Welpenerziehung

Dabei
12 Nov 2021
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#1
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier im Forum :). Seit drei Wochen habe ich nun einen Aussi und bin sehr glücklich. Es ist ein Rüde. Leider habe ich das Gefühl, dass zwischen uns die Halter-Hund-Beziehung vor einer Woche gekippt ist und ich weiß nicht wieso. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich habe auch schon eine Trainerin zu Rate gezogen, die selber einen Aussi hat, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass mein Hund unglücklich/unzufrieden ist und das macht mich sehr traurig. Mein Hund ist sehr aufgeweckt und quirlig, weshalb er es selten schafft zur Ruhe zu kommen. Ich versuche ihm dabei zu helfen und habe ihn an die Hundebox gewöhnt, doch die mag er gar nicht und kann sich in dieser nicht entspannen und schläft generell sehr unruhig. Spiele enden immer damit, dass er mich anknurrt und beißt, das macht er auch, wenn er keine Aufmerksamkeit erhält. Oft ist es auch so, dass er die einfachen Kommandos „Nein, bleib, Plat, komm“ ignoriert und macht was er will. Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen, weil ich die Tipps von der Trainerin versuche umzusetzen, ihm Entspannung zu lehren, die einfachen Kommandos und nicht zu viel Action, aber wir kommen nicht weiter und unsere Beziehung verschlechtert sich, habe ich das Gefühl. Kennt jemand das oder kann mir da jemand weiterhelfen? Danke schon mal
Liebe Grüße
 
Dabei
7 Sep 2012
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#2
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier im Forum :). Seit drei Wochen habe ich nun einen Aussi und bin sehr glücklich. Es ist ein Rüde. Leider habe ich das Gefühl, dass zwischen uns die Halter-Hund-Beziehung vor einer Woche gekippt ist und ich weiß nicht wieso. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich habe auch schon eine Trainerin zu Rate gezogen, die selber einen Aussi hat, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass mein Hund unglücklich/unzufrieden ist und das macht mich sehr traurig. Mein Hund ist sehr aufgeweckt und quirlig, weshalb er es selten schafft zur Ruhe zu kommen. Ich versuche ihm dabei zu helfen und habe ihn an die Hundebox gewöhnt, doch die mag er gar nicht und kann sich in dieser nicht entspannen und schläft generell sehr unruhig. Spiele enden immer damit, dass er mich anknurrt und beißt, das macht er auch, wenn er keine Aufmerksamkeit erhält. Oft ist es auch so, dass er die einfachen Kommandos „Nein, bleib, Plat, komm“ ignoriert und macht was er will. Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen, weil ich die Tipps von der Trainerin versuche umzusetzen, ihm Entspannung zu lehren, die einfachen Kommandos und nicht zu viel Action, aber wir kommen nicht weiter und unsere Beziehung verschlechtert sich, habe ich das Gefühl. Kennt jemand das oder kann mir da jemand weiterhelfen? Danke schon mal
Liebe Grüße
Der Hund ist es jetzt wie alt? 10-12 Wochen? Und seit 3 Wochen bei Dir? DAS IST EIN BABY!!! Und so wie sich das liest benimmt er sich auch, wie ein völlig normales Baby! Und nach 3 Wochen beherrscht ein Welpe eines mit Sicherheit nicht: Kommandos! Das braucht rund 1.000 Wiederholungen bis so etwas sitzt. Ich finde es immer lustig, das Aussiewelpen überall "Entspannung" lernen müssen. Also ich habe seit 25 Jahren Aussies u. meine Jüngste ist jetzt 1,5 Jahre. Noch nie habe ich einen Aussiewelpen "Entspannung" gelehrt oder "zur Ruhe zwingen müssen" u. es gab nie eine Box bei uns, nur ein Welpengehege, für die Zeit, wo ich sie nicht um Auge haben konnte.
Und eine Box, wenn er die nicht bei seinem Züchter kennengelernt hat, muss man LANGSAM aufbauen u. vor allem ohne Anfangs zu Tür zu schließen. Das ist nicht in 3 Wochen getan.
Schau die mal den Welpentrainer Andre Vogt auf Sixx an. Den kann ich nur empfehlen u. der zeigt auch, wie man die Aufmerksamkeit eines Welpen gewinnt, um mit ihm zu arbeiten uvm.
 
