoch (meistens an denen, die als er ein Welpe war und gesprungen ist, gesagt haben, dass das doch niedlich sei und er es dürfe… mich springt zB nie an) und ist einfach total hektisch.
Man kann ihn nicht mal mit Futter ablenken, theoretisch müsste man ihm in dem Moment ne Zeitung auf den Po hauen, damit sich beruhigt..
 
Dabei
5 Mai 2013
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#15
Das klingt ja ein bisschen so, als ob dein Elmar dann ein bisschen in seiner eigenen Welt ist. Versuch ihn doch mal da rauszuholen, indem du ihn blockierst, sodass er nicht zum Besuch kann. Einfach mal in den Weg stellen. Oder eben was auch schon gesagt wurde, an der Tür mal an die Leine nehmen. Du musst ihn ein bisschen runterfahren, das schaffst du aber bestimmt nicht mit der Zeitung auf den Po, abgesehen davon, dass ich die sowieso aus der Hundeerziehung streichen würde, würde es ihn auch wahrscheinlich noch wilder machen. Dann lieber versuchen ihn kurz festzuhalten, damit er wieder ansprechbar wird.
 

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