Dabei
29 Mrz 2018
Beiträge
271
#3
Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier im Forum :). Seit drei Wochen habe ich nun einen Aussi und bin sehr glücklich. Es ist ein Rüde. Leider habe ich das Gefühl, dass zwischen uns die Halter-Hund-Beziehung vor einer Woche gekippt ist und ich weiß nicht wieso. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Ich habe auch schon eine Trainerin zu Rate gezogen, die selber einen Aussi hat, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass mein Hund unglücklich/unzufrieden ist und das macht mich sehr traurig. Mein Hund ist sehr aufgeweckt und quirlig, weshalb er es selten schafft zur Ruhe zu kommen. Ich versuche ihm dabei zu helfen und habe ihn an die Hundebox gewöhnt, doch die mag er gar nicht und kann sich in dieser nicht entspannen und schläft generell sehr unruhig. Spiele enden immer damit, dass er mich anknurrt und beißt, das macht er auch, wenn er keine Aufmerksamkeit erhält. Oft ist es auch so, dass er die einfachen Kommandos „Nein, bleib, Plat, komm“ ignoriert und macht was er will. Ich weiß mir einfach nicht mehr zu helfen, weil ich die Tipps von der Trainerin versuche umzusetzen, ihm Entspannung zu lehren, die einfachen Kommandos und nicht zu viel Action, aber wir kommen nicht weiter und unsere Beziehung verschlechtert sich, habe ich das Gefühl. Kennt jemand das oder kann mir da jemand weiterhelfen? Danke schon mal
Liebe Grüße
Hallo Lea2208 , ich kann mich im wesentlichen der Meinung von Aussiewolf anschließen ,
es ist kaum anzunehmen , dass Dein Welpe nun ein außergewöhnliches, besonderes Verhalten zeigt und der Hund unglücklich/unzufrieden ist .
Scheinbar gibt es bei Dir Vorstellungen , wie sich ein Welpe verhalten soll , die jedoch nicht zutreffend sind .

Natürlich hat jeder HH seine eigenen , speziellen Regeln und Vorstellungen , welche sein Hund befolgen soll ,
doch auch Hunde müssen auch ihre Persönlichkeit entfalten und haben ihre Bedürfnisse .

Du hast geschrieben, Du hättest Deinen Hund zur Ruhe bringen wollen und ihn darum an eine Hundebox gewöhnt .
Doch wenn der Hund an die Box gewöhnt wäre , würde er sich dort sicher und geborgen fühlen und diese als Rückzugsort betrachten .
Junge Hunde haben ein starkes Bedürfnis zum Spielen und brauchen viel Bewegung , auch Kampfspiele mit anknurren und beißen gehört dazu.

Bei einer Hundeerziehung sind sowohl Sozialisierung, wie Konditionierung zwei wichtige Bereiche .
Nur durch ein regelmäßiges , tägliches Training, mit positiver ,wie negativer Motivation kann ein Hund langsam dahin geführt werden ,
um Kommandos , oder gutes soziales Verhalten zu lernen .
Auch die Beißhemmung, bei einem Welpen muss geübt werden , damit er lernt, wie er sich richtig verhalten soll .

Ich denke , Du solltest Dich etwas mit den Möglichkeiten bei der Hundeerziehung und den Bedürfnissen von Welpen und Hunden vertraut machen.
Wenn Du weitere spezielle Fragen hast , bin ich auch gerne für einen Erfahrungsaustausch bereit .
 

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